Mie-Nudeln mit Lende und Garnelen [25.09.2009]

Zum Wochenabschluß hin bestand die Auswahl in meiner Münchner Kantine aus den üblichen drei Thai-Asia-Wokgerichten, einer “Forelle Müllerin mit Kräuterkartoffeln und Salatgarnitur“, im Bereich der “Wiesn-Gerichte”, wo es gestern ja den Ochsenbraten und den Tag zuvor das Halbe Hähnchen gab stand heute ein “Apfelstrudel mit Vanillesauce” (welcher mir aber als Hauptgericht nicht so ganz geeignet schien) und schließlich im Bereich “Vitality” (was kalorienreduzierte Gerichte umfasst) fanden sich “Gebratene Mie-Nudeln mit Gemüsen, Schweinelende und Garnelen“. Für diese entschied ich mich dann heute auch – immerhin sollten sie lt. Karte nur 481 Kalorien haben.
Nachdem ich die Portion auf meinem Teller allerdings sah und als eher mickrig einstufte, nahm ich mir dann doch noch eine kleine Schüssel Thai-Garnelensuppe (Tom Yam Gung). Doppelt Garnelen zu Mittag – besser kann eine Woche essenstechnisch ja kaum ausklingen. 😉

Gebratene Mie-Nudeln

Die Mie-Nudeln erwiesen sich dann leider als nicht mehr als ein Asia-Stehimbiss-Fastfood, in dem sich zwar annehmbar viel Schweinelenden-Stücke, aber leider kaum Gemüse und auch nur wenige Garnelen fanden. Da half auch die zur Zier darüber gestreute Petersilie wenig. Bei den Gemüsen entdeckte ich einige einsame Erbsen, ein paar Stückchen Karotte und ein oder zwei Cocktail-Maiskölbchen – und das war dann auch schon alles. Und an der größten der Garnele war sogar noch der Schwanz dran. Wahrlich keine Meisterleistung – auch wenn es geschmacklich letztlich in Ordnung und sogar etwas scharf war.
Besser hatte ich es da mit der Thailändische Garnelensuppe getroffen. Diese war sogar noch schärfer, mit reichlich Gemüse versehen und sehr lecker. Nur ein paar mehr Garnelen wären schön gewesen, aber da hätte ich wohl einfach tiefer mit der Kelle in den Topf tauchen müssen oder das ganze etwas umrühren. Denn Suppen muss man sich hier – im Gegensatz zu den Hauptgerichten – selbst portionieren.
Alles in allem also ein eher durchwachsenes Mittagessen. Bin aber gut satt geworden und kalorienarm war es auch. Bin schon gespannt was die Katinencrew hier nächste Woche für Speisen bereit hält.

Mein Abschlußurteil:
Gebratene Mie-Nudeln mit Schweinelende und Garnelen: +
Thailändische Garnelensuppe (Tom Yam Gung): ++

Kochschinkenbaguette

Heute morgen entschied ich mich dazu, mal eines der in der Kantine angebotenen Baguettes zu probieren. Dabei fiel meine Wahl auf ein Roggenbaguette mit drei Scheiben Kochschinken, drei Tomatenscheiben, etwas Salat und (wie ich später entdeckte) auf der unteren Hälfte etwas Mayonaise oder ähnliches. Warum man nicht beide Baguettebrötchen-Hälften damit bestrichen hatte, erschloß sich mir allerdings nicht.
Nach dem Verzehr muss ich sagen: Na ja… Das Brötchen war leider nicht mehr das frischeste und erwies sich eher labbrig. Am restlichen Belag gab es jedoch nichts auszusetzen. Zum Frühstück hats aber letztlich gereicht.

Ochsenbraten & Brez’nknödel [24.09.2009]

Neben den drei üblichen Asia-Thai Gerichten wurden heute “Farmerkartoffeln mit Sauerrahm und Blattspinatgemüse“, “Ochensbraten mit Brez’nknödel, dazu Apfelblaukraut” und “Zarte Schweinelendchen mit Tomate-Mozarelle überbacken, dazu Bratkartoffeln” angeboten. Asiatisch hatte ich zwei mal hintereinander, daher versuchte ich heute aus diesen drei Gerichten zu wählen und entschied mich sehr kurzer Zeit für den Ochsenbraten. Zusätzlich nahm ich mir noch einen kleinen Becher Mokkacreme und ein Glas Bitter Lemon. Und das ganze für kaum mehr als vier Euro.

Ochsenbraten & Brez'nknödel

Ich bereute die Entscheidung nicht. Das Fleisch – zwei Scheiben hatte man mir wie allen anderen auf den Teller gemacht – war recht zart und mit glücklicherweise wenig Fett. Was genau in der Sauce war, konnte ich leider nicht erkennen – ich vermute aber dass man dort kleine Stücke Karotte hinein getan hatte. Der Brez’nknödel schließlich erwies sich als eine Art Semmelknödel und war sehr schmackhaft muss ich sagen. Dank seiner immensen Größe reichte der einzelne auch vollkommen als Sättigungsbeilage aus. Und auch am Apfelblaukraut – bei uns hätte man wohl eher Rotkraut gesagt – gab es nichts auszusetzen. Eine gut abgerundete Mahlzeit, die mir sehr gut geschmeckt hat. Die Mokkacreme hätte nicht unbedingt sein müssen – aber mit ihren beiden Schoko-Kaffebohnenimitaten und dem leicht labbrigen Biscuitkeks war sie letztlich dann ein guter Abschluss dieses reichhaltigen Mittagessens.

Mein Abschlußurteil:
Ochsenbraten: ++
Brez’nknödel: ++
Apfelblaukraut: ++
Mokkacreme: ++

Vollkornsemmel mit Kochschinken

Heute entschied ich mich mal für eine Vollkorn-Semmel mit Kochschinken, die zusätzlich mit zwei Salatgurkenscheiben, einer Tomatenscheibe, einem einsamen, winzigen Salatblättchen belegt und – siehe da – diesmal auch mit etwas Butter bestrichen war. Ich finde ein Bestrich mit Butter oder Magarine sollte bei solchen Semmeln Standard sein – schmeckt irgendwie besser. Natürlich war diese Semmel nicht ganz so frisch wie früher, aber für den morgendlichen Hunger hats allemal gereicht.

Pla Pad Ped [22.09.2009]

Heute bestand die Auswahl in der Münchner Kantine aus “Lachsfilet mit sautierten Gurken an Minzkartoffeln mit Frischkäse-Joghurtdip“, “Halbes oberbayrisches Hend’l gegrillt serviert mit Hend’ljus und Pommes Frites” und “Vegetarischer Nudelauflauf an Tomaten-Basilikumsauce” auf der europäischen Seite und im Bereich Asia (oder besser Thai Food) aus “Mie Tzau Min – Gebratene Mienudeln mit verschiedenen Gemüsen und Spezial-Sauce“, “Pla Pad Ped – gebackenem Fischfilet mit Chili-Bratgemüse” und “Schoko-Trüffel-Mousse“. Auch wenn mich Lachsfilet durchaus auch reizte, entschied ich mich schließlich dann doch für das asiatische Fischfilet mit der Bezeichnung “Pla Pad Ped”. Was genau “Hend’ljus” sein sollte war mir im übrigen ebenfalls schleierhaft.

Pla Pad Ped

Eigentlich sollte es “mittelscharf” sein – davon merkte ich aber leider wenig. Gut dass ich mir mal wieder etwas Sambal Olek dazu getan hatte. Aber der geschmackliche Gesamteindruck war mal wieder sehr gut. Die Fischstücke, die allesamt in einem Teigmantel serviert wurden, schmeckten einwandfrei und waren entgegen meiner Befürchtungen vollkommen Grätenfrei. Dazu schmackhaftes Gemüse verschiedenster Coleur und eine dunkle, leicht herbe Sauce, die ich vor allem dazu nutzte den Reis etwas zusätzlich aufzuwerten. War alles in allem mal wieder sehr lecker – ich war ein weiteres mal sehr zufrieden.

Mein Abschlußurteil:
Pla Pad Ped: ++
Reis: ++