Bauer Vanillejoghurt & Banane

Weiterhin gibt sich das Wetter regnerisch und kühl – keine Spur von Sommer. Zum Glück blieb es bis auf ein paar sporadische Tropfen heute aber trocken während ich mich auf dem Weg zur Arbeit befand. Nach meinem gestrigen Umzug in eine neue Wohnung – etwas kleiner aber dafür mit Balkon – ist mein morgendlicher Weg zur S-Bahn nun um einige Minuten kürzer geworden. Das macht sich aber nur minimal bemerkbar.
Im Kantinenbistro angekommen musste ich mich heute dort mit allem eindecken, da ich wegen besagtem gestrigen Umzug nicht mehr zum Einkaufen gekommen war. Meine Wahl fiel neben dem üblichen Kaffee auf eine Banane und einen 150g Becher Bauer Vanillejoghurt mit 0,1% Fett (66kcal / 1,5 WW ProPoints).Der Joghurt erwies sich zwar als lecker, war aber fast schon als Trinkjoghurt verwendbar da er recht dünn und flüssig war. Hoffen wir dass ich so gut bis zum Mittag durchkomme – meine Waage hatte mir meine Abstinenz von Fleischpflanzerln und Leberkäsbrötchen heute morgen auf jeden Fall ein weiteres Mal gedankt.

Guten Appetit

Kichererbsencurry [31.05.2010]

Zwar klangen sowohl das traditionell-regionale Gericht “Paprikarahmschnitzel vom Schwein mit Kartoffelröstinchen” als auch das Angebot bei Globetrotter in Form von “Pikantem Rindergeschnetzelten mit Gemüsereis” sehr verlockend – und auch die Speisen aus der Asia-Ecke, darunter “Poh Piard Thord – knusprige Frühlingsröllchen” und “Pad Pieew Wan – Schweinefleisch mit Gemüse und Ananas in süß-sauerer Sauce” waren eindeutig nicht von der Hand zu weisen – aber ich entschied mich heute dann dennoch für das Menu bei Vitality: “Pikentes Kichererbsencurry auf indische Art mit Basmatireis“. Ein gleichartiges Gericht hatte ich ja hier schon mal getestet und für gut befunden – und irgendwie war mir heute nach einem Curry. Außerdem schienen mir 545kcal pro Portion erschien es mir auch sehr für meine Bestrebungen die geeignet, die Kalorienzufuhr bewußt zu reduzieren.

Kichererbsencurry

Ein Kollege stellte am Tisch die Frage, warum Kichererbsen nun eigentlich Kichererbsen heißen. Man muß davon ja nicht kichern und sie selber kichern auch nicht. Daher habe ich mich mal Schlau gemacht: Die Kicherebse (Cicer arietinum) ist eine Nutzpflanze aus der Familie der Kicherebsen, Unterfamilie Schmetterlingsblüter (Faboideae) in der Familie der Hülsenfrüchtler (Fabaceae) und sind mit echten Erbse besteht nicht näher Verwandt. Der Name ist über mittelhochdeutsch Kicher bzw. althochdeutsch kihhira aus dem lateinischen cicer entlehnt. Cicer heißt einfach nur „Erbse“. Die Bezeichnung Kichererbse ist also ein sog. Pleonasmus und bedeutet so viel wie „Erbsenerbse“. War mir bisher auch noch nicht bekannt – man lernt doch nie aus.
Kommen wir aber nun zu dem Kichererbsencurry. Auch wenn es rein vegetarisch war fand ich es wirklich sehr gelungen und lecker. Die Kicherebsen selbst waren nicht etwa weich, sondern eher al dente, aber das beeinflusste den geschmacklichen Gesamteindruck nicht. Das Curry selbst war auch noch mit verschiedenen weiteren Gemüsesorten versetzt, von denen ich vor allem die Karotten und etwas wie Wirsing identifizieren konnte. Dabei entwickelte es auch eine ganz leichte Schärfe, was für einen Liebhaber von scharfen Speisen wie ich es bin nur ganz minimal erschmeckbar war. Vermengt mit der Kugel von Basmatireis ein wirklicher Genuß. Einziger Nachteil, den ich aber nicht in die Bewertung einfließen lasse ist, dass wie so häufig die Sättigung nicht ganz so lange anhielt. Aber das ist mir von vegetarischen Speisen ja bekannt und wird daher billigend in Kauf genommen.
Der große Renner unter den anderen Gästen war aber heute eindeutig das Paprikarahmschnitzel, das unangefochten den ersten Platz in der allgemeinen Beliebtheit belegte. Auf Platz zwei folgten die Asia-Speisen und den hinteren Rang teilten sich meines subjektiven Eindrucks nach das Rindergeschnetzelte und das Kichererbsencurry. Ich konnte bei beiden keinen deutlichen Favoriten ausmachen, beide waren offensichtlich doch eher selten gewählt worden. Aber meine kleine “Rangliste” ist natürlich immer nur ein Ausschnitt aus der Zeit, die ich mich in der Kantine aufhalte.

Mein Abschlußurteil:
Kichererbsencurry: ++
Basmatireis: ++

Der Cremige & Banane

Regen, Regen und nochmals Regen. So kann man wohl das aktuelle Wetter hier in München am treffensten beschreiben. Bereits als ich gestern Abend zurückkehrte tröpfelte es vom Himmel und heute früh war der Niederschlag sogar noch etwas intensiver geworden. Traut man der Wettervorhersage soll es bis Freitag auch nicht besser werden. Keine schönen Aussichten.
Nachdem ich heute also am Arbeitsplatz angekommen und meinen Schirm kräftig ausgeschüttelt hatte, besorgte ich mir wie fast jeden morgen erst einmal einen Becher Kaffee und ergänzte das ganze mit einer Banane sowie einem Weihenstephan Der Cremige Joghurt mit 0,1% Fett – Geschmacksrichtung Kirsche. Mit 127,5kcal / 3 WW ProPoints pro 150g Becher ein leichter und leckerer Rahmjoghurt. Gut, Weihenstephan gehört zur Theo Müller Unternehmensgruppe und über deren Vorgehen bei der verwendung von genmanipulierten Tierfutter habe ich ja bereits berichtet – aber das soll mir heute Morgen erst mal egal sein. Mir hat der Joghurt auf jeden Fall wieder mal sehr geschmeckt.

Guten Appetit

Kurztest Frosta Hähnchen Chakalaka

Die Fußballweltmeisterschaft 2010 in Südafrika steht vor der Tür. Da ist es natürlich verständlich dass viele Hersteller von Lebensmitteln – und nicht nur die – mit passenden Produkten aufwarten. Ich habe mich entschlossen in nächster Zeit mal einige dieser Gerichte hier zu testen. Anfang macht heute Hähnchen Chakalaka der Frosta AG aus Hamburg – erworben im hiesigen tegut Supermarkt.

01 - Front
Beutel – Vorderseite

02 - Rückseite
Beutel – Rückseite

Ursprünglich handelt es sich bei Chakalaka um ein würziges Gemüse-Relish aus Tomaten, Karotten, Chilischoten, gebackenen Bohnen und Weißkohl – ein typisches Gericht der namibischen und südafrikanischen Küche. Frosta hat für sein Gericht ebenfalls Weißkohl, Karotten, Zuckererbsenschoten, gelbe Paprika und Zwiebeln mit Basmatireis und marinierten Hähnchenbrust-Filets kombiniert und schließlich mit Salz, Knoblauch, edelsüßem Paprika, Cayennepfeffer und schwarzem Pfeffer gewürzt. Klingt sehr interessant und lecker. Mal schauen ob es meinen Erwartungen entspricht.
Die Zubereitung ist wie bei den meisten Fertiggerichten denkbar einfach. Man gibt etwas Öl (ca. 2 EL) in eine Pfanne,

03 - Öl in Pfanne

und fügt anschließend das noch tiefgefrorene Fertiggericht hinzu.

04 - in Pfanne geben

Nun erhitzt man den Pfanneninhalt auf höchster Stufe für einige Minuten und lässt ihn dann für weitere 9-10 Minuten bei mittelerer Hitze fertig garen.

05 - erhitzen & garen

Das war es dann auch schon – fertig ist die Hähnchenpfanne.

06 - Hähnchen Chakalaka - fertiges Gericht

Das Hähnchen Chakalaka erwies sich als angenehm scharfes und schmackhaftes Gericht. Der Hersteller hat hier eindeutig nicht zu viel versprochen als er die beiden Chilischoten auf die Verpackung drucken ließ. Und wie ich beim studieren der Nährwertangaben erfreut feststellen durfte, war das ganze auch kalorientechnisch sehr niedrig angesetzt.

Nährwerte:
  100g 500g
(Beutel)
Brennwert: 371 kj
88 kcal
1853 kj
439 kcal
Eiweiß: 5,5g 27,5g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
1,7g
0,7g
8,5g
3,5g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
12,6g
2,8g
63,0g
14,0g
Ballaststoffe: 1,6g 8,0g
Natrium: 1,0g 5,0g
BE: 1,1 5,5

Das entspricht 12 WW ProPoints. Allerdings muss man hier natürlich noch das verwendete Olivenöl hinzu rechnen, was den Kalorienwert noch etwas nach oben treibt. Aber selbst mit dem Olivenöl noch ein durchaus als diätisch zu bezeichnendes Lebensmittel.

Nicht nur für die Freunde scharf zubereiteter Gerichte kann ich das Frosta Hähnchen Chakalaka wärmstens empfehlen. Mal wieder ein wirklich gelungenes Fertiggericht.

Meine Wertung: 3 MG

Kurztest Costa Meeresfrüchtepizza

In den Tiefen meines Tiefkühlfaches fand sich noch etwas, das ich dringend endlich mal verbrauchen musste: Eine weitere Tiefkühlpizza, dieses mal eine Costa Meeresfrüchtepizza der Firma Costa Meeresspezialitäten GmbH & Co. KG aus Emden, erworben im hiesigen tegut Markt zum Preis von 3,29 Euro, was ich für eine Pizza mit Meeresfrüchten aber noch aktzeptabel befand.

01 - Front
Verpackung Vorderseite

02 - Back
Verpackung Rückseite

Das klang wirklich sehr lecker. Laut Packungsangabe sollten sich neben Lachs, Thunfisch und Garnelen auch Spinat, Tomaten Frischkäse, Kapern und Edamer auf dieser Teig aus Weizenmehl befinden. Und die Abbildung verhieß wirklich einen sehr reichhaltigen Belag. Ob hier die Werbung mit der Realität übereinstimmt – was ja häufig leider nicht der Fall ist – werden wir gleich feststellen.
Als erstes musste ich die Pizza natürlich von ihrer Verpackung befreien. Wie üblich befand sich eine in Folie eingepackte Fertigpizza darin.

03 - Pizza in Folie
Pizza in Folie

Diese Folie ließ sich ohne Probleme schnell entfernen und gab den Blick auf die eigentliche, noch tiefgefrorene Pizza frei. Dabei lösten sich zwar ein paar Stücke des Lachs und eine Garnele, diese ließen sich aber ja wieder leicht manuell auf der Pizza platzieren. Und bereits jetzt war ein deutlich fischiger, aber angenehmer Geruch wahrzunehmen.

04 - Pizza ausgepackt
Pizza – ausgepackt und tiefgefroren

Und wie man sieht kann man den Belag wirklich als sehr reichhaltig bezeichnen. Vor allem von dem Lachs, der lt. Packungsangabe aus Blöcken geschnitten ist, dominierte meiner Ansicht nach, aber auch beim Thunfisch schien man nicht gespart zu haben. Einzig die Garnelen waren nur sehr spärlich vertreten, ich zählte gerade mal fünf Stück. Aber das entsprach auch der Abbildung auf der Verpackung, daher will ich mich hier natürlich nicht beschweren. Prinzipiell war das was die Verpackung zeigte dem Inhalt wirklich sehr ähnlich, aber ein entgültiges Urteil möchte ich erst nach erfolgter Zubereitung abgeben.
Der Durchmesser des Pizzabodens betrug im übrigen ziemlich genau 23,5cm.
Um die Pizza verzehrfertig zu machen, sollte man nun den Backofen – ich besitze ja bekanntlichermaßen einen Elektrischen mit Ober- und Unterhitze – auf 220 Grad vorheizen und den Rost auf den unteren Drittel der Schienen einschieben. Ich habe da leider einen kleinen Fehler gemacht und die mittelere Schiene wie bei so ziemlich allen anderen Pizzen genommen – aber das sollte sich zum Glück nicht negativ auswirken.

05 - im Ofen
Pizza im Ofen

Die Backzeit war auf der Verpackung mit 13-15 Minuten angegeben, ich ließ sie jedoch da sie nach dieser Zeit in der Mitte noch zu weich erschien insgesamt etwa 20 Minuten im Ofen. Was ich nach dieser Zeit aus dem Ofen förderte, sah meiner Meinung nach schon mal wirklich gut aus. Und der angenehme Geruch nach Meeresfrüchten entströmte der Backröhre und machte mir wirklich großen Appetit.

06 Pizza fertig
Pizza – fertig gebacken

Nun ging es an den Verzehr der Pizza. Und ich muss zugeben dass ich sehr begeistert vom Geschmack dieser Fertigpizza war. Die Kapern, denen ich ja bisher eher kritisch gegenüber stand, fielen geschmacklich überhaupt nicht ins Gewicht. Viel mehr war da der deutlich Geschmack nach Meeresfrüchten, wobei natürlich Lachs und Thunfisch dominierten. Das ganze lag auf einer Art Sauerrahm, in den die Blattspinat- und Tomatenstücke recht reichhaltig eingerührt waren, getoppt vom Edamer Käse. Und der Boden war ebenfalls ein Genuß, denn man hatte hier eine Art Mürbeteig verwendete, der vor allem an den sehr schmalen Rändern extrem knusprig geworden war. Dabei war er, der italienischen Zubereitungsmethode entsprechend aber ansonsten angenehm dünn wie man auf folgendem Foto sehen kann.

07 - Pizza angeschnitten
Pizza angeschnitten

Diese Pizza hat wirklich – wohlgemerkt für eine Fertigpizza – sehr gut geschmeckt. Vor allem für die Freunde von Fisch und Meeresfrüchten ein wirklicher Tip.

Werfen wir noch einen Blick auf die Nährwerte:

Nährwerte:
  100g 390g
(Pizza)
Brennwert: 952 kj
227 kcal
3213 kj
885 kcal
Eiweiß: 9,9g 38,6g
Fett: 11,5g 44,9g
Kohlehydrate: 21,1g 82,3g

Keine Diätspeise, eine Pizza dieser Art entspricht immerhin 25 WW-ProPoints. Da ich aber heute Mittag ja eher kalorienbewußt gegessen habe, bin ich trotz dieser Kalorienbombe tatsächlich noch innerhalb meines Limits geblieben. Und gut geschmeckt hat es außerdem.

Meine Abschlußwertung:

Boden/Rand: 3 von3 Sternen
Duft: 3 von3 Sternen
Belag/Optik: 3 von3 Sternen
Geschmack: 3 von3 Sternen

Ich kann diese Fertigpizza also vorbehaltlos empfehlen, vorausgesetzt natürlich man mag Meeresfrüchte und Fisch. 😉