Erdbeeren, Tee & Banane

Als ich heute früh vor die Tür trat, hatte ein dünner Schleier frischen Schnees die Landschaft überdeckt und die Temperaturen waren deutlich unter Null gefallen. Der Winter war wohl für ein letztes Intermezzo kurz zurück gekehrt – aber so wie ich das sehe wird es sich kaum über den Tag halten können und sobald die Sonne über den Horizont voll aufgestiegen ist, sollten diese hoffentlich letzten Zeichen der kalten Jahreszeit auch wieder verschwinden.
Mein Kollege wartete bereits und ich verlud meinen Koffer bevor ich einstieg – denn heute gings wieder in Richtung Norden, zurück in die Frankfurter Gegend. Auf einen Besuch in der Kantine und einen Kaffee verzichtete ich heute morgen, statt dessen machte ich mir einen grünen Tee und einen kleinen Morgensnack aus Erdbeeren und einer Banane. Die Erdbeeren hatte ich gestern bei Lidl entdeckt, wo man das 250g-Schälchen spanischer Erdbeeren im Sonderangebot für 69 statt 99 Cent verkaufte – da konnte ich natürlich nicht wiederstehen. Geschmacklich waren sie dann auch in Ordnung – saftig und nicht zu süß – auch wenn einige noch nicht so ganz reif erschienen. Wenn ich sie aber über das Wochenende zum Nachreifen im Büro hätte liegen lassen, wären sie womöglich verdorben. Auf jeden Fall ein sehr gesundes Frühstück – auch wenn ich mir später wohl doch noch einen Kaffee holen werde.

Guten Appetit

Putensteak “Florida” [04.03.2010]

Auch zum heutigen Donnerstag kann ich das Angebot im Betriebsrestaurant wieder mal als durchaus interessant bezeichnen. An der Asia-Theke bot man u.a. “Chop Suey – gemischtes Asia Gemüse gebraten in Kokosmilchsauce” und “Gaeng Phet Nua – Rindfleisch gebraten mit verschiedenen Gemüse in Kokosmilchsauce” an. Beides klang interessant, aber mir ist das Gemüse wirklich einen Deut zu grob geschnitten. Daher wandte ich meinen Blick auf die anderen Gerichte. Als Vitality-Speise gab es da “Spaghetti mit Auberginenragout“, was ebenfalls interessant klang, aber ich bin nun mal kein großer Freund von Auberginen, daher war das nichts für mich. Da eignete sich der “Schweinegulasch mit Paprika und Butternudeln” als traditionell-regionales Gericht schon besser. Aber meine entgültige Wahl fiel schließlich auf das Globetrotter-Gericht, einem “Putensteak ‘Florida’ mit Mandelreis und fruchtiger Currysauce” – das erschien meines Vaters Sohn doch genau das richtige für einen Donnerstag zu sein – vor allem wenn man es mit einigen Erbsen von der Gemüsetheke und einem Mandarinenquark noch komplettierte.

Putensteak "Florida"

Überbacken mit Käse, unter dem ein Stück Aprikose ruhte, war ein zartes und annehmbar großes Stück Putenfleisch der Hauptbestandteil des Gerichtes. Ich hatte Glück und erhielt ein Stück von einer frischen Ladung Putensteaks, die gerade bevor ich an der Reihe war aus der Küche angeliefert wurden, daher war es auch wirklich frisch und heiß. Das ganze ruhte auf einem Bett aus hellem Reis, welcher mit einigen Mandelsplittern versetzt war. Ich fand nicht dass man die Mandeln herausschmeckte. Entweder waren es dazu zu wenig oder die gut bemessene Kelle wirklich angenehm fruchtiger und leicht scharfer Currysauce übertünchte den Geschmack der Mandeln. Und selbst an den Erbsen konnte ich heute eigentlich nichts aussetzen – sie waren heiß und schmackhaft. Sättigungstechnisch war der Mandarinenquark – versetzt mit reichlich Dosenmandarinen – zwar nicht mehr notwendig, schadete auf der anderen Seite aber auch nicht.
Von ihrer Beliebtheit her schienen sich der Schweinegulasch und das Putensteak nichts zu geben, gefolgt von den Asia-Gerichten. Aber auch die Spaghetti mit Auberginenragout hatten offensichtlich ihre Freund gefunden – für mich wären die wie gesagt nichts gewesen, der Geschmack von Auberginen sagt mit einfach nicht zu.

Mein Abschlußurteil
Putensteak “Florida”: ++
Mandelreis: ++
Currysauce: ++
Erbsen: ++
Mandarinenquark: ++

Grießpudding, Banane & Pflaume

Im Gegensatz zu gestern war das Wetter heute morgen freundlich und hell, der nur mit dünnen, hohen Wolken bedeckte Himmel ließ einen warmen und angenehmen Tag erwarten. Leider würde ich wenig davon haben, denn es war Donnerstag und ich musste arbeiten. Fast pünktlich holte mich mein Kollege an meiner hiesigen Bleibe ab und wir begaben uns auf die heute unproblematische vonstatten gehende Reise nach München, um unserem täglichen Broterwerb dort nachzugehen. Natürlich lenkte ich bevor ich mich an meinen Arbeitsplatz begab meine Schritte erst mal wieder in das Kantinenbistro, um mich dort für 54 Eurocent mit einem Becherchen Kaffee einzudecken. Das ganze ergänzte ich mit einem Griess Töpfli der Firma Emmi – Geschmacksrichtung Rhabarber-Erdbeer und gekauft im Lidl-Markt – einer Banane und einer Pflaume aus eigenem Einkauf und fertig war mein heutiges Frühstücksmahl. Mit ca. 261kcl pro Portion á 175g auch nicht gerade Diätware – aber ich halte mir immer wieder vor Augen dass eine Leberkässemmel mit durchschnittlich mit ca. 585kcal und ein Fleischpflanzerl mit Semmel auch über 400kcal hat. Also fahre ich mit meiner Joghurt-/Pudding-Strategie auf jeden Fall besser. Langsam gewöhne ich mich auch daran, morgens etwas süßes zu mir zu nehmen und auf Fleisch zu verzichten. Wenn man nur will geht alles irgendwie… 😉

Guten Appetit

Schweinesteak “Tirol” [03.03.2010]

Die heutige Auswahl in unserem Betriebsrestaurant gestaltete sich wieder ganz interessant wie ich feststellen durfte. Das “Schonend gebratene Hokifilet auf pikanter Kartoffel-Bohnenpfanne” bei den Vitality-Gerichten klang schon mal sehr verlockend. Aber auch die “Gebackenen Camenbert mit Preiselbeeren und Salatgarnitur” bei den traditionell-regionalen Speisen war nicht zu verachten. Im Asia-Bereich bot man außerdem “Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse in Sojasauce” oder “Praw Wan Gung – Gebratene Garnelen mit frischem Gemüse in süß-saurer Sauce” an – wobei mich vor allem das Garnelengericht reizte. Aber letztlich entschied ich mich dann doch für das “Schweinesteak ‘Tirol’ mit Zwiebelringen, Speck und Tomatensauce, dazu Bratkartoffeln“, welches man an Globetrotter-Theke feil bot. Dazu nahm ich mir noch einen Waldbeerenjoghurt – denn an der Gemüsetheke fand ich nichts was zu dem Schweinesteak passte.

Schweinesteak Tirol

Ein annehmbar großes Stück zartes, relativ mageres Schweinefleisch, garniert mit einigen Zwiebeln und einem Streifen Bacon-Speck und übergossen mit einer fruchtigen, mit Tomatenstücken durchsetzten Sauce warteten nun darauf von mir verzehrt zu werden – und ich genoss es gemeinsam mit den ebenfalls sehr schmackhaft geratenen Bratkartoffeln. Eine interessante und leckere Kombination wie ich feststellen durfte. Und auch der Waldbeerenjoghurt, den ich mir zum Abschluß dieses Mahles gönnte war nicht zu verachten.
Dass das Schweinesteak Tirol heute in der Beliebtheit bei vorne lag, verstand ich daher nur zu gut. Aber auch die Asia-Speisen, das Hokifilet und der Camembert zierten den einen oder anderen Teller, wobei ich dem gebackenen Käse knapp den zweiten Platz zuerkennen würde. Aber wie immer entspringt diese meiner rein subjektiven Einschätzung – aber das weiß der regelmäßige Leser natürlich. 😉

Mein Abschlußurteil:
Schweinesteak “Tirol”: ++
Bratkartoffeln: ++
Waldbeerenjoghurt: ++

Müslijoghurt, Kiwi & Banane

Bei deutlich gesunkenen Temperaturen – es hatte sich Reif auf den Autos gebildet – und dichtem Nebel begaben wir uns heute bereits um kurz nach sieben in Richtung Arbeitsplatz. Im Kantinenbistro besorgte ich mir wie immer einen frischen Becher Kaffee und verzichtete, trotz durchaus spürbaren Appetit, auf jegliche Kalorienbomben in Form von Leberkässemmeln oder Brötchen mit Fleischpflanzerl. Statt dessen ergänzte ich das durch einem im Lidl erworbenen Joghurt mit Fruchtmüsli, eine Kiwi und eine Banane. Mit 214kcal pro Portion kann man den Joghurt der Firma Milbona zwar leider kaum als Diätlebensmittel bezeichnen, aber geschmeckt hat er dennoch. Wo in den 175g (157g Joghurt und 18g Müsli aus Cornflakes, Haferflocken und Rosinen) nun so viel Brennwert versteckt sein soll ist mir etwas schleierhaft – aber ich vermute mal dass man den Naturjoghurt noch zusätzlich gesüßt hat und dass auch die anderen Zutaten nicht ohne Zusätze wären. Geschmeckt hat er aber allemal.

Guten Appetit