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Gnocchi mit Limonenauce & Lachswürfeln [23.08.2017]

Wednesday, August 23rd, 2017

Ich wusste zwar heute von Anfang, dass die Gebratenen Mienudeln mit verschiedenem Asia-Gemüse in Hoi Sin Sauce oder das Rindlfisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce an der Asia-Thai-Theke nichts für mich waren. Mein großer Favorit war wiederum das Rinderhacksteak mit Tomate und Speck gratiniert, dazu BBQ-Sauce und Country Potatoes bei Globetrotter, obwohl auch die Gnocchi mit Limonensauce und Lachswürfeln bei Vitality sowie sie Hausgemachte Spinat-Ricotta-Lasagne mit Tomatensauce bei Tradition der Region ihren gewissen Reiz besaßen. Wohl in alter, aber etwas eingeschlafener Tradition dass Mittwochs mein zweiter Fischtag ist, entschied ich mich schließlich für die Gnocchi.

Gnocchi with lime sauce & salmon diced / Gnocchi mit Limonensauce & Lachswürfeln

Selten hatte ich mich so falsch entschieden wie heute, denn die Gnocchi erwiesen sich fast sprichwörtlich als ein kleiner “Griff ins Klo”: Die Gnocchi selbst waren leicht versalzen und von ihrer Konsistenz her sehr klebrig, an der Sauce schmeckte man nichts von Limonen, viel eher schmeckte man den leider fast nur homöopathisch eingesetzten Dill heraus – da halfen auch die eingestreuten Mini-Cherrytomaten wenig. Und die Lachswürfel waren leider recht trocken geraten. Es war zwar gerade noch genießbar, wobei der Hunger auch seinen Anteil daran trug dass ich alles verzehrte, aber von einem Genuss war das weit entfernt.
Da hätte ich wohl besser doch besser meinem ersten Impuls folgen und mich, wie die meisten anderen Gäste auch, für das Rinderhacksteak mit BBQ-Sauce und Country Potatoes entscheiden sollen, dem somit auch Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zustand. Auf dem zweiten Platz sah ich Spinat-Ricotta-Lasagne, gefolgte von den Asia-Gerichten auf Platz drei und den Gnocchi auf heute verdienterweise einem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Gnocchi: +/-
“Limonen”-Sauce: +/-
Lachswürfel: +/-

Pollo frito, arroz y ensalada [04.06.2016]

Saturday, June 4th, 2016
Pollo frito, arroz y ensalada

Zum Mittag gab es heute mal wieder dominikanische Hausmannskost in Form von angebratenen und frittierten Hähnchenteilen, Gewürzreis und einem Salat mit Öldressing und leicht angedünsteten Zwiebeln. Das Fleisch des Hähnchens war zwar etwas trocken und es gab leider keine Sauce dazu, aber ich half mir mit einigen Spritzern einer pikanten Würzsauce aus, die am Tisch bereit stand.

Gebratenes Zanderfilet auf Fenchelgemüse in Safransauce an Wildreis-Mix – das Rezept

Sunday, March 13th, 2016

Heute wollte ich endlich mal den Vorschlag von Charli aus diesem Kommentar realisieren und das bereits häufig von mir in unserem Betriebsrestaurant gewählte Fischfilet auf Fenchelgemüse in Safransauce an Wildreis-Mix nachkochen. Allerdings griff ich beim Fisch nicht zu Hoki, wie im Betriebsrestaurant üblich und das ich auch nur als TK-Ware bekommen hätte, sondern entschied mich statt dessen für frischen Zander, denn ich sanft auf der Hautseite briet. Gemeinsam mit dem Fenchelgemüse, das ich mit Möhren kombinierte und einer Mischung aus Basamti- und Wildreis ergab sich ein überaus leckeres Gericht, das natürlich eindeutig hochwertiger war als das, was im Betriebsrestaurant serviert wird. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das verwendete Rezept hier einmal in der gewohnten Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für 2 Portionen?

2 Knollen Fenchel (Soweit möglich mit Fenchelgrün)
01 - Zutat Fenchel / Ingredient fennel

2 Schalotten
02 - Zutat Schalotten / Ingredient shallots

2 mittelgroße Möhren
03 - Zutat Möhren / Ingredient carrots

1 Orange
04 - Zutat Orange / Ingredient orange

250ml Fischfond
05 - Zutat Fischfond / Ingredient fish stock

3 Sternanis
06 - Zutat Sternanis / Ingredient star anise

1 Döschen gemahlenes Safran (0,1g)
07 - Zutat Safran / Ingredient saffron

100ml trockener Weißwein
08 - Zutat trockener Weißwein / Ingredient dry white wine

100ml Sahne
09 - Zutat Sahne / Ingredient cream

2 Esslöffel Weizenmehl
10 - Zutat Mehl / Ingredient flour

300-350g Zander-Filet
11 - Zutat Zanderfilet / Ingredient zander filet

125g Wildreis-Basmati-Mix
12 - Zutat Reis mit Wildreis / Ingredient rice with wild rice

etwas Öl zum braten
und etwas Salz, Pfeffer sowie eine Prise Zucker zum würzen

Beginnen wir damit, das Fenchelgrün von den Knollen abzutrennen und bei Seite zu legen, um die Knollen dann zu halbieren und den Strunk zu entfernen.
13 - Fenchelgrün abtrennen & Strunk entfernen / Cut off fennel fronds & remove stalk

Dann schneiden wir die Knollen in dünne Streifen, wobei wir größere Streifen noch einmal halbieren oder dritteln,
14 - Fenchel in Streifen schneiden / Cut fennel in slices

schälen die Möhren,
15 - Möhren schälen / Peel carrots

schneiden diese in kleine Würfel
16 - Möhren würfeln / Dice carrots

und ziehen die Schalotten ab, um sie fein zu würfeln.
17 - Schalotten würfeln / Dice shallots

Anschließend erhitzen wir zwei Esslöffel eines neutralen Pflanzenöls in einer Pfanne
18 - Öl in Pfanne erhitzen / Heat up oil in pan

und dünsten darin die gewürfelten Schalotten an, lassen sie aber keine Farbe annehmen.
19 - Schalotten andünsten / Braise shallots lightly

Dann geben wir den Fenchel hinzu
20 - Fenchel hinzufügen / Add fennel

und braten sie für einige Minuten an.
21 - Fenchel anbraten / Fry fennel

In der Zwischenzeit können wir die Orange halbieren und ihren Saft auspressen.
22 - Orange auspressen / Press out orange juice

Schließlich bestäuben wir den Fenchel mit einem gehäuften Esslöffel Weizenmehl,
23 - Mit Mehl bestäuben / Dredge with flour

geben die gewürfelten Möhren hinzu,
24 - Möhren addieren / Add carrots

braten alles kurz weiter an
25 - Fenchel & Möhren weiter braten / Continue to fry fennel & carrots

und löschen es schließlich mit dem trockenen Weißwein ab,
26 - Mit Weißwein ablöschen / Deglaze with white wine

den wir etwas einkochen lassen.
27 - Weißwein einkochen lassen / Let white wine reduce

Dann geben wir auch den Fischfond mit in die Pfanne,
28 - Fischfond hinzufügen / Add fish stock

gießen etwa 80ml des ausgepressten Orangensafts hinzu,
29 - Orangensaft eingießen / Pour orange juice

streuen den gemahlenen Safran ein
30 - Safran einstreuen / Intersperse saffron

und geben auch die 3 Stück Sternanis in die Pfanne.
31 - Sternanis in Pfanne geben / Add star anise

Das Ganze lassen wir kurz aufkochen und die Flüssigkeit sich dann bei mittlerer Hitzezufuhr etwas einreduzieren.
32 - Aufkochen & reduzieren lassen / Bring to a boil & let reduce

Diese Zeit können wir nutzen, um das zur Seite gelegte Fenchelgrün von den Stielen zu zupfen und die Fähnchen ein wenig zu zerkleinern.
34 - Fenchelgrün zerkleinern / Mince fennel fronds

Dann gießen wir nun auch die 100ml Sahne in die Pfanne, lassen alles weiter köcheln,
33 - Sahne dazu gießen / Add cream

schmecken dabei alles mit Salz, Pfeffer sowie einer Prise Zucker ab
35 - Mit Salz, Zucker & Pfeffer abschmecken / Taste with salt, sugar & pepper

und streuen schließlich noch das zerkleinerte Fenchelgrün ein.
36 - Fenchelgrün einstreuen / Intersperse fennel fronds

Während das Fenchelgemüse weiter auf leicht reduzierter Stufe köchelt, setzen wir einen Topf mit Wasser für den Reis auf und beginnen ihn zum kochen zu bringen.
37 - Wasser für Reis aufsetzen / Bring water for rice to a boil

Außerdem waschen wir das Zanderfilet, trocknen es,
38 - Zanderfilet waschen / Wash zander filet

entfernen eventuelle Gräten mit Hilfe unserer Grätenpinzette,
39 - Gräten entfernen / Remove fishbones

schneiden das Filet bei Bedarf etwas zu
40 - Fischfilet zuschneiden / Cut fish filet to size

und schneiden es in zwei gleich große Stücke.
41 - Zander halbieren / Cut zander in halfs

Inzwischen müsste auf das Wasser kochen, so dass wir einen halben Teelöffel Salz hinzufügen
42 - Wasser salzen / Salt water

und den Reis darin gemäß Packungsbeschreibung kochen können.
43 - Reis kochen / Cook rice

Die beiden Zanderfilet-Stücke würzen wir mit Salz und Pfeffer
44 - Zander mit Salz & Pfeffer würzen / Season zander with salt & pepper

und mehlieren die Hautseite des Zanders.
45 - Hautseite des Zander mehlieren / Flour skin side of zander

Dann erhitzen wir etwas Öl in einer zweiten Pfanne
46 - Öl in zweiter Pfanne erhitzen / Heat up oil in second pan

und legen die Zanderfilets mit der Hautseite nach unten hinein, wobei wir sie etwas andrücken, da sich der Fisch ansonsten wölbt und nicht ganz durch gart. Auf reduzierter Stufe, damit die Hautseite nicht anbrennt, lassen wir das Fischfilet über einige Minuten durchgehend garen.
47 - Zander in Pfanne geben & andrücken / Put zander in pan & press on

Zum Schluss geben wir für den GEschmack etwas Butter in die Pfanne
48 - Butter in Pfanne geben / Add butter in pan

und braten das Filet auch für nur eine Minute von der anderen Seite an.
49 - Zander kurz von der anderen Seite anbraten / Fry other side of zander

Sobald der Reis gar ist, können wir das Gericht dann auch schon servieren und genießen.
50 - Zander filet on fennel in saffron sauce with wild rice mix - Served / Zanderfilet auf Fenchelgemüse in Safransauce an Wildreis-Mix - Serviert

Das zarte und saftige Zanderfilet mit seiner leichten Butternote passte wunderbar zum noch leicht knackigen Fenchel-Möhrengemüse in seiner cremigen und mild-würzigen Safransauce. Das Sternanis hatte, gemeinsam mit dem Safran, den sowieso schon leicht anisartigen Geschmack des Fenchels sehr lecker ergänzt wie ich fand. Und auch die Mischung aus Basmati- und Wildreis passte gut in die geschmackliche Gesamtkomposition. Ich war mit dem Ergebnis sehr zufrieden, eine wirklich leckere Zusammenstellung.

51 - Zander filet on fennel in saffron sauce with wild rice mix - Side view / Zanderfilet auf Fenchelgemüse in Safransauce an Wildreis-Mix - Seitenansicht

Werfen wir zum Abschluss noch einen kurzen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichts. Der Zander selbst ist mit insgesamt ca. 500kcal, also 250kcal pro Portion, schon mal angenehm leicht, und auch beim Fenchelgemüse kommen gerade mal 500kcal, also noch einmal 250kcal pro Portion zusammen. Kommen noch 470kcal für den Basamti-Wildreis-Mix, also 235kcal pro Portion, womit wir bei einer Summe von 735kcal für das gesamt Gericht landen. Für ein so reichhaltiges Hauptgericht kein niedriger, aber dennoch akzeptabler Wert.

Guten Appetit

Semmel mit warmen Leberkäse [29.01.2016]

Friday, January 29th, 2016
Bavarian meat loaf bun / Leberkässemmel

Auch wenn ich normalerweise ja gar nicht frühstücke, war heute einer dieser Tage, an denen ich trotz jahrelanger konditionierung am Morgen einen deutlichen Appetit verspürte. Daher lenkte ich meine Schritte in das Bistro unseres Betriebsrestaurants und besorgte mir dort einen typisch bayrischen Morgensnack: eine frische, knusprige Semmel mit warmen Leberkäse. Immer wieder ein Genuss – auch wenn mir natürlich durchaus bewusst ist, dass es sich hier nicht gerade um einen leichten Snack handelt. Aber so selten wie ich dazu greife, ist das meiner Ansicht nach vertretbar. 😉

Kartoffelsuppe mit Chorizo und Erbsen – das Rezept

Saturday, January 23rd, 2016

Nachdem mich letztes Wochenende leider eine Grippe am Kochen gehindert hatte, wollte ich mich heute endlich mal wieder vor den Herd stellen – übrigens für dieses Blog das erste Mal dieses Jahr. Und bei dem aktuell winterlichem Wetter lag mir der Geschmack nach einem etwas deftigeren Gericht, weswegen ich mich nach kurzem Abwägen für das Rezept für eine Kartoffelsuppe mit Chorizo und Erbsen entschloss. Das Ergebnis war ein überaus leckere Gericht, das mehr an einen Eintopf als eine Suppe erinnerte und nicht nur großartig schmeckte, sondern auch wunderbar in die aktuelle Jahreszeit passte. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das zugehörige Rezept hier einmal in der gewohnten Form kurz vorzustellen.

Was benötigen wir also für 4-5 Portionen?

800g Kartoffeln (mehlig kochende Sorte)
01 - Zutat Kartoffeln / Ingredient potatoes

1 Stange Lauch
02 - Zutat Lauch / Ingredient leek

200g Möhren
03 - Zutat Möhren / Ingredient carrots

200g Knollensellerie
04 - Zutat Knollensellerie / Ingredient celeriac

1 größere Zwiebel
05 - Zutat Gemüsezwiebel  / Ingredient onion

3 Zehen Knoblauch
06 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

400g Chorizo (spanische Paprikasalami) – Alternative: Mettwürstchen
07 - Zutat Chorizo / Ingredient chorizo

1 Liter Fleischbrühe
08 - Zutat Fleischbrühe / Ingredient meat broth

300g Erbsen (TK)
09 - Zutat Erbsen / Ingredient peas

200g Creme fraiche
10 - Zutat Creme fraiche / Ingredient creme fraiche

1 Bund Petersilie
11 - Zutat Petersilie / Ingredient parsley

sowie etwas Olivenöl zum braten
und Pfeffer, Salz und Chiliflocken zum würzen

12 - Zutatenübersicht / Ingredients overview

Beginnen wir wie üblich mit der Vorbereitung der einzelnen Zutaten. Wir schälen also die Möhren
13 - Möhren schälen / Peel carrots

und würfeln sie,
14 - Möhren würfeln / Dice carrots

schälen die Knollensellerie und würfeln sie ebenfalls,
15 - Knollensellerie schälen & würfeln / Peel & dice celeriac

putzen und waschen die Stange Lauch
16 - Lauch waschen / Wash leek

und schneiden sie in schmale Ringe, wobei wir größere Ringe gleich noch mal halbieren,
17 - Lauch zerkleinern / Chop leek

und schälen schließlich auch noch die Kartoffeln
18 - Kartoffeln schälen / Peel potatoes

die wir ebenfalls in kleine Würfel schneiden.
19 - Kartoffeln würfeln / Dice potatoes

Außerdem ziehen wir die Zwiebel ab und würfeln sie,
20 - Zwiebel würfeln / Dice onion

schälen und zerkleinern die Knoblauchzehen sehr fein,
21 - Knoblauch zerkleinern / Hackle garlic

und schneiden die Chorizo in etwas dickere Scheiben, die wir dann noch einmal vierteln.
22 - Chorizo zerkleinern / Chop chorizo

Dann können wir endlich mit der eigentlichen Zubereitung beginnen und erhitzen zwei bis drei Esslöffel Olivenöl in einem Topf,
23 - Öl in Topf erhitzen / Heat up oil in pot

dünsten erst einmal Zwiebeln und Knoblauch darin an
24 - Zwiebel & Knoblauch andünsten / Braise onion & garlic lightly

und geben dann Knollensellerie, Möhren, Kartoffeln und Lauch in den Topf,
25 - Knollensellerie, Möhren, -Kartoffeln & Lauch in Topf geben / Add celeriac, potatoes, carrots & leek to pot

wobei wir allerdings etwa gut ein Viertel von Kartoffeln und Möhren vorerst bei Seite legen,
26 - Ein Viertel von Kartoffeln Möhren bei Seite legen / Keep on quarter of potatoes & carrots

und dünsten das Gemüse für einige Minuten bei regelmäßigen umrühren an
27 - Gemüse andünsten / Braise vegetables

bevor wir schließlich alles mit der Fleischbrühe ablöschen
28 - Mit Fleischbrühe ablöschen / Deglaze with meat broth

und für 15 bis 20 Minuten auf leicht reduzierter Stufe sowie regelmäßigem umrühren vor sich hin köcheln lassen, bis das Gemüse gar ist.
29 - Gemüse köcheln lassen / Let vegetables immer

Dann pürieren wir den kompletten Topfinhalt gründlich
30 - Gemüse pürieren / Blend vegetables

und geben anschließend die restlichen Möhren- und Kartoffelwürfel hinzu, die wir wiederum 15 Minuten köcheln lassen.
31 - Restliche Möhren & Kartoffeln in Topf geben / Add remaining carrots & potatoes to pot

Parallel erhitzen wir ein bis zwei weitere Esslöffel Olivenöl in einer kleineren Pfanne
32 - Öl in kleiner Pfanne erhitzen / Heat up oil in small pan

und waschen die Petersilie, schütteln sie trocken
33 - Petersilie waschen / Wash parsley

und zerkleinern sie gründlich.
34 - Petersilie zerkleinern / Mince parsley

Sobald das Öl in der Pfanne heiß genug ist, braten wir außerdem die zerkleinerte Chorizo an bis sie leicht knusprig ist
35 - Chorizo anbraten / Fry chorizo

und geben sie zur Suppe in den Topf, wobei wir aber einige Stücke für Dekozwecke bei Seite legen.
36 - Angebratene Chorizo in Topf geben / Add fried chorizo to soup

Nun geben wir die Creme fraiche hinzu,
37 - Creme fraiche addieren / Add creme fraiche

verrühren sie gründlich mit dem restlichen Topfinhalt
38 - Creme fraiche verrühren / Stir in creme fraiche

und schmecken alles mit Salz, frisch gemahlenen Pfeffer
39 - Mit Pfeffer & Salz würzen / Season with pepper & salt

sowie etwas Chiliflocken ab.
40 - Mit Chiliflocken abschmecken / Taste with chili flakes

Etwas fünf Minuten vor dem Servieren geben wir schließlich auch noch die Erbsen in den Topf,
41 - Erbsen dazu geben / Add peas

streuen – bis auf einen kleinen Rest für die Garnitur – auch die Petersilie ein, verrühren sie
42 - Petersilie unterheben / Stir in parsley

und geben dem Ganzen bei Bedarf noch einmal mit den Gewürzen den letzten Schliff.
43 - Final mit Gewürzen abschmecken / Taste finally with seasonings

Anschließend können wir das Gericht auch schon – garniert mit einigen Stücken Chorizo und etwas Petersilie – servieren und genießen.
44 - Potato soup with chorizo & peas - Served / Kartoffelsuppe mit Chorizo & Erbsen - Serviert

Das Ergebnis war ein reichhaltiges, deftiges und überaus schmackhaftes Eintopfgericht, das Dank der erst später hinzugefügten Gemüsekomponenten und den angebratenen Chorizo-Stücken auch angenehm biss besaß. Ich hatte ja noch überlegt mit anderen Gewürzen wie Majoran oder Liebstöckel herum zu experimentieren, doch wie sich zeigte reichten in diesem Fall Salz, Pfeffer und die Chiliflocken für eine ganz leichte Schärfe vollkommen aus, um diesem Gericht einen überaus angenehmen Geschmack zu geben. Gut, das Fett der angebratenen spanischen Paprikawurst hatte mit Sicherheit auch einen kleinen Anteil daran, aber ich meine dass es vor allem der Knollensellerie war, der zu diesem Ergebnis beitrug.

45 - Potato soup with chorizo & peas - Side view / Kartoffelsuppe mit Chorizo & Erbsen - Seitenansicht

Werfen wir zum Abschluss noch einen kurzen Blick auf die Nährwerte dieses Rezepts. Meiner Kalkulation nach liegt der Gesamtwert für diese Zubereitung bei etwa 3600kcal, aufgeteilt auf fünf Portionen liegen wir also bei 720kcal pro Portion. Schuld an diesem hohen Wert ist natürlich die Chorizo, die alleine schon ca. 1600kcal von diesem Wert ausmachen. Wer also die Werte dieses Gerichts etwas reduzieren sollte, muss also hier ansetzen. und die Menge etwas reduzieren. Eventuell kann man die Hälfte ja durch mageren Speck ersetzen, das sollte den Wert deutlich reduzieren. Ein weiterer Ansatz wäre noch, die Creme fraiche teilweise durch ein etwas leichteres Milchprodukt, z.B. Schmand, zu ersetzen.

Guten Appetit

Indisches Pfefferhuhn – das Rezept

Sunday, August 30th, 2015

Heute wollte ich, passend zu den sommerlichen Temperaturen, mal wieder einen Ausflug in die indische Küche wagen und mal Pfefferhuhn zubereiten. Wie der Name schon vermuten lässt, handelt es sich dabei um ein Gericht das an Schärfe nicht missen lässt, so wie man es von der indischen Küche gewohnt ist. Ich hatte zwar etwas Bedenken gehabt dass es zu würzig werden könnte, aber das Ergebnis konnte sich wirklich schmecken lassen. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das zugehörige Rezept hier einmal kurz in der gewohnten Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für 3 Portionen?

3 Hähnchenschenkel
06 - Zutat Hähnchenschenkel / Ingredient chicken legs

Für die Marinade

150g Joghurt
01 - Zutat Joghurt / Ingredient yoghurt

1 daumengroßes Stück Ingwer
02 - Zutat Ingwer / Ingredient ginger

3 Zehen Knoblauch
03 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

2 Teelöffel schwarze Pfefferkörner
04 - Zutat Pfefferkörner / Ingredient pepper corns

1 Limette
05 - Zutat Limone / Ingredient lime

sowie etwas Salz

Außerdem benötigen wir

noch ein kleines Stück Ingwer
07 - Zutat mehr Ingwer / Ingredient more ginger

2 mittelgroße Tomaten
08 - Zutat Tomaten / Ingredient tomatoes

1 mittelgroße Zwiebel
09 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

2 Zehen Knoblauch
10 - Zutat weiteres Knoblauch / Ingredient more garlic

1 Teelöffel Garam Masala
11 - Zutat Garam Masala / Ingredient garam masala

etwas frischen Koriander zum garnieren
12 - Zutat Koriander / Ingredient coriander

sowie etwas Salz zum würzen
und etwas Öl oder besser Butterschmalz zum braten

und als Sättigungsbeilage 150g Basmati-Reis
13 - Zutat Basamati-Reis / Ingredient basmati rice

Kümmern wir uns zuerst einmal um die Marinade. Dazu zerstoßen wir die beiden Teelöffel schwarzer Pfefferkörner in einem Mörser,
14 - Pfefferkörner im Mörser zerstoßen / Pestle pepper corns

schälen das erste Stück Ingwer und zerstoßen ihn im Mörser zu einer Paste
15 - Ingwer im Mörser zu Paste zerstoßen / Pestle ginger to paste

und ziehen schließlich noch die Knoblauchzehen ab, um sie ebenfalls im Mörser zu einer Paste zu zerstoßen.
16 - Knoblauchzehen im Mörser zu Paste zerstoßen / Pestle garlic to paste

Außerdem pressen wir den Saft der Limette aus.
17 - Limette auspressen / Squeeze lime

Dann rühren wir den Joghurt cremig,
18 - Joghurt cremig rühren / Stir yoghurt creamy

geben den zerstoßenen Pfeffer, die Ingwer- und Knoblauchpaste sowie den Limettensaft zum Joghurt dazu
19 - Pfeffer, Ingwer, Knoblauch & Limettensaft zum Joghurt geben / Add pepper, ginger, garlic & lime juice

und verrühren alles gründlich miteinander
20 - Alles gründlich verrühren / Mix well

wobei wir es auch gleich mit ein wenig Salz abschmecken.
21 - Marinade mit Salz abschmecken / Taste marinade with salt

Dann tragen wir die Marinade rundherum auf die Hähnchenschenkel auf, wobei wir am besten die Haut etwas lösen und die Joghurtmasse direkt auf das Fleisch auftragen, damit die Marinade besser einziehen kann. Die so präparierten Hähnchenschenkel lassen wir in einem verschließbaren Behältnis im Kühlschrank für mindestens eine Stunde durchziehen.
22 - Hähnchenschenkel marinieren / Marinate chicken legs

In der Zwischenzeit können wir ja schon beginnen die anderen Zutaten vorzubereiten. Wir ziehen also die Zwiebel ab und würfeln sie,
23 - Zwiebel würfeln / Dice onion

schälen und würfeln das zweite Stück Ingwer
24 - Ingwer schälen & zerkleinern / Peel & mince ginger

und hacken die beiden Knoblauchzehen.
25 - Knoblauch hacken / Mince garlic

Außerdem waschen wir die Tomaten, vierteln sie,
26 - Tomaten vierteln / Quarter tomatoes

entkernen sie dann
27 - Tomaten entkernen / Decore tomatoes

und schneiden sie schließlich in kleine Würfel.
28 - Tomaten würfeln / Dice tomatoes

Dann erhitzen wir etwas Öl oder Butterschmalz in einer Pfanne,
29 - Butterschmalz erhitzen / Heat up ghee

braten erst einmal die Zwiebeln darin für etwa fünf Minuten an, bis sie leicht goldgelb werden
30 - Zwiebeln goldgelb andünsten / Roast onions

und geben dann die Ingwer und Knoblauch hinzu, um sie ebenfalls kurz mit anzudünsten.
31 - Knoblauch & Ingwer addieren / Add garlic & ginger

Anschließend geben wir die gewürfelten Tomaten mit in die Pfanne
32 - Tomaten hinzufügen / Add tomatoes

und braten sie für zwei bis drei Minuten mit an
33 - Tomaten anbraten / Fry tomatoes

bevor wir schließlich auch die marinierten Hähnchenschenkel mit in die Pfanne geben und alles für einige Minuten auf leicht erhöhter Stufe erhitzen.
34 - Hähnchenschenkel samt Marinade erhitzen / Heat up chicken legs and marinade

Nachdem wir dann etwa 130-150ml Wasser dazu gegeben haben – ich hatte dazu das Behältnis in dem ich die Schenkel mariniert hatte ausgespült und verwendete dieses – verrühren wir dies mit der Marinade
35 - Mit Wasser aufgießen / Add water

und lassen alles geschlossen auf leicht reduzierter Stufe für 25-30 Minuten schmoren bis das Huhn gar ist,
36 - Geschlossen schmoren lassen / Simmer closed

wobei wir die Hähnchenschenkel zwischendurch natürlich hin und wieder mal wenden und die Sauce umrühren.
37 - Zwischendurch Hähnchen wenden & Sauce umrühren / From time to time turn chicken & stir sauce

Kurz vor Garende setzen wir schließlich einen Topf Wasser zum kochen des Reis auf
38 - Wasser für Reis aufsetzen / Bring water for rice to a boil

und entnehmen kurz die Hähnchenschenkel aus der Pfanne, um den Teelöffel Garam Masala einzurühren, sie mit ein wenig Salz abzuschmecken
39 - Sauce mit Garam Masala würzen / Season sauce with garam masala

und die Schenkel dann wieder zurück zu legen, damit sie nicht kalt werden.
40 - Hähnchenschenkel zurück legen / Put back chicken legs

Sobald das Wasser kocht, salzen wir es
41 - Wasser salzen / Salt water

und geben dann den Basmati-Reis hinein, um ihn gemäß Packungsbeschreibung zu kochen.
42 - Reis kochen / Cook rice

Während der Reis kocht, waschen wir schließlich noch den Koriander, schütteln ihn trocken und zerkleinern ihn.
43 - Koriander zerkleinern / Mince coriander

Anschließend können wir das Gericht auch schon servieren und genießen.
44 - Indian pepper chicken - Servied / Indisches Pfefferhuhn  - Serviert

Was ihre Schärfe anging war die angenehm cremige Sauce wirklich nicht von schlechten Eltern. Bei all dem Pfeffer und Ingwer war das aber auch kein Wunder und genau so beabsichtigt. Dennoch war keine dieser Komponenten zu dominant geworden, sondern alles harmonierten geschmacklich wunderbar miteinander und hatten durch das Marinieren auch den wunderbar zarten und saftigen Hähnchenschenkeln eine angenehme Würze gegeben. Da ich in weiser Voraussicht zu einem nicht fettreduzierten Sahnejoghurt gegriffen hatte, war dieser beim Kochen auch nicht geflockt sondern hatte sich gut mit den anderen Zutaten zu einer sämigen Sauce verbunden. Für den Liebhaber der scharfen indischen Küche ein sehr leckeres Rezept, kann ich absolut weiter empfehlen.

45 - Indian pepper chicken - Side view / Indisches Pfefferhuhn  - Seitenansicht

Guten Appetit

Bratwurst mit Feigen-Balsamico-Glasur auf Linsengemüse – das Rezept

Monday, May 25th, 2015

Heute wollte ich mal ein Rezept ausprobieren, das schon seit längerem auf meinem Stapel der ungewöhnlicher Gerichte die ich unbedingt ausprobieren will lag: Bratwurst mit Feigen-Balsamico-Glasur auf Linsengemüse. Klingt im ersten Moment vielleicht etwas ungewöhnlich, aber ich teste ja gerne mal Speisen, die nicht unbedingt zum Mainstream gehören und wurde bisher nur selten enttäuscht. Und auch dieses Rezept sollte meine Statistik nicht verschlechtern, denn das daraus entstandene Gericht erwies sich als überaus lecker und aus meiner Sicht wirklich empfehlenswert. Daher möchte ich natürlich nicht darauf verzichten, das zugehörige Rezept hier einmal kurz in der gewohnten Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für 3 Portionen?

200g braune Linsen
01 - Zutat Linsen / Ingredient lentils

150g Möhren
02 - Zutat Möhren / Ingredient carrots

100g Knollensellerie
03 - Zutat Knollensellerie / Ingredient celeriac

1 mittelgroße Zwiebel
04 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

1-2 Knoblauchzehen
05 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

1 Lorbeerblatt
06 - Zutat Lorbeerblatt / Ingredient bayleaf

50g gewürfelten Speck
07 - Zutat Schinkenwürfel / Ingredient bacon dices

150ml trockener Weißwein
08 - Zutat trockener Weißwein / Ingredient dry white wine

1 Teelöffel Instant-Gemüsebrühe
09 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient instant vegetable broth

2 x 2 Esslöffel Olivenöl
10 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

6 dünne Bratwürste (ca. 430g)
10 - Bratwürste / Ingredient sausages

50g Feigen-Konfitüre
11 - Zutat Feigenkonfitüre / Ingredient fig jam

40ml Aceto Balsamico
12 - Zutat Aceto Balsamico / Ingredient balsamic vinegar

einige Stiele frische Petersilie
13 - Zutat Petersilie / Ingredient parsley

sowie etwas Salz & Pfeffer zum würzen

Bereits am Vorabend der eigentlichen Zubereitung beginnen wir damit, die getrockneten braunen Linsen kurz abzuspülen
14 - Linsen abspülen / Swill lentils

und sie dann über Nacht in kalten Wasser einzuweichen. Ansonsten würden wir wohl Stunden brauchen, bis sie gar gekocht sind.
15 - Linsen über Nacht einweichen / Soak lentils over night

Am nächsten Tag liegen dann mal wieder die üblichen Vorbereitungsarbeiten für die verschiedenen Zutaten vor uns. Wir schälen und würfeln also die Zwiebel,
16 - Zwiebel würfeln / Dice onion

schälen und zerkleinern die Knoblauchzehe(n),
17 - Knoblauch zerkleinern / Hackle garlic

schälen die Möhren,
18 - Möhren schälen / Peel carrots

würfeln sie fein
19 - Möhren würfeln / Dice carrots

und schälen auch das Stück Knollensellerie,
20 - Knollensellerie schälen / Peel celeriac

um es ebenfalls fein zu würfeln.
21 - Knollensellerie würfeln / Dice celeriac

Dann erhitzen wir zwei Esslöffel Olivenöl in einem Topf
22 - Olivenöl erhitzen / Heat up olive oil

und dünsten die gewürfelte Zwiebel darin glasig an.
23 - Zwiebel andünsten / Braise onion lightly

Anschließend geben wir die Schinkenwürfel hinzu,
24 - Speckwürfel hinzufügen / Add bacon

braten sie mit an
25 - Speckwürfel anbraten / Fry bacon

und geben dann die zerkleinerte Knoblauchzehe(n) mit hinein, die wir ebenfalls für etwa zwei Minuten mit andünsten.
26 - Knoblauch hinzufügen / Add garlic

Es folgen die gewürfelte Knollensellerie und die Möhrenwürfel
27 - Sellerie & Möhren addieren / Add celeriac & carrots

die wir für etwa fünf weitere Minuten bei gelegentlichem umrühren im Topf mit andünsten.
28 - Gemüse andünsten / Braise vegetables ligthly

In der Zwischenzeit können wir die eingeweichten Linsen schon mal abgießen und etwas abtropfen lassen.
29 - Linsen abtropfen lassen / Drain lentils

Sind die fünf Minuten schließlich um, geben wir das Lorbeerblatt zum Gemüse in den Topf
30 - Lorbeerblatt in Topf geben / Add bay leaf

und löschen alles mit dem trockenen Weißwein ab,
31 - Mit Weißwein ablöschen / Deglaze with white wine

den wir für weitere ein bis zwei Minuten etwas einkochen lassen.
32 - Weißwein köcheln lassen / Let white wine simmer

Schließlich geben wir die abgetropften Linsen mit in dem Topf,
33 - Linsen addieren / Add lentils

vermischen sie gut mit dem übrigen Gemüse
34 - Linsen & Gemüse vermischen / Mix lentils with vegetables

und gießen dann alles mit Wasser auf, so dass die Linsen gerade so bedeckt sind.
35 - Mit Wasser aufgießen / Drain water

Dann geben wir den gehäuften Teelöffel Gemüsebrühe hinzu,
36 - Gemüsebrühe hinzufügen / Add instant vegetable broth

verrühren alles gut miteinander und lassen es kurz aufkochen
37 - Kurz aufkochen lassen / Bring to a boil

um es dann bei bis auf einen Spalt geschlossenem Deckel auf leicht reduzierter Stufe für ca. 45 Minuten köcheln zu lassen. Trotz des Einweichens dürften die Linsen so lange brauchen, bis sie gar sind.
38 - Geschlossen köcheln lassen / Simmer closed

Zwischendurch sollten wir das Ganze natürlich immer mal wieder umrühren.
39 - Zwischendurch umrühren / Stir from time to time

Während das Linsengemüse köchelt, geben wir die Feigenkonfitüre und den Aceto Balsamico in eine kleine Schüssel,
40 - Feigenkonfitüre / Balsamico in Schüssel geben / Put fig jam & balsamico in bowl

geben einen Esslöffel Wasser hinzu
41 - Esslöffel Wasser addieren / Add tablespoon water

und verrühren alles gut miteinander.
42 - Feigenkonfitüre & Balsamico vermengen / Mix fig jam & balsamic vinager

Etwa zehn bis fünfzehn Minuten vor Ablauf der 45 Minuten Garzeit für die Linsen erhitzen wir zwei weitere Esslöffel Olivenöl in einer Pfanne
43 - Olivenöl erhitzen / Heat up olive oil

und geben die Bratwürste hinein
44 - Bratwürste in Pfanne geben / Put sausages in pan

um sie rundherum anzubraten.
45 - Bratwürste rundherum anbraten / Fry sausages all around

Nachdem wir dann eventuell überschüssiges Wasser abgegossen haben, schmecken wir die Linsen mit etwas Salz und Pfeffer ab
46 - Linsen mit Pfeffer & Salz abschmecken / Taste lentils with salt & pepper

und waschen die Petersilie, schütteln sie Trocken, zupfen die Blätter von den Stielen und zerkleinern diese.
47 - Petersilie zerkleinern / Hackle parsley

Sobald die Bratwürste durchgebraten sind, reduzieren wir die Hitzezufuhr für die Pfanne etwas, übergießen die Würste mit der Mischung aus Feigenkonfitüre und Aceto Balsamico
48 - Bratwürste mit Feigenglasur übergießen / Douse sausages with fig vinegar mix

und wenden sie darin, bis die Würste mit der Mischung rundherum glasiert sind.
49 - Bratwürste in Glasur wenden / Turn sausages in fig vinegar mix

Anschließend können wir sie gemeinsam mit dem Linsengemüse und garniert mit der frischen Petersilie servieren und genießen. Sollte noch etwas Glasur übrig sein, können wir diese noch zusätzlich über die Würze geben.
50 - Fried sausage coated with fig balsamic vinegar on lentils / Bratwurst mit Feigen-Balsamico-Glasur auf Linsengemüse - Serviert

Die Bratwürste mit ihrer Glasur aus süßer Feigenkonfitüre und dem eher säuerlichen Balsamico erwiesen sich schon mal als überaus gelungen – der süß-saure Glasur passte unerwartet gut zur Würze der Bratwürste selbst. Und auch das würzige Linsengemüse mit Speck harmonierte sehr gut mit den glasierten Bratwürsten. Außerdem erwies sich das Ganze auch als angenehm gehaltvoll – auch ohne zusätzliche Sättigungbeilage. Ich war auch heute mal wieder sehr zufrieden mit dem Ergebnis meiner kleinen Kochexperiments.

51 - Fried sausages coated with fig balsamic vinegar on lentils / Bratwurst mit Feigen-Balsamico-Glasur auf Linsengemüse  - Seitenansicht 1

52 - Fried sausage coated with fig balsamic vinegar on lentils / Bratwurst mit Feigen-Balsamico-Glasur auf Linsengemüse  - Seitenansicht 2

Schauen wir abschließend noch einmal kurz auf die Nährwerte dieses Rezepts. Das Linsengemüse mit Speck schlägt dabei meiner Berechnung nach mit etwa 1000kcal zu Buche, aufgeteilt auf 3 Portionen kommen wir hier also auf etwa 333kcal pro Portion. Dazu kommen natürlich noch die Bratwürste samt Glasur, die zusammen noch einmal 1300kcal dazu addieren, also ca. 433kcal pro Portion. Damit kommen wir auf eine Summe von 766kcal pro Portion. Also leider kein leichtes Gericht, aber das war bei einem Rezept mit Bratwurst, das ja den Hauptteil dieses Gesamtwertes ausmacht, nicht anders zu erwarten. Wer also den Wert etwas reduzieren will, kann leicht an der Menge der Bratwürste pro Portion ansetzen – ich könnte mir gut vorstellen auch nur eine anstatt zwei Würste zum Linsengemüse zu servieren.

Guten Appetit

Hokifilet a la meuniere [23.07.2014]

Wednesday, July 23rd, 2014

Heute war ich zuerst dazu geneigt, von meinem üblichen mittwöchlichen Fischgericht abzuweichen, denn es gab mit einem Chicken Tikka Masalla – Gebratene Hähnchenbrustwürfel in Joghurt-Tikkamarinade dazu Basmati-Reis oder Naan bread bei Globetrotter eine kleine Premiere und ich bin ja ein großer Freund der indischen Küche. Die Asia-Gerichte wie Com Ranh – Gebratener Reis mit Ei und gemischten Gemüse oder Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse reizten mich ebenso wenig wie das Schweinegeschnetzelte Zigeuner Art mit Kroketten in der Sektion Tradition der Region. Nur das Hokifilet a la meuniere mit Karotten und Salzkartoffeln aus dem Bereich Vitality nahm ich noch in die nähere Auswahl. In der Vitrine, wo alle Gerichte sozusagen als Vorschau ausgestellt werden, sah das Tikka Masalla ja noch ganz gut aus, aber als ich es dann an der Theke sah – ein Gast vor mir wählte dieses Gericht und es sah nicht mehr ganz so verlockend aus – entschied ich mich dann doch um und griff letztlich zum Fisch-Gericht. Dazu nahm ich mir noch ein Becherchen Milchreis mit Waldbeerengrütze aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Hokifilet a la meuniere mit Karotten & Salzkartoffeln / Hoki filet a la meuniere with carrots & potatoes

Auf der ursprünglichen Speisekarte hatte ja Seelachs a la meuniere, also nach Müllerin Art, gestanden, was für mich heißt dass der Fisch durch gesalzene Milch gezogen, in Mehl gewendet und dann in Butter goldbraun angebraten wird. Das was hier auf dem Teller lag sah mir eher danach aus als wäre es fertig paniert gekauft und dann gebraten worden. Aber das tat dem Geschmack des zarten und vollkommen grätenfreien Hoki-Filets glücklicherweise keinen Abbruch – daher sehe ich mal trotz der irreführenden Bezeichnung von einem Punktabzug ab. Und auch an den scheinbar karamellisierten Möhren und den kleinen, perfekt durch gekochten Salzkartoffeln gab es keinerlei Grund zur Kritik. Ich hatte erst befürchtet dass es ohne Sauce etwas trocken sein könnte, doch das stellte sich als unbegründet heraus. Ein einfaches, aber leckeres Hauptgericht, das mit 546kcal auch einen einigermaßen leichten Genuss bot. Der kleine Becher Milchreismit seiner Garnitur aus Grütze mit zahlreichen Beeren-Stückchen, einigen Pistaziensplittern, einem Klecks Sahne und etwas frischem Obst schloss das heutige Mahl schließlich sehr gelungen ab.
Die Geschmäcker der Gäste waren heute ziemlich breit gestreut, weswegen sich das Aufstellen einer Allgemeinen Beliebtheitsskala als etwas schwieriger gestaltete. Nach genauer Beobachtung bin ich aber der Meinung, dass das Schweinegeschnetzelte Zigeuner Art mit sehr knappen Vorsprung auf dem ersten Platz landete. Auf Platz zwei folgte das Hokifilet und den dritten Platz teilten sich schließlich das Chicken Tikka Masalla und die Asia-Gerichte.

Mein Abschlußurteil:
Hokifilet: ++
Möhren: ++
Saltkartoffeln: ++
Milchreis mit Beerengrütze: ++