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Gegrilltes Filetstück vom Schwein mit Wokgemüse [26.04.2013]

Friday, April 26th, 2013

Für einen Freitag fiel mir die Wahl des richtigen Gerichtes außergewöhnlich schwer. Zwar konnte ich den Apfelstrudel mit Vanillesauce in der Sektion Tradition der Region von Anfang an ausschließen da ich kein großer Freund von Süßspeisen als Hauptgericht bin, aber die anderen Gericht klangen durchgehend interessant. An der Asia-Thai-Theke war es neben den Gebratenen Asianoodles mit frischem Wokgemse in süß-saurer Sauce und dem Gaeng Massaman Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman Curry vor allem die Gebackene Ente mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce, die mich reizte. Aber auch das Gegrillte Filetstück vom Schwein auf knackigem Wokgemüse und Basmatireis bei Vitality und das Seelachsfilet “Bordelaise” mit Dillsauce und Salzkartoffeln bei Globetrotter klang überaus reizvoll. Da ich aber gestern und vorgestern bereits Fisch gegessen hatte und im Wok mit dem asiatischen Entengericht (mal wieder) fast kein Fleisch übrig war, aber noch viel Gemüse – hier hatten meine Mitesser mal wieder die besten Stücke dreist herausgelesen – fiel meine Wahl letztlich das Schweinefilet mit Wokgemüse, das mit 505kcal einen angenehm leichten Genuss versprach. Und da es heute mal wieder Obstsalat an der Dessert-Theke gab, gönnte ich mir ausnahmsweise auch wieder einen kleinen Becher Nachtisch.

Schweinefiletstück mit knackigem Wokgemüse / Pork filet with wok vegetables

Ganz zufrieden konnte ich mit meiner Wahl aber leider nicht sein, denn das relativ kleine, aber ausreichende Stück Filet war stellenweise etwas trocken geraten, was den Genuss ein wenig schmälerte – auch wenn es prinzipiell in Ordnung war. Und auch das Gemüse aus Möhren, Erbsenschoten, Baby-Maiskölbchen und gelben Rüben hatte den Zustand der Knackigkeit auch schon leicht überschritten und hätte meiner Meinung nach auch etwas kräftiger gewürzt sein können. Und darüber ob es sich bei dem beigefügten Reis als Sättigungsbeilage wirklich um Basmati handelte hatte ich auch so meine Zweifel, denn er war dem normalen Reis von der Asia-Theke erstaunlich ähnlich. Basmati habe ich irgendwie anders in Erinnerung – aber da er geschmacklich in Ordnung war, sehe ich mal darüber hinweg. Einzig am Obstsalat aus Apfel, Birne, Melone, Traube, Ananas und Aprikose habe ich heute nichts auszusetzen. Vielleicht wäre ich mit dem Fisch doch besser bedient gewesen.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lagen heute alle Gerichte außer der Süßspeise relativ eng beieinander. Bei genauerem Hinsehen meinte ich zu erkennen, dass sie Asia-Gerichte wohl am häufigsten gewählt worden waren, was ihnen letztlich den heutigen Platz eins bescherte. Platz zwei würde ich dem Seelachsfilet “Bordelaise” zubilligen, aber eng gefolgt vom Schweinefilet mit Wokgemüse. Die Süßespeise folgte schließlich auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Filetstück vom Schwein: +
Wokgemüse: +
Reis: ++
Obstsalat: ++

Filetstück vom Salm auf Orangenratatouille [27.03.2013]

Wednesday, March 27th, 2013

Zwar klangen die Angebote der Asia-Thai-Theke wie Chop Suey – Gemischtes Asia-Gemüse gebraten in Kokosmilchsauce oder Nua Pad Prik – Gebratene Rindfleischstreifen mit frischem Gemüse in Chilisauce auch heute recht verlockend, aber zum einen aufgrund der Tatsache dass ich gestern bereits asiatisch gespeist hatte und zum anderen wegen meiner Tradition am Mittwoch bevorzugt zu Fisch und Meeresfrüchten zu greifen verzichtete ich dankend. Die Cannelloni mit Fleischfüllung und Tomatensauce bei Globetrotter waren ebenfalls wenig geeignet mich umzustimmen, einzig das durchaus verlockende Schweineschnitzel “Wiener Art” mit Zitronenecke und Pommes Frites ließ mich eine kurzen Moment überlegen. Aber dann fiel meine Wahl doch wie ursprünglich geplant auf das Filetstück vom Salm auf Orangenratatouille und Reis bei Vitality, das mit gerade mal 546kcal auch einen angenehm leichten Genuss versprach. Dazu gesellte sich noch ein kleiner Obstsalat auf mein Tablett und komplettierte damit das heute Menu.

Filetstück vom Salm auf Orangenratatouille und Reis / Salmon filet on orange ratatouille & rice

Der Sättigungsbeilage in Form von mit Wildreis versetzten und mit Tomaten zubereiteten geschälten Reises erwies sich dieses mal als deutlich fruchtiger als die Variante, die ich bereits am Montag mit den Bifteki verzehrt hatte. Dazu gab es eine cremige, ebenfalls angenehm fruchtige Mischung aus klein gewürfeltem Gemüse in dem ich unter anderen Zucchini, Möhren, Paprika, Tomaten und ich wohl auch etwas Lauch entdeckte und das mit einem ganz leichten Orangenaroma versehen war. Getoppt wurde alles aber von dem angenehm großen, mit Haus gedünsteten Stück zarten, saftigen und natürlich grätenfreien Filetstück vom Salm – oder anders ausgedrück dem Lachsfilet, denn Salm ist ja nichts anderes als Lachs – das man auf der hautfreien Seite mit einer dünnen, würzigen Kräutermischung bestrichen hatte, die dem Fisch ein zusätzliches angenehmes Aroma gab. Sehr lecker und auch sehr sättigend – da gab es nichts zu meckern. Ebenso wenig fand ich an dem kleinen Becher aus ungesüßten Obststückchen von Apfel, Birne, Melone, Weintraube, Mango, Aprikose und Ananas irgend etwas auszusetzen. Ich konnte somit auch heute mal wieder sehr zufrieden mit meiner Wahl sein.
Dass das Schnitzel “Wiener Art” mit deutlichem Vorsprung vor allen anderen Angeboten heute den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala erstürmte, brauche ich wohl kaum zu erwähnen. Dahinter wurde es dann eng, aber ich meinte dass der Fisch heute mit knappen Vorsprung den zweiten Platz belegte und den dritten Platz sich Asia-Gerichte und die Cannelloni teilten. Aber aufgrund des bevorstehenden Osterfestes sei noch erwähnt, dass die Besucherzahlen diese Woche etwas geringer als sonst sind – daher ist das heutige Ergebnis keinesfalls repräsentativ – soviel möchte ich auf jeden Fall noch dazu gesagt haben. 😉

Mein Abschlußurteil:
Filetstück vom Salm: ++
Orangenratatouille: ++
Tomatenreis: ++
Obstsalat: ++

Gegrilltes Putenfilet auf Tomaten-Lauchrisotto [08.03.2013]

Friday, March 8th, 2013

Heute überlegte ich tatsächlich kurz, bei der freitäglichen Süßspeise bei Tradition der Region zuzugreifen, denn dort standen heute Reiberdatschi mit Apfelmus auf der Speisekarte. Die Asia-Angebote wie Gebackene Ananas und Banane oder Ente gebacken mit verschiedenem Gemüse in Hoi Sin Sauce nach Sinjan Art konnten mich heute nicht so recht begeistern und auch das Gebackene Seelachsfilet mit Kartoffel-Gurkensalat und Remoulade bei Globetrotter schien mir auch nicht das richtige. Aber zum Glück gab es ja noch das Gegrillte Putenfilet auf Tomaten-Lauchrisotto mit Brokkoliröschen bei Vitality, das recht verlockend aussah und mit 508kcal einen angenehm leichten Genuss versprach. Dazu gesellte sich noch ein kleiner Becher Obstsalat von der Dessert-Theke.

Gegrilltes Putenfilet auf Tomate-Lauchrisotto / Grilled turkey filet on tomato leek risotto

Leider entsprach das was man servierte nicht ganz dem, was ich erwartet hatte. Das Putenfilet war nicht mehr ganz heiß und für meinen Geschmack etwas zu knusprig gebraten, was das Fleisch gleichzeitig auch etwas trocken erschienen ließ. Da halfen auch die frischen Frühlingszwiebeln, die darauf verteilt waren, wenig. Noch schlimmer waren die Brokkoliröschen, die nicht nur viel zu weich und matschig gekocht, sondern auch noch so gut wie kalt waren. Einzig der leicht würzige Reis mit seinen Tomatenstückchen erfüllte sowohl was Temperatur als auch Konsistenz anging meine Erwartungen. Einzig die Frage ob man ihn wirklich als Risotto bezeichnen konnte sei mal so dahin gestellt, aber darüber sehe ich mal hinweg. Und auch der Obstsalat aus Stücken von Apfel, Ananas, Mango, Melone, Birne und Orange gab glücklicherweise keinerlei Grund zur Kritik.
Auf dem Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lag heute natürlich das Seelachsfilet mit Kartoffel-Gurkensalat mit kleinem, aber dennoch deutlichen Abstand vor den anderen Angeboten vorne. Auf Platz zwei folgte aber schon das Putenfilet auf Tomaten-Lauchrisotto, aber knapp danach kamen auch schon die Asia-Gerichte auf Platz drei. Die Reibedatschi, in anderen Regionen auch als Kartoffelpuffer oder Reibekuchen bezeichnet, belegten schließlich einen guten vierten Platz. Im Nachhinein gesehen wäre es wohl doch besser gewesen, mich heute mal für die Süßspeise zu entscheiden – aber ich konnte ja nicht ahnen dass ich heute eine so schlechte Version eines Putenfilets erhalten würde.

Mein Abschlußurteil:
Putenfilet: +/-
Broccoliröschen: +/-
Tomaten-Lauchrisotto: ++
Obstsalat: ++

Hähnchenbrust mit Mangold-Paprika-Füllung & Kartoffelsuppe mit Majoran [01.03.2013]

Friday, March 1st, 2013

An der Asia-Thai-Theke war das neben den für Freitag üblichen Gebackenen Ananas und Banane angebotene Gai Pad Praw Wan – Knusprig gebackenes Hähnchenfilet mit frischem Gemüse in süss-saurer Sauce klang zwar auch recht verlockend, aber die Hähnchenbrust gefüllt mit Mangold und Paprika, dazu Wildreismix bei Vitality und die Lachswürfel in Dill-Senfsauce und Paste bei Globetrotter fand ich heute noch ein klein wenig verlockender, während der Apfelstrudel mit Vanillesauce bei Tradition der Region wegen seines Charakters als Süßspeise für mich nicht an Frage kam. Letztlich entschied ich mich für die Hähnchenbrust, denn bei 515kcal pro Portion erschien mir auch noch der kleine Schälchen Kartoffelsuppe mit Majoran aus dem Suppenangebot und der kleine Obstsalat von der Desserttheke vertretbar.

Hähnchenbrust mit Mangold-Paprika-Füllung & Kartoffelsuppe mit Majoran / Chicken breast stuffed with mangel and bell pepper & Potatoe soup with marjoram

Die mild mit Majoran gewürzte Kartoffelsuppe, die neben der dickflüssigen Kartoffelmasse auch zahlreiche Möhrenstückchen enthielt, war schon mal eine gut gewählte Vorspeise wie ich erfreut feststellen durfte. Aber auch an der saftigen und zarten Hähnchenbrust, die man dieses Mal tatsächlich mit einer Tasche versehen und mit Mangold und Paprika gefüllt hatte und nicht wie bei früheren Versionen z.B. hier oder hier nur damit belegt – dadurch war weitaus mehr von dessen Geschmack auf das Fleisch übergegangen als bei ausschließlich äußerlicher Anwendung. Das Fleisch ruhte auf einem mild gewürzten Curry-Gemüsemix, in dem ich neben Möhren auch Paprika, Zucchini, Sprossen und Stangensellerie entdeckte. Als Sättigungsbeilage lag dem Ganzen eine mehr als ausreichende Portion einer Mischung aus Wildreis und geschältem Reis bei. Sehr gelungen muss ich sagen. Der kleine Becher Obstsalat, den ich als Nachtisch gewählt hatte, erwies sich zwar als etwas Apfellastig, aber dennoch überaus schmackhaft und bot einen guten Abschluss des heutigen Mittagsmahls.
Bei der Allgemeinheit des heutigen Publikums lagen heute mit knappen Vorsprung die Lachswürfel in Dill-Senfsauce am höchsten in der Gunst und belegte somit den ersten Platz auf der Beliebtheitsskala. Den zweiten Platz teilten sich meiner Meinung nach die Hähnchenbrust und die Asia-Gerichte und auf Platz drei folgte schließlich der Apfelstrudel mit Vanillesauce.

Mein Abschlußurteil:
Karotffelsuppe mit Majoran: ++
Hähnchenbrust mit Mangold + Paprika: ++
Currygemüse: ++
Wildreis-Mix: ++
Obstsalat: ++

Forelle “Müllerin Art” mit Petersilienkartoffeln [26.10.2012]

Friday, October 26th, 2012

Obwohl die Forelle “Müllerin Art” mit zerlassener Butter und Petersilienkartoffeln bei Globetrotter heute mit Sicherheit, zumindest was die Nährwerte angeht, nicht die klügste Entscheidung, aber nachdem ich am Mittwoch zugunsten des Hamburgers auf mein Fischgericht verzichtet hatte, wollte ich zumindest am heutigen Freitag zugreifen. Zwar hatte die Asia-Thai-Theke neben mit Gebackene Ananas und Banane und Gaeng Massaman Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman Curry mit Gebackenen Seelachs mit verschiedenem Gemüse in süß-saurer Sauce ebenfalls etwas mit Fisch auf der Speisekarte, doch nachdem ich gestern ja bereits Asiatisch gespeist hatte, war mir heute nicht so danach. Und auch die traditionell-regionalen 4 Stück Reiberdatschi mit Apfelmus oder der Feine Putenbraten in Champignonsauce, dazu Vollkornreis bei Vitality konnten mich bei meiner Entscheidung nicht mehr umstimmen. Dazu gesellten sich noch eine kleine Schale mit Mischgemüse und ein Becherchen Obstsalat auf mein Tablett.

Forelle "Müllerin Art" mit Petersilienkartoffeln

Gemeinsam mit einer mehr als ausreichend großen Portion kleiner, festkochender Salzkartoffeln mit Petersiliengarnitur fanden sich zwei in Mehl gewendete, mit Haut gebratene Forellenfilets, die sich als angenehm zart erwiesen und mit nur sehr wenigen, kleinen und weichen Gräten aufwartete. Darüber war würzige, dünne Sauce mit deutlichem Butterarome verteilt worden. Natürlich wird so eine Buttersauce nicht komplett aus Butter angefertigt, viel mehr vermischt man geschmolzene Butter z.B. mit Fischfond und würzt diesen entsprechend. Dennoch wird, so denke ich, die Buttersauce wohl, aufgrund des doch recht hohen Fettgehalts, die kalorienreichste Komponente am ganzen Gericht gewesen sein. Die Gemüsemischung aus Möhren, Broccoli und Blumenkohl hatte man dieses sogar gewürzt, allerdings war die Würze aus Salz, Pfeffer und anderen Gewürzen teilweise etwas verklumpt, was den Genuss etwas minderte. Am diesmal vollkommen ungesüßten Obstsalat aus Stücken von Äpfeln, Birnen, Mango, Melone, Orange sowie Weintrauben gab es aber keinen Grund zu Kritik und er bot einen überaus leckeren Abschluss des heutigen Mittagsmahls.
Leider waren, wie Freitags üblich, die Räumlichkeiten des Betriebsrestaurant deutlich schwächer als sonst besucht. Dennoch möchte ich es auch heute nicht versäumen eine Allgemeine Beliebtheitsskala aufzustellen. Fast sah es so aus als würden die Asia-Gerichte heute den ersten Platz belegen, doch bei genaueren Hinsehen und einem Blick in die Rückgabewagen für die Tabletts zeigte sich dann doch, dass die Forelle “Müllerin Art” sie wohl doch mit knappen Vorsprung überrundete und somit die Spitze belegte. Nach dem Asia-Gerichten auf Platz drei kamen heute dann mal die Reiberdatschi, also Kartoffelpfannkuchen, die recht eindeutig ein wenig beliebter erschienen als schließlich der Putenbraten mit Champignonsauce, der somit auf Platz vier landete. Alle Angaben sind dabei natürlich wie immer ohne Gewähr und können sich logischerweise nur auf den Zeitraum beziehen an dem ich selbst anwesend war – aber das dürfte wohl inzwischen allgemein bekannt sein. 😉

Mein Abschlußurteil:
Forelle “Müllerin Art”: ++
Buttersauce: ++
Petersilienkartoffeln: ++
Gemüsemischung: +
Obstsalat: ++

Pute süß-sauer [23.10.2012]

Tuesday, October 23rd, 2012

Mein erster Gedanke galt heute dem Linsechili mit Baguette, das bei Vitality angeboten wurde, während der Schweinebraten in Dunkelbiersauce mit Kartoffelknödel bei Tradition der Region mit eindeutig zu schwer erschien und ich die Penne an Pomodoro all arrabiatta und Parmesan bei Globetrotter ablehnte weil ich nach den Tortellini gestern nicht schon wieder Nudeln essen wollte. Dann aber entdeckte ich an der Asia-Theke neben Tahoo Tod – Tofu gebacken auf Bratgemüse in Koriandersoße und Nua Pad Prik – Gebratene Rindfleischstreifen mit frischem Gemüse in Chilisauce heute auch Gebratenes Putenfleisch mit verschiedenem Gemüse und Ananas in süß-saurer Sauce. Das erschien mir heute genau das richtige für heute, also kombinierte ich es mit einer Schale Reis. Leider gab es heute keine Glückskekse, daher entschied ich mich an der Dessert-Theke bei dem heute angebotenen Obstsalat zuzugreifen.

Pute süß-sauer / Turkey sweet sour

Gemeinsam mit der für asiatische Gerichte üblichen, bunten Mischung aus verschiedenen Gemüsesorten, in der ich Zucchini, Weißkohl, Paprika, Frühlingszwiebeln, Broccoli, Keimlinge und roten Zwiebeln sowie Ananaswürfeln fanden sich zahlreiche gebratene zarte Stücke Putenfleisch in einer heute wirklich sehr gelungenen süß-sauren Sauce. Gelungen fand ich sie vor allem deswegen, weil die süße und die saure Komponente auf genau richtig abgestimmt zu sein schienen – etwas was leider nicht immer der Fall ist. Gemeinsam mit der Portion leicht klebrigen Reis, die ich mir wie üblich mit einem großzügigen Esslöffel süß-scharfer Chilisauce garniert hatte, ergab diese Zusammenstellung ein wie ich fand sehr gelungenes Mittagessen. Und auch am angenehm frisch wirkenden Obstsalat, der aus Stücken von Melone, Apfel, Birne, Mango, Kiwi sowie Weintrauben zusammengestellt worden war, gab es keinerlei Kritikpunkte. Somit konnte ich mit meiner Wahl heute mal wieder sehr zufrieden sein – bei den Asia-Gerichten macht man eben selten etwas falsch.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, so konnte man erkennen dass der Schweinebraten in Dunkelbiersauce heute wohl das am häufigsten gewählte Gericht zu sein schien, womit ihm ohne Frage der erste Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zuzubilligen wäre. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, auf Platz drei die Penne arabiata und auf Platz vier schließlich das vegetarische Linsenchili mit Baguette. Nach dem vollkommen ungewöhnlichen Ausreißer von gestern gab es somit heute mal wieder eine vollkommen der Erwartung entsprechende Platzierung, der ich somit wohl auch nichts mehr hinzuzfügen brauche. 😉

Mein Abschlußurteil:
Pute süß-sauer: ++
Reis: ++
Obstsalat: ++

Barschfilet in Weißweinsauce [17.10.2012]

Wednesday, October 17th, 2012

Es war mal wieder Mittwoch, das bedeutete für mich traditionell, dass ich heute beim Mittagessen mal wieder zu Fisch und/oder Meeresfrüchten griff. Das Schweinesteak “Tessin” mit Schinken und Käse überbacken, dazu Pommes Frites bei Tradition der Region und die Kohlroulade mit Specksauce und Kartoffelpüree bei Globetrotter kamen daher ebenso wenig in die nähere Auswahl wie das zusätzliche Sonderangebot in Form eines Makkaroni-Hackfleisch-Auflaufes mit Käse, der unangekündigt auf der Speisekarte aufgetaucht war – obwohl ich zugeben muss dass mich der angenehm groß erscheinende Block aus Makkaronoi mit Tomatensauce und Hackfleisch, gratiniert mit Käse trotz des fehlen von Fisch überaus reizte – aber ich will ja auch ein wenig auf die Kalorien achten, also widerstand ich dieser Verlockung. Das Barschfilet aus dem Dunst in Weißweinsauce, dazu Bouillionkartoffeln bei Vitality war also somit das einzige Angebot, das aus der reguären Küche für mich in Frage kam. Bei den asiatischen Gerichten stand dem Pad Pla Muek – Gebratener Tintenfisch mit frischem Gemüs ein Pilzen in Fischsauce gegenüber, während das Bami Goreng – Gebratene Nudeln mit verschiedenem Gemüse in Spezial Sauce aus dem asiatischen Angebot nicht meine Vorgaben entsprach und somit nicht in Frage kam. Nach kurzem Abwägen fiel meine Wahl schließlich auf den Barsch in Weißweinsauce, den ich mir noch mit einer Schale Obstsalat von der Dessert-Theke zu meinem heutigen Mittagsmenu ergänzte.

Barschfilet in Weißweinsauce / Perch filet in white wine sauce

Zwar hatte ich kurz überlegt auch noch zusätzlich ein Schälchen gemischtes Gemüse zu nehmen, aber da sich ja einige Möhren bei den Kartoffeln befanden entschied ich mich darauf zu verzichten. Somit blieb es bei zwei zarten, grätenfreien Stückchen aromatischen Barschfilets, die mit einer würzigen, mit etwas Dill versetzten Weißwein-Sauce garniert worden waren. Dazu gab es eine kleine, aber ausreichende Portion kleiner festkochender Kartoffeln, die man wohl tatsächlich in Bouillionwasser zubereitet hatte sowie einer Portion gut durchgekochter Pariser Möhren. Zwar hätte die Portion gerne insgesamt etwas größer sein können, aber zum satt werden reichte es dennoch absolut aus und schlug außerdem auch nur mit 417kcal zu Buche. Dieser Wert wurde durch die etwas größer als sonst geratene Schale mit Stücken von Apfel, Birne, Melone, Kiwi, Banane, Pflaume, Ananas und Weintraube dann auch nur noch unmerklich in die Höhe getrieben womit meine heutige Bilanz wohl als überaus positiv zu bezeichnen wäre. Und schmackhaft war es außerdem noch, was will man also mehr? 😉
Trotz des verlockenden Alternativangebotes in Form des Makkaroni-Hackfleisch-Auflaufs konnte auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala heute das Schweinesteak Tessin mit Pommes dennoch mit klarem Vorsprung den ersten Platz behaupten. Und auch auf Platz zwei kamen erst die Asia-Gerichte bevor ich schließlich die Makkaroni auf Platz drei einordnen konnte. Die Kohlroulade folgte eng auf mit einem vierten Platz und das Barschfilet schließlich auf einem ebenfalls guten, aber dennoch nur Platz fünften Platz.

Mein Abschlußurteil:
Gedünstetes Barschfilet: ++
Weißweinsauce: ++
Bouillionkartoffeln mit Pariser Mören: ++
Obstsalat: ++

Entenkeule mit Blaukraut & Semmelknödel [05.10.2012]

Friday, October 5th, 2012

Da mich die Asia-Thai-Gerichte wie Vegetarische Frühlingsrollen und Nua Pad King – Rindfleisch scharf mit Frühlingszwiebeln, Bmabus und Ingwer nicht sonderlich reizten, wollte ich mich heute eigentlich kurzfristig zwischen der Hähnchenbrust gefüllt mit Mangold und Paprika, dazu Wildreismix bei Vitality und dem Panierten Seelachsfilet mit Remoulade, Zitrone und Kartoffelsalat bei Globetrotter entscheiden, eventuell hätte ich mich vielleicht dazu hinreißen können die traditionell-regionalen Pfannkuchen mit Quarkfüllung und Fruchtsauce zu probieren, doch als ich das Betriebsrestaurant schließlich betrat, sah ich etwas dass meine Entscheidungsfindung für das heutige Mittagsgericht vollkommen durcheinander brachte: Man hatte als Zusatzangebot eine Entenkeule mit Blaukraut und Semmelknödel mit ins Angebot aufgenommen. Und auch wenn mir im Hinterkopf eigentlich bewusst sein musste dass es sich hier vielleicht um Reste von der Ente handeln könnte die letzte Woche Dienstag auf der Speisekarte stand, entschied ich mich nach kurzem Abwägen dann doch für dieses Gericht, dass ich noch mit einem Becherchen Obstsalat von der Dessert-Theke ergänzte.

Entenkeule mit Blaukraut & Semmelknödel / Duck leg with red cabbage & bread dumpling

Und leider schien sich zu bestätigen dass es sich hier um eine Art Resteverwertung handelte, was man vor allem an der Entenkeule erkannte. Das Fleisch schien vor allem an den dünneren Stellen deutlich fester gebacken als es beim letzten Mal der Fall gewesen war, was sie nicht unbedingt schlecht machte – sie schmeckte auch dieses Mal sehr gut – aber dennoch muss ich hier heute ein klein wenig von der Gesamtwertung abziehen. Am Blau- bzw. Rotkraut gab es aber nichts auszusetzen und auch der angenehm große Semmelknödel war zwar innen relativ fest, gab aber dennoch keinen Grund für weitere Punktabzüge. Und sogar der Obstsalat hatte sich im Vergleich zu gestern verbessert, denn er enthielt nun neben Apfel-, Melonen- und Birnenstücken auch Pfirsich, Weintraube und sogar Erdbeere. Somit konnte ich trotz der kleinen Abstriche was die Keule selbst angeht doch recht zufrieden mit meiner heutigen Wahl sein.
Ließ ich meine Blicke über die Tabletts der anderen Gäste streifen, so zeigte sich schnell dass der Gros der Esser heute bei dem Seelachsfilet mit Kartoffelsalat zugeschlagen hatte, womit ich diesem heute den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen würde. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, aber nur mit einem knappen Vorsprung vor der Hähnchenbrust und der Entenkeule, die sich meiner Meinung nach heute den dritten Platz teilten. Auf Platz vier folgte schließlich die Süßspeise in Form der Pfannkuchen mit Quarkfüllung.

Mein Abschlußurteil:
Entenkeule: +
Blaukraut: ++
Semmelknödel: ++
Obstsalat: ++