Kabeljau auf sizilianische Art mit Tomaten-Ciabatta [08.03.2017]

Mein erster Blick galt heute dem Ofenfrischen Schweinebraten mit Dunkelbiersauce, hausgemachten Krautsalat und Kartoffeknödel aus dem Abschnitt Tradition der Region auf der Speisekarte unseres Bteriebsrestaurants, bei dem man im Vergleich zu früheren Versionen wie hier die Krautsalat-Portion deutlich optimiert hatte. Aber auch die Spinat-Ricotta-Lasagne mit Bechamelsauce und Käse gratiniert aus dem Abschnitt Globetrotter sah heute sehr verlockend aus. Doch schließlich besann ich mich auf meine alte, inzwischen etwas ins Hintertreffen geratene Tradition, Mittwochs zu Fisch und Meeresfrüchte zu greifen und entschied mich letztlich doch für den Kabeljau auf sizilianische Art mit Tomaten-Ciabatte, der heute bei Vitality angeboten wurde. Die Gebratenen Mienudeln mit verschiedenem Asia-Gemüse in Hoi-Sin-Sauce oder dem Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce von der Asia-Thai-Theke weckten jedoch kein großes Interesse bei mir.

Codfish Sicilian style with tomato ciabatta / Kabeljau auf sizilianische Art mit Tomaten-Ciabatta

Im Vergleich zu früheren Darreichungen wie hier oder dort hatte man die Tomaten-Gemüse-Zubereitung heute mal wieder leicht variiert. Die dickflüssige, fruchtige und angenehm pikante Tomatenmasse enthielt neben Zwiebeln, Kirschtomaten, Kräutern und Oliven heute nämlich auch noch ein paar Kartoffelwürfel, die aber gut in das geschmackliche Gesamtkonzept passten. Gemeinsam mit dem mit zahlreichen Kräutern pochierten Kabeljau-Filet ein wirklich sehr leckeres Gericht. Natürlich konnten die paar Kartoffelwürfel die Sättigungsbeilage nicht ersetzen, daher war ich natürlich froh das große, mit Tomatenstücken versetzte Stück frischen und knusprigen Ciabatta-Brots dabei zu haben, das sich übrigens auch wunderbar dazu eignete die leckeren Tomatensauce bis auf den letzten Rest vom Teller zu wischen. Sehr lecker, ich war überaus zufrieden mit meiner Wahl.
Beim Kampf um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala konnte sich heute natürlich, ganz wie erwartet, der Schweinebraten in Dunkelbiersauce durchsetzen und sich somit den ersten Platz sichern. Obwohl ihm der zweitplatzierte sizilianische Kabeljau dicht auf den Fersen war. Platz drei belegte die Spinat-Ricotte-Lasagne und auf dem vierten Platz folgten schließlich die Asia-Gerichte.

Mein Abschlußurteil:
Kabeljau: ++
Sizilianische Tomaten-Zubereitung: ++
Tomaten-Ciabatte: ++

Seelachs nach Sizilianischer Art mit Ciabatta [29.04.2016]

Obwohl es heute endlich die bei Vitality die eigentlich für gestern angekündigten Balsamicolinsen gab, die allerdings mit Butternudeln anstatt Spaghetti serviert wurden, entdeckte ich doch noch ein Gericht das mit noch ein wenig verlockender erschien und dabei auch gleich meine wöchentliche Fischportion abdecken würde: den Seelachs nach sizilianischer Art mit Oliven, Tomaten und frischen Kräutern, dazu Ciabatta bei Globetrotter. Somit ließ ich die Butternudeln mit Balsamicolinsen also ebenso links liegen wie die Gefüllten Pfannkuchen mit Vanillesauce und Waldbeerenragout bei Tradition der Region, das Zusatzangebot in Form von Schweinswürsteln mit Kartoffelsalat (wohl Reste vom Montag) und die Asia-Thai-Gerichte wie Gebackene Ananas und Banane oder Pad Piew Wan – Schweinefleisch süß-sauer mit Ananas, Kirschtomaten und Lauchzwiebeln. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Himbeercreme aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Coalfish sicilian style with ciabatta / Seelachs auf sizilianische Art mit Ciabatta

Obwohl ich ja kein allzu großer Freund von Oliven bin, erwies sich die Gemüsemischung aus Tomatenstücken, Zwiebeln, Stücken von grünen und schwarzen Oliven und italienischen Kräutern als angenehm fruchtig und leicht pikant, was gut zum kleinen, aber gerade noch ausreichenden Stück gebratenen und gewürzten Seelachsfilets passte. Gemeinsam mit dem frischen, knusprigen und angenehm großen Stück Ciabatta ein überaus sättigendes und schmackhaftes Gericht. Ich war mir meiner Wahl überaus zufrieden. Und auch das schaumig-cremige Dessert mit seinem kräftigen Himbeergeschmack enttäuschte heute nicht.
Obwohl es ja auch die Schweinswürstel gab, gelang es dem Seelachs auf sizilianische Art dennoch, sich heute den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala zu sichern. Erst mit einigem Abstand auf Platz zwei folgten die Würstchen, den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte, auf Platz vier kamen die Balsamico-Linsen und knapp dahinter auf dem fünften Platz folgten die Pfannkuchen mit Vanillesauce und Waldbeeren.

Mein Abschlußurteil:
Seelachsfilet: ++
Sizilianisches Tomatensugo: ++
Ciabatta: ++
Himbeercreme: ++

Pizza Diavolo [11.11.2014]

An der Asia-Thai-Theke reize mich heut nur der Kao Pad – Gebratener Reis mit Ei, Frühlingszwiebeln und Gemüse in Sojasauce, auf das Pla Pad Ped – Gebackenes Seelachsfilet mit Chili-Bratgemüse hatte ich nicht schon wieder Lust. Aber da ich heute Lust auf Fleisch verspürte, kam dieses Gericht ebenso wenig in Frage wie der heute überaus verlockend aussehende Zucchini-Kartoffelgulasch mit Baguette, der bei Vitality angeboten wurde. Blieben also laut offizieller Speisekarte noch das Putengeschnetzelte mit Kräuterrahmsauce und Kroketten bei Tradition der Region und die Cevapcici mit frischen Zwiebeln, Tomatenreis und Ajvar aus der Sektion der Globetrotter-Gerichte. Als ich unser Betriebsrestaurant betrat, neigte ich eigentlich dazu beim Cevapcici zuzugreifen, doch dann entdeckte ich dass man heute auch außerplanmäßig eine Pizza Diavolo anbot, die frisch im lokalen Steinofen gebacken wurde. Da entschied ich mich kurzfristig um, denn meine bisherige Erfahrung mit den hiesigen Pizzen waren durchgehend positiv gewesen. Die frisch aus dem Ofen kommende Pizza, die man freundlicherweise auch gleich geviertelte hatte, garnierte ich mich noch mit einer bereitstehenden scharfen roten Chili-Sauce und etwas Oregano. Zur Pizza gesellte sich noch ein Becherchen Aprikosenpudding aus dem heutigen Dessert-Angebot.

Pizza Diavolo

Natürlich war die Pizza nicht komplett frisch im Steinofen zubereitet, sondern in der Küche vorbereitet und hier nur fertig gebacken. Dennoch war der Teig angenehm frisch und knusprig und das Innere der zugegebenermaßen recht dick geratenen Randes war angenehm weich. Dazu der überaus leckere Belag aus Tomatensauce, Käse, Salami, grünen Peperoni, Paprika und schwarzen Oliven. Die Schärfe für das “Diavolo” kam jedoch nicht von den Peperoni, sondern von der überaus scharfen roten Chilisauce, mit der ich überaus großzügig umgegangen war, wodurch die Pizza ihre Bezeichnung wirklich zu Recht trug. Das großzügig verteilte Oregano rundete diese überaus gelungene Pizza geschmacklich schließlich sehr gelungen ab. Für ein Betriebsrestaurant eine überaus gelungene Version dieses typisch italienischen Gerichts – ich zumindest war sehr zufrieden und bereute meine Wahl nicht. Und auch am cremigen Aprikosenpudding gab es aus meiner Sicht nichts auszusetzen.
Bei gleich drei verlockenden Gerichten, dem Geschnetzelten, der Pizza und den Cevapcici, war es heute schwierig einen klaren Favoriten zu bestimmen. Ich würde aber fast sagen, dass das Putengeschnetzelte mit knappen Vorsprung Platz eins für sich sichern konnte und Cevapcici und Pizza sich danach den zweiten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala teilten. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und einen guten Platz vier belegte schließlich der vegetarische Zucchini-Kartoffelgulasch.

Mein Abschlußurteil:
Pizza Diavolo: ++
Aprikosenpudding: ++

Pizza Rustica [24.07.2014]

Nachdem ich die Currywurst (rot oder weiß) mit Pommes Frites bei Tradition der Region wegen zu viel Kalorien von vorne herein ausgeschlossen hatte und mir auch das Globetrotter-Gericht Spaghetti all Arabiatta mit Parmesan sowie die Asia-Thai-Gerichte wie Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten in Erdnußsauce und Curry Gai – Hühnerfleisch mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce auch nicht so zusagten, blieb eigentlich nur noch die Spanische Paella mit Meeresfrüchten, Hähnchenfilet und mediterranem Gemüse aus dem Bereich Vitality für mein heutiges Mittagsmahl. Doch unangekündigt hatte sich die Leitung unseres Betriebsrestaurant dazu entschlossen, dem im Gastraum befindlichen Steinofen mal wieder zu reaktivieren und eine frisch gebackene Pizza Rustica mit Salami, Zwiebeln, Mais und Oliven anzubieten. Und da meine Erinnerungen an frühere Pizzen wie z.B. hier oder hier eigentlich positiv waren, dabei aber die nicht so gelungenen Versionen wie hier oder hier ausblendete, entschied ich mich schließlich doch für die Pizza, die nach dem Backen im Ofen noch mit italienischen Kräutern bestreut und geschnitten wurde. Auf zusätzliches beträufeln mit Olivenöl verzichtete man aber dieses Mal. Und obwohl die Pizza mit Sicherheit kein leichter Genuss war, konnte ich es nicht lassen mir noch einen kleinen Becher Walnuss-Mousse aus dem heutigen Dessert-Angebot mit auf das Tablett zu stellen.

Pizza Rustica

Der Rand war für meinen Geschmack zwar etwas breit geraten, aber bis auf ein kleines Stück war er zwar, knusprig aber nicht zu hart gebacken. Ansonsten fanden sich auf dem dem schön dünnen Boden neben Mais und Scheiben von schwarzen Oliven genau drei größere Scheiben Salami, unter denen sich schließlich die angenehm milden Zwiebelscheiben befanden. Entgegen früheren Varianten hatte man zwar den Käse dieses Mal oben auf gestreut, nicht unter den Belag wie ich es eigentlich kenne. Dennoch eine wirklich sehr schmackhafte Kombination, die zwar nicht an eine Pizza aus einer guten Pizzeria heran kam, aber schon relativ nah heran kam. Ich auf jeden Fall war zufrieden. Und auch am cremig-luftigen Walnuss-Mousse gab es nichts auszusetzen.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lag heute natürlich die Currywurst mit Pommes mit klar erkennbaren Vorsprung auf Platz eins, aber die Pizza Rustica konnte sich dennoch einen guten zweiten Platz sichern. Platz drei belegte die Paella, die ich meinte noch etwas häufiger auf den Tabletts zu sehen als die Asia-Gerichte, die somit auf dem vierten Platz landeten. Auf Platz fünf folgten schließlich die Spaghetti all Arrabiatta.

Mein Abschlußurteil:
Pizza Rustica: ++
Walnuss-Mousse: ++

Chorizo & Salsiccia an mediterranem Kartoffelsalat [28.07.2013]

Heute Abend verschlug es uns mal wieder in den Biergarten des Wirtshauses Dicke Sophie im Münchner Stadtteil Johanniskirchen, einer Location über die ich ja hier und insbesondere hier schon einmal genauer berichtet habe. Zwar hatte man für den Abend Wärmegewitter angekündigt, aber das hielt und dennoch nicht davon ab, uns im Biergarten niederzulassen. Die Temperaturen lagen zu diesem Zeitpunkt immer noch um die 30 Grad. Daher hielt sich auch mein Hunger eher in Grenzen, weswegen ich mich aus dem aktuellen Grillangebot für Gebratene Chorizo und Salsiccia an mediterranem Kartoffelsalat zum Preis für 7,80 Euro entschied. Dazu noch ein leckeres Ayinger Kellerbier und fertig war das heutige Abendmahl.
Noch bevor wir unser erstes Bier erhielten, kam etwas Sturm auf und der Himmel verdunkelte sich zusehends, worauf hin die Servicekräfte gesteigerte Aktivität entwickelten um den Biergarten abzuräumen. Und auch wir zogen uns in einen überdachten, aber offenen Bereich des Biergartens zurück, um eventuell bevorstehenden Wärmegewittern zuvor zu kommen. Doch glücklicherweise beschränkte sich das ganze Wetterereignis (vorerst) nur auf einen deutlichen Temperatursturz und etwas stürmischen Wind – der Regen ließ auf sich warten. Und schließlich wurde auch mein Gericht serviert.

Chorizo & Salsiccia an mediterranem Kartoffelsalat / Chorizo & Salsiccia with editerranean potato salad

Kein großes Gericht, aber in seinen Zutaten mal wieder sehr hochwertig – so wie ich es vom Wirtshaus Dicke Sophie eben gewöhnt bin. Zu drei kleinen Würstchen, einer Chorizo und zwei Salsiccia wurde ein Kartoffelsalat aus kleinen, mit Schale gekochten Kartoffeln, schwarzen und grünen Oliven, milden fein gewürfelten Zwiebeln, getrockneten Tomaten und etwas Knoblauch in einer leichten Essig Öl Vinaigrette mit Schnittlauch und mediterranen Kräutern serviert. Angenehm leicht und sehr lecker wie ich feststellen durfte. Und obwohl die Temperaturen inzwischen deutlich gefallen waren, reichte die Menge vollkommen aus um davon satt zu werden. Auch nach diesem Abendessen kann ich die Dicke Sophie wieder vorbehaltlos weiter empfehlen – eindeutig ein kleiner Geheimtipp unter den Münchner Restaurationen.