Bondi Beach Seafood Pasta – Linguine mit Garnelen, Barramundi & Sepien mit Spinat, Kirschtomaten & Macadamiapesto [28.06.2018]

Die Australien-Woche in unserem Betriebsrestaurant endete am heutigen Donnerstag fast so wie sie begonnen hatte: mit einem Nudelgericht. Es stand eine Bondi Beach Seafood Pasta – Linguine mit Garnelen, Barramundi, Sepien mit Spinat, Kirschtomaten und Macadamiapesto auf der Speiskarte. Klang gut, sah im ersten Moment aber nicht ganz so verlockend aus wie der Red Snapper vom Dienstag oder die Grillplatte vom Mittwoch und lag mit etwas mehr als 8 Euro pro Portion auch wieder im oberen Preissegment. Zumal ich ja auch gestern schon Spinat zum Australian bite hatte. Ich überlegte wirklich lange, ob ich nicht lieber bei den Cevapcici mit frischen Zwiebeln und Tzaziki, dazu Pommes Frites bei Globetrotter zugreifen sollte. Die Geschmorte Hähnchenkeule mit Thymiansauce und Reis bei Tradition der Region reizte mich, obwohl man den Reis noch mit ein paar Erbsen und Möhren aufgewertet hatte, weniger. Das gleich galt für die Asia-Thai-Angebote wie Gebackene Banane und Ananas mit Honig oder Gebratenes Schweinefleisch mit Gemüse in Erdnußsauce. Ich war eigentlich schon dabei mich in die Schlange für der Cevapcici-Theke einzureihen, als ich mir dann doch einen Ruck gab und mich für die Bondi Beach Seafood Pasta umentschied. Immerhin hatte ich die ganze Woche schon australische Spezialitäten Spezialitäten (oder das was unser Betriebsrestaurant dafür ausgibt) verzehrt, da wollte ich heute nicht verzichten.

Bondi Beach Seafood Pasta - Linguine with shrimps, barramundi, sepia, spinach, cherry tomatoes & macadamia pesto / Linguine mit Garnelen, Barramundi & Sepien mit Spinat, Kirschtomaten & Macadamiapesto

An Fischfilet-Stücken hatte man bei dieser Pastazubereitung auf jeden Fall schon mal nicht gespart, es fanden sich viele große und noch mehr kleinere Stücke Barramundi im Gericht. Dahingegen musste man die Sepien wirklich suchen und neben den beiden Riesengarnelen fanden sich noch einige, aber nicht viele, kleine Exemplare im der Sauce, die auf einer Mischung aus normalen beigen und schwarzen Linguine serviert worden war. Außer den Spinat fanden sich außerdem , zusätzlich zu den drei Cherrytomaten, noch Tomatenstück und größere und kleinere Stücke von Macadamia-Nüssen in der Sauce. Letztere gaben dieser auch einen leicht süsslichen, nussigen Geschmack, bei dem ich erst einen zweiten oder dritten Bissen brauchte bis ich mich daran gewöhnt hatte und ihn sogar für gut befand. Über Nüsse in Pastasaucen kann man ja streiten, aber Macadamia passt meiner Meinung nach wunderbar in eine Sauce mit Fisch und Meeresfrüchten. Ein ungewöhnliches, aber nach kurzer Gewöhnungsphase doch sehr leckeres Geschmackserlebnis. Ob der hohe Preis trotz Barramundi und Macadamia gerechtfertigt war, sei natürlich so dahin gestellt, aber ich bereute letztlich meine Entscheidung nicht – auch wenn das Gericht insgesamt mit Sicherheit dem Cavapcici mit Pommes was die Kalorien angeht kaum in etwas nachstanden. Macadamia-Nüsse sind ja mit 750kcal pro 100g echte Fettfallen, schmecken aber eben leider auch sehr gut. Nicht das beste der australischen Gericht, der Red Snapper bleibt mein Favorit, gefolgt von der etwas durch das misslungene Rindersteak im Genuss geminderte Grillplatte von gestern. Aber mit dem Krodkodilgulasch zog es zumindest gleich und war geschmacklich sogar noch etwas ungewöhnlicher.
Beim Gros der anderen Gäste waren heute natürlich die Cevapcici mit Pommes mit großem Vorsprung das beliebteste Gericht und konnten sich unangefochten den ersten Platz sichern. Auf Platz zwei sah ich die Hähnchenkeule mit Reis, gefolgt von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz und der Bondi Beach Seafood Pasta schließlich auf einem guten vierten Platz. Ich hoffe dennoch, dass uns das Betriebsrestaurant trotz des nicht so einschlagenden Erfolgs der Australien-Woche, was bei den Preisen aber auch nicht verwunderlich war, dennoch bald wieder mit einem kleinen Special beehrt. Nur vielleicht dann nicht ganz so hochpreisig.

Mein Abschlußurteil:
Bondi Beach Seafood Pasta: ++

Mexikanische One Pot Taco Käsenudeln – das Rezept

Am heutigen Feiertag wollte ich nicht allzu viel Zeit in der Küche verbringen, daher entschied ich mich dazu mal wieder ein One Pot Rezept auszuprobieren. Meine Wahl fiel dabei auf Mexikanisch Taco-Käsenudeln mit Hackfleisch, Paprika und roter Zwiebel. Im zugrunde liegenden Rezept war kein frisches Gemüse vorgesehen, aber ich wollte es noch etwas aufwerten und fügte daher etwas rote und grüne Paprika sowie eine rote Zwiebel hinzu. Eine gute Entscheidung, denn auch wenn der Aufwand sich etwas erhöhte, war das Ergebnis meiner Meinung nach überaus gut gelungen und es war trotzdem ein angenehm schnell zuzubereitendes Rezept. Außerdem entschied ich mich dazu, Hot Salsa zu verwenden, um den Gericht noch eine angenehme Schärfe zu geben. Einfach und lecker, so wie ich es mag, daher möchte ich es natürlich nicht versäumen das so entstandene erweiterte Rezept hier einmal in der gewohnten Form vorzustellen.

Was benötigen wir also für 3-4 Portionen?

2 kleine Paprika (rot und grün)
01 - Zutat Paprika / Ingredient bell pepper

1 mittelgroße rote Zwiebel
02 - Zutat rote Zwiebel / Ingredient red onion

2 Zehen Knoblauch
03 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

500g Rinderhackfleisch
04 - Zutat Rinderhackfleisch / Ingredient minced beef

35g (3 gehäufte Esslöffel) Taco-Gewürz
05 - Zutat Taco-Gewürz  / Ingredient taco seasoning

220g Tomaten-Salsa
06 - Zutat Salsa / Ingredient salsa

1 Dose schwarze Bohnen (240g Abtropfgewicht)
07 - Zutat schwarze Bohnen / Ingredient black beans

500ml Gemüsebrühe
08 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient bell pepper

350g Pasta (z.B. Spirelli oder Ellbogen-Makkaroni)
09 - Zutat Pasta / Ingredient pasta

110-120g geriebener Käse (z,B. Cheddar & Mozzarella)
10 - Zutat geriebener Käse / Ingredient grated cheese

sowie etwas Olivenöl zum brazen
und etwas Salz und Pfeffer zum würzen

Beginnen wir, wie üblich mit dem Vorbereiten der einzelnen Zutaten. Wir schälen also die Zwiebel und schneiden sie in Ringe, die wir je nach Größe noch mal halbieren oder Vierteln.
11 - Zwiebel in Ringe schneiden / Cut onion in rings

Dann waschen wir die Paprika,
12 - Paprika waschen / Wash bell pepper

entkernen sie
13 - Paprika entkernen /Decore bell pepper

und schneiden sie in Streifen, wobei wir die längeren Streifen noch mal halbieren.
14 - Paprika in Streifen schneiden / Cut bell pepper in stripes

Außerdem schälen wir die Knoblauchzehen und zerkleinern sie.
15 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

Anschließend können wir auch schon mit der Zubereitung beginnen. In einem Topf oder einer Pfanne mit Deckel erhitzen wir zwei Esslöffel Olivenöl auf erhöhter Stufe,
16 - Olivenöl in Pfanne erhitzen / Heat up olive oil in pan

geben das Rinderhackfleisch hinein
17 - Rinderhackfleisch in Pfanne geben / Put minced beef in pan

und würzen es schon mal mit etwas Salz und Pfeffer
18 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Season with salt & pepper

währen wir das Hackfleisch krümelig anbraten.
19 - Hackfleisch krümelig anbraten / Fry ground meat crumbly

Ist das Fleisch durchgebraten, mindern wir die Hitzezufuhr auf mittlere Stufe und geben Zwiebelringe und Paprikastreifen mit in die Pfanne
20 - Zwiebel & Paprika in Pfanne geben / Add onion & bell pepper

um sie zwei bis drei Minuten anzudünsten
21 - Zwiebel & Paprika andünsten / Braise onion & bell pepper

und dann auch die zerkleinerten Knoblauchzehen hinzu zu geben und sie für weitere drei bis vier Minuten mit andünsten.
22 - Knoblauch addieren / Add garlic

Jetzt streuen wir unsere Taco-Gewürzmischung über den Pfanneninhalt,
23 - Taco-Gewürz einstreuen / Intersperse taco seasoning

dünsten sie kurz mit an, so dass sich sie die Gewürze etwas entfalten können
24 - Taco-Gewürz andünsten / Braise taco seasoning

und löschen dann alles mit der Salsa
25 - Mit Salsa ablöschen / Deglaze with salsa

sowie der Gemüsebrühe ab.
26 - Gemüsebrühe addieren / Add vegetable broth

Nachdem wir alles verrührt haben, lassen wir es kurz aufkochen,
27 - Verrühren & aufkochen lassen / Mix & bring to a boil

geben die schwarzen Bohnen hinzu,
28 - Bohnen in Pfanne geben / Add beans to pan

verrühren sie gründlich mit dem restlichen Pfanneninhalt
29 - Gut verrühren / Mix well

und addieren schließlich die ungekochten Nudeln,
30 - Rohe Nudeln dazu geben / Add unccoked noodles

die wir wiederum gründlich unterheben
31 - Nudeln verrühren / Stir in pasta

und geschlossen auf verminderter Stufe für ca. 15 Minuten köcheln lassen, bis die Nudeln gar sind.
32 - Geschlossen köcheln lassen / Simmer closed

Zwischendurch sollten wir alles hin und wieder umrühren, damit nichts anbrennt.
33 - Zwischendurch umrühren / Stir from time to time

Wenn die Nudeln schön al dente gekocht sind, was wir durch probieren testen können,
34 - Nudeln probieren / Try pasta

schmecken wir alles noch einmal mit Salz und Pfeffer ab
35 - Mit Gewürzen abschmecken / Taste with seasonings

und schalten dann die Kochplatte aus, um anschließend den geriebenen Käse einzustreuen
36 - Käse einstreuen / Intersperse cheese

und ihn unter Verwendung der Resthitze zu verrühren und schmelzen zu lassen.
37 - Käse verrühren & schmelzen lassen / Stir in cheese & let melt

Anschließend können wir unsere Taco-Käsenudeln, vielleicht garniert mit einigen Frühlingszwiebeln oder frischem Koriander, servieren und genießen.
38 - Cheesy One Pot Taco Pasta - Served / One Pot Taco Käsenudeln - Serviert

Die Nudeln hatten beim kochen viel von der Gemüsebrühe, der Taco-Gewürzmischung und der Salsa aufgesogen, so dass sich der fruchtige und gleichzeitig angenehm pikante Geschmack schön gleichmässig verteilte. In Kombination mit Paprikastreifen, Zwiebelringen, Bohnen und natürlich vor allem dem krümelig angebratenen Hackfleisch ergab sich ein reichhaltiges und wohlschmeckendes Gericht mit deutlich mexikanischen Touch. Der geschmolzene Käse rundete alles dabei wunderbar ab und gab dem Gericht eine schön cremige Konsistenz. Dabei ist vor allem die schnelle und einfache Zubereitung hervor zu heben, bei der man nur einen Topf oder Pfanne benötigt, wodurch sich dieses Rezept auch gut für ein schnell zuzubereitende Mahlzeit nach Feierabend eignet.

39 - Cheesy One Pot Taco Pasta - Side view / One Pot Taco Käsenudeln - Seitenansicht

Guten Appetit

Garnelen-Pasta mit grüner Sauce – das Rezept

Nach all den Bubble Up Rezepten in den letzter Zeit wollte ich dieses Wochenende mal wieder etwas ohne Verwendung des Ofens zubereiten und entschloss mich etwas Garnelen-Pasta mit grüner Sauce zuzubereiten. Das erschien mir mal etwas Abwechslung zur sonst üblichen Tomatensauce zu bieten und um es noch etwas interessanter zu gestalten, gab ich neben Garnelen auch einige Flusskrebsschwänze mit in die Sauce und schmeckte sie noch zusätzlich mit etwas Knoblauch ab. Das Ergebnis war eine überaus leckere Pastazubereitung, deren Rezept ich nun mit diesem Beitrag einmal kurz in gewohnter Form vorstellen möchte.

Was benötigen wir also für 3-4 Portionen?

4-5 Zweige Rosmarin
01 - Zutat Rosmarin / Ingredient rosemary

5-6 Zweige Thymian
02 - Zutat Thymian / Ingredient thyme

60g Butter
03 - Zutat Butter / Ingredient butter

250g Garnelen
04 - Zutat Garnelen / Ingredient shrimps

100g Flusskrebsschwänze
05 - Zutat Flusskrebsschwänze / Ingredient crayfish tails

3 Esslöffel Weizenmehl
06 - Zutat Mehl / Ingredient flour

200g Schlagsahne
07 - Zutat Schlagsahne / Ingredient heavy cream

500ml Milch
08 - Zutat Milch / Ingredient milk

1 kleine Zwiebel
09 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

2 Zehen Knoblauch
10 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

3-4 Frühlingszwiebeln (ca. 50g)
11 - Zutat Frühlingszwiebeln / Ingredients scallions

1 Bund Petersilie (ca. 25-30g)
12 - Zutat Petersilie / Ingredient parsley

1/2 Limette
13 - Zutat Limette / Ingredient lime

500g Pasta (z.B. Linguine oder Spaghetti)
14 - Zutat Pasta (Linguine) / Ingredient pasta

sowie etwas Salz Pfeffer und Muskatnuss zum würzen

Wie üblich sind zuerst einmal einige Vorbereitungen der Zutaten notwendig. Wir zupfen also die Blättchen von den Rosmarin- und Thymianstielen und zerkleinern sie etwas,
15 - Thymian und Rosmarin abzupfen & zerkleinern / Pick leaflets for thyme and rosemary and mince

waschen die Frühlingszwiebeln
16 - Frühlingszwiebeln waschen / Wash scallions

und schneiden sie in Ringe,
17 - Frühlingszwiebeln in Ringe schneiden / Cut scallions in rings

würfeln die Zwiebel,
18 - Zwiebel würfeln / Mince onion

waschen die Petersilie
19 - Petersilie waschen / Wash parsley

zupfen die Blättchen von den Stielen und zerkleinern sie grob
20 - Blättchen abzupfen & grob zerkleinern / Pick leaflets & hackle parsley

und zerkleinern schließlich noch die Knoblauchzehen.
21 - Knoblauch zerkleinern / Mince garlic

Dann zerlassen wir die Butter in einem Topf,
22 - Butter in Topf schmelzen / Melt butter in pot

geben Thymian und Rosmarin hinein,
23 - Thymian & Rosmarin dazu geben / Add thyme & rosemary

dünsten die Kräuter für ein bis zwei Minuten an,
24 - Kräuter andünsten / Braise herbs

geben die Flusskrebsschwänze und Garnelen hinzu
25 - Flusskrebsschwänze & Garnelen in Topf geben / Put crayfish tails & shrimps in pot

und dünsten sie für einige Minuten in dem Butter-Kräuter-Mix an
26 - Flusskrebsschwänze & Garnelen andünsten / Braise crayfish tails & shrimps

um sie anschließend erst einmal wieder aus dem Topf zu entnehmen und bei Seite zu stellen.
27 - Flusskrebsschwänze & Garnelen bei Seite stellen / Put crayfish tails & shrimps aside

Nun rühren wir, am besten mit Hilfe eines Schneebesens, nach und nach die drei Esslöffel Mehl ein,
28 - Mehl einrühren / Stir in flour

löschen alles mit der Schlagsahne ab
29 - Mit Sahne ablöschen / Deglaze with heavy cream

und geben die gewürfelte kleine Zwiebel
30 - Zwiebeln hinzu geben / Add onion

sowie die zerkleinerten Knoblauchzehen hinein.
31 - Knoblauch addieren / Add garlic

Anschließend rühren wir nach und nach die Milch ein, so dass eine sämige Sauce entsteht
32 - Milch nach und nach einrühren / Stir in milk bit by bit

und würzen sie mit jeweils ca. einem Teelöffel Salz, Pfeffer und Muskatnuss.
33 - Mit Salz, Pfeffer & Muskatnuss würzen / Season with salt, pepper & nutmeg

Parallel setzen wir einen Topf mit Wasser zum kochen der Pasta auf.
34 - Topf mit Wasser für Nudeln aufsetzen / Bring water for noodles to a boil

Die Sauce lassen wir nun einige Minuten und bei gelegentlichem umrühren vor sich hin köcheln
35 - Köcheln lassen / Simmer

und geben dann die Frühlingszwiebeln
36 - Frühlingszwiebeln in Topf geben / Put scallions in pot

sowie die Petersilie in den Topf
37 - Petersilie in Topf geben / Put parsely in pot

um sie mit der Sauce zu verrühren, kurz mit köcheln zu lassen
38 - Gut verrühren / Mix well

und schließlich mit dem Pürierstab gründlich zu zerkleinern.
39 - Mit Pürierstab zerkleinern / Mince with immersion blender

Danach geben wir Garnelen und Flusskrebsschwänze zurück in die Sauce und lassen sie weiter auf reduzierter Stufe vor sich hin köcheln.
40 - Garnelen wieder in Topf geben / Put shrimps in pot again

Inzwischen dürfte dann auch das Wasser kochen, so dass wir es mit zwei bis drei Teelöffeln Salz versehen
41 - Wasser salzen / Salt water

und die Pasta darin gemäß Packungsbeschreibung kochen können. Bei meinen Linguine sollte dies neun bis zehn Minuten dauern.
42 - Pasta kochen / Cook pasta

Wir wenden uns währenddessen wieder der Sauce zu und schmecken sie mit dem Saft einer halben Limette sowie bei Bedarf noch etwas Salz, Pfeffer und/oder Muskatnuss final ab.
43 - Sauce mit Limettensaft abschmecken / Taste sauce with lime juice

Sobald die Nudeln fertig gekocht sind, lassen wir sie kurz in einem Sieb abtropfen
44 - Pasta abtropfen lassen / Drain pasta

und geben wir sie zurück in den leeren Pasta-Topf, wo wir die grüne Garnelen-Sauce dazu geben
45 - Pasta & Sauce in großen Topf geben / Put pasta & sauce in big pot

und alles gründlich miteinander vermischen.
46 - Pasta & Sauce vermischen / Mix pasta & sauce

Anschließend können wir das Gericht, vielleicht garniert mit einigen grünen Ringen der Frühlingszwiebel, direkt servieren und genießen.
47 - Shrimps pasta with green sauce - Served / Garnelen-Pasta in grüner Sauce - Serviert

Die grüne Sahnesauce alleine war schon mal geschmacklich wunderbar gelungen, denn sie war nicht nur cremig, sondern erhielt durch die hinzugefügten Kräuter wie Petersilie, Thymian und Rosmarin sowie der leichten Knoblauchnote und dem Hauch von Limette auch einen sehr leckeres Aroma. Aber in Kombination mit den knackig angebratenen Garnelen und Flusskrebsschwänzen ergab sich eine Pastasauce, die geschmacklich kaum zu übertreffen war. Das Verhältnis von Garnelen/Flusskrebsschwänzen zur Menge an Sauce und Pasta war auch noch ganz akzeptabel, ich habe die Menge hier im Rezept allerdings etwas erhöht, da ich der Meinung war etwas mehr hätte nicht schaden können. In der Summe aber auf jeden Fall ein sehr leckeres und nicht sonderlich aufwändiges Rezept, das einen festen Platz in meiner Rezeptesammlung erhalten wird.

48 - Shrimps pasta with green sauce - Side view / Garnelen-Pasta in grüner Sauce - Seitenansicht

Guten Appetit

Linguine mit frischem Spargel und Garnelen in Tomatensoße [17.05.2018]

Mit dem guten alten Cordon Bleu vom Schwein mit Pommes Frites und Zitronenecke, das es das erste Mal seit langem diese Woche mal wieder am Donnerstag statt am Mittwoch gab, stand dem heutigen Gericht des Spargel-Specials in unserem Betriebsrestaurant in Form von Linguine mit frischem Spargel und Garnelen in Tomatensoße und Hartkäse etwas überaus verlockendes entgegen. Den Pikanten Bohnengulasch mit Schmand bei Vitality oder die Asia-Wok-Gerichte wie Gebackene Banane und Ananas oder Gaeng Massamann Gai – Gebratenes Putenfleisch mit Gemüse und Kartoffeln in Massamann Curry kamen nicht in die nähere Auswahl. Letztlich war es wohl die Tatsache, dass ich gestern mit dem Schnitzel schon mal so etwas ähnliches wie ein Cordon Bleu verzehrt hatte, das mich dazu bewog bei den Spargel-Linguine zuzugreifen.

Linguine with fresh asparagus & shrimps in tomato sauce & hard cheese / Linguine mit frischem Spargel und Garnelen in Tomatensoße & Hartkäse

Gemeinsam mit einer großzügigen Portion Linguine, also flachen Spaghetti, servierte man fünf oder sechs große, leider heute nicht ganz so sorgfältig geschälte Spargelstücke sowie fünf größere Garnelen, dazu noch eine fruchtige, leicht pikante Tomatensauce und schließlich viel geriebenen Hartkäse als Garnitur. Früher hatte man immer “Parmesan” auf der Speisekarte geschrieben, aber bei den heutigen Parmesan-Preisen sollte klar gewesen sein, dass es sich hier um keinen originalen Parmesan gehandelt hatte. Daher hatte man sich wohl besonnen und den Namen angepasst. Nachdem man den Spargel in mundgerechte Stücke geschnitten und die verbliebenen faserigen Reste der Schale entfernt hatte, erwies sich das Gericht als wirklich gut gelungen und schmackhaft. Für meinen Geschmack war es ein klein wenig zu viel Hartkäse, der recht würzig und geschmacklich auch ein bisschen dominant war, aber die Menge war letztlich dann doch noch erträglich und ließ genug vom Geschmack des Spargel, der Garnelen und der Tomatensauce mit ihrer leichten Schärfe übrig, um das Gericht als gut gelungen bezeichnen zu können. Ich war mit meiner Wahl zumindest sehr zufrieden.
Natürlich war es das Cordon bleu, das heute mit großen, aber nicht ganz so deutlichen Vorsprung wie sonst den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich beanspruchen konnte. Den zweiten Platz belegten meiner Meinung nach dann die Linguine mit Spargel und Garnelen, die sich aber nur knapp gegen die ebenfalls gern gewählten Asia-Gerichte durchsetzen konnten. Auf einem guten vierten folgte dann der vegetarische Bohnengulasch.

Mein Abschlußurteil:
Linguine mit Spargel & Garnelen in Tomatensauce: ++

Putenschnitzel “Picatta Milanese” mit Tomatensugo & Butternudeln [08.05.2018]

Auch heute bot die Speisekarte unseres Betriebsrestaurants nur wenig Innovatives. Hätte ich nicht eine leichte Abneigung gegenüber Auberginen, hätte ich vielleicht beim Vegetarischen Moussaka mit Tomatensauce aus dem Abschnitt Vitality zugegriffen. Aber auch der Gebackene Seelachs mit Gemüse und gelben Thaicurry in Kokosmilchsauce, das neben Gebratenem Eierreis mit verschiedenem Gemüse an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde, weckte ein wenig mein Interesse, während ich auf das Schweinegeschnetzelte “Zürcher Art” mit Rösti bei Tradition der Region wenig Lust hatte. Aber obwohl der Seelachs vielleicht die besser Wahl gewesen wäre, wählte ich letztlich doch das altbekannte Putenschnitzel “Picatta Milanese” mit Tomatensugo und Butternudeln, das man heute im Abschnitt Globetrotter anbot. Passendes Gemüse oder Salat fand ich aber leider nicht.

Turkey steak "Picatte Milanese" with tomato sauce & butter noodles / Putenschnitzel "Picatta Milanese" mit Tomatensugo & Butternudeln

Im ersten Moment sah es danach aus, als hätte man einen dünnen Kartoffelpuffer mit den Nudeln serviert, doch der Eindruck täuschte, denn es handelte sich um das von einer Hülle aus Eiern, Parmesan und Semmelbröseln umgebene Putenschnitzel, das sich sowohl als einigermaßen zart und saftig erwies als auch deutlich dicker war, als es zuerst erschien.

Turkey escalope picatta milanese - Lateral cut / Putensteak Picatta Milanese - Querschnitt

Allerdings fand ich die Hülle nicht ganz so gelungen, sie war etwas sehr matschig und schmeckte teilweise etwas zu gut angebraten. Aber es war auf jeden Fall essbar. Dazu gab es eine mehr als ausreichende Portion einer fruchtigen, mit Kräutern sehr schmackhaft verfeinerte Tomatensauce und schließlich die ebenfalls sehr großzügige Portion von in etwas Butter geschwenkten Penne Rigate – leider aber nur noch lauwarm. Ich persönlich bin ja kein so großer Freund von Ölen wie Butter an Nudeln, da dies ihre Saugfähigkeit negativ beeinflusst. Insgesamt ein akzeptables Gericht, aber durchaus keine Meisterleistung.
Dennoch gelang es dem Putensteak, mit knappen Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala einzunehmen. Auf Platz zwei landete, was fr ein vegetarisches Gericht eher ungewöhnlich ist, das Moussaka, konnte sich dabei aber nur knapp gegen die Asia-Gerichte durchsetzen. Das Schweinegeschnetzelte mit Rösti folgte auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Putenschnitzel “Picatta Milanese”: +
Tomatensugo: ++
Butternudeln: +