Kabeljau auf sizilianische Art mit Ciabatta [02.09.2016]

Heute stand mit einem Kabeljau aus sizilianische Art mit Ciabatta-Brot im Bereich Globetrotter mal ein Fischgericht auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants, dass sich von der sonstigen Kartoffelsalat-Remoulade mit Seelachs oder Scholle mal deutlich abhob. Etwas ähnliches war zuvor erst ein Mal im April diesen Jahres angeboten worden, damals allerdings mit Seelachs. Auch wenn das Japanische Ingwersteak mit Honigkarotten an Basmatireis bei Vitality und selbst die Reiberdatschi mit Apfelmus bei Tradition der Region natürlich auch ihren gewissen Reiz besaßen, musste ich unbedingt zum Fisch greifen. Nur die Asia-Thai-Gerichten wie Gebackene Ananas und Banane und San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce weckten heute keine Interesse bei mir.

Codfish sicilian style with ciabatta / Kabeljau auf sizilianische Art mit Ciabatta

Auf einer pikant gewürzten Sugo aus geschälten Tomaten mit zahlreichen größeren Fruchtstückchen und Zwiebeln servierte man ein im ersten Moment etwas klein erscheinendes, aber letztlich ausreichendes Stück saftigen und grätenfreien Kabeljau-Filets, das mit einigen Kräutern verfeinert hatte. Gemeinsam mit dem frischen und knusprigen Ciabatta-Brot ein einfaches und dennoch sehr leckeres Mittagsgericht. Ich war sehr zufrieden mit meiner Wahl.
Und auch beim Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala hatte das Kabeljau auf sizilianische Art heute die Nase vorn und konnte sich aufgrund des großen Zuspruchs seitens der anderen Gäste den ersten Platz sichern. Auf dem zweiten Platz folgten die Asia-Gerichte, die ich noch etwas häufiger sah als das das drittplatzierte Ingwersteak mit Honigkarotten. Knapp dahinter folgten schließlich die Reiberdatschi mit Apfelmus.

Mein Abschlußurteil:
Kabeljau: ++
Sizilianische Sugo: ++
Ciabatta: ++

Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce – Reloaded

Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce / Spaghetti with ground meat tomato sauce - Reloaded

Heute machte ich mir die Reste der gestern zubereitete Spaghetti mit Hackfleisch-Tomatensauce warm. Mit der Sauce vermischt machen sie zwar visuell nicht mehr ganz so viel her wie frisch zubereitet, aber sind nach einer Nacht im Kühlschrank – so finde ich – fast noch einen Deut leckerer als frisch zubereitet. Aber das muss natürlich jeder selbst entscheiden. 😉

Leberkäs’semmel

Leberkäs'semmel

Eine knusprige Semmel mit saftigem Leberkäse zum Frühstück – mir war heute einfach mal danach… 😉

Gung Po Jau Yu – Tintenfisch in Hoisin-Sauce [11.03.2014]

Obwohl sich heute mit einer Gemüsepfanne auf mediterrane Art mit Kräuterrisotto vom Weichweizen bei Vitality und einem Putensteak “Picatta” mit Tomatensauce und Makkaroni bei Globetrotter zwei wirklich verlockenede Gerichte im Angebot der westlichen Küche unseres Betriebsrestausrants fanden und ich auch mit den Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln aus der Sektion Tradition der Region hätte leben können, entschloss ich mich dennoch heute mal an der Asia-Thai-Theke zuzuschlagen und griff dort zum Gung Po Jau Yu – Tintenfisch mit Gemüse und Chinapilzen in Hoi Sin Sauce, das neben einem vegetarischen Kai Tzau Fhan – Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse angeboten wurde. Ich hatte ja auch schon länger keinen Tintenfisch mehr gehabt, daher nutzte ich diese Gelegenheit natürlich gerne. Dazu gab es wie üblich einen Glückskeks und ein Schälchen Reis als Sättigungsbeilage – von meiner gestrigen Reis-Aversion verspürte ich glücklicherweise nichts mehr. 😉

Gung Po Jau Yu - Tintenfisch in Hoisin-Sauce / Squid in hoisin sauce

Neben zahlreichen der rautenförmig eingeschnittenen, angenehm zarten Tintenfisch-Stückchen fand sich wie üblich eine bunt zusammengestellte Gemüsemischung aus Zucchini, Paprika, Broccoli, Lauch, Weißkohl und Chinapilzen. Und genau diesen Chinapilzen, es handelte sich um Chinesische Morcheln, muss ich auch meine einzige Kritik an diesem Gericht anbringen, denn sie erwiesen sich als für meinen Geschmack etwas zu fest im Biss. Normalerweise werden solche Pilze ja getrocknet geliefert und ich vermute mal dass man sie vor der Zubereitung nicht lange genug eingeweicht hatte. Aber dieser kleine Fauxpas war nicht so arg, dass ich hier Punkte in der Gesamtwertung abziehen brauche – denn essen konnte man ja trotzdem. Bestimmend für den geschmacklichen Gesamteindruck war sowieso wie üblich die Hoisin-Sauce, die ein kräftiges, leicht süßliches Aroma mit einer leichten, aber deutlich spürbaren Schärfe verband. Insgesamt also dennoch ein gutes Gericht, ich bereute es nicht mich dafür entschieden zu haben.
Mit kleinem, aber deutlichem Vorsprung vor den anderen Angeboten ergatterte heute das Putensteak “Picatta” (das man übrigens mit Gabelspaghetti anstatt mit Makkaroni serviert hatte, aber Nudeln sind eben Nudeln) den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala, gefolgt von den Allgäuer Käsespätzle auf dem zweiten Platz. Obwohl vegetarisch, erwies sich die mediterrane Gemüsepfanne heute also ungewöhnlich beliebt und teilte sich den dritten Platz mit den Asia-Gerichten.

Mein Abschlußurteil:
Gung Po Jau Yu: ++
Reis: ++

Hähnchenbrust in Honig-Pfeffersauce an Kartoffelgestampften mit Sellerie & Möhren [15.11.2013]

Zuerst sah es so aus, als wäre auch dieser Freitag als zweiter Freitag in Folge an dem wie sonst üblich keine Süßspeise angeboten wurde. Auf dem dafür reservierten Platz in der Sektion Tradition der Region stand nämlich heute ein Gebackenes Seelachsfilet mit Remoulade, Zitronenecke und Bratkartoffeln auf der Speisekarte. Doch man hatte zusätzlich noch einen Kaiserschmarrn mit Apfelmus auf die Karte gesetzt, so dass die Freunde von Süßspeisen als Hauptgericht heute nicht zu kurz kamen. Für mich ist das ja nichts. So überlegte ich also ob ich bei der Gebratenen Pute mit rotem Thaicurry und verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce, welche neben den Gebackene Ananas und Banane an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde, zugreifen sollte. Aber auch die Hähnchenbrust in Honig-Pfeffersauce dazu Kartoffelgestampftes mit Sellerie und Möhren bei Vitality und die Hähnchenkeule “Zigeuner Art” mit Curryreis bei Globetrotter klangen überaus verlockend. Ich tendierte zwar einen längeren Moment noch zu dem asiatischen Gericht, wählte dann aber doch die Hähnchenbrust in Honig-Pfeffersauce, das mit 439kcal einen angenehm leichten Genuss versprach. Dazu verirrte sich auf dem Weg zur Kasse dann noch ein kleiner Becher Kirschquark aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Hähnchenbrust in Honig-Pfeffersauce an Kartoffelgestampften mit Sellerie & Möhren / Chicken breast in honey pepper sauce and mashed potatoes wit celeriac & carrots

Obwohl die Sauce etwas dünn geraten war, ließ sie geschmacklich glücklicherweise nichts zu wünschen übrig und harmonierte wunderbar mit der zwar etwas klein geratenen, dafür aber unglaublich zarten und saftigen Hähnchenbrust. Dazu noch die Sättigungsbeilage aus grob gestampften Kartoffeln mit Stücken von Knollensellerie und Möhren und fertig war ein sehr gelungenes Hauptgericht. Ich war sehr zufrieden mit meiner Wahl. Und auch der angenehm dickflüssige Kirschquark mit zahlreichen Früchten und einer mehr als reichhaltigen Garnitur aus Kirschgelee, einen Spritzer Sahne, etwas Mousse Chocolate, einer Cocktailkirsche und einem halben Schoko-Minzplättchen erwies sich als sehr gute Wahl.
Beim Rennen um die Platzierung auf Allgemeinen Beliebtheitsskala lag heute mit klarem Vorsprung das Seelachsfilet mit Bratkartoffeln vorne und erlangte somit den ersten Platz – und das obwohl diese Bratkartoffeln durch nichts anderes als angebratene kleine Salzkartoffeln repräsentiert wurden. Auf Platz zwei folgte die Hähnchenkeule “Zigeuner Art”, gefolgte von den Asia-Gerichten auf Platz drei. Den vierten Platz belegte knapp dahinter die Hähnchenbrust in Honig-Pfeffersauce und auf Platz fünf folgte der Kaiserschmarrn mit Apfelmus.

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenbrust: ++
Honig-Pfeffersauce: ++
Kartoffelgestampftes mit Sellerie & Möhren: ++
Kirschquark: ++