Serbisches Reisfleisch mit Putenbrust – das Rezept

Heute wollte ich mal ein Gericht zubereiten, dass schon seit längerem in meiner Rezeptsammlung schlummert: Serbisches Reisfleisch oder Duvec. Dabei handelt es sich um ein eigentlich recht einfaches Rezept für Schmorgemüse mit Reis und Fleisch, das normalerweise mit Schweine- oder Rindfleisch zubereitet wird, ich entschied mich aber dazu Putenbrustfilet zu verwenden was kalorientechnisch etwas leichter erschien und den anderen Fleischsorten geschmacklich in nichts nachstand. Bekannt ist es sowohl in der österreichischen Küche unter dem Begriff Reisfleisch, aber auch in Ungarn kennt man es unter dem Begriff Rizseshús und in der serbisch-kroatischen Küche unter dem Begriff Duvec. Das Ergebnis war ein wirklich sehr leckeres, sättigendes und relativ schnell zubereitetes Gericht, dessen Zubereitung ich mit diesem Beitrag in der üblichen Form mal kurz vorstellen möchte.

Was brauchen wir also für 3 bis 4 Portionen?

200g Langkornreis
01 - Zutat Reis / Ingredient rice

2 Paprika – ich entschied mich für rote, könnte mir aber auch andersfarbige gut vorstellen
02 - Zutat Paprika / Ingredient bell pepper

500g Putenbrustfilet
03 - Zutat Putenbrustfilet / Ingredient turkey breast filet

2 mittlere Zwiebeln
04 - Zutat Zwiebeln / Ingredient onions

2-3 Zehen Knoblauch
05 - Zutat Knoblauchzehen / Ingredient garlic

1 Dose Tomatenstücke oder Pizzatomaten (Ich hatte noch eine Dose Tomatenstücke mit Basilikum die ich verbrauchen musste)
06 - Zutat Tomaten / Ingredient tomatoes

2-3 EL Pflanzenöl – z.B. Rapsöl
07 - Zutat Pflanzenöl / Ingredient veg-oil

2 EL Tomatenmark
08 - Zutat Tomatenmark / Ingredient tomato puree

600ml Hühnerbrühe
09 - Zutat Hühnerbrühe / Ingredient chicken stock

je einen gehäuften EL Paprikapulver edelsüß und rosenscharf
10 - Zutat Paprikapulver / Ingredient paprika

sowie Salz und Pfeffer zum würzen – optional wäre auch noch eine Prise Kümmel denkbar

Beginnen wir also wie üblich damit, die einzelnen Zutaten vorzubereiten. Wir schälen also die Zwiebel und würfeln sie,
11 - Zwiebel würfeln / Dice onion

schälen und zerkleinern die Knoblauchzehen
12 - Knoblauch zerkleinern / Cut garlic

und entkernen die Paprikaschoten und schneiden sie in Würfel.
13 - Paprika würfeln / Dice bell pepper

Außerdem waschen wir das Putenbrustfilet gründlich, tupfen es trocken und schneiden es dann in mundgerechte Würfel von ca. 2 cm Kantenlänge.
14 - Putenbrust würfeln / Dice turkey breast

Die so entstandenen Fleischwürfel würzen wir von allen Seiten mit etwas Salz und Pfeffer.
15 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Taste with salt & pepper

In einem größeren Topf erhitzen wir dann das Pflanzenöl auf erhöhter Stufe
16 - Öl erhitzen / Heat up oil

und braten dann die Putenbrustwürfel darin scharf von allen Seiten an. Dadurch entstehen Röstaromen, die einen wichtigen Teil des späteren Geschmacks ausmachen.
17 - Fleischwürfel scharf anbraten / roast turkey breast dices

Sind die Fleischwürfel rundherum an- und durchgebraten, geben wir die Zwiebelwürfel
18 - Zwiebel hinzu geben / Add onions

und wenig später auch die zerkleinerten Knoblauchzehen hinzu.
19 - Knoblauch hinzu geben / Add garlic

Beides lassen wir für ca. 1 Minute bei gelegentlichem rühren andünsten, bevor wir schließlich die Paprikawürfel ebenfalls in den Topf geben und sie eine weitere Minute mit braten bis sie etwas Farbe angenommen haben.
20 - Paprika addieren / Add bell pepper

Anschließend bestreuen wir alles mit den beiden Esslöffeln Paprikapulver (edelsüß und rosenscharf), rühren dies gut unter
21 - Mit Paprikapulver bestreuen / Sprinkle with paprika

und fügen schließlich den ungekochten Reis hinzu.
22 - Reis hinzufügen / Add rice

Es folgen die beiden Esslöffel Tomatenmark
23 - Tomatenmark hinzufügen / Add tomato puree

die wir gut mit dem Reis und dem restlichen Topfinhalt vermengen und für ca. eine halbe Minute mit braten lassen
24 - vermengen / Mix

um es dann mit dem Hühnerbrühe aufzugießen
25 - Hühnerbrühe aufgießen / Drain chicken stock

und die Tomatenstücke hinzuzufügen.
26 - Tomaten hinzufügen / Add tomatoes

Alles lassen wir kurz aufkochen und würzen es dabei kräftig mit Salz und Pfeffer sowie – wenn man es mag – einer Prise Kümmel.
27 - Aufkochen & würzen / boil up & taste

Für insgesamt zwanzig Minuten lassen wir alles dann alles auf mittlerer Stufe vor sich hin köcheln, die ersten zehn bis zwölf Minuten mit geschlossenem Deckel,
28 - geschlossen köcheln / Simmer closed

wobei wir es gelegentlich umrühren damit nichts anbrennen kann.
29 - Gelegentlich umrühren / stir occasionally

Die letzten acht bis zehn Minuten köcheln wir schließlich mit geöffneten Deckel, wobei wir kurz vor Ende unsere Kreation probieren und ggf. noch einmal mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver geschmacklich den letzten Schliff geben.
30 - Probieren / Try

Anschließend können wir es sogleich servieren und genießen. In einigen Regionen ist es meines Kenntnisstandes noch üblich, das Reisfleisch mit etwas Parmesan oder anderen Käse zu garnieren, worauf ich hier aber verzichtete.
31 - Serbisches Reisfleisch / Rice with meat & paprika - Serviert

Die Mischung aus reichlich Paprikapulver in milder und scharfer Form mit den Tomaten und den übrigen Gewürzen ergab eine sehr schmackhafte Kombination der ich sowohl die Attribute fruchtig als auch pikant und scharf zubilligen kann. Gemeinsam mit den zahlreichen, saftig-zarten Fleischstücken, den gut durchgekochten Paprikawürfeln und dem ebenfalls perfekt geratenen Langkornreis als Sättigungsbeilage ein sehr leckeres Gericht, das neben seinen anderen Eigenschaften auch wie ich feststellen durfte angenehm sättigend wirkt.

32 - Serbisches Reisfleisch / Rice with meat & paprika - CloseUp

Wie ich im Rahmen meiner Recherchen für diesen Beitrag herausfand, sind hier auch noch Variationen mit weiteren Gemüsesorten wir grünen Bohnen, Auberginen, Lauch oder Zuckerschoten denkbar. Auf das angenehm niedrige Nährwerte-Ergebnis von 420kcal pro Portion, also 1680kcal für die gesamt Zubereitung, sollte die Beigabe von zusätzlichen Gemüsesorten keinen bemerkbare Auswirkungen haben. In der Summe also ein einfaches, leichtes und schnell zubereitetes Gericht, das ich vorbehaltlos weiterempfehlen kann. 😉

Guten Appetit

Ravioli-Spinat-Gratin mit Hackfleisch – das Rezept

Vom letzten Wochenende hatte ich noch ein paar Ravioli im Kühlschrank, deren Mindesthaltbarkeit genau auf heute datiert war. Auch wenn sie sich mit Sicherheit noch ein paar zusätzliche Tage verwendbar gewesen wären, entschloss ich mich dennoch dazu sie heute endlich mal zu verbrauchen. Bei der Suche nach einem passenden Rezept stieß ich dabei auf dieses Ravioli-Spinat-Gratin mit Hackfleisch, dass mir genau das richtige zu sein schien. Also schnell noch ein paar Zutaten besorgt und los ging es.

Was brauchen wir also für 2 Portionen?
250g Ravioli (Basilikum- oder Spinatfüllung)
01 - Zutat Ravioli / Ingredient ravioli

125g Blattspinat
02 - Zutat Spinat / Ingredient spinach

1 kleine Zwiebel
03 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

1 Zehe Knoblauch
08 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

2 kleine oder 1 große Tomate
04 - Zutat Tomaten / Ingredient tomatoes

180-200g Hackfleisch
06 - Zutat Rinderhack / Ingredient beef ground meat

150ml Gemüsebrühe
07 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable stock

2 TL Kräuter der Provence (TK) – eine Mischung aus Knoblauch, Schnittlauch, Petersilie, Thymian, Oregano, Estragon, Basilikum und Rosmarin
09 - Zutat Kräuter der Provence / Ingredient Provençal herbs

1/2 EL Mehl – gestrichen
10 - Zutat Mehl / Ingredient flour

30ml Sahne
11 - Zutat Sahne / Ingredient cream

eine Hand voll geriebenen Käse nach Wahl – ich entschied mich für Mozzarella den ich noch vorrätig hatte
12 - Zutat Käse / Ingredient cheese

sowie etwas Olivenöl zum braten
Salz, Pfeffer und Muskatnuss zum würzen

Beginnen wir damit die Ravioli gemäß Packungsanweisung zu kochen. Sind sie fertig gießen wir sie ab und lassen sie abtropfen.
13 - Ravioli kochen / Cook ravioli

Während die Nudeln kochen schälen und würfeln wir die Zwiebel,
14 - Zwiebel würfeln / Dice onion

hacken das Knoblauch fein
15 - Knoblauch hacken / Cut garlic

und waschen schließlich die Tomaten und würfeln sie grob.
16 - Tomaten würfeln / Dice tomatoes

Ist der Spinat etwas aufgetaut, ich nutzte dazu die Auftaustufe der Mikrowelle, drücken wir ihn etwas aus und zerschneiden ihn ebenfalls grob.
17 - Spinat schneiden / Cut spinach

In einem kleinen Topf bringen wir dann etwa einen Esslöffel Olivenöl auf Temperatur und dünsten dann unsere Zwiebelwürfel darin an.
18 - Zwiebeln andünsten / Roast onion gently

Wenig später geben wir dann das Knoblauch hinzu und dünsten es etwas an
19 - Knoblauch dazu geben / Add garlic

bevor wir alles mit dem Mehl bestäuben
20 - Mit Mehl bestäuben / Dust with flour

und dieses dann unter ständigen Rühren für eine Minute im Topf mit anbraten.
21 - Rühren und anbraten / Mix and roast

Anschließend gießen wir die Gemüsebrühe
22 - Mit Gemüsebrühe aufgießen / Add vegetable stock

und die Sahne hinzu.
23 - Sahne addieren / Add cream

Kurz darauf geben wir dann den Spinat mit in den Topf
24 - Spinat hinzufügen / Add spinach

und lassen alles kurz aufkochen, wobei wir es kräftig Salz, Pfeffer und Muskatnuss würzen.
25 - würzen / taste

Abschließend lassen wir das Ganze noch für etwa fünf Minuten leise vor sich hin köcheln und stellen es dann beiseite.
26 - Köcheln lassen / Simmer

In einer kleinen Pfanne braten wir dann das Hackfleisch krümelig an
27 - Gehacktes anbraten / Roast ground meat

und würzen es dabei mit Salz, Pfeffer und den Kräutern der Provence.
28 - Hackfleisch würzen / Taste ground meat

Ist das Hackfleisch gut durchgebraten, geben wir schließlich noch die Tomatenstücke mit in die Pfanne und braten sie für einige Minuten mit an.
29 - Tomaten mit anbraten / Roast tomatoes

Das ist auch ein guter Zeitpunkt den Backofen auf 200 Grad vorzuheizen.

Nun geben wir die gekochten und abgetropften Ravioli in eine ausgefettete Auflaufform
30 - Ravioli in Auflaufform geben / Add ravioli to casserole

vermengen sie mit der Mischung aus Hackfleisch und angebratenen Tomatenstücken
31 - Hackfleisch hinzufügen / Add ground meat

und übergießen alles mit der Spinat-Sahne-Mischung.
32 - Spinatsauce dazu geben / Add spinach sauce

Abschließend bestreuen wir alles noch mit dem geraspelten Käse.
33 - Mit Käse bestreuen / Sprinkle with cheese

Ist der Backofen aufgeheizt, schieben wir die Auflaufform auf der mittleren Schiene hinein und überbacken alles für ca. 15 Minuten.
34 - Überbacken / au gratin

Fängt der Käse an braun zu werden, können wir die Auflaufform entnehmen
35 - Ravioli-Spinat-Gratin / Ravioli spinach au gratin - Fertig gebacken

und sogleich servieren.
36 - Ravioli-Spinat-Gratin / Ravioli spinach au gratin - Serviert

Das Ganze war zwar nichts sonderlich ausgefallenes, aber geschmacklich sehr gelungenes Gericht. Die Kombination aus würziger Spinatsahnesauce, pikant gewürztem Hackfleisch und schließlich den lecker gefüllten Ravioli – und schließlich mit einer knusprigen Käseschicht überbacken. Ich war geschmacklich sehr zufrieden mit dem Ergebnis.

37 - Ravioli-Spinat-Gratin / Ravioli spinach au gratin - CloseUp

Und was die Nährwerte angeht war ich auch sehr zufrieden, denn für die gesamt Zubereitung kam ich auf ca. 1000kcal, das heißt pro Portion kommen 500kal zusammen. Für ein Hauptgericht also angenehm leicht wie ich finde. Ein leichtes, leckeres und schnell zubereitetes Gericht – genau das richtige für einen verregneten Samstag wie heute.

Guten Appetit

Bärlauch-Schinken-Rösti – das Rezept

Von meinem Kochexperiment vom ersten Mai, dem Grünen Spargel im Kartoffel-Schinken-Mantel, hatte ich noch etwas Bärlauch übrig, das ich noch zu verwenden gedachte. Wenn man Bärlauch richtig lagert, zum Beispiel in einer geschlossenen Tupperdose, hält es sich ja ein paar Tage, aber spätestens heute musste es nun dringend verbraucht werden. Ansonsten hätte ich ihn natürlich auch einfrieren können, aber ich entschied dazu, es heute bei ein der Zubereitung von paar Bärlauch-Schinken-Röstis zu verwenden – einer leckeren und deftigen Variation eines Kartoffelröstis und die wie ich fand sehr gut gelungen waren. Daher möchte ich es natürlich nicht versäumen, das Rezept hier wie üblich vorzustellen:

Was brauchen wir für 2-3 Portionen?

500g Kartoffeln
01 - Zutat Kartoffeln / Ingredient poatoes

200g Kochschinken am Stück
02 - Zutat Kochschinken / Ingredient ham

einen 3/4 Bund Bärlauch
03 - Zutat Bärlauch / Ingredient bear's garlic

1 große Zwiebel
04 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

2 Eier
05 - Zutat Eier / Ingredient eggs

2 EL Mehl
06 - Zutat Mehl / Ingredient flour

sowie Pflanzenöl zum braten
und Salz, Pfeffer, Muskatnuss und etwas Kümmel zum würzen

Beginnen wir nun damit, unsere Kartoffeln zu schälen
07 - Kartoffeln schälen / Peel potatoes

und mit der groben Seite einer Küchenreibe grob zu zerkleinern.
08 - Kartoffeln reiben / Grate potatoes

Anschließend geben wir die so entstandenen Kartoffelmasse in ein Sieb und lassen sie abtropfen.
09 - Abtropfen lassen / Drain

Während die geriebenen Kartoffeln abtropfen, schälen und würfeln wir nun die Zwiebel,
10 - Zwiebel würfeln / Dice onion

waschen das Bärlauch gründlich ab und zerkleinern es
11 - Bärlauch zerkleinern / Cut bear's garlic

und würfeln schließlich auch noch den Kochschinken
12 - Schinken würfeln / Dice ham

um ihn dann kurz rundherum anzubraten.
13 - Schinken anbraten / Roast ham

Dann stellen wir ihn bei Seite und lassen ihn etwas abkühlen.
14 - abkühlen lassen / cool down

Inzwischen müssten auch unsere geriebenen Kartoffeln gut abgetropft sein. Man sollte hier nicht davor zurückschrecken, noch einmal mit den Händen zuzugreifen um mehr Flüssigkeit herauszupressen, denn wenn die Masse zu feucht ist werden die Röstis sehr instabil beim braten.
15 - Kartoffelsaft / potato juice

Das Kartoffelwasser gießen wir dann weg, spülen die Schüssel aus, trocknen sie etwas und geben die Kartoffelmasse zurück hinein. Dann schlagen wir die Eier dazu
16 - Eier aufschlagen / Add eggs

fügen Zwiebelwürfel
17 - Zwiebel addieren / Add onions

und Bärlauch hinzu
18 - Bärlauch hinzufügen / Add bear's garlic

und vermengen alles dann gründlich.
19 - Vermengen / Mix

Sind die Schinkenwürfel einigermaßen abgekühlt, heben wir auch sie unter,
20 - Schinken beigeben / Add ham

würzen alles kräftig mit Salz, Pfeffer, Muskatnuss und – wer mag – einer Prise Kümmel
21 - Würzen / Taste

und geben schließlich das Mehl zum abbinden dazu.
22 - Mehl hinzufügen / Add flour

Zum Schluss vermengen wir alles noch einmal gründlich.
23 - Unterheben / Fold in

Dann kann es endlich ans braten gehen. Dazu erhitzen wir etwas Pflanzenöl in einer größeren Pfanne
24 - Öl erhitzen / Heat up oil

und geben sobald das Öl heiß genug ist einige Portionen der Kartoffelmasse hinein, die wir flach drücken
25 - In Pfanne portionieren / Put in pan

und von beiden Seiten knusprig anbraten. Dabei sollte man lieber kleinere Portionen nehmen, denn zu große Röstis neigen dazu beim ersten Wenden zu zerbrechen. Außerdem ist Vorsicht geboten, denn das Fett spritzt nicht nur, auch einzelne Stücke des Schinkens die sich von der Röstimasse gelöst haben springen regelrecht aus der Pfanne. So etwas hatte ich vorher noch nie gesehen – ich vermute dass hier eine kleine Fettblase entsteht, die beim Platzen den Kochschinken wegkatapultiert.
26 - Beidseitig braten / Roast both sides

Die fertig gebratenen Röstis geben wir dann auf etwas Küchenpapier um das Fett etwas abtropfen zu lassen.
27 - Fett abtropfen lassen / Drain fat

Sind alle Röstis gebraten, brauchen wir sie nur noch servieren und genießen.
28 - Bärlauch-Schinken-Rösti - Serviert / Bear's garlic ham potato pancake - Served

Das Ergebnis waren knusprige, angenehm deftige und gut gewürzte Röstis, die durch den leicht knoblauchartigen Geschmack des beigefügten Bärlauchs eine angenehme, aber nicht allzu penetrante Note bekamen. Auch wenn sie pur schon sehr lecker waren, so experimentierte ich ein wenig mit verschiedenen Dips und Saucen als Garnitur herum. Dabei erstellte sich Sour cream als sehr passend heraus, aber auch Ketchup passte wie ich fand recht gut zu den Bärlauch-Schinken-Röstis. Und sogar etwas Basilikumpesto harmonierte geschmacklich wunderbar damit. Das muss aber jeder natürlich selbst ausprobieren. 😉

29 - Bärlauch-Schinken-Rösti / Bear's garlic ham potato pancake - CloseUp

Da die Röstis in nicht gerade wenig Pflanzenöl gebraten worden waren, tat ich mir heute schwer einen Kalorienwert für dieses Gericht zu bestimmen. Wenn ich mit überschlägig 6 Esslöffeln rechne, komme ich auf ca. 1500kcal für alles, das entspräche 500kcal bei drei Portionen, bei zwei Portionen kämen wir auf 750kcal. Das wäre für ein Hauptgericht ein recht akzeptabler Wert, aber ich befürchte dass hier eventuell – trotz abtropfen lassens nach dem Braten – etwas mehr Öl zurückgeblieben sein könnte. Leider ist Öl beim Braten aber nun mal notwendig – zumindest wenn man etwas rösten und nicht verbrennen möchte. Zumindest kenne ich aktuell keinen anderen Weg. Aber für ein so leckeres Gericht nehme ich das gerne billigend in Kauf – zumal ich so eine weitere sehr schmackhafte Verwendungsmöglichkeit für Bärlauch gefunden habe. Mal schauen ob ich mir nicht noch etwas mehr davon besorge und noch weitere Variationen teste – ich bin langsam wirklich auf den Geschmack dieses Wildgemüses gekommen.

In diesem Sinne: Guten Appetit

Rotbarschfilet an Perlgraupenrisotto – das Rezept

Mit der Zeit haben sich ganz schön viele Zutaten angesammelt, die langsam auch mal wieder verbraucht werden müssen. Unter anderem fand sich in meinem Gefrierfach noch ein Stück Rotbarschfilet, außerdem warteten auch noch die Reste eines Päckchens Perlgraupen, endlich mal zubereitet zu werden. Also entschloss ich mich heute dazu, mal ein Gebratenes Rotbarschfilet an Perlgraupenrisotto mit Blauschimmelgorgonzola zuzubereiten. Nach all den Pfannengerichten und Aufläufen mal eine leckere Alternative, des weiteren bot sich mal die Gelegenheit etwas mit Gorgonzola zuzubereiten, einer Käsesorte die ich früher nicht besonders mochte, aber ich habe vieles was ich heute gerne esse früher nicht gemocht. Und da sich das Ergebnis als außerordentlich lecker erwies gelang es mir somit auch, meine Vorurteile gegenüber dieser Käsesorte auszuräumen.

Was brauchen wir also für 1-2 Portionen?

Für das Perlgraupenrisotto

180g Perlgraupen
01 - Zutat Perlgraupen / Ingredient pearl barley

1 kleine Zwiebel
02 - Zutat Zwiebel / ingredient onion

1 Zehe Knoblauch
03 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

50g Blauschimmel-Gorgonzola
04 - Zutat Blauschimmel-Gorgonzola / Ingredient blue mold gorgonzola

3/4 Bund glatte Petersilie
05 - Zutat glatte Petersilie / Ingredient italian parsley

160ml trockener Weißwein
06 - Zutat trockener Weißwein / Zutat dry white wine

180ml Gemüsebrühe
07 - Zutat Hühnerbrühe / Ingredient chicken stock

15g Butter
08 - Zutat Butter / Ingredient butter

Für das Rotbarschfilet

250-300g Rotbarschfilet
09 - Zutat Rotbarschfilet / Ingredient redfish filet

1/2 Bund Dill
10 - Zutat Dill / Ingredient dill

etwas Zitronensaft
11 - Zutat Zitronensaft / Ingredient lemon juice

1 großes oder 2 kleine Eier
12 - Zutat Eier / Ingredient eggs

sowie eineinhalb EL Mehl
13 - Zutat Mehl / Ingredient flour

außerdem benötigen wir für beide Komponenten noch etwas Olivenöl zum braten
sowie Salz und Pfeffer zum würzen

Sollten wir TK-Rotbarsch verwenden, tauen wir diesen erst einmal in der Auftaustufe der Mikrowelle auf.
14 - Rotbarsch auftauen / Defrost redfish

Außerdem schälen und würfeln wir die Zwiebel,
15 - Zwiebel würfeln / Dice onion

waschen die Petersilie,
16 - Petersilie waschen / Wash parsley

waschen den Dill,
17 - Dill waschen / Wash dill

schütteln beides trocken und zerkleinern dann zuerst die Blätter der Petersilie
18 - Petersilie zerkleinern / Cut parsley

sowie anschließend die feinen Triebe des Dills.
19 - Dill zerkleinern / Cut dill

Ist das Fischfilet dann aufgetaut, beträufeln wir es mit Zitronensaft und würzen es rundherum mit Salz und Pfeffer.
20 - Rotbarsch beträufeln und würzen / Sprinkle and taste redfish

Jetzt können wir mit der Zubereitung des Risottos beginnen. Dazu spülen wir die Perlgraupen in einem Sieb ab,
21 - Perlgraupen abspülen / Rinse pearl barley

dann erhitzen wir etwas Olivenöl in einem Topf,
22 - Olivenöl erhitzen / Heat up olive oil

dünsten die Zwiebelwürfel darin ein bis zwei Minuten an
23 - Zwiebeln andünsten / Saute onions

und pressen dann das Knoblauch hinzu, um es ebenfalls kurz mit anzudünsten.
24 - Knoblauch dazu pressen / Add garlic

Anschließend geben wir die Perlgraupen mit in den Topf und rösten sie kurze Zeit mit an
25 - Perlgraupen anbraten / Roast pearl barley

und gießen sie dann mit der Hühnerbrühe auf
26 - Hühnerbrühe angießen / Add chicken stock

fügen nach und nach auch den Weißwein hinzu
27 - Wein nach und nach addieren / Add white wine slowly

und würzen es kräftig mit Salz und Pfeffer. Dann lassen wir es bei gelegentlichem umrühren für 20 Minuten gar kochen.
28 - Würzen / Taste

Während das Risotto köchelt schlagen wir die Eier auf
29 - Eier aufschlagen / Open eggs

verquirlen sie gründlich miteinander
30 - Verquirlen / Whisk

und rühren den gehackten Dill unter.
31 - Dill einstreuen / Mix in dill

Dann wenden wir das Rotbarschfilet zuerst im Mehl
32 - Im Mehl wenden / Turn in flour

und anschließend in der Ei-Dill-Mischung.
33 - In Ei-Dill-Mischung wenden / Turn in dill egg mix

Während wir dann etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen
35 - Öl- erhitzen / Heat up oil

schneiden wir noch den Gorgonzola in kleine Würfel.
34 - Gorgonzola würfeln / Dice gorgonzola

Dann geben wir das den Rotbarsch in die Pfanne und braten es rundherum an.
36 - Rotbarsch braten / Roast redfish

Während der Fisch sanft vor sich hin brät, geben wir die Butter in den Topf, lassen sie schmelzen
36 - Butter hinzufügen / Add butter

und fügen dann den gewürfelten Gorgonzola
37 - Gorgonzola einstreuen / Add gorgonzola

sowie die Petersilie hinzu und schalten die Platte dabei etwas herunter um alles langsam zu Ende kochen zu lassen.
38 - Petersilie addieren / Add parsley

Zum Abschluss probieren wir alles und schmecken es ggf. noch einmal mit Salz und Pfeffer ab.
39 - Probieren / Try

Sobald der Fisch dann fertig gebraten ist, können wir das Gericht umgehend servieren und genießen.
40 - Rotbarsch an Perlgraupenrisotto / Redfish with pearl barley risotto - Serviert

Das Rotbarschfilet mit seiner mit Dill versetzten Panada war schon mal sehr lecker geworden, aber der Hit dieses Gerichtes war meiner Meinung nach eindeutig das mit Blauschimmel-Gorgonzola versehene Perlgraupenrisotto. Diese würzig-cremige Zubereitung alleine war den Aufwand des heutigen Kochexperimentes schon wert gewesen. Dabei waren es vor allem das leckere Gorgonzola-Aroma, das dieser Komponente sozusagen den letzten Schliff gegeben hatte. Ich hätte mich wahrlich reinknien können. Ein absolut empfehlenswertes Rezept, bei es fas schon abwertend erscheint es als reine Sättigungsbeilage zu bezeichnen.

41 - Rotbarsch an Perlgraupenrisotto / Redfish with pearl barley risotto - CloseUp

Natürlich erwies sich das Rezept für das Perlgraupenrisotto aufgrund der Verwendung von Butter und nicht gerade fettarmen Gorgonzola-Käse mit ca. 1000kcal für alles zusammen, das entspricht (da die zubereitete Menge für 2 Personen ausreicht) also 500kcal pro Portion als nicht gerade leicht. Gemeinsam mit dem Rotbarsch, für den ich noch einmal 400kcal berechnen muss, kommen wir auf immerhin auf 900kcal für die gesamte Zubereitung. Für ein Hauptgericht nicht wenig, aber dennoch im akzeptablen Rahmen wie ich finde. Und der leckere Geschmack des Rotbarschfilets an Perlgraupenrisottos war mir das alle mal wert. Ein weiteres Rezept, dass ich vorbehaltlos weiterempfehlen kann.

Also: Guten Appetit

Schupfnudelpfanne mit Paprika, Hühnchen & Mozzarella – das Rezept

Bei der Suche nach einem passenden Rezept für den heutigen Samstag stieß ich nach einiger Suche auf eine Anleitung für eine Schupfnudelpfanne mit Paprika, Hühnchen & Mozzarella die mir genau das richtige zu sein schien – zumal ich schon länger nichts mehr mit Schupfnudeln gemacht hatte. Außerdem bot es mir die Gelegenheit, etwas Gemüse zu verbrauchen dass ich noch im Kühlschrank hatte. Zwar hätte ich die dazu benötigten Schupfnudeln dabei auch selber machen können, ich griff aber dann doch lieber auf Fertigware aus dem Kühlregal zurück da der Aufwand für eine Einzelperson wohl doch etwas zu groß gewesen wäre. Und das Ergebnis konnte sich sehen und vor allem schmecken lassen, daher möchte ich es nicht versäumen die Zubereitung wie üblich hier vorzustellen.

Was brauchen wir für 2-3 Portionen?

500g Schupfnudeln (gibt es fertig im Kühlregal – wer mag kann sie aber auch gerne selbst machen)
01 - Zutat Schupfnudeln / Ingredient potato pasta

2 kleine Paprika Farbe nach Wahl – ich entschied mich für eine Rote und eine Grüne
02 - Zutat Paprika / Ingredient paprika

1 Bund Frühlingszwiebeln
03 - Zutat Frühlingszwiebeln / Ingredient spring onions

1 mittlere Zwiebel
04 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

1-2 Zehen Knoblauch (Je nach eigener Vorliebe)
05 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

250g Hähnchenbrust
06 - Zutat Hähnchenbrust / Ingredient chicken breast

1 Kugel Mozzarella
07 - Zutat Mozzarella / Ingredient mozzarella

1 Becher Creme legere mit Kräutern
08 - Zutat Creme legere / Ingredient creme legere

200ml Gemüsebrühe
09 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable stock

sowie zum Würzen Salz & Pfeffer (und wenn vorhanden etwas Kräutersalz für die Hühnerbrust – es geht aber auch normales Salz)
und etwas Olivenöl zum anbraten

Wie üblich beginnen wir damit, die einzelnen Zutaten vorzubereiten. Wir waschen also die Frühlingszwiebeln und schneiden sie in Ringe,
10 - Frühlingszwiebeln schneiden / Cut spring onions

schälen und würfeln die Zwiebel,
11 - Zwiebel würfeln / Dice onion

waschen die Paprika, entkernen sie und schneiden sie in Streifen
12 - Paprika in Streifen schneiden / Cut paprika in stripes

und schälen den Knoblauch und hacken ihn sehr fein.
13 - Knoblauch zerkleinern / Cut garlic

Dann waschen wir die Hühnerbrust gründlich, tupfen sie trocken und schneiden sie in Stücke
14 - Hühnerbrust schneiden / Cut chicken breast

um sie dann von allen Seiten mit Kräutersalz (oder wenn nicht vorhanden normalen Salz) und Pfeffer zu würzen.
15 - Hähnchenbrust würzen / Taste chicken breast

Damit sind die Vorbereitungen abgeschlossen und wir können etwas Olivenöl in einer Pfanne erhitzen
16 - Olivenöl erhitzen / Heat up oil

und die Hähnchebrust-Stücke darin rundherum kräftig anzubraten.
17 - Hühnerbruststücke anbraten / Roast chicken

Sind sie gut durchgebraten legen wir sie bei Seite
18 - Fleisch beiseite stellen / Remove chicken

und braten, ggf. unter Zugabe von etwas mehr Öl, die Schupfnudeln kurz in der Pfanne an
19 - Schupfnudeln anbraten / Roast gently potato pasta

um sie dann ebenfalls wieder bei Seite zu stellen.
20 - Schupfnudeln beiseite stellen / Remove potato pasta

Jetzt dünsten wir die Zwiebeln in der Pfanne an
21 - Zwiebeln andünsten / Saute onions

und geben weniger später auch den gehackten Knoblauch hinzu.
22 - Knoblauch hinzugeben / Add garlic

Sind Zwiebeln und Knoblauch glasig angedünstet, ist es dann auch an der Zeit die Paprikastreifen
23 - Paprika mit anbraten / Roast paprika

und ca. eine Minute später auch die Frühlingszwiebeln mit in die Pfanne zu geben.
24 - Frühlingszwiebeln addieren / Add spring onions

Alles lassen wir bei gelegentlichem wenden zwei bis drei Minuten in der Pfanne schmoren bis die Paprika beginnt etwas Farbe anzunehmen.
25 - anbraten / roast gently

Dann ist es an der Zeit die Schupfnudeln zum Gemüse in die Pfanne zu geben,
26 - Schupfnudeln beigeben / Add potato pasta

die Gemüsebrühe aufzugießen
27 - Gemüsebrühe aufgießen / Drain vegetable stock

und alles kräftig mit Salz und Pfeffer zu würzen.
28 - Würzen / Taste

Während der Pfanneninhalt dann für mindestens fünf bis sechs Minuten vor sich hin köchelt, wenden wir uns dem Mozzarella zu, den wir für die spätere Verwendung etwas zerkleinern.
29 - Mozzarella zerkleinern / Cut mozzarella

Nach etwa fünf Minuten können wir dann das Fleisch wieder zurück in die Pfanne geben
30 - Fleisch wieder hinzu / Add chicken

und die Creme legere mit Kräutern addieren,
31 - Creme legere addieren / Add creme legere

die wir gründlich unter den restlichen Pfanneninhalt unterheben.
32 - Unterheben / Fold in

Ein bis zwei Minuten später probieren wir unsere Kreation, wobei wir vor allem den Augenmerk auf den Grad des Garens bei den Paprikastreifen wenden sollten. Ggf. können wir alles aber auch noch einmal mit Salz und Pfeffer geschmacklich etwas abstimmen.
33 - Probieren / Try

Sind die Paprika gut durch, aber noch knackig und die Würzung ebenfalls in Ordnug, können wir die Platte etwas herunter schalten und zum Abschluss den Mozzarella hinzufügen,
34 - Mozzarella hinzufügen / Add mozzarella

und ihn in der Pfanne schmelzen lassen. Ist er komplett mit den anderen Bestandteilen verschmolzen, können wir die Platte ausschalten
35 - Verrühren & schmelzen lassen / Mix & melt

und das Gericht unmittelbar servieren.
36 - Schupfnudelpfanne mit Paprika, Hühnchen & Mozzarella /  Potato pasta stew with paprika, chicken & mozzarella - Serviert

Sehr lecker muss ich mal wieder zugeben. Obwohl man vom Mozzarella nichts mehr erkennen konnte, so hatte er der Gesamtkomposition doch geschmacklich sozusagen den letzten Schliff gegeben. Das die Sauce aus Creme legere und den Resten der Gemüsebrühe dadurch nun etwas die für geschmolzenen Käse üblichen Fäden zog nahm ich dabei billigend in Kauf. Aber auch die Kombination von noch leicht knackigen Paprikastreifen und Frühlingszwiebeln mit den würzig-saftigen Hähnchenbruststücken und den Schupfnudeln als Sättigungsbeilage war natürlich nicht zu verachten. Meine Befürchtung dass es zu dünnflüssig werden könnte bewahrheitet sich dabei zum Glück absolut nicht – alles war von der Konsistenz her genau so geraten wie ich es mag.

37 - Schupfnudelpfanne mit Paprika, Hühnchen & Mozzarella /  Potato pasta stew with paprika, chicken & mozzarella - CloseUp

Obwohl ich Hühnerbrust und die leichtere Creme legere verwendet hatte, kamen bei der gesamten Zubereitung letztlich laut meiner Kalkulation doch 1900kcal zusammen, das entspricht 950kcal pro Portion bei zwei Portionen oder 633kcal pro Teller bei drei Portionen. Dabei nehmen die Schupfnudeln mit über 850kcal die größte Einzelposition unter den Komponenten ein. Leider sehe ich aber da keine Alternative zu dieser Zutat, also muss man wohl oder übel damit leben. Für ein gutes Hauptgericht liegt dieser Wert wie ich finde aber noch absolut innerhalb der normalen Werte. Wer also nicht gerade auf Diät ist, dem kann ich dieses Gericht wärmstens ans Herz legen – ich persönlich fand es sehr lecker und werde es auf jeden Fall in meine permanente Rezeptsammlung aufnehmen.

In diesem Sinne: Guten Appetit