Posts Tagged ‘mushroom sauce’

Gebratene Maispoularde “Jäger Art” mit Spätzle [29.01.2020]

Wednesday, January 29th, 2020

So richtig begeisterte mich auch heute nichts von der Tageskarte unseres Betriebsrestaurants. Für Canneloni mit Tomatensauce und Bechamel gratiniert + drei Komponenten nach Wahl wie es bei Daily angeboten wurde, würde ich auf jeden Fall keine 6,30 Euro bezahlen. Und auch Gebratene Mienudeln mit Gemüse in Tomatensauce noch Gebratenes Hähnchenfleisch mit Gemüse in süß-saurer Sauce waren nicht so der Renner. Blieben also noch eine Gebratene Maispoularde “Jäger Art” mit Spätzle bei Vital und Spaghetti mit Balsamicolinsen im Abschnitt Veggie. Nach kurzem Abwägen entschied ich, dass ich heute Lust auf Fleisch hatte und griff bei der Poularde zu – und das obwohl ich befürchtete dass sie sehr trocken geraten sein könnte. Nachdem ich meine Portion erhalten hatte, prüfte ich noch einmal das Angebot von Salat- und Gemüsetheke, aber wie so häufig gab es nichts was wirklich gepasst hätte. Also blieb es letztlich beim Hauptgericht für wunderbar krumme 4,98 Euro.

Fried maize poulard with mushroom sauce & spaetzle / Gebratene Maispoulade "Jäger Art" mit Spätzle

Die Spätzle oder besser gesagt Knöpfle waren ebenso Standard wie die cremige Sauce mit ihren in Scheiben geschnittenen Dosenchampignons. Keine kulinarische Höchstleistung aber auch nicht schlecht – an beidem gab es nichts aussetzen. Und auch die teilweise mit Haut gebratene Poularde erwies sich als besser als erwartet. Die Fleischausbeute war wirklich erheblich und dabei erwies sich dieses Fleisch als angenehm zart, mager und vor allem saftig. Und auch meine zweite Befürchtung, dass sie zu großen Teilen aus Knochen bestehen könnte war eine Fehleinschätzung, denn dieser erwies sich im Vergleich zum Rest als wirklich winzig.

Maize poulard - Bone / Maispoularde - Knochen

Alles in allem also doch eine gute Wahl, ich konnte wirklich zufrieden sein und bereute meine Entscheidung nicht.
Und auch bei den anderen Gästen lag die Poularde heute sehr hoch in der Gunst und konnte sogar noch an den Cannelloni vorbeiziehen und sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Der Abstand zu dem somit zweitplatzierten Gericht mit den Nudelröhren war aber nur gering. Auf Platz drei sah ich die Spaghetti mit Balsamicolinsen, die aber ebenfalls nur einen sehr dünnen Vorsprung vor den Asia-Gerichten hatten, die damit den vierten Platz belegten.

Mein Abschlußurteil:
Maispoularde: ++
Pilzsauce: ++
Spätzle: ++

Blumenkohl-Käsemedaillons mit Pfifferlingsauce & Salzkartoffeln [08.01.2020]

Wednesday, January 8th, 2020

Heute begab ich mich das erste Mal im neuen Jahr wieder in unser Betriebsrestaurant. Und ich war fast dazu geneigt, mal beim teuren Gericht zuzugreifen, denn das Wiener Backhändl mit drei Beilagen, dazu Tagessuppe oder Dessert bei Daily klang im ersten Moment gar nicht mal so schlecht. Wäre es mit Kroketten oder Pommes Frites serviert worden, hätte ich das wahrscheinlich auch umgesetzt, aber mit Röstkartoffeln sagte es mir weniger zu. Blieben noch Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Asiagemüse in Hoi Sin Sauce oder Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce von der Wok-Theke, ein Blumenkohl-Käsemedaillons mit Pfifferlingsauce und Salzkartoffeln bei Veggie oder ein Kürbis-Curryeintopf mit Süßkartoffelwürfel, Hühnerfleisch und Kokosmilch bei Daily. Einen Moment liebäugelte ich mit dem Kürbis-Curryeintopf, dann aber entschied ich mich doch mein Betriebsrestaurant-Jahr mal vegetarisch zu beginnen und griff zum Blumenkohl-Käsemedaillion.

Cauliflower cheese patty with mushroom sauce & potatoes / Blumenkohl-Käsemedaillons mit Pfifferlingsauce & Salzkartoffeln

Die Kartoffeln waren zwar recht “al dente” gekocht und hätten gerne noch ein bis zwei Minuten länger im Wasser vertragen, aber letztlich waren sie aktzeptabel. Bei der Pfifferlingsauce musste ich allerings einen minimal bitter wirkenden Beigeschmack feststellen, der mir nicht ganz so zusagte – ich hoffe hier die Pfifferlinge waren in Ordnung. Bisher habe ich aber noch keine Symptome bei mir bemerkt, die darauf hinweisen. Vielleicht hatte sich der Kch einfach nur “verwürzt”. Die Hauptkomponente in Form des Blumenkohl-Käse-Medaillions sah man dann auch gleich seine industrielle Fertigung an, denn so gleichmässig oval geformt und paniert sind diese Dinger wohl kaum handgemacht. Geschmackt hat es aber dennoch, denn unter der dünnen, knusprigen Kruste fand sich eine meiner Meinung nach gut gelungene, mild-würzige Mischung aus viel Blumenkohl mit ein wenig Käse als “Klebemittel”.

Cauliflower cheese patty - Lateral cut / Blumkohl-Käse-Medaillion - Querschnitt

Für ein vegetarisches Gericht fand ich es insgesamt, abgesehen von dem Beigeschmack bei der Sauce, recht gut gelungen. Ich überlege nur, ob Kartoffeln wirklich die optimale Sättigungsbeilage dazu sind. Kroketten würde nicht passen, Pommes oder gar Nudeln sogar noch weniger. Und bei Reis bin ich unschlüssig. Vielleicht Kartoffelpüree. Oder man lässt die Kohlehydrate einfach weg und isst einen Salat dazu. Mal schauen….
Bei den anderen Gästen war natürlich, wie nicht anders erwartet, das Backhendl mit Abstand das beliebteste Gericht und konnte sich mit klaren Vorsprung den ersten Platz sichern. Auf Platz zwei sah ich die Asia-Gericht, knapp gefolgte vom Blumenkohl-Käse-Medaillion auf dem dritten Platz, das aber wiederum nur eine Haaresbreite vor dem ebenfalls gern gewählten Kürbis-Curryeintopf lag.

Mein Abschlußurteil:
Blumenkohl-Käse-Medaillion: ++
Pfifferlingsauce: +
Salzkartoffeln: +

Schwäbischer Grillteller mit Käsespätzle [08.04.2019]

Monday, April 8th, 2019

Zuerst sah es so aus als würde die neue Woche in unserem Betriebsrestaurant wieder mit einer kulinarischen Durststrecke beginnen, denn mit der Gemüsepaella bei Vitality oder den Wollwürsten mit Kartoffelstampf, Bratensauce und Röstzwiebeln bei Tradition der Region konnte ich nicht allzu viel anfangen und auch die Asia-Wok-Angebote wie Gebackene Frühlingsrollen oder Gebratenes Schweinefleisch mit Thaigemüse in roter Thai-Currysauce waren nicht dazu angetan, Begeisterungsstürme bei mir hervorzurufen. Zum Glück hatte man außerdem noch eine Schwäbische Grillpfanne mit
Schweinelende, Käsespätzle, frischen Röstzwiebeln und Schwammerlsauce
im Abschnitt Globetrotter auf die Speisekarte gesetzt, eine Gerichte das man früher in ähnlicher Konfiguration auch unter der Bezeichnung Schwabenteller angeboten hatte. Da ich in der Vergangenheit damit durchgehend gute Erfahrungen gemacht hatte und natürlich aufgrund des Fehlens wirklicher Alternativen griff ich bei diesem Gericht zu.

Swabian BBQ dish with pork tenderloin, cheese spaetzle, roast onions & mushroom sauce / Schwäbische Grillpfanne mit Schweinelende, Käsespätzle, frischen Röstzwiebeln & Schwammerlsauce

Also Schweinelende war das Fleisch, was man dort auf dem Teller serviert hatte eindeutig nicht. Viel mehr sah es mir nach einem Schmetterlingssteak aus. Aber das war bei einem Preis von 4,20 Euro auch nicht zu erwarten gewesen, zumindest nicht in dieser Größe. Das Fleisch erwies sich dann leider auch als ein wenig trocken, was sich aber glücklicherweise mit der riesigen Portion der cremigen, mit Dosenchampignons versetzter Sauce ein wenig kompensieren ließ. Dazu passten natürlich wunderbar die geschmackliche Gesamtkomposition, auch wenn ich feststellen muss dass ich nach dem Zwiebelrostbraten in Kehlheim am Samstag dann wohl erst mal genug Röstzwiebeln gehabt haben dürfte. Die Käsespätzle schien man schließlich mit einem leicht körnigen Käse versetzt zu haben, vielleicht ein Hüttenkäse oder etwas ähnliches. Leider war dieser nicht sehr aussagekräftig was den Geschmack anging, aber sie waren so weit in Ordnung – auch wenn ich mir etwas mehr geschmacklichen Charakter gewünscht hätte. Definitiv kein sehr gut geratenes Gericht, aber noch gut und akzeptabel – vor allem für den Preis. Ich konnte also durchaus zufrieden sein.
Und auch die anderen Gäste hatten bevorzugt bei der schwäbischen Grillpfanne zugegriffen, was dem Gericht heute den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala bescherte. Auf Platz zwei sah ich die Wollwürste, die sich mit knappen Vorsprung gegen die Asia-Gerichte durchsetzen konnten, die somit den dritten Platz belegten. Wiederum mit geringem Abstand folgte die Gemüsepaella auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Schweinesteak: +
Schwammerlsauce: ++
Röstzwiebeln: ++
Käsespätzle: +

Schwabenteller – Minutensteak mit Röstzwiebeln, Schwammerlsauce & Käsespätzle [29.01.2019]

Tuesday, January 29th, 2019

Auch wenn sich heute auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants mal wieder im Abschnitt Globetrotter das von mir sehr geschätzte Chili con Carne mit Mais und Kidneybohnen, dazu Semmel fand, wurde ich meinem bisherigen Prinzip immer bei diesem Gericht zuzugreifen ausnahmsweise mal untreu, denn die Alternative, ein “Schwabenteller” – Minutensteak vom Schwein mit Röstzwiebeln und Schwammerlsauce, dazu Käsespätzle im Abschnitt Tradition der Region war einfach zu verlockend und ich hatte gerade heute sehr große Lust darauf. Vielleicht lag es an den Röstzwiebeln, die ich bei den Bratwürsten gestern ja leider vermisst hatte – aber genau lässt sich das nicht mehr sagen. 😉 Die Alternativen wären eine (mir persönlich etwas trocken erscheinende) Schupfnudelpfanne mit Spitzkohl und Apfelwürfeln bei Vitality oder die Asia-Wok-Angebote wie Gebratenes Thaigemüse in Erdnußsauce bzw. Pla Rad Prik – Gebackener Seelachs mit frischem Gemüse in Kokosmilchsauce gewesen, doch das erwähne ich nur der Vollständigkeit halber – ich hatte mich ja bereits auf den Schwabenteller festgelegt.

Swabian dish - Minute pork steak with fried onions, mushroom sauce & cheese spaetzle / Schwabenteller - Minutensteal vom Schwein mit Röstzwiebeln, Schwammerlsauce & Käsespätzle

Laut meiner Statistik wäre das heute mein zwölfter Schwabenteller seit das Gericht das erste Mal im Februar 2014 auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants aufgetaucht war. Das erste Mal hatte ich beim zweiten Auftauchen im März dieses Jahres zugegriffen. Angeboten wurde es seit 2014 aber weitaus öfter – in den Zeiten in denen ich nicht im Urlaub oder anderweitig verhindert war fast 40 Mal – aber ich konnte mich nicht immer dazu durchringen – immerhin handelt es sich bei diesem Gericht um eine ziemliche Kalorienbombe. Außerdem gab etwas ähnliches ein Mal mit Kroketten statt Käsespätzle angeboten – aber danach nie wieder. Käsespätzle passen einfach viel besser. Damit aber genug Statistik für heute.
Dieses Mal waren die Käsespätzle scheinbar mit einem anderen Käse zubereitet worden, denn zwischen den Spätzle fanden sich kleine Bröckchen wie von Hüttenkäse oder Frischkäse, der sich nicht vollständig aufgelöst hatte. Geschmacklich war nichts zu bemerken, da der Käse nicht sonderlich geschmacksintensiv erschien, aber dennoch gab es an den Käsespätzle soweit nichts zu bemängeln. Ebenso wenig an dem fingerdicken und handtellergroßen Minutensteak, das sich als angenehm mager und zart erwies. Für ein echtes Minutensteak war es zwar etwas dick, denn traditionell werden Minutensteaks ja eher dünn geschnitten damit sie nach 30 Sekunden Bratzeit pro Seite durchgebraten sind, aber wir sind da ja nicht so. *g* Dazu passte wunderbar die dickflüssige, cremige und mild gewürzte Sauce mit ihren zahlreichen Champignons-Scheibchen. Die Röstzwiebeln, mit denen man die Käsespätzle serviert hatte, hätten schließlich noch etwas knuspriger sein können, einige der größeren Stücke waren innen sogar nur angebraten und nicht knusprig – aber ihren Hauptzweck dem Gericht eine Zwiebelnote mit Röstaroma zu geben erfüllten sie dennoch ausreichend. Für die kalte Jahreszeit und den großen Hunger genau das richtige, und dabei mit dem (für mich reduzierten) Preis von 4,34 Euro auch nicht allzu teuer. Ich war mit meiner Wahl sehr zufrieden, auch wenn ich deswegen meinem Chili con Carne ausnahmsweise mal untreu gewesen war.
Bei den anderen Gästen erschien das Chili aber weiterhin den Vorrang vor einem Gericht wie dem Schwabenteller zu genießen, denn dieses Gericht konnte sich mit kleinem, aber dennoch deutlichen Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Erst auf Platz zwei folgte der Schwabenteller. Den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und auch die vegetarische Schupfnudelpfanne hatte nicht wenige Abnehmer gefunden, auch wenn dennoch nur für einen Platz vier ausreichte. Wie sich herausstellte gab es optional noch eine Kräutersauce dazu, die die Trockenheit etwas kompensierte – aber das hätte meine Entscheidung dennoch nicht beeinflussen können.

Mein Abschlußurteil:
Minutensteak vom Schwein: ++
Röstzwiebeln: ++
Schwammerlsauce: ++
Käsespätzle: ++

Schweineschnitzel “Jäger Art” mit Spätzle [27.11.2018]

Tuesday, November 27th, 2018

Nach dem Homeoffice-Tag gestern war ich heute wieder – trotz des Schneefalls über Nacht – regulär im Büro in der Firma tätig. Ist mir auch lieber, denn so hat man direkteren Kontakt mit den Kollegen und kann sich besser austauschen als wenn man zu Hause sitzt. Außerdem kann man im Betriebsrestaurant speisen, was ich ebenfalls als Vorzug sehe – obwohl ich manchmal denke ob es nicht besser wäre sich mittags nur mit einer geschmierten Stulle oder einer anderen Kleinigkeit zufrieden zu geben und Abends dann hochwertig selbst zu kochen. Aber auf der anderen Seite will ich mich nach einem langen Arbeitstag auch nicht noch eine Stunde oder länger an den Herd stellen bevor ich essen kann. Dabei bleibt es wohl vorerst bei Überlegungen diesbezüglich.
Als ich die Speisekarte des heutigen Tages las, fiel mir natürlich zuerst das von mir so geschätzte und immer wieder gern gewählte Chili con Carne mit Baguette im Abschnitt Globetrotter ins Auge. Aber ich hatte erst am Wochenende und gestern ein Gericht mit Hackfleisch, Tomaten und Kidneybohnen – in Form meiner Gebackenen Spaghetti – verzehrt. Daher war mir doch, entgegen meines sonst üblichen Verhaltens bei der Chili über allem steht, nach etwas Abwechslung. Der Gemüsestrudel mit Ratatouille und Joghurtdip der heute schon wieder bei Vitality auf der Karte stand wäre eine gesunde Alternative gewesen. Und auch der Gebratenes Putenfleisch mit frischem Gemüse in Kokosmilchsauce, das neben Gebratenem Thaigemüse in Masamansauce an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde sah nicht schlecht aus, aber am meisten reizte mich dann doch das Schweineschnitzel “Jäger Art” mit Spätzle bei Tradition der Region. Und obwohl Pilze in der Sauce waren, also bereits Gemüse zum Gericht gehörte, gesellte sich noch ein Schälchen Rosenkohl aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke dazu.

Pork escalope in mushroom sauce with spaetzle / Schweineschnitzel "Jäger Art" mit Spätzle

Wie nicht anders erwartet war der Rosenkohl natürlich nicht mehr so ganz frisch und knackig wie man ihn sich vielleicht gewünscht hätte, sondern bereits etwas weich geworden, aber das hatte ich auch nicht anders erwartet. Beim Hauptgericht stach vor allem das dünne, sehr gut gewürzte und trotzdem zarte und einigermaßen saftige, unpanierte Schweineschnitzel hervor, dass sich auf dem Foto fast komplett unter einer Schicht der mild-würzigen, cremigen Sauce mit ihren ganzen Dosenchampignons verbirgt. Sehr gelungen, lange nicht mehr ein so gutes Schnitzel hier verzehrt. Und auch an den Spätzle (oder besser gesagt Knöpfle), die hier die Sättigungsbeilage bildeten, gab es nichts auszusetzen. Sie waren noch schön heiß, von bissfester Konsistenz und in ausreichender Menge vorhanden. Ich bereite meine Entscheidung heute mal aufs Chili con Carne zu verzichten auf jeden Fall nicht.
Dennoch gelang es dem Chili con Carne heute, mit einem kleinen Vorsprung sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zu sichern, während sich die Asia-Gerichte unerwarteter Weise den zweiten Platz ergatterten – knapp vor dem Schweineschnitzel, das somit auf Platz drei landete. Der Gemüsestrudel folgte schließlich auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Schweineschnitzel: ++
Jägersauce: ++
Spätzle: ++
Rosenkohl: +

Gebratene Schweinelende mit Champignonssoße & Spätzle [04.09.2018]

Tuesday, September 4th, 2018

Am heutigen Dienstag fanden sich gleich mehrere auf verschiedene Art interessante Gerichte auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants. Zum einen war da im Abschnitt Vitality der vegetarische Klassiker in Form von Kartoffel-Frischkäsetaschen auf Ratatouille und Quarkdip, zum anderen hätte auch der Gebackener Seelachs mit frischem Gemüse in Masamansauce, der neben Gebratener Eierreis mit asiatischem Gemüse an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde, seinen Zweck erfüllt. Selbst der Rindergulasch mit Salzkartoffeln aus dem Abschnitt Globetrotter sah heute schön dunkel und saftig aus. Doch ich wählte recht kurzentschlossen dann doch die Gebratene Schweinelende mit Champignonsauce und Spätzle, die bei Tradition der Region zu finden war – und das obwohl es gewisse Paralleln zu meinem Tetrazzini-Nudelauflauf vom Wochenende gab. Und als ich an der Gemüsetheke ankam, eigentlich auch heute ohne Hoffnung etwas passendes zu finden, wurde ich positiv überrascht, denn in den Wärmeschalen wartete neben frischen grünen Bohnen mit Speck auch der gestern von mir so schmerzlich vermisste Rosenkohl in ebenfalls ungewohnt frisch wirkender Form – normalerweise finden sich hier eher Reste oder abgestandenes Gemüse dass schon Stunden vor sich hin bruzzelt. Da konnte ich nicht anders als mir ein kleines Schälchen des letzteren genannten Gemüses.
Fried pork loin with mushroom sauce & spaetzle / Gebratene Schweinelende mit Champignonssoße & Spätzle
Insgesamt erwies sich meine Entscheidung als gute Wahl. Die angenehm große Schweinelende war zart und saftig und harmonierte sehr gut mit der milden, ausreichend dickflüssigen Cremesauce, die mit zahlreichen (Dosen-)Champignon-Scheiben versehen war. Und auch die Spätzle, oder um genau zu sein Knöpfle, erwiesen sich als wunderbar dazu passende Sättigungsbeilage. Selbst beim Rosenkohl hatte mich mein visueller Eindruck nicht getäuscht, denn er war tatsächlich unglaublich frisch, knackig und sogar noch angenehm heiß. Ich war sehr zufrieden.
Und auch bei den anderen Gästen hatten viele bei der Schweinelende zugegriffen, so dass diesem Gericht mit einem kleinen, aber deutlichen Vorsprung der heutige erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala galt. Auf Platz zwei sah ich die Asia-Gerichte, aber nur knapp vor dem ebenfalls gern gewählten Rindergulasch. Die Kartoffel-Frischkäsetaschen folgten schließlich auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Schweinelende: ++
Champignonsauce: ++
Spätzle: ++
Rosenkohl: ++

Schwabenteller – Minutensteak mit Schwammerlsauce, Käsespätzle & Röstzwiebeln [26.07.2018]

Thursday, July 26th, 2018

Zumindest war mir heute von Anfang an klar, dass ich nicht bei den Spaghetti all arrabiata mit Kirschtomaten und Grana Padano aus dem Abschnitt Globetrotter der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zugreifen würde, denn nach dem selbst zubereiteten Spaghetti-Gericht gestern wollte ich schon wieder Spaghetti. Ich liebäugelte kurz mit dem Gebratener Tintenfisch mit Gemüse in Massamannsauce, der neben Gebackene Banane und Ananas mit Honig an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde – zumal aktuell der Asia-Köchin wieder im Dienst ist, die im Gegensatz zu ihrem männlichen Kollegen das Gemüse nicht ganz so sehr in Sauce ertränkt. Aber auch die Kräuterrührei mit Rahmspinat und Salzkartoffeln bei Vitality klang sehr gut, sah aber nicht ganz so gut aus. Zum einen erschien mir das Rührei aus Trockenei angerührt, zu anderen reichte man dazu eine Art Rahm-Blattspinat, der nicht ganz meinen Vorstellungen entsprach. Entweder Blattspinat oder Spinat mit “Blubb”, sprich Rahmspinat, dann aber bitte fein gehackt. Ich weiß nicht warum ich da unterscheide, aber das sind eben persönliche Vorlieben. Letztlich landete aber dann doch der Klassiker in Form des Schwabenteller – Minutensteak vom Schwein mit Schwammerlsauce, Käsespätzle und Röstzwiebeln aus dem Abschnitt Tradition der Region auf meinem Tablett, denn er sah mit den knusprig anmutenden Röstzwiebeln einfach zu verlockend aus. Passenden Salat oder Gemüse dazu fand ich leider nicht.

Swabian dish - Pork minute steak with mushroom sauce, cheese spaetzle & fried onions / Schwabenteller -  Minutensteak vom Schwein mit Schwammerlsauce, Käsespätzle & Röstzwiebeln

Ganz so knusprig wie sie aussahen waren die Röstzwiebeln dann zwar nicht, aber sie boten dennoch eine überaus schmackhafte Ergänzung zu der großzügigen Portion Käsespätzle, dem fast fingerdicken, aber leider heute etwas trocken ge(b)ratenen Minutensteak und der cremigen Sauce mit ihren Dosenchampignons, von der allerdings gerne noch etwas mehr hätte auf dem Teller sein können. Ich hätte vielleicht noch einen etwas kräftigeren Käse für die Spätzle verwendet, aber insgesamt war ich mit meine Wahl durchaus zufrieden – sieht man einmal von den Kalorien ab die das Gericht wahrscheinlich gehabt hatte. Nur das Steak zieht die Gesamtwertung leider etwas nach unten, aber das passiert eben manchmal.
Und auch bei den anderen Gästen erfreute sich der Schwabenteller heute verstärkter Beliebtheit und konnte sich mit einem klaren Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei sah ich die Spaghetti al arrabiata, gefolgte von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz und mit sehr geringem Abstand das für ein vegetatrisches Gericht ebenfalls ungewöhnlich häufig gewählte Rührei.

Mein Abschlußurteil:
Minutensteak: +
Schwammerlsauce: ++
Käsespätzle: ++
Röstzwiebeln: ++

Gebratenes Schweineschnitzel in Jägersauce mit Country Potatoes [02.05.2018]

Wednesday, May 2nd, 2018

Beim ersten Blick in die heutige Speisekarte unseres Betriebsrestaurants erschienen mir Spaghetti in würziger Tomatensauce, Seelachswürfel und Spargel aus dem Abschnitt Vitality schon einmal sehr verlockend, aber auch das Hähnchengeschnetzeltes “Riz Casimir” mit Langkornreis bei Globetrotter, mit dem ich hier ja schon einmal gute Erfahrungen gemacht hatte, war eine gute Alternative. Gebackener Tofu mit Gemüse in Koriandersauce oder Gebratenes Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce wie es an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde, erschien mir weniger interessant. Also ich jedoch sah, dass man die ursprünglich als Gebratenes Schweineschnitzel in Jägersauce und Pommes Frites bei Tradition der Region nun mit Country Potatoes anbot und das Schnitzel auch noch unpaniert gebraten war, entschied ich mich letztlich doch für diese Alternative. Meine anschließende Suche nach einem passenden Salat oder einer Gemüsebeilage blieb jedoch erfolglos, so dass es letztlich bei diesem Hauptgericht blieb.

Pork escalope in mushroom sauce with potato wedges / Schweineschnitzel in Jägersauce & Country Potatoes

Die Jägersauce, eine Sahnesauce mit Stücken von Champignons, war zwar angenehm dickflüssig und mild würzig, hätte aber mit etwas mehr Pilzen aufwarten können. An dem puren, offensichtlich mit Pfeffer und Salz gewürzten Schweineschnitzel gab es aber nichts auszusetzen, denn es war angenehm mager, zart und nicht zu trocken. Dazu die Kartoffelspalten, auch Country Potatoes genannt, mit ihrer dünnen knusprigen Hülle und dem weichen Inneren als passende Sättigungsbeilage machten das Gericht fast perfekt. Fehlte eigentlich nur noch Gemüse oder ein Salat um das Gericht abzurunden, die paar Pilze in der Sauce zählen da nicht.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, erkannte man schnell dass auch hier das Jägerschnitzel am häufigsten zu sehen war, womit diesem Gericht eindeutig der erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zustand. Auf Platz zwei sah ich aber schon die Spaghetti mit Seelachswürfeln und Spargel, die in der ausgegebenen Version sogar noch etwas besser aussahen als das Fotos auf dem Display, weswegen ich im Nachhinein etwas bereute nicht hier zugegriffen zu haben. Den dritten Platz belegten schließlich die Asia-Gerichte, die aber nur einen sehr knappen Vorsprung vor dem Riz Casimir hatten, der somit einen guten vierten Platz für sich einnehmen konnte.

Mein Abschlußurteil:
Schweineschnitzel: ++
Jägersauce: ++
Country Potatoes: ++