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Rinderroulade mit Blaukraut [17.06.2010]

Thursday, June 17th, 2010

Nachdem ich ja gestern schon Asiatische gegessen hatte, fielen die dortigen Angebote in Form von “Asiatischem Gemüse, herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce” oder “Gaeng Messaman Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman Curry” aus. Aber auch die reguläre Küche hatte heute einige interessante Angebote. Nach “Farfalle al peperoni” aus der Vitality-Ecke war mir heute aber nicht so und die bei Globetrotter angebotenen “Chicken Wings mit Barbequesauce und Countrypotatoes” erschienen mir doch etwas zu fett. Also fiel meine Wahl auf das heute Tradition der Region Gericht, einer “Hausgemachte Rinderroulade mit Kartoffelpüree und Blaukraut“.
Rindsroulade mit Blaukraut
Mit der Sauce war man wie zu sehen ist mal wieder sehr großzügig umgegangen, aber das bin ich ja bereits gewohnt. Ebenso wie ich eigentlich schon gewohnt bin dass das Kartoffelpüree etwas dünnflüssiger ist als ich es normalerweise gewohnt bin. Geschmacklich war es zwar vollkommen in Ordnung. Und auch beim Blaukraut gab es geschmacklich nichts auszusetzen. Das einzige was mich etwas stutzig machte war ein kleiner Klumpen einer geleeartigen Masse, welchen ich im Blaukraut fand. Geschmacklich war er undefinierbar und hatte den Geschmack des umgebenden Blaukrauts angenommen. Vielleicht besser wenn ich nicht weiß um was es sich handelt und auch nicht länger drüber nachdenke. 😉 Der Hauptbestandteil des Gerichtes war aber natürlich die Rinderroulade, die ohne Fäden, Zahnstochern oder ähnliches gerollt war. Umgeben von dünnem Rindfleisch, das nur an einer kleinen Stelle scheinbar etwas zu lange gebraten worden war, fand sich eine Füllung aus Bacon-Speck, Zwiebeln, Karotten sowie einer kleinen Gewürzgurke.
Füllung Rindsroulade
Ich bin von zu Hause zwar eine etwas andere Füllung gewöhnt, aber nachdem ich hier und hier ja schon Rinderroulade in diesem Betriebsrestaurant probiert habe, scheint mir dass die Füllung mit Bacon, Karotten und Gewürzgurken die hier wohl übliche zu sein.
Die Roulade war dann auch das deutlich beliebteste Gericht unter den anderen Gästen, aber eng gefolgt von den ebenfalls gern genommenen Chicken Wings, die heute noch eindeutig vor den Asia-Gerichten lagen. Auch die Farfalle erfreuten sich einer gewissen Beliebtheit, auch wenn sie als vegetarisches Gericht in der Beliebtheit doch eindeutig hinter den anderen Angeboten lagen.
Mit schätzungsweise 230kcal oder 8 WW ProPoints pro Roulade plus Kartoffelpüree, der Sauce und natürlich dem Blaukraut kam ich somit heute auf 16 WW ProPoints, was absolut innerhalb meines heutigen Rahmens lag.

Mein Abschlußurteil:
Rinderroulade: ++
Blaukraut: ++
Kartoffelpüree: +

Cassis-Vanille Joghurt, Birne & Banane

Thursday, June 17th, 2010

Andechser Joghurt, Birne & Banane

Bei ca. 13 Grad und bedecktem Himmel gestaltete sich das Wetter heute morgen wie auch die Tage zuvor eher herbstlich. Zum Glück blieb es trocken, aber glaubt man dem Regenradar wird uns am späteren Nachmittag bis Abend hier in der Münchner Gegend Gewitterregen erwarten. Hoffentlich komme ich nach der Arbeit einigermaßen trocken in meine hiesige Unterkunft.
Zum morgendlichen Kaffee gab es für mich heute eine chilenische Birne, eine Banane und einen 180g Becher Andechser Bio-Joghurt mild auf Cassis Vanille. Mit 3,7% Fett hatte so ein Becher 167kcal oder 4 WW ProPoints, was für mich absolut im Rahmen eines leichten Frühstücks lag. Der Joghurt musste zwar vor dem Verzehr noch verrührt und gemischt werden, was sich aufgrund des hohen Bechers etwas schwieriger gestaltete und vor allem den verwendeten Teelöffel bis über die Hälfte des Griffs mit Joghurt bedeckte, aber davon einmal abgesehen fand ich den milden Joghurt sehr gelungen. Übrigens: Milde Joghurts sind ja wie ich bei stern.de gelesen habe mit Milchsäurebakterien versehen, die weniger nachsäuern und den Geschmack mildern. Naturjoghurts sind ja eher säuerlich, was vielen nicht so schmeckt. Ich mag beides – obwohl die milderen, rechtsdrehenden Milchsäurekulturen ja angeblich Ernährungsphysiologisch vorteilhafter sein sollen. Wieviel davon Marketing-BlaBla der Hersteller ist und wieviel davon wirklich stimmt vermag ich aktuell nicht zu sagen.

Guten Appetit

Gebratene Garnelen in Thai-Sauce [16.06.2010]

Wednesday, June 16th, 2010

Mein erster Gedanke heute war es, mich für das “Schonend gebratene Seehechtfilet mit Kräuterquark an steirischem Kartoffelsalat” aus dem Bereich Vitality zu entscheiden. Die traditionell-regionalen “2 Stück gebackene Camembert mit Preiselbeeren an Salatgarnitur” erschien mir wiederum nicht so verlockend. Das heutige Globetrotter-Gericht in Form eines “Piccata Milanese von der Pute auf Gabelspaghetti mit Tomatensauce” hatte ich ebenfalls in der näheren Auswahl, entschied mich dann aber doch dagegen. Denn neben “Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Spezial-Sauce” und “Gaeng Dang Gal – Gebratenes Hühnchen mit frischem Gemüse, Bambussprossen in scharfem roten Curry” gab es heute im Asia-Bereich auch “Gebratene Garnelen mit verschiedem Gemüse in milder Thai-Sauce“. Und da ich Garnelen ja sehr schätze, entschied ich mich spontan um und wählte dieses Gericht. Dazu gehörte natürlich eine Portion Reis, die ich mir mit etwas Sambal Olek garnierte.
Fried prawns / Gebratene Garnelen
Wie üblich waren leider an den Garnelen wieder die harten Schwanzpanzer belassen worden, was ein wenig Aufwand bedeutete um die Garnelen zu verzehren. Aber das nahm ich wie üblich in Kauf. Natürlich befand sich wieder auch eine reichliche Auswahl an verschiedenen Gemüsen in diesem Wokgericht – ich entdeckte unter anderem Paprika in rot und gelb, Zucchini, Karotten, Zwiebeln, Eisbergsalat, Bambussprossen, chinesische Pilze und Thai-Basilikum. Die Thai Sauce erwies sich als dunkle, dünne Flüssigkeit die im Geschmack Sojasauce etwas ähnelte. Ich kenne Thai-Saucen ja eher in scharf mit Chili, aber hier hatte man offensichtlich etwas anderes als Zutat gewählt. In der Summe war das ganze auf jeden Fall sehr sättigend und Wohlschmeckend.
Bei der Allgemeinheit der Kantinengäste lag heute aber deutlich das Piccata Milanese vorne. Auf Platz zwei kamen meiner Ansicht nach die Asia-Gerichte, eng gefolgt vom Camembert und schließlich dem Seehechtfilet. Im Nachhinein gesehen hätten es heute ja nicht unbedingt schon wieder gebratene Garnelen sein müssen, ich hatte asiatische Gerichte mit Garnelen in letzter Zeit ja doch etwas häufiger, aber es schmeckt halt so gut.

Mein Abschlußurteil:
Gebratene Garnelen in Thai-Sauce: ++
Reis: ++

Der Cremige, Jonagold & Banane

Wednesday, June 16th, 2010

Der Cremige, Jonagold & Banane

Ein dünner Sprühregen, zu wenig um einen Schirm aufzuspannen aber dennoch deutlich auf der Haut spürbar, begleitete mich heute morgen auf meinem Weg zum S-Bahnhof. Zur Zeit scheint es tatsächlich, als wäre der Sommer der letzte Woche mit Temperaturen über 30 Grad endlich zu beginnen schien schon wieder vorbei ist. 15 Grad ist nun wirklich keine Temperatur für Mitte Juni – aber so lange ich im Büro sitze kann es mir natürlich auch egal sein.
Nachdem ich dann nach einem weiteren Spaziergang – der Sprühregen hatte an meinem Zielort zum Glück aufgehört – das Kantinenbistro erreicht hatte, besorgte ich mir natürlich wie jeden Morgen erst einmal einen Kaffee. Das wurde dann mit einem Apfel der Sorte Jonagold, einer Banane und einem Weihenstephan Der Cremige Joghurt mit 0,1% Fett – Geschmacksrichtung Erdbeere. Ich fand den Joghurt zwar etwas dünnflüssig, aber mit ca. 131kcal oder 3 WW ProPoints war es eine leichte Kost für den heutigen morgen.

Guten Appetit

Coq au Vin & Tagliatelle [15.06.2010]

Tuesday, June 15th, 2010

Bei den Asia-Gerichten lockten heute u.a. “Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse, Sojasauce” und “Nua Pad King – Rindfleisch scharf mit Frühlingszwiebel, Bambus und Ingwer“, was beides sehr lecker klang, aber nach dem gestrigen Asia-Tag wollte ich heute doch lieber mal etwas aus der regulären Küche versuchen. Hier wären die “Mexikanische Chili- Linsen mit Reis” aus dem Bereich Vitality kalorientechnisch mit Sicherheit die beste Wahl gewesen und sah außerdem auch sehr verlockend aus. Das traditionell-regionale “Holzfällersteak vom Schweinenacken mit Zwiebeln und Röstkartoffeln” wiederum erschien mir etwas zu mächtig, obwohl es auch sehr verlockend aussah. Nach einigem Abwägen fiel meine Wahl dann auf den goldenen Mittelweg in Form eines “Coq au Vin – Geschmorte Hähnchenkeule in Rotweinsauce auf Tagliatelle“, die ich mir mit einer Schale Erbsen und Möhren von der Gemüsetheke noch etwas aufwertete. Ein gleichartiges Gericht hatte ich hier und hier auch schon mal probiert und für gut befunden.
Coq au Vin
Schon beim ersten Bissen merkte ich das meine Wahl sehr gelungen war. Es gelang mir ohne Probleme das reichlich vorhandene, zarte Geflügelfleisch von der Keule zu schälen. Die Tagliatelle waren ebenfalls sehr gelungen, auch wenn sie sich irgendwie wehrten mit der Gabel aufgenommen zu werden. Einzig den Erbsen und Möhren merkte man schon etwas an, dass sie bereits einige Zeit in der Gemüsetheke gelegen hatten. Geschmacklich waren aber auch sie ansonsten vollkommen in Ordnung.
In der allgemeinen Beliebtheit lag meiner Ansicht nach das Holzfällersteak deutlich vorne. Auf dem zweiten Platz lagen etwa gleich auf schließlich die Asia-Gerichte und der Coq au Vin und auf Platz drei folgten schließlich die Mexikanischen Chili-Linsen.
Mit 12 WW ProPoints für den Coq au Vin und noch mal 5 für die Nudeln lag ich mit meiner Hähnchenkeule auf jeden Fall absolut im Plan – ich bereue meine Wahl auf jeden Fall nicht.

Meine Abschlußwertung:
Coq au Vin: ++
Tagliatelle: ++
Erbsen & Möhren: +