Burger King Grilled Cheese Tendercrisp

Heute auf der Rückfahrt nach München hielten wir um unseren Hunger zu stillen bei einem der vielen Burger King Restaurants an der A9 – auf dem Rasthof Holledau.

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Die dortige Burger King Niederlassung ist mit einem Gusticus Buffet Restaurant zusammen in einem separaten Gebäude ziemlich am Ende des Rasthofes. Nachdem wir geparkt hatten, begaben wir uns unmittelbar zum Bestelltresen des Burger Kings und reihten uns dort in eine der Schlangen der beiden vorhandenen Kassen ein, die beide geöffnet waren. Als aktuelles Special wurde der Grilled Cheese Tendercrisp und der Grilled Cheese Steakhouse angeboten – und wie ich es meistens tue wenn ich mal bei Burger King bin wollte ich dieses Special auch natürlich mal probieren. Dabei entschied ich mich für den Grilled Cheese Tendercrisp mit Chicken.

Burger King - Chicken Tendercrisp
Grilled Cheese Tendercrisp aus der Burger King Werbung (Quelle: burgerking.de)

Einzeln hätte er 5,79 Euronen gekostet (wenn ich mich recht entsinne), da griff ich dann doch lieber zum Menu, das mit Pommes Frites, einer großen Coca Cola und einem Tütchen Ketchup mit 7,49 Euronen zu Buche schlug. Nachdem ich meine Bestellung abgegeben und bezahlt hatte, sollte ich kurz warten und stellte mich etwas seitlich der Theke auf, während die Bedienung den Kunden nach mit schon einmal bediente. Wenig später kam dann auch mein Burger und ich konnte mich mit meinem Tablett an den Tisch begeben, an dem mein Kollege bereits beim Verzehr seiner Bestellung beschäftigt war. Bevor ich selbst mit dem Abendessen begann, wollte ich jedoch erst einmal einen Blick auf das werden, was dort so groß beworben wurde. Die Verpackung sah schon mal ganz stylish und durchdesigned aus. 😉

Burger King Tendercrisp - Verpackung
Tendercrisp Verpackung

Burger King - Grilles Cheese Tendercrisp
Burger King Grilled Chicken Tendercrisp – real

Das ganze entsprach natürlich – und das hatte ich auch nicht anders erwartet – keinesfalls dem auf dem Werbeplakat abgebildeten Burger. Und der Ketchup, der zwischen dem Salat und Brötchendeckel auf dem Werbefoto heraus zu quillen scheint, fehlte völlig – stattdessen war massig Mayonaise zwischen den gestückelten Salatblättern zu finden. Jedoch hatte man hier wohl auch noch zusätzlich gepfuscht, denn der Käse war nicht “grilled” und die Zwiebel oben auf fehlten völlig. Das wurde mir aber erst klar, als ich zwei mal hinein gebissen und dabei einen Blick auf den Burger meines gegenüber geworfen hatte, der den Grilled Cheese Steakhouse gewählt hatte. Bei ihm war der Käse angegrillt und er hatte wohl auch Zwiebel auf dem Burger. Ich war wirklich kurz am Überlegen ob ich noch einmal an die Theke gehen und mich beschweren sollte, aber da dort sich bereits wieder zwei längere Schlangen gebildet hatten, verzichtete ich darauf. Das Chicken Fleisch schien mir des weiteren auch so ziemlich dem Crispy Chicken Fleischstück zu entsprechen. War zwar geschmacklich soweit ok, aber ich fand ihn auch nicht überragend gut. Dass das Päckchen Ketchup nicht für die Pommes Frites reichte war noch so ein kleiner Nebenärgernis, das ich aber teilweise auch selbst mit verschuldet hatte, da mir das aus früheren Besuchen bei Burger King und bei McDonalds dies eigentlich hätte bekannt sein müssen. Seltsamerweise reicht die Pommes Frites Sauce (Mayonaise) immer – dort scheint deutlich mehr drin zu sein. Muß halt das nächste Mal dran denken, ein zweites Päckchen mit zu bestellen.

Mein Abschlußurteil:
Grilled Chicken Tendercrisp: +
Pommes Frites: +

Chili con Carne – selbst gemacht

Heute hab ich mal wieder gekocht – auf die genaue bildliche Dokumentation habe ich jedoch verzichtet, da dies Gericht fast genau dem hier bereits vorgestellten Rezept entspricht. Nur auf die Kartoffeln habe ich verzichtet und mir die Knoblauchpaste mit Chilis gespart. Statt dessen habe das Knoblauch und drei trockene Chilis direkt in die Masse gegegeben, das gab auch eine gute Würze – ist auf jeden Fall wieder schön scharf und gleichzeitig etwas fruchtig im Geschmack geworden – so mag ich Chili con Carne. Das ist mal nicht so eine Suppe mit Hackfleisch, Mais und Kidneybohnen, wie sie sonst so häufig hier als Chili verkauft wird. 😉

Hühnchenpfanne – Thai Art [06.11.2009]

Die heutige Auswahl in im hiesigen Betriebsrestaurant umfasste im Bereich “Vitality” eine “Hühnchenpfanne auf Thai Art mit Bambus, Nüssen und Ananas dazu Jasmin-Klebreis“, bei den traditionell-regionalen Gerichten “Kaiserschmarrn mit Apfelmus und Zimt- Zucker” und als Globetrotter-Mahlzeit “Lachsspinatlasagne mit Tomatenbasilikumsauce“. Bei den Asia-Gerichten fanden sich u.a. “Gebackenes Gemüse mit Asia-Dip” und “Gung Po Au – Rindfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Chili- Ingwersauce“. In meine engere Auswahl kamen die Lachsspinatlasagne und die Thai-Hühnchenpfanne und letztlich entschied ich mich für dann doch für das Reisgericht. Dazu nahm ich mir noch einen kleinen Becher Griesbrei mit Erdbeergrütze als Nachtisch.

Hühnchenpfanne Thai Art

Fand das Gericht ganz lecker muss ich sagen. Zwischen dem Bambus und den Ananasstücken tummelten sich reichlich zarte Geflügelfleisch-Streifen und Erdnüsse. Und vor allem die Erdnüsse bestimmten meiner Meinung nach den Geschmack, was ich aber nicht als unangenehm empfand. Gerade die Kombination von Ananas und Erdnüssen gab dem ganzen eine spezielle Note. Von dem Jasmin am Klebereis schmeckte ich aber nicht viel – wenn überhaupt vorhanden wurde er wohl von der Fleisch-Gemüse-Mischung übertüncht.
Der Griesbrei schließlich, der auf einem Bett aus Erdbeergrütze ruhte und noch einmal mit einem Klecks Erdbeergrütze getoppt war bot schließlich einen angenehmen Abschluß des heutigen Mittagsmahles.

Mein Abschlußurteil:
Hühnchenpfanne Thai Art: ++
Jasmin-Klebereis: ++
Griesbrei mit Erdbeergrütze: ++

Banane & Trauben

Heute verzichtete ich mal auf ein Brötchen und beschränkte mein Frühstück auf eine Banane und den Rest der Trauben. Inzwischen waren die Trauben auch etwas gereift und schmeckten besser als kurz nach dem Kauf. Viele Kerne fanden sich dennoch darin – ich sollte das nächste mal wirklich darauf achten, dass ich kernlose Trauben kaufe. Alles in allem ein gesundes, wenn auch einfaches Frühstück heute.

Chili con Carne [05.11.2009]

Während heute an der “Vitality”-Theke ein “Orientalischer Reis- Linsen- Eintopf mit Fladenbrot” lockte, bot man bei den traditionell-regionalen Gerichten eher eine für Bayern eher untypisch “Thüringer Bratwurst auf Sauerkraut mit Katoffelpüree und Senf” an und in der Sektion Globetrotter gab es heute ein “Chili con Carne mit Mais und Kidneybohnen dazu Baguette“. Ein Blick an die Asia-Wok-Theke offenbarte, dass dort heute “Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse, Sojasauce“, “Gaeng Phet Mua – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce” und “Putenstreifen im Teigmantel mit gebratenen Gemüse in Sesamsauce” gab. Thüringer Bratwurst wäre der alten Zeiten wegen natürlich ganz nett gewesen und auch einige der Asia-Gerichte kamen in die nähere Auswahl, aber letztlich fiel die Wahl dann doch auf das von mir so geschätzte Chili con Carne.
Das wäre dann das 35ste hier im Blog gepostete Chili, 28 davon aus Kantinen und Restaurants (zählt man das Feuerfleisch aus der Mensa in Jena mit), 3 selbst gekochte mit bebilderten Rezepten bzw. als Videorezept und 3 Fertiggerichte. Das wird von der Anzahl her glaube ich nur noch von den Schnitzeln in all ihren Variationen getoppt, die mit 63 Stück (davon 3 Putenschnitzel) die Hitliste anführen. Aber das nur am Rande erwähnt.

Chili con Carne

Wie man sieht handelte es sich diesmal wieder eher um die Eintopf-Variante, die man wie eine Suppe aus einer Schüssel löffeln musste. Persönlich bevorzuge ich ja eher das konsistenztechnisch etwas dickere Variante wie man sie zum Beispiel im Stilbruch in Jena serviert, aber notfalls geht es natürlich auch so. Was Zutaten anging hatte man sich auf das nötigste beschränkt, denn es fand sich hauptsächlich Gehacktes (Schweinemett), Bohnen, Mais und ein paar Zwiebeln darin. Der geschmackliche Gesamteindruck war fruchtig und leicht scharf. Das Baguettebrot schließlich erwies sich als leider bereits etwas labbrig und war eindeutig nicht mehr ganz frisch. Aber zum zerbröseln in das Chili und zum aufwischen der Reste aus der leeren Schüssel reichte es allemal.
In der Summe ein mittelmässig gutes Chili con Carne, habe schon bessere gehabt. Aber auch schon schlechtere.

Mein Abschlußurteil:
Chili con Carne: +
Baguettebrot: +/-