Chili con Carne [05.11.2009]

Während heute an der “Vitality”-Theke ein “Orientalischer Reis- Linsen- Eintopf mit Fladenbrot” lockte, bot man bei den traditionell-regionalen Gerichten eher eine für Bayern eher untypisch “Thüringer Bratwurst auf Sauerkraut mit Katoffelpüree und Senf” an und in der Sektion Globetrotter gab es heute ein “Chili con Carne mit Mais und Kidneybohnen dazu Baguette“. Ein Blick an die Asia-Wok-Theke offenbarte, dass dort heute “Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse, Sojasauce“, “Gaeng Phet Mua – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce” und “Putenstreifen im Teigmantel mit gebratenen Gemüse in Sesamsauce” gab. Thüringer Bratwurst wäre der alten Zeiten wegen natürlich ganz nett gewesen und auch einige der Asia-Gerichte kamen in die nähere Auswahl, aber letztlich fiel die Wahl dann doch auf das von mir so geschätzte Chili con Carne.
Das wäre dann das 35ste hier im Blog gepostete Chili, 28 davon aus Kantinen und Restaurants (zählt man das Feuerfleisch aus der Mensa in Jena mit), 3 selbst gekochte mit bebilderten Rezepten bzw. als Videorezept und 3 Fertiggerichte. Das wird von der Anzahl her glaube ich nur noch von den Schnitzeln in all ihren Variationen getoppt, die mit 63 Stück (davon 3 Putenschnitzel) die Hitliste anführen. Aber das nur am Rande erwähnt.

Chili con Carne

Wie man sieht handelte es sich diesmal wieder eher um die Eintopf-Variante, die man wie eine Suppe aus einer Schüssel löffeln musste. Persönlich bevorzuge ich ja eher das konsistenztechnisch etwas dickere Variante wie man sie zum Beispiel im Stilbruch in Jena serviert, aber notfalls geht es natürlich auch so. Was Zutaten anging hatte man sich auf das nötigste beschränkt, denn es fand sich hauptsächlich Gehacktes (Schweinemett), Bohnen, Mais und ein paar Zwiebeln darin. Der geschmackliche Gesamteindruck war fruchtig und leicht scharf. Das Baguettebrot schließlich erwies sich als leider bereits etwas labbrig und war eindeutig nicht mehr ganz frisch. Aber zum zerbröseln in das Chili und zum aufwischen der Reste aus der leeren Schüssel reichte es allemal.
In der Summe ein mittelmässig gutes Chili con Carne, habe schon bessere gehabt. Aber auch schon schlechtere.

Mein Abschlußurteil:
Chili con Carne: +
Baguettebrot: +/-

Kaki, Leberkäse & Banane

Da bin ich gestern Abend doch tatsächlich noch einmal in den Supermarkt meiner Wahl gegangen und habe mit ein paar Kakis besorgt – es reizte mich doch zu sehr diese Dinger mal zu probieren. Dazu gab es noch eine Leberkäs’semmel und eine Banane aus meinem alten Obstbestand, Trauben sind zwar auch noch da, aber wenn überhaupt ess ich die heute Nachmittag.
Die Kaki selbst ist noch recht hart wie ich feststellte.
Nun steh ich vor zwei Fragen:
1.Wie ess ich die Kaki?
2. Ist die Kaki bereits reif genug?

zu 1. Es gibt hier wohl zwei Fraktionen: Zum einen die Schalenmitesser und die Auslöffler. Ich denke ich werde beides mal testen und mich dann entscheiden.
zu 2. Ich werde diese zwar mal in diesem harten Zustand probieren, es scheint aber eher üblich zu sein zu warten bis die Frucht weich und schlabbrig ist. Da ich über mehrere Früchte verfüge kann ich auch hier beide Varianten testen.
Ich berichte dann hier meine Erfahrungen.

Guten Appetit

Lammeintopf [04.11.2009]

Zuerst war ich heute dazu geneigt, das “Putensteak ‘Florida’ mit Mandelreis und fruchtiger Currysauce ” aus dem Bereich Globetrotter zu nehmen. Zwar klangen auch “Gedünsteter Seelachs im Tomatenbett mit Blattspinat und Kartoffeln” bei den Vitaliy-Gerichten und die “Schupfnudelpfanne mit buntem Gemüse und Käsesauce” bei den tradtionell-regionalen Gerichten ganz gut und gegen “2 Nudelsorten gebraten mit Chinagemüse nach Shanghai Art” oder “Patrt Pad Prug – Fisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in scharfer Basilikumsauce” hätte ich auch nichts gehabt, aber als ich als Tagesgericht – ein nicht täglich verfügbares Angebot – heute “Lammeintopf mit Kartoffeln” sah, entschied ich mich dann doch für diesen. Dazu nahm ich mir ein Becherchen Fruchtquark.

Lammeintopf / lamb stew

Auf den Gedanken dass hier der Lammbratenbraten Griechisches Art von gestern Reste-Verwertet sein könnte kam ich erst, als ein Kollege dies anmerkte. Aber selbst wenn, was man da gekocht hatte erwies sich als wirklich recht gut gelungen. Hauptkritikpunkt meinerseits wären die viel zu groß geratenen Lammfleischstücke und die teilweise unzerteilt im Eintopf befindlichen, kleinen Kartoffeln. Geschmacklich machte das zwar nichts aus, aber es gestaltete den Verzehr etwas komplizierter als er hätte sein müssen. Außer dem Fleisch und Kartoffeln fanden sich außerdem noch gewürfelte Karotten, Paprikastreifen und Zwiebeln im Eintopf. Wirklich schmackhaft, wenn auch die Portio etwas größer hätte sein können. Der Fruchtquark wiederum war dies mal nicht so der Hit – ich fand ihn einen Tick zu süß und die Trauben mit Kernen darin, die den Gros des Becherinnenraums aufüllten machten es auch nicht besser.

Mein Abschlußurteil:
Lammeintopf: ++
Fruchtquark: +

Banane, Fleischpflanzerl & Trauben

Gestern Abend hatte ich mich mit frischem Obst eingedeckt – leider bevor ich den Kommentar zum Frühstückspost von gestern gelesen hatte. Daher hatte ich mich für Bananen und helle Trauben entschieden,
Kakis und Birnen wie vorgeschlagen – beides war bei Tengelmann vorhanden – wären mit Sicherheit auch noch eine gute Alternative gewesen. Dabei muß ich zugaben dass ich Kakis noch nie versucht habe, alleine deswegen sollte ich sie mal testen.
Zu dem gesunden Obst holte ich mir dann heute mal wieder eine Semmel mit einem dicken, warmen Fleischpflanzerl. Dieses ist auch bereits verzehrt – an dem Rest arbeite ich noch…

Guten Appetit



Mein Wasserkocher ist leider immer noch nicht wieder aufgetauchtn – womit ich auch nicht wirklich gerechnet hatte. Habe mir daher gestern Abend einen neuen besorgt, da ich nicht länger auf meinen Tee verzichten wollte (während ich darauf hoffe dass sich der Dieb irgendwann mal entscheidet ihn mir wieder zu geben). Den neuen werde ich jedoch Abends einschließen – wobei es wirklich traurig ist dass ich solche Maßnahmen ergreifen muss. 🙁

Paprikarahmschnitzel [03.11.2009]

Auch am heutigen Welttag des Mannes bot die Kantine mal wieder eine interessante Auswahl sowohl für uns gestand’ne Mannsbilder als auch die reichlichen weiblichen Kollegen. 😉 Sowohl das “Pikantes Kichererbsencurry auf indische Art mit Basmatireis” aus dem Vitality-Bereich als auch das “Paprikarahmschnitzel mit Kartoffelröstinchen” bei den regionalen Gerichten oder schließlich bei den Globetrotter-Mahlzeiten der “Lammbraten ‘Griechischer Art’ mit Bratkartoffeln” klangen sehr gut. “Gebratener Tofu mit verschiedenem Gemüse in Hoi Sin Sauce” war wiederum nichts für mich und die anderen beiden Asia-Gerichte: “Gung Pao Kai – Putenfleisch gebraten mit Knoblauch, Chili und Gemüse” sowie “Gebratene Krabben und Tintenfisch mit Gemüse in Tom Sai Sauce” klangen zwar gut, aber ich wollte doch eher etwas Westliches speisen. Meine erste Wahl war der Griechische Lammbraten und ich stand bereits in der Schlange um mir eine Portion zu holen als ich feststellen musste, dass die “Bratkartoffeln” eher gebratenen Salzkartoffeln glichen als dem was ich unter Bratkartoffeln verstehe. Daher schwenkte ich dann noch schnell um und holte mir das Paprikarahmschnitzel. Dazu nahm ich mir – ausnahmsweise mal – eine Portion Naturjoghurt mit roter Grütze als Nachtisch. Im Nachhinein gesehen wäre natürlich auch das Linsencurry noch interessant gewesen, doch als mir dieser Gedanke kam hatte ich bereits meine Portion und zurückgeben ist zu diesem Zeitpunkt leider nicht möglich.

Paprikarahmschnitzel

Das erste was auffiel war die Tatsache, dass dieses Schnitzel offensichtlich kein Friteusenprodukt war, sondern richtig gebraten wurde. Wie man ja weiß besitzen Friteusenschnitzel eine eher helle Panade. Das Fleisch selbst war angenehm dünn geklopft und war aus meiner Sicht von guter Qualität, denn es fanden sich kein Fett, sehnige Stellen oder schlecht kaubare Stellen. Dazu die Paprika-Rahm-Sauce mit Streifen von grüner, roter und gelber Paprika, die zwar etwas schärfer hätte sein können, aber ebenfalls sehr gut mundete. An den Kartoffelröstinchen, ich hätte eher Kartoffeltaler gesagt, gab es schließlich auch nicht auszusetzen, denn sie waren heiß, außen knusprig und innen weich so wie ich es mag. Einzig etwas Gemüse fehlte – doch am Gemüsebuffet fand ich nichts, was so recht dazu gepasst hätte, daher hatte ich dann doch darauf verzichtet. Der winzige Nachtisch mit einer roten Grütze in der sich Kirschen und ich glaube auch Preiselbeeren fanden, schloß das Mittagsmahl schließlich gut ab.

Mein Abschlußurteil:
Schnitzel: ++
Paprika-Rahm-Sauce: ++
Kartoffelröstinchen: ++
Joghurt mit roter Grütze: ++