Schnitzel & Steakhousefritten [09.09.2009]

Heute entschied ich mir für ein “Paniertes Schweineschnitzel mit Champignon-Schinkensoße und Steakhous-Friten“. Die Alternative dazu wären “Penne all’ Arrabiata, italienische Röhrennudeln mit scharfer Tomatensoße, dazu ein kleiner Salat“, aber auf Nudeln hatte ich heute keinen Appetit.

Schnitzel & Steakhousefritten

War soweit ok – die Fritten hätten mal wieder etwas heißer sein können, waren dafür aber mit einem pikanten Gewürz etwas aufgewertet worden. Am Schnitzel fanden sich heute leider einige ziemlich hart frittierte Kanten, so daß ich leider nicht volle Punktzahl geben kann. Die Champignon-Schinkensoße war natürlich nur eine weitere Variante der Jägerschnitzelsoße, aber auch recht schmackhaft. Außerdem fand sich ein Salat aus Blattsalat, Paprikastreifen, Mais, Salatgurkenscheiben und Frühlingszwiebeln mit Joghurtdressing auf dem Teller. Guter Durchschnitt – aber auch nicht mehr. Unser Koch scheint auf jeden Fall ein großer Freund von Jägerschnitzeln zu sein, denn wenn ich mir die letzten Mittwoche so anschaue sind der Gros der angebotenen Schnitzel irgend welche Varianten des Jägerschnitzels. Aber seis drum….

Mein Abschlußurteil:
Schnitzel: +
Champignon-Schinkensoße: ++
Steakhousefritten: +
Salat: ++

Schusterjunge & Mohnroggenbrötchen

Heute morgen gelang es mir, den Brötchenwagen abzupassen während er noch voll bestückt war. Ein Glücksfall, den ich natürlich gleich dazu ausnutzen konnte mich heute mal gut einzudecken. Meine Wahl fiel erst einmal auf einen Schusterjungen – ein etwas kleineres Brötchen aus Weizen-Roggen-Mischmehl. Die aus Berlin stammende Bezeichnung leitet sich daher ab, dass diese Art von Brötchen ohne Mittelspalte früher als Misslungen galten und daher günstiger abgegeben wurden – eben als sogenannte Schusterjungen. Belegt war dieser Schusterjunge mit Salatblatt, Salami und einer dicken Scheibe frischer Tomate.
Außerdem gönnte ich mir noch ein Mohn-Roggenbrötchen mit Salat und Eischeiben. Dieses werde ich mir aber wohl bis zum Nachmittag aufheben – gekochte Eier halten sich ungekühlt meiner Meinung nach besser als Salami.
Also dann: Guten Appetit

Hühnereintopf belgische Art [08.09.2009]

Zum Dienstag stand ich vor der Wahl, entweder einen “Hühnereintopf belgische Art mit Petersilie, Möhrchen- Sellerie- Lauchstreifen, und gebunden mit Eigelb und Sahne, dazu frisches Baguette” oder aber ein “‘Tarte au Ratatouille’ – vegetarische Gemüsetarte mit Tomaten, Zucchini, Paprika und viel Käse” als Mittagsmahl zu verzehren. Klang mal wieder beides sehr gut – aber letztlich entschied ich mich dann doch für den belgischen Hühnereintopf.

Hühnereintopf belgische Art

Zu dem bereits in der Menubeschreibung erwähnten Eintopf und dem Baguette gab es außerdem noch einen kleinen Salat mit Schafskäse und Joghurtdressing. Der Eintopf selbst war auf jeden Fall schon mal sehr gut gelungen – mit viel in Streifen geschnittenem Gemüse – neben Möhren, Sellerie und Lauch meine ich auch Zuchini darin identifziert zu haben. Außerdem natürlich reichlich zartes Hühnerfleisch. Das Baguette dazu war ebenfalls noch recht frisch und wurde von mir genutzt, um den Rest der Flüssigkeit aus der Schüssel zu saugen. Mit dem Salat (mit zwei Blattsalatsorten, Mais und Schafskäsem) sollte ich dann wohl meinen Gemüsebedarf für den gesamten Tag eigentlich gedeckt haben. 😉 Ich war sehr zufrieden und bin auch mehr als nur satt geworden. Ein wirklich gelungenes Gericht, für das ich unseren Koch mal wieder wirklich loben muss.

Mein Abschlußurteil:
Hühnereintopf belgische Art: ++
Baguette: ++
Salat: ++

Hähnchenbrustkürbiskernbrötchen

Heute morgen erlebte ich mal wieder die Situation, dass unser Brötchenwagen bereits ziemlich ausgeplündert war als ich ihn erreichte. Während ein Kollege der ebenfalls gerade dort eingetroffen war noch überlegte, zeigte ich blitzschnell auf ein Kürbiskernbrötchen mit Hähnchenbrust (wohl vom gestrigen Mittagessen übrig) und verkündete, dass ich dies käuflich erwerben wolle. Diesmal nur mit Salat – auf Tomatenscheiben hatte man verzichtet. Dazu gabs noch eine Brezel, die ich aber für heute Nachmittag aufheben werde.
Außerdem gelang es mir – allerdings bereits gestern mittag – unserem Koch sein Geheimnis für den Bestrich der Brötchen zumindest teilweise zu entlocken. Mir war bereits seit längeren aufgefallen, dass er weder Butter noch Margarine, sondern irgend etwas anderes verwendet. Und das Zeug schmeckt wirklich lecker. In einem kleinem Smalltalk verkündete er gestern nun, dass er hier eine Paste aus Schmand und Mayonaise einsetzte. Nur das Mischungsverhältnis sei sein persönliches Betriebsgeheimnis. Aber das kann man ja ggf. durch ein wenig herumexperimentieren herausfinden.

Na denn: Guten Appetit

Rindergulasch & Bohnengemüse [07.09.2009]

Heute standen “Ungarisches Rindergulasch mit Bohnengemüse und würzigen Kartoffelspalten” und “Hähnchenbruststreifen mit Castellane (Pasta), Erbsen, Möhrchen, Tomaten und Basilikum, dazu eine Tomaten-Senf-Rahmsoße” auf unserer Mittagskarte – und die Entscheidung fiel mir recht schwer weil beides mal wieder wirklich gut klang. Aber letztlich entschied ich mich dann doch für den Gulasch – wohl auch weil ich nicht sicher war ob ich die Tomaten-Senf-Rahmsoße beim anderen Gericht mögen würde.

Rindergulasch mit Bohnengemüse

Die meisten anderen Kollegen hatten wie ich zur Mittagszeit beobachten konnten sich für die Hähnchenbruststreifen entschieden – aber auch ich war mit meinem Gericht letztlich sehr zufrieden. Der kräftige Rindergulasch mit seinen großen, zarten Rindfleischstücken war unserem Koch wirklich vorzüglich gelungen. Für “Ungarisch” hätte ich aber noch Paprika und etwas mehr Zwiebeln darin erwartet – aber dennoch lecker. Dazu gab es Gemüse aus grünen Bohnenstauden und einzelnen Bohnen, die mit etwas Speck angerichtet waren und schließlich noch die außen knusprigen, innen weichen und sogar noch eingermaßen heißen, aber nicht wirklich wie in der menubeschreibung würzigen Kartoffelspalten, die sich u.a. wunderbar dazu eigneten, die Soßenreste vom Teller zu klauben. Einziger Kritikpunkt den ich anführen möchte sind die reichlichen ganzen Pfefferkörner, die ich zwischen den Bohnen auch fand. Ich habe ja nichts gegen Pfeffer, aber auf ein Pfefferkorn zu beißen gehört beim Essen nicht unbedingt zu den angenehmsten Erfahrungen. Insgesamt aber mal wieder ein wirklich gelungenes Gericht.

Mein Abschlußurteil:
Ungerischer Rindergulasch: ++
Bohnengemüse: ++
Kartoffelspalten: ++