Lachs auf Blattspinat [05.05.2010]

Obwohl mich sowohl das “Pad Pla Muek – Gebratener Tintenfisch mit frischem Gemüse und Pilzen in Fischsauce” sehr reizte als auch die “Poh Piard Thor – Knusprige Frühlingsröllchen” nicht schlecht klangen, wollte ich heute nicht schon wieder Asiatisch essen und sah mich daher mal im regulären Angebot um. Die “Gebratene Putenoberkeule auf Orangenrahmsauce mit Spätzle” als traditionell-regionale Speise erschien mir dabei wirklich eine Alternative und auch die grünen “Tortellini in Tomaten-Pilzsauce” als Globetrotter-Menu erschien mir nicht allzu übel. Vor allem war beides nicht allzu kalorienreich. Aber getoppt wurde dies noch von heutigen der Vitality-Speise: “Pochierter Lachs auf Blattspinat mit Estragonsauce und Kartoffeln“, welche mit 407kcal das optimalste für heute zu sein schien. Außerdem hatte ich auch Appetit auf Fisch und das Gericht sah außerdem nicht allzu schlecht aus. Da hätte ich mir fast noch einen Nachtisch dazu leisten können, aber ich blieb dennoch hart und verzichtete darauf.

Lachs auf Blattspinat / salmon with leaf spinach

Neben den reichlich vorhandenen, kleinen Salzkartoffeln fand sich eine annehmbar große Menge Blattspinat mit Zwiebeln, die Estragonsauce und schließlich ein schmales, aber hohes Stück pochierten Lachsfleisches, das auf der unteren Seite sogar noch über etwas Fischhaut verfügte. Unter Pochieren versteht man im übrigen ein sanftes Garziehen in heißen, aber nicht kochenden Wassers mit 75 bis 90 Grad. Pochierten Fisch gab es hier im Betriebsrestaurant ja schon öfters und ich muss sagen dass diese Zubereitungsmethode ein wirklich angenehm zartes Fleisch zum Ergebnis hat. Zudem war der Fisch auch wieder einmal vollkommen Grätenfrei. Der Spinat wiederum traf wie ich zugeben muß nicht so ganz meinen Geschmack, wobei mich vor allem der kräftige Geschmack nach Zwiebeln störte. Da gibt es aus meiner Sicht bessere Rezepte für dieses Gemüse. An den Kartoffeln gab es aber nichts auszusetzen und auch die Sauce, die neben Estragon offensichtlich auch körnige Gemüsebrühe mit winzigen Karottenstückchen enthielt, schmeckte wunderbar und passte auch ganz gut zum restlichen Gericht.
Meiner Meinung nach lag heute in der allgemeinen Publikumsbeliebtheit die Putenkeule vorne, aber knapp gefolgt von den Asia-Gerichten. Aber auch die Tortellini erfreuten sich einiger Beliebtheit und lagen meinem Eindruck nach knapp vor dem Fisch. Da kann ich mich aber auch täuschen, da ich natürlich nur einen Teil des Kantine zu überblicken vermag. Bis auf den Spinat war ich aber mit meiner Wahl wirklich zufrieden. Fisch geht eigentlich immer und gesund ist er außerdem.

Mein Abschlußurteil:
Pochierter Lachs: ++
Blattspinat: +/-
Estragonsauce: ++
Kartoffeln: ++

Zott Jogolé & Pfirsiche

Es ist weiterhin naß und kalt. Heute früh nieselte es beständig, als ich mich durch dieses ungemütliche Wetter zuerst zur S-Bahn und dann in Richtung Arbeit kämpfte. Und das schlimmste: Die Wettervorhersage verheißt bis in die nächste Woche herein offensichtlich keine Besserung. Hoffentlich krieg ich keine Erkältung.
Um einer solchen Vorzubeugen ernährte ich mich heute morgen natürlich wieder gesund und gönnte mir neben einem Becher Kaffee und zwei kleinen Pfirsichen einen 150g Becher Zott Jogolé Apfel-Vanille mit 0,1% Fett, welcher mit 103,5 kcal oder 3 WW-ProPoints zu buche schlug. Ein angenehm milder und schmackhafter Joghurt, der mit 49 Eurocent auch nicht allzu teuer erschien. War zwar letztlich nicht viel, aber um bis zum Mittag nicht vor Hunger umzukippen sollte es dennoch reichen. 😉

Guten Appetit

Gaeng Dang Phed [04.05.2010]

Da das “Fleischpflanzerl mit Pilzrahmsauce, dazu Kartoffelpüree” im Bereich der traditionell-regionalen Speisen mit zu fett erschien und das “Putensteak Hawaii mit Curryreis” mir zu sehr nach Kantine aussah, war ich heute drauf und dran mich das erste Mal an “Mariniert gebratenes Tofu auf gedünstetem Chinakohl mit gebratenen Eierreis” heran zu wagen, wobei vor allem das Tofu eine Premiere für mich gewesen wäre. Aber dann entdeckte ich im Asia Wok Bereich das “Gaeng Dang Phed – Gebratene Ente mit Paprika, Zucchini und Bambussprossen in scharfem roten Curry“, was mir sehr verlockend erschien, wobei mir aber auch das “Pad Thai – Gebratene Reisnudeln mit Ei, Lauchzwiebeln, Sprossen und Erdnüssen” recht verlockend erschien. Aber letztlich fiel meine Entscheidung dann doch zu Gunsten des Entengerichts. Um testen zu können ob der rote Curry wirklich so scharf war wie angekündigt, verzichtete ich heute mal auf das Sambal Olek auf dem Reis. Den Glückskeks ließ ich mir aber nicht nehmen.

Gaeng Dang Phed - Fried duck in hot red chili sauce

Um es gleich zu Beginn aufzulösen: Die Schärfe des roten Chilis war zwar spürbar, aber bei weitem nicht so stark wie das Sambal Olek. Dafür war die Schärfe etwas unterschwelliger und nicht gleich so deutlich wie bei Sambal Olek. Leider musste ich auch sogleich feststellen, dass eine nicht zu ignorierende Menge von Zitronengras dem Gericht beigemengt war und dass in einer Menge die für meine leichte Abneigung gegen dieses Gewürz doch etwas zu viel erschien. Abgesehen davon war das Gericht aber wieder recht gut gelungen – wieder mit viel Gemüse aber auch genügend gebratenem Entenfleisch. Da die Ente natürlich mit Haut war, fiel die Kalorienbilanz letztlich nicht ganz so positiv aus. Aber die Haut abzuziehen und zurück zu lassen war mir einfach etwas zu umständlich. In der Summe dennoch eine Wahl, die ich nicht bereute, auch wenn ich wegen des Zitronengrases keine vollkommen positive Wertung geben kann.
In der allgemeinen Beliebtheit lag heute aber deutlich die Fleischpflanzerl vorne, gefolgt von dem Putensteak Hawaii und dann den Asia-Gerichten. Aber auch erstaunlich viele Gäste labten sich heute an dem Tofu-Gericht. Vielleicht sollte ich bei Gelegenheit doch mal den Schritt tun und dieses Tofu probieren. Vielleicht ist es ja gar nicht so schlecht wie ich denke.

Mein Abschlußurteil:
Gaeng Dang Phed: +
Reis: ++

Cremoso & Banane

Heute gab es nach einem längeren Spaziergang durch den kühlen und bewölkten, aber glücklicherweise regenfreien Morgen zum morgendlichen Kaffee eine Banane und einen Cremoso Yoghurt in der Geschmacksrichtung Amarena-Creme von der Firma Molkerei Gropper GmbH & Co. KG. Ich weiß gar nicht was mich dazu bewog einen solch riesigen Becher mit 330g zu kaufen. Immerhin schlug sich das dann auch gleich mit 386kcal oder 10 WW-ProPoints nieder, eigentlich viel zu viel für den morgen. Auch wenn er sehr gut geschmeckt und sogar mit Fruchstücken versehen war: Dafür hätte ich auch fast schon eine Frikadellensemmel essen können. Aber geschmeckt hat es dennoch – ich werde mich aber in Zukunft was die Größe meiner morgendlichen Milchspeiseprodukte angeht eindeutig mehr zurückhalten.

Dennoch: Guten Appetit

Lammcurryeintopf [03.05.2010]

Während im Asia-Wok Bereich heute u.a. “Asiagemüse mit Erdnußsauce nach Peking Art” und “Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Erbsenschoten und frischen Sojakeimlingen in Austernsauce” lockten, war das Angebot in der regulären Küche heute eher durchwachsen. Am ehsten wären wohl die “Mexikanische Chili-Linsen mit Reis” aus dem Vitality-Bereich etwas für mich gewesen. Der “Spießbraten mit Zwiebelsauce und Knödel” als heutiges traditionell-regionales Gericht erschien mir etwas zu fett und die Globetrotter-Speise in Form von “Canneloni mit Fleischfüllung in Tomatensauce” sahen mir zu sehr nach Fertiggericht aus. Aber Glücklicherweise gab es noch zusätzlich ein Tagesangebot in Form eines “Lammcurryeintopfes“, für den ich mich dann eher kurzfristig entschied. Das ganze war entgegen der sonstigen Gegebenheiten zum selber Portionieren – normalerweise bekommt man die Portionen ja von einem der Mitarbeiter aufgemacht. Dennoch versuchte ich mir nicht eine allzu große Portion zu nehmen. Nachtisch gab es natürlich keinen.

Lammcurryeintopf

Dass es sich dabei eventuell um die Reste des Lammcurry mit Cocoslimettensauce war mir dabei egal. In einer Mischung aus Kartoffel, Möhren, Erbsen, Bohnen und weiteren Gemüsen fanden sich reichlich Stücke größtenteils mageren Lammfleisches in einer exotisch-pikant gewürzten Sauce. Die Mischung war wirklich sehr lecker wie ich feststellen durfte. Ein wenig Baguette dazu hätte zwar nicht geschadet, aber es ging auch gut ohne.
Den ersten Platz in der allgemeinen Beliebtheit würde ich heute aber eher den Asia-Gerichten zugestehen, gefolgt vom Spießbraten, dann den Canneloni, dem Lammcurryeintopf und schließlich den Currylinsen. Aber alles natürlich wieder nur meinem persönlichen Eindruck und rein subjektiv.

Mein Abschlußurteil:
Lammcurryeintopf: ++