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Blumenkohl-Linsen-Pfanne mit Petersilien-Joghurt – das Rezept

Sunday, August 4th, 2019

Auch wenn ich noch etwas von meinem Quark-Auflauf mit frischen Himbeeren von gestern übrig hatte, lag mir der Appetit heute doch eher nach einem kräftigeren Gericht. Und in weiser Voraussicht hatte ich dazu natürlich auch bereits eingekauft, denn ich hatte mir ein Rezept für eine Blumenkohl-Linsen-Pfanne herausgesucht. Ursprünglich handelte es sich dabei um ein vegetarisches Low Carb Gericht, das ohne Fleisch auskam und mit seiner Sauce aus Petersilien-Joghurt klang es eigentlich auch ganz lecker, aber ich konnte es nicht lassen mir an der Fleischtheke doch noch ein Stück Putenfilet mitzunehmen, um das Gericht damit noch ein wenig aufzuwerten. Und das Ergebnis erwies sich als überaus gut gelungen, daher möchte ich es nicht versäumen das zugehörige Rezept hier einmal kurz in der gewohnten Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für 3-4 Portionen?

  • 1 kleiner Blumenkohl (800-900g mit Strunk – Effektiv 500g Blumenkohl)
  • 3 mittlere Möhren (ca. 250g)
  • 1 mittlere Zucchini
  • 1 mittlere Zwiebel
  • 200g rote Linsen
  • 3 Esslöffel Currypulver
  • 2-3 Esslöffel Pflanzenöl
  • 500ml Gemüsebrühe
  • 1/2 Bund Petersilie
  • 200g Griechischer Naturjoghurt
  • etwas Salz & Pfeffer
  • Vor dem Kochen steht natürlich wie immer das leidige Vorbereiten der einzelnen Zutaten. Wir schälen also unsere Möhren
    01 - Möhren schälen / Peel carrots

    und schneiden sie in mundgerechte Würfel,
    02 - Möhren würfeln / Hackle carrots

    entfernen den Strunk an unserem Blumenkohl
    03 - Strunk vom Blumenkohl entfernen / Remove stalk from cauliflower

    und zerteilen ihn in kleine Röschen,
    04 - Blumenkohl in Röschen zerteilen / Cut cauliflower in florets

    und waschen die Zucchini, um sie in Scheiben zu schneiden.
    05 - Zucchini in Scheiben schneiden / Cut zucchini in stripes

    Außerdem zupfen wir die Blättchen der zuvor gewaschenen Petersilie von den Stielen, zerkleinern sie gründlich
    06 - Petersilie zerkleinern / Mince parsley

    und schälen die Zwiebel um sie anschließend zu würfeln.
    07 - Zwiebel würfeln / Dice onion

    Zuletzt schneiden wir noch das Putenfilet in mundgerechte Streifen
    08 - Putenfilet in Streifen schneiden / Cut turkey filet in stripes

    und würzen die Streifen von allen Seiten mit Salz und Pfeffer.
    09 - Putenfilet mit Salz & Pfeffer würzen / Season turkey with salt & pepper

    Dann endlich können wir mit der eigentlichen Zubereitung beginnen. Dazu erhitzen wir zwei Esslöffel Öl in einer größeren Pfanne,
    10 - Öl in Pfanne erhitzen / Heat up oil in pan

    geben die Putenfilet-Stücke hinein,
    11 - Putenfilet in Pfanne geben / Put turkey filet in pan

    braten sie rundherum von allen Seiten an
    12 - Putenfilet rundherum anbraten / Fry turkey filet all around

    und entnehmen es erst einmal wieder, um es bei Seite zu stellen.
    13 - Putenfilet entnehmen & bei Seite stellen / Remove turkey filet & put aside

    Unter Zugabe von etwas mehr Öl geben wir dann die Zwiebelwürfel,
    14 - Zwiebelwürfel in Pfanne geben / Put diced onion in pan

    die Möhrenwürfel
    15 - Möhren addieren / Add carrots

    sowie den Blumenkohl in die Pfanne
    16 - Blumenkohl dazu geben / Add cauliflower

    und dünsten ihn für 3-4 Minuten unter gelegentlichem Wenden an.
    17 - Gemüse anbraten / Braise vegetables

    Anschließend geben wir die Linsen hinzu,
    18 - Linsen addieren / Add lentils

    addieren die Zucchini-Scheiben,
    19 - Zucchini in Pfanne geben / Pur zucchini in pan

    bestreuen alles mit dem Currypulver
    20 - Mit Curry bestreuen / Dredge with curry

    und dünsten alles für eine bis zwei weitere Minuten mit an, damit das Currypulver sein Aroma etwas entfalten kann.
    21 - Verrühren &  andünsten / Stir & braise

    Das Ganze löschen wird dann mit der Gemüsebrühe ab,
    22 - Mit Gemüsebrühe ablösche / Deglaze with vegetable broth

    verrühren es gründlich, lassen es kurz aufkochen
    23 - Verrühren & aufkochen lassen / Stir & bring to a boil

    und geben ihm dann zehn bis zwölf Minuten um auf leicht reduzierter Stufe vor sich hin köcheln zu können. Die erst Hälfte der Zeit lassen wir es dabei geschlossen köcheln, die andere Hälfte offen.
    24 - Geschlossen köcheln lassen / Simmer closed

    In der Zwischenzeit geben wir die Petersilie zum griechischen Joghurt
    25 - Petersilie in Joghurt geben / Put parsley in yoghurt

    und verrühren beides gründlich miteinander.
    26 - Gründlich vermengen / Mix well

    Natürlich sollten wir dabei auch nicht vergessen, den Pfanneninhalt hin und wieder umzurühren, damit nichts anbrennen kann und das Gemüse gleichmässig gar wird.
    27 - Zwischendurch umrühren / Stir from time to time

    Kurz vor Garende geben wir dann auch die Putenfilet-Stücke zum Gemüse in die Pfanne,
    28 - Putenfilet addieren / Add turkey filet

    verrühren alles miteinander und lassen das Fleisch wieder heiß werden.
    29 - Verrühren & heiß werden lassen / Stir & let get hot

    Dann können wir noch den Petersilienjoghurt dazu geben,
    30 - Petersilienjoghurt dazu geben / Add parsley yoghurt

    ihn gründlich mit dem restlichen Pfanneninhalt verrühren
    31 - Petersilienjoghurt unterheben / Stir in parsley yoghurt

    und das Gericht noch einmal final mit Salz und Pfeffer abschmecken.
    32 - Mit Salz & Pfeffer abschmecken / Taste with salt & pepper

    Anschließend können wir das Gericht unmittelbar servieren und genießen.
    33 - Cauliflower letil fry with parsley yoghurt & turkey stripes - Served / Blumenkohl-Linsen-Pfanne mit Petersilienjoghurt & Putenstreifen - Serviert

    Die Kombination aus Blumenkohl, Linsen, Möhren und Zucchini in einer cremigen Joghurt-Curry-Sauce erwies sich auch ohne viele Kohlehydrate als geschmacklich überaus gut gelungen. Hätte ich geahnt wie lecker Blumenkohl mit Linsen schmeckt, hätte ich so etwas mit Sicherheit schon viel früher ausprobiert. Und auch die Möhren passten sehr gut zu dieser Kombination, während ich die Zucchini zwar nicht störend, aber auch nicht unbedingt als notwendig erachtete. Das gleiche gilt auch für das eigentlich nur prophylaktisch hinzugefügte Putenfilet, das zwar prinzipiell ganz gut in die Zubereitung passte, aber ich sie mir auch gut ohne Fleischeinlage hätte vorstellen können. Der frische Geschmacks des Joghurts mit seiner Petersilien-Einlage rundete das Ganze geschmacklich schließlich sehr gelungen ab. Sollte ich mich dazu entscheiden das Gericht noch einmal zu kochen, werde ich es wahrscheinlich rein vegetarisch zubereiten.

    34 - Cauliflower letil fry with parsley yoghurt & turkey stripes - Side view / Blumenkohl-Linsen-Pfanne mit Petersilienjoghurt & Putenstreifen - Seitenansicht

    Guten Appetit

    Quark-Auflauf mit frischen Himbeeren – das Rezept

    Saturday, August 3rd, 2019

    Heute brach ich mal mit meiner Tradition keine Süßspeisen als Hauptgericht zuzubereiten, denn im Rahmen meiner Recherchen zu Gerichten mit wenig Kohlehydraten (LowCarb) war ich auf gleich mehrere Rezepte für Quark-Auflauf mit Früchten gestoßen, die es mir angetan hatten. Die meisten dieser Rezepte verwendeten aber Xylit, Stevia oder irgend ein anderes Ersatz-Süßungsmittel, das ich nicht vorrätig hatte und Industriezucker war mir zu trivial, daher nahm ich guten deutschen regionalen Blütenhonig zum süßen. Außerdem brach ein wenig mit der Low-Carb-Regel, denn ich fand die Idee Zwieback darin zu verwenden irgendwie interessant.

    Was benötigen wir also für 3-4 Portionen?
    01 - Zutaten / Ingredients

  • 500g Magerquark
  • 2 Eier (Größe M)
  • 250g Himbeeren (wenn möglich frisch, notfalls geht aber auch TK)
  • 1 Tüte Pudding-Pulver Geschmacksrichtung Vanille
  • 4 Scheiben Zwieback (optional)
  • 3-4 EL Honig zum Süßen
  • Evtl. einen Schuss Milch
  • etwas Fett zum ausfetten der Form
  • Beginnen wir damit die Eier zu trennen. Ich hatte keinerlei Erfahrung damit und nur noch genau zwei Eier im Kühlschrank, daher betete ich innerlich, dass das Eigelb bei beiden Eiern heil blieb – und wie man sieht hatte ich Glück. 🙂
    02 - Eier trennen / Separate eggs

    Dann geben wir Quark, Eigelb und Puddingpulver in eine Schüssel,
    03 - Quark, Eigelb & Puddingpulver in Schüssel geben / Put curd, egg yolk & custard powder in bowl

    süßen alles mit etwas Honig
    04 - Mit Honig süßen / Sweet with honey

    und verrühren es gründlich miteinander. Ggf. können wir noch etwas Milch dazu geben, damit alles leichter zu verrühren ist.
    05 - Gründlich verrühren / Stir well

    Außerdem legen wir den Zwieback in einen Gefrierbeutel und zerkleinern ihn darin mit Hilfe eines Nudelholzes.
    06 - Zwieback zerkleinern / Crush zwieback

    Nun geben wir das Eiweiß in eine weitere Schüssel,
    07 - Eiweiß in Schüssel geben / Put egg white in bowl

    geben eine winzige Prise Salz oder einen Spritzer Zitronensaft dazu
    08 - Prise Salz addieren / Add pinch of salt

    und schlagen das Eiweiß mit Hilfe eines Handmixers zuerst auf langsamer und dann auch immer schneller werdender Stufe steif. Aber nicht zu lang schlagen, sonst wird es zu fest!
    09 - Eiweiß steif schlagen / Whisk egg white stiff

    Sobald das Eiweiß beim Umdrehen der Schüssel darin haften bleibt, hat es die richtige Konsistenz erreicht.
    10 - Eiweiß steif / Egg white stiff

    Das so steif geschlagene Eiweiß geben wir zu unserer Quarkmischung in die Schüssel
    11 - Eiweiß zu Quarkmasse geben / Add egg white to curd mix

    und heben es gründlich unter.
    12 - Eiweiß unterheben / Stir in egg white

    Während unser Ofen (Ober-Unterhitze) auf 180 Grad vorheizt, fetten wir eine Auflaufform aus
    13 - Auflaufform ausfetten / Grease casserole

    und bedecken den Boden großzügig mit unserer Quarkmischung.
    14 - Boden mit Quarkmasse bedecken / Cover bottom with curd mix

    Darauf verteilen wir den zuvor zerkleinerten Zwieback
    15 - Mit Zwieback-Bröseln bestreuen / Dredge with crushed zwieback

    und legen die frischen Himbeeren oben auf,
    16 - Himbeeren hinzufügen / Add raspberries

    über die wir dann die restliche Quarkmasse verteilen. Bei mir wurde es wirklich knapp, ich musste den Rest noch mit etwas zusätlichem Quark strecken damit es ausreichte – also bitte auf die Größe der Auflaufform achten. 😉
    17 - Mit restlicher Quarkmasse bedecken / Cover with remaining curd mix

    Auf der zweiten Schiene von unten schieben wir die so befüllte Auflaufform dann für 40-50 Minuten in den Ofen. Sollte der Auflauf drohen zu dunkel zu werden, können wir ihn vorsichtig mit einem Stück Alufolie abdecken.
    18 - Im Ofen backen / Bake in oven

    Schließlich entnehmen wir den fertig gebackenen Quark-Auflauf wieder und lassen ihn kurz ruhen. Man sieht hier übrigens gut, dass ich auf der rechten Seite die gestreckte Masse verwendet habe, sie ist nicht so gut aufgegangen wie die ungestreckte auf der linken Seite.
    19 - Curd casserole with raspberries - Finished baking / Quark-Auflauf mit Himbeeren - Fertig gebacken

    Nach sieben bis acht Minuten können wir den Auflauf schließlich portionieren, servieren und genießen.
    20 - Curd casserole with raspberries - Served / Quark-Auflauf mit Himbeeren - Serviert

    Der Quark hatte sich zu einer festen, aber luftig-lockeren, schaumigen Masse verbunden, die mit ihrem Vanille-Aroma wunderbar mit dem fruchtigen Geschmack der Himbeeren harmonierte. Vom Zwieback selbst hätte ich mir mehr erwartet, denn er hatte sich einfach mit Feuchtigkeit vollgesogen und bildete eine Schicht aufgeweichter Brösel, die nicht schlecht in die Gesamtkomposition passte und zusätzlich zur Sättigung beitrug, aber auch nicht unbedingt notwendig gewesen wäre. Dennoch war ich mit meiner ersten süßen Hauptspeise zufrieden, eine leckere Alternative zu einem kräftig-pikanten Mittagsmahl. Ich werde so etwas zwar bestimmt nicht zur Regel werden lassen, aber wenn ich mal wieder ein interessantes Rezept entdecke, ist meine Hemmschwelle nun deutlich niedriger es auszuprobieren. Vielleicht backe ich sogar demnächst mal einen Kuchen, man weiß ja nie… 😉

    21 - Curd casserole with raspberries - Side view / Quark-Auflauf mit Himbeeren - Seitenansicht

    Guten Appetit

    Rabas Empanadas mit Remoulade & Röstkartoffeln [02.08.2019]

    Friday, August 2nd, 2019

    Schon beim lesen der Speisekarte im Intranet war ich unsicher ob es sich heute lohnen würde, unser Betriebsrestaurant zu besuchen. Das Gebratene Putenschnitzel “Riz Casimir” mit Langkornreis bei Vital klang zwar ganz interessant, aber ich wollte nach der Paella von gestern nicht schon wieder Reis essen. Und die Rabas Empanadas mit Remoulade + drei Komponenten nach Wahl (Sättigungsbeilage, Gemüsebeilage, Suppe, Dessert oder Salat 180 gr.) bei Daily waren mir im ersten Moment mit 6,30 Euro doch etwas happig im Preis. Der Milchreis mit Waldbeeren und Zimt/Zucker bei Veggie war mir auch nicht das richtige, auch wenn ich meine Abneigung gegen Süßspeisen als Hauptgericht langsam abbaue, und bei den Asia-Wok-Angeboten Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse in Hoi-Sin-Sauce oder Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce stand ich vor dem selben Reis-Dilemma wie beim Riz Casimir. Alternativ hätte es noch Zwei Wollwürste mit Pommes Frites gegeben, aber auch darauf hatte ich keine große Lust.
    Ich stand also schon im Speisesaal, als ich mich dann dazu entschied es heute bei einer Fleischpflanzerlsemmel zu belassen, doch als ich das angrenzende Bistro betrat, herrschte in der Warmhaltetheke ein trauriger Anblick. Keine Fleischpflanzerl mehr und auch vom Leberkäse, um genau zu sein dem Pizzaleberkäse den ich ja nicht so sehr mag, nur noch das kleine Endstück. Und auch bei den Wurstbrötchen und -baguettes herrschte eine Leere. Also musste ich entweder Hungrig durch den Tag gehen oder mich zu irgend einem der heutigen Angebote durchringen. So kam es dann dazu, dass ich doch noch bei den Rabas Empenadas, also den panierten Oktopus-Stäbchen, zugriff, die mit Remoulade und Röstkartoffeln serviert wurden. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen Krautsalat aus dem heutigen Angebot der Salattheke.

    Rabas Empanadas with remoulade & roast potatoes / Rabas Empanadas mit Remoulade & Röstkartoffel

    Die Röstkartoffeln erwiesen sich schon mal als recht Durchwachsen was ihre Konsistenz anging. Etwa zwei Drittel war fest, so wie man es von Kartoffeln eben erwartet, aber das dritte Drittel erwies sich als etwas matschig und zerkocht. Zum Glück waren die Rabas in ihrer knusprigen Panade aber heute einigermaßen gut gelungen und lieferten viel zartes und saftiges Oktopus-Fleisch, das man sich garniert mit Zitronensaft aus den beiliegenden Zitronenecken sowie etwas von der würzigen Remoulade schmecken lassen konnte. Und auch am Krautsalat gab es nichts auszusetzen, er erwies sich als knackig im Biss und angenehm süß-säuerlich im Geschmack. Bis auf die Kartoffeln also gar keine so schlechte Wahl. Alternativ hätte ich mir zwar auch Pommes geben lassen können, aber ob die so viel besser gewesen wären sei mal so dahin gestellt.
    Mir schien es beim Blick über die Tabletts der anderen Gäste fast so, als würden sich die Wollwürste heute der größten Beliebtheit erfreuen, daher billige ich dem heutigen Zusatzangebot mal den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zu. Und auf dem zweiten Platz folgten die Asia-Gerichte, erst auf Platz drei sah ich die Rabas Empanadas, die aber wiederum auch nur einen hauchdünnen Vorsprung vor dem Riz Casimir besaßen, das auch recht gern gewählt worden war. Aber wie üblich war Freitag sowieso deutlich weniger los als an den anderen Tagen der Woche, daher kann man so eine Platzierung nicht als repräsentativ sehen… 😉

    Mein Abschlußurteil:
    Rabas Empanadas: ++
    Remoulade: ++
    Röstkartoffeln: +
    Krautsalat: ++

    Spanische Paella mit Meeresfrüchten, Hühnchen & Seelachs [01.08.2019]

    Thursday, August 1st, 2019

    Nachdem ich mich gerstern ja mal wieder mit Resten von zu Hause begnügt hatte, entschied ich mich heute dazu unserem Betriebsrestaurant erneut einen Besuch abzustatten. Und es war Donnerstag, da stand mal bei Daily wieder ein Fritten-Gericht auf der Karte, heute Currywurst + drei Komponenten nach Wahl (Sättigungsbeilage, Gemüsebeilage, Suppe, Dessert oder Salat 180 gr.), das natürlich mit Pommes Frites serviert wurde. Aber für mich eindeutig zu mächtig und schwer, ich hatte ja beim Hackbraten am Dienstag eigentlich schon sehr “gesündigt”. Außerdem war der Preis mit 6,30 Euro recht deftig. Daher sah ich mich nach Alternativen um. Die Safranbandnudeln mit Meerrettichspinat bei Veggie waren auf jedenfall schon mal nichts für mich, denn ich mag ja keinen Meerrettich oder wie man hier in Bayern sagt: Kren. Blieben also noch das Gebratene Hühnerfleisch mit Gemüse in Massamansauce, das neben Gebackener Ananas und Banane mit Honig an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde oder eben die Spanische Paella mit Meeresfrüchten, Hühnchen und Seelachs mit Safranreis aus dem Abschnitt Vital der heutigen Tageskarte. Und da erschien mir die Paella doch am Interessantesten.

    Spanish paella with seafood, chicken & coalfish / Spanische Paella mit Meeresfrüchten, Hühnchen & Seelachs

    Der große Renner an diesem Gericht waren eindeutig die vier Chickenwings. Unter einer dünnen, pikant-rauchig marinierten Haut fand sich hier reichlich zwartes und saftiges Hähnchenfleisch, das sich auch noch angenehm leicht mit Messer und Gabel von den Knochen lösen ließ. Die Paella selbst fand ich eher mittelmäßig, denn der größte Teil bestand aus nur marginal gewürztem Reis, der in fast homöopathischen Mengen winzigen Stücken von Muscheln und Tintenfisch sowie ein wenig Gemüse versetzt war. Einzig beim leider etwas trocken wirkenden, gewürfelten Seelachs war man etwas großzügiger vorgangen. Aber ich hatte natürlich auch keine Meister-Paella erwartet, von daher passte es schon.
    Bei den anderen Gästen lag trotz der Peiserhöhung – ich berichtete – die Currywurst natürlich wieder der große Renner und konnte sich mit klarem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebheitsskala sichern. Auf Platz zwei sah ich die Asia-Gerichte, die noch etwas häufiger auf den Tabletts der anderen Gäste auftauchten als die Paella, die somit Platz drei belegte. Die Bandnudeln mit Kren-Spinat folgten auf einem guten vierten Platz.

    Mein Abschlußurteil:
    Chicken Wings: ++
    Paella: +

    Kalte Blätterteig-Pizza [31.07.2019]

    Wednesday, July 31st, 2019
    Cold puff pastry pizza / Kalte Blätterteig-Pizza

    Da es heute die meiste Zeit des Tages regnete und ich keine große Lust hatte ins Betriebsrestaurant zu gehen, entschied ich mich dazu die Reste der Blätterteig-Pizza von gestern Abend heute einfach als Mittagessen mit an die Arbeit zu nehmen und kalt zu verspeisen. War zwar nicht mehr so knusprig wie die frische Version gestern, geschmackt hat es aber dennoch – zumal der Belag hier weitaus mehr der Geschmacksträger ist als der Teigboden.
    Und im Betriebsrestaurant gab es sowie nichts wirklich Bewegendes. Die Spaghetti Bolognese mit Gran Pandano bei Vital wären wegen meines aktuellen selbst gewählten Nudelabstinenz nicht in Frage gekommen, der Curryreis mit Zucchini-Karottenragout bei Veggie hat bestimmt so ausgesehen wie er klingt: Langweilig. Und das Holzfällersteak vom Schweinenacken + drei Komponenten nach Wahl ( Sättigungsbeilage, Gemüsebeilage, Suppe, Dessert oder Salat 180 gr. ) bei Daily, das bestimmt mit Röstkartoffeln und Bratensauce serviert worden ist, wäre mir nicht nur zu mächtig sondern auch nach der aktuellen Preissteigerung auf 6,30 Euro etwas zu teuer gewesen. Vielleicht wäre das Gebratenes Schweinefleisch mit Gemüse in Currysauce noch was gewesen, aber die Gebratene Mienudeln mit Gemüse in rotem Thaicurry von der Asia-Wok-Theke fielen wegen Nudeln ebenfalls aus. Aber waren ja eh nur theoretische Überlegungen, denn ich begnügte mich wie bereits einleitend erwähnt ja mit drei Stücken kalter Pizza. 😉

    Blätterteig-Pizza mit Chorizo – ein Resteverbrauch

    Tuesday, July 30th, 2019

    Noch immer hatte ich Pizzasauce, Käse und Belag-Zutaten wie Chorizo, Peperoni und Pilze von meinen beiden Low-Carb Pizzen mit Quark-Käse-Boden und mit Blumenkohlboden vom Wochenende übrig. Und da ich vor allem bei der Pizzasauce nicht wusste, wie lange sie sich noch halten würde, entschied ich mich spontan heute Abend dazu noch eine weitere Pizza als Resteverbrauch zuzubereiten. Leider gab es in der Netto-Filiale auf meinem Heimweg keinen Pizzateig mehr, also griff ich einfach zu Blätterteig. Zu Hause angekommen konnte es auch schon losgehen mit der Zubereitung.

    Zuerst schob ich den Blätterteig für 5 Minuten in den auf 180 Grad vorgeheizten Ofen, um ihn etwas vorzubacken. Dadurch wird er trotz der später aufgebrachten Sauce und des Belages schön fluffig.
    01 - Blätterteig im Ofen vorbacken / Pre bake puff pastry in oven

    Dabei wölbt sich der Teig etwas auf, aber wir lassen ihn nachdem wir ihn wieder aus dem Ofen entnommen haben einfach kurz ruhen damit er wieder flach zusammenfällt.
    02 - Blätterteig vorgebacken / Pre-baked puff pastry

    Ist dies geschehen, bestreichen wir ihn mit Pizzasauce. Und ich hatte glücklicherweise von der von mir am Samstag hausgemachten Sauce noch genau die richtige Menge übrig, um diese dritte Pizza damit zu bestreichen.
    03 - Mit Pizzasauce bestreichen / Spread with pizza sauce

    Diese Schicht aus Pizzasauce bestreuen wir dann großzügig mit Käse, bei mir eine Mischung aus Mozzarella und Cheddar den ich noch vom Wochenende übrig hatte.
    04 - Mit Käse bestreuen / Dredge with cheese

    Es folgt der Belag nach eigenen Vorlieben, bei mir bestand dieser aus scharfer Chorizo
    05 - Chorizo auflegen / Add chorizo

    etwas Kochschinken, in Scheiben geschnittenen Champignons sowie einige Scheiben von roten und gelben Peperonis.
    06 - Weiteren Belag addieren / Add more toppings

    Zum Abschluss füge ich immer gerne noch eine weitere Schicht geriebenen Käses hinzu. Nach reiner Pizza-Lehre gilt das zwar als Sakrileg, aber ich wollte ja alle meinen verbliebenen Käses verbrauchen. 😉
    07 - Mehr Käse aufstreuen / Dredge with more cheese

    Den so bestückten Teig schieben wir dann noch einmal für 12-15 Minuten zurück in den Ofen.
    08 - Im Ofen backen / Bake in oven

    Ist der Käse geschmolzen ist und eine goldbraune Farbe angenommen hat, können wir unsere Blätterteig-Pizza auch schon wieder entnehmen
    09 - Puff pastry pizza with chorizo - Finished / Blätterteig-Pizza mit Chorizo - Fertig gebacken

    und sie unmittelbar mit dem Pizzaroller portionieren, servieren und genießen.
    10 - Puff pastry pizza with chorizo - Served / Blätterteig-Pizza mit Chorizo - Serviert

    Es zwar ja nur kleines Kurzrezept zum Verbrauch von übrig geblieben Zutaten meiner Kochexperimente vom Wochenende, aber auch mit dem Blätterteig-Boden erwies das Topping sich als überaus lecker und dank Chorizo und Peperoni auch als angenehm scharf. Und auch die fruchtige Pizzasauce hatte auch drei Tage nach ihrer Zubereitung nichts von ihrem leckeren Geschmack verloren. Der kurze Aufwand hatte sich auf jeden Fall gelohnt, es wäre wirklich schade gewesen irgend etwas entsorgen zu müssen.

    11 - Puff pastry pizza with chorizo - Side view / Blätterteig-Pizza mit Chorizo - Seitenansicht

    Hackbraten mit Zwiebelsauce & Kartoffelpüree [30.07.2019]

    Tuesday, July 30th, 2019

    Ein Kollege hatte es gestern schon nebenbei bemerkt, aber als ich am heutigen Dienstag endlich wieder dazu kam unser Betriebsrestaurant zu besuchen sah ich es selbst: Man hatte den Preis für die Daily-Gerichte klar erhöht. Anstatt so um die 4,80 Euro lagen sie jetzt bei 6,30 Euro. Ziemlich heftiger Preisanstieg. Ich weiß, klingt wie jammern auf hohen Niveau aber wenn man bedenkt dass ich hier ca. 200 mal im Jahr zu Mittag esse – abzüglich Wochenende und Urlaub – kommen wir immerhin auf ca. 300 Euro Mehrausgaben im Jahr, das ist auch nicht zu vernachlässigen.
    Und gerade heute reizte mich dann auch noch das Angebot bei Daily, ein Hackbraten mit Zwiebelsauce + drei Komponenten nach Wahl (Sättigungsbeilage, Gemüsebeilage, Suppe, Dessert oder Salat 180 gr.), ganz besonders. Zuerst überlegte ich noch ob ich auf das Wiener Backhendl mit hausgemachtem Kartoffelsalat bei Vital umsteige, das mit 4,48 Euro deutlich günstiger war – die Spinat- Ricottatortellini in Gorgonzolasauce und Ruccola bei Veggie waren auf jeden Fall nicht so nach meinem Geschmack. Vielleicht hätte ich mich auch noch mit dem Gebackenen Seelachs mit Gemüse und gelben Thaicurry in Kokosmilchsauce, der neben Gebratenen Tofu mit frischem Gemüse an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde, anfreunden können. Aber letztlich blieb ich dann doch, trotz des gestiegenen Preises, beim Hackbraten. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Himbeercreme aus dem Dessert-Angebot, jedoch weniger weil ich unbedingt Nachtisch wollte sondern eher weil dies oder eine Vorsuppe eh zum Paket gehörte. Und dann lieber was Süßes hinterher als bei dieser Portionsgröße des Hauptgerichts noch vorher eine Rinderbrühe mit Leberspätzle, eine Lauchcremesuppe oder eine Asiasuppe, so wie sie heute angeboten wurde.

    Meatloaf with onion sauce & mashed potatoes / Hackbraten mit Zwiebelsauce & Kartoffelpüree

    Alleine schon die etwa daumendick geschnittene Scheibe des lockeren, saftigen und einigermaßen gut gewürzten Hackbratens war schon eine wirkliche Männerportion. Dazu noch eine gute Kelle der würzigen, mit Schmorzwiebeln versetzten dickflüssigen Bratensauce und eine großzügige Portion des nicht angenehm festen Kartoffelpürees, kombiniert mit einer Handvoll TK-Mischgemüses aus Brokkoli, Möhren, Blumenkohl, Erbsen und grünen Bohnen machten diese Zusammenstellung zu einem eigentlich bereits viel zu mächtigen Mittagsmahl, das einem hart köperlich arbeitenden Menschen viel besser zugute gestanden hätte als einem eher mit Kopf und Fingern auf der Tastatur am Schreibtisch Schaffenden wie mich. Bis auf das zwar knackige, aber leider eher geschmacksarme Gemüse ein wirklich leckeres Gericht. Die mit Johannisbeeren und Pistaziensplittern garnierte, locker-schaumige, fruchtige aber nicht zu süße Himbeercreme schloss das heutige Mittagsschlemmen dann sehr gelungen ab. Ich war trotz des erhöhten Preises sehr zufrieden, aber sollte so etwas eindeutig nicht unbedingt jeden Tag verzehren. 😉
    Auch bei den anderen erfreute sich der Hackbraten großer Beliebtheit und konnte sich im Rennen um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala mit einem klaren Vorsprung gegen das ebenfalls im vorderen Feld agierenden Backhendl durchsetzen, das somit den zweiten Platz für sich bestimmen konnte. Auf Platz drei sah ich dann die Asia-Gerichte und vegetarischen Spinat-Ricotta-Tortellini schließlich belegten einen guten vierten Platz.

    Mein Abschlußurteil:
    Hackbraten: ++
    Zwiebelsauce: ++
    Kartoffelpüree: ++
    Mischgemüse: +
    Himbeercreme: ++

    Low Carb Pizza – Resteverbrauch [29.07.2019]

    Monday, July 29th, 2019
    Low Carb Pizza - Resteverbrauch

    Am Morgen überlegte ich noch, ob ich die Reste meiner LowCarb Quark-Käse-Pizza und Pizza mit Blumenkohl-Boden mit an die Arbeit nehmen sollte. Pizza ist eigentlich nichts, was sich so besonders gut zum aufwärmen eignet. Doch warum sollte ich fünf Euro im Betriebsrestaurant ausgeben, wenn ich noch mehr als genug von meinen Wochenend-Kreationen übrig hatte. Leider verzichtete ich dabei, wie sich beim späteren Blick ins Intranet zeigte, auf gleich mehrere interessante Angebote der heutigen Tageskarte. Gut, der Abgebräunter Leberkäs mit Bratensauce, Spiegelei und Röstkartoffeln bei Daily, der wie mir ein Kollege erzählte mit zusätzlichem TK-Gemüse serviert wurde, wäre mir wohl zu schwer gewesen. Aber der Gemischte Salat mit gebackenem Camembert und Baguette bei Veggie klang schon mal sehr lecker, auch wenn ich mich höchstwahrscheinlich doch eher noch für das Hähnchengyros mit Tzaziki, Krautsalat und Djuvecreis bei Vital entschieden hätte. Die Gebackenen Frühlingsrollen und das Gebratenes Rindfleisch mit Thaigemüse und Erdnußsauce von der Asia-Wok-Theke klangen auch nicht schlecht, aber sie wären heute wohl nicht in die nähere Auswahl gekommen. Wenn, ja wenn ich denn nicht noch die Pizza gehabt hätte. Da ich sie nicht in der Dose warmmachen wollte, suchte ich erst einmal einen Teller, musste jedoch feststellen dass in unserer Etagenküche mit der Mikrowelle nur Kuchenteller zur Verfügung standen. Also stapelte ich darauf meine Pizzareste, schob sie für einige Minuten in die Mikrowelle und fertig war mein heutiges Mittagsmahl.
    Na ja, besonders toll waren sie nicht mehr, denn aufgewärmte Pizza ist ja an sich schon kein Genuss und mit Low-Carb-Boden wird es nicht gerade besser. Dabei ging der Pizzaboden aus Blumenkohl noch etwas besser als der Käse-Quark-Boden, was aber vielleicht auch daran lag dass dieser noch einen Tag älter war. Letztlich waren es die leckere Tomatensauce und der Belag, die mir doch noch ein einigermaßen gutes Mittagsmahl bescherten. Vielleicht ist es mit Mehlteigboden ja noch etwas besser, aber Low Carb Pizzen eignen sich eindeutig eher zum sofortigen kompletten Verzehr als zum Aufbewahren. Soviel steht fest… 😉