Birne & Kirsch Joghurt

Das Wetter ist weiterhin regnerisch, aber im Gegensatz zu gestern, wo es den ganzen Tag geregnet hatte war es heute morgen wenigstens trocken. Aber ob das so bleibt bezweifle ich, dazu sieht es wieder zu sehr nach Regen aus.
Für mein heutiges Frühstück entschied ich mich neben einer der saftigen, festen Birnen aus Südafriks, gekauft im hiesigen Tengelmann-Markt, für einen fettarmen Alpenländer Kirsch Joghurt der Lidl-Hausmarke Milbone, welcher mit 250g deutlich größer als die üblichen Milchspeisen am morgen waren, aber dennoch nur mit 233kcal bei 3,5g Fett (oder 6 WW-ProPoints) zu buche schlug. Komplettiert wurde das ganze schließlich noch durch einen Becher mit frisch aufgebrühten Kaffee, den ich für 54 Eurocent in der Kantine erstanden hatte.

Guten Appetit

Lammhaxe mit Rosenkohl [14.04.2010]

Heute stand etwas auf dem Speiseplan, das ich mir keinesfalls entgehen lassen wollte: “Lammhaxe mit Rosenkohl und Bratkartoffeln” im Bereich der traditionell-regionalen Gerichte. Aber der vollständigkeit halber erwähne ich natürlich auch – wie immer – die anderen Angebote. In der Asia-Ecke bot man u.a. “Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenen Gemüsen in Hoi Sin Sauce” und “Patrt Pad Prug – Fisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in scharfer Basilikumsauce” an. Als Vitality-Gericht gab es “Barschfilet aus dem Dunst in Weißweinsauce, dazu Bouillonkartofeln” (was mich auch etwas gereizt hatte) sowie als Globetrotter-Speise “Spaghetti Bolognese mit Parmesan“. Dazu gab es noch einen Beerenquark als Dessert.

Lammkeule mit Rosenkohl

Ich liebe ja Lammfleisch, was mich zu dieser Entscheidung getrieben hatte. Und für Kantinenverhältnisse war diese Lammkeule durchaus ganz gut. Es gab zwar ein paar Stellen, die etwas zu fest gebraten waren, aber davon abgesehen war die Keule wirklich gut gelungen. Muß aber ein kleines Lamm gewesen sein, denn sonderlich groß war sie nicht und der Knochen nahm auch einen guten Teil der Gesamtkeule ein. Dazu gab es eine dunkle, leicht herbe Sauce, die aber geschmacklich kaum ins Gewicht fiel. Der Rosenkohl war zwar nicht mehr ganz heiß, aber dennoch warm genug dass er nicht diesen unangenehmen Geschmack annahm, den kalter Rosenkohl manchmal so an sich hat. Und auch an den Bratkartoffeln gab es nicht auszusetzen, nur wie meist hätte ich ein wenig Speck und Eier in den Bratkartoffeln begrüßt. Aber das Betriebsrestaurant hat da eben eine andere Auffassung von Bratkartoffeln als ich sie privat habe. Der Quark als Dessert war zur Sättigung dann zwar nicht mehr notwendig gewesen, aber bis auf meiner Linie hat er auch nicht geschadet.
Der allgemeine Renner unter den Gerichten waren heute aber eindeutig die Spaghetti Bolognese. Etwas abgeschlagener auf Platz lagen dann wohl die Asia-Speisen gemeinsam mit der Lammkeule und schließlich kam das Barschfilet, das wie ich fand aber auch sehr lecker aussah. Aber ich durfte mal wieder feststellen: Lammfleisch ist scheinbar wirklich nicht jedermanns Geschmack.

Mein Abschlußurteil:
Lammkeule: ++
Rosenkohl: +
Bratkartoffeln: ++
Fruchtquark: ++

Danone Fantasia & Mandarinen

Heute gesellte sich zu meinem morgendlichen Kaffee zwei Mandarinen und ein 122g Becher Danone Fantasia Kirsche, bestehend aus 105g cremigen Joghurts und 17g Fruchtgemischs. Gemäß Angabe des Herstellers schlug das ganze mit 144kcal zu Buche. War sehr lecker, einziger Kritikpunkt war die Tatsache, dass ich die Fruchtmischung trotz umklappens nicht von selbst in die Joghurtmasse ergoß, sondern mühsam mit dem Löffel herausgekratzt werden musste. Aber von dieser kleinen Unschönheit abgesehen ein leckeres, wenn auch ziemlich kleines Joghurtdessert.

Guten Appetit

Gaeng Dang Gai [13.04.2010]

Obwohl die Angeboten der regulären Küche heute – bestehend aus “Griechischem Gemüsetopf mit Schafskäse und Oliven” im Bereich Vitality, “Szegendiner Rindergulasch mit Salzkartoffeln” als traditionell-regionale Speise und “Cevapcici auf Tomatenreis mit Avjar und Zwiebeln” an der Globetrotter-Theke – durchaus verlockend klangen, entschied ich mich heute dann doch mal wieder für etwas Asiatisches. Das “Kai Tzau Fhan – Gebratener Eierreis mit verschiedenen Gemüsen” klang zwar auch nicht schlecht, aber meine entgültige Wahl fiel dann doch auf das “Gaeng Dang Gai – Gebratenes Hühnchen mit frischem Gemüse, Bambussprossen in scharfem rotem Curry“. Dazu gab es natürlich eine Schale Reis, den ich mir noch mit etwas Sambal Olek zusätzlich schärfte – ich mag es nun mal scharf und traute der Ankündigung von “scharfem roten Curry” nicht wirklich.

Gaeng Dang Gai

Die beiden Kritikpunkte an dem Gericht möchte ich gleich zu Beginn nennen: Zum einen fand ich die verwendeten Stücke Geflügelfleisch etwas zu groß geraten und zum anderen fand ich das Verhältnis von Bambussprossen zum restlichen Gemüse etwas zu sehr zu Gunsten der Bambussprossen zu tendieren. Aber gerade bei letzterem kann ich mich auch einfach beim beladen meiner Schale etwas vergriffen haben. Von diesen kleinen negativen Punkten in der Darreichung abgesehen fand ich das Gericht aber dennoch sehr gelungen. Zwischen dem Hühnerfleisch fanden sich wieder eine große Breite an verschiedensten Gemüsen – neben den bereits erwähnten Bambussprossen fand ich auch Kohl, Zucchini, Karotten, Paprika, Zuckerschoten, Wirsing und noch einiges anderes, wobei ich gar nicht alles auf Anhieb identifizieren konnte. Und dann war das ganze auch noch angenehm scharf, wobei die Schärfe einen eher unterschwelligen Ton hatte, während die Schärfe des Sambal Olek auf dem Reis direkt zu schmecken war. Daher konnte ich trotz der zusätzlichen Schärfung deutlich heraus schmecken, dass man auch bei der angekündigten Schärfe der roten Currys nicht übertrieben hatte. Ich bereute sogar etwas, mir nicht zumindest ein Glas Wasser mit dazu genommen zu haben. In der Summe ein sehr leckeres und gelungenes Gericht, das wohl aufgrund des vielen Gemüses auch kalorientechnisch nicht allzu kräftig reingehauen haben dürfte.
Unter den anderen Gästen lieferten sich aber das Cevapcici und der Rindergulasch ein Kopf-an-Kopf Rennen um den ersten Platz, den meines Eindruckes nach das Cevapcici knapp gewann. Aber auch die Asia-Speisen waren dem eng auf den Fersen. Letztlich wurde aber auch der Griechische Gemüsetopf nicht verschmäht. Ich aber war mit meiner Wahl wieder einmal sehr zufrieden – auch wenn ich damit mit Sicherheit nicht jedermanns Geschmack treffe, so finde ich die angebotenen Asia-Gerichte hier im Betriebsrestaurant immer wieder eine gute Alternative zur regulär-westlichen Küche bieten.

Mein Abschlußurteil:
Gaeng Dang Gai: ++
Reis: ++

PS: Mit diesem Foto habe ich die 6000 Bilder Marke bei flickr.com erreicht.

Cremore & Birne

Es ist deutlich kälter geworden und wenn man den Ankündigungen der Wettervorhersage glauben schenkt werden die Regenschauer, die am Morgen bereits in Nordbayern niedergehen wohl spätestens am Nachmittag auch München erreichen. Und das an einem Tag an dem ich vorraussichtlich mit der S-Bahn zurückfahren muss. Zwar habe ich einen Regenschirm dabei, aber angenehm wird das trotzdem nicht.
Zum heutigen Frühstück gesellten sich zum Kaffee eine saftige, aber nicht zu weiche Birne aus Südafrika sowie ein Zott Cremore. Auf der Verpackung dieses Milchcreme-Desserts suchte ich aber vergebens nach Angaben zu den Nährwerten dieses mit Sicherheit nicht diätischen Lebensmittels. Erst eine kurze Recherche im Internet brachte mir die gewünschten Angaben auf der Webseite des Herstellers: Ein Becher mit 150g hat durchschnittlich 274,5kcal bei 16,5g Fett, 3,5g Eiweiß und 28g Kohlehydrate. Ziemlich deftig für ein so kleines Dessert, aber das hatte ich auch nicht anders erwartet. War ziemlich süß, aber dennoch lecker und cremig.
Finde nur seltsam dass es nicht auf dem Becher stand, ich ging davon aus dass so etwas Vorschrift wäre. Aber das hat sich ebenso wie viele andere sinnvolle Regeln bestimmt im Rahmen der EU-Vereinheitlichung in Wohlgefallen aufgelöst. Die Nahrungsmittelindustrie hat ja ihre Lobbyisten in Brüssel und wenn ein Politiker die Wahl zwischen einer kleinen “Spende” oder dem Wohl seiner Wähler hat, entscheidet er sich natürlich für Ersteres: das Geld.
Die einheitlichen Verpackungsgrößen sind ja auch nicht zum Wohl des Verbrauchers gekippt worden und auch die Ablehung der Ampelkennzeichnung von Lebensmitteln hat nichts damit zu tun, dass die Politiker es besonders gut mit uns meinen – sondern eher damit dass gewisser Zweige der Lebensmittelindustrie Gewinneinbrüche befürchtete und ihre Lobbyisten mit der Order ausstattete, eine solche Ampelkennzeichnung zu verhindern. Aber das ist nun mal leider so und mehr als Hinweisen darauf kann ich aktuell auch nicht tun.

Dennoch: Guten Appetit