Probiotische Quarkcreme & Mandarinen

Heute gabs mal was ganz gesundes zum Kaffee: Eine probiotische Quarkcreme der Geschmacksrichtung Kirsche der Firma Biac – erworben im hiesigen Aldi (Süd) Markt – sowie zwei Mandarinen. Nicht dass ich wirklich glauben würde, was uns die Lebensmittelindustrie, die ja primär auf maximalen Gewinn aus ist, versucht uns weiszumachen. Aber lecker war er allemal, auch wenn er mit 274kcal pro 200g Becher nicht gerade leicht war.

Guten Appetit

Griechisches Gyros [17.03.2010]

Zwar hatte ich “Bami Goreng – gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Spezial Sauce” oder “Moo Pad Bai Krapao – Gebratene Schweinefleischstreifen mit Chili, frischem Gemüse und frischem Thai Basilikum” von der Asia-Theke durchaus in Betracht gezogen, aber letztlich fiel meine Wahl dann doch auf das “Griechische Gyros mit Pommes frites und Tzatziki“, welches als heutiges Globetrotter-Gericht angeboten wurde. Dabei waren auch die Alternativen bei den regulären Gerichten in Form einer “Gebackenen Forelle auf Balkan-Art mit Rosmarin-Kartoffeln” als Vitality-Speise oder “Käsespätzle mit Röstzwiebeln” als traditionell-regionales Angebot nicht von der Hand zu weisen. Aber irgendwie war mir heute nach Gyros, auch wenn es kalorientechnisch bestimmt die unvorteilhafteste Alternative heute war. Dafür verzichtete ich aber dann heute mal auf den Nachtisch. 🙂

Griechisches Gyros

Mager war das Gyrosfleisch nicht gerade, aber gut gewürzt und schmackhaft. Und auch bei den Pommes Frites, die Erfahrungsgemäß ja bisher nicht gerade zu der Meisterdisziplinen der hiesigen Küche gehörten – entweder waren sie kalt oder nicht richtig gesalzen – hatte man heute wirklich gute Arbeit geleistet. Sie waren sowohl heiß und knusprig als auch annehmbar gut mit Salz versehen. Das Tzatziki hätte meinem Geschmack nach etwas mehr Knoblauch vertragen können, aber das wäre dann wohl nicht so recht Massenkompatibel gewesen. Alles in allem ein gutes, solides Kantinengericht, welches mir wirklich vorzüglich gemundet hat.
Natürlich lag des Gyros mit Pommes Frites in der Beliebtheit auch heute deutlich vor allen anderen Gerichten. Die Asia-Gerichte lagen danach wohl knapp auf dem zweiten Platz, etwas vor den Käsespätzle und schließlich der Forelle, die im übrigen als ganzer Fisch serviert wurde. So mit Kopf dran ist so ein Fisch nicht für jeden etwas – ich persönlich bin auch kein großer Freund von ganzen Tieren auf dem Teller. Aber das ist natürlich Geschmackssache.

Mein Abschlußurteil:
Griechisches Gyros: ++
Pommes Frites: ++
Tzatziki: ++

Kirsch-Sahne-Joghurt & Mandarinen

Es scheint endlich Frühling zu werden wie ich am heutigen Morgen feststellen durfte. Nach dem erneuten Wintereinbruch der letzten Woche und dem Dauerregen von Gestern eine wirklich positive Entwicklung. Und mein unpässlicher Kollege – ich erwähnte es Gestern ja kurz – hatte sich inzwischen auch so weit erholt dass ich heute nicht mit der Straßenbahn fahren musste, sondern wie sonst üblich abgeholt wurde und so um kurz nach Acht die Kantine betreten konnte, um mich dort mit Kaffee einzudecken. Diesen ergänzte ich dann noch mit einem Kirsch-Sahne-Joghurt aus eigenem Einkauf – dieses mal aus dem Aldi (Süd) – sowie zwei Mandarinen. Geschmacklich erwies sich dieser Joghurt dem Rahmjoghurt von gestern sehr ähnlich. War sehr lecker, auch wenn er mit 211 kcal bei 11g Fett nicht gerade zu den Diätjoghurts zählte. Aber wie sagt man so schön im Saarland: Hauptsach’ gut g’essen. 😉

Guten Appetit

Chili con Carne – in scharf [16.03.2010]

An der Asia-Theke lockten heute u.a. “Gaeng Kiew Wan Pak – Gebratenes frisches Gemüse in grünem Thaicurry” und “Gung Pao Ngao – Gebratenes Rindfleisch mit Chili, Knoblauch, Morcheln, Bambus und Gemüse” – was schon mal nicht übel klang. Aber auch im regulären Bereich gab es einiges interessantes – zum Beispiel als Vitality-Speise “Zucchinipuffer mit Broccoli und Tomate“, was durchaus verlockend klang. Und auch das “Putengeschnetzelte ‘Zigeuner Art’ mit Reis” als traditionell-regionales Gericht sah nicht übel aus. Aber als ich sah dass man heute bei den Globetrotter-Mahlzeiten auch mal wieder “Chili con Carne mit Mais und Kidneybohnen, dazu Baguette” anbot, war meine Entscheidung eigentlich schon klar. Mein Frohlocken verstärkte sich noch mehr, als ich die Frage der Küchenkraft hörte, ob man scharfes oder normales Chili wolle. Ich bestellte mir natürlich die scharfe Variante und ergänzte es noch mit einem Aprikosenquark.

Chili con Carne & Baguette

Das beigelegte Baguette war leider nicht mehr das frischeste wie ich feststellen musste – und dass man mir ein Endstück gegeben hatte verbesserte das nicht gerade. Aber wie ich erfreulicherweise herausstellte war das Baguette wirklich das einzige leicht negative am heutigen Mittagsgericht. Das in einer großen Schüssel servierte Chili con Carne stellte sich als wirklich sehr gut gewürzte und scharfe Variante heraus. Alleine die Tatsache dass ich bemerkte wie mir nach den ersten paar Löffeln die Feuchtigkeit in die Nase stieg zeigte mir dass man an Chilis (oder was man hier auch verwendet hatte) nicht gespart hatte. War wirklich positiv überrascht und sehr zufrieden mit der heutigen Chili-Variante. Zur Sättigung wäre der Aprikosenquark nicht mehr unbedingt notwendig gewesen, aber schmackhaft war auch er. Außerdem binden Milchprodukte ja meines Wissens auch die Schärfe etwas – und das war heute auch durchaus notwendig gewesen.
Dennoch lag das Chili in der allgemeinen Kundenbeliebtheit heute meines Eindruckes nach nur knapp vor dem Putengeschnetzelten und den Asia-Gerichten und schließlich den Zucchinipuffern – und das trotz der alternativen, “entschärften” Variante. Aber es mögen eben nicht alle Chili con Carne so gerne wie ich. Das war dann übrigens das 38te Chili con Carne hier im Blog.

Mein Abschlußurteil:
Chili con Carne: ++
Baguette: +
Aprikosenquark: ++

Rahmjoghurt, Banane & Mandarinen

Heute morgen erreichte mich als ich gerade aus der Dusche stieg die SMS dass sich mein Kollege mit dem Auto unpässliche fühle. Das hieß für mich, dass ich mich durch den morgendlichen Nieselregen zur S-Bahn Station kämpfen und mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren musste. Ich erwischte die S-Bahn um 8:00 Uhr und fand sogar einen Sitzplatz zwischen all den anderen Fahrgästen, die sich gemeinsam mit mir mit ihren Zeitungen oder Büchern sowie viele mit Ohrhöreren den morgendlichen Weg aus den Suburbs von München in Richtung Innenstadt befanden. Wie so häufig fiel mir auf, dass die meisten möglichste genau darauf achteten, nicht in die Augen eines anderen Fahrgasts zu blicken und wenn sich die Blicke dann doch mal kreuzten sie sofort in in eine andere Richtung schauten. Aber weniger diese Gruppenanonymität ist es, was die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel für mich unangenehm macht – viel mehr sind es die vielen Hustenden und Schniefenden, von denen man umgeben ist. Ich bin bei Leibe kein ängstlicher oder überreiner Mensch, aber wenn man sich irgendwo mit den aktuellen Versionen einer Erkältung oder eines Schnupfens infizieren kann, dann doch wohl in Bus oder Straßenbahn. Zum Glück dauerte die Fahrt nur knapp 15 Minuten und ich konnte mich alsbald raus aus dem überfüllten Abteil zurück in den Nieselregen begeben, den ich mit einem Schirm geschützt bis zur Arbeit durchquerte.
Mein erster Weg führte mich aber natürlich wieder mal in die Kantine, wo ich mir einen Becher Kaffee organisierte und diesen mit einem Becher Rahmjoghurt der Firma Weihenstephan – Geschmacksrichtung Holunder-Johannisbeere – ergänzte. Das ganze komplettierte ich schließlich noch mit einer Banane und zwei Mandarinen und fertig war mein Frühstück.
Dieser Rahmjoghurt ist wirklich lecker muss ich sagen – auch wenn er mit 209kcal bei 11,8g Fett auf ein 150g Becherchen nicht gerade zu den Diätjoghurts gehört. Geschmacklich aber wirklich zu empfehlen.

Guten Appetit