Holzfällersteak mit Rotweinjus & Kartoffelpüree [26.08.2014]

Nachdem die Thai-Theke wieder mal nur das übliche wie Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse oder Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse anbot und mich auch weder der Champignongulasch mit Vollkornspaghetti bei Vitality sowie der recht simpel aussehende Rindergulasch mit Salzkartoffeln in der Sektion Globetrotter besonders begeisterten, griff ich am heutigen Dienstag einfach mal zum Holzfällersteak vom Schweinenacken mit Rotweinjus und Country Potatoes, welches bei Tradition der Region angeboten wurde. Aber ohne Gemüse erschien es mir etwas unausgewogen, daher ergänzte ich es noch mit einem Schälchen voller Blumenkohl, Erbsen und Möhren von der Dessert-Theke und einem Becherchen Fruchtjoghurt aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Schweinenackensteak mit Rotweinjus & Country potatoes / Pork neck steak with red wine sauce & country potatoes

Ich hätte bei einem Holzfällersteak ja noch ein paar Röstzwiebeln und Speck erwartet. Aber wie mich ein Blick in Wikipedia aufklärte definiert sich dieses eher durch seine Zubereitung und Fettanteil des Fleisches, das normalerweise aus Schweineschulter und nicht dem Nacken geschnitten wird. Das Fleisch war ein wenig trocken, was aber auch gehört zu den Eigenarten eines solchen Holzfällersteaks und wurde durch die mild-würzige Sauce mehr als nur kompensiert. Am Fleischstück samt Sauce gab es schon mal nichts zu meckern. Und auch die überaus großzügige Portion Country Potatoes erwiesen sich – und das obwohl ich Reste aus einer fast leeren Schale bekam – noch als überaus frisch, heiß, außen schön knusprig und innen angenehm weich. Da konnte man auch getrost darüber hinweg sehen, dass man hier bei der Zugabe des Gewürzsalz etwas übertrieben hatte. Das Gemüse aus Erbsen, Möhren und großen Blumenkohlröschen – alles mit einer leichten Knoblauchnote versehen – ergänzte dass Hauptgericht auf sehr schmackhafte Art. Einzig beim Joghurt muss ich heute einen kleinen Punktabzug geben, denn er erwies sich leider als leicht säuerlich, was den Genuss etwas trübte. In der Summe aber ein sehr leckeres Mittagsmahl, dessen Wahl ich nicht bereute.
Seltsamerweise war es heute aber mal der Gulasch mit Salzkartoffeln, der dem Holzfällersteak mit einem kleinen, aber dennoch deutlich erkennbaren Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala abnahm. Aus irgend einem Grund schienen ein nicht unbeachtlicher Teil der Gäste diesem Gericht heute den Vorzug zu geben – und dass obwohl es eher langweilig ausgesehen hatte. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und auf einem guten vierten Platz kam schließlich der Champignongulasch.

Mein Abschlußurteil:
Holzfällersteak: ++
Rotweinjus: ++
Country-Potatoes: ++
Gemüse-Mix: ++
Fruchtjoghurt: +

Holzfällersteak & Röstkartoffeln [17.12.2009]

Heute entschied ich mich mal für das “Holzfällersteak vom Schweinenacken mit Zwiebeln und Röstkartoffeln” aus dem Bereich Globetrotter. Zuerst war ich zwar dazu geneigt, den angekündigten “Sauerbraten mit Kartoffelknödel und Blaukraut” bei den traditionellen Gerichten zu wählen, aber als ich sah dass man das Blaukraut doch Mischgemüse ersetzt hatte, ließ ich es doch bleiben. Die “Tortelloni al pesto basilico” bei Vitality kamen für mich leider nicht in Frage. Der Asia-Bereich mit seinen “Gebratenen Mienudeln mit verschiedenem Gemüse in Spezial Sauce” oder “Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Erdnußsauce” sah zwar auch nicht schlecht aus, aber ich hatte meine Wahl getroffen. Dazu nahm ich mir noch ein Löffel mit Röstzwiebeln und ein Schälchen mit Erbsen – dem heute einzigen Gemüse an unserer Gemüsetheke, was einigermaßen zu dem Holzfällersteak passte.

Holzfällersteak & Röstkartoffeln

War gar nicht mal so schlecht muss ich sagen. Das Fleisch war zwar nicht das zarteste, aber dafür war es kaum sehnig und mit wenig Fett. Auch die Röst- bzw. Bratkartoffeln waren in Ordnung, auch wenn ich finde dass sie mit etwas Speck und noch einem Ei dran einen Deut besser gewesen wären. Die Erbsen schließlich erwiesen sich eher so als mittelmässig, denn sie waren bereits nur noch lauwarm. Aber besser als gar kein Gemüse.
Das Holzfällersteak war dann heute auch der Renner, aber ganz dicht gefolgt von dem Sauerbraten. Danach kamen etwa gleich auf die Asia-Gerichte und die Tortellini.
In der Summe ein ganz gutes, wenn auch nicht überragendes Mittagessen. Das geht hoffentlich noch besser – ich weiß ja dass es hier auch schon hochwertigeres gab.

Mein Abschlußurteil:
Holzfällersteak: ++
Röstkartoffeln: ++
Erbsen: +

Nackensteak mit Limonensauce [09.06.2009]

Am heutigen Dienstag konnte man zwischen einem Reisgericht mit Geflügelfleisch und einem Nackensteak mit Limonensauce, Gemüse und Kroketten wählen. Ich entschied mich für das Nackensteak.

Nackensteak

Die Präsentation des Gerichtes, das muß ich zugeben, lässt heute etwas zu wünschen übrig. Aber einmal abgesehen von der Tatsache dass das Gericht nicht mehr ganz heiß war, war es mal wieder ganz gut gelungen. Das Fleisch war recht zart, das Gemüse zwar etwas zerkocht, aber dennoch schmackhaft und die Kroketten außen knusprig und innen schön weich. Die leicht scharfe Limonensauce gab dem ganzen letztlich eine angenehm fruchtige Note. War kein Meisterstück, aber dennoch sehr gutes Mittelmaß.

Mein Abschlußurteil:
Nackensteak: +
Limonensauce: ++
Gemüse: +
Kroketten: ++