Putenoberkeule mit Rosenkohl [20.10.2009]

Die Auswahl zum Dienstag gestaltete sich in der hiesigen Kantine mal wieder sehr interessant. Zum einen bot man in der Sektion der Vitality-Gerichte eine “Nordische Wirsingpfanne (Schupfnudeln, Champignons, Birne)” an, die mich schon irgendwie reizte. Aber auch die “Spaghetti Bolognese (Rind, Schwein) mit frisch geriebenem Parmesan” aus dem Globetrotter-Bereich klangen irgendwie sehr interessant – und hier war wohl auch der größte Andrang. Die Asia-Gerichte schließlich, zum einen”Gebratenes Curry-Gemüse nach Thai Art” sowie “Gaeng Phet Nua – Rindfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce” und ein drittes Gerichte sahen in ihren Woks wirklich sehr lecker aus. Doch nach einigen hin und her bestellte ich mir dann doch die “Gebratene Putenoberkeule mit Thymiansauce dazu Spätzle und Rosenkohl” von den traditionell-regionalen Gerichten.

Putenoberkeule mit Rosenkohl

Keine schlechte Entscheidung wie ich feststellen durfte. Der Rosenkohl war zwar nicht mehr so ganz heiß und am Fleisch fanden sich einige fettige oder zu hart gebackene Stellen, aber dennoch fand ich vor allem das Fleisch sehr schmackhaft. Vor allem wohl auch, weil man die Haut dran gelassen hatte. Bei den Spätzle war ich mir zuerst nicht sicher ob es wirklich welche sind, denn ich kenne unter diesem Begriff eher die längliche Form, aber inzwischen habe ich heraus gefunden dass es sich wohl um gehobelte Spätzle – sogenannte Knöpfle – handelte. Man lernt doch nie aus – und sie waren ebenfalls von gutes Qualität und sehr lecker, vor allem mit der Sauce, die zum Glück reichlich vorhanden war.
In der Summe ein gutes, deftiges Gericht, dessen einziges wirkliche Manko am bereits abgekühlten Rosenkohl lag, denn ich finde Rosenkohl zwar prinzipiell sehr wohlschmeckend, aber wenn er die Temperatur verliert bekommt er einen nicht mehr so angenehmen Beigeschmack. Keine Ahnung ob das nur bei mir so ist, aber mir erscheint es immer wieder so.

Mein Abschlußurteil:
Putenoberkeule: ++
Rosenkohl: +
Sauce: ++
Schupfnudeln: ++

Leberkäs’semmel

Heute früh holte ich mir mal wieder eine Semmel mit Leberkäs zum Frühstück. Da fragte mich die Frau hinter der Theke doch tatsächlich, ob ich warmen oder kalten Leberkäse haben wolle.
Kalten Leberkäse… *schüttel*
Geht vielleicht gerade noch notfalls und wenn nichts anderes zur Verfügung steht – aber nicht freiwillig.

Currywurst & Pfannkuchensuppe [19.10.2009]

Die heutige Auswahl in der Kantine war eigentlich mal wieder ganz interessant geraten. Im Bereich der Vitality-Gerichte fand sich eine “Kartoffelgemüsepfanne mit Curry und Dip“, bei den traditionell-regionalen Gerichten hatte zwar ursprünglich eine Gefüllte Krautroulade mit Kartoffelpüree und Blaukraut auf der Karte gestanden, dies hatte man aber kurzfristig gegen eine “Currywurst mit Pommes Frites” ausgetauscht. Bei den Globetrotter-Gerichten fand sich ein “Pikantes Rindergulasch mit Penne” und bei den Asiatischen Menus standen unter anderem “Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen” und “Prig Pad Kai – Putenfleisch mit Chillischoten und verschiedenem Gemüse nach Thai Art” zur Auswahl. Gereizt haben mich unter anderem auch die Kartoffelgemüsepfanne und fas Putenfleisch mit Chilischoten – aber letztlich entschied ich mich dann doch für die gute alte Currywurst. Das Currypulver im übrigen konnte man sich selbst auf den Teller streuen – dafür stand ein extra Currystreuer für die Gäste bereit. Dazu nahm ich mir noch eine sogenannte Pfannkuchensuppe – bestehend aus einer Schale in Streifen geschnittener Pfannkuchen, aus der man mit einer Zange sich diese in seine Suppenschale geben konnte sowie einem Topf mit Gemüsebrühe, den man anschließend über die Pfannkuchenstreifen gab. Kannte ich so noch nicht – daher musste ich es einfach mal probieren.

Currywurst und Pfannkuchensuppe

Bei der Currywurst handelte es sich um die Berliner Variante – mit Darm – also eine dicke, gebratene Fleischwurst mit Schale. War qualitativ und geschmacklich absolut in Ordnung. Bei den Pommes Frites – obwohl angenehm knusprig – fehlte leider etwas Salz. Ein Zustand dem ich dank eines am Tisch verfügbaren Salzstreuers Abhilfe schaffen konnte. Aber so ganz wurde ich damit dann doch nicht glücklich, da sich viele zu hart gebackene Kartoffelsticks zwischen den Pommes fanden, die meiner persönlicher Meinung nach den Genuss etwas minderten.
Die Pfannkuchensuppe schließlich war zwar recht einfach gestrickt, aber dennoch sehr lecker wie ich feststellen musste. Mit Sicherheit ein Resteessen, aber mir hats geschmeckt – eine gute Ergänzung zu der Currywurst.

Mein Abschlußurteil:
Currywurst: ++
Pommes Frites: +
Pfannkuchensuppe: ++

Frikadellensemmel

Heute gabs mal nur eine Frikadellensemmel zum Frühstück – auf die Butterbrezel habe ich verzichtet. Muss ja nicht sein.

Zander in Mandelbutter [16.10.2009]

Zum Wochenabschluß am heutigen Freitag war die Auswahl eher Durchwachsen. Wir durften zwischen “Zarte Hühnerbrust gefüllt mit Basilikumpesto auf Tagliatelle al tomato” bei den Vitality-Gerichten, bei den regionalen Traditionsspezialitäten gab es “Süßer Griessbrei mit Früchten” und schließlich bei der “Globetrotter”-Sektion “Gebratener Zander in Mandelbutter mit Petersilienkartoffeln“. Außerdem gab es noch “Gebackene Ananas und Banane“,
MOO Pad Prik Bai Karprao – Schweinefleisch mit scharfem Basilikum mit Thaigemüse in Austernsauce” und “Tintenfischringe mit Zitronengrassauce auf geschmorten Gemüse” im Asia-Bereich. Die Tintenfischringe waren durchaus ein Favorit, doch letztlich fiel meine Wahl dann doch auf den Zander. Da mir das Gemüse fehlte, wertete ich mir das Gericht mit etwas Mischgemüse auf – das es kostenlos an der Beilagentheke dazu gab. Süßkram wie der Grießbrei oder auch die Gebackenen Ananas und Bananen sind nichts für mich zu Mittag. Und Nachtisch – das hatte ich ja bereits gestern verkündet – ist in Folge meiner NNN-Doktrin aktuell Tabu. 😉 Das war jetzt übrigens das dritte Mal Fisch bzw. Meeresfrüchte in Folge

Zander in Mandelbuttersauce

Da das Ganze mit Mandelbutter angemacht war, musste man ziemlich aufpassen, nicht den einen oder andere Tropfen der fettigen Sauce abzubekommen, wenn man sich ein Stück von den beiden Fischfilets abtrennte und zum Mund führte. Die Qualität des Fisches erwies sich als wie gewohnt sehr gut. Jedoch muss ich sagen, dass trotz des guten Geschmacks so ein Fisch in Fettsauce für mich nicht das Wahre ist. Auch an den kleinen Salz- bzw. Petersilienkartoffeln gab es nichts auszusetzen. Das Mischgemüse schließlich, bestehend aus Erbsen, Möhren, Bohnen, Mais und etwas Paprika rundete das ganze gut ab. Schade dass man nicht von Anfang an etwas Gemüse dazu getan hatte.

Mein Abschlußurteil:
Zanderfilet in Mandelbutter: ++
Petersilienkartoffeln: ++
Mischgemüse: ++