Djuvec-Reis mit Hähnchenbrust, Paprika & Zucchini – das Rezept
9.03.2013 18:54 kochexperimente, kulinarisches1 Kommentar
Nach all den etwas außergewöhnlicheren Rezepten mit Zutaten wie Pferd, Wachteln oder Wildschwein wollte ich mich heute mal wieder an etwas simpleren Versuchen und wählte ein Rezept für Djuvec-Reis mit Hähnchenbrust, Paprika und Zucchini für mein heutiges Kochexperiment. Unter dem Begriff Djuvec versteht man dabei ein traditionelles Schmorgericht mit Reis, Gemüse und Fleisch aus dem südosteuropäischen Raum, ein anderer Begriff dafür wäre zum Beispiel auch einfach Tomatenreis. Das Gericht ist angenehm schnell zubereitet und nicht nur sehr schmackhaft und sättigend, sondern was die Nährwerte angeht auch angenehm leicht. Damit aber genug der langen Vorrede, kommen wir nun zur Zubereitung.
Was benötigt man für 2-3 Portionen?
1 doppelte Hähnchenbrust (ca. 450g)

1 kleinere Paprika (Farbe nach Wahl – ich entschied mich für eine Rote)

sowie zum würzen Salz, Pfeffer, edelsüßes Paprika und Chilipulver

Beginnen wir wie üblich damit die einzelnen Zutaten vorzubereiten. Dazu schälen wir die Zwiebel und zerkleinern sie – wahlweise mit Messer oder Küchenmaschine (Blitzhacker).

Außerdem waschen und entkernen wir die Paprika, um sie dann in Würfel zu schneiden

und waschen die Zucchini und schneiden sie in Scheiben. Größere Scheiben halbieren wir noch einmal.

Anschließend waschen wir die Hähnchenbrust gründliche, tupfen sie trocken

und schneiden sie in mundgerechte Stücke

die wir von allen Seiten mit Salz, Pfeffer und Paprika würzen.

In einem mittleren Topf erhitzen wir dann einen Esslöffel Olivenöl

und schwitzen zuerst die Hälfte der Zwiebel darin glasig an

um wenig später dann auch die zerkleinerte Paprika für 2-3 Minuten mit anzubraten.

Anschließend geben wir auch den Reis hinzu

und dünsten ihn unter gelegentlichem umrühren glasig an

bevor wir schließlich die passierten Tomaten hinzugeben

und die Gemüsebrühe aufgießen.

Das Ganze lassen wir dann kurz aufkochen und würzen es dabei kräftig mit Salz, Pfeffer, Paprika und Chili

sowie den 4 Teelöffeln Zucker. Dann schalten wir es auf eine leicht reduzierte Stufe und lassen den Reis für 20 bis 25 Minuten bei gelegentlichem rühren fertig kochen.

Parallel erhitzen wir den zweiten Esslöffel Olivenöl in einer Pfanne

und braten die gewürzten Hähnchenbrustwürfel darin rundherum scharf an.

Ist das Fleisch gut durchgebraten, reduzieren wir die Hitze etwas und geben die restlichen Zwiebeln hinzu, um sie ebenfalls mit anzudünsten.
Zwischendurch sollten wir natürlich nicht vergessen, den Reis hin und wieder umzurühren damit nichts anbrennt.

Zuletzt geben wir noch die Zucchini mit in die Pfanne, braten sie für einige Minuten mit an

und würzen dabei den Pfanneninhalt noch einmal mit Salz, Pfeffer, Paprika und Chili.

Sollte der inzwischen Reis zu “trocken” werden, sprich die Flüssigkeit wurde durch das Kochen aufgesaugt, können wir jederzeit noch einen Schluck Wasser nachgießen.

Sind die Zucchini schließlich bissfest durchgebraten, geben wir den Pfanneninhalt zum Reis in den Topf

vermengen alles gut miteinander

und probieren dann alles, um es ggf. noch einmal Final mit den Gewürzen abzuschmecken.

Anschließend können wir das Gericht sofort servieren und genießen.

Die Kombination aus Langkornreis und Tomaten erwies sich sowohl als fruchtig als auch, durch die Gewürze, als angenehm pikant. Gemeinsam mit den saftigen und zarten Hähnchenbrustfilet-Würfeln, der angebratenen Paprika und den angenehm knackigen Zucchinischeiben ergab sich so ein einfaches, aber überaus schmackhaftes und sättigendes Gericht, an dem es absolut nichts auszusetzen gab.
Meiner Berechnung nach liegt der Nährwert für dieses Gericht bei ca. 1200kcal, aufgeteilt auf drei Portionen ergibt sich somit der angenehm niedrige Wert von gerade mal 400kcal pro Portion. Bei zwei Portionen, wobei diese jedoch recht groß wären, kämen wir auf 600kcal, was für ein Hauptgericht auch noch überaus akzeptabel erscheint. Leicht, sättigend, lecker und mit wenig Aufwand herzustellen – was will man noch mehr von einem guten Gericht?
Guten Appetit

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Bunte Gemüsenudeln mit Räucherlachs – das Rezept
29.07.2012 17:17 kochexperimente, kulinarischesUnkommentiert
Für den heutigen Sonntag hatte ich mir ein interessant klingendes Nudelgericht ausgesucht, dass in seiner ursprünglichen Ausprägung zwar vegetarisch war, das ich mir aber noch mit etwas Räucherlachs verfeinerte. Heraus gekommen ist ein sehr leckeres und zugleich leichtes Gericht, dass ich hier nun in der üblichen Form einmal kurz vorstellen möchte.
Was brauchen wir also für 3 Portionen?
1 kleine Stange Lauch (ca. 150 – 180g)

3 kleine Möhren (insgesamt ca. 150g)

1 mittlere rote Zwiebel (ca. 90g)

200g Nudeln (ich entschied mich für Linguine)

100g Räucherlachs (Wer will kann auch mehr rein tun)

sowie Salz & Pfeffer zum würzen
Beginnen wir damit, die verschiedenen Zutaten vorzubereiten. Dazu zerkleinern wir erst einmal die Zwiebel – wahlweise in der Küchenmaschine oder mit dem Messer,

und zerkleinern diese dann noch einmal.

Außerdem waschen wir die Zucchini und schneiden sie in feine Würfel

um sie dann ebenfalls fein zu würfeln.

Des weiteren waschen wir den Bund Schnittlauch gründlich, schütteln ihn trocken und schneiden ihn dann in kleine Röllchen.

Anschließend kochen wir die Nudeln nach Packungbeschreibung in Salzwasser

und erhitzen dann die beiden Esslöffel Olivenöl in einer größeren Pfanne

um darin dann die Zwiebelstückchen glasig anzudünsten.

Jetzt können wir die Möhrenwürfel mit in die Pfanne geben und sie kurz mit anbraten bis sie etwas Farbe bekommen

bevor wir auch die Zucchiniwürfel

und das Lauch mit hinein geben

um alles dann für fünf bis sechs Minuten bei gelegentlichem umrühren auf mittlerer Stufe anzubraten.

Dann gießen wir die Gemüsebrühe hinzu

und lassen sie komplett einkochen.

In der Zwischenzeit dürften auch die Nudeln fertig sein, die wir abgießen und abtropfen lassen.

Ist die Gemüsebrühe komplett eingekocht, geben wir die Sojacreme mit in die Pfanne

und vermischen sie gut, um sie dann zwei bis drei Minuten köcheln zu lassen

und den Räucherlachs hinzu zu zupfen.

Das Ganze würzen wir gut mit Salz und Pfeffer

und sogleich natürlich auch probieren.

Stimmt die geschmackliche Abstimmung, geben wir die abgetropften Nudeln hinzu

und vermengen sie gut mit der Gemüse-Räucherlachs-Sauce, um sie dann für weitere drei bis vier Minuten bei gelegentlichem umrühren köcheln zu lassen und sie damit wieder auf Temperatur zu bringen.

Zum Schluss stellen wir die Platte aus und heben noch unser Schnittlauch unter,

um das Gericht sogleich zu servieren und zu genießen.

Möhren, Zucchini und Lauch waren in diesem Nudelgericht eine wunderbar geschmackliche Synthese eingegangen und gaben dem Gericht gemeinsam mit dem Schnittlauch eine frische und sommerliche Note. Dazu der würzige Räucherlachs und die weiche und leichte Sojacreme rundeten das Ganze schließlich zu einer sehr leckeren Gericht ab. Der Aufwand das Gemüse so fein zu würfeln hatte sich alle mal gelohnt.
Und auch was die Nährwerte angeht, kann sich das Gericht sehen lassen. Die komplette Pfanne hat meiner Berechnung nach ca. 1500kcal, aufgeteilt auf drei Portionen kommen wir auf 500kcal pro Portion. Den größten Teil davon nehmen natürlich die Nudeln ein- diese sind zwar nicht die Dickmacher als die sie verschrien sind, aber ein leichter Genuss sind sie auch nicht. Dennoch bin ich sowohl mit dem geschmacklichen als auch mit dem kalorientechnischen Ergebnis überaus zufrieden und kann auch dieses Rezept mal wieder vorbehaltlos weiter empfehlen.
Guten Appetit

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Zitronenhähnchen mit Knoblauch & Kartoffelspalten – das Rezept
20.11.2011 18:17 kochexperimente, kulinarisches1 Kommentar
Zum Sonntag hatte ich mir ein Rezept ausgesucht dass bereits seit längerem in meiner Sammlung ruhte: Zitronenhähnchen mit Knoblauch und Kartoffelspalten – ein Backofengericht dass man wahlweise mit Hähnchenschenkel oder Hühnerteilen zubereiten kann. Die Verwendung des Knoblauch erschien mir dabei im ersten Moment etwas ungewöhnlich, aber das Ergebnis sprach letztlich für sich und zeigte dass man auch auf diese Weise ein leckeres Gericht zubereiten kann. Aber genug der langen Vorrede, werfen wir einen Blick auf die benötigten Zutaten.
Was brauchen wir für 2-3 Portionen?
550 – 600g Kartoffeln – festkochende Sorte

Je ein Zweig Oregano, Rosmarin und Thymian

sowie noch etwas frisch gemahlenen Pfeffer und Salz für die Hähnchenschenkel
und etwas frisches Basilikum abschließenden garnieren
Zuerst waschen wir die Hähnchenschenkel kurz ab, tupfen sie trocken, reiben sie rundherum mit Salz und Pfeffer ein

und legen sie in eine große Form oder ein tiefes Backblech.

Anschließend gießen wir Zitronensaft in das Olivenöl, geben das Salz hinzu

und verquirlen alles zu einer schaumigen Masse.

Die Hälfte der so entstandenen Marinade geben wir nun über unsere Hähnchenschenkel.

Nachdem wir unsere Kartoffeln gründlich gewaschen und getrocknet haben, schneiden wir sie in Spalten

und verteilen diese in der Form zwischen den Hähnchenschenkel.

Außerdem halbieren wir – ungeschält – die Knoblauchknollen

und geben sie ebenfalls, mit der Schnittfläche nach unten, zu den anderen Zutaten in die Form. Aber Vorsicht: Die oberen Hälften zerfallen dabei sehr leicht in ihre einzelnen Zehen weswegen ich bevorzugt die unteren Teile mit den Wurzeln verwendete – diese geben der halbierten Knoblauch-Knolle einfach mehr Halt.

Nun brauchen wir nur noch die Zweige von Rosmarin, Oregano und Thymian über allem zu verteilen

und den Rest der Marinade über den Kartoffelspalten zu verteilen.

Sobald der Backofen aufgeheizt ist, schieben wir die Form auf einer der unteren Schienen hinein und lassen alles für 40 Minuten braten.

Nach diesen vierzig Minuten legen wir die Zitronenscheiben auf die Hähnchenschenkel, salzen die Kartoffelspalten ein wenig und wenden die Knoblauchhälften damit die Schnittfläche etwas rösten kann

und geben alles für weitere 20 Minuten zurück in den Ofen.

Nach dieser Zeit ist unser Zitronenhähnchen schließlich fertig

und kann – garniert mit etwas gehacktem Basilikum – serviert werden.

Sowohl die Kartoffelspalten waren durch das Backen in der Olivenöl-Zitronensaft-Marinade innerlich butterweich und außen angenehm knusprig geworden und hatten ein leichtes Zitronenaroma angenommen was ich sehr lecker fand. Abgerundet wurde dies durch die ebenfalls butterweichen Knoblauchzehen, die ich mir über die Kartoffeln drückte und mit ihnen verzehrte. Und auch die saftigen und zarten Hähnchenschenkel hatten ein leichtes Aroma von den Zitronen – sowohl von der Marinade als auch von den aufgelegten Scheiben – in sich aufgenommen die dem Fleisch einen interessanten und leckeren Geschmack gaben ohne dass die Zitrone zu penetrant erschien. Abgerundet mit den Aromen die von Thymian, Oregano und Rosmarin auf die Bestandteile übergegangen waren erwies sich dieses Gericht als geschmacklich wunderbar abgestimmt. Und dabei ist die Zubereitung wie man gesehen hat nicht wirklich kompliziert.
Angeblich sollen die so zubereiteten Knoblauchzehen keinen unangenehmen Mundgeruch am nächsten Tag ergeben – ob dem wirklich so ist werde ich morgen dann wohl im Büro erfahren. Ansonsten gibt es wohl wenig an dem Gericht zu verbessern. Einzig hätte vielleicht noch etwas zusätzliches Paprikapulver zum Einreiben der Hähnchenschenkel verwenden können, das hätte vielleicht noch einen weiteren interessanten geschmacklichen Aspekt addieren können. Aber auch so erwies dieses Rezept als wirklich köstlich – ich war sehr zufrieden. Einzig was die Kalorien angeht ist dieses Gericht natürlich nicht unbedingt eine leichte Kost – immerhin sind Zutaten in Öl gebraten. Grob gerechnet hat die ganze Auflaufform etwa 1700kcal, also 567kcal pro Teller bei drei Portionen. Wen das nicht abschreckt dem sei dieses Rezept aber wärmstens ans Herz gelegt.
Guten Appetit

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