Schweine-Pilz-Gulasch mit Nudeln [09.06.2014]

Schweine-Pilz-Gulasch mit Nudeln / Pork mushroom goulash mit noodles

Trotz erneuten Temperaturen über 30 Grad und schwülem Klima musste ich natürlich auch heute etwas essen und ich entschiede mich für eine Portion Schweine-Pilz-Gulasch mit Nudeln. Ein einfaches Gericht aus gewürfeltem Schweinekamm, Zwiebel, Champignons, ein paar Gewürzen wie Salz, Pfeffer und Paprikapulver und schließlich ein paar Spirelli-Nudeln. Zum Glück nicht allzu mächtig, daher auch sehr gut für heiße Sommertage wie heute geeignet. Mit hat es auf jeden Fall sehr gut geschmeckt.

Lachswürfel in Spinat-Hummersauce auf Tagliatelle [23.05.2014]

Einen längeren Moment überlegte ich zuerst, entgegen meiner sonstigen Gewohnheit mal beim Bunten Salatteller mit gebratener Putenbrust und Knoblauchbaguette zuzugreifen, der heute bei Vitality angeboten wurde – denn dieser sah für einen Salatteller extrem gut aus und war überaus professionell angerichtet. Die Dampfnudeln in Vanillesauce und Mohnzucker bei Tradition der Region wäre ja eh nichts für mich gewesen und die Gebackene Ananas und Banane sowie das San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce (Resteverbrauch der vergangenen Woche?)Lachswürfel in Spinat-Hummersauce auf Tagliatelle, die in der Sektion Globetrotter auf der Speisekarte zu finden waren – denn Fisch geht bei mir ja eigentlich immer. Dazu gesellte sich dann noch ein Becherchen Straciatelle-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Lachswürfel in Spinat-Hummersauce auf Tagliatelle / Salmon dices in lobester sauce with tagliatelle

Die roten Pfefferkörner, die man neben etwas gehackter Petersilie für die Garnitur verwendet hatte, sahen zwar gut aus, aber nachdem ich mehrfach auf solche recht harte Körner gebissen hatte, begann ich sie dann doch heraus zu sortieren. Seltsam, denn beim Seelachsfilet “Lemon Pepper am Mittwoch hatten sie mich nicht gestört. Die qualitativ einwandfreien Lachswürfel, die man mit etwas Spinat in Hummersauce angemacht hatte, erwies sich als geschmacklich zwar ok, riss mich aber auch nicht sonderlich vom Hocker. Trotz der roten Pfefferkörner emfand ich sie eher als zu lasch geraten. Hinzu kommt, dass sie bereits leicht abgekühlt war. Schade, da hätte man mehr draus machen können. An den Tagliatelle gab es aber nichts auszusetzen. Einzig die etwas mickrig geratene Portionsgröße könnte man vielleicht noch zusammenfassend kritisieren, aber zum satt werden hat es auch – gerade so – gereicht. Am luftig-lockeren Straciatella-Mousse aus Vanillemousse mit Schokostückchen gab es aber wie üblich nichts zu meckern.
Den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala konnten sich die Lachswürfel in Spinat-Hummersauce aber dennoch mit klar erkennbaren Vorsprung sichern. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, die sich knapp gegen den heute ebenfalls gern gewählten Salatteller mit Putenbrust durchsetzen konnte. Die Dampfnudel folgte schließlich auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Lachswürfel in Spinat-Hummersauce: +
Tagliatelle: ++
Straciatella-Mousse: ++

Frosta Bami Goreng – der Kurztest

Es war mal wieder Zeit mein Tiefkühlfach etwas auszudünnen, daher entschloss ich mich heute mal dazu das dort vorrätige Frosta Bami Goreng zuzubereiten, einem indonesisches Nudelgericht mit Fleisch und Gemüse in Sojasauce, das ich in meiner bereits recht umfangreichen Testreihe von Frosta-Zubereitungen bisher noch ausgespart und welche ich vor einiger Zeit zum Preis von 2,89 Euro in einem hiesigen Tengelmann-Markt erworben hatte.

01 - Frosta Bami Goreng - Packung vorne
Packung vorne

02 - Frosta Bami Goreng - Packung hinten
Packung hinten

Der 500g schwere Beutel ist laut Hersteller aus vorgegarten Bandnudeln, marinierter Hähnchenbrust, roter und grüner Paprika, Champignons, Bambussprossen, Zuckermais, Zwiebeln, Frühliungszwiebeln, Mu-Err-Pilzen, japanischer Sojasauce, Sonnenblumenöl, Speisesalz, Knoblauch, Sambal Olek, Koriander, Paprikapulver, Kreuzkümmel, schwarzen Pfeffer und Cayennepfeffer zusammengestellt und wie bei Frosta üblich natürlich ohne jegliche Farbstoff- und Aromazusätze, Geschmacksverstärger, Emulgatoren, Stabilisatorenzusätze, chemisch modifizierte Stärken oder gehärtete Fette hergestellt.
Für die Zubereitung kann man wahlweise die Mikrowelle oder eine Pfanne verwenden, wobei ich natürlich die Pfanne bevorzugte. Zuerst geben wir dazu zwei bis drei Esslöffel Öl nach Wahl – ich nahm Olivenöl – in die Pfanne

03 - Öl erhitzen

geben den noch gefrorenen Beutelinhalt hinzu

04 - Packungsinhalt unaufgetaut hinzufügen

und erhitzen dann alles auf höchster Stufe.

05 - Auf höchster Stufe erhitzen

Sobald alle Komponenten dadurch etwas aufgetaut sind und sich am Boden der Pfanne etwas Flüssigkeit angesammelt hat,

06 - Auf mittlerer Stufe weiter kochen

schalten wir die Kochplatte auf mittlere Stufe runter und lassen alles für 10 bis 12 Minuten bei gelegentlichem rühren fertig garen bis die Flüssigkeit größtenteils verdampft bzw. aufgesogen wurde.

07 - Fertig köcheln

Anschließend können wir das Gericht auch schon servieren und genießen.

08 - Frosta Bami Goreng - Serviert

Ich fand die Menge an Hähnchenbrust-Stücken zwar etwas knapp bemessen, die Menge war im Verhältnis zum Gemüse aber noch ausreichend, um hier nicht von einem Mangel sprechen zu müssen. Als wahrscheinlich teuerste Komponente aus der Liste der Zutaten ist es verständlich, dass der Hersteller vor allem hier spart. Gemeinsam mit den Nudeln, die noch einen leichten Biss besaßen so wie es seien sollte, dem teilweise etwas grob geschnittenen Gemüse und der würzigen und leicht scharfen Sojasauce ergab sich aber eine durchaus gelungene Bami Goreng Zubereitung, die mir sehr gut geschmeckt hat. Wenn es mal schnell gehen soll, eine wirklich gute Alternative.

09 - Frosta Bami Goreng - Seitenansicht

Werfen wir zum Abschluss wie üblich noch einen Blick auf die Nährwerte dieser Zubereitung:

Nährwerte:
  100g 500g
(Beutel)
Brennwert: 469 kj
112 kcal
2345 kj
550 kcal
Eiweiß: 7,1g 35,5g
Fett:
davon gesättigte Fettsäuren:
3,2g
0,7g
16,0g
3,5g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
12,7g
1,4g
63,5g
7,0g
Ballaststoffe: 1,8g 9,0g
Salz: 0,95g 4,75g

Dazu kommen natürlich noch die beiden Esslöffeln Olivenöl, die noch einmal 178kcal zum Gesamtwert dazu addieren und die Summe der Nährwerte auf 728kcal erhöht. Nicht gerade wenig, aber für ein Hauptgericht und eine so große Portion wie hier noch akzeptabel wie ich finde. Und auch die Zuckerwerte, normalerweise ja ein Sorgenkind bei Fertiggerichten aller Art, scheinen hier mit 7g pro Portion, das entspricht etwas mehr als 2 Stücken Würfelzucker á 3g, bewegten sich in erträglichen Bereichen – das hatte ich schon weitaus schlimmer erlebt. Somit kann ich also auch dem Bami Goreng von Frosta meine Empfehlung aussprechen.

Meine Wertung: 2,5 MG

Salbeigeschmortes vom Kalb mit Tomaten-Basilikumsugo [04.04.2014]

Nachdem ich auf Asia-Gerichte wie Gebackene Ananas und Banane und San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial-Sauce heute keine große Lust verspürte, blieben noch der Seelachs in Senfsauce mit Salzkartoffeln bei Globetrotter, das Salbeigeschmorte vom Kalb mit Butternudeln und Tomaten-Basilikumsugo bei Vitality und heute auch die Hausgemachten Reiberdatschi mit Apfelmus in der näheren Auswahl. Es gab zwar noch eine Lasagne als Zusatzangebot, diese war meiner Meinung nach aber viel zu mächtig für den heutigen Freitag. Nach kurzem Abwägen, fiel meine Wahl schließlich auf das Kalbsgericht, das mit gerade mal 400kcal einen angenehm leichten Genuss versprach und mir außerdem auch noch den kleinen Becher Blutorangen-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot gestattet, ohne dass ich mit meinen Kalorienwerten allzu sehr über die Strenge schlug.

Salbeigeschmortes vom Kalb mit Tomaten-Basilikumsugo & Butternudeln / Sage roasted veal wit tomato basil sugo & butter noodles

Die Butternudeln in Form von Rigatoni sahen zwar etwas zerrupft aus, aber geschmacklich gab es glücklicherweise nichts an ihnen auszusetzen. Dennoch muss ich hier etwas in der Wertung abziehen. Das fruchtig-würzige Tomatensugo mit deutlicher Basilikum-Note gab wiederum keinerlei Grund zur Kritik. Nur: Wo war das Kalbsfleisch? Nach einigem suchen stieß ich schließlich unter der dicken Schicht Sugo auf die etwa fingerdicke, saftige und magere Stück Kalbsbratens.

Salbeigeschmortes vom Kalb / Sage roasted veal

Vom Salbei war zwar – zumindest meiner Meinung nach – nichts zu schmecken, aber sowohl an Menge als auch an Qualität musste ich beim Kalbsfleisch keinerlei Abstriche machen. Ich war sehr zufrieden. Das Blutorangen-Mousse wirkte zwar leicht abgestanden, aber erfüllte die Qualitätskriterien so weit, dass ich hier keinen Punktabzug zu geben brauche.
Die Geschmäcker der anderen Gäste waren heute sehr durchwachsen, so dass ich Schwierigkeiten hatte eine genaue Platzierung zu erstellen. Ich würde aber sagen, dass die Asia-Gerichte den ersten Platz belegten, gefolgt von der Lasagne auf Platz zwei und dem Seelachs in Senfsauce auf Platz drei. Mit nur knappen Abstand dahinter folgte schließlich das Kalbsgeschmorte mit Butternudeln.

Mein Abschlußurteil:
Kalbsgeschmortes: ++
Tomaten-Basilikumsugo: ++
Butternudeln: +
Blutorangen-Mousse: ++

Spaghetti Bolognese [02.04.2014]

Wieder war mal Mittwoch, eigentlich mein traditioneller Fisch- und/oder Meeresfrüchtetag, doch heute musste ich beim Blick auf die Speisekarte zu meiner Enttäuschung, dass weder in der westlichen Küche noch bei den Asia-Gerichten irgend etwas in dieser Richtung zu entdecken war. In der Sektion Vitality, wo ja normalerweise am Mittwoch ein Fischgericht zu finden ist, tummelte sich heute ein Pikantes Kartoffelgulasch mit Champignons. Außerdem gab es Burgunderbraten mit Rotweinsauce und Butternudeln bei Tradition der Region und Spaghetti Bolognese mit Parmesan in der Abteilung der Globetrotter-Gerichte. Des weiteren standen an der Wok-Theke noch Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Currysauce und Moo Pad Prik Karprao – Schweinefleisch mit scharfen Basilikum und Thaigemüse in Austernsauce. Also entschied ich mich nach kurzem Abwägen für den Klassiker Spaghetti Bolognese, auf ein Dessert verzichtete ich heute aber mal. Zum Glück habe ich noch einen kleinen Rest von meinem selbst gekochten Fischgulasch vom Wochenende im Kühlschrank, so dass ich letztlich heute nicht ganz auf Fisch zu verzichten brauche. 😉

Spaghetti Bolognese

Wie üblich handelte es sich bei der Sauce leider nur um die Minimal-Version einer Bolognese, also ohne Möhren und Knollensellerie zubereitet, sondern nur aus krümelig angebratenen Hackfleisch, passierten Tomaten, einigen Tomatenstückchen und ein paar Kräutern. Zwar besaß sie ein leicht fruchtiges Aroma, aber der geschmackliche Gesamteindruck war wie ich fand doch etwas lasch – da konnte leider auch der Parmesan nicht mehr viel retten. In der Summe zwar ein akzeptables, aber keine vorbehaltlos gute Bolognese-Version – da kann ich natürlich keine volle Punktzahl geben.
Dennoch lagen die Spaghetti Bolognese bei den anderen Gästen heute am höchsten in der Gunst und belegte den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf dem zweiten Platz folgten die Asia-Gerichte, die sich mit knappen Vorsprung gegen den somit drittplatzierten Burgunderbraten durchsetzen konnte. Der Kartoffelgulasch belegte, wie für vegetarische Gerichte meist üblich, den vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Spaghetti Bolognese mit Parmesan: +