Kaffee, Pflaume & Fleischpflanzerl

Obwohl wir gestern die Strecke Frankfurt – München in knapp unter 3 Stunden schafften, was für eine Strecke von über 420km wirklich sportlich ist, entschieden wir dennoch heute erst um 8:00 Uhr in Richtung Arbeit aufzubrechen. Dort angekommen holte ich mir erst einmal eine Kleinigkeit zum Frühstück in Form eines heißen Kaffees und einer Semmel mit Frikadelle. Dazu gabs dann noch eine Pflaume, das leider letzte Obst aus eigenem Einkauf. Wenn ich heute Abend nicht zum einkaufen kommen sollte, werde ich dann morgen wohl wieder auf das Kantinenobst zurückgreifen müssen. Aber wird schon irgendwie gehen denke ich.

Guten Appetit

Calamares & Kartoffel-Gurkensalat [05.02.2010]

Neben einer “Rindsroulade mit Kartoffelbrei” als außerordentliches Sonderangebot – wohl die Reste vom Dienstag standen heute im Asia-Bereich “ Praw Wan Pak – Gebratenes frisches Gemüse in süß saurer Sauce” und “Gaeng Dang Phed – Gebratene Ente mit frischem Paprika, Zucchini, Bambussprossen in scharfem rotem Curry” im Asia-Bereich auf dem Speiseplan. Außerdem gab es bei den Vitality-Gerichten “Gegrilltes Putenfilet auf Tomaten- Lauchrisotto mit Brokkoliröschen“, bei den traditionell-regionalen Speisen “Apfelstrudel mit Vanillesauce” und schließlich bei Globetrotter “Gebackene Calamares mit Kartoffel- Gurkensalat und Remouladenssauce“. Da ich die Roulade ja bereits am Dienstag hatte, das Putengericht mit zu trocken aussah und der Apfelstrudel zwar lecker aussah, aber eher was für die Kaffeezeit am Nachmittag schien entschied ich mich dazu die Calamares, panierte und gebackene Tintenfischringe, die passenderweise mit Remoulade kamen und über einen des hier üblichen Kartoffelsalates ohne Mayo als Sättigungsbeilage verfügte. Dass Salatgurken, die ich ja eigentlich nicht so mag, darin waren, musste ich dabei leider in Kauf nehmen. Etwas ähnliches hatte ich auch schon einmal hier und hier gehabt. Dazu nahm ich mir dann noch ein Dessert, dass man mit “Bayrischer Creme” tituliert hatte.

Calamares & Kartoffel-Gurkensalat

Aber ich muss sagen dass der Salat trotz der Gurken gar nicht mal schlecht schmeckte. Einen Kartoffelsalat mit Mayonaise zu der ebenfalls aus Mayonaise bestehenden Remoulade zu servieren wäre auch glaube ich zu viel des Guten gewesen. Die Tintenfischringe selbst waren heiß, knusprig und das Fleisch zwar bissfest, aber schmackhaft. Soweit ich weiß handelt es sich ja bei den in Deutschland sehr verbreiteten, in der Mittelmeerküche aber eher seltenen frittierten bzw. gebackenen und panierten Tintenfischringen um Muskelfleisch. Ich habe mal gehört dass es von den Armen kommt – sicher bin ich aber nicht. Auch die Remoulade war sehr schmackhaft – wobei ich mir natürlich durchaus bewusst bin dass sowohl Remoulade als auch der Kartoffelsalat wahrscheinlich fertig gekaufte Großware ist. Aber mir hats geschmeckt.
Die Bayrische Creme schließlich erwies sich als eine sehr fein geschlagene Vanillecreme, die man mit zwei Traubenhälften garniert hatte. Hat sehr gut geschmeckt und bildete einen aktzeptablen Abschluß des heutigen Mittagsmahles.
In der Gunst der Kantinenbesucher lagen die Calamares dann heute auch deutlich vorne, gefolgt von der Kohlroulade. Aber auch die asiatischen Speisen waren beliebt und, das hätte ich nicht gedacht, der Apfelstrudel, welchen man auf vielen Teller beobachten konnte. Das Putensteak lag dabei etwa gleich auf mit dem Apfelstrudel – alles natürlich subjektiv aus meinen Beobachtungen gesehen.

Mein Abschlußurteil:
Calamares: ++
Remoulade: ++
Kartoffel-Gurkensalat: +

Pflaumen, Leberkäse & Banane

Nachdem das Tauwetter sich weiter fortsetzt und diese Nacht so gut wie keine Eisbildung zu beobachten war, kamen wir heute morgen fast pünktlich um 0715 Standardzeit los. Der Andrang im Bistro der Kantine, wo ich mir morgendlich die Semmelkomponente meines Frühstückes sowie den Kaffee hole war noch kaum besucht, als ich eintrat. Schnell einen Pott Kaffee gefüllt, ein Leberkäsbrötchen bestellt und das ganze dann im Büro aus meinen eigenen Beständen mit zwei Pflaumen und einer Banane ergänzt – fertig war mein heutiges Frühstück.

Guten Appetit

Weiße Currywurst mit Pommes [04.02.2010]

Mein erster Gedanke war heute eigentlich gewesen, die “Gaeng Keaw Wan Gung Sapparod – Gebratene Garnelen mit Ananas und frischem Gemüse in scharfem grünem Curry” aus der Asia-Sektion zu wählen, im Gegensatz zu dem anderen Angebot dort, “Gebratener Tofu mit verschiedenem Gemüse in Hoi Sin Sauce“, klang dies aus meiner Sicht wirklich lecker und ich liebe ja bekanntlichermaßen Garnelen. Doch ich erkannte dass ich meinen Bloglesern ja noch die Alternative zu der Roten Currywurst mit Pommes vom November letzten Jahres schuldig war, daher entschied ich mich dann doch für dieses traditonell-regionale Gericht. Optional hätten noch bei Vitality “Gratinierter Kürbis- Gemüse- Eintopf” (den ich hier schon probiert hatte) und bei Globetrotter ein “Holzfällersteak vom Schweinenacken mit Zwiebeln und Röstkartoffeln” (das ich hier und hier schon hatte) auf der Karte gestanden. Dazu nahm ich mir noch etwas zunächst undefinierbares von der Nachtisch-Theke.

Weiße Currywurst mit Pommes

Die Annahme, dass es sich bei der “Weißen Currywurst” um bayrische Weißwürste handelt, erwies sich leider als Irrtum. Wie mich Einheimische am Mittagstisch aufklärten wäre dies aus hiesiger Sicht auch undenkbar, da eine Weißwurst traditionell nicht das Mittagsläuten läuten hören dürfen – eine Sitte aus der Zeit vor Erfindung der Kühltechnik, die aber immer noch hochgehalten wird. Statt Curry-Weißwurst handelte es sich viel mehr um eine normale feine Bratwurst, die man hier zu den Pommes serviert hatte. Ich hätte sie zwar wahrscheinlich wegen Eigenschaftsirrtum gem. §119/II BGB zurück gehen lassen können, verzichtet dann aber doch darauf. 😉
Letztlich war aber auch die Bratwurst ganz gut gelungen. Die Pommes Frites waren aber wieder mal nur eher mittelmäßig, bereits etwas abgekühlt und daher schlabbrig – was vielleicht auch eng damit zusammenhing dass ich der letzte war, dem aus einer fast leeren Pommes-Warmhalteschale aufgetischt wurde bevor diese mit frischen und heißen nachgefüllt wurde. Außerdem fehlte mal wieder Salz, was sich jedoch schnell mit auf dem Tisch bereit stehenden Salzstreuer beheben ließ. Sie waren zwar essbar, aber ich habe schon weitaus bessere Pommes Frites gegessen. Als Sauce hatte man wieder erwärmten Curry-Ketchup gewählt, die der Gast selber nach eigenem Gutdünken mit Currypulver bestreuen konnte. War ok – aber ich bereute etwas nicht doch die Garnelen genommen zu haben. Das konnte auch der Nachtisch, der aus einem Vanillepudding bestand, den man mit einem Deckel aus hartem Gelee regelrecht im Glas versiegelt hatte. Es bedurfte etwas Geschick und einem Teelöffel, diese Versiegelung zu knacken, aber der Pudding darunter war dafür auch noch sehr frisch und wohlschmeckend.
In der Beliebtheit lieferten sich heute das Holzfällersteak und eine der beiden Currywurst-Varianten (rot oder weiß) ein wahres Kopf-an-Kopf-Rennen. im Verfolgerfeld befanden sich die Asia-Gerichte und letztlich der Kürbis-Gemüse-Eintopf, der aber meiner Erfahrung nach auch sehr lecker ist. Vereinzelt sah ich aber auch Salatschüsseln und Sushi-Schalen auf den Tabletts, diese boten aber wie meist eher die Ausnahme.

Mein Abschlußurteil:
Currywurst: ++
Pommes Frites: +/-
Vanillepudding: ++

Pflaumen, Fleischpflanzerl & Banane

Heute wollten wir eigentlich schon früher an die Arbeit fahren – aber nicht bedacht dass Tauwetter und nächtlicher Frost das Auto in einem dünnen Panzer aus Eis einschließen würden – so kamen wir dann erst 12 Minuten nach der ursprünglich geplanten Zeit dazu, uns auf den Weg zu machen. Dennoch waren wir früher als üblich am Arbeitsort – die Straßen waren für einen Donnerstag morgen erstaunlich frei – vielleicht hatten viele aufgrund der angekündigten Straßenglätte, die auf Nebenstrecken auf teilweise vorhanden war, ihr Auto stehen lassen und sind später gefahren.
Zum Frühstück entschloss ich mich heute mal wieder eine Semmel mit Fleischpflanzerl zu wählen, dazu natürlich Kaffee und Obst in Form von Pflaumen und einer Banane. Das wird mich auf jeden Fall gut durch den Morgen bringen denke ich,

Guten Appetit