Cheeseburger & Pommes Frites [08.02.2017]

Nachdem ich die Farfalle al Pepperoni bei Vitality und die Asia-Thai-Gerichte wie Gebackene Ananas und Banane mit Honig sowie Gaeng Massaman Gai – Gebratenes Putenfleisch mit frischem Gemüse in Massaman-Curry für mich als Mittagessen ausgeschlossen hatte, wollte ich eigentlich bei der Bratwurstschnecke mit Sauerkraut und Kartoffelpüree zugreifen, die im Abschnitt Tradition der Region heute auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants angeboten wurde. Doch dann sah ich den Cheeseburger Bacon, Cheddarkäse, Eisbergsalat, Tomate und Gurke, dazu Pommes Frites aus der Sektion Globetrotter, den ich eigentlich ausgeschlossen hatte, da er mir etwas zu schwer erschienen war. Doch jetzt fand ich, dass er für einen Kantinen-Burger einfach zu gut aussah, um einfach ignoriert zu werden. Also wurde ich schwach und wählte doch den Burger, den ich schließlich noch mit einem Schälchen des viel zu selten dort zu findenden Krautsalats aus dem heutigen Angebot der Salattheke zu ergänzen. Und natürlich durfte auch der Ketchup auf dem Pommes Frites nicht fehlen.

Cheeseburger with french fries / Cheeseburger mit Pommes Frites

Im Vergleich zu früheren Burger-Varianten hatte man inzwischen einiges in unserem Betriebsrestaurant hinzu gelernt. Fehler wie zu kleines Fleisch-Patty in zu großem Brötchen (hier), zu großes Patty in zu kleine Brötchen (hier) oder auch zu viel Sauce auf dem unteren Brötchen so dass es durchweicht oder nicht optimale Schichtung der einzelnen Komponenten kamen in letzter Zeit nicht mehr vor. Und auch die Präsentation hatte sich inzwischen deutlich verbessert wie ich finde. Der heutige Burger mit dem dunkelgelben, geschmolzenen Käse sowie den deutlich sichtbaren Bacon, Salat und der Tomatenscheibe machten schon etwas her, was mich mit Sicherheit auch unterbewusst in meiner Entscheidung für das Gericht beflügelt hatte. Aber auch geschmacklich fand ich es heute überaus gut gelungen, denn das Brötchen war leicht angetoastet, warm und außen leicht knusprig, das Patty war fast fingerdick, saftig, würzig und nur minimal kleiner als das Brötchen, man hatte nicht mit der Cocktailsauce auf der unteren Brötchenhälfte übertrieben, so dass diese noch schön fest war und man den Burger mit der Hand essen konnte und auch der Käse besaß ein gewisses Aroma, das gut zum Burger passte. Kein Meisterstück, aber doch ein gut gelungenes Gesellenstück würde ich so sagen wollen. Und auch an den schön knusprigen und ausreichend gewürzten Pommes Frites gab es aus meiner Sicht nichts auszusetzen. Dazu noch der knackige und leicht süß-säuerliche Krautsalat und fertig war ein leckeres aber leider nicht gerade kalorienarmes Mittagessen. Ich war aber sehr zufrieden und hinterher auch sehr satt. 😉
Dass der Burger auch bei der Allgemeinheit großen Zuspruch fand und somit auf dem ersten Platz der Allgemeinen Beliebheitsskala landete, brauche ich wohl kaum zu erwähnen. Auf dem zweiten Platz folgte, mit etwas Abstand, die Bratwurstschnecke, Platz drei belegten die Asia-Gerichte und auf dem vierten Platz kam schließlich die vegetarischen Farfalle al Pepperoni.

Mein Abschlußurteil:
Cheeseburger: ++
Pommes Frites: ++
Krautsalat: ++

Blitz-Nudelauflauf mit Käse, Fleisch und Gemüse – das Rezept

Heute Abend ergriff mich unerwartet und ohne einen ersichtlichen Grund eine große Lust auf Nudelauflauf. Daher entschloss ich mich kurzfristig dazu, heute nach der Arbeit noch mal etwas zu kochen und dabei gleich ein Rezept für einen Blitz-Nudelauflauf auszuprobieren, dass ich vor einiger Zeit entdeckt hatte. Ähnliche Gerichte habe ich schon häufiger mal zubereitet, aber dieses spezielle Rezept zeichnet sich dadurch aus, dann die Nudeln direkt mit der Sauce gekocht werden und nicht separat zubereitet werden müssen, was viel Zeit und etwas Abwasch spart. An Fleisch und Gemüse kann man dann so alles hinein mischen, was der Kühlschrank so her gibt – ich persönlich entschied mich für eine Mischung aus Speckwürfeln, Bierwurst und gekochtem Schinken, die ich mit Erbsen und Möhren kombinierte. Aber auch Mais, Broccoli, Bohnen oder Zucchini wären beispielsweise denkbar. Also wunderbar geeignet um Reste zu verbrauchen. Doch damit genug der langen Vorrede, kommen wir nun zum eigentlichen Rezept:

Was benötigen wir also für 2-3 Portionen?

  • 250g Nudeln nach Wahl
  • 1 Becher (200g) Sahne
  • 1 (Sahne-)Becher Wasser
  • 1 kleine Zwiebel
  • 130g Fleisch nach Wahl (z.B. Speck, gekochter Schinken oder Jagdwurst)
  • 150g Gemüse nach Wahl (z.B. Erbsen und Möhren
  • 150g Creme fraiche mit Kräutern
  • 1 Esslöffel Instant-Gemüsebrühe
  • 100g gewürfelten Feta (optional)
  • 130g geriebenen Käse (z.B. Gouda, Edamer, Rauchkäse o.ä.)
  • etwas Öl zum braten
  • Salz, Pfeffer & Muskatnuss zum würzen
  • Nachdem wir die Zutaten vorbereitet, sprich die Zwiebel, Möhren und fas Fleisch, gewürfelt haben, erhitzen wir etwas Öl in einem mittelgroßen Topf und braten das gewürfelte Fleisch darin an.
    01 - Fleischwürfel anbraten / Fry diced meat

    Schließlich addieren wir auch die gewürfelten Möhren
    02 - Möhren addieren / Add carrots

    sowie die gewürfelte Zwiebel
    03 - Zwiebelwürfel dazu geben / Add diced onion

    und dünsten alles einige Minuten bei gelegentlichem rühren an, bis die Zwiebel leicht glasig geworden ist.
    04 - Fleisch & Gemüse andünsten / Braise meat & vegetables

    Dann löschen wir alles mit dem Becher Sahne ab,
    05 - Mit Sahne ablöschen / Deglaze with cream

    gießen einen Sahnebecher Wasser dazu,
    06 - Wasser dazu geben / Add water

    rühren den kleinen Becher Creme fraiche mit Kräutern
    07 - Creme fraiche einrühren / Stir in creme fraiche

    sowie den Esslöffel Gemüsebrühe ein
    08 - Gemüsebrühe dazu geben / Add instant vegetable broth

    und lassen alles etwas heiß werden, bevor wir schließlich auch die ungekochten Nudeln mit in den Topf geben.
    09 - Rohe Nudeln in Topf geben / Put raw pasta in pot

    Diese verrühren wir gründlich mit der Flüssigkeit und den anderen Zutaten
    10 - Gründlich verrühren / Mix well

    und lassen alles für zehn bis elf Minuten geschlossen köcheln, bis die Nudeln al dente sind. Die Garzeit variiert natürlich abhängig von den verwendeten Nudeln, ist aber in der Regel etwas länger als die auf der Packung angegebene Zeit. Am besten nach etwa zehn Minuten einfach mal probieren, ob die Nudeln schon gar sind. 😉
    11 - Geschlossen köcheln lassen / Let simmer closed

    Zwischendurch sollten wir natürlich hin und wieder mal umrühren, damit nichts anbrennt.
    12 - Umrühren nicht vergessen / Stir from time to time

    Wenn die Nudeln fast schon gar sind, geben wir schließlich auch die Erbsen hinzu
    13 - Erbsen unterheben / Stir in peas

    und schmecken alles mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss ab. Sollten wir später noch Feta einrühren wollen, aber bitte vorsichtig mit dem Salz, denn der Feta bringt durch die Salzlake in die er eingelegt ist meist noch salzige Würze mit.
    14 - Mit Salz, Pfeffer & Muskatnuss abschmecken / Taste with salt, pepper & nutmeg

    Bei Bedarf können wir dabei natürlich jederzeit auch noch etwas Wasser nachgießen, damit uns die Nudeln nicht anbrennen und wirklich auch gar werden.
    15 - Bei Bedarf Wasser addieren / Add water if necessary

    Sind die Nudeln fertig gekocht, schalten wir die Kochplatte aus, geben etwa die Hälfte des geriebenen Käse und – wenn man es wie ich mag – den gewürfelten Feta hinzu
    16 - Geriebenen Käse & Feta dazu geben / Add grated cheese & feta

    und verrühren ihn dann gründlich mit der Nudel-Fleisch-Gemüse-Masse, wobei wir ihn unter Ausnutzung der Restwärme schmelzen und sich mit ihr etwas verbinden lassen. Bei Elektroherden danach den Topf besser von der Platte nehmen, damit nichts anbrennen kann.
    17 - Gut verrühren & Käse schmelzen lassen / Mix well & let cheese melt

    Nun beginnen wir den Ofen auf 200 Grad vorzuheizen und fetten eine passend große Auflaufform mit etwas Öl oder Butter aus,
    18 - Auflaufform ausfetten / Grease casserole

    füllen die noch warme Mischung aus Nudeln, Käse und weiteren Zutaten hinein, streichen alles etwas glatt
    19 - Nudel-Käse-Masse einfüllen / Fill in pasta cheese mix

    und bestreuen alles mit dem Rest des geriebenen Käses.
    20 - Mit restlichem Käse bestreuen / Dredge with remaining cheese

    Die so befüllte Auflaufform schieben wir dann auf der mittleren Schiene in den Ofen und lassen den Käse in ca. 20 – 25 Minuten schmelzen und sich zwischen den Nudeln verteilen. Dabei muss der Ofen noch nicht unbedingt die 200 Grad erreicht haben, Käse braucht einfach nur Hitze um zu schmelzen. 🙂 Ggf. dauert es dann aber ein paar Minuten länger.
    21 - Im Ofen überbacken / Bake in oven

    Hat der Käse den gewünschten Bräunungsgrad erreicht, können wir die Auflaufform wieder entnehmen
    22 - Quick cheese pasta bake - Finished baking  / Blitz-Nudelauflauf mit Käse - Fertig gebacken

    und das Gericht sofort servieren und genießen. Erfahrungsgemäß lohnt es sich aber, einige Minuten zu warten bis das Käse nicht mehr ganz zu flüssig ist, denn dann lassen sich die Stücke besser und stabiler aus der Form entnehmen.
    23 - Quick cheese pasta bake - Served / Blitz-Nudelauflauf mit Käse - Serviert

    Die Zubereitung war wunderbar würzig und kräftig im Geschmack geworden. Daher war ich froh nicht, wie ursprünglich geplant, noch einen Esslöffel Senf mit in die Nudelmasse gerührt zu haben, denn das wäre letztlich wohl doch zu viel des Guten gewesen. Und auch die Auswahl an Fleisch- und Gemüsesorten harmonierte wunderbar mit Nudeln und Käse und war in ihrer Menge gut ausgewogen wie ich fand. In der Summe ein sehr leckeres und leicht zuzubereitendes Gericht, das ein wenig an ein getuntes Mac and Cheese erinnert. Kein leichter Genuss, soviel steht fest, aber dennoch sehr lecker. Ich war auf jeden Fall überaus zufrieden mit dem Ergebnis und mein spontaner Heißhunger auf Nudelauflauf war gestillt.

    24 - Quick cheese pasta bake - Side view / Blitz-Nudelauflauf mit Käse - Seitenansicht

    Wer es noch schneller will, kann natürlich auch auf das abschließende gratinieren verzichten und die Käsenudeln einfach so verzehren. Aber ich persönlich finde dass gebackene Nudeln einfach noch das gewissen etwas haben. Ich mag es eben, wenn die oberste Schicht leicht knusprig ist – warum kann ich allerdings nicht sagen. Ist einfach so…

    Guten Appetit

    Backhendl mit Preisselbeeren & lauwarmen Kartoffelsalat [07.02.2018]

    Mein erster Gedanke war heute zwar gewesen, beim Mexikanische Tortillawrap mit Wildlachswürfel mit Sauce Bernaise und kleinem Salat aus dem Abschnitt Vitality der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zuzugreifen, doch die Realität, sprich das angebotene Gericht, entsprach dann doch nicht ganz meinen Erwartungen. Daher wich ich kurzentschlossen auf das Backhendl mit Preisselbeeren und lauwarmen Kartoffelsalat bei Tradition der Region aus, denn die Spinat-Ricottacanneloni mit Tomatensauce und Bechamel überbacken bei Globetrotter sah ich ebenso wenig als tragbare Alternative wie die Asia-Thai-Angebote wie Taohoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse und Koriandersauce oder Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce. An der Gemüsetheke gab aber es leider keine passende Gemüsbeilage und einen Salat zum Kartoffelsalat hielt ich für unpassend.

    Fried chicken with cranberries & lukewarm potato salad / Backhendl mit Preisselbeeren & lauwarmen Kartoffelsalat

    Ich hatte ja in diesem Beitrag aus dem Hospital vor etwa einer Woche mal erwähnt, dass es nie warmen Kartoffelsalat in unserem Betriebsrestaurant gibt. Kaum bin ich zurück, serviert man doch tatsächlich warmen Kartoffelsalat – als würde jemand lesen war ich schreibe. Aber das wird wohl eher ein Zufall sein. 😉 Und ich muss sagen, dass dieser warme Kartoffelsalat, der auf süddeutsche Art mit Gemüsebrühe und einem Spritzer Essig angemacht war, eine Sättigungsbeilage ist an die ich mich noch mehr gewöhnen könnte als die kalte Variante. Sehr lecker, hoffentlich war das keine Eintagsfliege. Aber auch das Backhendl selbst war überaus gut gelungen, denn die dünne Panade erwies sich als angenehm knusprig und das große Stück Hühnerbrustfilet im Inneren als saftig und zart. Beträufelt mit dem Saft der beiliegenden Zitronenecke(n) und garniert mit etwas von der recht süßen, aber leckeren Preiselbeermarmelade mit Fruchtstückchen ein wirklicher Genuss. Einziger Wermutstropfen war die Tatsache, dass ich ein Stück erwischt hatte, das am oberen Ende etwas knuspriger als nötig geworden war. Das war etwas Pech bei der Ausgabe, denn die Gäste vor mir hatten Stücke ohne diesen kleinen Makel erhalten. Aber darüber sehe ich heute mal großzügig hinweg.Insgesamt war ich wirklich zufrieden mit meiner Wahl.
    Und auch bei den anderen Gästen lag das Backhendl heute sehr hoch in der Gunst und konnte sich den ersten Platz auf der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Platz zwei konnte sich mit knappen Vorsprung der Tortillawrap sichern, der aber nur um eine Haaresbreite vor den Spinat-Ricotta-Tortellini lag, die heute in kleinen Auflaufformen serviert wurden und daher leicht zu identifieren waren. Die Asia-Gerichte landeten somit schließlich nur auf dem vierten Platz.

    Mein Abschlußurteil:
    Backhendl: ++
    Preiselbeeren: ++
    Lauwarmer Kartoffelsalat: ++

    Griechischer Gemüseeintopf mit Hirtenkäse & Oliven [06.05.2017]

    Obwohl heute mal wieder das immer wieder verlockende Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Pommes Frites im Abschnitt Tradition der Region auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants zu finden war, war mir heute nicht so sehr nach einer allzu schweren Mittagsmahlzeit. Somit kam auch der Zwiebelrostbraten von der Rinderhüfte mit Bratensoße und Röstkartoffel bei Globetrotter leider nicht in Frage – obwohl ebenfalls sehr verlockend. Ich hätte vielleicht an der Asia-Thai-Theke zugreifen können, wo Gebratenes Thaigemüse in Austernsauce oder Pia Pad Prik – Gebackener Fisch mit frischem Gemüse in süß-sauer Sauce auf dem Speisplan stand. Vor allem der Fisch klang wirklich nicht schlecht und dann auch noch süß-sauer. Aber letztlich fiel meine Wahl dann doch auf den Griechischer Gemüseeintopf mit Hirtenkäse und Oliven aus dem Abschnitt Vitaliy, zu dem noch etwas Pitabrot serviert wurde.

    Greek vegetable stew with feta & olives / Griechischer Gemüseeintopf mit Hirtenkäse & Oliven

    In diesem vegetarische Eintopf schien ein guter Querschnitt durch den Gemüsegarten verarbeitet worden zu sein, denn ich fand Auberginen, Zucchini, Tomaten, Möhren, grüne Bohnen, schwarze Oliven, Zwiebeln, Paprika und sogar ein kleines Stück Spargel – alles in einer kräftigen Brühe mit einem leichten Rosmarin-Aroma. Leider hatte man das Gemüse aber etwas zu lange gekocht, was darin resultierte dass es kaum noch biss besaß und etwas matschig geworden war. Mir ist natürlich klar, dass es in einem Großbetrieb mit hunderten von Gästen, in dem das Essen teilweise länger in Warmhalte-Behältern laget, schwierig ist dass man das Gemüse immer knackig hält, aber dennoch kann ich hier natürlich keine volle Punktzahl geben. Der leckere, leicht salzige Feta rettete das ganze aber glücklicherweise noch etwas – ich liebe nun mal Schafskäse – und das kleine Stück leider nicht mehr ganz frisches, aber aufgetoastetes Pitabrot war schließlich wunderbar dazu geeignet die Flüssigkeit in Eintopf etwas zu binden und die Reste aus dem Teller zu wischen. Keine kulinarische Meisterleistung, aber akzeptabel.
    Bei den anderen Gästen lag heute natürlich das Schweineschnitzel mit großem Vorsprung vor allen anderen Angeboten am höchsten in der Gunst und konnte sich unangefochten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Ich hatte ja gedacht dass der Zwiebelrostbraten eine ernstzunehmende Konkurrenz darstellen würde, doch er führte zwar das Verfolgerfeld deutlich an und belegte Platz zwei, konnte dem Schnitzel aber nicht gefährlich werden. Auf dem dritten Platz folgten die Asia-Gerichte und der fleischlose griechische Gemüsetopf landete schließlich nur auf einem guten vierten Platz.

    Mein Abschlußurteil:
    Griechischer Gemüseeintopf: +
    Feta: ++
    Pitabrot: +

    Tiroler Gröstel mit Spiegelei [05.02.2018]

    Die Auswahl auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurant am heutigen Montag ließ mal wieder wünschen übrig. Mein erster Blick galt erst mal dem Putenschnitzel “Zigeuner Art” mit Kroketten, das im Abschnitt Globetrotter angeboten wurde. Auf die Pappadelle mit Blattspinat und Meerrettich bei Vitality hatte ich aufgrund meiner leichten Abneigung gegen Kren auf jeden Fall keine Lust und auch die Asia-Thai-Angebote wie Gebackene FrühlingsrollenGebratenes Hühnerfleisch mit Thaigemüse in Austernsauce rissen mich nicht so vom Hocker. Dann aber erweckte noch das Tiroler Gröstel mit Spiegelei bei Tradition der Region mein Interesse, denn in der Präsentation auf dem großen Bildschirm gleich neben dem Eingang sah es gar nicht mal so schlecht aus – auch wenn es eigentlich ein typisches Restegericht ist. Daher entschied ich mich kurzfristig dann noch noch um und griff zum Geröstel.

    Tiroler Gröstel mit Spiegelei

    Leider entsprach das Gericht das serviert wurde dann doch nicht ganz meinen Erwartungen. Das Verhältnis von recht vielen kleinen Würfeln recht durchwachsenen aus Schweine- und Rindfleisch zu relativ wenigen kleinen Salzkartoffeln war alles andere als Optimal gewählt, von der eher homöopathischen Menge an Lauch mal ganz abgesehen. Außerdem war das Fleisch auch teilweise etwas zu knusprig angebraten wie ich meinte. Zum Glück gab es die dickliche und würzige Bratensauce, die das Gericht glücklicherweise noch etwas retten konnte. Und bis auf die Größe – wo bitte bekommt man heute noch solche XS-Eier? – war auch das Spiegelei ohne nennenswerten Tadel – vor allem weil das Eigelb noch wunderbar flüssig war, so wie ich es mag. Aber das letzte Mal war es auch nicht besser gewesen. Wenn schön Gröstel, dann doch lieber das nächste Mal das Kartoffel-Gröstel mit Lauch und Schafskäse.
    Bei den anderen Gästen lag natürlich, wie nicht anders zu erwarten, das Putenschnitzel “Zigeuner Art” mit Kroketten am höchsten in der Gunst und konnte sich somit unangefochten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Um den zweiten Platz lieferten sich das unerwarteter Weise doch gern gewählte Nudelgericht mit Blattspinat und Meerrettich sowie die Asia-Gerichte einen enges Kopf-an-Kopf-Rennen, ich würde aber letztlich sagen dass die Asia-Gerichte doch ein klein wenig häufiger auf den Tabletts zu sehen waren und somit diese Platzierung verdienten. Somit landeten die Pappadelle auf Platz drei und das Tiroler Gröstl auf dem vierten Platz.

    Mein Abschlußurteil:
    Tiroler Gröstel: +/-
    Bratensauce: ++
    Spiegelei: ++