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Überbackenes Hähnchen-Saltimbocca in Tomaten-Paprika-Sugo – das Rezept

Saturday, August 27th, 2011

Nachdem die Temperaturen von gestern über 35 Grad auf heute gerade mal 18 Grad gefallen waren, erschien mir die Gelegenheit günstig endlich mal ein Rezept auszuprobieren dass ich schon seit längerem in Petto hatte: Eine Überbackenes Saltimbocca-Hähnchen in Tomaten-Paprika-Sugo Dabei variierte ich das Rezept etwas und kombinierte verschiedene Komponenten anderer, ähnlicher Rezepte mit diesem. Und das Ergebnis ist es absolut wert hier vorgestellt zu werden.

Was brauchen wir also für 2 Portionen?

2 Hähnchenbrüste
01 - Zutat Hähnchenbrust

6-8 Blätter Salbei
02 - Zutat Salbei

250g Paprika Ich nahm kleine rote und grüne, das machte das ganze etwas bunter
03 - Zutat Paprika

etwas Fetakäse
04 - Zutat Schafskäse

6-8 Streifen Bacon
05 - Zutat Schinken

400g Tomaten (stückige oder geschälte aus der Dose)
06 - Zutat Stückige Tomaten

2-3 Zehen Knoblauch
07 - Zutat Knoblauch

2-3 TL Italienische Kräuter (TK)
08 - Italienische Kräuter

1 Tomaten (optional)
09 - Zutat Tomate

1 Kugel Mozzarella (optional)
10 - Zutat Mozzarella

Außerdem etwas Olivenöl zum anbraten.

Kommen wir nun zur Zubereitung:
Zuerst hacken wir das Knoblauch und schneiden die Paprika in kleine Würfel.
11 - Paprika würfeln

Anschließend waschen wir die Hähnchenbrüste, tupfen sie trocken und schneiden sie soweit auf dass wir sie auseinander klappen können. So würzen wir sie von beiden Seiten mit Salz und Pfeffer.
12 - Hähnchenbrust aufschneiden und würzen

Die Innenseiten bestreuen wir außerdem mit etwas von den italienischen Kräutern und legen jeweils einen Streifen Feta hinein.
13 - Mit Kräutern bestreuen und Käse-rein

Anschließend klappen wir sie zusammen und belegen die mit den Salbeiblättern
14 - Mit Salbei belegen

bevor sie sie abschließend mit dem Speck umrollen.
15 - Mit Speck umrollen

In einer Pfanne erhitzen wir nun etwas Olivenöl und braten die so vorbereiteten Hähnchenbrüste von beiden Seiten für 3-5 Minuten auf erhöhter Stufe an.
16 - Kräftig anbraten

Dann nehmen wir sie heraus, schalten die Platte herunter und geben Paprikawürfel und Knoblauch ins Bratenfett um sie ebenfalls einige Minuten anzubraten.
18 - Paprika und Knoblauch anbraten

Sobald sie die Paprikawürfel einigermaßen durch sind, geben wir die Tomaten hinzu und würzen alles kräftig mit Salz, Pfeffer und italienischen Kräutern
19 - Tomaten dazu und würzen

um alles dann auf niedrigerer Stufe für fünf Minuten köcheln und reduzieren zu lassen. Dabei probieren wir alles und würzen ggf. noch nach.
20 - Köcheln lassen

Den Backofen heizen wir jetzt auf 180Grad (Ober-Unterhitze) vor. Anschließend geben wir die so entstandene Paprika-Tomaten-Sugo in eine Auflaufform
21 - Sugo in Auflaufform geben

und legen die angebratenen Hähnchenbrüste darauf.
22 - Hähnchenbrüste hinein

Um dem Ganzen noch den letzten Schliff zu geben – man kann die nächsten drei Schritte auch weglassen – schnitt ich noch eine Tomate in Scheiben
23 - Tomate schneiden

belegte die umrollten Hähnchenbrüste mit jeweils zwei davon
24 - Mit Tomaten belegen

und gab abschließend noch etwas ebenfalls in Scheiben geschnittenen Mozzarella darauf.
25 - Mit Mozarelle bedecken

Sobald der Backofen aufgeheizte ist, schieben wir unsere Hähnchenbrüste auf mittlerer Schiene hinein und lassen sie für ca. 30 Minuten backen.
26 - Überbacken

Sobald der Käse zerlaufen ist und die Sugo blubbert, können wir alles dann wieder entnehmen
27 - Saltimbocca-Hähnchen / Chicken Saltimbocca - Fertiges Gericht

und anschließend servieren. Wer mag kann noch Ciabatta dazu reichen, aber auch Reis würde gut passen.
28 - Saltimbocca-Hähnchen / Chicken saltimbocca - Serviert

Die Hähnchenbrüste waren angenehm zart und saftig geworden und ergänzten sich meiner Meinung nach wunderbar mit der fruchtigen Sugo aus Tomaten und Paprika. Der Speck und die Schafskäsefüllung in Kombination mit Salz, Pfeffer und Kräutern gaben dem Geflügelfleisch außerdem ein angenehmes Aroma, wobei die außen angebrachten Salbeiblätter der Würze den letzten Schliff hinzufügten. Alles in allem ein abgerundetes und sehr leckeres Mittags- oder Abendgericht.

29 - Saltimbocca-Hähnchen / Chicken saltimbocca - CloseUp

Ich hatte zuerst befürchtet dass die Hähnchenbrust nicht ganz durch ist, das erwies sich jedoch nach dem zerschneiden als absolut unbegründet. Alles ist wunderbar gelungen und kann auch heute von mir vorbehaltlos weiterempfohlen werden. Abgesehen von den optionalen Tomaten- und Mozzarella-Scheiben gibt es dieses mal keine weiteren Variationsvorschläge – ich fand das Gericht so wie es war wirklich perfekt gelungen.

In diesem Sinne: Guten Appetit

Blätterteigpizza mit Rosenkohl & Pinienkernen – das Rezept

Saturday, May 21st, 2011

Am Samstag wollte ich endlich einmal testen, inwieweit sich Blätterteig auch zum Pizza machen eignet. Das ganze kombinierte ich mit einem Rezept dass ich vor kurzem eigentlich für regulären Pizzateig entdeckt hatte: Pizza mit Rosenkohl und Pinienkernen. Da ich jedoch nicht sicher war ob es geschmacklich gelingen würde, verwendete ich die andere Hälfte des Blätterteiges für einen regulären Pizzabelag – das aber nur am Rande erwähnt. Inzwischen weiß ich ja dass es gelungen ist und möchte das Rezept daher hier gerne kurz vorstellen.

Was brauchen wir also?

1 Päckchen Blätterteig
01 - Zutat Blätterteig

Für die Pizzaiola (Pizzasauce)
1 Dose (400g) Pizzatomaten oder stückige Tomaten. Ich war mit dem Pizzatomaten die ich verwendet hatte etwas unzufrieden, da sich Strünke darin befanden, in Zukunft werde ich wohl eher wieder normale Stückige verwenden)
06 - Zutat Pizzatomaten

1 kleine Zwiebel
04 - Zutat Zwiebel

1-2 Zehen Knoblauch (je nach Geschmack)
05 - Zutat Knoblauch

Zwei Stile frischen Majoran
03 - Zutat Majoran

5-6 Blätter frisches Basilikum
02 - Zutat Basilikum

sowie etwas Olivenöl zum anschwitzen und Salz und Pfeffer – bevorzugt frisch gemahlen – zum Würzen

Für den Belag

120g Rosenkohl – da ich keinen frischen bekommen habe griff ich hier auf TK-Ware zurück
01 - Zutat Rosenkohl

1 Kugel Mozzarella – ich wählte hier die fettreduzierte Variante
07 - Zutat Mozzarella

1/2 Hand voll Pinienkerne (die ich übrigens unverhältnismäßig teuer finde)
08 - Zutat Pinienkerne

sowie auch hier Salz und Pfeffer zum würzen

Für die zweite Hälfte verwendete ich etwas Gouda als Käse-Unterlage, darauf kam etwas Putensalami und schließlich die Reste der Mozzarella.

Kommen wir nun zur Zubereitung:

Den Rosenkohl blanchieren wir für einige Minuten in kochendem Salzwasser und stellen ihn dann zum Abtropfen und abkühlen bei Seite. Da ich hier TK-Ware verwendet hatte, hatte ich die Röschen vorher in der Mikrowelle auf der Auftaustufe einige Minuten vorbehandelt.
09 - Blumenkohl blanchieren

Die Zwiebel schälen und hacken wir fein, dann schwitzen wir sie mit etwas Olivenöl in einem Topf glasig an. Erst dann geben wir die gepresste Knoblauchzehe hinzu und lassen sie ebenfalls kurz mit anschwitzen.
10 - Zwiebeln und Knoblauch anschwitzen

Ist alles gut angeschwitzt, geben wir schließlich die Tomaten hinzu
11 - Pizzatomaten zugeben

und würzen alles mit Salz und Pfeffer.
12 - Mit Pfeffer und Salz würzen

Majoran und Basilikum hacken wir nun fein
13 - Kräuter hacken

und geben sie ebenfalls in den Topf. Anschließend lassen wir alles auf mittlerer Stufe etwas reduzieren und stellen es schließlich bei Seite damit es etwas Temperatur verliert so dass wir es mit dem Teig verarbeiten können.
14 - In Sauce geben

Den Rosenkohl halbieren wir jeweils
15 - Blumenkohl halbieren

und schneiden den Mozzarella in einigermaßen dünne Scheiben.
16 - Mozzarella schneiden

Ist unsere Sauce etwas abgekühlt, können wir den Backofen auf 200 Grad vorheizen und dann den Blätterteig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech geben
17- Blätterteig auf Blech geben

und ihn mit unserer Pizzaiola bestreichen.
18 - Mit Pizzaiola bestreichen

Im Anschluß können wir alles nach belieben belegen. Für die Rosenkohl-Pinienkern-Pizza belegte ich zuerst die Pizzaiola mit den halbierten Rosenkohl-Röschen, gab etwas Salz und Pfeffer darüber und verteilte dann die Pinienkerne. Abschließend folgte jeweils eine Scheibe Mozzarella. Das untere größte Stück bestreute ich mit etwas Gouda, belegte es mit Putensalami und belegte es dann mit dem Rest meiner Mozzarellakugel.
19 - Belegen

Jetzt kommt alles für ca. 20 Minuten – hier ist natürlich wieder mal eher Augenmaß als reine verstrichene Zeit gefragt – in den vorgeheizten Backofen.
20 - In Backofen geben

Schließlich können wir das Backblech entnehmen
21 - Fertig gebacken

und es zum Verzehr servieren.
22 - Serviert

Sehr lecker das ganze – soviel steht fest. Die Variante mit Blumenkohl und Pinienkernen ganz besonders wie ich feststellen durfte, auch wenn der Belag für eine klassische Pizza ohne Frage eher ungewöhnlich ist. Als “Fingerfood” eignet sich das Ganze aber nur bedingt, das der Blätterteig naturbedingt natürlich nicht die Festigkeit eines normalen Blätterteigs besitzt. Vor allem der Teil der mit Pizzaiola belegt war, war natürlich nur wenig aufgegangen. Meine größte Befürchtung war hier gewesen dass der Teig durchweicht, doch hier kann ich Entwarnung geben. Hat alles wunderbar geklappt. Die Zuhilfenahme von Messer und Gabel beim Verzehr kann aber trotzdem nicht schaden.

23 - CloseUp

Natürlich kann man beim Belag nach eigenem Belieben variieren – die hier vorgestellten Varianten sollen nur ein Beispiel der Möglichkeiten sein. Das Verwenden von Rosenkohl Röschen und Pinienkernen ist aber ohne Frage eine interessante und vor allem sehr leckere Alternative. Bei Gelegenheit muss ich diese Variation unbedingt auch noch einmal mit normalen Pizzateig ausprobieren, denn mir hat sie wirklich vorzüglich geschmeckt und erwies sich als recht kalorienarme und leichte, vegetarische Alternative. Wie immer hoffe ich mit diesem Beitrag dem einen oder anderen Hobbykoch eine Anregung gegeben zu haben – für Fragen stehe ich natürlich gerne zur Verfügung.

Guten Appetit

Antipasto & Saltimbocca

Monday, May 2nd, 2011

Heute Abend zog es uns ins Ristorante San Martino im Landgasthof Martinshof in München-Riem um dort zu Abend zu Essen. Dieses Restaurant wirbt damit, die süditalienische Küche nach München zu bringen – ein Versprechen das wir natürlich einmal testen wollten. Zwar mussten wir uns gleich zu Beginn anhören, dass einige der Gerichte nicht mehr verfügbar waren, aber die übersichtliche Auswahl an Angeboten klangen durchgehend wirklich sehr erlesen. Pizza suchte man hier jedoch vergebens – obwohl ich sie ja ursprünglich auch aus dem Süden Italiens stammt – dafür gab es aber verschiedene Nudelgerichte, Suppe, Fisch- und Fleischgerichte sowie verschiedene Salate und natürlich Angebote aus dem Bereich der Antipasto. Dazu gab es natürlich ein breites Angebot an hochwertigen Weinen sowie natürlich auch anderen alkoholischen und nicht-alkoholischen Getränken.
Nach einem kurzen Appetizer aus Weiß- und Olivenbrot wurde das Abendessen schließlich durch einen gemischten Antipasti-Teller eröffnet.

Antipasto

Das Zentrum bildete eine Portion aus frischen Ruccola-Blätter, getoppt von einem dünnem Käsestreifen. Darum angeordnet hatte man geräuscherten Schinken, Pesto, sautierte Salatgurken, geräuchertem Lachs und Mozzarella. Ergänzt mit wahlweise Balsamicoessig oder Olivenöl garniert sowie wieder ergänzt mit etwas Weiß- und Olivenbrot ergab diese hochwertige Zusammenstellung eine wirklich sehr gelungene Zusammenstellung und überaus leckere Vorspeise.
Auf den Hauptgang mussten wir dann leider recht lange warten – es war zwar für einen Montagabend und ein Restaurant in einem Vorort von München viel los, aber die Wartezeit war wirklich hart an der Grenze. Aber das was man uns schließlich servierte kann ich ebenfalls als sehr gelungen Bezeichnen und entschädigte ein wenig für die lange Wartezeit. Ich hatte mich für das Kalbssaltimbocca mit Kartoffelpüree entschieden – ich wollte nach der Variante mit Huhn die ich ja hier und hier schon mal probiert hatte nun endlich mal ein “echtes” Saltimbocca in seiner alla Roma Variante mit Kalb versuchen.

Saltimbocca

Auf einem Bett aus Kartoffelpüree fanden sich drei dünne Kalbsschnitzel, die man stilecht für ein Saltimbocca mit einem Blatt Salbei garniert und schließlich mit dünnem Schinken umwickelt hatte. Das entsprach genau dem was ich mir unter einem echten Saltimbocca alla roma vorstelle: Die zarten Kalbsschnitzel waren angenehm dünn und sowohl das Salbeiblatt also auch der geräucherte Schinken gaben dem ganzen eine wirklich unvergleichlich leckeren Geschmack. Gemeinsam mit dem lockeren Kartoffelpüree und der Sauce ergab das Ganze ein hochwertiges und gelungenes Abendessen. Zwar hätte noch etwas Gemüse das Ganze vollkommen komplettiert, aber auch so bin ich auch so mehr als satt geworden. Für leckere italienische Küche kann ich das San Martino vorbehaltlos weiter empfehlen.

Gemüse-Frischkäse-Lasagne mit Hack – das Rezept

Sunday, April 17th, 2011

Heute entschied ich mich für eine einfache Gemüselasagne, die ich nach eigenem Gutdünken etwas modifizierte und mit Rindergehacktem dass ich noch im Kühlschrank hatte um etwas Fleisch aufwertete.

Was benötigen wir also für 2-3 Portionen?

2 große Möhren (ca. 270g)
01 - Zutat Möhren

100g Erbsen (TK)
02 - Zutat TK-Erbsen

100g Brechbohnen (TK)
03 - Zutat TK-Bohnen

1 kleine Zwiebel
04 - Zutat Zwiebel

200g Rindergehacktes
05 - Zutat Rinderhack

2 Knoblauchzehen
06 - Zutat Knoblauchzehen

3/4 TL Honig
07 - Zutat Honig

280-300ml Gemüsebrühe
08 - Zutat Gemüsebrühe

250g Frischkäse (fettreduziert)
09 - Zutat Frischkäse

einige Lasagneplatten
10 - Zutat Lasagneplatten

1 Kugel Mozzarella
11 - Zutat Mozzarella

etwas Streukäse – ich wählte auch hier Mozzarella da ich diesen noch vom Pizzabacken übrig hatte
12 - Zutat Streukäse

Außerdem brauchen wir noch etwas Olivenöl sowie Pfeffer und Salz zum würzen.

Zuerst bereiten wir die Zutaten etwas vor:

Die Möhren schälen wir und schneiden sie in kleine Stifte
13 - Möhren in Stifte schneiden

und die Zwiebel würfeln wir sehr fein.
14 - Zwiebel fein würfeln

Außerdem hacken wir eine der beiden Knoblauchzehen.
15 - Knoblauchzehe hacken

Dann erhitzen wir etwas Olivenöl in einer großen Pfanne und geben die Karotten hinzu um sie etwas anzuschwitzen
16 - Möhren anschwitzen

und sogleich mit etwas Salz zu würzen.
17 - Salzen

Abgedeckt lassen wir das Ganze nun ca fünf bis sieben Minuten mittlerer Stufe vor sich hin köcheln – zwischendurch aber immer mal etwas umrühren.
18 - Abgedeckt köcheln lassen

Schließlich geben wir den Honig hinzu und lassen ihn kurz mit den Möhren in der Pfanne etwas karamellisieren
19 - Honig beigeben

bevor wir das Ganze mit der Gemüsebrühe aufgießen
20 - Mit Gemüsebrühe aufgießen

und die Gehackte Knoblauchzehe hinzufügen. Geschlossen lassen wir alles nun für weitere fünf Minuten bei mittlerer Hitze köcheln.
21 - Gehackten Knoblauch beifügen

Nun müssten die Möhrenstifte einigermaßen bissfest sein, was durch probieren testen können. Ist dem so geben wir die Erbsen
22 - Erbsen hinzu geben

und die Bohnen hinein
23 - Bohnen addieren

und würzen alles kräftig mit Salz und Pfeffer. Danach lassen wir alles für einige Minuten kochen, dieses Mal aber offen.
24 - Würzen

Nun können wir in einer zweiten kleineren Pfanne die Zwiebeln und die zweite Zehe Knoblauch (die wir mit der Knoblauchpresse gepresst haben) in etwas Olivenöl andünsten
25 - Zwiebeln Knoblauch anbraten

und braten dann das Gehacktes darin krümelig an.
26 - Hackfleisch krümelig anbraten

Ist das Gemüse gut durchgekocht, heben wir den Frischkäse unter, lassen das Ganze noch einmal kurz aufkochen und schalten die Platte dann aus.
27 - Frischkäse unterheben

Jetzt ist auch der richtige Zeitpunkt den Backofen auf 180 Grad vorzuheizen.

Als nächstes Fetten wir eine Auflaufform aus und bestreichen den Boden mit etwas von der Frischkäse-Sauce
28 - Boden bestreichen

und belegen ihn mit Lasagneplatten.
29 - Mit Lasagneplatten belegen

Nun folgt eine Schicht der Gemüse-Frischkäse-Mischung
30 - Mit Gemüse belegen

auf die wir wieder einige Lasagneplatten legen.
31 - Lasagneplatten drauf

Auf die zweite Plattenschicht kommt nun das angebratene Hackfleisch
32 - Mit Hackfleisch bedecken

und der Rest des Gemüses.
33 - Rest Gemüse drauf

Alles belegen wir nun mit dem in Scheiben geschnittenen Mozzarella
34 - Mit Mozzarella belegen

und streuen die Lücken mit Käse aus. Hätte ich zwei Kugeln Mozzarella gehabt, hätte ich diesen für alles verwendet – aber es geht ja auch so.
35 - Mit Käse bestreuen

Ist der Backofen aufgeheizt geben wir die Auflaufform hinein und überbacken das Ganze für ca. 20-25 Minuten.
36 - in Backofen geben

Jetzt müssen wir das Ganze nur noch entnehmen und servieren.
37 - Fertiges Gericht

Frischkäse ist zwar eher Bechamelsauce für Arme, aber das Ergebnis konnte sich auch so sehen lassen. Von den drei Gemüsesorten nahmen die Möhren dabei geschmacklich eindeutig einen Sonderplatz ein. Durch das Braten in karamellisierten Honig hatten sie einen ganz leicht süßlichen und intensiven Geschmack.
38 - CloseUp

Insgesamt ein sehr gelungenes Kochexperiment, hat mir sehr gut gemundet. Ich hätte nur die Würzung vielleicht noch etwas ausgefallener gestalten können. Ein Gedanke wäre dabei gewesen Kräuterfrischkäse zu verwenden, aber auch ein paar zusätzliche Gewürze wie Muskatnuss hätten mit Sicherheit nicht geschadet. Aber das sind nur Überlegungen – das Ergebnis war auch in dieser Form absolut in Ordnung. Dafür dass ich hier viel herumexperimentiert habe kann ich über das Ergebnis wirklich nicht meckern.

Hähnchenbrust mit Tomate & Mozzarella [06.09.2010]

Monday, September 6th, 2010

Die Asia-Ecke bot man heute u.a. “Taohoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersauce” oder “Gung Pao Ngao – Rindfleisch gebraten mit Chili, Knoblauch, Morcheln, Bambus und Gemüse” sowie ein weitere Gericht mit Putenfleisch an. Irgendwie war mir heute aber mal wieder nicht nach Asiatisch, daher wandte ich meinen Hauptaugenmerk mal wieder der regulären Küche zu. Kalorientechnisch wären mit Sicherheit die “Spiralnudeln in Paprikaragout” aus dem Bereich Vitality gewesen, was ich als Auswahl heute auch tatsächlich in Betracht zog. Das “Paprikarahmschnitzel mit Kräuterreis” aus dem Bereich der traditionell-regionalen Gerichte hätte sich aber wohl auch nicht so extrem negativ auf meine Kalorienbilanz ausgewirkt. Aber am meisten reizte mich dann doch letztlich die “Hähnchenbrust mit Tomate und Mozzarella überbacken, Tomatensauce und Gabelspaghetti” aus der Sektion Globetrotter. Wobei die endgültige Entscheidung tatsächlich erst fiel, als ich an der Theke an der Spiralnudeln und Hähnchenbrust ausgegeben wurde anstand.

Putenbrust mit Tomate & Mozzarella / Chicken breast with tomato & mozzarella

Über Gabelspaghetti kann man ja geteilter Meinung sein – sie sind zwar schmackhaft wie die meisten Nudeln, ich persönlich finde ja dass sie ihren Namen zu Unrecht tragen da sie sich eben gerade mit einer Gabel nicht besonders gut aufnehmen lassen. Die fruchtige, mit reichlich Tomatenstücken versehene Tomatensauce die man beigefügt besaß von ihrem leckeren Geschmack den nützlichen Nebeneffekt, die Nudeln zusätzlich etwas zu binden und dadurch besser aufnehmbar zu machen. Unter der Sauce versteckte sich schließlich ein angenehm großes, zartes und nicht zu trockenes Stück Hähnchenbrust, das mit kleinen Tomatenwürfeln belegt und schließlich mit reichlich Mozzarella überbacken worden war. In der Summe ein gelungenes Gericht, dem es nicht wirklich an etwas fehlte. Sogar bei der Präsentation hatte man sich offensichtlich etwas Mühe gegeben – obwohl man sich hier natürlich streiten kann ob man die Sauce nicht besser über die Nudeln gegeben hätte. Aber auch das Grünzeug auf den Nudeln hatte wie ich fand visuell einen gewissen Reiz.
Auf der allgemeinen Beliebtheitsskala bei den anderen Kantinengästen lieferten sich heute meiner Ansicht nach Schnitzel und Hähnchenbrust ein recht knappes Kopf an Kopf Rennen, welches nur um knapp von dem Schnitzel gewonnen wurde. Auf dem dritten Platz folgten dann die Asia-Gerichte und schließlich die vegetarischen Spiralnudeln mit Paprikaragout. Mit schätzungsweise ca. 700kcal oder 15 WW-ProPoints liegen die Werte zwar an der oberen Grenze des leichten Mittagesgerichtes, aber ich war mit meiner Entscheidung dennoch sehr zufrieden.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust mit Tomate & Mozzarella: ++
Tomatensauce: ++
Gabelspaghetti: ++