Kohlrabisuppe, Schinken-Tomatennudeln mit Salbei & Salat [14.08.2013]

Heute gab es zu Mittag – es gab leider keinerlei Auswahl – eine Zusammenstellung aus Kohlrabisuppe als Vorspeise, einer Portion Schinken-Tomatennudeln mit Salbei als Hauptgericht, einem kleinen Salat mit Kräuter-Vinaigrette-Dressing als Beilage und einem Apfel als Nachtisch.

Kohlrabisuppe, Schinkennudeln & Salat / Kohlrabi soup, ham noodles & salad

Die Suppe mit Kohlrabiaroma war etwas dünn geraten, aber geschmacklich soweit in Ordnung. Wie viel davon allerdings Geschmacksverstärker war und wie viel echtes Kohlrabi darin war konnte ich nicht genau definieren. Zwar machten die Nudeln oder besser gesagt Rigatoni nicht allzu viel her, ich lehne mich aber glaube nicht allzu weit aus dem Fenster wenn ich sage, dass es sich hierbei um das Highlight des heutigen Mittagsmahles handelte. Die Sauce aus Tomaten, Kochschinken-Streifen und fein gewürfelten Möhren und Knollensellerie hätte für meinen Geschmack zwar etwas dickflüssiger sein können, aber durch die Beigabe von offensichtlich frischen Salbeiblättern war sie nicht nur fruchtig, sondern erhielt auch eine besondere Würznote. Warum die Tomatenstücke allerdings aussahen wie kleine Würfel erschloss sich mir nicht ganz – ein Schelm, wer hier gastronmische Augenwischerei vermutet. 😉 Das Dressing für den beigefügten Salat aus frischen Blättern von Batavia, Eisbergsalat und einigen Möhrenstreifen hatte man in einem kleinen Tütchen beigelegt, fraglos ein Fertigprodukt, aber geschmacklich ebenfalls in Ordnung. Am kleinen, leicht säuerlichen Apfel gab es ebenso nichts zu meckern. Nicht unbedingt das, was ich mir ausgesucht hätte wenn ich eine Wahl gehabt hätte, aber berücksichtigt man die Umstände, war es in Ordnung.

Mein Abschlußurteil:
Kohlrabisuppe: +
Schinken-Tomatennudeln mit Salbei: +
Salat mit Vinaigrette-Dressing: ++
Apfel: ++

Harissa-Hühnchen mit Zucchini-Paprikagemüse [06.08.2013]

Neben dem Chop Suey – Gemischtes Asia-Gemüse mit gelben Thai-Curry gab es an der Asia-Thai-Theke auch heute an heutigen Dienstag mal wieder Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse, ein Gericht dass ich ja schon von den vorherigen Wochen her kannte. Aber da es neben einem Frischen Sommersalat mit Tomate, Paprika und Gurken, dazu gebackener Camembert und Preiselbeeren bei Vitality und dem Tiroler Gröstl mit Spiegelei heute bei Globetrotter auch ein neues Gericht in Form eines Harissa Hühnchen – Gebratene Hühnerbrust mit Harissa-Sauce, dazu Zucchini-Paprikagemüse gab, entschied ich mich dazu diesem heute mal eine Chance zu geben. Dazu gesellte sich noch ein kleiner Becher Vanille-Mousse auf roter Grütze auf mein Tablett.

Harissa-Hähnchen mit Paprikagemüse / Harissa chicken with bell pepper

Ich meinte nicht nur in der dunklen, fruchtig-scharfen Sauce, sondern meiner Meinung nach wohl auch auf der saftigen, zarten Hühnerbrust entdeckte ich den deutliche Geschmack von Harissa zu entdecken, jener Würzpaste aus frischen Chilis, Kreuzkümmel, Koriandersamen, Knoblauch, Salz und Olivenöl, welche ich auch schon in den einen oder anderen Gerichten verwendet habe. Dazu ab es eine überaus großzügig bemessene Portion Fusili als Sättigungsbeilage und eine im Verhältnis doch etwas mickrig geratene Portion aus grob zerkleinerten und angebratenen Paprika und Zucchini. Insgesamt ein einfaches, aber wirklich gelungenes Gericht, an dem ich nichts auszusetzen hatte. Und auch der Becher mit seiner Füllung aus zwei Dritteln luftig-lockerem Vanille-Mousse und einem Drittel mit ganzen Früchten versehener roter Grütze gab keinen Grund zur Kritik, auch wenn ich zugegebenermaßen die Kombination von Mousse und Grütze etwas ungewöhnlich fand. Aber geschmeckt hat es trotzdem – und das ist ja das wichtigste.
Als ich meine Blicke über die gewählten Gerichte der anderen Speisenden kreisen ließ, erschien es mir als würde ich auch heute die Asia-Gerichte den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen müssen – auch wenn der Vorsprung vor dem ebenfalls sehr beliebten Tiroler Gröstl mit Spiegelei sich nur recht knapp gestaltete. Den dritten Platz teilten sich schließlich die Hühnerbrust mit Harissa und der Sommersalat mit Camembert & Preiselbeeren – bei diesen beiden Gerichten konnte ich wirklich keinen klaren Favoriten ausmachen. Ungewöhnlich, aber ich glaube dass die aktuelle Urlaubssituation die Platzierungen beeinflusst hat, denn die Gästezahlen sind in der Regel etwas niedriger als sonst. Mal schauen wie lange diese Verschiebung anhält.

Mein Abschlußurteil:
Hühnerbrust: ++
Harissa-Sauce: ++
Zucchini-Paprika-Gemüse: ++
Fusili: ++
Vanille-Mousse mit roter Grütze: ++

Tagliatelle mit Geflügelragout [02.08.2013]

Eigentlich wären ja heute mal die Asia-Gerichte dran gewesen, doch weder die Gebackene Ananas und Banane noch das San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial Sauce reizten mich besonders. Und auch das Panierte Seelachsfilet mit Remoulade, Zitronenecke und Kartoffel-Gurkensalat, das bei Globetrotter auf der Speisekarte stand, erschien mir für den heutigen Tag mit Temperaturen deutlich über 30 Grad etwas zu schwer. Aber hingegen meiner sonstigen Gepflogenheiten überlegte ich tatsächlich einen längeren Moment, ob ich nicht bei den 4 Stück Reiberdatschi mit Apfelmus zuschlagen sollte, die es in der Abteilung Tradition der Region heute gab. Letztlich fiel meine Wahl aber dann doch auf die Tagliatelle mit buntem Geflügelragout, die in der Sektion Vitality angeboten wurden. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Blutorangen-Mousse auf meinen Teller, den ich mir bei 489kcal pro Portion für das Hauptgericht meinte durchaus noch leisten zu können.

Tagliatelle mit Geflügelragout / Tagliatelle with poultry ragout

In einer eher milden gewürzten, aber angenehm cremigen und mit Kräutern versehenen Sauce fanden sich zahlreiche zarte und saftige Stücke gebratenen Geflügelfleisches, die geschmacklich sehr gut mit den al dente gekochten schmalen Bandnudeln, auch Tagliatelle genannt, harmonierte. Ich selber hätte die Sauce vielleicht etwas würziger gestaltet, aber so viel Gestaltungsfreiraum muss ich unserem Betriebsrestaurant schon zugestehen. Außerdem stehen an jedem Tisch für den Fall der Fälle ja auch Pfeffer und Salz bereit. Als bunt würde ich das Ganze aber nicht bezeichnen. Ein einfaches, aber doch sehr gelungenes Gericht, das gut zum heutigen Wetter passte. Einzig mit dem Mousse war ich heute nicht so ganz zufrieden. Die Garnitur aus Weintraube und Pflaume waren zwar frisch, aber das Blutorangen-Mousse selber erwies sich von der Konsistenz her fast etwas gummiartig. Das stand wohl schon einige Zeit – hier muss ich leider einen kleinen Abzug in der Bewertung geben.
Auf dem Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala konnte sich heute – ganz wie erwartet – das panierte Seelachsfilet knapp gegen die Tagliatelle mit Geflügelragout durchsetzen. Auf Platz drei folgten heute die Reiberdatschi mit Apfelmus, die ich meinte noch etwas häufiger zu sehen als die Asia-Gerichte, die somit auf Platz vier landeten.

Mein Abschlußurteil:
Tagliatelle mit Geflügelragout: ++
Blutorangen-Mousse: +

Tortellini al pomodoro mit Mozzarella & Basilikum [29.07.2013]

Mit den Tortellini al pomodoro mit Mozzarella und Basilikum fand sich heute im Bereich Globetrotter für mich sofort ein Gericht, das sich nicht nur lecker anhörte, sondern mich auch visuell sehr ansprach. Da konnten mich weder die Asia-Gerichte wie Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen und Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce noch die anderen Gerichte der regulären Küche wie Papardelle mit Blattspinat und Kren bei Vitality oder die Bratwurstschnecke mit Sauerkraut, Bratensauce und Kartoffelpüree bei Tradition der Region mich noch umstimmen. Das Gericht garnierte ich noch mit Parmesan, der optional bereits stand. Und dazu gesellte sich schließlich noch ein Becherchen Naturjoghurt auf roter Grütze aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Tortellini al pomodoro

Und ich bereute meine Entscheidung absolut nicht. Zu den mit Ricotta gefüllten Tortellini spinaci hatte man eine angenehm fruchtige Sauce aus Tomaten und milden Zwiebeln serviert, die man zusätzlich noch mit einigen Streifen Mozzarella und schließlich frischem Basilikum versehen hatte. Einziger Wermutstropfen war, dass man sich beim Basilikum auf ein einzelnes großes Blatt beschränkt hatte – hier hätte ich es begrüßt wenn man gleich ein paar mehr dazu getan hätte. Der geriebene Parmesan gab dem Ganzen schließlich noch eine angenehm würzige Note. Sehr lecker muss ich sagen. Und auch an dem Becherchen roter Grütze und Naturjoghurt, die man mit Kirschen und einer Scheibe Orange garniert hatte, gab es absolut nichts auszusetzen.
Ich hatte vermutet, dass heute die Bratwurstschnecke das Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala gewinnen würde, doch als ich meine Blicke über die Tabletts der anderen Gäste schweifen ließ stellte sich schnell heraus, dass die (wohlgemerkt vegetarischen) Tortellini alla pomodoro noch ein klein wenig beliebter erschienen und dem Fleischgericht diesen Rang streitig machten. Somit folgte die Bratwurstschnecke also erst auf Platz zwei, gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz drei und schließlich den Parpadelle mit Blattspinat und Kren auf Platz vier. Wirklich ungewöhnlich, dass es mal ein vegetarisches Gericht auf Platz geschafft hat, aber hier hat mich Sicherheit auch der visuelle Eindruck eine große Rolle gespielt. Das Auge isst eben mit. 😉

Mein Abschlußurteil:
Tortellini: ++
Pomodoro-Tomatensauce: ++
Naturjoghurt & rote Grütze: ++

Griechischer Nudelauflauf – das Rezept

Ich hatte schon lange keinen Nudelauflauf mehr gehabt und irgendwie war mir heute mal wieder danach. Also entschied ich mich dazu, mal einen Griechischen Nudelauflauf anzufertigen. Ob das Rezept nun original griechisch ist oder nur wegen der Verwendung von Zutaten wie zum Beispiel Feta und Gyrosgewürz so genannt wird ist mir nicht bekannt, jedoch durfte ich nach Fertigstellung und probieren feststellen, dass es sich hier eindeutig um einen der leckersten Nudelauflauf-Varianten handelte die ich seit langem verzehrt habe. Also möchte ich es nicht versäumen, das relativ einfach zuzubereitende Rezept hier einmal kurz in gewohnter Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für 4 Portionen?

2 kleine Paprika
01 - Zutat Paprika / Ingredient bell pepper

1 kleinere Zucchini (ca. 250g)
02 - Zutat Zucchini / Ingredient zucchini

250g Nudeln (z.B. Fusilli)
03 - Zutat Fusilli / Ingredient fusilli

500g Hackfleisch (halb & halb)
04 - Zutat Hackfleisch - halb & halb / Ingredient mixed ground meat (beef/pork)

2 Knoblauchzehen
05 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

200g Feta
06 - Zutat Fetakäse / Ingredient feta

1 Becher Schlagsahne (200g)
07 - Zutat Schlagsahne / Ingredient whipping cream

1 kleine Dose Tomatenmark (70g)
08 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

1 Becher Creme fraiche mit Kräutern (125g)
09 - Zutat Creme fraiche mit Kräuter / Ingredient creme fraiche with herbs

100g geriebenen Käse nach Wahl (z.B. Emmentaler oder Gouda)
10 - Zutat Käse / Ingredient cheese

1 EL Olivenöl
07 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

zum würzen Thymian, Oregano, Gyrosgewürz, Salz & Pfeffer
11 - Zutat Gewürze / Ingredient spices

sowie etwas Öl oder Butter zum ausfetten der Auflaufform
und ggf. etwas Milch zum Strecken der Sauce

Beginnen wir damit, einen Topf mit Wasser für die Nudeln aufzusetzen und zum kochen zu bringen.
12 - Wasser aufsetzen / Bring water to cook

Während das Wasser sich auf dem Herd erhitzt, waschen wir die Paprikas gründlich
13 - Paprika waschen / Wash bell pepper

entkernen sie und schneiden sie dann in kleine Würfel.
14 - Paprika würfeln /Dice bell pepper

Außerdem waschen wir die Zucchini
15 - Zucchini waschen / Wash zucchini

und schneiden sie ebenfalls in kleine Stücke.
16 - Zuchini würfeln / Dice zucchini

Sobald das Wasser dann kocht, geben wir etwas Salz hinzu
17 - Wasser salzen / Salt water

und kochen unsere Nudeln im Salzwasser gemäß der Packungsbeschreibung.
18 - Nudeln kochen / Cook noodles

Außerdem schälen wir noch unsere Knoblauchzehen und zerhacken sie fein.
19 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

In einer größeren Pfanne erhitzen wir dann den Löffel Olivenöl
20 - Öl erhitzen / Heat up oil

und braten unser Hackfleisch darin krümelig an
21 - Hackfleisch krümelig anbraten / Fry ground meat

wobei wir es schon einmal ein wenig mit Salz, Pfeffer und Gyrosgewürz würzen.
22 - Hackfleisch würzen / Taste ground meat

Sollten die Nudeln dann fertig gekocht sein – ich mag sie schön al dente – schütten wir sie in ein Sieb ab und lassen sie etwas abtropfen.
23 - Nudeln abgießen / Drain noodles

Ist das Hackfleisch dann fast durchgebraten, geben wir auch das gehackte Knoblauch hinzu und dünsten es etwas in der Pfanne an.
24 - Knoblauch hinzufügen / Add garlic

Dann geben wir die Paprikawürfel hinzu und braten sie zwei bis drei Minuten an, so dass sie etwas Farbe bekommen
25 - Paprika addieren / Add bell pepper

bevor wir dann auch die Zucchini dazu geben
26 - Zucchini beigeben / Add zucchini

und alles einige Minuten bei gelegentlichem rühren vor sich hin bruzzeln lassen.
27 - kurz anbraten / Stir-fry

Ist alles gut angebraten, gießen wir die Schlagsahne hinzu,
28 - Mit Sahne aufgießen / Pour whipping cream

geben das Tomatenmark in die Pfanne
29 - Tomatenmark hinzufügen / Add tomato puree

und verrühren alles gut miteinander
30 - Gut verrühren / Mix well

wobei wir es mit Thymian, Oregano, Gyrosgewürz, Salz und Pfeffer abschmecken.
31 - Mit Gewürzen abschmecken / Taste with seasoning

Sollte die Sauce zu dickflüssig werden, können wir sie ggf. mit einem Schuss Milch strecken.
32 - Ggf. mit Milch strecken / If necessary dilute with milk

Nun bröseln wir 100g (die Hälfte) des Feta hinein
33 - Hälfte Feta hinein bröseln / Add 1/2 of feta cheese

und lassen ihn schmelzen, wobei wir ihn gut mit dem restlichen Pfanneninhalt verrühren.
34 - Feta schmelzen & verrühren / Melt & stir in feta

Nachdem wir das Ganze dann probiert und eventuell noch einmal mit den Gewürzen fein abgestimmt haben, nehmen wir die Pfanne von der Platte und lassen alles einige Minuten abkühlen
35 - Probieren / Try

um ihren Inhalt dann mit den Nudeln zu vermischen.
36 - Mit Nudeln vermengen / Mix with noodles

Jetzt heizen wir den Backofen auf 180 Grad vor, würfeln den restlichen Feta,
37 - Rest Feta würfeln / Dice remaining feta

fetten eine Auflaufform z.B. mit etwas Butter aus
38 - Auflaufform ausfetten / Grease casserole

und befüllen diese dann mit dem Nudel-Saucen-Gemisch
39 - Mit Nudelmischung befüllen / Fill with pasta mix

wobei wir den gewürfelten Rest des Fetas in die Masse einstreuen.
40 - Feta einstreuen / Add feta

Ist die Form dann komplett gefüllt
41 - Auflaufform befüllt / Casserole - filled up

bestreichen wir alles mit der Creme fraiche mit Kräutern
42 - Mit Creme fraiche bestreien / Cover with creme fraiche

und bestreuen abschließend alles mit den 100g geraspelten Käses. Ich hatte dabei zu Emmentaler gegriffen, den ich noch vorrätig hatte.
43 - Mit Käse bestreuen / Dredge with cheese

Ist der Backofen vorgeheizt, schieben wir die Auflaufform auf der mittleren Schiene hinein und überbacken alles für ca. 30 Minuten.
44 - Überbacken / Au gratin

Hat der Käse dann den gewünschten Bräunungsgrad erreicht, können wir die Auflaufform entnehmen
45 - Griechischer Nudelauflauf - Fertig gebacken / Pasta bake greek style - Finished baking

und das Gericht sogleich servieren und genießen.
46 - Griechischer Nudelauflauf - Serviert / Pasta bake greek style - served

Die Sauce, die sowohl eine wohl vom Tomatenmark herrührende fruchtige als auch eine angenehm würzige Note besaß war wirklich überaus gut gelungen. Gemeinsam mit den Nudeln und den zufällig eingestreuten Fetawürfeln, die durch das Backen leicht geschmolzen und dabei zerlaufen ergab alles einen wirklich unvergleichlichen Genuss. Ich musste mich wirklich zurück halten, mir nicht gleich noch einen Nachschlag zu holen.

47 - Griechischer Nudelauflauf - Seitenansicht / Pasta bake greek style - Side view

Natürlich werfen wir auch heute abschließend noch einen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichtes. Und ich muss zugeben dass ich etwas geschockt was, als ich auf einen Endergebnis von fast 4100kcal für die gesamte Zubereitung kam. Dass es sich hier um kein leichtes Gericht handelte war mir klar, aber das erschreckte mich doch ein wenig. Somit hat eine – wohlgemerkt groß geratene – Portion ganze 1025kcal. Das entspricht in etwa dem selben Wert wie eine Currywurst mit Pommes Frites. Da müssen wir natürlich mal schauen, wo wir hier noch ein wenig reduzieren können. Ersetzen wir das Halb & Halb Gehacktes durch mageres Tartar, sparen wir zwar gleich 500kcal, aber das wäre vom Preis her nicht wirklich vertretbar. Also nehmen wir statt dessen normales Rinderhack, damit sparen wir zwar gerade mal 100kcal auf die Gesamtmenge, aber wir behalten es mal im Hinterkopf. Ein besserer Ansatz ist noch das weglassen der Creme fraiche, die geschmacklich meiner Meinung nach nur eine periphere Rolle spielte. Damit könnten wir gleich 350kcal sparen. Die Schlagsahne ersetzen wir noch durch fettreduzierte Sahne – was zwar auf die Cremigkeit der Sauce geht, aber seis drum – und sparen noch einmal 300kcal. Schließlich ersetzen wir noch den Feta mit 45% Fett durch eine leichte Variante, z.B.mit 9% Fett was wieder 100kcal spart und haben gleich mal insgesamt 1000kcal reduziert, also 250 pro Portion. Damit hätten wir zwar immer noch 775kcal pro Portion, aber das erscheint mir für eine Hauptmahlzeit noch vertretbar. Ob es nach all diesen Änderungen noch weiterhin der wohl leckerste Nudelauflauf seit langem ist, kann ich natürlich nicht garantieren. Wen hingegen der errechnete Wert nicht stört, dem sei dieses Rezept dennoch wärmstens ans Herz gelegt. Denn für das gelegentliche Schlemmen ist so ein Gericht überaus geeignet.

Guten Appetit