Posts Tagged ‘nahrungsmittel’

Kao Pad [13.07.2010]

Tuesday, July 13th, 2010

Aus der regulären Küche hätten mich durchaus die “Spaghetti Bolognese mit Parmesan” aus dem Bereich Globetrotter gereizt. Das hatte ich aber erst vor kurzem gehabt. Auch das heutige Vitality der “Zucchini-Kartoffelgulasch mit Baguette” klang durchaus in Ordnung. Wiederum zu kalorienreich erschien mir der “Biergulasch vom Rind mit Butternudeln” aus der traditionell-regionalen Küche, wobei mich hier mehr die Butternudeln als der Biergulasch selbst etwas nachdenklich stimmte. Aber irgendwie war mir heute nach Asiatisch, und dort stand neben “Gaeng Gei Mai Plao On – Hähnchenstreifen gebraten in roter Kokosnusssauce” heute auch “Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse in Sojasauce” auf der Karte. Ein vegetarisches Asia-Gericht hatte ich meines Wissens noch gar nicht probiert und gebratener Reis kam mir heute irgendwie gerade recht. Bei gebratenen Reis wäre es natürlich sinnlos gewesen, noch eine Schale Reis dazu zu nehmen. Da konnte ich meiner Meinung auch noch Ausnahmsweise mal einen kleinen Becher Fruchtjoghurt zum Nachtisch wählen.
Kao Pad
Ein wirklich leckeres und leichtes Gericht, welches mir genau richtig für den heutigen Sommertag schien. Neben dem gebratenen Reis selbst fand sich auch reichlich Ei, Frühlingszwiebeln, Karotten, Zucchini, grüne und gelbe Paprika sowie Salat und Sojasprossen in der Mischung. Der Geschmack selber war dabei trotz der Zutat Sojasauce sehr mild, was ich mit Hilfe eines Esslöffels Sambal Olek aber leicht zu ändern wusste. Ein wirkliche sehr schmackhaftes Gericht wie ich zugeben muss. Und auch der eher dünne, dafür aber sehr an frischen Erdbeeren reiche Joghurt erwies sich als gute Wahl.
Der große Renner bei den anderen Kantinengästen waren aber heute eindeutig die Spaghetti Bolognese. Auf Platz zwei kamen wohl die Asia-Gerichte, aber sehr knapp gefolgt von dem Biergulasch und schließlich ebenfalls sehr eng gefolgt von dem Zucchini-Kartoffelgulasch.
Zwar hielt die Sättigung wie üblich nicht ganz so lange an, aber ich konnte mich mit Hilfe einer Banane kalorienarm bis zum Abend retten. Ist auch dringend notwendig, denn meine Bestrebungen zur Kalorienreduktion haben aktuell nicht mehr den gewünschten Erfolg. Bleibt zu hoffen dass durch etwas mehr Obacht beim Mittagessen sich diese Erfolge bald wieder einstellen. Von daher gesehen war der Joghurt zwar nicht die beste Wahl, aber bereut habe ich die Wahl auch nicht.

Mein Abschlußurteil:
Kao Pad: ++
Fruchtjoghurt: ++

Morgenbiertrinkerin, Müller Knüller & Banane

Tuesday, July 13th, 2010

Müller Knüller & Banane

Obwohl es gestern Abend nach Sonnenuntergang hier bei München noch ziemlich gewittert und gestürmt hat, konnte ich heute morgen als ich mich auf den Weg zur S-Bahn machte keinerlei Spure eines nächtlichen Niederschlages beobachten. Die Temperaturen waren aber angenehm im Vergleich zu den vorherigen Tagen und mochten im Schatten bei etwa zwanzig bis einundzwanzig Grad gelegen haben. In der prallen Sonne erwiesen sich die Temperaturen aber gefühlt als deutlich höher.
Ein Erlebnis in der S-Bahn möchte ich heute morgen noch kurz erwähnen. Irgendwo auf der Strecke stieg eine Person zu, die sich etwas unsicher auf den Beinen bis ganz nach hinten im Wagon bewegte. Da ich in mein Buch vertieft war, vermutete ich eine Gehbehinderung. Als ich dann zum Aussteigen aufstand, sah ich die Person jedoch noch einmal kurz an und musste erkennen, dass es sich hier um eine noch recht junge Frau (ca. Ende zwanzig schätze ich) handelte, die eine mit einm Küchentuch eher unzureichend versteckte Bierflasche in der Hand hielt und scheinbar bereits (oder noch?) am Dienstag morgen stark angetrunken war. Die Kleidung schien er einfach und zweckmässig und sonderlich gepflegt schien sie auch nicht. Ich beließ es aber bei einem kurzen Blick – das Leben anderer geht mich ja eigentlich auch nichts an, ich bin ja nicht die Stasi. Einige andere Fahrgäste schienen das nicht so zu sehen, denn sie meinten offenbar die Frau permanent und unverholen mit bösem Blick anstarren zu müssen. Nicht dass ich morgendlichen Alkoholkonsum in öffentlichen Verkehrsmitteln gut heißen würde, aber ein ständiges Anstarren der betroffenen Person halte ich für Verhalten aus der untersten Schublade. Die meist männlichen Fahrgäste in Handwerkerkleidung, die allabendlich ihre Bierflaschen in der S-Bahn leeren und dort teilweise zurück lassen starrt ja auch niemand an. Fehlte eigentlich nur noch dass diese Leute ihre Mistgabeln und Fackeln herausholen… 😉
Schließlich erreichte ich nach einem zweiten Fußmarsch das Kantinenbistro und holte mir meinen Morgenkaffee, den ich heute mit einer Banane und einem 150g Becher Müller Knüller Himbeere (Untertitel: “Lecker für Alle!”) ergänzte. Hatte ich gestern im Tengelmann entdeckt, kannte ich noch nicht und wollte es daher mal ausprobieren. Letztlich war es ein ganz normaler Joghurt, vielleicht etwas fruchtiger als normal, aber nichts was ich mit diesem bereits etwas antiquiert wirkenden Jugendsprache-Begriff “Knüller” bezeichnen müsste. Am Boden des Bechers fand sich dann auch noch ein Spruch, der mich unmittelbar an die von heutigem Standpunkt aus gesehen eher peinlichen Alf- oder Asterix-Sprüche von den Klebebildern aus Hanuta- oder Duplo-Packungen in den späten Achtzigern und frühen Neunzigern erinnerte.
Müller Knüller Becherboden
Geschmeckt hat es zwar, war aber also auch nichts besonderes. Selbst die Werte mit 156kcal pro Becher oder 4 WW ProPoints waren wie zu erwarten.

Guten Appetit

Bärlauchrahmschnitzel [12.07.2010]

Monday, July 12th, 2010

Entgegen meiner Hoffnung fand sich heute nichts wirklich der sommerlichen Wärme angepasstes auf der Tageskarte. Von der Asia-Ecke, wo “Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsrollen” und “Pad Pieew Wan – Schweinefleisch mit Gemüse und Ananas in süß-saurer Sauce” angeboten wurden, reizte mich nichts wirklich, obwohl das mit der süß-saure Sauce schon ein wenig verlockend klang. Die “Tortelloni al pesto basilico” aus dem Bereich Vitality klang zwar auch ganz ok und die “Griechischen Bifteki mit Tzatziki und Zwiebeln mit Tomatenreis” bei Globetrotter, welche ich hier, hier, hier und hier war verlockend wie üblich – aber um mal was neues zu probieren. Und dazu erschien mir das traditionell-regionale “Bärlauchrahmschnitzel vom Schwein mit Knöpfle“. Dazu nahm ich mir noch ein Schälchen Mischgemüse von der Gemüsetheke.
Bärlauchrahmschnitzel & Knöpfle
Das Gemüse aus Erbsen, Möhren, Bohnen und Mais war wie üblich von der Gemüsetheke war zwar geschmacklich in Ordnung und angenehm heiß, wenn man ihm aber doch anmerkte dass es nicht frisch sondern warm gehalten war. Zu den Knöpfle, der hier üblichen Spätzleform, gab es schließlich ein wie üblich unpaniertes Schnitzel, das beidseitig mit Bärlauch mariniert schien. Ich kann mich nicht entsinnen je zuvor bewußt etwas mit Bärlauch gegessen zu haben. Heute durfte ich dann feststellen, dass diese Gewürzpflanze wirklich dem Fleisch einen angenehmen Geschmack gab. Hat mir sehr gut geschmeckt – ich habe meine Entscheidung mal wieder etwas neues zu probieren habe ich nicht bereut.
Unter den anderen Kantinengästen war es heute schwierig, einen klaren Favoriten auszumachen. Den ersten Platz teilten sich wohl die Bifteki und das Schnitzel, gefolgt von den Asia-Speisen und schließlich den Tortelloni. Kalorientechnisch wären die Nudeln mit Sicherheit die bessere Entscheidung gewesen – aber auch das magere Schnitzel sollte meine Bilanz nicht allzu sehr nach oben getrieben haben.

Mein Abschlußurteil:
Bärlauchrahmschnitzel: ++
Knöpfle: ++
Mischgemüse: +

Langarmträger, Früchtetraum & Aprikosen

Monday, July 12th, 2010

Früchtetraum & Aprikosen

Die Temperaturen waren heute früh noch einigermaßen auszuhalten als ich zur S-Bahn ging. Natürlich wird es heute wie auch die Tage zuvor wieder eine Affenhitze geben und ich habe meine Kleidung dementsprechend angepasst. Was ich absolut nicht verstehen kann sind Leute die bei solchem Wetter mit langärmligen Hemden und langen Hosen herumlaufen. Anzugträger sind die eine Sorte – hier ist es häufig berufsbedingt nicht zu vermeiden auch bei tropischen Temperaturen im Jacket und mit Schlips herum laufen zu müssen. Aber wie ich heute früh wieder beobachten durfte gibt es offensichtlich auch Leute, die aus reinem Spaß an der Freude sich entschließen absolut unangepasste Kleidung zu tragen. Schwitzen die nicht?
Nun ja, ich tue es jedenfalls und erreicht nach leichtem transpirativen Verlust von Körperflüssigkeit schließlich das Kantinenbistro wo ich mir meinen Morgenkaffee besorgte und diesen mit einigen Aprikosen sowie einem 125g Becher Ehrmann Früchtetraum Kirsche, welcher mit 147,5kcal oder 4 WW ProPoints zu buche schlug. Für den Morgen reicht das dann auch – ich habe bei solchem Wetter eigentlich kaum Hunger. Mal schauen ob ich was leichteres zum Mittag finde…

Guten Appetit

Kurztest Dr. Oetker Culinaria Chakalaka

Saturday, July 10th, 2010

Bevor die Fußballweltmeisterschaft 2010 ja nun fast vorüber ist, will ich noch schnell ein weiteres WM Produkt testen, das bereits seit einigen Wochen in meinem Tiefkühlfach wartet: Die Dr. Oetker Culinaria Chakalaka-Style, die ich wenn ich mich recht entsinne für 2,89 Euronen im hiesigen Rewe-Markt erworben habe. In der Beschreibung wird von knusprigen Baconstreifen, gegrillten Zwiebel- und Paprikastücken und einer Knoblauch- und Chili-Würzung gesprochen – was wie ich fand recht vielversprechend klang.

01 - Packung Vorderseite
Packung vorne

02 - Packung Rückseite
Packung hinten

Wie bei allen bisher getesteten Fertigpizzen auch findet sich in der Pappverpackung eine in Folie eingeschweißte, vorgebackene und tiefgefrorene Pizza.

03 - in Folie
Pizza in Folie

Ausgepackt ist die Pizza ziemlich genau 23cm im Durchmesser – ein guter Durchschnittswert den ich auch bei vielen anderen Pizzen dieser Art messen konnte.

04 - ausgepackt

Für die Zubereitung wird der Ofen auf 210 Grad vorgeheizt und dann die Pizza eingeschoben, um laut Beschreibung 11-15 Minuten dort zu verbleiben und aufzubacken. Ich ließ sie jedoch fast 20 Minuten darin, da sie mir nach 15 Minuten noch nicht so ganz fertig aussah.

05 - im Ofen
Pizza im Ofen

Trotz dieser doch recht langen Zeit im Ofen musste ich beim rausholen der Pizza feststellen, dass der Boden noch etwas durchdrückte und nicht ganz fest geworden war – und das trotz 5 Minuten längerer Backzeit als vorgeschrieben war. Länger wollte ich sie aber beim besten Willen nicht im Ofen lassen. Trotz dieser leichten Instabilität sah das was ich da raus geholt hatte meiner Meinung nach schon mal ganz gut aus.

06 - Pizza Culinaria Chakalaka fertig
Pizza fertig

Auch geschmacklich fand ich sie dann ganz gelungen. Der Chakalaka-Style war meiner Meinung nach gut getroffen – einzig fand ich dass die gelben Paprikastücke irgendwie doch nicht ganz dazu passten. Vielleicht hätte man hier doch lieber zu Mango greifen sollen, was meines Ermessens nach gut in die Gesamtkomposition gepasst hätte. Dennoch: Gute Pizza – hat mir vorzüglich gemundet.

07 - Pizza angeschnitten

Werfen wir zum Abschluß noch einen Blick auf die Nährwerte:

Nährwerte:
  100g 365g
(Pizza)
Brennwert: 950 kj
226 kcal
3466 kj
827 kcal
Eiweiß: 8,6g 31,5g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
10,3g
4,2g
37,5g
15,3g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
25,7g
2,6g
37,7g
15,3g
Ballaststoffe: 1,9g 6,9g
Natrium: 0,72g 2,61g

Das entspricht 23 WW ProPoints. Natürlich absolut kein diätisches Lebensmittel, aber mit diesen Werten durchaus im unteren Kaloriensegment der bisher getesteten Fertigpizzen anzusiedeln. Einzig die Backfrische von Wagner liegt mit 720kcal noch unterhalb dieser Werte. Dass der Boden nicht so ganz fest geworden ist sehe ich aber als kleinen Minuspunkt – denn lange genug war sie ja im Ofen. Geschmacklich hatte dies aber glücklicherweise so gut wie keinen Einfluß.

Meine Abschlußwertung:

Boden/Rand: 2 von3 Sternen
Duft: 3 von3 Sternen
Belag/Optik: 2 von3 Sternen
Geschmack: 3 von3 Sternen