Posts Tagged ‘nahrungsmittel’

Wurstbrötchen [05.02.2019]

Tuesday, February 5th, 2019
Wurstbrötchen

Heute hatte ich leider keine Zeit und auch keine Muße in unserem Betriebsrestaurant zu speisen. So verzichtete ich auf Gebackene Polentataschen mit Ratatouille und Quarkdip bei Vitality, ein Gebratenes Rinderhacksteak mit Tomate und Speck gratiniert, dazu Zigeunersauce und Country Potatos bei Tradition der Region oder Spaghetti Carbonara mit Grana Padano und Ruccola bei Globetrotter und holte mir stattdessen ein profanes Wurstbrötchen am Automaten im Untergeschoss unseres Bürogebäudes. Diese Automaten sind recht praktisch, werden täglich mit frisch belegten Brötchen und ähnlichem bestückt. Für Situationen wie heute genau das richtige, auch wenn so ein Brötchen ein richtiges Mittagessen nur bedingt ersetzen kann. Aber bevor ich den Nachmittag mit knurrendem Magen am Schreibtisch sitze, gönne ich mir doch lieber so ein mit vier Scheiben Jagdwurst, Salat, Tomaten- und Gurkenscheibe belegtes Brötchen. Und da sie gekühlt und in Folie verpackt gelagert werden, war es sogar noch einigermaßen knusprig. Ich war zufrieden und konnte dank dieser kleinen Stärkung problemlos den Tag durchstehen. 😉

Cevapcici mit frischen Zwiebeln, Ajvar & Pommes Frites [04.02.2018]

Monday, February 4th, 2019

Am Wochenende hatte uns heftiger Schneefall überrascht, das Auto zugeschneit und die Straßen recht schwer befahrbar gemacht. Hinzu kam noch, das derzeit die Ispo-Messe (Intersport) in München stattfindet, was die morgendliche Verkehrssituation nicht gerade verbessert. Daher war ich heute morgen leider erst recht spät an der Arbeit angekommen und hatte noch zusätzlich Zeit mit der Suche nach einem Parkplatz verschwendet. Aus diesem Grund hatte ich eigentlich überlegt die Mittagspause heute ausfallen zu lassen und erst am Abend richtig zu essen. Zumal es nichts wirklich interessantes oder aufregendes auf der Speisekarte gab. Vielleicht wäre der Marrokanischer Kichererbseneintopf mit Fladenbrot bei Vitality etwas, aber so ganz überzeugt war ich nicht. Ebenso wenig wie von dem Schweinegeschnetzeltes “Zigeuner Art” mit Butternudeln (schon WIEDER Butternudeln) bei Tradition der Region oder den Asia-Wok-Angeboten wie Gebackene Frühlingsrollen oder Gebratenes Schweinefleisch mit Thaigemüse in Austernsauce. Einzig die Cevapcici mit frischen Zwiebeln, Ajvar und Pommes Frites aus dem Abschnitt Globetrotter veranlassten mich schließlich dazu, mich durch den teilweise mehr als knöcheltiefen Schnee zum Betriebsrestaurant durchzukämpfen und mir eine Portion davon zu holen. Ich bin zwar aktuell kein allzu großer Freund von Fritten, entschied aber ihnen mal wieder eine Chance zu geben.

Cevapcici with fresh onions, ajvar & french fries / Cevapcici mit frischen Zwiebeln, Ayvar & Pommes Frites

Leider hatte ich das “große Glück” gehabt, mal wieder die letzten Pommes aus der Warmhalteschale zu bekommen, daher setzte ich keine allzu großen Hoffnungen in sie. Und ich hatte mich nicht getäuscht, denn sie waren recht labberig und fast salzfrei. Nicht schlecht, aber auch keine kulinarische Meisterleistung – mit Ketchup und etwas zusätzlichem Salz erwiesen sie sich aber als genießbar. Die sechs Cevapcici hatten auch schon heißere Zeiten erlebt, sprich waren bereits leicht abgekühlt, dafür waren sie wunderbar saftig, locker und gut gewürzt. Gemeinsam mit den frischen Zwiebeln und dem fruchtigen und leider wenig scharfen Paprikamus (Ajvar) durchaus schmackhaft. Eher eines der vielen Standardgerichte unseres Betriebsrestaurants, aber von akzeptabler Qualität wie ich fand. Ich war soweit zufrieden mit meiner Wahl.
Sah man sich bei den anderen Gästen um, erkannte man schnell dass auch hier Cevapcici gerne gewählt worden waren und sich mit einem kleinen, aber deutlichen Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Wer keinen Appetit auf Balkan-Küche hatte, hatte zum Geschnetzelten “Zigeuner Art” mit Butternudeln gegriffen, das sich somit den Platz zwei sichern konnte. Auf dem dritten Platz sah ich die Asia-Gerichte und Platz vier konnte sich schließlich der Marrokanische Kichererbseneintopf sichern.

Mein Absclußurteil
Cevapcici: ++
Ajvar: ++
Zwiebeln: ++
Pommes Frites: +

Calamari mit Remoulade & hausgemachten Kartoffelsalat [01.02.2019]

Friday, February 1st, 2019

Eigentlich standen heute mal wieder Rabas empanadas mit Remoulade und hausgemachten Kartoffelsalat im Abschnitt Globetrotter auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants und ich hatte auch vor gehabt dort zuzugreifen. Obwohl die Alternativen wie Ofenfrische Pizza mit Salami, Schinken und Pilzen bei Vitality oder die Reiberdatschi mit Apfelmus bei Tradition der Region auch nicht schlecht klangen. Nur auf das für Freitag üblich Resteverbrauchs-Gericht San Sei Chop Suy – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce hatte ich heute keine große Lust. Als ich eintrat und durch die Tischreihen zu den Ausgabetheken ging, sah ich auch noch einige Gäste, die Rabas Empanadas auf den Tellern hatten, doch als ich an besagter Theke ankam musste ich entdecken dass man sie wohl gerade vor einigen Minuten durch gewöhnlich Calamari, also panierte Tintenfischringe, ersetzt hatte. Aber das war nicht so schlimm, Hauptsache Tintenfisch dachte ich bei mir und ließ mir eine Portion auf den Teller geben. Dazu nahm ich mir noch eine Zitronenecke aus der neben der Theke bereit stehenden Schale.

Calamari with remoulade & homemade potato salad / Calamari mit Remoulade & hausgemachten Kartoffelsalat

Die Portion war wirklich riesig. Alleine die Menge an außen angenehm knusprigen Tintenfischringen mit zarten und saftigen Tintenfischfleisch im Inneren war schon eine Herausforderung. Zum Glück hatte ich Hunger, denn ich hatte wie üblich nicht gefrühstückt. Beträufelt mit Zitronensaft und mit etwas von der angenehm würzigen Marinade versehen ein wirklicher Genuss. Und auch der mit Kräutern angemachte Kartoffelsalat erwies sich als überaus gut gelungen. Mal etwas anderes als der sonst übliche Standard-Kartoffelsalat ohne Kräuter. Sehr lecker, aber ich musste am Ende tatsächlich kapitulieren und ein wenig vom Kartoffelsalat auf dem Teller zurücklassen – ich konnte einfach nicht mehr. Insgesamt also eine gute Wahl.
Bei den anderen Gästen lagen sowohl die Tintenfischringe bzw. Raba Empanadas und die Pizza in der Beliebtheit eng beieinander und auch die Reiberdatschi waren dieser Gruppe eng auf den Fersen. Ich würde letztlich sagen, dass der Tintenfisch sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala schnappen konnte, aber nur mit einem hauchdünnen Vorsprung vor der Pizza, die heute wirklich mal sehr gut aussah und somit auf Platz zwei landete. Die Reiberdatschi ergatterten somit den dritten Platz und die Asia-Gerichte landeten auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Calamari: ++
Remoulade: ++
Kartoffelsalat: ++

Hähnchen Biryani [31.01.2019]

Thursday, January 31st, 2019

Wie bereits gestern angekündigt hatte ich heute vor, zum Mittagesen mal keine Hausmannskost in unserem Betriebsrestaurant zu wählen. Und das obwohl der Hirschgulasch “Stroganoff Art” mit Preiselbeeren und Spätzle aus dem Abschnitt Tradition der Region auf der Tageskarte durchaus gut klang und auch aussah. Die Königsberger Klopse mit Kapernsoße und Salzkartoffeln aus dem Zusatzangebot waren zusätzlich nichts für mich, weil man mich mit Kapern jagen kann. Blieben also nur der vegetarische Gemüsestrudel mit Ratatouille und Quarkdip bei Vitality, das Hähnchen Biryani – Gebratener Jasminreis mit Mandeln, Cashwekernen und Kokosraspelnm, dazu gebackenes Hähnchen bei Globetrotter oder eines der Asia-Wok-Angebote wie Gebackene Banane und Ananas mit Honig oder Gebratenes Putenfleisch mit Gemüse in Massamansauce. Natürlich wählte ich das Hähnchen Biryani, mit dem ich ja bereits in der Vergangenheit viel gute Erfahrungen gemacht hatte.

Chicken Biryani

Schön bunt war es schon einmal, sowviel steht fest 😉 Aber auch was den Geschmack angeht konnte sich dieses Gericht durchaus schmecken lassen. Um eine äußerst großzügig bemessene Portion von mit Cashewkernen und Kokosflocken versetzten Bratreis war eine grünliche, würzig scharfe Sauce verteilt auf welcher die Thekenkraft schließlich noch in dünner, knuspriger Panada gebackene Hähnchenstückchen verteilt hatte. Und im Gegensatz zu früheren Varianten wie zum Beispiel hier waren diese Teile dieses Mal nicht sehr kleinteilig, sondern ausreichend groß bemessen, teilweise sogar so groß dass man sie zum Verzehr in mehrere Stücke schneiden musste. Das Fleisch im Inneren war leicht faserig, aber glücklicherweise nicht trocken. Aber selbst wenn, die Sauce hätte da schnell Abhilfe schaffen können. In der Summe ein schön exotisch anghauchtes Gericht mit einer unterschwelligen, angenehmen Schärfe. Ich war mit meiner Wahl sehr zufrieden.
Bei den anderen Gästen lieferten sich heute – ganz wie ich es erwartet hatte – das Biryani und der Hirschgulasch ein enges Kopf-an-Kopf-Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Es war wirklich knapp, aber letztlich meinte ich etwas mehr Biryani auf den Tabletts gesehen zu haben, womit der Hirschbraten auf einem guten zweiten Platz landete. Platz drei belegten die Asia-Gerichte, aber wiederum nur knapp vor den Königsberger Klopsen auf dem vierten Platz. Der Gemüsestrudel belegte schließlich einen guten fünften Platz

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenteile: ++
Sauce: ++
Biryani-Reis: ++

Kartoffelsuppeneintopf mit Wiener Würstchen & Bauernbrot [30.01.2019]

Wednesday, January 30th, 2019

Mein erster Blick galt heute natürlich der Pulled Duck – Gezupftes Entenfleisch im Briochesemmel mit Rotkrautsalat und Pommes Frites, die man am Abschnitt Globetrotter auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants anbot. Etwas ähnliches hatte man hier oder hier schon mal angeboten und meine Bewertungen waren immer recht gut gewesen – aber ich habe aktuell einfach keinen Appetit auf Fritten. Habe mich wahrscheinlich daran überfressen. Gut, ich hätte den Burger auch einzeln ohne Pommes nehmen können, aber ich bin eher ein Freund kompletter Gerichte und die Alternativen schienen mir gar nicht mal so übel. Gut, auf die Asia-Wok-Gerichte wie Gebratene Mie- Nudeln mit frischem Gemüse in süß-saurer Sauce oder Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce hatte ich nicht so großen Appetit, aber sowohl der Kartoffelsuppeneintopf mit Wiener Würstchen und Bauernbrot bei Tradition der Region als auch das Gebackener Hoki auf KartoffelBohnenpfanne bei Vitality erschienen mir durchaus Alternativen zu sein. Da beide Gerichte an der selben Theke ausgegeben wurde, überlegte ich bis zur letzten Sekunde bevor ich an der Reihe war, bei welchem der Gerichte ich zugreifen sollte. Letztlich fiel meine Wahl auf den Kartoffeleintopf, der schien mir besser zum aktuellen Winterwetter zu passen.

Potato stew with vienna sausages / Kartoffelsuppeneintopf mit Wiener Würstchen

Dieses Mal hatte ich sogar an Messer und Gabel gedacht, die notwendig waren um die beiden leider leicht wässrig wirkenden, aber dennoch schmackhaften Wiener Würstchen in mundgerechte Stücke zu zerteilen. Mit dem Löffel läuft man dabei zu sehr Gefahr, sich einzusauen – darauf kann ich verständlicherweise gut verzichten. 😉 Der Eintopf selbst war sehr gelungen mit zahlreichen Kräutern schmackhaft gewürzt und bestand neben den offensichtlichen Kartoffeln auch aus Möhren, Zwiebeln und etwas Lauch. Positiv fiel mir dabei auf, dass man nicht einfach den kompletten Eintopf püriert hatte, sondern einen Teil der Kartoffelwürfel entfernt und nach dem pürieren wieder hinzugefügt hatte – oder separat gekocht, ich habe dem Koch ja nicht über die Schulter schauen können. Sie gaben dem Eintopf auf jeden Fall zusätzlich Biss, was ich überaus positiv bewertete. Dazu gab es schließlich noch, als zusätzliche Sättigungsbeilage, eine Scheibe einigermaßen frischen Bauernbrots. Man merkte ihm an, dass es einige Zeit an der frischen Luft verbracht hatte, weswegen die Schnittfläche auf der Oberfläche leicht trocken wirkte, aber die Kruste war noch recht knusprig und man merkte ihm an, dass es sich hier nicht um allzu altes Brot handelte. Wäre aus meiner Sicht für die Sättigung nicht unbedingt nötig gewesen, aber schadete auch nicht. Vor allem konnte man es nutzen, um auch die letzten Reste des wirklich leckeren Eintopfs aus dem Teller zu wischen. Ich war mit meiner Entscheidung sehr zufrieden, auch wenn ich damit bereits zum dritten Mal zu Hausmannskost gegriffen hatte. Mal schauen war es morgen gibt, ich sollte mir da vielleicht mal etwas Abwechslung verschaffen.
Beim Gros der anderen Gäste sah ich, und das war auch nicht anders zu erwarten gewesen, natürlich den Pulled Duck Burger mit Fritten auf den Tabletts, was diesem Gericht unangefochten den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala bescherte. Auf dem zweiten Platz sah ich den Kartoffelsuppeneintopf, aber nur mit einem hauchdünnen Vorsprung vor den ebenfalls gern genommenen Asia-Gerichten. Somit verbleibt nur ein vierter Platz, wenn auch ein äußerst guter, für den Hoki mit Kartoffel-Bohnenpfanne. Ich persönlich finde Hoki ja inzwischen nicht mehr ganz so gut, da es deutlich geschmacksintensivere Fischsorten gibt, aber wenn er gut zubereitet ist, würde ich natürlich jederzeit wieder zugreifen.

Mein Abschlußurteil:
Kartoffelsuppeneintopf: ++
Wiener Würstchen: +
Bauernbrot: ++