Kichererbsen-Curry [21.01.2010]

Heute entschied ich mich mal für ein “Pikantes Kichererbsencurry auf Indische Art mit Basmatireis“, welches im Bereich Vitality angeboten wurde. Die Alternativen wären bei den westlichen Speisen “Gekochter Tafelspitz mit Wirsinggemüse in Meerrettichsauce dazu Bouillonkartoffeln” bei Traditionell-Regional oder “Pikantes Schweinegulasch mit Paprika und Serviettenknödel” bei Globetrotter bzw. bei den Asia-Menus “Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln Gemüse” oder “San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce” gewesen. Außerdem gab es wie die Tage zuvor auch wieder zwei Nudelsorten und zwei Saucen als Sonderangebot zum Selbst-Kombinieren. Tafelspitz ist seit ich weiß dass es sich letztlich um die Arschbacken einer Kuh handelt etwas in meinem Ansehen gesunken, wäre aber notfalls auch gegangen. Der Schweinegulasch war eine echte Alternative, weil er eigentlich auch ganz gut aussah – aber ich bin nun mal ein großer Curry-Fan und da gab es kein Halten mehr – trotz der Tatsache dass es sich hier um ein rein vegetarisches Gericht handelt. Dazu nahm ich mir noch einen Beeren-Quark von der Dessert-Theke.

Kichererbsen-Curry / chickpea curry

Ein wirklich gelungenes Chili muss ich sagen. Die Kichererbsen waren al-dente, aber genau richtig wie ich fand. Außerdem fanden sich neben Karotten und Zwiebeln, auch etwas dass ich meine als Wirsing identifiziert zu haben und viele andere Gemüsesorten in kleinen, kurzen Streifen in der wirklich gut gewürzten, leicht scharfen Mischung, die man uns über den gut durchgekochten Basmatireis gegegen hatte. Ich mischte natürlich alles vor dem Verzehr und die Mengen beider Komponenten waren doch tatsächlich genau in dem Verhältnis gemischt, dass sie eine ausgewogene Reis-Curry-Mischung ergaben. Hat mir vorzüglich geschmeckt, Lob an dieser Stelle an die Küchencrew. Zwar befürchtete ich zuerst, dass die Sättigung wie so oft bei vegetarischen Gerichten nicht so lange anhält, aber selbst dies trat dies mal nicht ein. Ich weiß nicht ob das anderen auch so geht, aber ich persönlich habe schon mehrfach erlebt, dass das leichte Hungergefühl bei Gerichten ohne Fleisch viel schneller zurück kehrt als bei welchen mit tierischen Komponenten. Kann aber auch so ein Psycho-Ding sein. 😉
Auch am Beerenquark, der mit reichlich Waldbeeren zubereitet schien, war nichts auszusetzen – er war mit vielen Früchten und nicht zu süß. Was will man mehr…
Was heute der Renner unter den Besuchern war ließ sich schwer sagen, aber mein subjektiver Eindruck vermittelte mir dass Würstchengulasch und Tafelspitz etwa gleich auf lagen, gefolgt von Asia-Speisen und Nudeln und dann dem Curry. Lässt sich aber schwer sagen, ich kann ja immer nur den Ausschnitt meines nicht einmal halbstündigen Besuches interpretieren.

Mein Abschlußurteil:
Kichererbsen-Curry: ++
Basmati-Reis: ++
Beerenquark: ++

Kaffee, Leberkäs’semmel & Clementinen

Als ich heute früh in unsere Kantine kam, stand da noch das Schild für heiße Paninis auf der Theke der Cafeteria und hoffnungsvoll wandte ich mich an eine der Mitarbeiterinnen, um mich zu erkundigen ob es denn auch Paninis gäbe. “Nein – die gibts erst ab Mittag.”, gab sie darauf hin zurück. “ie können wir erst machen wenn die Küche warm ist.” Verstand ich zwar nicht, da die Dinger ja auch nur im rohen Zustand belegt und dann in eine Art Waffeleisen gegeben werden – aber wenn sie es sagt wird es wohl stimmen. Bedauerlich, so ein mit Mozarella überbackenes Panini wäre wirklich mal eine nette Abwechslung. Also blieb mir nur die Wahl zwischen belegten Brötchen, Baguettes oder etwas von der Wärmetheke. Also lief es letztlich wieder auf ein Leberkäsbrötchen und einen Kaffee hinaus, die ich mit Clementinen aus eigenem Einkauf ergänzte. Zumindest hab ich wieder eine schöne große Scheibe vom Leberkäse bekommen – zumindest etwas…

Guten Appetit

Seehecht in Pfirsich-Ingwer-Sud [20.01.2010]

Neben wieder dem Sonderangebot aus zwei Nudelsorten mit wahlweise Rahm- und Tomatensauce zum selber zusammenstellen bot unser Betriebsrestaurant heute neben “Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Spezial Sauce” oder “Patrt Pad Prug – Fisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in scharfer Basilikumsauce” an der Asia-Theke an. Außerdem gab es bei den Vitality-Speisen “Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwersud mit Kugel von Jasmin Duftreis“, in der Sektion der traditionell-regionalen Gerichte “Bunte Penne mit asiatischem Gemüse Tomaten-Koriandersauce” (wobei ich mich fragte was daran regional ist) und schließlich “Picata Milanese vom Schwein auf Gabelspaghetti mit Tomatensauce” bei den Globetrotter-Menus. Zuerst war ich geneigt das Picata zu wählen, doch als ich in der Speisenvitrine, in der ja bekanntlichermaßen alle Gerichte zur Ansicht aufgereiht sind das Seehechtfilet sah, entschied ich mich dann doch um. Dazu gab es eine kleines Dessert aus Kaffecreme. Ich habe auch inzwischen herausgefunden wo die Beschriftung hin geraten ist: Hoch über der Theke hängt jetzt eine mit Kreide beschriftete Tafel, auf der die einzelnen Desserts aufgelistet sind. Den Bezug zu den eigentlichen Bechern muss man selbst herstellen. Fand die alte Lösung mit den Schildern direkt neben den Bechern zwar besser, aber seis drum.

Seehecht in Pfirsisch-Ingwer-Sud / hake with peach ginger stock

Und obwohl der Rest meines Tisches sich geschlossen für das Picata Milanese entschlossen hatte, bereuhte ich meine Wahl nicht. An dem dieses Mal wirklich deutlich nach Jasmin riechenden Reis fand sich ein annehmbar großes und wohlschmeckendes sowie zartes Stück gekochten Seehechts, welches man zusätzlich zu der Pfirsich-Ingwer-Sauce auch mit kleinen Gemüsestreifen garniert hatte. Auch der Sud selbst, der eine gute Balance zwischen dem fruchtigen Pfirsischgeschmack und dem Ingwer bot, passte sehr gut dazu. Klang im ersten Moment ungewohnt, aber war wirklich lecker. Einziger Wehrmutstropfen – aber mit so etwas muss man bei Fisch immer rechnen – waren die vier oder fünf Gräten die ich entfernen musste. Das habe ich auch schon weitaus schlimmer erlebt. Letztlich auf jeden Fall eine wirklich gute Entscheidung. Die Kaffecreme als Nachtisch war ebenfalls in Ordnung, nur die Schokosauce die man als Garnitur darüber gegeben hatte war für meinen Geschmack etwas zu süß.
Erwartungsgemäß war dann auch das Picata Milanese heute, zumindest meinem subjektiven Eindruck nach, der große Renner – aber sehr eng gefolgt von dem Seehechtfilet. Erst danach folgten die Penne und die Asia-Speisen. Hätte ich nicht gedacht, hatte eher vermutet dass das Picata mit meilenweiten Vorsprung gewinnt. Aber so kann man sich irren.

Mein Abschlußurteil:
Seehechtfilet: ++
Pfirsich-Ingwer-Sud: ++
Jasminreis: ++
Kaffecreme: ++

Kaffee, Mandarinen, Frikadelle

Leider bin ich gestern nicht mehr dazu gekommen einzukaufen, daher habe ich mich heute früh im Kantinen-Obstkorb bedient und mich mit zwei Mandarinen eingedeckt, die es zum Glück gab. Normalerweise gibts nur mickrige (Bio-)Äpfel und Orangen, manchmal auch Bananen. Dazu gabs mal wieder einen Kaffee und ein Brötchen mit Frikadelle / Fleischpflanzerl. War mal wieder sehr lecker und sättigend…

Guten Appetit

Hähnchenbrust in Rahmsauce [19.01.2010]

Neben “Asiatischem Gemüse, herzhaft gebraten, mit Currysauce nach Quanton Art” und “Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chilli-Zitronengrassauce” aus der Asia-Sektion standen heute auch zwei Nudelzubereitungen mit Penne und Schmetterlingsnudeln sowie wahlweise Sahne oder Tomatensauce als Sonderangebot auf dem Programm, außerdem “Papardelle mit Blattspinat und Kren” bei den Vitality-Speisen, “Gebratene Hähnchenbrust in Rahmsauce dazu Kräuterspätzle” bei den traditionell-regionalen Gerichten und schließlich “Rinderlendensteak ‘Strinberg’ mit Senf-Zwiebelkruste dazu Kroketten” bei den Globetrotter-Mahlzeiten auf der Karte. Im letzteren Fall übrigens ein Schreibfehler wie ich schnell feststellte, denn eigentlich heißt die Zubereitungsart “Strindberg” und benennt mit Senf und Zwiebeln ummanteltes Fleisch. Habe ich übrigens hier ein einziges Mal probiert und für mich beschlossen dass dies nichts für mich ist – schmeckt mir nicht. Das mit den Parpadelle mit Blattspinat und Kren – wobei Kren hier in Bayern und Teilen Österreichs Meerrettich bezeichnet – klangen eigentlich ganz lecker und sahen auch gut aus, aber die Hähnchenbrust hatte es mir letztlich dann doch etwas mehr angetan. Dazu nahm ich mir noch eine Schale mit Mischgemüse, dieses mal nicht die übliche Mexico-Mischung, sondern etwas neues aus Möhren, Erbsenschoten, kleinen Maiskölbchen und einer kleinem, gelben, in Streifen geschnittenen Komponente, die ich nicht näher identifizieren konnte. Dafür verzichtete ich dann aber auf das Dessert. Ohne Gemüse lag die Hähnchenbrust regulär bei einem Preis von 5,60 Euronen, ich zahlte aber natürlich etwas weniger.

Hähnchenbrust mit Spätzle

Eine gute Entscheidung wie ich schnell feststellte. Die Stück Hähnchenbrust war wirklich angenehm groß und sehr zart – und die Rahmsauce passte wirklich vorzüglich dazu. Auch an den Spätzle, oder besser Knöpfle um die es sich ja viel eher handelte, war eigentlich nichts auszusetzen. Und selbst das Gemüse stellte sich als wirklich ganz gut heraus, wobei ich trotz einzelnen Geschmackstests an diesen kleinen gelben Streifen nicht herausfinden konnte worum es sich dabei handelte. Wird aber schon nichts schlimmes gewesen sein – ich lebe ja noch 😉
Bei der Beliebtheit gaben sich heute wohl das Steak Strindberg und die Hähnchenbrust etwa die Waage, danach folgten Asia-Gerichte und dann die anderen Speisen. Strindberg-Art ist eben Geschmackssache – mir persönlich schmeckt es aber bei Leibe nicht, wobei ich nicht ausschließen will dass ich es vielleicht irgend wann noch einmal versuche.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchebrust: ++
Rahmsauce: ++
Spätzle: ++
Gemüse: ++