Putenrouladen an Blattspinat-Tomatengemüse mit Safranreis – das Rezept

Obwohl ich schon häufiger mit Spinat hantiert habe, hatte ich noch nie mit frischem gearbeitet, sondern bisher immer zu TK-Ware gegriffen. Das wollte ich heute nun endlich mal ändern. Ein passendes Rezept dazu schienen mit Gefüllte Putenrouladen an Blattspinat-Tomatengemüse mit Safranreis, denn einfach nur Spinat kochen kann ja jeder. 😉 Die Zubereitung von drei Komponenten gleichzeitig bildete außerdem einen zusätzlichen Anreiz für mich und glücklicherweise verlief alles ohne größere Probleme und ich war mit dem Ergebnis mehr als zufrieden. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das Rezept hier einmal in gewohnter Form vorzustellen.

Was brauchen wir also für 2-3 Portionen?

800g Blattspinat
01 - Zutat frischer Blattspinat / Ingredient fresh leaf spinach

2 rote Zwiebeln (ca. 100g)
02 - Zutat rote Zwiebeln / Ingredient red onions

2 Zehen Knoblauch
03 - Zuat Knoblauch / Ingredient garlic

20g getrocknete Tomaten (ohne Öl)
04 - Zutat getrockenete Tomaten / Ingredient dried tomatoes

100ml Gemüsebrühe
05 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable stock

2-3 Putensteaks (ca. 500g)
06 - Zutat Putensteaks / Ingredient turkey steaks

1 EL Senfkörner
07 - Zutat Senfkörner / Ingredient mustard seeds

150g Naturreis (oder ein anderer Reis nach Wahl)
08 - Zutat Naturreis / Ingredient rice

1 Döschen gemahlener Safran
09 - Zutat gemahlener Safran / Ingredient grounded saffron

2 EL Olivenöl
10 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

1 Messerspitze gemahlener Koriander
11 - Zutat Koriander / Ingredient coriander

sowie Salz, Pfeffer und Muskatnuss zum würzen

Zuerst setzen wir einmal einen großen Topf mit gesalzenem Wasser auf und bringen ihn zum kochen.
12 - Wasser erhitzen / Heat up water

Während das Wasser sich erhitzt, waschen und putzen wir den Blattspinat. Ich hatte 4 Päckchen a 200g gekauft, was im ersten Moment nach einer ganz schön großen Menge aussieht. Daher war ich drauf und dran gewesen einfach weniger zu holen, doch zum Glück habe ich es nicht getan, denn Spinat fällt beim Kochen unglaublich stark zusammen – da bleibt wie man nachher sieht nicht viel übrig.
12 - Spinat waschen / Clean spinach

Kocht das Wasser, geben wir den gewaschenen Blattspinat hinein
14 - Spinat hinzufügen / Add spinach

und lassen alle kurz aufkochen, um es dann einige Minuten auf mittlerer Stufe vor sich hin köcheln zu lassen.
15 - aufkochen / Cook up

Den fertig gekochten Spinat holen wir dann mit einer Schaumkelle heraus, schrecken in kurz in einer Schüssel mit eiskaltem Wasser ab
16 - Spinat abschrecken / Refresh spinach

und lassen ihn dann abtropfen. Die Menge die wir hier sehen ist der Inhalt von vier großen Päckchen á 200g Blattspinat – also 800g – und davon ist am Ende wirklich nicht viel übrig wie man sieht.
17 - abtropfen lassen / Drain

In einer beschichteten Pfanne rösten wir dann unseren Esslöffel Senfkörner für einige Minuten an
18 - Senfkörner rösten / Toast mustard seeds

und zerstoßen sie dann fein in einem Mörser.
19 - Senfkörner mörsern / Grind up mustard seeds

Nun waschen wir unsere Putensteaks gründlich, tupfen sie mit einem Küchentuch trocken und legen sie auf der Arbeitsfläche aus.
20 - Putensteaks auslegen / Line up turkey steaks

Hat man, wie ich, etwas dickere Stücke bekommen, kann man sie nun mit etwas Frischhaltefolie abdecken und mit der glatten Seite des Fleischklopfers etwas plätten.
21 - Platt klopfen / Level

Dann salzen wir die obere Seite und bestreuen sie mit unseren gerösteten und gemörserten Senfkörnern.
22 - Salzen und mit Senfkörnern bestreuen / Salt and besprinkle with mustard seeds

Anschließend nehmen wir uns etwas von unserem zuvor gekochten Blattspinat, tupfen ihn mit einem Küchentuch etwas trocken und belegen unsere Putensteaks damit,
23 - Mit Blattspinat belegen / Cover with leaf spinach

um sie dann vorsichtig auszurollen und mit einer Rouladennadel oder – wenn eine solche nicht vorhanden ist – einem Zahnstocher zu sichern.
24 - Zusammenrollen und sichern / Roll up and secure

Die fertig gerollten Putenrouladen würzen wir dann noch rundherum mit Salz und Pfeffer.
25 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Taste with salt & pepper

In einem etwas kleinerem Topf bringen wir nun 450ml Wasser zum kochen,
26 - Wasser zum kochen bringen / Cook water

versehen es mit etwas Salz,
27 - salzen / salt

geben dann den Reis hinein
28 - Reis beigeben / Add rice

und addieren das Döschen gemahlenen Safrans,
29 - Safran addieren / Add saffron

den wir gut verrühren
30 - Gut verrühren / Mix well

und dann für etwa 25 Minuten abgedeckt und auf leicht reduzierter Stufe fertig kochen lassen.
31 - Zugedeckt kochen / Cook covered

Nun schälen wir die Zwiebeln, vierteln sie und schneiden sie in dünne Spalten,
32 - Zwiebeln schneiden / Cut onions

schneiden die getrockneten Tomaten in Streifen
33 - Tomaten in Streifen schneiden / Cut tomatoes in stripes

und schälen schließlich noch die Knoblauchzehen, die wir in schmalen Scheiben schneiden.
34 - Knoblauch zerkleinern & Cut garlic

In einem Topf bringen wir einen Esslöffel Olivenöl nun auf Betriebstemperatur,
35 - Öl erhitzen / Heat up oil

dünsten darin Zwiebeln und Knoblauch an
36 - Zwiebeln & Knoblauch andünsten / Braise onion & garlic lightly

und fügen schließlich auch noch die Tomaten hinzu, die wir für einige Minuten mit dünsten.
37 - Tomaten hinzufügen / Add tomatoes

Dann gießen wir alles mit den 100ml Gemüsebrühe auf
38 - Gemüsebrühe aufgießen / Drain vegetable stock

und lassen alles für ca. 10 Minuten auf leicht reduzierter Stufe vor sich hin köcheln.
39 - Zugedeckt köcheln / Simmer covered

In einer Pfanne erhitzen wir wenig später den zweiten Esslöffel Olivenöl
40 - Öl erhitzen / Heat up oil

und braten unsere Rouladen darin rundherum für sechs bis acht Minuten an.
41 - Rouladen braten / Roast roulades

Sind die zehn Minuten um, geben wir auch den Blattspinat in unserem Zwiebel-Tomaten-Sud
42 - Spinat hinzufügen / Add spinach

verrühren alles gut miteinander
43 - Gut verrühren / Mix well

und lassen es dann kurz aufkochen und einige Minuten weiter köcheln, wobei wir es mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und der Messerspitze Koriander abschmecken.
44 - würzen / taste

Alles lassen wir dann fertig kochen bzw. braten. Der Reis ist gut, wenn das Wasser komplett verschwunden ist – wir können dann die Platte runter- bzw ausschalten und die Restwärme zum warmhalten nutzen. Bei den Rouladen sollten die Außenseiten schön dunkel sein und der Blattspinat sollte so gut wie keine Flüssigkeit mehr im Topf haben haben. So voll wie heute ist mein Herd übrigens wirklich selten, dass muss ich dabei mal nebenbei anmerken…
45 - fertig kochen / Cooking

Sind alle Zutaten zu unserer Zufriedenheit, können wir das Gericht schließlich anrichten und servieren.
46 - Putenrouladen an Blattspinat-Tomatengemüse mit Safranreis / Turkey roulades with leaf spinach tomato vegs and saffron rice - Serviert

Einfach nur lecker kann ich da nur sagen. Die gut durchgebratenen Putenrouladen waren angenehm saftig geworden und die Füllung aus zerstoßenen Senfkörnern und gekochten Blattspinat geben ihnen ein kräftiges, angenehmes Aroma. Dazu der mit Zwiebeln, Tomaten und Knoblauch verfeinerte, gut gewürzte und unglaublich aromatische Blattspinat und schließlich der mit einem feinem Safranaroma versehene Reis als Sättigungsbeilage – das ließ kaum Wünsche offen. Einzig noch etwas platter hätte ich das Fleisch vielleicht klopfen können, aber das ist eine eher visuelle Sache, die ich mir für die nächsten Rouladen einfach mal vormerke.

47 - Putenrouladen an Blattspinat-Tomatengemüse mit Safranreis / Turkey roulades with leaf spinach tomato vegs and saffron rice - CloseUp 48 - Putenrouladen an Blattspinat-Tomatengemüse mit Safranreis / Turkey roulades with leaf spinach tomato vegs and saffron rice - CloseUp 2

Und auch was die Nährwerte angeht kann sich dieses Gericht durchaus sehen lassen. Mit ca. 1400kcal für alles zusammen kommen wir bei drei Portionen auf gerade mal 467kcal pro Teller – und das bei einer so reichhaltigen und umfangreichen Mahlzeit. Da kann man wirklich nicht meckern. Der etwas größere Aufwand das ganze zuzubereiten hatte sich heute auf jeden Fall gelohnt und mir bleibt zum Abschluss nur, eine große Empfehlung für dieses unglaublich leckere Gericht auszusprechen – man wird es spätestens nach den ersten Bissen nicht bereuen es gekocht zu haben. 😉

Guten Appetit

Indisches Blumenkohl-Kartoffel-Curry – das Rezept

Nach einem Wochenende Abstinenz vom Kochen sollte die Küche am heutigen Samstag nicht wieder kalt bleiben. Und ein passendes Rezept war schnell gefunden – das heißt gefunden hatte ich es schon vor längerem, nur eben noch nicht gekocht: Das Indische Blumenkohl-Kartoffel-Curry. Doch das sollte sich heute nun ändern. Einen Moment überlegte ich zwar noch, ob ich zu dem ursprünglich vegetarischen Rezept noch etwas Hähnchenbrust oder ähnliches addieren sollte, entschied mich aber dann dagegen. Und das Ergebnis zeigte mir mal wieder, dass man auch ohne Fleisch wirklich sehr leckere Rezepte zaubern kann – daher möchte ich es natürlich nicht versäumen das Ganze hier mal in gewohnter Form kurz vorzustellen.

Was brauchen wir also für 2-3 Portionen?

450g Blumenkohl (Ich wählte TK-Ware, frischer ist aber auf jeden Fall vorzuziehen)
01 - Zutat Blumenkohl / Ingredient coliflower

450g festkochende Kartoffeln
02 - Zutat Kartoffeln / Ingredient potatoes

2 mittlere Zwiebeln
03 - Zutat Zwiebeln / Ingredient onions

2 Zehen Knoblauch
04 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

1 grüne Chilischote
05 - Zutat grüne Chili / Ingredient green chili

250ml Gemüsebrühe
06 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable stock

200ml Kokosnussmilch
07 - Zutat Kokosmilch / Ingredient coconut milk

1 TL Senfkörner
08 - Zutat Senfkörner / Ingredient mustard seeds

1 TL Kreuzkümmel (gehäuft)
09 - Zutat Kreuzkümmel / Ingredient cumin

2 TL Madras-Curry (gehäuft)
10 - Zutat Madras-Curry / Ingredient madras curry powder

1 EL Olivenöl
11 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

4-5 Stiele Koriander
12 - Zutat Koriander / Ingredient coriander

1/2 Zitrone
13 - Zutat Zitrone / Ingredient lemon

sowie etwas Salz & Pfeffer zum würzen

Beginnen wir nun wie üblich damit, die einzelnen Zutaten vorzubereiten. Dazu schälen wir die Zwiebeln und würfeln sie fein (wozu ich meine kleine Küchenmaschine verwendete – geht aber natürlich auch mit dem Messer),
14 - Zwiebeln zerkleinern / Shred onions

schälen und zerkleinern die Knoblauchzehen,
15 - Knoblauch zerkleinern / Cut garlic

schälen die Kartoffeln
16 - Kartoffeln schälen / Peel potatoes

und schneiden sie in 2,5 bis 3 cm lange Würfel
17 - Kartoffeln würfeln / Dice potatoes

und entkernen schließlich noch die Chili und schneiden sie in kleine Stücke.
18 - Chili zerkleinern / Mince green chili

Bei Verwendung von frischem Blumenkohl müssen wir diesen natürlich an dieser Stelle noch waschen und in kleine Röschen zupfen – da ich aber wie zu Beginn erwähnt ja auf TK-Ware zurückgriff fiel dieser Arbeitsschritt bei mir weg.

Dann bringen wir den Esslöffel Olivenöl in einem größeren Topf auf Betriebstemperatur, geben die zerkleinerten Zwiebeln und den Knoblauch hinein
19 - Zwiebeln & Knoblauch andünsten / Braise onion & garlic lightly

und dünsten alles unter gelegentlichem rühren für 2 bis 3 Minuten auf niedriger Stufe darin an bis sie leicht gebräunt sind.
20 - gelegentlich rühren / stir

Anschließend geben wir den Blumenkohl
21 - Blumenkohl hinzugeben / Add coliflower

und die Kartoffeln mit in den Topf, schalten ihn hoch auf mittlere Stufe
22 - Kartoffeln addieren  / Add potatoes

und braten beides für einige Minuten im Topf mit an.
22 - Kartoffeln addieren  / Add potatoes

Dann geben wir die Senfkörner, den Kreuzkümmel und das Madras-Curry mit in den Topf
24 - Mit Gewürzen versehen / Add spices

geben die zerkleinerte Chili mit hinzu
25 - Grüne Chili hinzugeben / Add green chili

und lassen alles für 2-3 weitere Minuten anbraten, wobei wir es schon mal ein wenig mit Salz und Pfeffer würzen.
26 - Anbraten und mit Salz & Pfeffer würzen / Roast and taste with salt & pepper

Anschließend gießen wir die Gemüsebrühe
27 - Gemüsebrühe aufgießen / Add vegetable stock

und die Kokosmilch hinein
28 - Kokosmilch hinzufügen / Add coconut milk

und lassen alles kurz aufkochen bevor wir es offen für ca. 20 Minuten auf mittlerer Stufe bei gelegentlichem umrühren vor sich hin köcheln lassen.
29 - Aufkochen & köcheln lassen / Boil up and simmer

In der Zwischenzeit können wir dann auch unseren Koriander waschen, trocken schütteln und zerkleinern
30 - Koriander zerkleinern / Hash coriander

sowie unsere Zitrone auspressen.
31 - Zitrone auspressen / Squeeze lemon

Kurz vor Garende geben wir ein bis eineinhalb Esslöffel Zitronensaft mit in unser Curry und verrühren es gut.
32 - Mit Zitronensaft würzen / Taste with lemon juice

Nach etwa zwanzig Minuten des Köchelns probieren wir dann unsere Kreation, wobei wir auch prüfen ob die Kartoffeln richtig durch sind,
33 - Probieren / Try

und stimmen dann alles geschmacklich ggf. noch einmal mit Salz und Pfeffer ab.
34 - Mit Gewürzen abschmecken / Taste

Zum Schluss stellen wir dann die Platte aus, heben den zerkleinerten Koriander unter
35 - Koriander unterheben / Fold in coriander

und können unser Gericht dann sogleich servieren.
36 - Indisches Blumenkohl-Kartoffel-Curry / Indian coliflower potato curry - Serviert

Auch wenn der Blumenkohl – es war eben TK-Ware und kein frischer – etwas mehr zerfallen war als ich es ursprünglich beabsichtigt hatte, erwies sich das Ergebnis als sehr gelungene Curryzubereitung. Die Kombination aus Madras-Curry, Kreuzkümmel und Senfkörnern gaben dem Ganzen eine fruchtig-würzige, kräftige Note, die durch die leichte Schärfe der grünen Chili wunderbar ergänzt und mit der leichten Koriander-Note und dem Zitronensaft geschmacklich schließlich interessant abgerundet wurde. Auch ohne Fleisch ein wirklich sehr leckeres und vor allem sättigendes Mittags- oder Abendgericht, das relativ schnell zuzubereiten ist.

37 - Indisches Blumenkohl-Kartoffel-Curry / Indian coliflower potato curry - CloseUp

Und auch was die Nährwerte angeht kann sich das Gericht absolut sehen lassen. Meiner Kalkulation nach kommt das gesamt Gericht auf gerade mal 750kcal, das bedeutet bei zwei Portionen haben wir gerade mal 375kcal pro Portion, teilt man das Ganze auf 3 Portionen auf kommen wir sogar auf traumhafte 250kcal pro Portion. Und dabei erwies sich das Gericht als wirklich überaus sättigend wie ich feststellen durfte. Aber nicht nur Leuten die auf ihr Gewicht achten müssen kann ich das Gericht wärmstens ans Herz legen, jedem Freund er indischen Küche wird es wird das Gericht bestimmt wunderbar schmecken.

In diesem Sinne: Guten Appetit