Posts Tagged ‘nahrung’

Katmer mit Dönerfleisch [21.07.2009]

Tuesday, July 21st, 2009

Auch heute begaben wir uns zum Sultan Dönerrestaurant in der Industriestraße. Dort fiel meine Wahl auch ein Gericht, das mir gestern bereits in Auge gefallen war: Katmer – eine türkische Teigtasche die wahlweise mit Spinat und Käse und/oder Dönerfleisch gefüllt war. Es wurde auf der Werbung sogar als eine Art türkische Calzone bezeichnet. Mit 6,50 Euronen zwar nicht billig, aber preislich noch akzeptabel.

Katmer

Als das Gericht serviert wurde, musste ich sofort an den Quesedilla im Cheers in Jena denken – und wie sich herausstellte war das ganze auch sehr ähnlich. In der Füllung vermisste ich in der Variante mit Dönerfleisch leider den Spinat, stattdessen fanden sich aber neben besagtem Fleisch vor allem Käse und Zwiebeln sowie einige Tomatenstücke.

Katmer innen

Der umgebende Teig, es handelte sich wohl um Yufka bzw. Filoteig, war aber schön knusprig und noch warm – aber ich vermute mal dass er eher aufgewärmt als frisch gebacken war. Dazu gab es wir man im obigen Bild sieht noch einen kleinen Salat aus Kraut, Blättern und Tomatenscheiben, der mit einer milden Joghurtsauce garniert war. War ebenfalls ganz ok. In der Summe fand ich es nicht überragend gut, vor allem weil auf den Bildern der Katmer als prall gefüllte Teigrolle dargestellt war, was in der Realität nicht stimmte, aber er erwies sich dennoch als gutes und sättigendes Mittagsmahl.

Mein Abschlußurteil:
Katmer mit Dönerfleisch: +
Salat: ++

Sultan Döner [20.07.2009]

Monday, July 20th, 2009

Auch zum Anfang dieser Woche mussten wir uns aufgrund des Urlaub unseres Kantinenkoches mal wieder nach einer Alternative umsehen. Dabei stießen wir auf Sultan – “das kleine Restaurant” in der Industriestraße in Mörfelden – ein kleines, buntes Gebäude mit Außen- und Innenspeisebereich und einer Art besserem Dönerimbiss darin. (Foto folgt) Das Angebot war Dönerbudentechnisch sehr typisch gestaltet: Normal-Döner, Dürüm-Döner, Dönerteller mit Pommes, Pide, Cevapcici mit Pommes, Salate, Pizzen und ähnliches. Das besondere jedoch hier war, dass man das Dönerbrot nicht etwa zwischen zwei heißen Platten presste und aufwärmte – Nein – man backte das Dönerbrot in einem im Restaurant befindlichen Ofen ständig frisch aus Teig selbst. Das klang sehr lecker – also bestellte ich mir einen Standard-Döner im Brot mit Salat, ohne Zwiebeln und Tomaten, aber mit scharf. Nach der Bestellung setzten wir uns raus in die Sonne vors Restaurant und bekamen nach kurzer Wartezeit unsere Gerichte am Tisch serviert.

Sultan Döner

Mit dem frischen, noch warmen Brot war das ganze wirklich sehr lecker. Das “Scharf” schmeckte man leider kaum – aber von einigen Ausnahmen mal abgesehen bin ich das hier in Deutschland ja inzwischen gewöhnt. Die Salatsauce weichte das knusprige Brot leider etwas auf und es tropfte am Ende etwas – aber das tat dem sehr schmackhaften Gesamteindruck keinerlei Abbruch. Für gerade mal 4 Euronen bekamen wir beim Sultan-Dönerrestaurant einen wirklich annehmbar großen und qualitativ auch hochwertigen Döner serviert. Ich denke mal dass das bis zur Rückkehr unseres Koches nicht der letzte Besuch dort war. 🙂
Vor allem weil ich dort auch einige Gerichte auf der Karte entdeckt habe, die ich gerne noch mal probieren möchte…

Mein Abschlußurteil:
Sultan Döner Kebap: ++

Hackbaguette

Monday, July 20th, 2009

Auch Anfang dieser Woche hat unser Koch und morgendlicher Brötchendealer noch Urlaub – daher entschloss ich mich heute früh an einer Total-Tankstelle zu halten und mich dort mit etwas belegter Backware zum Frühstück einzudecken. In der Auslage der dortigen Brötchentheke entdeckte ich dann dieses Hackbaguette, belegt mit einer langen Frikadelle, Salat, Maiskölbchen, Paprikastreifen und Salatgurkenscheiben sowie etwas Sauce Hollondaise. Zwar war der Preis von 2,70 Euronen ziemlich happig, aber an der Tankstelle habe ich auch nichts anderes erwartet.
War Geschmacklich aber in Ordnung – das Brötchen war zwar nicht mehr das allerfrischeste, aber das Gemüse war zumindest noch nicht zusammengefallen und die Frikadelle recht würzig. Kann man also nicht wirklich meckern…

Guten Appetit

Zuchini-Hackfleisch-Topf [19.07.2009]

Sunday, July 19th, 2009

Heute gabs mal einen Zuchini-Hackfleisch-Topf zu Mittag. Man nehme einen Beutel Reis, Hackfleisch, Paprika (rot, gelb und grün), Zwiebeln, geschälte Tomaten und eine Zuchini sowie nach Geschmack ein paar eingelegte Pepperoni. Das Hackfleisch brät man mit den Zwiebeln im Topf an, gebe die Paprika und die Tomaten klein gewürfelt hinzu und kocht sie mit den Pepperonis ca. 15-20 Minuten. Während es köchelt, kocht man auch den Reis. Am Ende beides vermischen und fertig ist das Gericht. Die Pepperoni haben wir am Ende wieder entfernt.
Trotz der Pepperoni war es etwas lasch, was aber auch damit zusammenhing dass ungewürztes Rindergehacktes verwendet wurde. Das nächste Mal würzen wir das Gehacktes vor oder nehmen gewürztes Scheinegehacktes. 🙂

Mein Abschlußurteil:
Zuchini-Hackfleisch-Topf: ++

Pizza Bazza [17.07.2009]

Friday, July 17th, 2009

Wie bereits im gestrigen Post erwähnt gönnt sich unser Kantinenkoch aktuell ein paar Tage Urlaub. Daher entschlossen sich einige Kollegen heute etwas bei der Pizzera La Rosa zu bestellen. Die Karte umfasste neben Pizzen und Nudelgerichten auch Salate, Lammgerichte und verschiedene Schnitzelvariationen. Aber ich hatte heute Lust auf Pizza. Beim Studium des recht umfangreichen Angebotes und nachdem ich mich schon fast für die Pizza Speziale mit Salami, Schinken, Paprika und Pepperoni entschieden hatte, stieß ich auf ein anderes interessantes Gericht, das sofort mein Interesse weckte: Die Pizza Bazza zum Preis von 6,50 Euronen bei einem Umfang von 30cm.

Pizza Bazza

Der Belag war mal wirklich etwas anderes und ich kann mich nicht entsinnen bisher etwas ähnliches irgendwo anders gesehen zu haben. Neben Salamischeiben hatte man wie man unschwer erkennen kann auch Scheiben von gekochten Eiern, Erbsen, Käse und natürlich Tomatensauce auf den Teig gegeben. Und die Kombination erwies sich als wirklich sehr lecker. Es hatte zwar ca. eine Stunde gedauert bis die Lieferung bei uns eintraf, aber bei der großen Menge an Pizzen war die Wartezeit verständlich und die Gerichte waren wie es schien durch die Reihe auch noch heiß. Und auch dass man die Pizzen geschnitten hatte ist ja leider bei allen Pizzadiensten selbstverständlich. Der Teig erwies sich als dünn und knusprig, die Ränder waren schmal und nicht allzu hart gebacken – genau wie ich es bevorzuge. Auch von keinem der anderen Kollegen hörte ich ein Wort der Beschwerde. Wie es mir scheint ist die Pizzeria La Rosa mit ihrem Lieferdienst eine wirklich empfehlenswerte Adresse hier im Süden von Frankfurt – und allzu teuer sind sie auch nicht. Ich hoffe wir bestellen ein weiteres Mal in der Urlaubszeit unseres Koches.

Mein Abschlußurteil:
Pizza Bazza: ++