Barschfilet mit Bohnenreis [24.02.2010]

Heute entschied ich mich für das “Barschfilet auf karibische Art aus dem Cajundunst mit kreolischen Bohnenreis” aus dem Bereich Vitality. Zwar klang auch das “Fleischpflanzerl in Rahmsoße an Sahnepüree” bei den traditionell-regionalen Gerichten ganz gut, erschien mir aber mal zu viel in Sauce ertränkt. Die “Spaghetti mit Spinat- Gorgonzola- Soße” aus der Sektion Globetrotter schließlich sahen zwar gut aus, aber ich bin kein allzu großer Freund des doch sehr geschmacksintensiven Gorgonzola-Käses, daher fiel es für mich aus. Außerdem gab es im Asia-Bereich noch “Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse nach Peking Art” und “Niang Hua Gai – Hühnerfleisch gebraten in gelben Thai Curry nach Peking Art“. Zu dem Barschfilet holte ich mir noch einen Naturjoghurt mit roter Grütze als Nachtisch.

Barschfilet mit Bohnenreis

Ein gleichartiges Gericht hatte ich schon einmal hier probiert und für gut befunden. Dieses Mal war das Barschfilet leider nicht ganz so groß geraten, war aber abermals zart und grätenlos. Getoppt wurde es wieder mit einer Mischung aus geschälten Tomaten, Pepperoni, Paprika und Zwiebeln, das geschmacklich angenehm scharf war. Als Sättigungsbeilage schließlich lag dem Gericht Reis mit roten Bohnen bei -wobei ich mit etwas mehr Bohnen gewünscht hätte, aber geschmeckt hat es auch so ganz gut. Der Nachtisch aus Naturjoghurt und roter Grütze mit Johannisbeeren und Kirschen bot schließlich einen sehr leckeren Abschluß.
In der Beliebtheit lag eindeutig und auch erwartungsgemäß das Fleischpflanzerl deutlich vorn. Dahinter lagen die Asia-Speisen und die hinteren Plätze belegten Spaghetti und Barschfilet, wobei hier eine Reihenfolge nicht deutlich ausmachbar war. Alles natürlich nach eigenem subjektiven Eindruck – aber das weiß er regelmäßige Leser natürlich. 🙂

Mein Abschlußurteil:
Barschfilet: ++
Karibisches Gemüse: ++
Bohnenreis: +
Naturjoghurt mit roter Grütze: ++

Joghurt, Birne & Mandarine


Auch heute früh gab es wieder einen wundervollen Blick auf die Alpen während wir in Richtung Autobahn fuhren. Ich muss mir unbedingt mal die Kamera einpacken und den Anblick ablichten – ist wirklich sehr schön anzusehen. Die Temperaturen bleiben aktuell konstant über Null und das Wetter ist angenehm mild wie ich feststellen muss – es deutet viel darauf hin dass sich der Frühling ankündigt.
Zum heutigen Kaffee, den ich mir wie immer im Kantinenbistro organisierte, kamen heute ein Erdbeerjoghurt, eine Birne und eine Mandarine. Der Joghurt stammt im übrigen aus dem Lidl und wurde mir dort von einem mit mir einkaufenden Kollegen empfohlen. Ob es sich nun wirklich um ein Bioprodukt handelt sei mal so dahin gestellt – es ist ja bekannt dass die Lebensmittelindustrie sich gerne mit falschen Federn schmückt und ihren Produkten Attribute gibt, die deren wahren Eigenschaften nicht entsprechen. Seien es nun Gummibären “ohne Fett”, Pseudo-Krabben auf Fischeiweis oder Pizza mit Käse, der eigentlich keiner ist. Über verminderte Inhalte in Verpackungen möchte ich gar nicht sprechen. Man hat sich aber irgendwie dran gewöhnt dass man von großen Unternehmen überall betrogen, verarscht und über den Tisch gezogen wird – da hilft nur erhöhte Aufmerksamkeit. Aber der Joghurt muss ich sagen war geschmacklich in Ordnung. Auch wenn ich noch immer ein wenig meine morgendliche Fleischportion in Form von Fleischpflanzerl oder Leberkäse vermisse. Vor allem wird es hart, wenn Kollegen im Büro eine Leberkäs’semmel verzehren und der Duft des warmen Leberkäses verlockend in der Luft liegt. Aber da muß ich eben stark sein…

Guten Appetit

Piccata Milanese [23.02.2010]

Das “Tahoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersauce“, welches an der Asia-Theke angeboten wurde, kam für mich heute nicht in Frage, das ebenfalls dort erhältliche “San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce“, klang zwar schon besser, sprach mich aber mit seinen teilweise ziemlich grob geschnittenen Gemüsestücken visuell nicht so sehr an. Viel mehr reizte mich da schon das “Pikante Kichererbsencurry auf indische Art mit Basmatireis“, welches ich bereits hier schon mal probiert und für gut befunden hatte, da konnte der “Gefüllte Schweinebauch mit Kartoffelgurkensalat” nicht so sehr mithalten, auch wenn er prinzipiell ganz gut aussah. Nach einigem überlegen entschied ich mich dann aber doch für das “Piccata Milanese von Schwein oder Pute auf Gabelspaghetti mit Tomatensauce” in der Putenvariante, welches ich mit einem Becherchen Grießpudding mit Aprikose ergänzte.

Piccata Milanese

Warum Gabelspaghetti so heißen erschloß sich mir erst einmal nicht, denn wenn sie eines nicht tun, dann ist es sich leicht mit einer Gabel aufnehmen zu lassen. Als Sättigungsbeilage in Kombination mit der mit Tomatenstücken und Kräutern versehenen Sauce eigneten sie sich dennoch ganz gut. Hauptbestandteil des heutigen Mittagsmahls war jedoch natürlich das Piccata Milanese, ein Putenschnitzel in einer Panade aus Käse, Ei und Mehl sowie wohl fein geriebenen Semmelbröseln. Traditionell besteht so ein Piccata ja aus Kalbsfleisch, aber über diese kleine Abweichung sehe ich in einer Kantine natürlich hinweg. Das Fleisch war zart, schmackhaft und vor allem nicht zu klein geraten – ein wirklich sehr leckeres Mittagsmahl, auch wenn die Präsentation heute durchaus zu wünschen übrig ließ und viel mehr nach Kantine aussah als dies in der Regel der Fall ist. Der Grießpudding schließlich, den ich vor dem Verzehr natürlich mit den Aprikosenstücken vermengte, schloß dieses Menu schließlich gut ab.
In der Beliebtheit war das Piccata Milanese heute ganz vorn mit dabei, gefolgt von dem Schweinebauch und den Asia-Gerichten. Aber auch das Kichererbsencurry fand seine Liebhaber, wenn auch als vegetarisches Gericht natürlich nicht in so großen Mengen wie die anderen Gerichte. Ich auf jeden Fall war sehr zufrieden mit meiner Wahl.

Mein Abschlußurteil:
Piccata Milanese (Pute): ++
Gabelspaghetti mit Tomatensauce: ++
Grießpudding mit Aprikosenstückchen: ++

Apfel, Mandarinen & Kaffee

Man merkt dass es Frühling wird – denn als ich heute früh vor die Tür trat schallte mir ein Crescendo an Vogelgezwitscher jeglicher Coleur entgegen und die gefiederten Viecher verfolgten sich Gegenseitig direkt vor der Haustür in wilden Sturzflügen durch die Lüfte. Es schien auf jeden Fall so als würde die Paarungszeit beginnen – auch wenn ich denke dass Ende Februar doch recht früh für so etwas ist.
Auf dem Weg zur Autobahn bot sich uns dann ein wundervoller Blick auf die Alpen, die im Licht der gerade aufgehenden Sonne am Horizont deutlich zu erkennen waren. Ein viel zu seltener Anblick den ich erst zwei oder drei Mal genießen konnte seit ich hier bin. Vielleicht lag es auch daran dass wir heute bereits um 7:15 Uhr aufgebrochen waren und genau die Zeitspanne erwischt hatten, in der ein solcher Blick am Morgen möglich ist.
Noch vor 7:40 Uhr erreichten wir dann die Arbeit und ich begab mich sogleich in die Kantine, um mich mit Kaffee einzudecken. Das ganze ergänzte ich mit meinem letzten Topaz / Italien Apfel und Mandarinen aus meinem gestrigem Einkauf bei Lidl. Mein Experiment des fleischfreien Frühstücks setzte ich heute fort und verzichtete auf die sonst üblichen Leberkäs- oder Fleischpflanzerlsemmeln. Obwohl ich zugeben muss, dass mich kurz vor dem Mittagsmahl gestern doch das Hungergefühl etwas plagte. Aber das ist in der Umgewöhnungsphase normal und ich werde drüber hinweg kommen (hoffe ich).

Bon Appetit

Rinderhacksteak “Mexiko” [22.02.2010]

Das Angebot des Betriebsrestaurants zum Wochenanfang kann man wieder durchaus als Interessant bezeichnen. Bei den Asia-Speisen lockten u.a. “Pad Thai – Gebratene Reisnudeln mit Ei, Lauchzwiebeln, Sprossen und Erdnüssen” und “Moo Pad Takai – Schweinefleisch mit Bambusstreifen, Frühlingszwiebeln,Paprika in Chili- Zitronengrassauce“, wobei mich das zweite ausgrund der Zutat Zitronengras weniger gereizt hätte. Außerdem lockte an der Vitality-Theke eine “Gnocchipfanne mit Kohl“, bei den “Tradition der Region”-Menus gab es ein “Jägerschnitzel in Pilzrahmsoße mit Knöpfle” und in der Sektion Globetrotter schließlich bot man “Rinderhacksteak ‘Mexiko’ mit Mais, Bohnen und Paprika dazu Kartoffelecken“. Zwar wäre die Gnocchipfanne wohl am vernünftigsten gewesen, ich entschied mich aber dann doch für das Rinerhacksteak – zu dem ich noch eine Schale mit Erbsen und Möhren als Beilage wählte.

Rinderhacksteak Mexiko

Das zusätzliche Gemüse wäre eigentlich nicht unbedingt notwendig gewesen, denn in der leicht scharfen Sauce befand sich ja bereits Mais, Kidneybohnen sowie rote und grüne Paprikastreifen. Und wie häufig war dies Gemüse auch nicht mehr richtig heiß – aber geschadet hat es mit Sicherheit auch nicht. Unter der Sauce fand sich schließlich eine große Rinderhack-Frikadelle, die sich als pikant gewürzt und angenehm saftig erwies. Außerdem lag eine annehmbar große Menge an Kartoffelspalten oder -ecken, die sowohl heiß als auch knusprig waren. In der Summe ein wirklich schmackhaftes Gericht, das mir sehr gut gemundet hat. Natürlich ist diskutabel, ob alles zu dem man Mais und Kidneybohnen gibt als “Mexiko”-Gericht bezeichnen kann, aber sei’s drum… 🙂
Auf der Beliebtheitsskala lagen das Rinderhacksteak und das Jägerschnitzel heute meines Eindrucks nach gleich auf, gefolgt von den Asia-Speisen und schließlich der Gnocchipfanne. Das lag in etwa in meiner Erwartung, wobei ich dem Schnitzel einen deutlicheren Vorsprung zugebilligt hätte, aber dazu hatte das Rinderhacksteak wohl doch zu gut ausgesehen.

Mein Abschlußurteil:
Rinderhacksteak: ++
Mexiko-Sauce: ++
Kartoffelecken: ++
Erbsen/Karotten: +/-