Lammcurry mit Cocoslimettensauce [26.04.2010]

Heute fiel mir die Auswahl durchaus schwer. Sehr reizten mich die “Schweinswürstel mit Kartoffelpüree und Sauerkraut” aus dem Bereich der traditionell-regionalen Speisen, jedoch erschien mir das Gericht etwas zu kalorienreich und ich sah mich anderweitig um. Auch die Reste der “Lachsspinatlasagne” vom Freitag wurde in Resten angeboten. Natürlich wären die “Gnocchi mit Austernpilzen, Egerlingen, Spinat und feinem Walnüssen” aus dem Bereich Vitality, ließ man das optional erhältliche Parmesan weg, eine gute Alternative gewesen. Aber auch im Asia-Bereich gab es einige verlockende Angebote, darunter “Poh Piard Thord – knusprige Frühlingsröllchen” oder “Gaeng Phet Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce“. Aber dann entdeckte ich an der Globetrotter-Theke das “Lammcurry in Cocoslimettensauce mit Duftreis“, das mir durchaus verlockend und auch nicht zu fett erschien. Außerdem bin ich ein großer Fan von Lammgerichten – also stand meine Wahl für heute fest.

Lammcurry / lamb curry

Zwischen reichlich mundgerecht geschnittenen Lammstücken mußte ich leider ein bis zwei etwas fettigere Stücke entdecken, aber das trieb die Kalorienbilanz meiner Meinung nach nicht allzu sehr in die Höhe. Die Sauce schmeckte leicht nach Kocos und Limette und passte mit dem Gesamtkomposition und dem Reis wirklich wunderbar zusammen. Nicht gerade eine Portion für den großen Hunger, aber lecker und schmackhaft.
Ohne Frage lagen die Würstel natürlich in der allgemeinen Publikumsbeliebtheit vorne, das entsprach auch meinen Erwartungen. Den Platz zwei belegten heute meines Eindruckes nach die Asia-Speisen, knapp gefolgt von dem Lammcurry und den Gnocchi, bei denen ich allerdings ein enges Kopf an Kopf Rennen beobachten konnte. Die Lachsspinatlasagne sah ich wiederum eher selten, was aber wohl auch damit Zusammenhing, dass die Menge begrenzt war. Als ich das Betriebsrestaurant verließ, war sie nämlich bereits aus. Ich auf jeden Fall war sehr zufrieden mit meiner heutigen Wahl und die Sättigung war ganz befriedigend, auch wenn sie nicht ganz bis zum Abend anhielt. Aber das bin ich ja inzwischen gewöhnt und überstanden es ohne Probleme. 😉

Mein Abschlußurteil:
Lammcurry: ++
Reis: ++

Buttermilch-Joghurt & Apfel

Dieses Wochenende habe ich das erste Mal die Strecke München – Frankfurt mit dem Zug zurücklegen dürfen. Das ganze birgt natürlich zu Beginn und zum Ende etwas mehr Lauferei und Anstrengung mit sich als eine gleichwertige Autofahrt, dafür gab es weder Stau noch zähfließenden Verkehr. Von den unter viereinhalb Stunden Gesamtfahrt sitzt man dabei etwa 3 Stunden und 10 Minuten im ICE und den Rest der Zeit in S-Bahnen. Fand ich in der Summe gar nicht so schlimm muss ich sagen, auch wenn ich einigen Leuten die an den Hauptbahnhöfen von München respektive Frankfurt herum hängen ungern alleine in dunklen Gassen begegnen möchte. 😉 Dabei fiel mir im übrigen auf, dass gerade in München sowohl im Hauptbahnhof selbst als auch an den Stationen und in den Zügen des Münchner Verkehrs- und Tarifverbund (MVV) eine extrem hohe Präsenz von uniformierten Sicherheitskräften zu beobachten war. Wohl immer noch eine Nachwirkung der Attacken von Gewalttätern hier in München, die letztes Jahr ja für einige Schlagzeilen gesorgt hatten.
Heute früh ging es dann wieder regulär und zur üblichen Zeit mit der S-Bahn in Richtung Arbeit. Zum morgendlichen Becher Kaffee gab es heute einen Apfel sowie einen 150g Becher des Müller Joghurt mit der Buttermilch in Geschmacksrichtung Kirsch, welcher mit 132kcal oder 3 WW-ProPoints zu buche schlug. Gekostet hatte das Becherchen 045 Euronen bei Tengelmann. Der eher dünnflüssige Joghurt erwies sich als geschmacklich sehr gut, auch wenn ich die ach so viel gepriesene Buttermilch nicht wirklich heraus schmeckte. Aber insgesamt ein leichtes und leckeres Frühstück.

Guten Appetit

Kurztest Wagner Big Pizza Supreme

Gleich zu Beginn sei erwähnt, dass die Fotos noch vom letzten Wochenende stammen und ich dieses Wochenende, zumindest bisher, auf Pizza verzichtet habe. Im Rahmen meiner Pizza-Testreihe kam ich nun dazu, auch mal die “Big Pizza” der Firma Wagner zu testen, eine Pizza die nicht wie die bisher getesteten um eine europäisch-italienische Zubereitung mit flachem Teigboden, sondern um die amerikanische Variante mit lockerem, dicken Boden versehen war. Um zumindest eine ungefähre Vergleichbarkeit mit den vorherigen Pizzen zu haben, wählte ich die Zubereitungsart Supreme, die mit Salami, Schinken, Paprika und Pilzen am ehesten der Zubereitungsart Speciale entspricht, so wie ich sie bisher hier getestet hatte. Mit 410g Füllgewicht war es auch gleichzeitig die voluminöseste Pizzavariante unter den bisher getesteten.
Doch genug der Vorrede, werfen wir einen Blick auf die Verpackung.

01 - Packung vorne
Packung vorne

02 - Packung hinten
Packung hinten

Die Pizza selbst im Inneren des Pappkartons ist natürlich wie immer noch zusätzlich in Folie eingepackt. Wie auch beim Produkt Die Backfrische” der Firma Wagner handelte es sich um eine eher weite und daher auch leicht zu lösende Folie, welche die Pizza nicht eng umschloß.

03 - Pizza in Folie
Pizza in Folie

Bei der Pizza selbst, deren Durchmesser 24cm betrug, sind im Gegensatz zu den bisherig getesteten Pizzen die Belagkomponenten unterhalb des Käses angeordnet, was ich persönlich sehr vorteilhaft finde, da die Salamischeiben in diesem Fall weniger dazu neigen, beim schneiden über den Käse zu rutschen und sich der Schneideaktion zu widersetzen. Der Boden selbst ist wie Eingangs erwähnt natürlich auch erheblich dicker.

04 - Pizza ausgepackt
Pizza ausgepackt

Für die eigentlich Zubereitung musste nun der Ofen, ich verwende einen Elektroofen mit Ober- und Unterhitze, auf 200 Grad vorgeheizt werden und die Pizza anschließend für ca. 20-24 Minuten gebacken werden. Ich verließ mich da aber nicht nur auf die Uhr, sondern auch auf meinen geübten Fertigpizzabäcker-Blick. 😉

05 - Pizza im Ofen
Pizza im Ofen

Der Geruch als ich den Ofen schließlich öffnete und die Pizza entnahm, kam mir ein wirklich angenehmer Geruch entgegen. Was mir aber sofort auffiel, war dass sich genau in der Mitte des Pizzakörpers einiges an Flüssigkeit angesammelt hatte. Außerdem schien sich der Käse, der ja zu Beginn gleichmässig auf der ganzen Pizza befand nun etwas in der Mitte zu konzentrieren – was sich aber als eine einfache Täuschung erwies, da sich der Käse in den Außenbereichen einfach nur dunkler gefärbt zu haben schien.

06 - Wagner Big Pizza Supreme fertig
Pizza – fertig gebacken

Geschmacklich erwies sich die Pizza als wirklich vorzüglich. Der Teig war angenehm knusprig, aber nicht zu hart und der Belag aus Salami, Schinken, Pilzen Paprika, Tomatensauce und natürlich Käse erwies sich als Lecker und sehr reichlich vorhanden.

Werfen wir noch einen Blick auf die Nährwerte:

Nährwerte:
  100g 410g
(Pizza)
Brennwert: 996 kj
237 kcal
4084 kj
972 kcal
Eiweiß: 9,7g 39,8g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
9,6g
3,4g
39,4g
13,9g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
27,9g
2,6g
114,4g
10,7g
Ballaststoffe: 2,0g 8,2g
Natrium: 0,57g 2,34g
BE: 2,3 9,5

Das entspricht 26 WW ProPoints und belegt in der Reihe der bisher getesteten Pizzen eindeutig Platz eins. Aber bei der wirklich leckeren Zusammenstellung kann man das wirklich einen Moment vergessen. Die Pizza war wirklich vorzüglich und ich kann sie ohne vorbehalte weiter empfehlen.

07 - Pizza angeschnitten

Meine Abschlußwertung:

Boden/Rand: 3 von3 Sternen
Duft: 3 von3 Sternen
Belag/Optik: 3 von3 Sternen
Geschmack: 3 von3 Sternen

Gebratener Zander [23.04.2010]

Die heutige Auswahl möchte ich mal wieder als eher durchwachsen bezeichnen. Natürlich gab es in der traditionell-regionalen Sektion traditionell wieder eine Süßspeise, heute in Form einer “Dampfnudel in Vanillesauce“. Nichts für mich – aber das sollte ja schon allgemein bekannt. sein. Außerdem bot man im Bereich der Vitality-Speisen einen “Putenspieß mit Wokgemüse an Basmatireis” an, ein Gericht welches ich durchaus in Erwägung zog, wobei mich jedoch die Gemüsezusammenstellung nicht vollends ansprach. Als heutige Globetrotter-Angebot gab es schließlich noch eine “Lachsspinatlasagne mit Tomaten-Basilikumsauce“, ein wirklich interessantes Gericht, welches ich aber im Rahmen meiner aktuellen Bestrebungen die Kalorienzufuhr etwas zu reduzieren dann doch ablehnte. An der Asia-Theke entdeckte ich neben “Gebackener Ananas und Banane” heute des weiteren noch “Moo Pad Praw Wan – Gebratene Rindfleischstreifen mit frischem Gemüse in süß-saurer Sauce” sowie schließlich auch “Gebratenen Zander mit frischem Gemüse in grüner Pfeffersauce“. Ich hatte eigentlich schon viel zu lange keinen Fisch mehr verzehrt, daher wählte ich kurz entschlossen den Zander, zu dem es natürlich Reis gab, welchen ich mir zusätzlich noch mit etwas Sambal Olek “verschärfte”. 😉 Dazu gab es dann natürlich noch einen kostenlosen Glückskeks, so etwas gehört zu einem Asia-Gericht einfach dazu.

Gebratener Zander / Fried pikeperch

Dass es sich hier mal wieder um eine gute Wahl handelte brauche ich wohl nicht zu erwähnen. Neben den in Teig gebackenen, glücklicherweise vollkommen grätenfreien Zanderfilet-Stücken, von denen mehr als reichlich vorhanden waren, fanen sich in der Zubereitung auch noch recht grob geschnittene Zucchini, Karotten, Kohl, Frühlingszwiebel sowie zu meinem Bedauern auch reichlich kleine, massive Pfefferkörner. Zum Glück war alles gut durchgekocht. Die Sauce selbst war geschmacklich eher mild, es war also durchaus weise gewesen zur Erhöhung der geschmacklichen Schärfe dieses Gerichts noch eine großzügige Portion Sambal Olek zu verwenden. Im Nachhinein bezweifle ich natürlich ein wenig, dass es sich bei dem Fisch, gerade wegen seines Teigmantels, um eine optimale Wahl handelte. Aber zumindest war ich hinterher wirklich dauerhaft gesättigt und lecker war außerdem noch. Wenn man es nicht übertreibt geht so etwas hin und wieder schon mal und dank des reichlichen Gemüses ist mein schlechtes Gewissen auch nicht soooo groß.
Leider erwies es sich heute mal wieder als ausgeordnet schwierig, einen klaren Favoriten unter den angebotenen Speisen unter den Gästen auszumachen. Zum einen erwies sich entgegen meiner Abschätzung der Putenspieß als sehr beliebt und lag wen überhaupt nur knapp hinter der Lachsspinatlasagne. Dennoch würde ich heute den asiatischen Speisen, wenn auch knapp, den ersten Platz zuerkennen, denn auf vielen der Tabletts sah ich heute die Kombination der auch hier gezeigten zwei Schalen. Wie bereits einleitend erwähnt würde ich Platz zwei der Lasagne und Platz drei dem Putenspieß geben. Auch an der Dampfnudel labten sich natürlich einige, aber die meisten scheinen meine Ansicht zu teilen, dass Süßspeisen sich nur bedingt als Hauptgerichte eignen. Einzige Ausnahme wären hier für mich vielleicht grobe Kartoffelpuffer mit Apfelmuß – aber das ist eine andere Geschichte, auf die ich an passenderer Stelle gerne einmal näher eingehen werde.

Mein Abschlußurteil:
Zander & Gemüse: ++
Reis: ++

Müller Große Knusperfrüchte-Ecke & Apfel

Heute begab ich mich mit “vollem Sturmgepäck” – sprich Koffer und Notebooktasche – zur Arbeit, da ich heute Abend ja nach Hause reisen möchte. Da meine bisherige Mitfahrgelegenheit mit dem Auto leider weggefallen ist, werde ich mich den Diensten der Deutschen Bahn mal wieder bedienen müssen – eine kleine Premiere seit ich hier in München bin. Obwohl ich Jahre zuvor ja häufiger mit der Bahn gereist (man siehe dazu auch diese Beiträge), so dass ich mich durchaus als erfahrenen Bahnfahrer bezeichnen darf. Aber wieder einmal musste ich feststellen, wie sehr mich die viele Autofahrerei verweichlicht hat, denn ich kam mit all dem Gepäck heute morgen doch wieder deutlich ins Schwitzen.
Da erschien es mir doch nur gut und billig, dass ich mich heute zwecks Frühstück dem kürzlich gekauften Müller-Joghurt Der Große mit der Knusper Ecke bediente, einem 220g Becher mit Müsli und Trockenfrüchten sowie Vanillejoghurt zum selbermischen, der mit 246kcal oder 6 WW-ProPoints zu buche schlug. Dazu kamen natürlich noch ein Kaffee aus dem Kantinenbistro sowie etwas frisches Obst in Form eines Apfel. Somit sollte ich ohne Probleme bis zum Mittag durchhalten können. 😉

Guten Appetit