Farfalle al peperoni [20.09.2011]

Nachdem ich gestern mit der Entenkeule ja etwas gesündigt hatte, wollte ich es heute mal etwas leichter angehen lassen. Daher schloss ich das heutige Wies’n Angebot in Form eines Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Pommes Frites und Zitrone von vorne herein aus und auch die Gebratene Hähnchenbrust auf Currygemüse und Reis bei Globetrotter sowie die Angebote der Asia-Thai-Theke, wo heute Taohoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse mit Koriandersauce und Nua Pad Prik – Gebratene Rindfleischstreifen mit frischem Gemüse in Chilisauce auf der Karte stand, ließ ich außen vor. Viel mehr fiel meine Wahl auf die vegetarischen Farfalle al peperoni aus der Abteilung Vitality, das ich noch mit einem Becherchen Walnuss-Mousse ergänzte.

Farfalle al peperoni

Auch wenn man mal wieder sehr milde, grüne Peperoni verwendet hatte, von denen sich auch reichlich im Gericht fanden, die aber leider nur eine ganz leichte Schärfe gaben, erwies sich das Gericht doch als recht leckere Wahl. Neben den Farfalle (Schmetterlingsnudeln) und den bereits erwähnten Peperoni fanden sich hier außerdem noch Tomaten, Zucchiniwürfelchen und Champignons, wobei vor allem die Tomaten dem Gericht meiner Meinung nach einen fruchtigen Anstrich gaben. Für gerade mal 543kcal kann man da gerne mal auf Fleisch verzichten. Und auch am luftig-lockere Walnuss-Mousse, das mit einem Stück Walnuss-Kern sowie einem Schoko-Keks-Stange dekoriert war, gab es keinerlei Kritikpunkte.
Bei den anderen Kantinengästen lag natürlich das Wiener Schnitzel mit deutlichem Abstand ganz vorne auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Die Asia-Gerichte auf Platz zwei kratzen nicht mal Ansatzweise an diesem ersten Platz. Auf Platz drei folgte die Hähnchenbrust und auf Platz vier schließlich die Farfalle – ganz wie es abzusehen gewesen war. <img src = " class="wp-smiley" />

Mein Abschlußurteil:
Farfalle al peperoni: ++
Walnuss-Mousse: ++

Gebratene Nudeln mit mariniertem Schweinefleisch – das Rezept

Heute war mir mal wieder nach etwas Asiatischem. So recht fand ich aber kein Rezept das mir auf Anhieb zusagte, also mischte ich Komponenten von bestehenden Rezepten mit meinen bisherigen Kocherfahrungen und kreierte so ein Gericht, dass sich als so gelungen erwies dass ich es nicht versäumen möchte dieses Rezept hier kurz vorzustellen?

Was brauchen wir also für 2-3 Portionen?

250-280g mageres Schweinefleisch
01 - Zutat Schweinefleisch

2 Platten Mie-Nudeln
02 - Zutat Mie-Nudeln

1 mittlere Paprika (Farbe nach Wahl – ich wählte heute mal eine Gelbe)
03 - Zutat Paprika

1/2 Bund Frühlingszwiebeln
04 - Zutat Frühlingszwiebeln

1 große Möhre
05 - Zutat Möhre

1 mittlere Zwiebel
06 - Zutat Zwiebel

1/2 Glas Maiskölbchen
07 - Zutat Maiskölbchen

1/2 Glas Bambussprossen
08 - Zutat Bambussprossen

1/2 Glas Mungobohnenkeimlinge
09 - Zutat Mungobohnenkeimlinge

Dunkle Sojasauce zum würzen
11 - Zutat Sojasauce

zum Marinieren 4EL dunkle Sojasauce, 2 Knoblauchzehen und 1/2 TL Sambal Olek
10 - Zutaten Marinade

sowie etwas Öl zum anbraten

Kommen wir nun zur Zubereitung. Dazu entfernen wir ggf. die fettigen Stellen vom Schweinefleisch und schneiden es dann in schmale Streifen.
13 - Schweinefleisch in Streifen schneiden

Aus 4 Esslöffeln dunkler Sojasauce, 1/2 Teelöffel Sambal Olek und den gepressten Knoblauchzehen mischen wir uns dann eine Marinade,
12 - Marinade herstellen

dann geben wir die Schweinefleischstreifen in ein verschließbares Gefäß, übergießen sie mit der Marinade und lassen das Fleisch dann für mindestens eine Stunde im Kühlschrank marinieren.
14 - Fleisch marinieren

In der Zwischenzeit können wir uns dem Gemüse zuwenden und dieses Vorbereiten. Wir waschen also die Frühlingszwiebeln und schneiden sie in Ringe,
15 - Frühlingszwiebeln scheiden

waschen die Paprika und schneiden sie in Streifen,
16 - Paprika zerteilen

schälen die Möhre und schneiden sie in Stifte,
17 - Möhren in Stife schneiden

hacken die Zwiebel in feine Würfel
18 - Zwiebel würfeln

und zerteilen schließlich noch die abgetropften Maiskölbchen.
19 - Maiskölbchen zerkleinern

Am Ende der Marinierzeit können wir dann auch die Nudeln vorbereiten. Ich hatte dieses Mal Instant-Mie-Nudeln gekauft, diese brauch mal nicht zu kochen sondern einfach in einem passendem Behältnis mit kochenden Wasser übergießen und für fünf Minuten ziehen lassen.
20 - Mie-Nudeln übergießen

Während die Nudeln ziehen, können wir die schon mal marinierten Schweinefleischstreifen mitsamt der Marinade und etwas Öl in einer großen Pfanne oder einem Wok anbraten.
21 - Mariniertes Fleisch anbraten

Anschließend entnehmen wir das angebratene Fleisch und dünsten dann die gehackte Zwiebel darin an, wobei wir ggf. noch etwas Öl hinzu geben.
22 - Zwiebeln andünsten

Sind die Zwiebeln glasig geben wir die Karottenstifte
23 - Möhren andünsten

und die Paprikastreifen mit in die Pfanne und braten beides für einige Minuten mit an.
24 - Paprika anbraten

Sind die Mie-Nudeln lange genug eingeweicht, gießen wie sie in ein Sieb, schrecken sie kurz mit kalten Wasser ab und lassen sie dann abtropfen.
25 - Mie-Nudeln abgießen

Jetzt addieren wir die Frühlingszwiebeln
26 - Frühlingszwiebeln dünsten

sowie Bambussprossen und Mungobohnenkeimlinge,
28 - Sprossen und Keimlinge hinzu

würzen alles mit einem kräftigen Schuß Sojasauce
28 - Mit Sojasauce würzen

und lassen den Pfanneninhalt dann für mindestens fünf bis sechs Minuten bei regelmäßigen umrühren braten.
29 - Braten lassen

Ist das Gemüse gut durchgebraten, mischen wir wieder das Fleisch unter und lassen es kurz mitbraten,
30 - Mit Fleisch mischen

dann entnehmen wir Fleisch und Gemüse und geben zuerst etwas zusätzliches Öl und schließlich die Nudeln hinein, die wir auch gut anbraten und dabei regelmässig umrühren damit nichts anbrennt.
31 - Nudeln anbraten

Sind die Nudeln gut angebraten, mischen wir Gemüse und Fleisch wieder unter, schmecken alles noch einmal mit Sojasauce ab
32 - Mit Sojasauce abschmecken

und lassen alles noch einmal für eininge Minuten auf niedrigerer Stufe vor sich hin bruzzeln damit alles auf eine Temperatur gebracht wird.
33 - Braten

Dann können wir das fertige Gericht servieren.
34 - Gebratene Nudeln mit mariniertem Schweinefleisch / Fried Noodles with marinated pork -Fertiges Gericht

Ich finde es immer wieder faszinierend wie man so eine so kräftige Würze nur mit Sojasauce erreichen kann. Die dunkle Sojasauce eignet sich hier besonders gut, da diese etwas konzentrierter und vom Geschmack her intensiver ist als die hellere, süßlichere Variante. Einige Rezepte die ich vorher gelesen hatte sahen noch die Zugabe von Salz und Pfeffer vor, aber darauf kann man meiner Meinung nach aber getrost verzichten. Mir reichte die Würze so wie sie war auf jeden Fall vollkommen aus. Kniffelig ist hier natürlich auch das Gemüse, wobei vor allem die Möhren, trotz der kleinen Stifte in die ich sie geschnitten hatte, gewisse Zeit braucht bis sie durchgebraten sind. Daher ist es wichtig die verschiedenen Gemüsesorten in der richtigen Reihenfolge in die Pfanne zu geben. Das Highlight am Gericht waren aber natürlich die Schweinefleischstreifen in ihrer würzigen, leicht scharfen Marinade. Hat alles sehr gut zusammen gepasst, das Ganze erwies sich als ein leckeres und schnell zubereitetes Mittagsgericht.

35 - Gebratene Nudeln mit mariniertem Schweinefleisch / Fried Noodles with marinated pork -CloseUp

Was das Gemüse angeht kann man natürlich beliebig variieren, hier wären zum Beispiel noch Erbsen und Zucchini denkbar, aber auch Shitake- oder Mu-Err-Pilze wären noch denkbar gewesen. Mir hat es aber auch so wie ich es zusammengestellt hatte sehr gut gemundet – gab wirklich nichts daran auszusetzen. Ich hoffe natürlich damit dem einen oder anderen Hobbykoch eine kleine Anregung gegeben zu haben.

In diesem Sinne: Guten Appetit

Phoaxao – Gebratene Reisnudeln nach Namainh-Art [29.08.2011]

Am ehesten hätte mich aus dem Bereich der regulären Küche heute die Hähnchenkeule mit Paprikasauce und Curryreis in der Abteilung Globetrotter gereizt, ein Gericht dass ich in ähnlicher Form hier, hier und hier bereits versucht hatte. Das traditionell-regionale Schweinesteak “Tessin” mit Schinken und Käse überbacken, dazu Pommes Frites, welches hier mein schon einmal mein Tablett geziert hatte, war mir eindeutig zu kalorienreich und die Mexikanischen Chili-Linsen mit Reis sprachen mich visuell nicht so an. Und ich war auch drauf und dran bei der Hähnchenkeule zuzugreifen als ich in der Asia-Thai-Theke neben dem Gaeng Massaman Moo – Gebratenes Schweinefleisch mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman Curry (welches wir von hier und hier schon kennen) entdeckte ich auch mal wieder Phoaxao – Gebratene Reisnudeln mit Asia-Thai-Gemüse nach Namainh-Art, ein Gericht dass ich meines Wissens noch nicht versucht hatte. Also schlug ich heute mal hier zu und ergänzte das Ganze mit einem Glückskeks und einem Becherchen Fruchtsalat als Nachtisch. Bei Reisnudeln verzichtete ich aber auf eine Schale Reis.

Phoaxao - Fried rice noodles Namainh style

Das Gericht war zwar “nur” vegetarisch, aber aber dafür sehr reichhaltig an verschiedenen Gemüsesorten. Ich entdeckte neben Lauch, Sellerie, Mu-Err-Pilze, Möhren, Blumenkohl, Paprika und Schoten um nur die Hauptbestandteile zu nennen – alles angerichtet in einer pikanten Sauce, die geschmacklich etwas an Sojasauce mit zusätzlichen Gewürzen erinnerte. Was genau diese Namainh-Art ausmacht konnte ich allerdings trotz Recherche im Internet nicht feststellen. Gemeinsam mit den dünnen, leckeren Reisnudeln ein schmackhaftes, würziges und sättigendes Gericht, mit dem ich trotz des fehlenden Fleisches sehr zufrieden war. Und beim der Glückskeks und der Obstsalat aus Apfel, Birne, Trauben, Pfirsich und Melone gab es nichts zu meckern. Ein leichtes und trotzdem vollkommen ausreichendes Mittagsmahl.
Bei den anderen Kantinengästen lag die die Präferenz heute eindeutig beim Schweinesteak Tessin, auf Platz zweiter allgemeinen Beliebtheitsskala folgten aber schon die Asia-Gerichte, knapp gefolgt von der Hähnchenkeule auf Platz drei und schließlich den Chili-Linsen. Das entsprach auch meinen Erwartungen – nur bei Platz zwei und drei war ich nicht ganz sicher gewesen.

Mein Abschlußurteil:
Phoaxao: ++
Obstsalat: ++

Hüttenkäse-Nudelauflauf – das Rezept

Nachdem ich den Rest meines gestrigen Gerichtes noch am Abend verzehrt hatte wollte ich natürlich auch heute nicht Hungern. Zum Glück hatte ich vorgesorgt und mir bereits etwas herausgesucht das in meiner Küche entstehen sollte: Ein Hüttenkäse-Nudelauflauf mit Zucchini und Schnittlauch. Im Original war das Ganze vegetarisch, ich entschied mich aber dazu es mit ein paar Schinkenwürfeln aufzuwerten. Außerdem addierte ich noch zwei Tomaten. Und das Ergebnis konnte sich nicht nur sehen lassen, sondern erwies sich auch als sehr lecker.

Was brauchen wir also für 2-3 Portionen?

200g Nudeln (Hörnchen)
01 - Zutat Hörnchen

2 kleine Tomaten
02 - Zutat Tomaten

1 Bund Schnittlauch
03 - Zutat Schnittlauch

1 kleine Zucchini
04 - Zutat Zucchini

125g Schinkenwürfel
05 - Zutat Schinkenwürfel

100g Emmentaler (gerieben)
06 - Zutat Emmentaler

200g Kräuterquark
07 - Zutat Kräuterquark

200g Hüttenkäse
08 - Zutat Hüttenkäse

6EL Sahne
09 - Zutat Sahne

sowie etwas Butter zum anbraten und zum ausfetten der Form sowie Salz und Pfeffer zum würzen

Zuerst bereiten wir nun die Nudeln nach Packungsanleitung zu.
10 - Nudeln kochen

Außerdem würfeln wir die Zucchini
11 - Zucchini würfeln

waschen und schneiden das Schnittlauch
12 - Schnittlauch schneiden

und schälen, entkernen und zerschneiden die Tomaten
13 - Tomaten häuten und entkernen

Sobald die Nudeln fertig sind, gießen wir sie ab und stellen sie bei Seite.
14 - Nudeln abgießen

Nun zerlassen wir etwas Butter in einer großen Pfanne
15 - Butter zerlassen

und braten die Speckwürfel darin kräftig an.
16 - Speckwürfel anbraten

Sobald diese durch sind, geben wir die Zucchini hinzu und braten sie für einige Minuten mit an,
17 - Zucchini hinzu geben

dann geben wir auch die Tomatenwürfel dazu und lassen sie für weitere Minuten mit bruzzeln.
18 - Tomaten mit braten

Dabei würzen wir alles schon einmal ein wenig mit Salz und Pfeffer.
19 - Würzen

Ist alles gut durchgebraten, nehmen wir die Pfanne von der Kochstelle und fügen (in beliebiger Reihenfolge) Hüttenkäse,
20 - Hüttenkäse addieren

Kräuterquark,
21 - Kräuterquark dazu

Schnittlauch
22 - Schnittlauch rein

und die Sahne mit zum Pfanneninhalt,
23 - Sahne eingießen

verrühren alles
24 - Vermengen

und heben die Nudeln unter.
25 - Nudeln unterheben

Anschließend verrühren wir noch den Käse mit der so entstandenen Masse
26 - Käse unterheben

und schmecken alles noch einmal mit Salz und Pfeffer ab.
27 - Mit Salz und Pfeffer abschmecken

Nachdem wir nun den Backofen auf 175Grad vorgeheizt haben, fetten wir eine Auflaufform aus
28 - Auflaufform ausfetten

und geben die Frischkäse-Nudelmasse hinein.
29 - Mit Masse befüllen

Ist der Backofen dann aufgeheizt, überbacken wir alles für 20-30 Minuten.
30 - Überbacken

Sobald die obere Schicht dann beginnt dunkler zu werden, können wir die Auflaufform entnehmen
31 - Hüttenkäse-Nudelauflauf / Cottage cheese noodle casserole - Fertig gebacken

und das Gericht servieren. Ich hatte ein wenig Schnittlauch zurückgehalten und nutzte es um alles noch etwas zu garnieren.
32 - Hüttenkäse-Nudelauflauf / Cottage cheese noodle casserole - Serviert

Eine wirklich sehr leckere und schnell gemachte Kreation muss ich sagen. Die Kombination aus würzigen Emmentaler und milden, körnigen Hüttenkäse gab diesem Auflauf einen nicht gerade pikanten, aber doch angenehm käsigen Geschmack. Gemeinsam mit dem kross angebratenen Speckwürfeln, der Zucchini und dem Schnittlauch ein Gericht das man sich durchaus häufiger schmecken lassen kann.

33 - Hüttenkäse-Nudelauflauf / Cottage cheese noodle casserole - CloseUp

Die Tomaten hatten jedoch keinen großen Einfluss auf das Gesamtergebnis – ich denke man kann sie ggf. auch weglassen. Denkbar wären hier aber noch die Zugabe von Lauch oder Frühlingszwiebeln, die man gemeinsam mit dem Speck andünstet. Des weiteren könnte man das Ganze auch noch mit zusätzlichem Käse bestreuen und überbacken. Hier besteht auf jeden Fall noch viel Variationspotential, auch wenn ich mit der heute zubereiteten Kombination grundsätzlich sehr zufrieden war. Das Rezept kann ich mal wieder vorbehaltlos weiter empfehlen.

Guten Appetit

Gebratene Hähnchenbrust auf Rahmgemüse [16.08.2011]

Nachdem gestern aufgrund eines lokalen Feiertages, Mariä Himmelfahrt, ein zusätzlicher freier Tag das Wochenende verlängerte und der Kantinenbesuch dadurch ausfiel, war es heute wieder Möglich im Betriebsrestaurant zu speisen. Zur Auswahl standen in der Asia-Thai-Theke zum einen Pad Thai – Gebratene Reisnudeln mit Ei, Lauchzwiebeln, Sprossen und Erdnüssen oder Gang Panang Moo – Gebratenes Schweinefleisch mit frischem Gemüse und Kaffir Limetten in rotem Panang Curry, zum anderen Gebackene Polentaschnitte mit feinem Ratatouillegemüse im Bereich Vitality (welche ich übrigens hier schon mal versucht hatte), außerdem ein Holzfällersteak vom Schweinenacken mit Zwiebeln und Röstkartoffeln bei Tradition der Region (welches wir von hier, hier und hier schon kennen) sowie schließlich eine Gebratene Hähnchenbrust auf Rahmgemüse mit Butternudeln in der Sektion Globetrotter, welches wiederum hier und hier bereits mein Tablett geziert hatte. Meine erste Intention war es natürlich den vegetarischen Polentaschnitten den Vorzug zu geben, doch dann entschied ich mich kurzfristig doch um und wählte die Hähnchenbrust mit Rahmgemüse. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen mit etwas Fruchtmousse garniertes Obstmus.

Gebratene Hähnchenbrust auf Rahmgemüse / Chicken breast with cream vegetables

Zwar war die Hähnchenbrust etwas trockener als ich es bevorzuge, aber noch soweit in Ordnung dass ich das nicht negativ in die Bewertung einfließen lassen möchte. Dazu gab es eine recht große Portion gut al-dente gekochter Spiralnudeln und schließlich noch ebenfalls angenehm große Portion von in Rahmsauce mit einigen Kräutern angemachten Erbsen und Möhren. Ein klassisches Kantinengericht – aber gut gelungen und sättigend. Und auch an dem Becher Nachtisch, dessen unteren zwei Drittel mit einem Mus aus Birnen und Aprikosen und die oberen Drittel mit Aprikosenmousse gefüllt war, gab es nicht auszusetzen. Konnte mich nicht beschweren – war eine gute Wahl und ein guter Mittelweg zwischen Holzfällersteak und Polentaschnitten.
Der Gros der anderen Kantinengäste schien heute aber – ganz wieder meiner Erwartung – bei den Asia-Gerichten zugeschlagen zu haben. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gericht, aber nur knapp gefolgt von der Hähnchenbrust und schließlich den Polentaschnitten auf Platz vier. Ob die besondere Vorliebe für Asiatische Speisen damit zusammenhängt dass man dieser neuerdings aus Glastellern anstatt in der sonst üblichen Porzellanschalen serviert wird kann ich dabei allerdings nicht sagen. Ich würde das zumindest aber nicht ganz ausschließen wollen. ;-)

Mein Abschlußurteil:
Hähnchebrust: ++
Rahmgemüse: ++
Butternudeln: ++
Dessert: ++