Posts Tagged ‘mussels’

Spaghetti Vongole [11.05.2016]

Wednesday, May 11th, 2016

Zuerst überlegte ich heute bei der Lasagne al forno mit Tomatensauce und Bechamel gratiniert aus dem Abschnitt Globetrotter zuzugreifen, denn sie wurde heute nicht wie sonst üblich in den kleinen Auflaufformen serviert, sondern kam direkt in großen, wannenartigen Backblechen aus dem Ofen in die Kantine, was weitaus verlockender aussah. Die Rahmschwammerl mit Semmelknödel obei Tradition der Region oder die Asia-Thai-Gerichte wie Asiatisches Gemüse, herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce oder Rindfleisch gebraten mit Gemüse und Chinapilzen in Hoi Sin Sauce interessierten mich weniger. Aber die Spaghetti Vongole mit würzigem Tomaten-Muschelragout und Parmesan bei Vitality erschien mir noch eine akzeptable Alternative, denn ich hatte von hier oder hier noch gute Erinnerung an dieses Gericht. Außerdem verprach es mit angeblich nur 336kcal einen angenehm leichten Genuss – da war meiner Meinung nach auch noch ein Becherchen Milchreis mit roter Grütze aus dem heutigen Dessert-Angebot zu vertreten.

Spaghetti Vongole

Wie üblich handelte es sich bei den Muscheln mal wieder um Miesmuscheln und nicht um – wie der Titel eigentlich vermuten ließe – um Venusmuscheln, wie sie normalerweise ja in Spaghetti Vongole gehören. Aber damit hätte ich leben können, wenn die Muscheln selbst nicht heute von eher minderer Qualität gewesen wären. Die Kiemenlappen, die dunklen Streifen an der schmalen Seite, waren teilweise etwas lederartig und kaum zu zerbeißen, was den Genuss der Muscheln natürlich deutlich minderte. Zum Glück waren konnten die Spaghetti sowie vor allem die würzig-fruchtige Tomatensauce und der Parmesan das Gericht etwas retten, aber volle Punktzahl kann ich da leider nicht geben. Am Milchreis mit seiner Garnitur aus fruchtiger roter Beerengrütze gab aber keinerlei Grund zu weiterer Kritik.
Sah man sich am Speisesaal um, erkannte man schnell dass es heute die Lasagne war, welcher der erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gebührte, denn sie war mit klar ersichtlichem Vorsprung das am häufigsten gewählte Gericht. Auf Platz zwei lagen die Spaghetti Vongole, gefolgt von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz und ganz knapp dahinter den Rahmschwammerl mit Semmelknödel auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Spaghetti Vongole: +
Milchreis mit roter Grütze: ++

Französische Bouillabaisse mit Baguette & Rouille [23.10.2015]

Friday, October 23rd, 2015

Heute war nun der letzte Tag der Fischwoche in unserem Betriebsrestaurant und mit einer Französischen Bouillabaisse mit Baguette und Rouille (scharfe Knoblauchmayonaise) fand sich auch gleich ein Gericht dass mit voll und ganz zusagte. Es gab zwar noch ein Schlemmerfilet “Bordolaise” mit Senfsauce und Salzkartoffel im Abschnitt Globetrotter, das auch nicht alle Tage auf der Speisekarte zu finden ist, aber die Wahrscheinlichkeit das es wieder mal Bouillabaise gibt erschien mir deutlich niedriger. Daher griff ich bei dieser reichhaltigen Fischsuppe zu und nahm auch die anderen Gerichte wie Tagliatelle mit Geflügeksugo bei Globetrotter, die 3 Stück gefüllte Pfannkuchen mit Quark an Waldbeerenragout und Schlagsahne sowie die Asia-Gerichte wie Gebackene Ananas und Banane sowie Pad Pieew Wan – Schweinefleisch süß-sauer mit Ananas, Kirchtomaten und Lauchzwiebeln gar nicht in die nähere Erwägung. Auf ein Dessert verzichtete ich aber mal auch heute.

French Bouillabaisse mit Baguette & Rouille / Französische Bouillabaisse mit Baguette & Rouille

Ein Kollege äußerte zwar die Vermutung, dass diese Bouillabaisse eine wunderbare Möglichkeit sei die Reste der Fischgerichte der vorherigen Tage zu verwerten, aber selbst wenn dies der Fall war, so war dies auf eine überaus leckere Art gelungen. Neben drei bis vier verschiedenen Fischsorten fanden sich Muscheln, Teile vom Tintenfisch sowie Kartoffelwürfel und Tomatenstücke in der zwar dünnen, aber angenehm pikant gewürzten Flüssigkeit dieser Suppenzubereitung, die man zusätzlich mit etwas frischem Schnittlauch und einer großen, frisch aus dem Ofen stammenden Garnele garniert hatte. Zusätzlich zum Suppengericht war auf einem zusätzlichen kleinen Teller noch ein noch warmes Stück Knoblauchbaguette auf einem Salatblatt mit einer Sauce serviert worden. Bei dieser Sauce handelte es sich zwar wohl eher um normale Cocktailsauce und nicht um die angekündigte Rouille, aber auch die passte gut in das geschmackliche Gesamtkonzept. Ein sehr gelungenes Gericht, wie mir auch mehrere Kolleginnen und Kollegen zustimmten, die ebenfalls die Fischsuppe gewählt hatten.
Dennoch belegte die Boillabaisse heute auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala nur den zweiten Platz, das Schlemmerfilet “Bordolaise” erfreute sich einer noch etwas größeren Beliebtheit und belegte somit Platz eins. Auf dem dritten Platz folgten die Asia-Gerichte, Platz vier belegten die Pfannkuchen, die nicht nur als Hauptgericht sondern auch sehr häufig noch als zusätzlicher Nachtisch gewählt worden waren, und knapp dahinter auf Platz fünf folgten schließlich die Tagliatelle mit Geflügelsugo.

Mein Abschlußurteil:
Bouillabaisse: ++
Baguette: ++

Spaghetti Vongole [20.10.2015]

Tuesday, October 20th, 2015

Eigentlich hatte ich heute geplant, mal nicht bei dem Zusatzangebot der aktuell in unserem Betriebsrestaurant stattfindenden Fischwoche zuzugreifen, sondern wollte mich für das Putenrahmgeschnetzelte mit Champignons, Karotten und Erbsen, dazu Kartoffelrösti bei Tradition der Region zugreifen. Obwohl auch das Hausgemachte Fleischpflanzerl mit Bratensauce und Röstkartoffeln aus dem Abschnitt Globetrotter nicht schlecht klang. Die Farmerkartoffel mit Blattspinat und Sauerrahmdip bei Vitality und die Asia-Thai-Angebote wie Kai Tzau Fhan – Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse und Moo Pad Prik Karpra – Gebackener Seelachs mit scharfem Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce kamen nicht in die nähere Auswahl. Jedoch sahen sowohl beim Putenrahmgeschnetelten als auch beim Fleischpflanzel die Saucen mal wieder sehr dünn aus, was mich letztlich dann doch dazu bewog, kurz entschlossen auf die Spaghetti Vongole e Broccoli mit würzigem Tomaten-Muschelragout und Parmesan umzuschwenken. Hinzu kam, dass man sich an dieser separaten Theke heute wirklich Mühe gab, das Gericht besonders herzurichten – und auf so etwas stehe ich ja, denn das Auge isst bekanntlichermaßen mit. Zum Nudelgericht gesellte sich dann noch ein Becherchen Erdbeer-Himbeer-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Spaghetti Vongole

Von dem auf der beschriebenen Broccoli konnte ich zwar nichts entdecken und bei der Menge des Parmesan war man etwas zu großzügig gewesen, dennoch konnte das zusätzlich mit frischem Dill und einer Zitronenecke garnierte Gericht mich letztlich geschmacklich überzeugen. Zwar hatte man auch heute – wie beim letzten Mal als es ein ähnliches Angebot gegeben hatte – wieder keine Venusmuscheln wie im Originalrezept sondern Miesmuscheln verwendet, aber die Kombination aus würziger Tomatensauce, Muscheln, Parmesan und den Nudeln erwies sich dennoch als überaus schmackhaft. Und der Parmesan war trotz seiner großen Menge glücklicherweise nicht zu dominant geworden. Der kleine Becher fruchtigen Mousses mit zahlreichen Fruchtstückchen schloss das heutige Mittagsmahl sehr schmackhaft ab.
Bei den anderen Gästen nahmen die Muschel-Spaghetti heute keinen so hohen Stellenwert ein, viel mehr schienen die meisten Gäste heute dem Fleischpflanzerl zuzusprechen, das somit auf dem ersten Platz landete. Auf Platz zwei landete das Putengeschnetzelte und erst auf dem dritten Platz folgten die Spaghetti, die sich somit aber nur sehr knapp gegen die Asia-Gerichte auf Platz vier durchsetzen konnte. Auf Platz fünf folgte schließlich die Farmerkartoffel mit Blattspinat.

Mein Abschlußurteil:
Spaghetti Vongole: ++
Erdbeer-Himbeer-Mousse: ++

Spaghetti “Vongole” mit Muscheln & Kräutern in Weißweinsauce [29.04.2015]

Wednesday, April 29th, 2015

Am heutigen Mittwoch fand sich im Abschnitt Vitality der Speisekarte unseres Betriebsrestaurant ein Gericht, das meines Wissens so das erste Mal angeboten wurde. Und die Spaghetti “Vongole” mit Muscheln und Kräutern in leichter Weißweinsauce klangen nicht nur gut, sondern sahen auch so aus. Normalerweise hat man ja mit Meeresfrüchten, wozu ich die Muscheln zähle, hier ja kein so glückliches Händchen, aber dieses Mal schien es nicht so zu sein. Daher konnten mich weder die die Schweine-Minutensteaks vom Grill mit Kräuterbutter, Grilltomate und Pommes Frites bei Tradition der Region noch die Spinat-Ricottatortellini mit Tomatensugo und Mozzarellakugeln bei Globetrotter oder die Asia-Thai-Angeboter wie Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Currysauce und Moo Pad Prik Bai Kraprao – Schweinefleisch mit scharfem Basilikum mit Thaigemüse in Austernsauce von der Entscheidung für die Muschelnudeln abbringen. Dazu nahm ich mir ein Schälchen Krautsalat von der Salattheke sowie ein Becherchen Waldbeerenjoghurt aus dem Dessert-Angebot.

Spaghetti "Vongole"

Der mit Möhrenstreifen versetzte Krautsalat war zwar bestimmt vom Gyros im Fladenbrot von gestern übrig geblieben, aber glücklicherweise hält sich Krautsalat ja einige Zeit und man merkte ihm nicht an, dass es sich um Reste handelte. Und er passte erstaunlich gut zu den Nudeln. Die Portion Spaghetti wiederum war zwar nicht sonderlich groß geraten, aber dafür war die Menge von Nudeln zu Sauce heute gut ausgewogen und es reichte vollkommen aus, um gut satt zu werden. Glaubt man dem dem Titel des Gerichts, handelte es sich bei den Muscheln wohl um Venusmuscheln (italienisch: Vongole), die in angenehm großzügiger Menge in der milden, nicht zu dünn geratenen und mit einigen Kräutern gewürzten hellen Sauce angerichtet worden waren. Ich muss ja leider zugeben, dass ich ohne die Schale eine Venusmuschel nicht von einer Miesmuschel unterscheiden kann, aber ich glaube unserem Betriebsrestaurant in dieser Hinsicht einfach mal. Außerdem war das Gericht, dass ich mir zusätzlich mit etwas Parmesan und Petersilie garniert hatte, äußerst schmackhaft und sehr gut gelungen. Und mit gerade mal 476kcal pro Portion erwies es sich auch als angenehm leichter Genuss. Hoffentlich finden sich diese Muschel-Nudeln in Zukunft häufiger auf der Speisekarte. Der fruchtige, mit zahlreichen Beeren versehene Waldbeerenjoghurt schloss das heutige Mittagsmahl schließlich erfolgreich ab.
Wie nicht anders zu erwarten, lag bei den anderen Gästen heute natürlich das Minutensteak vom Schwein mit Pommes Frites mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Angeboten am höchsten in der Gunst und konnte sich unangefochten Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Die Vorliebe für die anderen Gerichte war dafür recht gleichmäßig verteilt, ich würde aber sagen dass die Spaghetti “Vongole” auf Platz zwei folgten und sich die Spinat-Ricotta-Tortellini sich den dritten Platz mit den Asia-Gerichten teilten. Alle Angaben sind dabei natürlich wie üblich ohne Gewähr. 😉

Mein Abschlußurteil:
Spaghetti “Vongole”: ++
Krautsalat: ++
Waldbeerenjoghurt: ++

Spanische Paella [16.04.2014]

Wednesday, April 16th, 2014

Auch wenn mich vor allem das Rindergeschnetzelte mit Pilzen, frischen Kräutern und Spätzle aus der Sektion Tradition der Region mich heute durchaus auch gereizt hätte, blieb ich schließlich doch meiner alten, liebgewonnenen Tradition treu am Mittwoch zu Fisch und/oder Meeresfrüchten zu greifen und griff letztlich zur Spanischen Paella mit Meeresfrüchten, Hähnchenfleisch und frischem mediterranem Gemüse, die heute bei Vitality angeboten wurde. Die Spinat-Ricotta-Tortellini mit Tomatensauce und Mozzarellakugeln bei Globetrotter konnte mich ebenso wenig begeistern wie das Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenen Gemüse in Currysauce oder das Gung Pao Yuk -Schweinefleisch gebraten mit Knoblauch, Chili und Gemüse. Und bei gerade mal 502kcal für die Paella gönnte ich mir heute auch mal wieder ein kleines Dessert in Form eines kleinen Bechers Limonen-Mousse.

Spanische Paella / Spanish paella

Was ich bekam war eine gelb gefärbte Reiszubereitung mit Muscheln, kleinen Krabben, Teilen vom Tintenfisch, festfleischigen Fischwürfeln und zahlreichen Stücken gewürfelten Hähnchenbrust-Filets auf der Fleischseite und Erbsen, Möhren, grünen Bohnen, Paprikastreifen in verschiedenen Farben sowie fein gewürfelter Zwiebel auf der Gemüseseite. Des weiteren hatte man das Gericht mit einer Zitronenspalte, einer großen gegarten Shrimp und etwas Petersilie garniert. Das Gericht erwies sich als noch ausreichend warm und die Qualität der einzelnen Komponenten erwies sich als absolut zufriedenstellend. Einzige kleinere Kritikpunkte waren ein mit gekochter Bohnenstiel, ein hartes, unidentifizierbare Teil – vermutlich ein Stück Gräte oder so etwas – die sich im Gericht fanden sowie die insgesamt etwas klein geratene Portion. Ich habe einen Moment mit mir gerungen, entschloss mich dann aber dazu von einem Punktabzug dennoch mal abzusehen. Am cremigen, lockeren Limonen-Mousse mit seinem fruchtigen, ganz leicht säuerlichen Aroma gab es aber nichts zu kritisieren.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, schienen sich heute die Spinat-Ricotta-Tortellini mit Tomatensauce und Mozzarellakugeln mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Gerichten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern zu können. Ungewöhnlich, denn immerhin handelte es sich hier offenbar um ein vegetarisches Gericht. Auf Platz zwei folgte das Rindergeschnetzelte, knapp gefolgte von den Asia-Gerichten auf Platz drei. Einen guten vierten Platz belegte schließlich die Spanische Paella.

Mein Abschlußurteil:
Spanische Paella: ++
Limonen-Mousse: ++

Spagehtti in Gemüse-Muschelragout [23.02.2012]

Thursday, February 23rd, 2012

Mein erster Gedanke war es, heute mal wieder bei der Farmerkartoffel in Sauerrahm und Blattspinatgemüse bei Vitality zuzuschlagen, da dieses eindeutig das leichteste der angebotenen Gerichte zählte. Naja, vielleicht kam das Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse in Sojasauce, das neben Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassauce an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde dem Nährwerttechnisch noch recht nahe. Der traditionell-regionale Burgunderbraten mit Kartoffelknödel und Rotweinsauce und die Griechischen Bifteki mit Tzatziki, Zwiebeln und Tomatenreisbei Globetrotter lagen aber auf jeden Fall darüber. Doch meine Pläne wurde schließlich davon durchkreuzt, dass man heute erneut Spaghetti mit Gemüse-Muschelragout als zusätzliches Sonderangebot auf dem Speiseplan standen – meine zweite Wahl von gestern. Diese Chance konnte ich mir unmöglich entgehen lassen, also wählte ich dieses Gericht. Eigentlich wollte ich ja ab heute auch Desserts verzichten, doch da es heute einen einfachen Obstsalat gab. Dieser erschien mir dann doch noch vertretbar, also landete auch dieser noch auf meinem Tablett – zumal die Nudelportion nicht gerade riesig erschien.

Spagehtti in Gemüse-Muschelragout

Aber trotz der eher kleinen Portion der Spaghetti samt Sauce, die man mir aufgemacht hatte, gab es was Geschmack und Qualität anging absolut nichts zu meckern. Neben den al-dente gekochten, heißen Nudeln fand sich auf dem Teller eine fruchtige und nur milde gewürzte Sauce darauf, die wohl primär aus Tomaten gemacht worden war, ich meinte aber auch winzige Stücke von Zucchini darin entdecken zu können. Gerade dadurch dass sie nur mild gewürzt war, kam auch besonders gut der leicht fischig Geschmack der zarten Muscheln zur Geltung, die sich in angenehm großer Anzahl darin fanden. Fand ich sehr gelungen und es bleibt mir die Hoffnung, dass dieses Gericht vielleicht Aufnahme in die reguläre Karte erhält und dadurch öfters als nur Aschermittwoch und den Folgetag angeboten wird. Dass es sich hier um Resteverwertung handelte hatte geschmacklich wie ich fand keinerlei Auswirkung. Und auch der Obstsalat, der neben Stücken von Äpfeln auch Birne,Pflaume, Melone, Traube, Ananas und Kiwi enthielt, gab keinerlei Grund zur Kritik.
Bei den anderen Kantinengästen lagen heute aber recht deutlich die Bifteki mit leichtem Vorsprung auf Platz eins der allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, aber knapp gefolgt von Burgunderbraten und Muschel-Spaghetti, die sich heute meiner Ansicht nach den dritten Platz teilen mussten. Auf Platz vier folgte dann, obwohl für ein rein vegetarisches Gericht sehr beliebt, schließlich die Farmerkartoffel mit Blattspinat. Vielleicht treten ja einige der anderen Gäste in der Fastenzeit tatsächlich etwas kürzer, aber das wird sich wohl erst im Laufe der nächsten Tage zeigen. Ich werde es auf jeden Fall mal beobachten. 😉

Mein Abschlußurteil:
Spaghetti: ++
Gemüse-Muschelragout: ++
Obstsalat: ++

Weichweizen-Paella mit Shrimps, Muscheln & Rotbarsch – das Rezept

Sunday, December 4th, 2011

Am heutigen Sonntag war mir der Appetit nach etwas mit Fisch und Meeresfrüchten und daher entschloss ich mich dazu mal eine Paella zu machen. Jedoch keine gewöhnliche Paella mit Reis sondern eine Variation mit Weichweizen, auch Ebly genannt. Neben reichlich Gemüse fügte ich außerdem Rotbarschfilet, Muscheln und Shrimps mit hinzu. Zwar war ich nicht sicher ob das Ganze gelingen würde, da ich hier einfach verschiedene Rezepte die in diese Richtung gingen nach eigenem Gutdünken kombinierte, doch das Ergebnis konnte ich einfach nur als sehr gelungen bezeichnen – daher möchte ich es nicht versäumen das so entstandene Rezept Rezept hier kurz vorzustellen.

Was benötigen wir also für 2 Portionen?

125-150g Weichweizen (Ich hatte noch welchen im Kochbeutel vorrätig)
01 - Zutat Weichweizen

200-250g Rotbarschfilet
02 - Zutat Rotbarschfilet

100g Shrimps (Garnelen)
03 - Zutat Shrimps

1 kleine Dose Muscheln in Knoblauchsauce (115g)
04 - Zutat Muscheln in Knoblauchsauce

1 kleine Zucchini
05 - Zutat Zucchini

2 kleine oder 1 große Möhre
06 - Zutat Möhren

1 kleine Paprika
07 - Zutat Paprika

1 kleine Zwiebel
09 - Zutat Zwiebel

1 kleine Dose Champignons (200g)
08 - Zutat Champignons

1 kleine Dose Brechbohnen (200g)
10 - Zutat Brechbohnen

zum Würzen Salz, Curry, Pfeffer und Zitronensaft
11 - Zutat Gewürze

sowie etwas Olivenöl zum anbraten

Zuerst kochen wir nun den Weichweizen gemäß Packungsbeschreibung in etwas Salzwasser.
12 - Weichweizen kochen

Während dieser kocht, wenden wir uns dem Gemüse zu und bereiten es vor. Dazu schälen wir die Möhren
13 - Karotte schälen

und raspeln sie mit Hilfe einer Küchenreibe (oder Maschine) sehr fein.
14 - Karotte fein reiben

Die Zucchini waschen wir und raspeln sie etwas grober.
15 - Zucchini grob reiben

Außerdem entkernen wir die Paprika und schneiden sie klein,
16 - Paprika fein würfeln

würfeln die Zwiebel sehr fein
17 - Zwiebel fein würfeln

und vierteln oder halbieren, je nach Größe, die Champignons.
18 - Champignons vierteln

Sobald der Weichweizen fertig gekocht ist, befreien wir ihn aus dem Kochbeutel und stellen ihn erst einmal bei Seite.
19 - Weichweizen beiseite legen

Außerdem zerteilen wir das Rotbarschfilet in mundgerechte Stücke und bestreuen es mit etwas Salz sowie einem Spritzer Zitronensaft.
20 - Fisch würfeln und Salzen

In einer großen Pfanne schwitzen wir nun die Zwiebelstücke mit etwas Olivenöl an
21 - Zwiebeln anschwitzen

und geben dann die Paprikastücke hinzu, die wir einige Minuten mit anbraten.
22 - Paprika mit anbraten

Anschließend geben wir die grob gerieben Zucchini
23 - Zucchini addieren

und die fein geriebenen Möhren mit in die Pfanne.
24 - Karotten hinzu geben

Wenig später folgen die Champignons
25 - Champignons rein

und die Brechbohnen.
26 - Bohnen dazu

Alles lassen wir nun einige Minuten gut durchbraten und würzen es dabei mit Pfeffer, Salz und Curry.
27 - Würzen

Schließlich geben wir noch den Weichweizen hinzu
28 - Weichweizen beigeben

und vermengen diesen gut mit dem Gemüse. Dann drehen wir die Platte auf eine niedrige Stufe herunter.
29 - Gut verrühren

In einer weiteren, kleineren Pfanne braten wir nun die Muscheln in etwas Öl an und gießen dabei etwas der Knoblauchmarinade aus der Dose mit hinzu.
30 - Muscheln anbraten

Dann geben wir das Rotbarschfilet
31 - Rotbarsch mit rein

und wenig später auch die Shrimps mit hinzu.
32 - Shrimps dazu

Beim braten entsteht etwas Flüssigkeit in der Pfanne und wir braten unter gelegentlichem Umrühren nun alles
33 - Flüssigkeit entsteht

bis diese Flüssigkeit vollständig eingekocht ist.
34 - Flüssigkeit eingekocht

Dann geben wir Fisch und Meeresfrüchte zu der Weichweizen-Gemüse-Mischung
35 - Meeresfrüchte hinzu geben

und heben es unter, wobei wir die Pfanne wieder auf eine mittlere Stufe hochschalten.
36 - Gut unterheben

Anschließend probieren wir alles
38 - probieren

und schmecken es noch einmal mit Salz, Pfeffer, Curry und einem Spritzer Zitronensaft ab.
37 - nachwürzen

Dann bleibt nichts mehr zu tun als das Gericht zu servieren.
39 - Weichweizen-Paella / Soft wheat paella - Serviert

Eine wirklich sehr gelungene Paella wie ich bereits nach den ersten Bissen feststellen durfte. Die Mischung aus Fisch und Meeresfrüchten harmonierte Geschmacklich wie ich fand wunderbar mit den verwendeten Gemüsesorten und natürlich dem Zartweizen als Sättigungsbeilage. Abgerundet wurde alles schließlich durch Salz, Pfeffer und natürlich vor allem dem Curry und dem Spritzer Zitronensaft.

40 - Weichweizen-Paella / Soft wheat paella - CloseUp

Ein wirklich leckeres und auch recht schnell zubereitetes Gericht, das mit ca. 1200kcal für alles, also 600kcal pro Portion auch absolut im Rahmen für einen leichten Mittags- oder Abendgenuss ist.

In diesem Sinne: Guten Appetit