Kartoffelgeröstel mit Lauch & Hirtenkäse [16.11.2017]

Sowohl der Krautwickerl mit Bratensauce, dazu Kartoffelpüree und Röstzwiebeln bei Globetrotter als auch der Schweinebraten in Dunkelbiersauce, dazu hausgemachter Krautsalat und Kartoffelknödel bei Tradition der Region klangen schon mal ziemlich gut und auch mit dem Gebackener Seelachs mit Gemüse in Massamansauce, der neben Gebackener Ananas und Banane an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde, hätte ich leben können, doch ich entschloss mich heute mal dazu etwas kürzer zu treten und wählte letztlich das Kartoffelgeröstl mit Lauch und Hirtenkäse, das vegetarisch und mit gerade mal 383kcal pro Portion einen besonders leichten Genuss versprach.

Roasted potatoes with leek & feta / Kartoffelgeröstel mit Lauch & Hirtenkäse

Bei den Kartoffeln hatte man sich heute offensichtlich besonders viel Mühe gegeben, denn sie schienen sehr akkurat gewürfelt und waren separat, aber leider nur mit einer fast homöopathisch anmutenden Menge Lauch angebraten worden. Erst beim Servieren wurde sie mit einem Mischung aus Streifen aus Karotten und Sellerie sowie einigen Würfeln Schafskäse garniert. Im Ansatz schon mal ganz gut, aber leider war man beim Würzen aber etwas zu vorsichtig vorgegangen, so dass ich mich dazu gezwungen sah, entgegen meiner sonstigen Gewohnheit, mit Hilfe der am Tisch bereit stehenden Salz- und Pfefferstreuer etwas nachzuwürzen. Die Menge war aber gut gewählt und reichte zur ausreichenden Sättigung. Guter Ansatz, aber vor allem das kaum vorhandene Lauch bewog mich letztlich dazu, keine volle Punktzahl zu geben.
Bei den anderen Gästen schienen die Geschmäcker heute wieder mal etwas breiter gestreut zu sein, ich würde aber nach meinen Beobachtungen sagen dass der Schweinebraten heute den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala verdient, gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz zwei, dem Krautwickerl auf dem dritten Platz und dem Kartoffelgeröstel schließlich auf einem guten Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Kartoffelgeröstel: +
Schafskäse: ++

Piccata vom Tilapia mit Tomaten-Kräutersugo & Butternudeln [15.11.2017]

Während mich der Hausgemachte Semmelknödel mit Rahmschwammerl und frischen Kräutern bei Tradition der Region oder die Asia-Thai-Angebote wie Gebratene Mienudeln mit Gemüse in Hoi-Sin-Sauce bzw. Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce weniger interessierten, konnte ich mich heute sowohl für das Piccata vom Tilapia mit Tomaten-Kräutersugo und Butternudeln bei Vitality als auch die Lasagne Bolognese mit Tomatensauce und Bechamel gratiniert durchaus erwärmen. Im ersten Moment tendierte ich dabei zwar zur Lasagne, entschied mich nach kurzem Abwägen aber dann doch für den Tilapia, eine aus Afrika stammende Buntbarsch-Art und folgte damit meiner alten Gewohnheit am Mittwoch zum wöchentlich angebotenen Fischgericht zu greifen. Obwohl ich die Zubereitung mit Butternudeln und Tomatensauce normalerweise nicht so mag, erschien mir das paniert gebratene Fischfilet heute einfach doch zu angenehm groß und verlockend.

Tilapia picatta with tomato herb sauce & butter noodles / Piccata vom Tilapia mit Tomaten-Kräutersugo & Butternudeln

Der Eindruck hatte wirklich nicht getäuscht, denn das Buntbarschfilet in seiner dünnen Panada war tatsächlich angenehm groß geraten und fast schon zu viel. Es war zwar vor allem an den dickeren Stellen in der Mitte nicht durchgehend saftig, afür aber dennoch angenehm zart und grätenfrei. Allerdings musste ich feststellen, dass Tilapia scheinbar über nur wenig Eigengeschmack verfügt. Dazu gab es in Butter geschwenkte Penne Rigata mit einer fruchtigen und einigermaßen würzigen Sauce aus Tomaten, Zwiebeln und Kräutern. Bei der Sauce hätte man etwas großzügiger sein können, aber ging man etwas umsichtlich damit um, reichte sie doch für die Menge der Nudeln aus. Ich bereute meine Wahl nicht.
Bei den anderen Gästen waren die Geschmäcker heute zwar mal wieder recht breit gestreut, dennoch kann ich sagen dass die Lasagne mit einem kleinen Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich erobern konnte. Auf Platz zwei sah ich den Semmelknödel, der aber nur sehr knapp vor dem Tilapia auf dem dritten Platz lag. Auf einem guten vierten Platz folgten schließlich die Asia-Gerichte.

Mein Abschlußurteil:
Piccata vom Tilapia: ++
Tomatensugo: ++
Butternudeln: ++

Griechisches Gyros vom Schwein mit Tzaziki, frischen Zwiebeln & Pommes Frites [14.11.2017]

Obwohl die Bratwurstschnecke auf Sauerkraut, dazu Bratensauce und Kartoffelpüree bei Traditon der Region auch ganz verlockend klang und aussah, entschied ich mich heute nach kurzem Abwägen doch für das Griechische Gyros vom Schwein mit Tzaziki, frischen Zwiebeln und Pommes Frites bei Globetrotter. Beim Kartoffelpüree bin ich in unserem Betriebsrestaurant immer etwas vorsichtig, da es sich hier in den meisten Fällen um Instant-Püree aus Pulver handelt und dies meist auf sehr dünn angerührt wird. Das ist nicht so mein Ding. Die Safranbandnudeln mit Meerrettichspinat bei Vitality waren wegen des von mir nicht so gern gegessenen Meerrettich nichts für mich und an den Asia-Gerichten wir Gebratener Eierreis mit Gemüse in Austernsauce oder Gebratener Tintenfisch mit Thaigemüse in Kokosmilchsauce hatte ich auch weniger Interesse. Und ich hatte an der Ausgabetheke sogar Glück, denn gerade als ich an der Reihe war kamen frische Pommes Frites aus der Küche.

Gyros with fresh onions, tzatziki & french fries /  Gyros mit frischen Zwiebeln, Tzatziki & Pommes Frites

Doch ich hatte mich zu früh gefreut, denn die Pommes Frites waren zwar frisch und knusprig, aber leider ziemlich stark versalzen. Sie waren noch essbar, aber schon hart an der Grenze, daher kann ich hier leider keine volle Punktzahl geben. Das Gyros selbst war aber gut gelungen: gut gewürzt, angenehm mager und nicht zu trocken. Sehr lecker, vor allem kombiniert mit den frischen und knackigen Zwiebelringen. Und auch das mit kleinen Salatgurken-Stücken versetzte Tzatziki gab keinen Grund zu meckern. Letztlich war es also wirklich nur schade, dass man die Pommes Frites durch übermässiges Salzen so verdorben hatte.
Wie nicht anders zu erwarten lag das Gyros heute natürlich auch in der Gunst der anderen Gäste ganz weit oben und konnte sich so unangefochten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Die Bratwurstschnecke folgte auf einem guten zweiten Platz, die Asia-Gerichte belegten Platz drei und die Safranbandnudeln mit Merrettichspinat folgten schließlich auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Gyros: ++
Zwiebeln: ++
Tzatziki: ++
Pommes Frites: +/-

Gebratene Maispoularde mit Tikka Masalasauce & Basmatireis [13.11.2017]

Einen Moment lang überlegte ich zwar heute, bei dem Pikanten Kichererbsencurry mit Jasminreis bei Vitality zuzugreifen, da mir weder die Spaghetti al Arrabiatta mit Kirschtomaten und Parmesan bei Globetrotter noch die Asia-Thai-Gerichte wie Pho Pard Thord – Knusprige Vegetarische Frühlingsrollen oder Gai Pad Bai Krapao – Gebratene Ente mit Gemüse in Austernsauce so recht zusagten – obwohl ich bei der Ente wirklich auch kurz am grübeln war. Letztlich fiel meine Wahl dann aber doch auf die Gebratene Maispoularde in Tikka Masalasauce und Basmatireis aus dem Abschnitt Tradition der Region. Passenden Salat oder Gemüse fand ich heute aber leider nicht dazu.

Fried corn poulard with tikka masala sauce & basamti rice / Gebratene Maispoularde in Tikka Masalasauce & Basmatireis

In dem Pouladenfilet war zwar ein kleine Knochen enthalten, aber die Fleischausbeute war dennoch ausgesprochen gut und auch an der Qualität des zarten und nicht zu trocken geratenen, gut gewürzten Geflügelfleisch-Stücks gab es nichts auszusetzen. Vor allem wenn man es mit der leicht pikanten und dennoch fruchtigen Sauce kombinierte. Diese eignete sich außerdem auch gut dazu, den feinkörnigen und wenig klebrigen Basmatireis zu binden, damit man ihn besser mit der Gabel aufnehmen konnte. Insgesamt also eine gute Wahl, da konnte man wirklich nicht meckern.
Und das sahen scheinbar auch die anderen Gäste so, denn mit einem kleinen aber deutlichen Vorsprung konnte die die Maispoularde heute den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Ihr aber eng auf den Fersen waren die Spaghetti al Arrabiata, die somit Platz zwei belegten. Den dritten Platz konnten schließlich die Asia-Gerichte für sich sichern und auf einem guten vierten Platz folgte das Kichererbsencurry.

Mein Abschlußurteil:
Maispoularde: ++
Tikka Masalasauce: ++
Basmatireis: ++

Kürbis-Flammkuchen mit Birne & Gorgonzola – das Rezept

Mit Erschrecken musste ich feststellen, dass ich dieses Jahr die Kürbis-Zeit vollkommen ignoriert und noch gar nichts mit diesem für den Herbst und Frühwinter typischen Gemüse zubereitet hatte. Das wollte ich dieses Wochenende ändern und hatte mich dazu entschlossen, mal einen Flammkuchen mit Kürbis, Birne und Gorgonzola zuzubereiten. Eine ungewöhnlich Kombination, die sich aber als sehr gelungen und lecker herausstellte. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das verwendete Rezept hier einmal in gewohnter Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für 3-4 Portionen?

250g Hokkaido Kürbis-Fruchtfleisch
01 - Zutat Hokkaido-Kürbis  / Ingredient hokkaido pumpkin

1 größere feste Birne
02 - Zutat Birne / Ingredient pear

1 größere rote Zwiebel
03 - Zutat rote Zwiebel / Ingredient red onion

100g pikanter Gorgonzola
04 - Zutat Gorgonzola / Ingredient gorgonzola

100g gewürfelter Speck
05 - Zutat Speckwürfel / Ingredient diced bacon

200g Schmand
06 - Zutat  Schmand / Ingredient heavy sour cream

1 Rolle Flammkuchen-Teig
07 - Zutat Flammkuchenteig / Ingredient dough for tarte flambeé

sowie etwas Salz, Pfeffer und Paprika zum würzen
und eventuell einen Schuss Milch

Beginnen wir damit, den Kürbis zu waschen, trocken zu tupfen,
08 - Kürbis waschen / Wash pumpkin

zu halbieren, zu entkernen, sprich die Kerne und das faserige Fruchtfleisch in der Mitte zu entfernen,
09 - Kürbis entkernen / Decore pumpkin

und schließlich in dünne Spalten zu schneiden.
10 - Kürbis in Spalten schneiden / Cut pumpkin in cleaves

Außerdem schälen wir die Zwiebel und schneiden sie in Spalten,
11 - Ziebel in Spalten schneiden / Cut onion in cleaves

waschen und entkernen auch die Birne, um sie ebenfalls in Spalten zu schneiden
12 - Birne in Spalten schneiden / Cut pear in cleaves

und würfeln den Gorgonzola.
13 - Gorgonzola würfeln / Dice gorgonzola

Anschließend geben wir den Schmand in eine Schüssel,
14 - Schmand in Schüssel geben / Put sour cream in bowl

addieren einen kleinen Schuss Milch,
15 - Schuss Milch hinzufügen / Add some milk

rühren den Schmand glatt
16 - Schmand glatt rühren / Stir sour cream

und schmecken ihn dabei mit Salz, Pfeffer und Paprika ab.
17 - Mit Salz, Pfeffer & Paprika würzen / Season with salt, pepper & paprika

Während der Backofen auf 225 Grad vorheizt, streichen wir den gewürzten Schmand großzügig auf den auf einem Backblech ausgerollten Teig,
18 - Teig mit Schmand bestreichen / Dredge dough with sour cream

legen Birne, Kürbis, Zwiebel, Speck und Gorgonzola gleichmässig verteilt oben auf, würzen diesen noch einmal mit etwas Salz und Pfeffer
19 - Mit Zutaten belegen / Add toppings

und backen dann alles für ca. 20 Minuten im vorgeheizten Ofen.
20 - Im Ofen backen / Bake in oven

Den Fertigen Flammkuchen können wir dann wieder entnehmen
21 - Tarte flambeé with pumpkin, pear & gorgonzola . Finished baking / Kürbis-Flammkuchen mit Birne & Gorgonzola - Fertig gebacken

und unmittelbar servieren und genießen.
22 - Tarte flambeé with pumpkin, pear & gorgonzola - Served / Kürbis-Flammkuchen mit Birne & Gorgonzola - Serviert

Ich hatte beim Belegen des Teigs ja zuerst befürchtet, dass es zu viel des Belages sei, doch Kürbis, Birne und Zwiebel fallen beim backen in Ofen glücklicherweise so in sich zusammen, dass die Dicke des Belages sich am Ende als genau richtig erwies. Und erst der Geschmack. Normalerweise bin ich ja nicht der größte Fan von Gorgonzola und hatte auch kurz überlegt ihn durch einen anderen Käse zu ersetzen, aber glücklicherweise hatte ich mich dann doch dagegen entschieden, denn gerade der pikante Gorgonzola war geschmacklich eine wunderbare Addition zu dieser Kombination aus Kürbis, Zwiebel und Birne. Sowohl im heißen als auch im abgekühlten Zustand ein wahrer Genuss.

23 - Tarte flambeé with pumpkin, pear & gorgonzola - Side view / Kürbis-Flammkuchen mit Birne & Gorgonzola - Seitenansicht

Guten Appetit