Hokifilet & Kartoffel-Bohnenpfanne [01.09.2010]
1.09.2010 21:05 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Auch heute entschied ich mich dazu, die Asia-Gerichte wie “Chop Suey – Gemischtes Gemüse gebraten in Kokosmilchsauce” und “Chow San Sei – Verschiedene Sorten Fleisch gebraten mit Gemüse” links liegen zu lassen. Nicht das “Griechische Gyros mit Pommes Frites und Tzatziki” aus dem Bereich Globetrotter bewog mich zu dieser Entscheidung – es war eindeutig viel zu kalorienhaltig und auch die traditionell-regionalen “Rahmchampignons mit Semmelknödel“, die ähnlich einer Suppe mit großen Knödel darin serviert wurden brachten mich zu dieser Entscheidung. Viel mehr reizte mich das bei Vitality auf der Karte stehende “Schonen gebratene Hokifilet mit pikanter Kartoffel-Bohnenpfanne“. Klang einfach lecker, sah gut und erschien angenehm leicht – wodurch ich mich dazu hinreißen ließ heute auch beim Dessert zuzugreifen und mir einen Becherchen Mintcreme auf das Tablett aufzuladen.
Mittwoch tatsächlich zu meinem Fischtag zu entwickeln – das letzte mal habe ich am 30. Juni 2010 am Mittwoch kein Fischgericht gegessen. Liegt aber wohl auch daran dass ich die Mittwochs-Fischgerichte meist deutlich Verlockender finde als jene die hier es am christlich-traditionalen Fischtag am Freitag gibt. Aber das nur am Rande erwähnt.
Die Bohnenpfanne bestand aus kleinen, wohl festkochenden Kartoffeln, die mit grünen Brech- sowie Kidneybohnen und einer ausgewogen pikanten Mischung aus Gewürzten versehen war. Fand ich sehr schmackhaft und passte geschmacklich wunderbar zu dem dünn panierten, grätenfreien Hokifilet. Das helle, fast weiße Fleisch des Hoki finde ich immer wieder ein Genuss – an Zartheit kenne ich keinen Fisch, der ihn wirklich übertrifft. Das einzige was ich vermisste waren einige Zitronenecken – denn leckerer Fisch mit einigen Tropfen Zitronensaft finde ich noch leckerer. Mit 458 kcal oder 12 WW-ProPoints aber auf jeden Fall ein angenehm leichtes Mittagsmahl – da konnte ich die luftige-lockere Mintcreme mit der Cocktailkirsche auch noch verschmerzen.
Bei der Allgemeinheit der Kantinenbesucher hatte sich natürlich wie nicht anders zu erwarten für das Gyrosgericht entschieden. Auf Platz zwei folgten heute meines Eindruckes nach die Asia-Gerichte, dann die Rahmchampignons mit Semmelknödel und dann erst das Hokifilet. Wobei diese Aussagen natürlich wie immer nur einen zeitlichen Ausschnitt abbildet – aber das kann sich der geneigte Leser ja denken….
Mein Abschlußurteil:
Hokifilet: ++
Kartoffel-Bohnenpfanne: ++
Mintcreme: ++
Tags: betriebsrestaurant, bohnen, dessert, essen, fisch, food, grüne bohnen, hoki, hokifilet, kantine, kartoffel-bohnenpfanne, kartoffeln, kidneybohnen, lunch, mintcreme, mittagessen, nachtisch, nahrung, nahrungsmittel
Putenbrust mit Wokgemüse [16.04.2010]
16.04.2010 22:03 kulinarisches, lunchtime1 Kommentar
Wie üblich gab es auch am heutigen Freitag mal wieder Süßspeisen im Angebot – in der traditionell-regionalen Küche gab es dieses Mal “Milchreis mit Zimtzucker und Fruchtsauce” und in der Asiatischen Ecke wie üblich “Gebackene Anana und Banane“. Außerdem bot man bei den Asia-Speisen auch noch “Gaeng Keaw Wan Gung Sapparod – Gebratene Garnelen mit Ananas und frischem Gemüse in scharfem grünen Curry“, was mich wie ich zugeben muss extrem reizte. Als Globetrotter-Gericht stand des weiteren “Pangasiusfilet paniert mit Kartoffel-Gurkensalat und Remouladensaue” auf der Karte, was zwar gut klang, aber für meinen Geschmack zu dunkel gebraten. Aber letztlich wählte ich dann doch die heutige Vitality-Speise in Form von “Putenbrust mit Wokgemüse und Basmatireis“, welche laut Angaben der Kantine mit 458kcal bei 9g Fett, 55g Kohlehydrate und 39g Eiweiß zu Buche schlug. Außerdem sah es in der Präsentation ganz gut aus, zumindest in der Essensvitrine, wo ja wie ich bereits berichtete alle Gerichte zur Ansicht ausgestellt werden – hier war der Ball aus Basmatireis noch geformt gewesen ist, während er mir auf dem Weg von der Theke zum Tisch leider zerfiel. Aber das änderte ja nicht am Geschmack. Dazu nahm ich mir noch einen kleinen Becher Blutorangen-Mousse als Dessert.
Eine leichte und schmackhafte Mischung wie ich bereits nach dem ersten Bissen bemerkte. Zwischen den reichlich vorhandenen Stücken von Putenbrustfleisch fanden sich kleine Gemüsewürfel u.a. aus Zucchini und Karotten sowie einer Garnitur aus Sojasprossen. Die Würzung war dabei leicht scharf und pikant. Vermischt mit dem Basmatireis eine wirklich sehr gelungene Mischung, deren Wahl ich nicht bereute. Das Mousse war wie die meisten Desserts hier ebenfalls sehr schmackhaft, auch wenn ich die zusätzlich verwendete Schokosauce in der Summe etwas zu süß fand.
Das beliebteste Gericht war heute aber eindeutig das panierte Pangasiusfilet mit Kartoffelsalat, gefolgt von den Asia-Speisen und schließlich der Putenbrust und dem Milchreis. Ich war auf jeden Fall sehr zufrieden mir meiner Wahl.
Mein Abschlußurteil:
Putenbrust mit Wokgemüse: ++
Basmatireis: ++
Mousse Blutorange: ++
Tags: Basmatireis, betriebsrestaurant, blutorange, dessert, essen, food, gemüse, kantine, lunch, mittagessen, mousse, nachtisch, nahrung, nahrungsmittel, pute, putenbrust, reis, wokgemüse
Lammhaxe mit Rosenkohl [14.04.2010]
14.04.2010 22:46 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Heute stand etwas auf dem Speiseplan, das ich mir keinesfalls entgehen lassen wollte: “Lammhaxe mit Rosenkohl und Bratkartoffeln” im Bereich der traditionell-regionalen Gerichte. Aber der vollständigkeit halber erwähne ich natürlich auch – wie immer – die anderen Angebote. In der Asia-Ecke bot man u.a. “Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenen Gemüsen in Hoi Sin Sauce” und “Patrt Pad Prug – Fisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in scharfer Basilikumsauce” an. Als Vitality-Gericht gab es “Barschfilet aus dem Dunst in Weißweinsauce, dazu Bouillonkartofeln” (was mich auch etwas gereizt hatte) sowie als Globetrotter-Speise “Spaghetti Bolognese mit Parmesan“. Dazu gab es noch einen Beerenquark als Dessert.
Ich liebe ja Lammfleisch, was mich zu dieser Entscheidung getrieben hatte. Und für Kantinenverhältnisse war diese Lammkeule durchaus ganz gut. Es gab zwar ein paar Stellen, die etwas zu fest gebraten waren, aber davon abgesehen war die Keule wirklich gut gelungen. Muß aber ein kleines Lamm gewesen sein, denn sonderlich groß war sie nicht und der Knochen nahm auch einen guten Teil der Gesamtkeule ein. Dazu gab es eine dunkle, leicht herbe Sauce, die aber geschmacklich kaum ins Gewicht fiel. Der Rosenkohl war zwar nicht mehr ganz heiß, aber dennoch warm genug dass er nicht diesen unangenehmen Geschmack annahm, den kalter Rosenkohl manchmal so an sich hat. Und auch an den Bratkartoffeln gab es nicht auszusetzen, nur wie meist hätte ich ein wenig Speck und Eier in den Bratkartoffeln begrüßt. Aber das Betriebsrestaurant hat da eben eine andere Auffassung von Bratkartoffeln als ich sie privat habe. Der Quark als Dessert war zur Sättigung dann zwar nicht mehr notwendig gewesen, aber bis auf meiner Linie hat er auch nicht geschadet.
Der allgemeine Renner unter den Gerichten waren heute aber eindeutig die Spaghetti Bolognese. Etwas abgeschlagener auf Platz lagen dann wohl die Asia-Speisen gemeinsam mit der Lammkeule und schließlich kam das Barschfilet, das wie ich fand aber auch sehr lecker aussah. Aber ich durfte mal wieder feststellen: Lammfleisch ist scheinbar wirklich nicht jedermanns Geschmack.
Mein Abschlußurteil:
Lammkeule: ++
Rosenkohl: +
Bratkartoffeln: ++
Fruchtquark: ++
Tags: betriebsrestaurant, bratkartoffeln, dessert, essen, food, Fruchtquark, gemüse, kantine, kartoffeln, Lammhaxe, Lammkeule, lunch, mittagessen, nachtisch, nahrung, nahrungsmittel, röstkartoffeln, rosenkohl, sauce
Paprikarahmschnitzel & Röstinchen [12.04.2010]
12.04.2010 19:31 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Neben “Gebratenem Curry-Gemüse nach Thai Art” oder “Moo Pad Sam Rod – Knusprig gebackene Schweinefleischstreifen mit frischem Gemüse in süsser Chilisauce” an der Asia-Theke standen auch “Curryreis mit Zucchini-Möhrenragout” als Vitality-Speise, “Paprikarahmschnitzel mit Kartoffelröstinchen” als traditionell-regionales Gericht und schließlich “Curryfleischbällchen im Reisrand” im Bereich Globetrotter auf der Speisekarte. Ich tendierte zuerst zu den Schweinefleischstreifen mit der süssen Chilisauce, entschied mich aber dann kurzfristig um und wählte das Paprikarahmschnitzel. Erst im Nachhinein stellte ich fest, dass ich das gleich Gericht ja auch schon mal hier und hier probiert hatte. Dazu nahm ich mir noch einen Mandarinenquark von der Dessert-Theke, wohl auch da ich kein Gemüse fand, das sonderlich gut dazu passte.
Wie ich bei allen Schnitzeln die ich dieses Jahr hier im Betriebsrestaurant probiert hatte, war auch dieses wieder unpaniert. Bei dem Schnitzel vom November letzten Jahres war dies noch paniert gewesen. Ich war ja zuerst davon ausgegangen, dass Schnitzel hier in Bayern traditionell ohne Panada zubereitet werden. Bei einer kurzen Recherche im Internet fand ich zum einen diesen Beitrag über ein Schnitzel Müncher Art, welches ebenfalls ohne Panade serviert wurde, aber bei meiner Lieblingsrezeptseite chefkoch.de fand ich wiederum Rezepte von Schnitzeln, die nach Müncher bzw. Altbayrischer Art zubereitet sind, und beide mit Panade zubereitet sind. Von daher gehe ich davon aus, dass es sich bei den unpanierten Schnitzeln eher um eine Laune der Küchenleitung hier handelt als um eine bayrische Tradition. Wenn jemand dazu mehr weiß, würde ich mich aber über einen entsprechenden Hinweis freuen.
Das Schnitzel selber war wie immer sehr dünn, aber einigermaßen zart und vor allem noch heiß. Es ist natürlich richtig dass panierte Schnitzel weniger bissfest sind als unpanierte, aber als zäh möchte ich deswegen nicht bezeichnen. Die Paprikarahm-Sauce mit roten und grünen Paprikastreifen passte geschmacklich meiner Meinung nach gut dazu, hätte aber gern etwas schärfer sein können. Dass man in dieser Lokalität sehr “freigiebig” mit der Sauce umgeht ist ja bereits allgemein bekannt, daher erwähne und berücksichtige ich es mal nicht weiter. Und auch an den Röstinchen oder Kartoffeltalern gab es nichts auszusetzen: Sie waren heiß, außen knusprig, innen weich und sehr wohlschmeckend. In der Summe ein gutes und für Kantinenverhältnisse sehr gelungenes Gericht. Der Mandarinenquark bildete schließlich einen kleinen, süßen Abschluß dieses Mittagsmahls.
Dass das Paprikarahmschnitzel heute weit oben auf der Beliebtheitsskala der anderen Kantinenbesucher lag, brauche ich ja wohl kaum zu erwähnen. Auf Platz Zwei kamen dann meiner Meinung nach die Asia-Speisen, aber eng gefolgt von den Curryfleischbällchen. Aber auch das vegetarische Zucchini-Möhrenragout hatte seine Freunde gefunden, wenn auch deutlich weniger als die anderen Gerichte. Aber das hatte ich auch nicht anders erwartet.
Mein Abschlußurteil:
Schnitzel: ++
Paprika-Rahm-Sauce: ++
Röstinchen: ++
Mandarinenquark: ++
Tags: betriebsrestaurant, dessert, essen, food, kantine, kartoffeltaler, lunch, mandarinenquark, mittagessen, nachtisch, nahrung, nahrungsmittel, paprika, paprikarahmschnitzel, quark, rahmsauce, Röstis, schnitzel
Cannelloni in Tomatensauce [31.03.2010]
31.03.2010 19:22 kulinarisches, lunchtime2 Kommentare
Die heutige Auswahl im Betriebsrestaurant erwies sich als eher gewöhnlich. Zwar hätten mich die “Gebratenen Garnelen mit verschiedenen frischen Gemüsen in Hoi-Sin-Sauce” aus der Asia-Ecke gereizt, jedoch hatte ich etwas ähnliches erst vor kurzem, daher sah ich mich nach etwas anderem um. Im Asia-Bereich bot man außerdem noch “Chop Suey – gemischtes Gemüse gebraten in Kokossauce” und “Nue Pad Humman Hoi – Rindfleischstreifen mit Pilzen und frischem Gemüse in Austernsauce” an, was mich aber beides nicht so recht begeistern konnte. Außerdem gab es als traditionell-regionales Gericht eine große “Fleischpflanzerl in Zwiebelrahmsauce an Kartoffelpüree” und als heutige Vitality-Speise eine Portion “Champignongulasch auf Vollkornspaghetti” was durchaus als kleiner Lichtblick zu bezeichnen wäre. Meine Wahl fiel aber schließlich auf die “Cannelloni mit Fleischfüllung in Tomatensauce“, die man als heutiges Globetrotter-Gericht anbot. Dazu gesellte sich dann noch ein Becherchen Zitronencreme auf Banane als Dessert.
War aber wirklich nichts besonderes wie ich schnell feststellen musste. Nicht nur dass man die armen Cannelloni in der mit Zwiebeln und Gewürzen versetzten Tomatensauce mal wieder regelrecht ertränkte, auch die Cannelloni, die mit hellen Mett, wohl aus Geflügelfleisch, gefüllt und mit Käse überbacken waren, rissen mich nicht wirklich vom Hocker. Es erschien mir doch, dass man hier wohl eher Fertigware verarbeitet hatte, die man nur noch im Wasserbad erhitzt oder kurz aufgebacken hatte. Geschmacklich war es durchaus in Ordnung und ich möchte mich hier nicht beschweren, aber es war typisches Kantinenessen. Das kann man hier besser – soviel ist klar. Das Dessert aber wiederum war mit seinem Choco-Crossie als Garnitur, der fluffigen Zitronencreme und den Bananenstücken vollkommen in Ordnung.
Der Renner heute waren eindeutig die Fleischpflanzerl, soviel steht fest. Danach kamen aber auch schon die Cannelloni, die mit den Asia-Speisen aber ungefähr gleich auf gewesen seien dürften. Das Vitality-Gericht – der Champignongulasch – lag aber in der Beliebtheit dicht auf – eigentlich klang es ja auch ganz lecker und wäre auch für mich mit Sicherheit keine üble Wahl gewesen. Aber letztlich bin ich auch mit dem Cannelloni satt geworden.
Meine Abschlußbewertung:
Cannelloni: +
Tomatensauce: ++
Zitronencreme: ++
Tags: cannelloni, dessert, essen, food, lunch, mittagessen, nachtisch, nahrung, nahrungsmittel, tomatensauce
Rinderlendensteak ‘Gärtnerinnen Art’ [30.03.2010]
30.03.2010 20:31 kulinarisches, lunchtime1 Kommentar
Während das “Panang Pak Taohoo – Gebratenes Gemüse und Tofu in rotem Panang” nicht so das wahre für mich erschien, überlegte ich doch kurz ob das “Moo Pad Krapao – Gebratenes Schweinefleischstreifen mit Chili, frischem Gemüse und frischem Thai Basilikum” – beides aus der Asia-Ecke – nicht etwas für mich wäre. Die “Gnocchi mit Ruccola und gedünsteten Kirschtomaten” als heutiges Vitality-Gericht erschien mir auch recht interessant und die “Tortellini in Schinken-Sahne-Sauce” an der Globetrotter-Theke war ebenfalls nicht von der Hand zu weisen – aber als mein klarer Favorit kristallisierte sich dann doch recht schnell das “Rinderlendensteak ‘Gärtnerinnen Art’ mit buntem Gemüse und Röstkartoffeln” heraus. Dazu nahm ich mir noch – Ausnahmweise – ein Erdbeer-Rhabarber-Mousse als Nachtisch.
Dass es dazu noch ein Extra Steakmesser gab, hat mich bei meiner Wahl wohl durchaus beeinflusst. Das Steak selber war – leider – als Well Done zu bezeichnen, ich mag es ja lieber Medium bis maximal Medium Well. Außerdem war es auch für ein Steak dünn, aber dafür auch recht groß. Abgesehen von einer kleinen, etwas fettigeren Ecke war es auch in Ordnung für Kantinenverhältnisse – aber es gibt mit Sicherheit bessere Steaks. Dazu gab es Mischgemüse aus Erbsen, Karotten und Schwarzwurzeln und schließlich Röstkartoffeln, also Pellkartoffelnscheiben ohne weitere Zugabe von Zwiebeln, Speck oder anderem angebraten worden waren. Ansonsten hätte man es wohl auch eher als Bratkartoffeln bezeichnet.
Das Erdbeer-Rhabarber-Moussee war wie meiste nur etwas für den hohlen Zahn, aber dennoch sehr lecker und ein guter Abschluß für dieses Mittagessen.
Das Steak war dann heute auch eindeutig auf Platz eins in der allgemeinen Beliebtheit, danach würde ich die Asia-Gerichte und gleich folgend die Gnocchi einordnen. Zuletzt kamen dann wohl die Tortellini. Aber wenn es schon mal Steak gibt war wohl auch kaum etwas anderes zu erwarten.
Meine Abschlußbewertung:
Rinderlendensteak: +
Gemüsemix: ++
Röstkartoffeln: ++
Erdbeer-Rhabarber-Mousse: ++
Tags: betriebsrestaurant, dessert, erbsen, erdbeer-rhabarber-mousse, essen, food, gemüse, kantine, karotten, kartoffeln, lunch, mousse, nachtisch, nahrung, nahrungsmittel mittagessen, röstkartoffeln, rinderlendensteak, rindersteak, schwarzwurzeln, steak
Orientalischer Linseneintopf [18.03.2010]
18.03.2010 22:54 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Als ich von meiner heutigen Schulung die Kantine betrat, sah ich sie bereits auf vielen Teller anderer Gäste in verschiedenen Verzehrzuständen ruhen: Die “Gegrillte Schweinshaxe’n mit Kartoffelknödel und Biersauce“, die heute das Angebot bei den traditionell-regionalen Speisen war. Aber auch das “Rinderhacksteak mit Kartoffelwedges” aus dem Bereich Globetrotter war recht häufig vetreten. An der Asia-Theke bot man “‘Nudeln Spezial’ – Nudeln gebraten in Spezial Sauce nach Canton Art” oder “Gaeng Phet Gai – Hühnerfleisch gebraten in Gemüse in Kokosmilchsauce” an. Aber meine Wahl fiel dann trotz all dieser Leckerein dennoch auf den “Orientalischen Reis-Linsen-Eintopf mit Fladenbrot“, ein vegetarisches Gericht, welches bei den Vitality-Gerichten angeboten wurde. Mit 490kcal bei 12g Fett ein leichtes Mittagessen, das mich bei der auch am Nachmittag weiter gehenden Schulung nicht so sehr belasten würde wie eine fette Schweinshaxe. Da konnte ich mir ohne schlechtes Gewissen auch noch den Pumpernickel-Pudding als Nachtisch gönnen.
Eine wirklich vorzügliche Wahl wie ich bereits nach dem ersten Bissen feststellen durfte. Das Eintopfgericht, das außer mit Linsen und Reis auch mit Staudensellerie, Paprika, Karotten und weiteren Gemüsesorten zubereitet war, erwies sich als angenehm scharf und sehr lecker. Es geht auch mal ohne Fleisch – eine Tatsache die ich heute erneut bestätigt sah. Und nach dem Gyros mit Pommes von gestern auch sehr vernünftig. Beim Fladenbrot handelte es sich um eine helle Variante mit Sesamkörnern, die zwar nicht frisch gebacken, dafür aber frisch aufgetoastet und noch warm war. Es eignete sich wunderbar um die Reste aus dem Rasch geleerten Teller zu klauben. Und auch beim Nachtisch was ich sehr zufrieden, sieht man einmal von der bereits stark eingetrockneten halben Scheibe Kiwi ab, die oben als Verziehrung aufgebracht war. Unter einer Schicht von Waldbeeren fand sich eine weitere Schicht Vanillepudding und ganz unten schließlich eine Schicht leicht nach Alkohol schmeckenden Flüssigkeit, in die einige Stücke von Pumpernickel – dunklem Vollkornbrot aus Roggenschrot – eingelegt waren. Ein eher ungewöhnlicher Nachtisch – zumindest nach meinem Empfinden – aber geschmeckt hat er alle mal.
Dass die Schweinshaxe heute natürlich der Renner unter den Gästen war, brauche ich wohl kaum zu erwähnen. Ihm dicht auf den Fersen war aber schon das Rinderhacksteak, gefolgt von den Asia-Gerichten. Aber auch der Linsen-Reis-Eintopf fand nicht wenige Freunde, alleine an meinem Tisch hatten drei Personen diese Speise gewählt und auch sonst sah ich einige, die sich dieses wirklich vorzügliche Gericht schmecken ließen. Ob das natürlich nun wirklich “Orientalisch” war sei mal so dahin gestellt, aber ich habe meine Wahl zu keinem Zeitpunkt bereut.
Mein Abschlußurteil:
Linsen-Reis-Eintopf: ++
Fladenbrot: ++
Pumpernickel-Pudding: ++
Tags: betriebsrestaurant, dessert, Eintopf, essen, fladenbrot, food, kantine, linsen, lunch, mittagessen, nachtisch, nahrung, nahrungsmittel, orientalisch, pudding, pumpernickel, reis, sesam
Chili con Carne – in scharf [16.03.2010]
16.03.2010 20:11 kulinarisches, lunchtime9 Kommentare
An der Asia-Theke lockten heute u.a. “Gaeng Kiew Wan Pak – Gebratenes frisches Gemüse in grünem Thaicurry” und “Gung Pao Ngao – Gebratenes Rindfleisch mit Chili, Knoblauch, Morcheln, Bambus und Gemüse” – was schon mal nicht übel klang. Aber auch im regulären Bereich gab es einiges interessantes – zum Beispiel als Vitality-Speise “Zucchinipuffer mit Broccoli und Tomate“, was durchaus verlockend klang. Und auch das “Putengeschnetzelte ‘Zigeuner Art’ mit Reis” als traditionell-regionales Gericht sah nicht übel aus. Aber als ich sah dass man heute bei den Globetrotter-Mahlzeiten auch mal wieder “Chili con Carne mit Mais und Kidneybohnen, dazu Baguette” anbot, war meine Entscheidung eigentlich schon klar. Mein Frohlocken verstärkte sich noch mehr, als ich die Frage der Küchenkraft hörte, ob man scharfes oder normales Chili wolle. Ich bestellte mir natürlich die scharfe Variante und ergänzte es noch mit einem Aprikosenquark.
Das beigelegte Baguette war leider nicht mehr das frischeste wie ich feststellen musste – und dass man mir ein Endstück gegeben hatte verbesserte das nicht gerade. Aber wie ich erfreulicherweise herausstellte war das Baguette wirklich das einzige leicht negative am heutigen Mittagsgericht. Das in einer großen Schüssel servierte Chili con Carne stellte sich als wirklich sehr gut gewürzte und scharfe Variante heraus. Alleine die Tatsache dass ich bemerkte wie mir nach den ersten paar Löffeln die Feuchtigkeit in die Nase stieg zeigte mir dass man an Chilis (oder was man hier auch verwendet hatte) nicht gespart hatte. War wirklich positiv überrascht und sehr zufrieden mit der heutigen Chili-Variante. Zur Sättigung wäre der Aprikosenquark nicht mehr unbedingt notwendig gewesen, aber schmackhaft war auch er. Außerdem binden Milchprodukte ja meines Wissens auch die Schärfe etwas – und das war heute auch durchaus notwendig gewesen.
Dennoch lag das Chili in der allgemeinen Kundenbeliebtheit heute meines Eindruckes nach nur knapp vor dem Putengeschnetzelten und den Asia-Gerichten und schließlich den Zucchinipuffern – und das trotz der alternativen, “entschärften” Variante. Aber es mögen eben nicht alle Chili con Carne so gerne wie ich.
Das war dann übrigens das 38te Chili con Carne hier im Blog.
Mein Abschlußurteil:
Chili con Carne: ++
Baguette: +
Aprikosenquark: ++
Tags: aprikosenquark, baguette, betriebsrestaurant, bohnen, chili, Chili con Carne, dessert, essen, food, kantine, kidneybohnen, lunch, mais, mexikanisch, mittagessen, nachtisch, nahrung, nahrungsmittel, quark
Schweinegulasch mit Knöpfle [15.03.2010]
15.03.2010 19:44 kulinarisches, lunchtime1 Kommentar
Zwar wäre heute das Vitality-Gericht in Form eines “Gemüseteller mit Schafskäse” die optimalste Wahl gewesen und auch die “Gefüllte Paprika mit Gemüsereis” bei den Globetrotter-Speisen wäre kalorientechnisch bestimmt optimaler gewesen. Aber meine Wahl fiel dennoch auf den “Schweinegulasch mit Knöpfle“, der heute als traditionell-regionales Angebot lockte. Außerdem hätte es auch noch zwischen kleine Frühlingsrollen und Schweinefleischstreifen mit gebratenen Gemüse an der Asia-Theke wählen können – aber meine Entscheidung stand fest. An der Gemüse-Theke gab es leider nichts wirklich passendes dazu, daher wandte ich mich an die Desserts und entdeckte dort Tiramisu-Creme, mit der ich schließlich mein heutiges Mittagessen komplettierte.
Es handelte sich bei Gulasch mit Nudeln natürlich um ein typisches Kantinengericht, aber das was man hier aus relativ mageren Schweinefleisch, Karottenstreifen und Champignons gekocht hatte, muss ich als durchaus gelungen bezeichnen. War wirklich sehr zufrieden mit dem Gericht, zu dem die Knöpfle-Nudeln perfekt passten. Der krönende Abschluss war aber natürlich die mit zwei Schokobohnen garnierte Tiramisu-Creme, die zwar an der Oberfläche durch den Luftkontakt etwas fester geworden war, aber der lockere und leckere Gesamtgeschmack der für hiesige Verhältnisse riesige Portion ließ mich darüber hinweg sehen.
Der Renner unter den Kantinengästen war dann auch ganz eindeutig der Schweinegulasch. Platz 2 belegten meiner Meinung nach die Asia-Speisen, knapp gefolgt von der gefüllten Paprika. Das vegetarische Gericht mit Schafskäse erfreute sich deutlich weniger großer Beliebtheit, wurde aber auch gegessen. Ich war mir aber Sicher mit dem Schweinegulasch eine gute Wahl getroffen zu haben – es muss ja nicht immer etwas exotisches sein.
Mein Abschlußurteil:
Schweingulasch: ++
Knöpfle: ++
Tiramisu-Creme: ++
Tags: betriebsrestaurant, dessert, essen, gulasch, kantine, knöpfle, lunch, mittagsessen, nachtisch, nahrung, nahrungsmittel, pork, schweinegulasch, tiramisu
Saltimbocca auf Weizensockel [12.03.2010]
12.03.2010 20:41 kulinarisches, lunchtime3 Kommentare
Die heutige Auswahl machte es mir wieder ziemlich schwer das passende zu finden. Gut, die “Gebackene Ananas und Banane” von der Asia-Theke oder das traditionell-regionale Angebot “Apfelstrudel mit Vanillesauce” kamen für mich als Hauptspeise weniger in Frage – ich möchte zu Mittag schon gerne etwas kräftiges und nichts süßes. Da war das andere Asia-Gericht “Gung Po Jau Yu – Tintenfisch gebraten mit Gemüse und Chinapilzen in Hoi Sin Sauce” schon viel interessanter – denn Tintenfisch gehört zu den von mir sehr geschätzten Meeresfrüchten. Aber auch das “Pagnasiusfilet auf buntem Reis mit Curry-Kokossauce” als Globetrotter-Gericht klang nicht nur gut, sondern sah auch so aus. Außerdem gab es außer der Reihe noch als Sonderangebot “Pikantes Reisfleisch“, was wohl die Reste vom gestrigen Gulasch verwertete, aber hier und hier probiert und für gut befunden wurde. Aber da ich meinen geschätzten Lesern auch mal was neues, noch nicht Dagewesenes bieten wollte, entschied ich mich letztlich für das “Saltimbocca vom Hühnchen auf Weizensockel mit Tomate und Zucchini“, welches als heutiges Vitality-Gericht angeboten wurde. Mit 533 kcal (10g Fett, 53g Kohlehydrate und 53g Eiweiß – lt. Angaben der Kantine) hatte es außerdem den Vorteil dass es angenehm leicht war. Da konnte ich mir durchaus auch noch das Rhabarberkompott leisten, welches ich mir als Nachtisch mit auf mein Tablett stellte.
Der Begriff Saltimbocca oder “Salt’ im bocca” im römischen Dialekt bedeutet so viel wie “Spring in den Mund” und zählt in seiner originalen Zubereitung mit Kalbsschnitzel als Spezialität der römischen Küche. Auf dem eigentlichen Fleisch befindet sich noch Salbei und darüber schließlich eine Scheibe meist luftgetrockneter Schinken. Dass man hier im Betriebsrestaurant, zumindest meines Eindruckes nach, eher Kochschinken verwendet hatte, sei da mal verziehen. An das Salbei hatte man aber gedacht und gleich mehrere Blätter zentral unter dem Schinken platziert. Das wurde mir geschmacklich deutlich bewusst, als ich die Mitte des zwar für Geflügelfleisch typisch trockene, aber schmackhafte Saltimbocca erreichte und das erste Stück des Salbei erwischte. Ich hatte vergessen wie würzig so ein Stück frisches, unzerkleinertes Salbeiblatt sein kann. Aber geschmacklich Einwandfrei und eindeutig sehr lecker wenn man sich daran gewöhnt hat. Der Weizensockel bestand aus gekochtem Zartweizen, einer Sättigungsbeilage die ich meines Wissens in dieser Form noch nie an einem Mittagsgericht hatte. Eine kurze Recherche hier im Blog zeigte auch, dass Zartweizen zwar schon hier im Betriebsrestaurant angeboten, aber noch nie von mir gewählt worden war. Also sozusagen eine kleine Premiere.
Geschmacklich muss ich zugeben, dass sie mich im ersten Moment an eine kleinere, deftigere, nicht süße Variante von Kellogs Smacks erinnerten, welche ja ebenfalls aus Weitenkörnern gefertigt werden. Ich musste feststellen, dass es sich bei Zartweizen durchaus um eine Alternative zu den sonst üblichen Sättigungsbeilagen wie Reis oder Kartoffeln handelt – schmeckt wirklich interessant. Das Gemüse in Form von Tomatenstücken und kleinen Zuchiniwürfeln erwies sich als eine scharf gewürzte und perfekt zum Saltimbocca passende Beilage handelte. Ein gut abgestimmtes Gericht, dass wirklich vorzüglich gemundet hat. Und schließlich auch das Rhabarberkompott war etwas ungewöhnliches, aber leckeres Dessert mit seinem doch recht säuerlichen, aber angenehmen Geschmack.
Was heute der absolute Renner unter den Gästen des Betriebsrestaurants war lässt sich wirklich sehr schwierig sagen. Das Pangasiusfilet und das Reisfleisch waren aber deutlich vorne dabei und die Asia-Gerichte dürften sich in ihrer Häufigkeit kaum von diesen beiden Gerichten unterschieden haben. Danach würde ich schon den Apfelstrudel mit Vanillesauce sehen und knapp danach das Saltimbocca. Aber alles natürlich rein subjektiv beurteilt. Ich auf jeden Fall war wirklich sehr zufrieden mit meiner Wahl und werde auf jeden Fall gerne wieder zugreifen, wenn ein solches Gericht irgendwo angeboten wird. Saltimbocca ist wirklich was ziemlich leckeres.
Mein Abschlußurteil:
Saltimbocca vom Hühnchen: ++
Zartweizen: ++
Tomaten-Zucchini-Gemüse: ++
Rhabarberquark: ++
Tags: betriebsrestaurant, dessert, essen, food, Geflügel, hühnchen, kantine, lunch, mittagessen, nachtisch, nahrung, nahrungsmittel, rhabarber, rhabarberkompott, salbei, saltimbocca, schinken, tomaten, zartweizen, zucchini









