Putensteak “Tessin” [25.05.2010]

Der Asia-Bereich lockte heute mit “Gaeng Jiew Wan Pak – Gebratenes grünes Gemüse in grünem Thaicurry” oder “Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Erbsenschoten und frischen Sojakeimlingen in Austernsauce“, was beides recht lecker klang – aber mir war heute nicht so nach Asiatisch. Also warf ich einen Blick auf die regulären Angebote. Im Bereich Vitality gab es “Gnocchi mit Ruccola und gedünstenen Kirschtomaten“, was kalorientechnisch wahrscheinlich die beste Alternative gewesen wäre. Aber nach zwei mal Gnocchi am Wochenende (ich berichtete ja von meinem Kochexperiment) verzichtete ich. Übrig blieben noch die traditionell-regionalen “Schinkennudeln mit Tomatensauce” und schließlich das heutige Globetrotter-Gericht in Form eines “Putensteak Tessin mit Schinken und Käse überbacken, dazu Bratkartoffeln“. Nach kurzem Überlegen entschied ich mich dann für das Putensteak. Dazu nahm ich mir noch eine Schale Erbsen von der Gemüsetheke.

Putensteak "Tessin"

Unter einer Scheibe mageren Kochschinken, einigen Tomatenwürfel und einigen Tomatenwürfeln fand sich ein annehmbar großes Stück Putenfleisch, das zwar zart aber für meinen Geschmack doch etwas trocken geraten war. Dazu gab es wirklich ganz passable, pikant gewürzte Bratkartoffeln, eine großzügige Kelle einer dunklen Bratensauce und schließlich natürlich noch die selbst gewählten Erbsen. Leider merkte man den Erbsen an, dass sie bereits einige Zeit in der Gemüsetheke gelegen hatten, sie waren bereits leicht abgekühlt und eingefallen. Geschmacklich waren sie aber soweit ok. Mit Sicherheit weder kalorientechnisch noch was die Gesamtauswahl die allerbeste Wahl.
Dennoch schien das Putensteak “Tessin” sich heute großer Beliebtheit unter den anderen Besuchern und kam meines Eindrucks nach knapp auf Platz eins, gefolgt von den Schinkennudeln und den Asiagerichten. Die Gnocchis lagen zwar eindeutig hinten, aber wurden auch nicht gänzlich verschmäht. Letztlich gesehen wäre ich mit den italienischen Nocken wohl doch am besten gefahren, aber man kann ja nicht immer das Optimalste haben. Ab morgen muss ich mich aber dann wirklich wieder etwas mehr zusammenreißen.

Mein Abschlußurteil:
Putensteak “Tessin”: +
Bratkartoffeln: ++
Erbsen: +

Müller Milchreis & Banane

Als ich heute früh aus dem Fenster schaute sah es noch recht kühl aus. Einige Wolken hingen am Himmel und ein leichter Wind wehte durch die Wipfel der Bäume, welche die kleine Straße säumten an der ich hier bei München wohnte. Also entschied ich mich entgegen meiner Intention doch meine Sommerjacke anzuziehen bevor ich das Haus verließ. Ein Fehler wie sich bald heraus stellte, denn als ich nach ca. 15 Minuten Fußweg den S-Bahnhof erreicht hatte, hatten sich die Wolken verzogen und die Sonne brannte regelrecht auf den Bahnsteig, an dem ich allmorgendlich gemeinsam mit den anderen Fahrgästen wartete. Zwar hatten sich wieder einige Wolken vor die Sonne geschoben als ich mich nach der zehnminütigen Fahrt auf meinen zweiten Fußmarsch in Richtung meines Arbeitsplatzes machte – aber das wärte nicht lange und wenig später sendete sie wieder ihre wärmenden Strahlen und ich kam doch ins Schwitzen. Ich war froh als ich das Kantinenbistro erreichte und mir dort meinen Kaffee besorgen konnte.
Am Schreibtisch angekommen ergänzte ich ihn dann noch mit einer über das Wochenende etwas fleckig gewordenen Banane sowie einem 200g Becher Müller Diät Milchreis in der Geschmacksrichtung Pfirsich-Maracuja. Mit 164kcal oder 4 WW-ProPoints absolut im Rahmen dessen was ich für mein kleines Frühstück aktzeptabel finde. Und auch geschmacklich durchaus essbar und für den ersten Moment sättigend. Somit kann die durch den Pfingstmontag leicht verkürzte Woche ja kommen.

Guten Appetit

Viva Vital Fruchtquark

Heute gönnte ich mir einen Fruchtquark mit 0,2 % Fett der Marke Viva Vital, einer Hausmarke des Discounters Netto. Der 250g Becher lag mit 162 kcal bzw. 3,5 WW ProPoints angenehm niedrig. Zwar hatte sich etwas Flüssigkeit auf der Quarkcreme angesammelt als ich den Becher öffnete, aber das ließ sich durch leichtes Umrühren natürlich schnell beheben. Bei der aktuellen Hitze, die Deutschland nach letzten eher kühlen Wochen heimgesucht hat, hält sich mein Appetit um ehrlich zu sein auch ziemlich in Grenzen. Also genau das richtige für so einen Tag. Und die Temperaturen sollen die nächsten Tage wohl auch über 20 Grad bleiben – allerdings kündigt die Vorhersage ab Morgen Nachmittag wohl auch die ersten Sommerregen an. Kann mir aber egal sein – ich muss ab morgen ja eh wieder arbeiten.

Guten Appetit

Gnocchi-Zucchini-Pfanne mit Schafskäse – das Rezept

Es ist ja nicht so dass ich in letzter Zeit nicht gekocht hätte, aber meine Experimente waren in letzter Zeit nur bedingt erfolgreich, so dass ich mir einen bebilderten Bericht darüber gespart habe. Heute aber gelang mir mal wieder eine Speise, die ich wärmstens weiterempfehlen möchte: Gnocchi-Zucchini-Pfanne mit Schafskäse welche ich noch mit etwas Tartar aufgewertet habe.

Für zwei Portionen benötigen wir:

400g Gnocchi
01 - Zutat Gnocchi

2 Tomaten
02 - Zutat Tomaten

eine mittelgroße Zucchini
03 - Zutat Zucchini

eine mittelgroße Zwiebel
04 - Zutat Zwiebel

1-2 Zehen Knoblauch (je nach Geschmack)
05 - Zutat Knoblauch

100 – 120g echten Schafskäse – Ich wählte die Light-Variante mit 9% Fett
06 - Zutat Schafskäse

Gekörnte Gemüsebrühe
07 - Zutat gekörnte Brühe

150 – 200g Tartar (Rindergehacktes) (Optional – man kann das ganze auch vegetarisch zubereiten)
08 - Zutat Tartar

Außerdem benötigen wir zum Würzen Salz Pfeffer und Oregano.

Als erstes kochen wir die Gnocchi gemäß Packungsanleitung in etwas gesalzenem Wasser.
09 - Gnocchi kochen

Während die Gnocchi kochen, wenden wir uns dem Gemüse zu. Wir schneiden die Zwiebel in Würfel,
10 - Zwiebel würfeln

die Tomate grob
11 - Tomate schneiden

und die Zucchini in nicht allzu große Streifen oder Würfel.
12 - Zucchini schneiden

Sobald die Gnocchi fertig sind gießen wir sie ab uns stellen sie beiseite. Dann braten wir in einer Pfanne kurz Zwiebel und Knoblauch mit etwas Öl an
13 - Zwiebeln und Knoblauch anschwitzen

und geben das gewürzte Tartar hinzu. Ich verwendete zum würzen Salz, Pfeffer und etwas Knoblauch aus der Knoblauchpresse.
14 - Tartar anbraten

Ist das Tartar einigermaßen durch, geben wir auch die Zucchiniwürfel in die Pfanne und braten sie für zwei bis drei Minuten mit an.
15 - Zucchini hinzugeben und anbraten

Nun geben wir etwas Wasser in die Pfanne
16 - Mit Wasser aufgiessen

und lassen alles auf mittlerer Stufe für ca 8-9 Minuten bei gelegentlichem Umrühren vor sich hin köcheln damit die Zucchini schön weich ist.
17 - Köcheln lassen

Während es köchelt, rühren wir etwa einen Dreiviertel Esslöffel gekörnte Gemüsebrühe in die Flüssigkeit
18 - Gemüsebrühe hinzugeben

und schmecken das ganze vorsichtig mit Salz, Pfeffer und Oregano ab.
19 - Würzen mit Pfeffer 20 - Würzen mit Salz 21 Würzen mit Oregano

Sind die Zucchinistücke schön durch gekocht, geben wir auch die Tomatenwürfel hinzu und lassen sie zwei bis drei Minuten mit kochen.
22 - Tomaten hinzu

Nun ist es an der Zeit den Schafskäse hinein zu bröseln und unter zu rühren. Die Masse sollte dabei schön sämig werden.
23 - Schafskäse rein bröseln

Als letzte Zutat geben wir schließlich die gekochten Gnocchi in die Pfanne, rühren sie unter und lassen das ganze noch einmal kurz aufkochen.
24 - Gnocchi hinzugeben

Haben die Gnocchi wieder die selbe Temperatur wie der Rest des Pfanneninhaltes, können wir unser Gericht schließlich servieren.
25 - Pfanne mit Gnocchi

Ich war vom Geschmack dieser Kreation wirklich begeistert muss ich sagen. Vor allem der Geschmack des Schafskäses in Verbindung mit dem Knoblauch gaben dem ganzen eine sehr leckere Note.
26 - Gnocchi-Zucchini-Pfanne - fertiges-Gericht

Und auch die Kalorienbilanz kann sich sehen lassen. Meiner groben Kalkulation nach hat eine Portion ca. 570kcal oder 14 WW-ProPoints – man kann das Ganze also durchaus als leichtere Mahlzeit durchgehen. Mir hat das ganze auf jeden Fall vorzüglich geschmeckt.
Ob das ganze Aufwärm-/Mikrowellentauglich ist werde ich morgen hier noch nachtragen. Auch zum Aufwärmen eignet sich das Gericht wunderbar. Im Kühlschrank aufbewahrt und am nächsten Tag in der Mikrowelle erwärmt gibt es geschmacklich eigentlich keine Abstriche. Hat mir sowohl frisch als auch aufgewärmt sehr gut geschmeckt. Also: Guten Appetit

Gai Pad Praw Wan [21.05.2010]

Von den drei Angeboten der regulären Küche, “Frisch gekochter Milchreis mit Waldbeerensauce” im Bereich der traditionell-regionalen Speisen, “Seelachsfilet paniert mit Kartoffel-Gurken-Salat und Remouladensauce” bei den Globetrotter-Gerichten und schließlich “Zarte Hühnerbrust gefüllt mit Basilikumpesto auf Tagiatelle al tomato” hätte mich noch am ehesten die Hühnerbrust gereizt. Aber als ich einen Blick auf das Asia-Wok-Angebot warf und dort neben “Chop Suey – Gebratenes Asia-Gemüse in Kokossauce” auch “Gai Pad Praw Wan – Gebackenes Hähnchenfilet mit frischem Gemüse in süß-saurer Sauce” entdeckte, war meine Entscheidung eigentlich gefallen. Hähnchenfilet süß-sauer klang einfach zu lecker. Den Reis garnierte ich mir dazu natürlich wie immer mit einem Esslöffel Sambal Olek. Den Glückskeks aber ließ ich wieder weg – so toll sind die Dinger nun auch nicht und ich glaube ja eh nicht an das Zeug das auf den darin enthaltenen Zetteln steht.

Gai Pad Praw Wan

Neben den mit Haut versehenen und daher wohl nicht gerade kalorienarmen, dafür aber zarten und schmackhaften Hähnchenfiletstücken fanden sich natürlich wieder reichlich verschiedene Gemüsesorten im Gericht, darunter Karotten, Kohl, Thai-Basilikum, Mungobohnenkeinlinge und Zucchini. Das ganze war mit einer angenehm schmeckenden und meiner persönlichen Meinung nach gut dazu passenden süß-sauren Sauce garniert. Gemeinsam mit den mit Sambal Olek vermengten Reis eine wirklich sehr ansehnliche Portion, die mich mehr als gut sättigte.
Auf der allgemeinen Beliebtheitsskala lagen heute meines Eindruckes nach die Asia-Gerichte vorne, den zweiten Platz belegten etwa zu gleichen Teilen die Hühnerbrust mit Tagiatelle al tomate und das Seelachsfilet. Vereinzelt waren aber auch Teller mit dem Milchreis zu sehen, aber deutlich weniger als bei den anderen Angeboten. Ich war mit meiner Wahl heute auf jeden Fall sehr zufrieden – Geflügelgerichte süß-sauer gehen immer bei mir. Nur an den Geschmack dieses Thai Basilikum muss ich mich noch etwas gewöhnen, davon scheint unsere Köchin ja immer gerne reichlich in ihre Gerichte zu machen. Aber man gewöhnt sich ja an fast alles. 🙂

Mein Abschlußurteil:
Hähnchenfilet süß-sauer: ++
Reis: ++