Posts Tagged ‘Mu Err Pilze’

Frosta Bami Goreng – der Kurztest

Thursday, May 1st, 2014

Es war mal wieder Zeit mein Tiefkühlfach etwas auszudünnen, daher entschloss ich mich heute mal dazu das dort vorrätige Frosta Bami Goreng zuzubereiten, einem indonesisches Nudelgericht mit Fleisch und Gemüse in Sojasauce, das ich in meiner bereits recht umfangreichen Testreihe von Frosta-Zubereitungen bisher noch ausgespart und welche ich vor einiger Zeit zum Preis von 2,89 Euro in einem hiesigen Tengelmann-Markt erworben hatte.

01 - Frosta Bami Goreng - Packung vorne
Packung vorne

02 - Frosta Bami Goreng - Packung hinten
Packung hinten

Der 500g schwere Beutel ist laut Hersteller aus vorgegarten Bandnudeln, marinierter Hähnchenbrust, roter und grüner Paprika, Champignons, Bambussprossen, Zuckermais, Zwiebeln, Frühliungszwiebeln, Mu-Err-Pilzen, japanischer Sojasauce, Sonnenblumenöl, Speisesalz, Knoblauch, Sambal Olek, Koriander, Paprikapulver, Kreuzkümmel, schwarzen Pfeffer und Cayennepfeffer zusammengestellt und wie bei Frosta üblich natürlich ohne jegliche Farbstoff- und Aromazusätze, Geschmacksverstärger, Emulgatoren, Stabilisatorenzusätze, chemisch modifizierte Stärken oder gehärtete Fette hergestellt.
Für die Zubereitung kann man wahlweise die Mikrowelle oder eine Pfanne verwenden, wobei ich natürlich die Pfanne bevorzugte. Zuerst geben wir dazu zwei bis drei Esslöffel Öl nach Wahl – ich nahm Olivenöl – in die Pfanne

03 - Öl erhitzen

geben den noch gefrorenen Beutelinhalt hinzu

04 - Packungsinhalt unaufgetaut hinzufügen

und erhitzen dann alles auf höchster Stufe.

05 - Auf höchster Stufe erhitzen

Sobald alle Komponenten dadurch etwas aufgetaut sind und sich am Boden der Pfanne etwas Flüssigkeit angesammelt hat,

06 - Auf mittlerer Stufe weiter kochen

schalten wir die Kochplatte auf mittlere Stufe runter und lassen alles für 10 bis 12 Minuten bei gelegentlichem rühren fertig garen bis die Flüssigkeit größtenteils verdampft bzw. aufgesogen wurde.

07 - Fertig köcheln

Anschließend können wir das Gericht auch schon servieren und genießen.

08 - Frosta Bami Goreng - Serviert

Ich fand die Menge an Hähnchenbrust-Stücken zwar etwas knapp bemessen, die Menge war im Verhältnis zum Gemüse aber noch ausreichend, um hier nicht von einem Mangel sprechen zu müssen. Als wahrscheinlich teuerste Komponente aus der Liste der Zutaten ist es verständlich, dass der Hersteller vor allem hier spart. Gemeinsam mit den Nudeln, die noch einen leichten Biss besaßen so wie es seien sollte, dem teilweise etwas grob geschnittenen Gemüse und der würzigen und leicht scharfen Sojasauce ergab sich aber eine durchaus gelungene Bami Goreng Zubereitung, die mir sehr gut geschmeckt hat. Wenn es mal schnell gehen soll, eine wirklich gute Alternative.

09 - Frosta Bami Goreng - Seitenansicht

Werfen wir zum Abschluss wie üblich noch einen Blick auf die Nährwerte dieser Zubereitung:

Nährwerte:
  100g 500g
(Beutel)
Brennwert: 469 kj
112 kcal
2345 kj
550 kcal
Eiweiß: 7,1g 35,5g
Fett:
davon gesättigte Fettsäuren:
3,2g
0,7g
16,0g
3,5g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
12,7g
1,4g
63,5g
7,0g
Ballaststoffe: 1,8g 9,0g
Salz: 0,95g 4,75g

Dazu kommen natürlich noch die beiden Esslöffeln Olivenöl, die noch einmal 178kcal zum Gesamtwert dazu addieren und die Summe der Nährwerte auf 728kcal erhöht. Nicht gerade wenig, aber für ein Hauptgericht und eine so große Portion wie hier noch akzeptabel wie ich finde. Und auch die Zuckerwerte, normalerweise ja ein Sorgenkind bei Fertiggerichten aller Art, scheinen hier mit 7g pro Portion, das entspricht etwas mehr als 2 Stücken Würfelzucker á 3g, bewegten sich in erträglichen Bereichen – das hatte ich schon weitaus schlimmer erlebt. Somit kann ich also auch dem Bami Goreng von Frosta meine Empfehlung aussprechen.

Meine Wertung: 2,5 MG

Gebackener Seelachs in Chili-Ingwer-Sauce [04.07.2013]

Thursday, July 4th, 2013

Der große Renner des heutigen Mittagsangebotes war, soviel stand für mich von vorne herein fest, natürlich das Schweine Cordon Bleu mit Pommes Frites und Zitronenecke, das im Bereich Globetrotter angeboten wurde. Ich aber tendierte eher zu der Farmerkartofel mit Blattspinat und Sauerrahmdip bei Vitality, obwohl ich zugeben muss dass mich auch die 6 Stück Nürnberger Rostbratwürste auf Sauerkraut und Bratensoße, die bei Tradition der Region mit Kartoffelpüree serviert wurden ein wenig reizten. Da ich diese Woche aber noch gar nicht Asiatisch gespeist hatte, entschied ich mich schließlich dazu, dem Gebackenen Seelachs mit verschiedenem Gemüse in Chili-Ingwer-Sauce, der neben Asiatischem Gemüse, herzhaft gebraten in Erdnußsauce und Curry Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce heute an der Asia-Thai-Theke auf dem Programm stand. Mehrere Tage hintereinander Fisch zu essen hat mich ja noch nie gestört. Dazu gab es wie üblich eine Schüssel Reis als Sättigungsbeilage.

Gebackener Seelachs in Chili-Ingwer-Sauce / Baked coalfish in chili ginger sauce

Ich hatte dieses Mal wirklich Glück gehabt, denn kurz bevor ich den Wok erreichte füllte der Koch frischen Seelachs nach, so dass ich dieses Mal sozusagen aus dem vollen Schöpfen konnte. Natürlich versuchte ich dennoch ein ausgewogenes Verhältnis zum Gemüse wie Paprika, Zucchini, Möhren, Lauch, Frühlingszwiebeln, Chinakohl, Mu Err Pilze, Broccoli und Blumenkohl herzustellen. Das in dünner, knuspriger Panade gebacken, grätenfreie Seelachsfilet und das gut durchgebratene Gemüse war in einer dunklen, würzig-scharfen Sauce mit leichtem Ingwer-Aroma angemacht, die ihre Schärfe erst nach und nach entwickelte – so wie ich es mag. Gemeinsam mit dem lockeren Reis, den ich mir wie üblich mit einem Esslöffel süß-scharfer Chilisauce garniert hatte, ergab sich wie üblich ein sehr gelungenes Gericht, an dem es absolut nichts auszusetzen gab.
Wie bereits einleitend angemerkt lag heute natürlich das Cordon bleu mit Pommes mit weitem Vorsprung vor allen anderen Gerichten auf Platz eins der Allgemeinen Beliebtheitsskala, die ich wie üblich durch Beobachtung der Tabletts der anderen Gäste aufstellte. Den zweiten Platz teilten sich dann die Asia-Gerichte und die Nürnberger Rostbratwürste und die vegetarische Farmerkartoffel folgte auf Platz drei. Eine dem Angebot entsprechende Platzierung, der ich wohl nichts mehr hinzuzufügen brauche. 😉

Mein Abschlußurteil:
Seelachs in Chili-Ingwer-Sauce: ++
Reis: ++

Gaeng Dang Phet [10.05.2012]

Thursday, May 10th, 2012

Zwar bot die reguläre Küche mit Cevapcici mit Ajvar und Tomatenreis in der Sektion Globetrotter und einem leichten Blumenkohl-Tomaten-Curry bei Vitality sowie Frischer Spargel Sauce Hollandaise, Kartoffeln und kleinem Schnitzel bei Tradition der Region (welches ich übrigens hier schon mal vor fast genau einem Jahr versucht hatte), aber heute wollte ich auch der Asia-Theke mal eine Chance geben. Und dort fand sich neben Hoi Thai Thai – verschiedenes Gemüse gebraten in Hoi-Sin Sauce< mit Gaeng Dang Phed – Gebratene Ente mit frischem Paprika, Zucchini und Bambussprossen in scharfem roten Curry auch gleich ein passendes Gericht. Ente hatte ich schon länger nicht mehr gehabt, also nutzte ich dieses Angebot, das ich mit noch mit einer Schale Reis als Sättigungsbeilage sowie einem Becherchen Vanillemousse komplettierte.

Gaeng Deng Phed

Zu einer wie immer sehr bunten Gemüsezusammenstellung aus verschiedenen Gemüsesorten – ich entdeckte vor allem Paprika, Lauch, Broccoli, Auberginen, Zucchini, Mu-Err-Pilze, Kohl, Curryblätter und Bambussprossen – hatte man zahlreiche Scheiben von gebratener Entenbrust einer einer nicht sonderlich scharfen, aber dennoch angenehm würzigen und geschmacklich sehr passenden Sauce angerichtet. Beim Reis, den ich mir wie üblich mit einem Esslöffel süss-scharfer Chilisauce garniert hatte, muss ich heute aber ein paar Worte der Kritik anbringen, denn ich fand dass er wohl noch ein paar Minuten länger hätte gekocht werden können. So wie ich ihn hier hatte, war er zwar nicht mehr hart, aber doch noch leicht körnig und al dente (wenn man das bei Reis so sagen kann). Mit der Sauce verzehrt war er zwar absolut essbar, aber dennoch kann ich hier leider nicht die volle Wertung geben. Das locker-luftige Mousse mit Vanillegeschmack entschädigte mich für dieses kleine Manko.
Bei den anderen Kantinengäste lag die Vorliebe heute eindeutig aber beim heutigen Spargelgericht mit Schnitzel und Kartoffeln, das somit Platz eins der allgemeinen Beliebtheitsskala belegte. Auf Platz zwei folgte heute das Cevapcici mit Tomatenreis, gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz drei und schließlich dem Blumenkohl-Tomaten-Curry auf Platz vier. Hatte zwar nicht daran gezweifelt dass das Schnitzel-Spargelgericht auf Platz eins landen würde, aber dass das Cevapcici die Asia-Gerichte die mit dem eher seltenen Ente-Angebot überrunden würden hatte ich nicht gedacht. Manchmal sind die Vorlieben der Kantinengäste scheinbar doch nicht so vorhersehbar.

Mein Abschlußurteil:
Gaeng Dang Phet: ++
Reis: +
Vanillemousse: ++

Asiatische Glasnudel-Gemüsepfanne mit marinierter Hähnchenbrust – das Rezept

Sunday, July 31st, 2011

Schon seit einiger Zeit hatte ich ein Päckchen Glasnudeln im Schrank liegen, war aber nie dazu gekommen damit mal etwas zu kochen – doch heute erschien mir die Gelegenheit günstig. Für Glasnudeln gibt es viele Rezepte, ein großer Teil davon für Suppen aller Art. Doch mir war mehr nach etwas “handfesten”, also studierte ich kurz die Rezepte die es für Pfannengerichte dieser Art gab und kombinierte mir aus den vorhandenen Rezepten ein eigenes. Und was dabei heraus kam erwies sich als sehr gelungen, daher möchte ich die Gelegenheit nutzen das Rezept hier für die Netzwelt festzuhalten.

Was brauchen wir also für 2-3 Portionen?

Für die Marinade und zum würzen:
China-Würzmischung, Sambal Oelek, 1-2 Knoblauchzehen & dunkle Sojasauce
01 - Zutaten für Marinade

Außerdem benötigen wir noch:
250 – 300g Hähnchenbrust
02 - Zutat Hähnchenbrust

ca. 180g Glasnudeln
03 - Zutat Glasnudeln

1 große Möhre
04 - Zutat Möhre

3-4 Frühlingszwiebeln
05 - Zutat Frühlingszwiebeln

1 kleine Zucchini
06 - Zutat Zucchini

1 Handvoll getrocknete Mu-Err-Pilze
07 - Zutat Mu-Err-Pilze

90g Erbsen
08 - Zutat Erbsen

1 Handvoll Sojabohnenkeimlinge (Alternativ gehen natürlich auch Mungobohnenkeimlinge)
09 - Zutat Sojabohnenkeimlinge

400 – 450ml Klare Gemüsebrühe
10 - Zutat Klare Gemüsebrühe

sowie etwas Olivenöl zum anbraten

Zuerst marinieren wir erst einmal die Hähnchenbrust. Da die Marinade etwas Zeit braucht um einzuziehen bereiten wir alles am besten am Vormittag vor. Aus Sojasauce, etwas Sambal Oelek, den gepressten Knoblauchzehen und etwas China-Gewürzmischung mixen wir uns eine Marinade,
11 - Marinade herstellen

waschen, trocknen und schneiden die Hähnchenbrust in mundgerechte Stücke
12 - Hähnchenbrust schneiden

und legen sie dann in einem verschließbares Gefäß, wo wir die Stücke mit der Marinade übergießen und für 1-2 Stunden im Kühlschrank ruhen lassen.
13 - In Marinade einlegen

Etwa eine Stunde vor dem Kochen legen wir außerdem die getrockneten Mu-Err-Pilze in etwas kaltes Wasser und weichen sie ein.
14 - Mu-Err-Pilze in Wasser einweichen

Wenn die Marinierzeit rum ist, beginnen wir damit, die verwendeten Gemüsesorten vorzubereiten soweit notwendig. Also waschen wir die Frühlingszwiebeln und schneiden sie in Ringe,
15 - Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden

schälen die Karotten und zerteilen sie in Stifte,
16 - Karotten in Stifte zerteilen

sowie waschen und würfeln die Zucchini.
17 - Zucchini würfeln

Jetzt können wir endlich mit der eigentlichen Zubereitung beginnen. Dazu entnehmen wir die Hähnchenbruststücke der Marinade und braten sie mit etwas Pflanzenöl scharf an.
18 - Marinierte Hähnchenbrust anbraten

Ist das Fleisch gut durch, drehen wir die Hitze auf eine mittlere Stufe hinunter und geben die Karottenstifte hinzu, um sie ebenfalls kurz mit anzubraten.
19 - Karotten hinzu

Es folgen die Frühlingszwiebeln, die wir kurz mit anschwitzen
20 - Frühlingszwiebeln anschwitzen

bevor wir die Zucchiniwürfel
21 - Zucchini hinzu

und die Erbsen ebenfalls addieren. Alles lassen wir bei gelegentlichem rühren einige Minuten mit braten.
22 - Erbsen addieren

Dann gießen wir die Gemüsebrühe auf.
23 - Mit Gemüsebrühe aufgießen

Jetzt ist es eine gute Gelegenheit die Glasnudeln vorzubereiten. Sie werden dazu nicht etwa gekocht, sondern einfach für 10 Minuten in etwas Wasser eingelegt.
24 - Glasnudeln einweichen

In unsere Pfanne geben wir nun noch die Mu-Err-Pilze hinzu, wobei wir zu große Stücke einfach etwas zerteilen. Solche Pilze brauchen laut Packungsbeschreibung mindestens 15 Minuten im köchelnden Gericht um durch zu sein.
25 - Mu-Err-Pilze beigeben

Wenig später können wir dann auch unsere Sojabohnenkeimlinge unterheben.
26 - Sojabohnenkeimlinge unterheben

Jetzt lassen wir den Pfanneninhalt kurz aufkochen und dann für ca. 5 bis 8 Minuten vor sich hin köcheln.
27 - Aufkochen und köcheln lassen

Während dessen können wir das Ganze mit etwas China-Gewürz abschmecken. Diese Mischung aus Kurkuma, Kreuzkümmel, Kariander, Bockshornklee, Knoblauch, Salz, Chillies, Petersilie, Paprika, gemahlenen Senfkörnern, Zucker, Liebstockwurz, Pfeffer und einigem mehr beinhaltet alles was wir für ein solches Gericht zum Würzen brauchen – von der Sojasauce vielleicht einmal abgesehen.
28 - Mit China Würzmischung abschmecken

Sind die Glasnudeln dann eingeweicht, lassen wir sie abtropfen und zerschneiden sie mit einer Schere in verzehrbare Länge. Da es sich hier um mehrere Meterlange Nudeln handelt, ist dies für den späteren Verzehr notwendig und wird sogar wortwörtlich so vom Hersteller auf der Verpackung empfohlen.
29 - Glasnudeln abgießen und zerschneiden

Die abgetropften Nudeln geben wir dann in die Pfanne hinzu
30 - Glasnudeln hinzufügen

und vermischen sie gut mit dem restlichen Inhalt. Dabei stellten sich die Glasnudeln als wahrer Schwamm heraus, denn die sogen die noch reichlich vorhandene Flüssigkeit vollständig in sich auf.
31 - Gut vermengen

Jetzt probieren wir unser Gericht
32 - Probieren

und schmecken es dabei noch etwas mit Sojasauce ab.
33 - Glasnudel-Gemüsepfanne / Glas noodles stir fry - Schuss Sojasauce hinzu

Einige Minuten lassen wir das ganze nun noch auf niedriger Stufe und bei gelegentlichem Rühren in der Pfanne, dann können wir die Platte auch schon ausstellen und das Gericht servieren.
34 - Glasnudel-Gemüsepfanne / Glas noodles stir fry - Fertiges Gericht

Sehr lecker kann ich hier mal wieder nur sagen. Die Glasnudeln waren trotz der nur kurzen Kochzeit genau richtig gekocht und ergänzten sich gut mit den verschiedenen Gemüsesorten, den Mu-Err-Pilzen und der pikant marinierten Hähnchenbrust, die eine angenehme, leichte Schärfe aufwiesen.

35 - Glasnudel-Gemüsepfanne / Glas noodles stir fry - CloseUp

Ich hätte ja nicht gedacht dass sie Nudeln so saugfähig sind und die vorhandene Flüssigkeit komplett in sich aufnehmen würden. Einen Moment hatte ich hier überlegt weniger Gemüsebrühe zu nehmen, da ich ja ein Pfannengericht und keine Suppe wollte, bin aber froh es nicht getan zu haben. Wie bei vielen asiatischen Gerichten sind die verwendeten Gemüsesorten natürlich frei variierbar – so wären hier durchaus auch noch Paprikastreifen oder Chinakohl denkbar gewesen – doch ich hatte mich einfach an das gehalten was ich noch vorrätig hatte. Mit dem Ergebnis war ich auf jeden Fall mehr als zufrieden – und mindestens eine Portion ist auch noch übrig geblieben, so dass ich bald testen kann ob man Glasnudeln auch aufwärmen kann. Ich werde hier dann natürlich darüber berichten.

Also: Guten Appetit

Nachtrag 02.08.2011: Habe mir die Reste am Dienstag Abend warm gemacht und kann auch dieses Gericht Vorbehaltlos für die Aufbewahrung im Kühlschrank und das spätere aufwärmen in der Mikrowelle freigeben. Die Mu-Err-Pilze sehen zwar nicht mehr so toll aus, aber geschmacklich gab es nichts daran auszusetzen.

Kurztest Frosta Thai Green Curry

Thursday, October 21st, 2010

Im Rahmen meiner Testreihe der verschiedenen Frosta Produkte kommen wir heute zu einer weiteren Entdeckung aus dem Tiefkühlregal des hiesigen Rewe-Supermarktes, wo ich für 3,49 Euro einen 500g Beutel Frosta Thai Green Curry erwarb.

01 - Frosta Thai Green Curry - Packung vorne
Packung vorne

02 - Frosta Thai Green Curry - Packung hinten
Packung hinten

Die Zubereitung besteht aus vorgegarten Bandnudeln, Kokosmilch, gegartem Hähnchenbrust-Filet, roter Paprika, Zuckererbsenschoten, Sojabohnen, Wasserkastanien, Bambussprossen, Mu-Err-Pilze, Zitronengras, Sonnenblumenöl, Zucker, Speisesalz, Kartoffelstärke, Zitronensaft sowie einem Currygewürz aus Cayennepfeffer, Korieander, Kreuzkümmel, Senfsaat, Bookshornkleesamen, Curcuma und Fenchel. Laut Hersteller sind natürlich auch keine Konservierungsstoffe und Geschmacksverstärker in diesem Gericht zu finden – und Frosta glaube ich das sogar mal.
Für die Zubereitung benötigen wir eine Pfanne und wahlweise 8EL Wasser oder die gleiche Menge Milch. Ich entschied mich für die Milch, denn solche hatte ich noch von den Tagliatelle Wildlachs im Haus und ich nahm an, dass der Geschmack mit Milch weitaus besser wäre als mit Wasser. Da ich keine Umrechnung von EL auf ml in Bezug auf Milch finden konnte, nahm ich tatsächlich einen Esslöffel zur Hand und befüllte so die Pfanne.

03 - Frosta Frosta Thai Green Curry - Milch in Pfanne
Milch in Pfanne geben

Anschließend fügen wir den noch tiefgefrorenen Beutelinhalt hinzu.

04 - Frosta Thai Green Curry - Packungsinhalt-hinzufügen
Beutelinhalt hinzugefügt

Nun erhitzen wir das Herdplatte auf die höchste Stufe und erhitzen das ganze.

05 - Frosta Thai Green Curry - erhitzen
Erhitzen

Es entsteht eine Mischung aus Milch und dem geschmolzenen Wasser der Eises, der das Ganze schön vor sich hin köchelt. Ist alles einigermaßen erhitzt, schalten die Platte auf mittlere Stufe runter und garen den Pfanneninhalt für weitere 5-6 Minuten. Die Flüssigkeit verdampft dabei und lässt das eigentliche Gericht zurück.

06 - Frosta Thai Green Curry - garen

Damit ist das Gericht fertig zubereitet und wir können es servieren.

07 - Frosta Thai Green Curry - Fertiges-Gericht
Fertiges Gericht

Und auch geschmacklich fand ich es wieder mal sehr gelungen. Das Zitronengras gab dem ganzen eine angenehme asiatische Note und harmonierte wunderbar mit den anderen Gewürzen aus der Curry-Mischung. Ganz besonders gefielen mir dabei die Scheiben der Wasserkastanie, deren helle Scheiben beim Zerbeißen so angenehm knackig sind, selbst nach längerem kochen. Man bekommt dieses asiatische Gemüse leider viel zu selten in einem Gericht serviert. aber ich muss zugeben dass ich außer vielleicht einem Asia-Laden auch kein Geschäft kenne, in denen ich so etwas bekommen könnte. Und selbst das Hähnchenfilet erwies sich entgegen meiner Befürchtung als angenehm saftig.

08 - Frosta Thai Green Curry - Closeup

Natürlich werfen wir auch wieder einen Blick auf die Nährwerte zu diesem Gericht:

Nährwerte:
  100g 500g
(Beutel)
Brennwert: 539 kj
129 kcal
2695 kj
645 kcal
Eiweiß: 7,3g 36,5g
Fett: 6,2g 31,0g
Kohlehydrate: 10,9g 54,5g
BE: 0,9 4,5

Das entspricht 18 WW ProPoints, dazu kommen noch etwa 1 WW ProPoint für die Milch. Somit ist das ganze mit Sicherheit nicht gerade eines der leichtesten Frosta-Gericht, aber wie ich finde für eine solche Portionsgröße absolut aktzeptabel. Insgesamt kann ich also auch diesem TK-Gericht wieder einmal die Höchstnote geben – für ein Fertiggericht hat Frosta auch hier wieder mal gute Arbeit geleistet.

Meine Wertung: 3 MG

Gai Pad King [17.08.2010]

Tuesday, August 17th, 2010

Aus dem Bereich der regulären Küche hätte mich heute wohl am meisten die traditionell-regionale “Gebratene Putenoberkeule auf Orangenrahmsauce mit Spätzle” gereizt. Auch wenn der bei Vitality angebotene “Bunte Salatteller mit gebratenen Hähnchenstreifen” wäre kalorientechnisch mit Sicherheit sehr viel klüger gewesen. Das “Cevapcici auf Tomatenreis mit Avjar und Zwiebeln“, welches ich in ähnlicher Form hier, hier, hier und hier schon mal versucht hatte, erschien mir heute wiederum nicht zu verlockend – sprach mich visuell nicht so an. In der Asia-Ecke entdeckte ich aber dann neben dem vegetarischen “Ped Pak Raum Medmamaung- Gebratenes Gemüse mit Nüssen und Knoblauch in Soja Sauce” heute auch “Gai Pad King – Gebratene Hähnchenfiletstreifen mit frischem Gemüse, Ingwer und Pilzen“. Dies klang lecker und sah auch verlockend aus – also entschied ich mich letztlich dafür. Dazu gabs natürlich wie immer eine Portion Reis mit einem Esslöffel Sambal Olek.

Gai Pad King

Wie ich am Tisch erfuhr, haben wir aktuell anstatt des die letzten Wochen agierenden Koches eine Köchin im Asia-Bereich als Vertretung. Das wirkte sich auch – wie ich fand – positiv auf die Komposition der Asia-Gerichte aus. Nicht nur dass sie nicht so Saucenlastig kocht wie ihr Kollege, was sich positiv auf die Konsistenz des Gemüses auswirkt, sondern sie würzt auch etwas anders. Und die Würzung fand ich sehr gelungen – auch wenn deutlich das Zitronengras heraus schmeckte. Aber meine Abneigung gegenüber dieser Zutat – die ich hier das erste Mal festgestellte – ist inzwischen fast verschwunden. Irgendwie gehört es halt zu asiatischen Speisen dazu. Die Hähnchenfiletstreifen waren zwar wieder etwas groß geraten, aber auch angenehm zart und saftig. Außerdem fand sich auch wieder eine bunte Auswahl an verschiedenen Gemüsesorten im Gericht,ich entdeckte Zucchini, Karotten, Mungobohnenkeimlinge, Salat sowie natürlich auch Mu Err Pilze. Gemischt mit dem Reis ein wirklich sättigendes und dank des Sambal Olek auch angenehm scharfes Asia-Gericht.
Bei den anderen Kantinengästen gaben sich in der Beliebtheit die Cevapcici und die Putenoberkeule heute in etwas die Waage und belegten meiner Meinung nach beide Platz eins. Ihm folgten die Asia-Gerichte und schließlich der Salatteller.

Meine Abschlußwertung:

Pad Pla Muek [11.08.2010]

Wednesday, August 11th, 2010

Aus der regulären Küche hätte mich heute am ehesten die “Kartoffel-Gemüsepfanne mit Fisch und Meeresfrüchten auf südfranzösische Art” aus dem Bereich Vitality gereizt. Dieses Gericht gab hatte ich hier, hier und hier schon mal probiert und für gut befunden. Die traditionell-regionale “Rote oder weiße Currywurst mit Pommes Frites“, die ich hier in weiß und hier in rot sowie hier schon mal versucht hatte, erschien mir eindeutig zu kalorienreich. Letztlich wurde noch “Broccoli-Nußecken an Blattsalaten mit Basilikumdip” als Globetrotter-Speise angeboten, das fand ich aber weder von der Bezeichnung als vom Aussehen her verlockend. Als ich jedoch entdeckte, dass in der Asia-Ecke heute neben “Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenen Gemüse in Currysauce” heute auch “Pad Pla Muek – Gebratener Tintenfisch mit frischem Gemüse und Pilzen in Fischsauce” angeboten wurde, stand meine Entscheidung schnell fest. Tintenfisch hatte ich lange nicht mehr. Mit einer Schüssel Reis, die ich wie meistens mit einem Esslöffel Sambal Olek würzte, wurde daraus mein heutiges Mittagsmahl.

Pad Pla Muek

Der Tintenfisch war hier nicht in der sonst üblichen Form von Ringen oder Ärmchen mit Saugnäpfen (was ich persönlich ja nicht so mag) serviert, sondern in Röhrenform, welche noch mit kleinen Auswüchsen oder Laschen versehen schienen. Hierbei handelte es sich meiner Vermutung nach wohl um die oberen Röhrenkörper von Jungtintenfischen. In dieser Dareichungsform kannte ich es noch nicht, aber von sowohl vom Geschmack als auch der Fleischstruktur her war es einem Tintenfischring sehr ähnlich. Dazu gab es wie bei allen Asia-Gerichten eine breite Auswahl an verschiedenen gebratenen Gemüsesorten, unter anderem Zucchini, Brokkoli, Karotten, rote und grüne Paprika sowie Mungobohnenkeimlinge. Außerdem fanden sich reichlich asiatische Mu Err Pilze darin, die ich aufgrund ihres leicht schleimigen zwar nicht ganz so gern mag, die aber in einigen Asia-Gerichten einfach dazu gehören. Zubereitet war das ganze in einer Fischsauce, die – wie nicht anders zu erwarten – deutlich fischig schmeckte. 😉 Da ich heute ziemlich den Rest des Reises kurz vor dem Nachfüllen aus dem Behälter kratzen musste, kann ich dem Reis heute leider nicht die volle Punktzahl geben. In der Summe fand ich das Gericht aber auf jeden Fall mal wieder gelungen und erwies sich als gute Entscheidung.
Bei den anderen Kantinenbesuchern war natürlich die Currywurst heute der ungeschlagene Renner. Auf dem zweiten Platz kamen dann die Asia-Gerichte. Bei Broccoli-Nussecken und Fischpfanne konnte ich keinen eindeutigen Favoriten ausmachen, daher belegen sie in meiner subjektiven Wertung heute gemeinsam den dritten Platz.

Meine Abschlußwertung:
Pad Pla Muek: ++
Reis: +