Cremoso & Banane

Heute gab es nach einem längeren Spaziergang durch den kühlen und bewölkten, aber glücklicherweise regenfreien Morgen zum morgendlichen Kaffee eine Banane und einen Cremoso Yoghurt in der Geschmacksrichtung Amarena-Creme von der Firma Molkerei Gropper GmbH & Co. KG. Ich weiß gar nicht was mich dazu bewog einen solch riesigen Becher mit 330g zu kaufen. Immerhin schlug sich das dann auch gleich mit 386kcal oder 10 WW-ProPoints nieder, eigentlich viel zu viel für den morgen. Auch wenn er sehr gut geschmeckt und sogar mit Fruchstücken versehen war: Dafür hätte ich auch fast schon eine Frikadellensemmel essen können. Aber geschmeckt hat es dennoch – ich werde mich aber in Zukunft was die Größe meiner morgendlichen Milchspeiseprodukte angeht eindeutig mehr zurückhalten.

Dennoch: Guten Appetit

Lammcurryeintopf [03.05.2010]

Während im Asia-Wok Bereich heute u.a. “Asiagemüse mit Erdnußsauce nach Peking Art” und “Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Erbsenschoten und frischen Sojakeimlingen in Austernsauce” lockten, war das Angebot in der regulären Küche heute eher durchwachsen. Am ehsten wären wohl die “Mexikanische Chili-Linsen mit Reis” aus dem Vitality-Bereich etwas für mich gewesen. Der “Spießbraten mit Zwiebelsauce und Knödel” als heutiges traditionell-regionales Gericht erschien mir etwas zu fett und die Globetrotter-Speise in Form von “Canneloni mit Fleischfüllung in Tomatensauce” sahen mir zu sehr nach Fertiggericht aus. Aber Glücklicherweise gab es noch zusätzlich ein Tagesangebot in Form eines “Lammcurryeintopfes“, für den ich mich dann eher kurzfristig entschied. Das ganze war entgegen der sonstigen Gegebenheiten zum selber Portionieren – normalerweise bekommt man die Portionen ja von einem der Mitarbeiter aufgemacht. Dennoch versuchte ich mir nicht eine allzu große Portion zu nehmen. Nachtisch gab es natürlich keinen.

Lammcurryeintopf

Dass es sich dabei eventuell um die Reste des Lammcurry mit Cocoslimettensauce war mir dabei egal. In einer Mischung aus Kartoffel, Möhren, Erbsen, Bohnen und weiteren Gemüsen fanden sich reichlich Stücke größtenteils mageren Lammfleisches in einer exotisch-pikant gewürzten Sauce. Die Mischung war wirklich sehr lecker wie ich feststellen durfte. Ein wenig Baguette dazu hätte zwar nicht geschadet, aber es ging auch gut ohne.
Den ersten Platz in der allgemeinen Beliebtheit würde ich heute aber eher den Asia-Gerichten zugestehen, gefolgt vom Spießbraten, dann den Canneloni, dem Lammcurryeintopf und schließlich den Currylinsen. Aber alles natürlich wieder nur meinem persönlichen Eindruck und rein subjektiv.

Mein Abschlußurteil:
Lammcurryeintopf: ++

Rote Grütze & Banane

Gestern Abend war wie, wie bereits das Wochenende zuvor, mit dem Zug nach München zurück gekehrt. Auch wenn die Züge in Richtung Süden am Sonntag Abend stark überfüllt sind, so hat es wie ich doch feststellen muß dem Reisen mit dem Auto einiges voraus. So kann man dort ohne Probleme ein Buch lesen, am Notebook arbeiten oder einfach die Augen ein wenig schließen und wird trotz der Präsenz der vielen anderen Fahrgäste kaum dabei gestört. Wenn ich im Auto sitze, selbst wenn ich nur Beifahrer bin, geht dies alles bei mir weniger bis gar nicht. Gut, man muss zum Bahnhof kommen und von dort irgendwie zum Endziel – aber dank guter Anbindung durch Nahverkehrsmittel sowohl im Abreise als auch im Zielort, ist auch das kein großes Problem.
Die einzige etwas komische Situation ergab sich gestern, als die europäisch aussehende Frau mittleren Alters, die neben mir saß irgendwo vor Würzburg ihren Platz verließ, wobei sie ihre Tasche auf den Sitz stellte und anschließend für lange, lange Zeit nicht mehr auftauchte. Dass ich alle paar Minuten auf Fragen ob der Platz noch frei sei eine negative Antwort geben musste, war dabei noch eher das kleinere Übel. Viel mehr kam mir in den Sinn, dass die Frau vielleicht in Würzburg ausgestiegen war und irgend etwas Explosives zurück gelassen hatte. Bei einem so überfüllten Wagon wie diesem wäre dies ein durchaus lohnendes Ziel gewesen. Ein ziemlich mulmiges Gefühl muß ich sagen. Als sie dann nach über einer Stunde wieder auftauchte und ihren Platz wieder einnahm, atmete ich daher natürlich auf. Keine Ahnung wie ich auf solche Gedanken komme, aber ganz undenkbar ist sowas ja leider nicht.

Nach zwei durch eine S-Bahn Fahrt unterbrochenen Spaziergängen durch leichten Nieselregen erreichte ich heute morgen dann gegen 8:20 Uhr meine hiesige Arbeitsstätte und versorgte mich gleich im Kantinenbistro mit einem Kaffee sowie einer Banane. Das ganze ergänzte ich dann mit einem 160g Becher Rote Grütze mit Bourbon-Vanillesauce der Firma Dr. Oetker. Entgegen meiner Befürchtungen war dies mit 160kcal oder 4 WW ProPoints keine wirkliche Kalorienbombe und schmeckte mit seinen reichlichen Früchten, darunter Himbeeren, Kirschen und Johannisbeeren, auch noch wirklich vorzüglich. Eine wirklich interessante und leckere Alternative zu den Joghurts und Quarks die ich sonst morgens verzehre. Da ich heute Abend eh einkaufen muss werde ich mal schauen, ob ich mir so etwas nicht gleich noch einmal mitnehme.

Guten Appetit

Garnelen in Tom Jam Sauce [30.04.2010]

Die heutige Mittagsauswahl gestaltete sich mal wieder sehr interessant. Mein eigentlicher Favorit war zuerst eindeutig die “Hähnchenbrust aus dem Ofen nach provenzialischen Art mit Schmorgemüse und Zitronenkartoffeln“, das heutige Vitality Gericht. Wie üblich gab es im traditionell-regionalen Bereich dann heute auch wieder eine Süßspeise, nämlich “Kaiserschmarrn mit Apfelmuß und Zimt-Zucker“, was für mich in zweierlei Hinsicht absolut nicht in Frage kam, denn zum einen bin ich ja (mit Außnahmen) kein großer Freund von Süßspeisen als Mittagsgericht, zum anderen wäre mit so etwas in meinen aktuellen Bestrebungen auch eher zuwieder gewesen, so etwas fettes und süßes zu verspeisen. Außerdem bot man im Bereich Globetrotter auch noch ein “Hokifilet mit Erdnusssauce und Gemüsereis” an, das ich durchaus auch kurze Zeit in Betracht zog, mich aber dann doch dagegen entschied. Im Asia-Bereich gab es außerdem noch zum einen, wie an Freitagen üblich, “Gebackene Ananas und Banane” in Panada, außerdem “Moo Pad Takai – Schweinefleischstreifen mit Bambussprossen, Frühlingszwiebeln und Paprika in Chili-Zitronengrassauce” und schließlich “Gebratene Garnelen mit verschiedenen Gemüsen in Tom Jam Sauce“. Da ich ja ein großer Freund von Krabben bin, entschied ich mich heute entgegen meiner bisherigen Gewohnheiten und wählte auch heute mit diesem zuletzt genannten Krabbengericht wieder für eine Asia-Speise. Dazu gab es wie üblich etwas mit Sambal Olek garnierten Reis und natürlich einen Glückskeks.

Garnelen in Tom Jam Sauce / Prawns in tom yum sauce

Das Gemüse war wie üblich sehr grob geschnitten, neben Zucchini, Kohl, Karotten und Brokkoli fanden sich natürlich auch reichlich Krabben in meiner Schale – leider wieder mal alle mit Schwanz, so daß ich sie zum Verzehr in die Hand nehmen mußte. Mir ist leider noch immer keine Technik bekannt, in einer solch kleinen Schale eine Krabbe mit Messer und Gabel von ihrem Schwanz zu befreien, also blieb mir nichts anderes übrig als diesen Weg wählen. Ich war natürlich neugierig um was es sich bei diesem Tom Jam handelte, daher habe ich ein wenig recherchiert und herausgefunden, dass es sich bei diesem Tom Jam oder Tom Yam eigentlich um eine heiße sauer-scharfe Suppe aus Thailand handelt, die traditionell mit klein geschnittenen Zitronengras, Kaffernlimettenblättern, Thai-Ingwer, Tamarinden und zerstoßenen Chilis gewürzt wird. Hätte also scharf sein sollen, aber wenn die Sauce scharf gewesen war, dann ist dies wohl durch das mit dem Reis vermengten Sambal Olek übertüncht. In der Summe war das ganze mal wieder ein wirklich sehr gelungenes Asia-Gericht, das einzig dadurch getrübt wurde dass man es versäumt hatte die Chitinpanzer am Schwanz zu entfernen. Aber das konnte ich zum Glück verschmerzen.
Unter den anderen Gästen lag die größte Beliebtheit heute meiner Meinung nach bei der Hühnerbrust, aber eng gefolgt vom Hokifilet. Aber auch die Asia-Gericht erfreuten sich mal wieder großer Beliebtheit und der Kaiserschmarrn schließlich war eindeutig nicht sonderlich weit davon abgeschlagen auf den hinteren Platz auf der Beliebtheitsskala geraten.
Sicherlich wäre ich kalorientechnisch mit dem heutigen Vitality-Gericht am besten bedient gewesen, bereute meine Wahl mit dem asiatisch-thailändischen Krabbengericht aber auf der anderen Seite auch nicht. Vor allem bin ich mehr als nur satt geworden, eine Tatsache die ich verstärkt bei der Wahl von Asia-Gerichten verspüren darf. Aber ich werde auch der regulären Küche nicht untreu werden, dazu werden hier einfach zu häufig ebenfalls interessante Speisen angeboten.

Mein Abschlußurteil:
Garnelen in Tom Jam Sauce: ++
Reis: ++

A&P Joghurt und Banane

Als ich heute morgen mit Koffer und Notebooktasche in Richtung S-Bahn Haltetstelle wanderte, sah es deutlich nach Regen aus. Dazu kamen kräftige Böhen, die sporadisch durch die Straßen fegten und das frisch grünende Laub der Bäume zum knistern brachte. Dabei hatte die Wettervorhersage heute nur Bewölkung vermeldet und den Regen erst ab morgen prognostiziert. Na ja, für den Notfall habe ich ja immer meinen kleinen Regenschirm dabei – aber ich hoffe dennoch dass es heute trocken bleibt.
Zum Frühstück gesellten sich zum Kaffee heute eine Banane und ein Joghurt mit 1,8% Fett der Marke A&P (Attraktiv & Preiswert – eine Hausmarke von Tengelmann) in Geschmacksrichtung Erdbeer-Rhabarber. Mit 188 kcal oder 6 WW-ProPoints eine wirklich sehr schmackhafte und vor allem nicht zu dünnflüssige Joghurtzubereitung. Durchaus eine Alternative zu den großen Marken – wobei ich mir denken kann dass hier vermutlich horizontale Produktdiversifikation betrieben und irgend ein Markenjoghurt umgelabelt wurde, um auch das niedrigere Preissegment zu bedienen. Aber Hauptsache es schmeckt.

Guten Appetit