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Rabas Empanadas mit Remoulade & Röstkartoffeln [02.08.2019]

Friday, August 2nd, 2019

Schon beim lesen der Speisekarte im Intranet war ich unsicher ob es sich heute lohnen würde, unser Betriebsrestaurant zu besuchen. Das Gebratene Putenschnitzel “Riz Casimir” mit Langkornreis bei Vital klang zwar ganz interessant, aber ich wollte nach der Paella von gestern nicht schon wieder Reis essen. Und die Rabas Empanadas mit Remoulade + drei Komponenten nach Wahl (Sättigungsbeilage, Gemüsebeilage, Suppe, Dessert oder Salat 180 gr.) bei Daily waren mir im ersten Moment mit 6,30 Euro doch etwas happig im Preis. Der Milchreis mit Waldbeeren und Zimt/Zucker bei Veggie war mir auch nicht das richtige, auch wenn ich meine Abneigung gegen Süßspeisen als Hauptgericht langsam abbaue, und bei den Asia-Wok-Angeboten Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse in Hoi-Sin-Sauce oder Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce stand ich vor dem selben Reis-Dilemma wie beim Riz Casimir. Alternativ hätte es noch Zwei Wollwürste mit Pommes Frites gegeben, aber auch darauf hatte ich keine große Lust.
Ich stand also schon im Speisesaal, als ich mich dann dazu entschied es heute bei einer Fleischpflanzerlsemmel zu belassen, doch als ich das angrenzende Bistro betrat, herrschte in der Warmhaltetheke ein trauriger Anblick. Keine Fleischpflanzerl mehr und auch vom Leberkäse, um genau zu sein dem Pizzaleberkäse den ich ja nicht so sehr mag, nur noch das kleine Endstück. Und auch bei den Wurstbrötchen und -baguettes herrschte eine Leere. Also musste ich entweder Hungrig durch den Tag gehen oder mich zu irgend einem der heutigen Angebote durchringen. So kam es dann dazu, dass ich doch noch bei den Rabas Empenadas, also den panierten Oktopus-Stäbchen, zugriff, die mit Remoulade und Röstkartoffeln serviert wurden. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen Krautsalat aus dem heutigen Angebot der Salattheke.

Rabas Empanadas with remoulade & roast potatoes / Rabas Empanadas mit Remoulade & Röstkartoffel

Die Röstkartoffeln erwiesen sich schon mal als recht Durchwachsen was ihre Konsistenz anging. Etwa zwei Drittel war fest, so wie man es von Kartoffeln eben erwartet, aber das dritte Drittel erwies sich als etwas matschig und zerkocht. Zum Glück waren die Rabas in ihrer knusprigen Panade aber heute einigermaßen gut gelungen und lieferten viel zartes und saftiges Oktopus-Fleisch, das man sich garniert mit Zitronensaft aus den beiliegenden Zitronenecken sowie etwas von der würzigen Remoulade schmecken lassen konnte. Und auch am Krautsalat gab es nichts auszusetzen, er erwies sich als knackig im Biss und angenehm süß-säuerlich im Geschmack. Bis auf die Kartoffeln also gar keine so schlechte Wahl. Alternativ hätte ich mir zwar auch Pommes geben lassen können, aber ob die so viel besser gewesen wären sei mal so dahin gestellt.
Mir schien es beim Blick über die Tabletts der anderen Gäste fast so, als würden sich die Wollwürste heute der größten Beliebtheit erfreuen, daher billige ich dem heutigen Zusatzangebot mal den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zu. Und auf dem zweiten Platz folgten die Asia-Gerichte, erst auf Platz drei sah ich die Rabas Empanadas, die aber wiederum auch nur einen hauchdünnen Vorsprung vor dem Riz Casimir besaßen, das auch recht gern gewählt worden war. Aber wie üblich war Freitag sowieso deutlich weniger los als an den anderen Tagen der Woche, daher kann man so eine Platzierung nicht als repräsentativ sehen… 😉

Mein Abschlußurteil:
Rabas Empanadas: ++
Remoulade: ++
Röstkartoffeln: +
Krautsalat: ++

Rabas Empanadas mit Remoulade & Kartoffelsalat [31.08.2018]

Friday, August 31st, 2018

Am heutigen Freitag probierte unser Betriebsrestaurant doch tatsächlich mal wieder etwas neues aus – eine Begebenheit die leider nicht allzu oft stattfindet. Auf der Speisekarte fanden sich nämlich im Abschnitt Globetrotter Ramas Empanadas mit Remoulade und Kartoffelsalat. Ich hatte Ramas noch nie gehört, außer man spricht vielleicht von mehr als einer Packung Pflanzenmargarine des Unilever-Konzerns. Eine kurze Suche im Internet zeigte aber schnell dass hier wohl Rabas Empanadas gemeint waren, spanische Tapas in Form von panierten Oktopusstreifen. Also eine Abwandlung der sonst üblichen Calamari dachte ich so bei mir, das wollte ich natürlich probieren. Obwohl das Putenschnitzel in Honig-Pfeffersauce , dazu Pariser Karotten und Salzkartoffeln bei Vitality auch nicht schlecht klang, aber Neues hat natürlich einen deutlich größeren Reiz. Obwohl das richtige Spanisch-Feeling wohl nicht aufkommen würde bei einer so typisch deutschen Sättigungsbeilage wie Kartoffelsalat. Der Gefüllte Pfannkuchen mit Vanillesauce und Waldbeeren bei Tradition der Region oder die Asia-Wok-Angebote wie Gebratene Bandnudeln mit asiatischem Gemüse und Kokosmilch oder San Sei Chop Suey – verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in süß-saurer Sauce kamen somit nicht in die näher Auswahl. Eine passende Gemüsebeilage konnte ich aber nicht entdecken und Salat zum Kartoffelsalat erschien mir unpassend – daher blieb es heute beim Hauptgericht.

Rabas Empanadas with remoulade & potato salad / Rabas Empanadas mit Remoulade & Kartoffelsalat

Zumindest hatte man diesmal nicht den simplen Standard-Kartoffelsalat verwendet, von dem ich immer noch nicht ganz sicher bin ob er nicht fertig in 50 Liter Eimern in der Metro verkauft wird. Viel mehr hatte sich die Küche hier etwas mehr Kreativität erlaubt und eine etwas verfeinerte Variante mit Kräutern und einem etwas kräftigeren Dressing verwendet. Leider war er nicht lauwarm, aber das kann auch daran liegen dass er zwischenzeitlich abgekühlt war – geschmeckt hat er alle Male. Die Rabas selber erwiesen sich leider nicht als ganz so gelungen, denn sie waren für meinen Geschmack schon fast schon etwas zu knusprig gebacken – was aber ein Phänomen ist dass auch hin und wieder mal bei den Calamari auftritt und das auch hier nur die Hülle betraf – der Tintenfisch im Inneren war zart und saftig. Sie waren nicht schlecht, zumal man ihre übermässige Knusprigkeit teilweise mit Hilfe der würzigen Remoulade und etwas Saft der beiliegenden Zitronenecken kompensieren konnte, aber für den vollen Genuss fehlte eben noch ein klein wenig. Ich würde durchaus erneut zugreifen, wenn man dieses Gericht wieder anbieten sollte, denn ich schätze Tintenfisch durchaus, aber er war eben noch Verbesserungswürdig.
So ganz konnten sich die Empanada beim Rennen um den ersten Platz der heutigen Beliebtheitsskala dann auch nicht durchsetzen, denn ich war der Meinung ein klein wenig mehr Putenschnitzel gesehen zu haben – aber die Entscheidung war auf jeden Fall sehr knapp und die Rabas Empanadas konnten einen sehr guten zweiten Platz für sich behaupten. Auf Platz drei sah ich die Asia-Gerichte und den vierten Platz belegte schließlich der gefüllte Pfannkuchen.

Mein Abschlußurteil:
Rabas Empanadas: +
Remoulade: ++
Kartoffelsalat: ++