Pangasiusfilet in Ingwer-Kokossauce [18.12.2009]

Heute bestand die Auswahl aus “Lu Han Zai – Gebratenes Gemüse in Hoi Sin Sauce nach Shanghai Art” oder “Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Erbsenschoten, frischen Sojakeimlingen in Austernsauce” in der Asia-Ecke, “Gegrilltem Putenfilet auf Tomaten- Lauchrisotto mit Brokkoliröschen” bei den Vitality-Gerichten, “Kaiserschmarrn mit Apfelmus und Zimt- Zucker” bei den traditionell-regionalen Speisen und schließlich “Gebratenes Pangasiusfilet in Ingwer- Kokossauce an Sesamkartoffeln” bei den Globetrotter-Mahlzeiten. Ich entschied mich heute mal für den Fisch, auch wenn die Pute oder das Rindfleisch mit Erbsenschoten ebenfalls durchaus verlockend klangen. Das ganze wertete ich dann noch mit einem Schälchen Mischgemüse von der Gemüsetheke auf.

Pangasiusfilet in Ingwer-Kokossauce

Eine wirklich gute Entscheidung wie ich feststellen musste. Das Pangasiusfilet selbst, das man offensichtlich noch mit einer dünnen Kruste aus Ei bedeckt war, erwies sich als angenehm zart, wohlschmeckend und ohne Gräten. Dazu passte die Ingwer-Kokos-Sauce wirklich perfekt, die einen angenehm fruchtigen Geschmack abgab. Dazu noch einige Tropfen der Zitronen, die man sich dazu nehmen konnte – wirklich sehr lecker. Auch schließlich die Sesamkartoffeln, im Grunde genommen kleine Salzkartoffeln, die man mit zusätzlichen Sesamkörnern aufgewertet hatte, erwiesen sich als durchaus schmackhaft und passend, auch wenn man den Sesamgeschmack nur minimal heraus schmeckte. Das Gemüse, bestehend aus Möhren, Erbsen, Bohnen, Blumenkohl und Schwarzwurzeln, war schließlich jedoch leider nur mittelmässig, da es mal wieder stark abgekühlt war und, so erschien es mir zumindest, eher Massenware war. Aber abgesehen davon ein wirklich gelungenes Menu und ein gutes Wochenabschluss.
Das Pangasiusfilet war heute dann auch wohl das meist genommene Menu, danach kamen die Asia-Menus und Putenfilet gleich auf und dann erst das der Kaiserschmarrn, der wie ich feststellte auch in kleineren Portionen als Nachtisch genutzt wurde. Eigentlich keine schlechte Idee. Aber ich selbst war satt – aber vielleicht greife ich das nächste mal am Freitag (was wohl erst 2010 sein wird) darauf zurück.

Mein Abschlußurteil:
Pangasiusfilet: ++
Ingwer-Kokos-Sauce: ++
Sesamkartoffeln: ++
Mischgemüse: +

Kaffee, Mandarinen & Frikadelle

Heute gabs mal wieder eine Frikadelle (Fleischpflanzerl) zum Obst in Form von Mandarinen und meinem allmorgendlichen Kaffee. Da ich heute bereits um kurz nach sieben in der Kantine war, erwies sich die Frikadelle als noch heißer als sonst. Ist aber kein Grund jeden Morgen so früh zu kommen…

Holzfällersteak & Röstkartoffeln [17.12.2009]

Heute entschied ich mich mal für das “Holzfällersteak vom Schweinenacken mit Zwiebeln und Röstkartoffeln” aus dem Bereich Globetrotter. Zuerst war ich zwar dazu geneigt, den angekündigten “Sauerbraten mit Kartoffelknödel und Blaukraut” bei den traditionellen Gerichten zu wählen, aber als ich sah dass man das Blaukraut doch Mischgemüse ersetzt hatte, ließ ich es doch bleiben. Die “Tortelloni al pesto basilico” bei Vitality kamen für mich leider nicht in Frage. Der Asia-Bereich mit seinen “Gebratenen Mienudeln mit verschiedenem Gemüse in Spezial Sauce” oder “Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Erdnußsauce” sah zwar auch nicht schlecht aus, aber ich hatte meine Wahl getroffen. Dazu nahm ich mir noch ein Löffel mit Röstzwiebeln und ein Schälchen mit Erbsen – dem heute einzigen Gemüse an unserer Gemüsetheke, was einigermaßen zu dem Holzfällersteak passte.

Holzfällersteak & Röstkartoffeln

War gar nicht mal so schlecht muss ich sagen. Das Fleisch war zwar nicht das zarteste, aber dafür war es kaum sehnig und mit wenig Fett. Auch die Röst- bzw. Bratkartoffeln waren in Ordnung, auch wenn ich finde dass sie mit etwas Speck und noch einem Ei dran einen Deut besser gewesen wären. Die Erbsen schließlich erwiesen sich eher so als mittelmässig, denn sie waren bereits nur noch lauwarm. Aber besser als gar kein Gemüse.
Das Holzfällersteak war dann heute auch der Renner, aber ganz dicht gefolgt von dem Sauerbraten. Danach kamen etwa gleich auf die Asia-Gerichte und die Tortellini.
In der Summe ein ganz gutes, wenn auch nicht überragendes Mittagessen. Das geht hoffentlich noch besser – ich weiß ja dass es hier auch schon hochwertigeres gab.

Mein Abschlußurteil:
Holzfällersteak: ++
Röstkartoffeln: ++
Erbsen: +

Leberkäse, Kaffee & Mandarinen

Heute bekam ich in der Kantine mal das Endstück des Leberkäse-Laibs (Ränftchen sagt man bei uns, wie es hier in Bayern heißt weiß ich gar nicht) auf meine Semmel. War aber nicht soooo übel, nur leider etwas kleiner als eine normale Scheibe. Dazu gabs natürlich einen Becher Kaffee und zwei Mandarinen aus Kantinenbestand. Zwar gab es auch Bananen, Orangen und Äpfel, aber die Bananen waren schon ziemlich braun, bei den Orangen hätte ich wieder einen ziemlichen Aufwand mit der Schälerei aufbringen müssen und die Äpfel erschienen mir etwas zu mickrig.
Ging aber auch so – das heutige Frühstück war soweit ganz in Ordnung.

Putensteak Hawaii [16.12.2009]

Meine persönlichen Favoriten heute waren eindeutig “Gedünsteter Kräuterzander auf Austernpilzsautee mit Meerrettichkartoffeln” aus dem Bereich Vitality und das “Putensteak Hawaii mit Curryreis” aus der Sektion Globetrotter. Die “Spezial Nudeln nach Shanghai Art” und “Ko Lo Yuk – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse und Ananas in süß-saurer Sauce” sahen zwar auch nicht übel aus, aber mir war heute nicht so nach Asiatischen. Eigentlich hatte auch “Tellerrösti mit Gemüse und Käse überbacken” bei den traditionell-regionalen Gerichten zumindest der Beschreibung nach mein Interesse geweckt, aber als ich es in unserer Essensvitrine sah, kam ich dann doch davon ab – es sprach mich nicht wirklich an. So fiel meine Wahl letztlich auf das Putensteak Hawaii, was zwar visuell auch nicht der Oberrenner war, aber zumindest sehr gefragt war. Ich folgte also dem Herdentrieb.
Das ganze wertete ich schließlich noch mit einem Becherchen Mango-Moussé auf.

Putensteak Hawaii

Ein Gourmetmenu war das Putensteak letztlich auch nicht – viel mehr mal wieder eine typische Kantinenmahlzeit. Dabei weiß ich doch dass es in diesem Betriebsrestaurant auch besser geht. Das Stückchen Putensteak, das man mit einer Scheibe Ananas garniert, dem Minimum an Käse überbacken und anschließend in Sauce ertränkt hatte, fand ich doch etwas klein für die große Menge an Reis und außerdem auch etwas trockener als sonst. War aber genießbar und in Kombination mit dem relativ gut gelungenen Curryreis reichte die Menge auch durchaus aus, um zu sättigen. Das Mango-Moussé schließlich war aber recht lecker, wenn auch durch die Garnierung mit Schokosauce fast ein wenig zu süß für meinen Geschmack, es ging aber gerade noch.
Der Renner heute war eindeutig natürlich das Putensteak – aber sehr dicht gefolgt vom Kräuterzander, den ich auf mehr Tischen sah als ich erwartet hatte. Danach kamen asiatische Speisen und dann erst der Gemüse-Rösti. Putensteak ist eben Massenkompatibel, auch wenn man es mit Sicherheit etwas besser hätte hinkriegen können. Aber vielleicht klappt es ja das nächste mal.

Mein Abschlußurteil:
Putensteak Hawaii: +
Curryreis: ++
Mango-Moussé: +