Posts Tagged ‘onions’

Kürbis-Möhren-Suppe mit Cheddar, Bratapfel & Kürbiskernen – das Rezept

Wednesday, October 3rd, 2012

Neben dem Hokkaido-Kürbis, den ich ja schon in Rezepten wie dem Chili con Kürbis oder den Kürbis-Cannelloni, existieren auch noch zahlreiche weitere essbare Kürbissorten, die teilweise auch aktuell in der laufenden Kürbis-Saison in den hiesigen Supermärkten erhältlich ist. Eine der bekannteren davon ist wohl der Butternut- oder Butternuss-Kürbis, der durch seine leichte Flaschenform auffällt und mit dem ich mich heute mal kochtechnisch beschäftigen wollte. Bei der Suche nach einem passenden Gericht stieß ich dabei auf ein interessantes Rezept für eine Kürbis-Möhren-Suppe, die ich noch mit Cheddar, Bratapfel und gerösteten Kürbiskernen verfeinerte. Das Ergebnis war ein wunderbares und schmackhaftes Herbstgericht, welches ich nun hier in diesem Beitrag in der üblichen Form einmal kurz vorstellen möchte.

Was brauchen wir also für 3-4 Portionen?

1 Butternuss-Kürbis (ca. 700 – 900g)
01 - Zutat Butternusskürbis / Ingredient butternut pumpkin

2 bis 3 Möhren (insgesamt ca. 200g)
02 - Zutat Möhren / Ingredient carrots

2 bis 3 Zwiebeln (insgesamt ca. 150g)
03 - Zutat Zwiebeln / Ingredient onions

50-60g Cheddar-Käse
04 - Zutat Cheddarkäse / Ingredient cheddar cheese

1200ml Gemüsebrühe
05 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable stock

2 kleine Äpfel – säuerliche Sorte (insgesamt 250g)
06 - Zutat Äpfel / Ingredient apples

2 EL Rapsöl
07 - Zutat Rapsöl / Ingredient rapeseed oil

4 Zweige frischer Thymian
08 - Zutat Thymian / Ingredient thyme

60 bis 70g Kürbiskerne
09 - Zutat Kürbiskerne / Ingredient pumpkin seeds

150ml Sojacreme (Alternativ: Sahne)
10 - Zutat Sojacreme / Ingredient soy cream

2 EL Apfeldicksaft (Alternativ: Algavensaft und ein Schuss naturtrüber Apfelsaft)
11 - Zutat Apfeldicksaft / Ingredient apple juice concentrate

sowie Salz und Pfeffer zum würzen
und optional eine bis zwei Scheiben Vollkornbrot pro Portion

Kommen wir nun zur Zubereitung, die wie immer mit der Vorbereitung der einzelnen Zutaten beginnt. Wir halbieren also unseren Butternuss-Kürbis und entfernen mit einem Esslöffel die Kerne
12 - Kürbis entkernen / Remove pumpkin core

schälen ihn dann – das geht meiner Erfahrung nach am besten mit einem Sägemesser –
13 - Kürbis schälen / Peel pumpkin

und schneiden ihn dann in 1 bis 2 cm große Würfel.
14 - Kürbis würfeln / Dice pumpkin

Außerdem schälen wir die Möhren und schneiden sie ebenfalls in kleinere Stücke
15 - Möhren schälen & zerkleinern / Peel & shred carrots

und zerkleinern (würfeln) schließlich noch unsere Zwiebeln – wahlweise mit dem Messer oder einer Küchemaschine.
16 - Zwiebeln hacken / Mince onions

Nun geben wir einen Esslöffel Rapsöl in einen größeren Topf, bringen es auf Temperatur
17 - Öl in Topf erhitzen / Heat up oil in pot

und dünsten unsere zerkleinerten Zwiebeln darin für ein bis eineinhalb Minuten an.
18 - Zwiebeln andünsten / Roast onions gently

Es folgen nun die Möhren
19 - Möhren hinzufügen / Add carrots

und der Kürbis,
20 - Kürbis addieren / Add pumpkin

die wir für weitere vier bis fünf Minuten bei gelegentlichem rühren im Topf anbraten
21 - anbraten / stir-fry

und schließlich mit der Gemüsebrühe aufgießen.
23 - Gemüsebrühe aufgießen / Pour vegetable stock

Der Topfinhalt muss nun für 35 bis 40 Minuten auf mittlerer Stufe vor sich hin köcheln. Das gibt uns die Gelegenheit unsere Kürbiskerne in einer Pfanne ohne Öl zu rösten und dabei immer mal zu wenden.
22 - Kürbiskerne rösten / Toast pumpkin seeds

Außerdem können wir den Thymian waschen, trocken schütteln
24 - Thymian waschen / Wash thyme

und die Blättchen dann vom Stil abzupfen
25 - Blättchen abzupfen / Pick leaflets

sowie den Cheddar-Käse auf der groben Seiten einer Kastenreibe zerkleinern.
26 - Cheddarkäse reiben / Shred cheddar cheese

Zwischendurch sollten wir natürlich nicht vergessen, den Topfinhalt auch hin und wieder mal umzurühren.
27 - Zwischendurch umrühren / stir now and then

Nun sollten wir noch unsere Äpfel waschen,
28 - Äpfel waschen / Clean apples

sie vierteln und entkernen
29 - Äpfel entkernen / Remove core

und dann in Würfel von etwa ein bis eineinhalb cm Kantenlänge schneiden.
30 - Äpfel würfeln / Dice apples

Derweil müssten auch unsere Kürbiskerne fertig geröstet sein und wir können sie auf einem kleinen Teller ausbreiten und etwas abkühlen lassen.
31 - Kürbiskerne abkühlen lassen / Cool down pumpkin seeds

Nach etwas zwanzig Minuten Kochzeit können wir dann auch die abgezupften Thymianblätter einstreuen.
32 - Thymian einstreuen / Add thyme

In einer kleinen Pfanne bringen wir nun den zweiten Esslöffel Rapsöl auf Arbeitstemperatur,
33 - Öl erhitzen / Heat up oil

braten darin dann unsere Apfelwürfel rundherum kräftig an
34 - Äpfel anbraten / Roast apples

und würzen sie dabei gut mit Salz und Pfeffer.
35 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Taste with salt & pepper

Nach Ende der Garzeit nehmen wir dann unseren Stabmixer zur Hand und pürieren den Topfinhalt gründlich.
36 - pürieren / blend

Anschließend gießen wir die Sojacreme auf
37 - Sojacreme aufgießen / Infuse soy cream

verrühren sie gut
38 - Gut verrühren / Stir well

und würzen dann alles mit den beiden Esslöffeln Apfeldicksaft
39 - Apfeldicksaft addieren / Add apple juice concentrate

sowie einer großzügigen Portion Salz und Pfeffer.
40 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Taste with salt & pepper

Zum Schluß rühren wir noch die Hälfte unseres gerieben Cheddar-Käses ein und lassen ihn etwa eine bis zwei Minute lang etwas schmelzen.
41 - Käse einstreuen / Intersperse cheese

Nun brauchen wir nur noch eine Portion unserer Kürbis-Möhren-Suppe in einen tiefen Teller zu geben, sie mit ein paar Bratäpfeln zu spicken und dann noch mit einer kleinen Handvoll Käse sowie einigen gerösteten Kürbiskernen garnieren. Dazu reiche ich vorzugsweise Vollkornbrot.
42 - Kürbis-Möhren-Suppe mit Cheddar, Bratapfel & Kürbiskernen / Pumpkin carrot soup with cheddar, fried apples & pumpkin seeds - Serviert

Die Suppe aus pürierten Butternuss-Kürbis und Möhren alleine war schon sehr gelungen, aber meiner Meinung nach machte erst das hinzufügen der Bratapfelstücke, der gerösteten Kürbiskerne und des geriebenen Käses die Fusion von kräftigem, würzigen Geschmack und einer leichten Süße perfekt. Gemeinsam mit dem Vollkornbrot ergab das Ganze eine sättigende und vollwertige Hauptmahlzeit, in der man gar nicht bemerkte dass es sich hier ja um ein vegetarisches, also fleischloses Gericht handelte.

43 - Kürbis-Möhren-Suppe mit Cheddar, Bratapfel & Kürbiskernen / Pumpkin carrot soup with cheddar, fried apples & pumpkin seeds - CloseUp

Obwohl der Begriff “Butter” im seinem Namen vorkommt, handelt es sich beim Butternuss-Kürbis um eine angenehm leichtes Gemüse, das mit gerade mal 45kcal pro 100g daher kommt. Und trotz Kürbiskerne und Käse kommen laut meiner Kalkulation wir bei diesem Gericht pro Portion auf gerade mal 275kcal, das entspricht 1100kcal für die gesamt Zubereitung. Zählen wir noch eine Scheibe Vollkornbrot mit ca. 90kcal dazu, liegen wir mit 365 kcal immer noch bei einem wirklich guten Wert. Dabei könnte ich mir aber auch gut vorstellen, eine solche Suppe als Vorspeise zu einem Hauptgericht zu servieren, zumal die Zubereitung recht unkompliziert ist und man sie auch länger warm halten kann. Kürbis ist schon ein wirklich schmackhaftes Gemüse kann ich da nur sagen, ich werde mich mal weiter nach Gerichten damit umsehen. Sollte ich etwas entdecken und es für gut befinden, wird man hier natürlich dann darüber lesen können. 😉

Guten Appetit

Flammkuchen mit Zwiebeln & Speck [03.09.2012]

Monday, September 3rd, 2012

Flammkuchen mit Zwiebeln & Speck / Tarte flambée with onions & bacon
Nach langer Abstinenz gab es heute mal wieder einen leckeren Flammkuchen. Dünner, knuspriger Teig, bestrichen mit einer leicht gewürzten Creme aus Sauerrahm und belegt mit milden Zwiebelringen und mageren Speck – nicht zu überladen, sondern mit – zumindest meiner Meinung nach – genau der richtigen Menge belegt. Ein echter Genuss. Muss ich bei Gelegenheit unbedingt auch mal wieder selbst machen. 😉

Schloßklausen-Schnitzel mit Pommes Frites

Sunday, July 22nd, 2012

Eigentlich wäre es zwar besser gewesen heute etwas kürzer zu treten, doch eine Einladung zum Mittagessen und der eigene Appetit machte mir dann doch einen Strich durch die Rechnung. Ziel der Einladung war das Restaurant Zur Schloßklause, einem Restaurant am Schloßtor des ehemaligen Landgrafenschlosses in Rotenburg an der Fulda.

Größere Kartenansicht
Das kleine, in einem offenen, breiten Vorhof des Schlosses gelegene Restaurant bietet sowohl innen als auch Außen zahlreiche Sitzplätze an, wobei wir uns dazu entschlossen und aufgrund des schönen, wenn auch nicht allzu warmen Wetters im Freien einen Platz zu suchen. Schnell hatten wir auch die Aufmerksamkeit einer der Servicekräfte, die uns sogleich mit Speisekarten versorgte und unsere Getränkebestellungen aufnahm. Die Speisekarte selbst erwies sich als recht übersichtlich, es fanden sich zwei Suppen, einige Schnitzelgerichte, ein Hähnchengericht, ein Salat, ein Fleischgericht mit Medaillons, zwei Angus-Steaks sowie zwei Kindergerichte darin – zusätzliche gab es noch zwei Tagesangebote die auf einer Tafel vor dem Restaurant zu lesen waren. Der Fokus lag aber eindeutig auf den Schnitzel, die wie hier in Nordhessen üblich paniert angeboten wurden und nicht – wie etwa in meiner aktuellen Heimat Bayern – ohne Panade. Nach einigem Überlegen entschied ich mich schließlich für das Schloßklausen-Schnitzel mit Salat und Pommes Frites, einer Schnitzelzubereitung die mit gemischten Pilzen, Speck und Zwiebeln serviert werden sollte. Ich war gespannt was ich da für 10,50 Euro geliefert bekommen würde. Nachdem unsere Bestellungen dann aufgenommen worden waren, begann das Warten. Die Lokalität war, es war ja Sonntag, wirklich sehr gut besucht, was sich als gut für die Betreiber, aber leider eher schlecht für uns herausstellte, da sich dadurch die Wartezeit als etwas länger erwies bevor schließlich unsere bestellten Speisen nach ca. 25 Minuten endlich serviert wurden. Während der Wartezeit wurden wir aber vom freundlichen, unaufdringlichen und aufmerksamen Personal weiterhin gut mit Getränken versorgt.

Schloßklausen-Schnitzel

Aber das Warten hatte sich wirklich gelohnt. Neben einer kleinen Salatzusammenstellung aus Krautsalat, Salatblättern, Ruccola, Paprika, Gurken und Tomaten fand sich ein großes, unter einem riesigen Berg aus fein gewürfeltem, knusprigen Speck, Austernpilze, Champignons, Saitlingen, Stockschwämmchen sowie milden, weich angebratenen Zwiebeln fand sich ein großes, zartes und dünnes Schweineschnitzel in dünner, knuspriger Panade, das ich bereits nach den ersten Bissen als überaus hochwertig meinte identifizieren zu können.

Schloßklausen-Schnitzel - CloseUp

Dazu gab es in einem separaten Schälchen eine mittlere, aber absolut ausreichende Portion knuspriger Pommes Frites, die man nicht nur mit Salz, sondern auch noch mit einer leicht pikanten Paprika-Würzmischung garniert hatte. Ein sehr leckeres und überaus sättigendes Gericht, das seinen Preis mehr als wert war. Da auch alle meine Begleiter, die verschiedene andere Gerichte aus dem Steak- und Schnitzel-Angebot gewählt hatten sich ebenfalls überaus zufrieden äußerten, kann ich das Restaurant Zur Schloßklause in Rotenburg an der Fulda also vorbehaltlos weiter empfehlen – ein weiteres gutes Ziel wenn man im schönen Waldhessen gut und schmackhaft speisen will.

Hokifilet auf Kartoffel-Bohnenpfanne [20.06.2012]

Wednesday, June 20th, 2012

Auch am heutigen Mittwoch stellte sich auf meinem mittaglichen Weg in das Betriebsrestaurant mal wieder die Frage, was sich dieses Mal für meinen für diesen Wochentag inzwischen typisch gewordenen Appetit nach Fisch- und Meeresfrüchte-Gerichten zu bieten hatte. Die traditionell-regionalen Allgäuer Käsespätzle mit Röstzwiebeln ließ ich ebenso wie den Hackbraten mit Rahmsauce und Kartoffelpüree bei Globetrotter und das heutige Sonderangebot, einem Putengeschnetzeltem mit Spargel und Kartoffeln außen vor. Und auch das Kai Tzau Fhan – Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse oder das Tha Za Rua – Gebratenes Rindfleisch mit Gemüse in Hoi-Sin-Sauce konnten mich von meiner lieb gewonnenen Traditon nicht abhalten, maximal das Gebratene Welsfilet mit verschiedenem Gemüse hätte mich vielleicht dazu bringen können, mich ein zweites Mal in Folge für ein Asia-Gericht zu entscheiden. Aber das Schonend gebratene Hokifilet auf pikanter Kartoffel-Bohnenpfanne bei Vitality klang für mich einfach besser, daher entschied ich mich letztlich für dieses Angebot und ergänzte es noch mit einem Becherchen Mandarinenquark von der Dessert-Theke.

Hokifilet an Kartoffel-Bohnenpfanne / Hoki fillet with potatoes & beans

Die Gemüsezubereitung, die aus grünen Brechbohnen, Kidneybohnen, Tomatenstücken, Zwiebeln und einigen Kräutern bestand sowie einigen kleinen, angebratenen Kartoffeln bestand, erwies sich schon mal als sehr gelungen. Zwar fanden sich vereinzelt Stiele der verwendeten Kräuter darin, aber darüber konnte man hier hinweg sehen. Dazu gab es ein in dünner Panade gebackenes Stück Hokifilet, das sich zwar grätenfrei und zart erwies, aber meiner Meinung nach ein klein wenig zu Trocken geraten war. Ob dies nun an dem erwähnten “sanften braten” gelegen hat, konnte ich nicht sicher sagen. Wie ich leider zu spät erfuhr, gab es in der Nähe der Gemüsetheke auch noch optional eine helle Rahmsauce, doch dazu war es nun schon zu spät. Einzig die Portionsgröße ließ etwas zu wünschen übrig, dafür erwies sie sich mit gerade mal 458kcal als angenehm leicht. Da konnte auch der kleine Becher Mandarinenquark mit seinen zahlreichen Fruchtstücken und der Garnitur aus Erdbeere und Mandarine nicht mehr allzu viel verderben.
Die Aufstellung einer Beliebtheitsskala fiel mir heute mal wieder ziemlich schwer, da die Geschmäcker der andere sich breit über das gesamte Spektrum des Angebotes. Dennoch würde ich den Asia-Gerichten mit knappen Vorsprung den ersten Platz zubilligen, knapp gefolgt von den Käsespätzle auf Platz zwei und dem Hackbraten auf Platz drei. Den vierten Platz teilten sich schließlich das Putengeschnetzelte und das Hokifilet, bei denen ich keinen klaren Favoriten ausmachen.

Mein Abschlußurteil:
Hokifilet: +
Kartoffel-Bohnenpfanne: ++
Mandarinenquark: ++

Gnocchi mit Ruccola & gedünsteten Kirschtomaten [11.06.2012]

Monday, June 11th, 2012

Zwar klangen auch die asiatischen Gerichte wie Nasi Goreng – Gebratener Gorengreis mit verschiedenen Gemüsesorten nach Peking Art sowie Goeng Phet Yuk – Schweinefleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce durchaus verlockend, doch mir war heute mal wieder mehr nach einem regulären Gericht. Und obwohl sowohl die traditionell-regionale Gebratene Hähnchenbrust mit Tomaten und Mozzarella überbacken mit Thymiansauce und Penne Rigate als auch die Griechischen Bifteki mit Tzatziki, frischen Zwiebeln und Gemüsereis beide nicht besonders kalorienreich klangen, entschied ich doch für die noch leichter erscheinenden, vegetarischen Gnocchi mit Ruccola und gedünsteten Kirschtomaten aus der Sektion Vitality – denn immerhin hatte ich am Wochenende mehr als nötig geschlemmt. Dazu gesellte sich noch ein kleiner Becher Aprikosenquark auf mein Tablett.

Gnocchi mit Ruccola & gedünsteten Kirschtomaten

Das einzige was ich an diesem Gericht ein bisschen kritisieren müsste wären die sehr “stengeligen” Ruccolablätter, die über einen langen Stiel, aber eher wenig eigentliches Blattwerk verfügten. Damit hören die negativen Punkte aber schon auf, denn sowohl die gut durchgekochten Gnocchi also auch die mit ein paar Zwiebeln zusammen butterweich gedünsteten Kirschtomaten sowie die großzügige Portion geriebenen Parmesans zur Garnitur gaben keinen Grund zum Meckern. Und sogar die Sättigungsdauer erwies sich für ein vegetarisches Gericht als angenehm lang, wobei das Ganze mit gerade mal 513kcal zu Buche schlug. Da war auch noch der feste, mit zahlreichen Fruchtstücken versehene Fruchtquark absolut tragbar, ohne dass meine Kalorienbilanz allzu sehr nach oben getrieben wurde.
Die Aufstellung einer Allgemeinen Beliebtheitsskala gestaltete sich heute mal recht schwierig, da sich sowohl die Bifteki als auch die gebratene Hähnchenbrust sich großer Beliebtheit. Als ich selbst mein Essen holte, schien die Hähnchenbrust auf Platz eins zu tendieren, doch als ich den Speisesaal verließ schien die Vorliebe wieder eher zugunsten der Bifteki verschoben zu haben. Daher würde ich sagen dass diese Gerichte sich heute den ersten Platz teilen. Auf Platz zwei folgten dann die Asia-Gerichte, aber nur ganz knapp vor den Gnocchi auf Platz vier, die sich für ein vegetarisches Gericht ungewohnt großer Beliebtheit erfreuten. Hätte man die Bifteki oder die Hähnchenbrust mit Pommes Frites serviert, wäre das Ergebnis bestimmt viel eindeutiger zugunsten dieses Angebots ausgefallen.

Mein Abschlußurteil:
Gnocchi: ++
Gedünstete Kirschtomaten: ++
Ruccola: ++
Aprikosenquark: ++