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Pizza mit Blumenkohl-Boden (Low Carb) – das Rezept

Sunday, July 28th, 2019

Nachdem ich gestern mit der Low Carb Pizza aus Quark, Käse und Eiern auf den Geschmack für alternnative Low Carb Pizzaböden gekommen war und weil ich noch mehr als genug der leckeren Pizzasauce, die ich dazu gestern zubereitet hatte, übrig hatte, entschloss ich mich heute dazu ein weiteres Rezept aus dem Bereich Low Carb auszuprobieren: eine Pizza mit Blumenkohl-Boden. Mit gerade mal fünf Zutaten erwies sich dieser Boden zwar nicht als sonderlich komplex, aber der Aufwand und die Zeit darf man dann doch nicht unterschätzen.

Was benötigen wir also für 2-3 Portionen?

01 - Zutaten Pizzaboden / Ingredients pizza base

  • 1 kleiner Blumenkohl (ca. 500-600g ohne Blätter)
  • 2 Esslöffel gemahlene Mandeln
  • 1 Hühnerei – Größe M
  • 1 gehäufter Teelöffel Oregano
  • 100g Ziegenfrischkäse
  • Beginnen wir also damit, den Blumenkohl von seinen Blättern zu befreien
    02 - Blätter entfernen / Remove leaves

    und ihn grob zu zerkleinern.
    03 - Blumenkohl grob zerkleinern / Hackle cauliflower

    Die so entstandenen Blumenkohl-Teile geben wir dann in eine Küchenmaschine
    04 - Blumenkohl in Küchenmaschine geben / Put cauliflower in food processor

    und zerkleinern ihn darin gründlich
    05 - Blunkohl zerkleinern / Mince cauliflower

    bis er etwa Reiskorngröße und kleiner erreicht hat. Ich habe leider nur eine kleine Küchenmaschine und musste den Blumenkohl in mehreren Durchgängen zerkleinern, aber man muss sich eben nur zu helfen wissen. 😉
    06 - Blumenkohl zerkleinert / Minced cauliflower

    Parallel zum Zerkleinern des Blumenkohls können wir außerdem einen Topf mit Wasser aufsetzen und ihn zum kochen bringen.
    07 - Topf mit Wasser aufsetzen / Bring pot with water to a boil

    Sobald das Wasser kocht, rühren wir zwei Teelöffel Salz ein
    08 - Wasser salzen / Salt water

    und addieren dann den zerkleinerten Blumenkohl, um ihn 4-5 Minuten darin zu blanchieren.
    09 - Zerkleinerten Blumenkohl in kochendes Wasser geben / Put minced cauliflower in boiling water

    Den fertig gekochten Blumenkohl-Reis gießen wir in ein feinmaschiges Sieb ab, lassen ihn gründlich abtropfen und lassen ihn dann etwas abkühlen.
    10 - Blumenkohl in Sieb abtropfen lassen / Drain cauliflower in sieve

    Anschließend geben wir den abgekühlten zerkleinerten Blumenkohl in ein frisches, sauberes Küchentuch
    11 - Abgetropften Blumenkohl in Küchentuch geben / Put drained cauliflower in kitchen towel

    und drücken dann so viel Flüssigkeit wie möglich aus der Masse. Je trockener die Blumenkohl-Masse ist, desto fester und knuspriger wird der Teig.
    12 - Blumenkohl gründlich ausdrücken / Squeeze cauliflower thoroughly

    Nachdem wir die Flüssigkeit weggeschüttet und die Schüssel ausgewischt haben, geben wir Blumenkohl, Ziegenkäse, Mandeln, Ei und Oregano hinein
    13 - Zutaten in Schüssel geben / Put ingreient in bowl

    und vermischen alles gründlich miteinander.
    14 - Gründlich vermengen / Mix well

    Während der Backofen dann auf 180 Grad vorheizt, formen wir – am besten mit den Händen – aus dem Teig auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech einen etwa 1 Zentimeter dicken Fladen
    15 - Teig auf Backblech ausbreiten / Spread dough on baking tray

    und modellieren dabei rundherum einen leicht erhöhten Rand.
    16 - Ausgebreiteter Pizzaboden / Spreaded pizza base

    Das so bestückte Blech schieben wir dann für 35-40 Minuten auf der mittleren Schiene in den Ofen. Sollte der Teig drohen zu dunkel zu werden, können wir ihn mit einem zweiten Blatt Backpapier abdecken
    17 - Im Ofen backen / Bake in oven

    Nach dieser Zeit entnehmen wir das Backblech wieder, lassen alles kurz etwas abkühlen
    18 - Vorgebackener Pizzaboden / Pre-baked pizza base

    und verteilen eine großzügige Schicht Pizzasauce darauf. Ich verwendete, wie bereits einleitend erwähnt, dabei die Reste meiner hausgemachten Pizzasauce vom gestrigen Rezept.
    19 - Boden mit Tomatensauce bestreichen /Dredge dough with tomato sauce

    Auf der Tomatensauce verteilen wir dann großzügig geriebenen Käse, z.B. Mozzarella,
    20 - Mit Käse bestreuen / Dredge with cheese

    fügen einen Pizzabelag nach Wahl hinzu – ich entschied mich für Chorizo, rote Zwiebeln und Peperoni –
    21 - Belag hinzufügen / Add topping

    und streuen dann noch mal ein wenig Käse oben auf.
    22 - Mehr Käse addieren / Add more cheese

    Jetzt wandert das Blech für weitere zehn Minuten zurück in den Ofen bis der Käse geschmolzen ist,
    23 - Weiter im Ofen backen / Continue bake in oven

    dann brauchen wir es nur noch erneut zu entnehmen
    24 - Cauliflower-Pizza - Finished baking / Blumenkohl pizza - Fertig gebacken

    und können unsere Pizza mit Blumenkohl-Boden unmittelbar servieren und genießen.
    25 - Cauliflower-Pizza - Served / Blumenkohl pizza - Serviert

    Ich hätte die Schärfe von Chorizo in Kombination mit Peperoni zwar etwas unterschätzt, aber ich mag zum einen pikantes Essen, zum anderen soll es hier gar nicht um den Belag gehen, denn ich hatte diese Pizza ja nicht wegen ihrem Topping sondern wegen des besonderen Pizzateigs gemacht. Und dieser erwies sich ebenfalls als ein wirklicher Leckerbissen. Ich hatte Blumenkohl ja schon in so einigen Gerichten verwendet, aber ihn zu einem Pizzaboden zu verarbeiten war nicht nur etwas Neues und sondern auch etwas sehr Leckeres für mich. Dazu der leichte, aber nicht dominante Touch von Ziegenfrischkäse und das etwas nussige Aroma von Mandeln machte diese Teig auch ohne Kohlehydrate zu einem wahren Geschmackserlebnis. Und dabei war der Boden auch noch schön dünn und einigermaßen knusprig geraten. Der zeitliche Aufwand diesen Teig herzustellen war zwar deutlich höher als bei meinem gestrigen Rezept, aber es hatte sich auf jeden Fall gelohnt.

    26 - Cauliflower-Pizza - Side view / Blumenkohl pizza - Seitenansicht

    Und mit diesem Blumenkohl-Reis wie ich ihn heute verwendet habe lassen sich noch einige andere interessante Gerichte herstellen, wie mir Recherchen im Netz gezeigt haben. Also dürfte es nicht unwahrscheinlich sein, dass ich hier bald noch mehr Rezepte mit dieser Zutat vorstellen werde.

    Guten Appetit

    Gebratener Tintenfisch mit Gemüse in grünem Thaicurry [25.07.2019]

    Thursday, July 25th, 2019

    Nach drei Tagen Abstinenz aufgrund von Resten vom Wochenende wagte ich mich heute wieder in unser Betriebsrestaurant – und das bei Temperaturen von deutlich über 30 Grad und allerbesten Sommerwetter. Warum man an solchen Tagen ein Schweineschnitzel “Wiener Art” mit zwei Beilagen, Dessert oder Tagessuppe im Bereich Daily anbietet erschloss sich mir nicht ganz, denn das mit Pommes Frites servierte Gericht war mir eindeutig zu mächtig für einen so heißen Sommertag. Und die Canneloni mit Tomatensauce und Bechamel gratiniert bei Daily erschienen mir da auch nicht besser. Daher überlegte ich kurz beim Gebratenen marinierter Tofu mit Ingwer-Currygemüse aus der Veggie-Sektion zuzugreifen, aber das Gemüse schien mir doch ein wenig zerkocht. Also blieb nur noch der Gebratener Tintenfisch mit Gemüse in grünem Thaicurry der neben Gebackener Ananas und Banane an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde. Ich war auch eigentlich schon viel zu lange Abstinent von den Asia-Gerichten geblieben, daher war es mal wieder an der Zeit ihnen eine erneute Chance zu geben. Bezahlt wurde nur das Gewicht der Speisen auf dem runden Teller, der an der Kasse gewogen wurde. Den Reis, den ich mir übrigens mit etwas süß-scharfer Chilisauce garniert hatte, gab es sozusagen als Flatrate kostenlos dazu.

    Fried squid with vegetables in green thai curry / Gebratener Tintenfisch mit Gemüse in grünem Thaicurry

    Das Gemüse aus Möhren, Kohl, Zucchini, Blumenkohl, Pak Choi, Paprika, Broccoli und Lauch war zwar durchgegart, aber trotzdem noch wunderbar knackig im Biss, was die asiatische Köchin die derzeit an den Woks werkelte mal wieder perfekt hinbekommen hatte. Und auch der reichlich vorhandene Tintenfisch erwies sich als wunderbar zart. Allerdings war das Gemüse für meinen Geschmack nur sehr grob zerkleinert, worüber ich aber großzügig hinweg sehen kann. Die Sauce mit grünem Thai-Curry ließ allerdings etwas zu wünschen übrig, denn im ersten Moment schmeckte sie nach fast gar nichts und entwickelte dann erst langsam etwas Geschmack und eine leichte Schärfe, was aber genau schnell wieder abebbte. Außerdem war sie dünn wie Wasser, was ich ja auch nicht so mag – man sollte Saucen zumindest ein wenig abbinden damit sie etwas dickflüssig werden. Vermischte man sie mit dem klebrigen Reis, wurde sie aber von diesem gut aufgesogen. Aber die süß-scharfe Chilisauce am Reis war teilweise geschmacklich noch dominanter als dieser grüne Thai-Curry. Ich bin jetzt kein Thai-Experte, aber ich hatte mir zumindest was das Aroma anging von der Sauce deutlich mehr erwartet. Und leider hatte ich mich bei der Portionsgröße verschätzt, so dass eine kleine Menge Reis und Gemüse am Ende liegen bleiben musste – ich war einfach pappsatt. Die großen Teller verleiten aber auch zum kräftigen Aufladen, da waren die alten Glasteller wie hier oder die länglichen Schälchen von noch früher etwas optimaler. Doch trotz der nicht ganz so gelungenen Sauce war dies bestimmt nicht das letzte Mal, das ich in unserem Betriebsrestaurant Asiatisch gespeist habe – alleine schon wegen der nicht zu übertreffend vielfältigen Gemüseauswahl die zu diese Gerichten gehört.
    Dass der Gros der anderen Gäste trotz des hochsommerlichen Wetters zum Schnitzel mit Fritten gegriffen hatte, brauche ich wohl kaum zu erwähnen – womit diesem Gericht mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Angeboten der erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gebührte. Und ich sah fast nur Schnitzel auf den Tabletts, erst wenn man etwas genauer hinsah erkannte man auch einige Asia-Gerichte, die somit auf dem zweiten Platz aber nur knapp vor den Cannelloni lagen, die somit Platz drei belegten. Und sah man ganz genau hin, entdeckte man auch hier und dort den marinierten Tofu, der somit den vierten Platz belegte. Dazu kamen noch die üblichen Salatschüsseln sowie die Gäste, die sich mit den Resten begnügten, die verbilligt an der Gemüsetheke angeboten wurde. Aber die lasse ich nicht in die Bewertung einfließen, da sie eher Einzelfälle sind.

    Mein Abschlußurteil:
    Tintenfisch: ++
    Gemüse: ++
    Grüner-Thai-Curry-Sauce: +/-
    Reis: ++

    Grünkern-Sauerkraut-Auflauf – Resteverbrauch II [24.07.2019]

    Wednesday, July 24th, 2019

    Das einzige was ich heute bereute in unserem Betriebsrestaurant zu verpassen war vielleicht der “Schwabenteller” – Minutensteak vom Schwein mit zwei Beilagen, Tagessuppe oder Dessert bei Daily, der bestimmt wie üblich mit Käsespätzle und Röstzwiebeln serviert wurde. Auch wenn er eigentlich viel zu schwer als Mittagsmahl an einem Tag mit Temperaturen mit deutlich über 30 Grad war. Aber auch das Hausgemachtes Moussaka mit Rinderhackfleisch und Bechamelsauce gratiniert bei Vital und die Penne Rigate mit Kürbisbolognese bei Veggie wären nichts gewesen, was mich sonderlich gereizt hätte. Vielleicht wäre ich mit den vegetarischen Gebratene Mienudeln mit verschiedenem Asiagemüse in Hoi Sin Sauce oder dem Gebratene Putenfleisch mit frischem Gemüse in Currysauce von der Asia-Wok-Theke glücklicher geworden. Aber das waren alles natürlich nur theoretische Überlegungen denn ich hatte mir heute zum dritten und letzten Mal Reste vom Wochenende mitgebracht. Um genau zu sein die Reste des Grünkern-Sauerkraut-Auflaufs, zu dem ich sogar noch 2 kleine Bratwürste parat hatte.

    Green spelt sauerkraut casserole - Remainings II / Grünkern-Sauerkraut-Auflauf - Resteverbrauch II

    Die Portion war zwar wirklich sehr großzügig geraten, aber auch 2 Tage nach der Zubereitung schmeckte das Gericht, nachdem es in der Mikrowelle erwärmt worden war, noch vorzüglich. Einzig die Apfelstückchen merkte man ihr Alter etwas deutlicher an, sie waren inzwischen sehr matschig, aber ansonsten wie auch gestern schon sehr lecker. Für die nächste Zeit dürfte ich dann aber erst mal genug Grünkern zu mir genommen haben, es gibt noch genug anderen gesunde und verdauungsfördernde Lebensmittel, mit denen ich mich in nächster Zeit beschäftigen kann. 😉

    Resteverbrauch [22 & 23.07.2019]

    Tuesday, July 23rd, 2019
    Green spelt risotto with mushrooms, spinach & chicken - remainings / Grünkern-Risotto mit Champignons, Spinat & Hähnchen - Resteverbrauch

    Da ich am Wochenende gleich zwei mal gekocht hatte, war es natürlich naheliegend dass ich erst einmal die Reste verbrauchte bevor ich unnötig Geld in unserem Betriebsrestaurant ausgebe oder zwei warme Mahlzeiten am Tag verzehre, was nicht nur wegen des Wetters unsinnig erscheint. Den Anfang machte am Montag das Grünkern-Risotto mit Pilzen, Spinat & Hähnchen vom Samstag. Pilze und Spinat sind jetzt nicht gerade Gemüsesorten, die besonders schön aussehen wenn man sie aufgewärmt hat. Außerdem gibt es aus früheren Zeiten auch Empfehlungen beides gar nicht aufzuwärmen. Bei den Pilzen, insbesondere den Champignons, können sich durch das Eiweiß leicht Bakterien bilden, die dann zu Durchfall und Erbrechen führen können. Und bei Spinat kann sich bei Zimmertemperatur aus dem enthaltenen Nitrat das giftige Nitrit bilden. Doch in Zeiten von Kühlschränken und sachgemäßer kühler Lagerung kann man dies meiner Meinung nach heutzutage vernachlässigen. Und mir hat es auch aufgewärmt noch sehr gut geschmeckt und es war sowieso der letzte Rest gewesen. Passt also. 😉
    Dadurch verpasste ich allerdings die heutigen Angebote unseres Betriebsrestaurants wie Tiroler Gröstl mit Bratensauce und Spiegelei bei Vital, ein Pikantes Bohnengulasch mit Schmand bei Veggie, Spaghetti Carbonara mit Grana Padano zwei Beilagen, dazu Tagessuppe oder Dessert bei Daily und Gebackene Frühlingsrollen oder Gebratenes Schweinefleisch mit Thaigemüse in süß-saurer Sauce. Ich hätte aber eh nicht so recht gewusst was ich hätte nehmen sollen. Mit dem Tiroler Gröstl hatte ich in der Vergangenheit eher schlechte Erfahrungen gemacht und meinen Pasta-Konsum versuche ich derzeit auch stark zu reduzieren, daher wäre wahrscheinlich der vegetarische Bohnengulasch oder eines der Asia-Gerichte auf meinem Tablett gelandet.

    Green spelt sauerkraut casserole - Remaining / Grünkern-Sauerkraut-Auflauf - Resteverbrauch

    Für den Dienstag packte ich mir dann Reste vom Grünkern-Sauerkraut-Auflauf ein, den ich mit einer Bratwurst krönte. Und da ich in der kleinen Dose nicht noch mit dem Messer hantieren wollte, schnitt ich mir (vorausschauend wie ich nun mal so bin 😉 ) die Wurst gleich in mundgerechte Stücke. Nach drei Minuten auf höchster Stufe in der Mikrowelle war das Gericht dann auch schon verzehrfertig und mundete fast genau so gut wie frisch. Eine Kollegin aus meinem Büro meinte sogar, dass es heute gut riechen würde, was sie sonst nie angemerkt hat obwohl ich ja schon öfters Essen mitgebracht und aufgewärmt hatte.
    Als ich dann doch noch mal einen Blick auf die nun leider verpassten Angebote in unserem Betriebsrestaurant warf, bereute ich zwar ein wenig das Pulled Pork im Briochesemmel, zwei Beilagen dazu Tagessuppe oder Dessert aus dem Abschnitt Daily der Tageskarte verpasst zu haben, denn mit diesem Gericht hatte ich zum Beispiel hier und hier bereits gute Erfahrung gemacht. Auf der anderen Seite wurde das Gericht bestimmt wieder mit Pommes Frites oder Country Potatoes serviert, was es für die aktuelle Sommerhitze ziemlich schwer gemacht hätte. Außerdem wurden bei Veggie Gebackene Polentataschen mit Ratatouille und Quarkdip und bei Vital Putengeschnetzeltes in Champigonrahmsauce und Spätzle angeboten und an der Asia-Thai-Theke bruzzelten Speisen wie Gebratener Tofu mit frischem Gemüse und Gebackener Seelachs mit Thaigemüse in Kokosmilchsauce und gelben Thaicurry in den Woks. Wahrscheinlich hätte ich trotz des Pulled Pork bei den Polentaschen oder beim asiatischen Seelachs zugegriffen, aber das werde ich jetzt nie rausfinden, da ich es ja vorgezogen hatte mir was zum Aufwärmen von zuhause mitzubringen. Aber ich sehe es positiv, denn so habe ich immerhin 2 mal knapp 5 Euro gespart… 😉

    Grünkern-Sauerkraut-Auflauf (mit Bratwurst) – das Rezept

    Sunday, July 21st, 2019

    Eigentlich hätte mein Grünkern-Risotto von gestern durchaus über das Wochenende gereicht, doch ich hatte bei meiner Recherche über Grünkern gleich noch ein zweites Rezept entdeckt, das ich unbedingt ausprobieren wollte. Also stellte ich mich am heutigen Sonntag erneut in die Küche und bereitete mir einen Grünkern-Sauerkraut-Auflauf mit Apfelstückchen zu. Eigentlich war das Gericht als vegetarisches Gericht ausgelegt, aber ich bin nun mal Fleisch-Fan, daher ergänzte ich mir das Ganze durch ein paar Bratwürste. Außerdem entschloss ich mich dieses Mal, den Grünkern vorher über Nacht einzuweichen, was den Garprozess beschleunigt und somit auch mehr Nährstoffe erhält. Und tatsächlich erwies sich das Rezept als erfreulich schnell zubereitet und dabei als überaus schmackhaft. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das Ganze hier einmal kurz in gewohnter Form vorzustellen.

    Was benötigen wir also für 3-4 Portionen?

    200g Grünkern
    01 - Zutat Grünkern / Ingredient freekeh

    1 größere Zwiebel (ca. 150g)
    02 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

    1 großer Apfel (ca. 220-250g)
    03 - Zutat Apfel / Ingredient apple

    1 Dose Sauerkraut (400g – 375g Abtropfgewicht)
    04 - Zutat Sauerkraut / Ingredient sauerkraut

    1 Teelöffel Kümmelsamen
    05 - Zutat Kümmelsamen / Ingredient caraway seeds

    1-1,5 Teelöffel Instant-Gemüsebrühe
    06 - Zutat Instant-Gemüsebrühe / Ingredient instant vegetable broth

    200ml Schlagsahne
    07 - Zutat Schlagsahne / Ingredient whipping cream

    150g geriebenen Gouda
    08 - Zutat Gouda / Ingredient gouda

    3-4 Bratwürste
    09 - Zutat Bratwürste / Ingredient sausages

    sowie etwas Öl zum braten
    und etwas Salz und Pfeffer zum würzen

    Beginnen wir am Vorabend der Zubereitung damit, den Grünkern in eine größere Schüssel zu geben und ihn darin gut mit Wasser zu bedecken,
    10 - Grünkern mit Wasser bedecken / Cover freekeh with water

    so dass er mindestens einen Finger tief in der Flüssigkeit liegt. Die Schüssel lassen wir über Nacht stehen damit der Grünkern sich vollsaugen kann.
    11 - Grünkern über Nacht einweichen / Let freekeh soak over night

    Am nächsten Tag sollte sich das Volumen des Grünkern deutlich vergrößert haben – jetzt ist er fertig für eine schnelle Zubereitung.
    12 - Grünkern eingeweicht / Soaked freekeh

    Jetzt schälen und zerkleinern wir die Zwiebel
    13 - Zwiebel zerkleinern / Hackle onion

    und schneiden den Apfel in Würfel. Ich überlegte ihn vorher zu schälen, aber verwarf die Idee dann wieder, da ja viele Nährstoffen gerade in der Schale zu finden sind.
    14 - Apfel würfeln / Dice apple

    Nun geben wir unseren eingeweichten Grünkern in einen kleinen Topf, geben bei Bedarf noch einen kleinen Schluck Wasser dazu,
    15 - Eingeweichten Grünkern in Topf geben / Put soaked freekeh in pot

    rühren den Teelöffel Gemüsebrühe ein
    15 - Gemüsebrühe einrühren / Stir inn vegetable broth

    und bringen das ganze zum kochen, um es dann auf reduzierter Stufen bei gelegentlichem umrühren über 10-15 Minuten ausquellen und garen zu lassen.
    16 - Grünkern köcheln lassen / Lett freekeh simmer

    Parallel dazu erhitzen wir ein bis zwei Esslöffel Öl in einer Pfanne
    17 - Öl in Pfanne erhitzen / Heat up oil in pan

    und geben zuerst die zerkleinerte Zwiebel
    18 - Zwiebel in Pfanne geben / Put onion in pan

    und wenig später auch die Apfelwürfel hinein
    19 - Apfelwürfel addieren / Add diced apple

    um beides für einige Minuten anzudünsten bis die Zwiebeln glasig geworden sind.
    20 - Alles andünsten / Braise

    Dann addieren wir auch das Sauerkraut, ruhig mit Flüssigkeit, vermischen es gründlich mit Zwiebel und Apfelwürfeln,
    21 - Sauerkraut hinzu geben / Add sauerkraut

    streuen dann den Kümmelsamen ein
    22 - Kümmel einstreuen / Intersperse caraway

    und dünsten alles weiter an.
    23 - Weiter andünsten / Continue braising

    Inzwischen dürfte dann auch unser Grünkern gar sein, so dass wir ihn in einem Sieb abtropfen lassen
    24 - Grünkorn abtropfen lassen / Drain freekeh

    und anschließend zu den restlichen Zutaten in die Pfanne hinzufügen können.
    25 - Grünkern in Pfanne geben / Add freekeh to pan

    Nachdem wir alle Zutaten wiederum gründlich miteinander vermengt haben
    26 - Verrühren & andünsten / Mix & braise

    lassen wir sie noch für einige weitere Minuten vor sich hin köcheln und schmecken sie dabei bei Bedarf mit etwas Salz und Pfeffer ab.
    27 - Mit Salz & Pfeffer abschmecken / Taste with salt & pepper

    Während unser Backofen dann auf 200 Grad vorheizt, geben wir unseren Grünkern-Sauerkraut-Apfel-Mix in eine Auflaufform,
    28 - In Auflaufform füllen / Put in casserole

    streichen es einigermaßen glatt,
    29 - Oberflächen glatt streichen / Flatten

    gießen dann die süße Sahne (Schlagsahne) hinzu
    30 - Sahne eingießen / Add cream

    und bestreuen es abschließed mit dem geriebenen Gouda.
    31 - Mit Käse bestreuen / Dredge with cheese

    Die so bestückte Auflaufform schieben wir dann für 20-30 Minuten auf der mittleren Schiene in den Ofen.
    32-  Im Ofen backen / Bake in oven

    In der Zwischenzeit wischen wir die Pfanne aus, bestreichen sie dünn mit etwas Öl und geben dann die Bratwürste hinein,
    33 - Würstchen in Pfanne geben / Put sausages in pan

    um sie rundherum goldbraun anzubraten.
    34 - Würstchen anbraten / Fry sausages

    Schließlich brauchen wir den fertig gebackenen Auflauf nur noch zu entnehmen
    35 - Freekeh sauerkraut casserole - Finished baking / Grünkern-Sauerkraut-Auflauf - Fertig-gebacken

    und können ihn sogleich, gemeinsam mit der Bratwurst, servieren und genießen.
    36 - Green spelt sauerkraut casserole - Served / Grünkern-Sauerkraut-Auflauf - Serviert

    Ich hatte ja befürchtet, dass der Auflauf noch der der Sahne schwimmen würde wenn ich ihn serviere, doch er Grünkern hatte sie scheinbar trotz vorherigen einweichens und anschließenden kochens komplett in sich aufgenommen zu haben, so dass ich nicht nur sehr leckeren, sondern auch angenehm saftigen Auflauf erhielt. Und die Kombination aus Grünkern, Sauerkraut und Apfelstückchen war wirklich ein geschmackliches Gedicht. Der Grünkern war meiner Meinung nach noch einen Deut nussiger als der lange gekochte aus dem Risotto von gestern. Und gemeinsam mit Sauerkraut, den Apfelstückchen und der leichten Kümmelnote ergab sich ein überaus leckeres und sättigendes Gericht. Die Bratwurst wäre da gar nicht mehr unbedingt notwendig gewesen, aber geschadet hat sie natürlich auch nicht unbedingt. Ob nun mit oder ohne Fleischbeilage, auf jeden Fall ein sehr empfehlenswertes Rezept.

    37 - Freekeh sauerkraut casserole - Side view / Grünkern-Sauerkraut-Auflauf - Seitenansicht

    Guten Appetit

    Grünkern-Risotto mit Pilzen, Blattspinat und Hähnchenstreifen – das Rezept

    Saturday, July 20th, 2019

    Seit eine Kollegin mir wiederholt davon berichtet hatte was für tolle Gerichte sie mit Grünkern zubereitet, wollte ich dieses Wochenende mich nun auch endlich mal an ein Gericht mit diesem Getreide wagen. Doch was ist Grünkern oder Grünkorn eigentlich? Es handelt sich um eine halbreif geerntete Form des Dinkels, der verfrüht geerntet und künstlich getrocknet wird. Dieses Trocknen oder Darren über Buchenholz gibt dem Korn eine zusätzliche nussige Note. Diese Vorgehensweise war in früheren Zeiten üblich, wenn das Wetter während der Erntezeit drohte zu feucht wurde und der Dinkel daher am Halm verschimmeln konnte. Nachdem es in den 1930er Jahren als vom Deutsche Suppenfrucht vom auf Autarkie von Lebensmittelimporten bedachten Dritten Reich ein kleines Revival erlebt hatte, war es in späteren Zeiten wieder eher verpönt, da man eher auf helles Korn und Weißmehlprodukte setzte. Erst im Rahmen der Bio-Bewegung findet es wieder mehr Beachtung und ist mit dem heutigen Tag auch in meiner Küche angekommen. 😉 Er gilt er mit vielen Vitaminen der B-Gruppe und zahlreichen Mineralstoffen auch als besonders gesund. Und es fördert dank vieler Ballaststoffe die Verdauung. Leider bekommt man es trotzdem nicht in jedem Discounter, größeren Erfolg hat man in Reformhäusern, Drogerien oder den großen, gut sortierten Supermärkten.
    Für mein erstes Gericht mit dieser Zutat hatte ich mich dazu entschlossen ein Grünkern-Risotto mit Pilzen, Blattspinat und Hähnchenstreifen. Ich hätte dazu ja gerne frischen Spinat verwendet, aber leider war der in zwei Supermärkten ausverkauft, obwohl er ja gerade Saison haben sollte. Daher griff ich auf TK-Spinat zurück und sehe es dahingehend positiv, dass ich viel Müll in Form von drei großen Plastikschalen gespart habe. Den Rest habe ich zum Glück frisch bekommen. 😉 Damit aber nun genug der langen Vorrede, kommen wir zum heutigen Rezept:

    Was benötigen wir also für 2-3 Portionen?

    2 rote Zwiebeln (zusammen ca. 220g)
    01 - Zutat rote Zwiebeln / Ingredient red onions

    250g Grünkern
    02 - Zutat Grünkorn / Ingredient freekeh

    250g braune Champignons
    03 - Zutat Champignons / Ingredient mushrooms

    300g Blattspinat (frisch oder TK)
    04 - Zutat Blattspinat / Ingredient leaf spinach

    300g Hähnchenbrustfilet
    05 - Zutat Hähnchenbrustfilet / Ingredient chicken breast filet

    650ml Gemüsebrühe
    06 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable broth

    2 Lorbeerblätter
    07 - Zutat Lorbeerblätter / Ingredient bey leafs

    125ml trockener Weißwein
    08 - Zutat trockener Weißwein / Ingredient dry white wine

    150g Creme fraiche
    09 - Zutat Creme-fraiche / Ingredient creme fraiche

    1-2 EL Butter
    06 - Zutat Butter / Ingredient butter

    etwas Öl zum braten
    sowie Salz, Pfeffer und Muskatnuss zum würzen
    und vielleicht etwas Parmesan und/oder Schnittlauch zum garnieren

    Beginnen wir wie üblich mit der Vorbereitung der einzelnen Zutaten. Während der Spinat auftaut, schälen also die Zwiebeln und schneiden sie in Spalten,
    10 - Zwiebel in Spalten schneiden / Cut onion in slices

    putzen die Champignons und schneiden sie in Scheiben, wobei wir größere Scheiben am besten noch mal halbieren
    11 - Champignons in Scheiben schneiden / Cut mushrooms in slices

    und waschen schließlich noch das Hähnchenbrustfilet um es in Streifen zu schneiden
    12 - Hähnchenbrust in Streifen schneiden / Cut chicken breast in stripes

    und rundherum mit etwas Pfeffer und Salz zu würzen.
    13 - Hähnchebruststreifen mit Salz & Pfeffer würzen / Season chicken stripes with salt & pepper

    Anschließend erhitzen wir einen Esslöffel Olivenöl in einer Pfanne oder einem Topf,
    14 - Olivenöl in Pfanne erhitzen / Heat up olive oil in pan

    geben die Hähnchebruststreifen hinein,
    15 - Hähnchen in Pfanne geben / Put chicken breast in pan

    braten sie über vier bis fünf Minuten rundherum goldbraun an
    16 - Hähnchenbrust bräunen / Brown chicken breast

    und entnehmen sie dann erst mal wieder, um sie bei Seite zu stellen.
    17 - Hähnchenbrust entnehmen / Remove chicken breast from pan

    Anschließend erhitzen wir die Butter – Alternativ kann man auch Olivenöl verwenden, aber ich finde Butter gibt einen besseren Geschmack – in der Pfanne,
    18 - Butter in Pfanne schmelzen / Melt butter in pan

    addieren die Champignon-Scheiben
    19 - Champignon-Scheiben in Pfanne geben / Put mushroom slices in pan

    und dünsten sie ebenfalls einige Minuten an bis sie weich sind
    20 - Champignons andünsten / Braise mushrooms

    um sie dann ebenfalls erst einmal wieder zu entnehmen und bei Seite zu stellen.
    21 - Champignons bei Seite stellen / Put mushrooms aside

    Nachdem wir dann einen weiteren Esslöffel Olivenöl in der Pfanne erhitzt haben
    22 - Mehr Olivenöl in Pfanne erhitzen / Put more olive oil in pan

    geben wir die Zwiebelspalten
    23 - Zwiebelspalten addieren / Add onion slices

    sowie wenig später auch den Grünkern hinein
    24 - Grünkorn dazu geben / Add freekeh

    und dünsten alles unter gelegentlichem rühren für 5 Minuten an.
    25 - Gemeinsam andünsten / Braise together

    Schließlich löschen wir den Pfanneninhalt mit dem trockenen Weißwein ab,
    26 - Mit Weißwein ablöschen / Deglaze with white wine

    lassen diesen etwas einkochen
    27 - Weißwein einkochen lassen / Let white wine reduce

    und addieren dann die Gemüsebrühe,
    28 - Gemüsebrühe addieren / Add vegetable broth

    die wir kurz aufkochen lassen.
    29 - Kurz aufkochen lassen / Bring to a boil

    Dabei würzen wir alles gleich mit etwas Salz, Pfeffer und frisch geriebener Muskatnuss,
    30 - Mit Salz, Pfeffer & Muskatnuss würzen / Season with salt, pepper & nutmeg

    geben die beiden Lorbeerblätter hinzu
    31 - Lorbeerblätter dazu geben / Add bay leafs

    und lassen dann alles geschlossen auf mittlerer Stufe vor sich hin köcheln.
    32 - Geschlossen köcheln lassen / Simmer closed

    In dem Rezept, das ich als Basis für dieses Rezept verwendet habe, stand dass man den Grünkern nur 15 Minuten kochen müsste. Doch das war weit gefehlt, es dauert eher 45 Minuten bis eine Stunde, bis der Grünkern wirklich gar und al dente ist. Im Nachhinein gesehen hätte ich ihn vorher wohl über Nacht einweichen sollen, um die Zubereitung zu beschleunigen. Ist halt mein erstes Gericht mit Grünkern, daher verbuche ich es als Erfahrungswert. 😉

    Zwischendurch sollte wir das Ganze natürlich hin und wieder umrühren, damit nichts anbrennt.
    33 - Gelegentlich umrühren / Stir from time to time

    Ist der Grünkern schließlich fast gar gekocht, geben wir auch die zuvor angedünsteten Champignons,
    34 - Champignons in Pfanne geben / Put mushrooms back in pan

    den aufgetauten und ausgepressten Blattspinat
    35 - Blattspinat addieren / Add spinach

    sowie die angebratenen Hähnchenbruststreifen hinzu,
    36 - Hähnchenbrust hinzufügen / Add chicken

    verrühren alles gründlich miteinander und lassen es für weitere 8-10 Minuten auf reduzierter Stufe vor sich hin köcheln.
    37 - Verrühren & köcheln lassen / Stir & let simmer

    Schließlich geben wir noch die Creme fraiche hinzu,
    38 - Creme fraiche einstreuen / Add creme fraiche

    heben sie gut unter
    39 - Gründlich verrühren / Stir well

    und schmecken das Gericht noch einmal final mit Salz, Pfeffer und Muskatnuss ab.
    40 - Mit Gewürzen abschmecken / Taste with seasonings

    Anschließend können wir das Gericht auch schon unmittelbar – vielleicht mit etwas frisch gehobelten Parmesan und/oder Schnittlauch garniert – servieren und genießen.
    41 - Freekeh risotto with mushrooms, spinach & chicken - Served / Grünkern-Risotto mit Champignons, Blattspinat & Hähnchenstreifen - Serviert

    Die erste Frage war natürlich: Wie schmeckt Grünkern nun eigentlich? Von der Konsistenz her erinnerte er ein wenig an Reis, war jedoch etwas “knackiger”, da es sich ja um ungeschältes Getreide handelte. Dabei konnte er durch seine deutlich nussige Note geschmacklich punkten. In Kombination mit den zahlreichen geschmorten Zwiebelspalten, den Champignons, dem Spinat und natürlich den Hähnchenbruststreifen eine tatsächlich sehr leckere Sache. Die Creme fraiche sorgt dabei dafür, dass das Gericht insgesamt nicht zu trocken wirkt. Wer es vegetarisch bevorzugt, kann das Geflügel natürlich auch weglassen, es zählt nicht zu den maßgeblichen Geschmacksträgern. Insgesamt wirklich lecker und Grünkern scheint wirklich vielseitig zu sein. Daher ist das zwar das erste aber bestimmt nicht das letzte Grünkern-Gericht, das in meiner Küche zubereitet wurde.

    42 - Freekeh risotto with mushrooms, spinach & chicken  -  Side view/ Grünkern-Risotto mit Champignons, Blattspinat & Hähnchenstreifen - Seitenansicht

    Guten Appetit
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    Kabeljau auf sizilanischer Art [19.07.2019]

    Friday, July 19th, 2019

    Ein wirklicher Knaller fehlte zwar auch heute auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants, aber ich war mir Sicher mit dem Kabeljau auf sizilanischer Art mit Oliven, Kirschtomaten und Kartoffelwürfel bei Vital, welcher natürlich mit Baguette serviert wurde, leben zu können. Zugegebenermaßen klang auch das Putenschnitzel in Honig-Pfeffersauce und zwei Beilagen, dazu Dessert oder Tagessuppe bei Daily mit Pariser Möhren und Kroketten nicht übel, aber das erschien mir nach dem Cordon Bleu gestern doch zu schwer. Ebenso das Zusatzangebot in Form von Paprikarahmgulasch mit Pariser Möhren und Kroketten, das man zusätzlich auf die Karte gesetzt hatte, wahrscheinlich als Resteverbrauch. Der Germknödel mit Vanillesauce und Zimt-Zucker aus dem Bereich Veggie oder die Asia-Wok-Angebote wie Gebratener Tofu mit Gemüse in Hoi-Sin-Sauce oder Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce kamen nicht in die nähere Auswahl. Ganz kurz überlegte ich zwar noch, doch auf das Putenschnitzel umzuschwenken, blieb letztlich dann aber doch beim Fisch.

    Codfish sicilian style / Kabeljau auf sizilianische Art

    Da ich kein großer Oliven-Fan bin, bat ich die Thekenkraft darum, mir möglichst wenige mit zu servieren, was ihr auch vorzüglich gelang. Leider schien die Anzahl der Kartoffelwürfel aber auch ein wenig darunter gelitten zu haben, aber letztlich war die deutlich pikante und gleichzeitig fruchtige Zusammenstellung aus Tomaten, Zwiebeln, Möhren, zusätzlichen Kirschtomaten und eben Kartoffelwürfeln lecker wie immer und passte gut zu dem zarten und saftigen, wahrscheinlich gedämpften Kabeljaufilet mit einer dünnen Kräuterdecke. Und da man ja nichts von der leckeren sizilianischen STomatensauce verschwenden wollte, fand auch das angenehm frische und knusprige Stück Baguette eine sinnvolle Verwendung um auch die letzten Reste davon aus dem leeren Teller zu wischen. Letztlich nichts besonderes, aber doch immer wieder lecker. Ich bereute meine Entscheidung für dieses Fischgericht nicht.
    Wie für den Freitag üblich und durch die Ferienzeit noch verstärkt waren nicht viele andere Gäste in unserem Betriebsrestaurant anwesend während wir speisten. Doch die meisten davon hatten, ganz entgegen meiner Erwartung, nicht etwa beim Putensteak sonden beim Kabeljau zugegriffen, was diesem Gericht mit einem kleinen, aber klar ersichtlichen Vorsprung Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sicherte. Auf Platz zwei folgte das Putenschnitzel mit Kroketten bzw. sein Pendant mit Parikarahmgulasch, den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und auf einem guten vierten Platz folgte schließlich der Germknödel.

    Mein Abschlußurteil:
    Kabeljaufilet: ++
    Sizilianisches Tomatenragout: ++
    Baguette: ++

    Pute-Ei-Sandwich [19.07.2019]

    Friday, July 19th, 2019
    Turkey Egg Sandwich

    Gemeinsam mit den Wraps von gestern hatte ich mir im selben Supermarkt vorgestern Abend auch ein Pute-Ei-Sandwich gekauft. Haltbar war dies lt. Herstellerangaben zwar noch mit zum ersten August, aber bei Gerichten mit Ei, auch wenn sie gekühlt gelagert werden, bin ich eher vorsichtig. Daher entschloss ich mich dazu es mir heute morgen als Frühstück mit ins Büro zu nehmen. Neben zahlreichen Putenbrustschinken-Scheiben und Eier-Scheiben fand sich außerdem noch offensichtlich gegarte oder eingelegte Paprikastückchen und ein Remouladen-Quarkaufstrich den beiden Weizenmehl-Sandwichscheiben, was ein Gesamtgewicht von 185g ergab. Den Belag konnte man also als durchaus großzügig bezeichnen, aber bei einem stolzen Preis von 2,99 Euro hatte man das auch verlangen können. Nur schade dass der Belag nicht gleichmässig verteilt war, sondern sich im Zentrum des Sandwiches konzentrierte – was wahrscheinlich auch damit zusammenhing dass im Sichfenster der Umverpackung genau dieser Bereich sichtbar war. Und obwohl schon mehrere Tage alt, erwies sich das Brot noch als angenehm frisch und saftig, was aber wohl auch daran lag dass es in einer luftdichten Plastik-Umverpackung und wahrscheinlich unter “Schutzatmosphäre” ausgelifert worden war.

    Tukey-Egg-Sandwich - Packing

    Und mit 481 kcal auch nicht gerade ein leichter Genuss, da hätte ich auch zur Leberkässemmel greifen können. Geschmeckt hats aber trotzdem, auch wenn Weißbrot natürlich wenig wirklichen Nährtwert besitzt. Je mehr man sich mit der Thematik beschäftigt, desto komplizierter werden auch so einfache Dinge wie essen – es ist ja vieles Ungesund und sogar in größeren Mengen schädlich. Manchmal wünsche ich mir die Zeit zurück, in der man einfach nur das gegessen hat was einem geschmeckt hat. 😉