Griechische Bifteki mit frischen Zwiebeln, Tzatziki & Djuvecreis [17.07.2017]

Die Gemüsepaella im Abschnitt Vitality auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurant sah auf jeden Fall schon mal nicht nach etwas aus, mit dem ich mich anfreunden konnte. Und auch die Asia-Gerichte wie Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse oder Gebratenes Hühnerfleisch mit Thaigemüse in Austernsauce sprachen mich nicht so wirklich an. Blieben also noch die Griechischen Bifteki mit frischen Zwiebeln, Tzatziki und Djuvecreis bei Globetrotter und der Abgebräunte Leberkäse mit Spiegelei und Röstkartoffeln bei Tradition der Region. Kurz liebäugelte ich zwar mit dem Leberkäse, entschied mich dann aber doch für die Bifteki, die mir dem sommerlichen Wetter angemessener erschienen. Dazu gesellte sich noch ein Schälchen Krautsalat aus dem heutigen Angebot der Salattheke.

Greek bifteki with fresh onions, tzatziki & tomato rice / Griechische Bifteki mit frischen Zwiebeln, Tzatziki & Djuvecreis

Als die allerbeste Wahl erwiesen sich die Bifteki heute leider nicht. Die mit Schafskäse versetzten, würzigen Rindfleischfrikadellen selbst waren etwas knusprig geraten und abgesehen vom Kern daher auch etwas trockener. Hier half zwar das mit Kräutern und Gurkenstreifen, allerdings knoblauchlose Tzatziki zwar etwas ab, aber das habe ich hier auch schon besser erlebt. Und auch der mit Erbsen und Paprika versetzten Tomatenreis erschien heute etwas trockener als sonst. Einzig an den frischen Zwiebeln und am Krautsalat gab es absolut nichts auszusetzen. Da wäre ich vielleicht doch besser mit dem Leberkäse bedient gewesen. Aber hinterher ist man ja immer schlauer. 😉
Beim Rennen um den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala des Tages zeichnete sich ein sehr enges Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Leberkäse und Bifteki ab. Ich musste sehr genau hinsehen und auch die Tabletts in den Rückgabewagen prüfen, um mich letztlich für die Bifteki als knappen Sieger entscheiden zu können. Nach dem somit zweitplatzierten Leberkäse folgten die Asia-Gerichte auf dem dritten Platz und die vegetarische Gemüsepaella schließlich auf Platz vier.

Mein Abschlußurteil:
Bifteki: +
Frische Zwiebeln: ++
Tzatziki: +
Djuvecreis: +
Krautsalat: ++

Cevapcici mit Djuvecreis, frischen Zwiebeln & Ajvar [05.07.2017]

Eigentlich ist in unserem Betriebsrestaurant der Mittwoch ja, ähnlich wie der Freitag, ein traditioneller Fischtag. Und mit einem Kabeljau in der Folie gegart mit Olivenkartoffeln und Tomaten-Fenchelragout stand im Bereich Vitality auch ein durchaus verlockendes Gericht dieser Art auf der Speisekarte. Allerdings wurde ich von der Aussage einer Kollegin, die meinte dass in Alufolie gegarter Fisch ungesund wäre, etwas verunsichert. Daher ließ ich meine Blicke noch etwas weiter schweifen und entdeckte dabei neben den Spinat-Ricotta-Tortellini mit Tomatensugo und Mozzarella bei Tradition der Region sowie den Gebratenen Mienudeln mit verschiedenem Asiagemüse in Hoi Sin Sauce und Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce an der Asia-Thai-Theke schließlich auch die Cevapcici mit Djuvecreis, frischen Zwiebeln und Ajvar im Bereich Globertrotter. Mit diesem Gericht schien man nichts falsch machen zu können. Dazu gesellte sich noch ein Schüsselchen Krautsalat von der Salattheke.

Cevapcici with tomato rice, fresh onions & ajvar / Cevapcici mit Djuvecreis, frischen Zwiebeln & Ajvar

Und ich sollte mich nicht geirrt haben, denn die Cevapcici in Form von genau abgezählten sechs Hackfleischröllchen pro Portion erwiesen sich entgegen des ersten visuellen Eindrucks als angenehm locker, saftig und gut gewürzt. Gemeinsam mit den Zwiebeln und dem – leider nur milden, aber dennoch angenehm fruchtigen – Ajvar eine sehr leckere Sache. Und auch an mit Paprikastückchen und einigen Erbsen versetzten Djuvecreis, dem man eine leicht tomatige Note gegeben hatte, gab es nichts auszusetzen. Ebenso wenig konnte ich mich über den knackigen Krautsalat beschweren, der eine überaus passende Beilage zum Hauptgericht bildete. Ich war mit meiner Entscheidung sehr zufrieden.
Und auch bei den anderen Gästen erfreuten sich die Cevapcici großer Beliebtheit und konnten sich mit deutlichem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala des heutigen Tages sichern. Auf Platz zwei sah ich die Spinat-Ricotta-Tortellini, gefolgt von den Asia-Gerichten auf Platz drei und schließlich dem Kabeljau auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Cevapcici: ++
Frische Zwiebeln: ++
Djuvecreis: ++
Ajvar: ++
Krautsalat: ++

Holzfällersteak mit Röstzwiebeln & Country Potatoes [27.06.2017]

In der Nacht hatte es geregnet und dadurch war die sommerlichen Temperaturen heute glücklicherweise etwas zurückgegangen, was sich auch auf meinen Appetit auswirkte. Wäre es weiter so heiß gewesen, hätte ich vielleicht bei dem Pikanten Kichererbsencurry aus dem Abschnitt Vitality oder aber beim Bunten Sommersalat mit Camembert und Preiselbeeren bei Globetrotter zugegriffen, oder auch die Knusprige Frühlingsrolle oder dem Gebackenen Seelachs mit Thaigemüse in Austernsauce an der Asia-Thai-Theke zugesprochen, so aber wählte ich doch recht kurzentschlossen das Holzfällersteak – Gebratenes Schweinenackensteak mit Country Potatoes, Bratensoße und Röstzwiebeln aus dem Abschnitt Tradition der Region. Passendes Gemüse oder einen Salat konnte ich aber leider heute nicht entdecken.

Pork steak with roast onions & country potatoes / Holzfällersteak mit Röstzwiebeln & Country

Wie es bei Nackensteaks üblich ist, war auch dieses etwas durchwachsen, aber insgesamt war es ein qualitativ mehr als nur akzeptables Stück Schweinefleisch. Gemeinsam mit den wohl eher geschmorten als gerösteten Zwiebeln und der dunklen, kräftigen wenn auch etwas dünnflüssigen Bratensauce ein schmackhafter, wenn auch nicht gerade leichter Genuss. Und auch die knusprigen, heißen Country Potatoes, die man in großzügig bemessener Portion als Sättigungsbeilage hinzugefügt hatte, passten gut in das geschmackliche Gesamtkonzept einer deftigen Mittagsspeise, so wie ich sie mag.
Auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich heute das Holzfällersteak und der Salat mit Camembert ein sehr enges Kopf-an-Kopf-Rennen um den ersten Platz. Mit sehr kleinem Vorsprung und konnte sich aber schließlich das Steak durchsetzen und den Salat mit gebackenen Käse auf einen guten zweiten Platz verweisen. Den dritten Platz belegten die Asia-Gerichte und auf Platz vier folgte schließlich das Kichererbsen-Curry.

Mein Abschlußurteil:
Holzfällersteak: ++
Schmorzwiebeln: ++
Bratensauce: +
Country Potatoes: ++

Griechische Bifteki mit frischen Zwiebeln, Tzatziki & Tomatenreis [19.06.2017]

Am heutigen Montag fanden sich auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants mal wieder ausschließlich altbekannte Standard-Gerichte. Bei Vitality gab es Chililinsen mit Reis, bei Tradition der Region Canneloni mit Tomatensoße und Käse gratiniert, bei Globetrotter Griechische Bifteki mit frischen Zwiebeln, Tzatziki und Tomatenreis und an der Asia-Thai-Theke Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse sowie Gebratenes Hühnerfleisch mit Thaigemüse in Austernsauce. Zwar überlegte ich kurz, ob ich nicht mal wieder die Canneloni testen sollte, griff aber dann doch wieder zu den von mir so geschätzten Bifteki.

Greek bifteki with fresh onions, tzatziki & tomato reis / Griechische Bifteki mit frischen Zwiebeln, Tzatziki & Tomatenreis

Die mit Schafskäse versetzten Rindfleischfrikadellen, die Bifteki, waren heute zum teil recht knusprig gebraten, aber das änderte nichts daran dass sie auch heute schön saftig und würzig geraten waren. Das Tzatziki war mal wieder eher Kräuterquark, denn wenn überhaupt Knoblauch darin zu finden war, dann nur in homöopathischen Mengen – aber das ist ja schon bekannt, man nimmt ja leider zu viel Rücksicht auf die anderen Kollegen. 😉 Es reichte aber trotzdem aus um die Reis und Bifteki nicht zu trocken erscheinen zu lassen. Der Tomatenreis schließlich war heute sehr locker und körnig geraten, besaß aber ein leicht tomatiges Aroma, so wie ich es erwartet hatte. Gemeinsam mit den knackigen frischen Zwiebeln wie üblich ein einfaches und schmackhaftes Mittagsgericht. Ich war auf jeden Fall zufrieden.
Und auch bei den anderen Gästen erfreuten sich die Bifteki heute mal wieder großer Beliebtheit und konnten sich auch heute den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei sah ich die Asia-Gerichte, die aber nur hauchdünn vor den Canneloni auf dem dritten Platz lage. Ihnen folgten, somit viertplatziert, die Chililinsen mit Reis.

Mein Abschlußurteil:
Bifteki: ++
Frische Zwiebeln: ++
Tzatziki: ++
Tomatenreis: ++

Scholle Finkenwerder Art mit Speck & Zwiebeln [09.06.2016]

Auf der Speisekarte im Intranet hatte ich im Bereich Globetrotter eigentlich eine von der üblichen Scholle mit Remoulade geosen, doch als ich den Speiseraum betrat, wartete man dort mit einer kleinen Überraschung auf, denn man hatte die übliche panierte TK-Scholle d eine Scholle Finkenwerder Art mit Speck und Zwiebeln, dazu Röstkartoffeln ersetzt. Ich hätte zwar wahrscheinlich sowieso zum Fischgericht gegriffen, denn weder die Spinat-Ricotta-Tortellini mit Bärlauchpesto und Kirschtomaten noch die Gefüllten PFankuchen mit Vanillesauce und Kirschkompott oder die Asia-Thai-Angebiote wie Gebratene Bandnudeln mit asiatischem Gemüse und Kokosmilch und San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce reizten mich besonders. Aber etwas neues auszuprobieren versüßte mein heutiges Mittagsmahl natürlich ungemein. Normalerweise kommen an eine Scholle Finkenwerder Art zwar meines Wissens noch Garnelen, aber ich hoffte auch so auf ein Mittagsgericht, das sich von dem üblichen Essenstrott etwas abhob. An der Ausgabe wurde die Scholle noch zusätzlich mit einem großzügigen Löffel Fett oder geschmolzener Butter garniert. Dazu nahm ich mir noch etwas Blumenkohl aus dem heutigen Angebot der Gemüsetheke.

Plaice "Finkenwerder Style" with bacon & onions / Scholle Finkenwerder Art mit Speck & Zwiebeln

Als ich mir am unteren, schmalen Ende der mit Haut gebratenen Scholle ein kleines Stück abgeschnitten und zum Munde gef+hrt hatte, erwartet mich beim ersten Kauen erst einmal eine üble Überraschung: Gräten über Gräten. Gut, normalerweise muss man bei Fisch damit ja rechnen, aber ich bin durch die vorverabeiteten, paierten TK-Fischgerichte, die man hier sonst serviert bereits etwas verwöhnt gewesen, da man dort üblicherweise keine Gräten mehr darin findet. Doch dies war offensichtlich ein frisches Fischfilet und darin finden sich nun einmal diese kleinen Fischknochen zuhauf. Zum Glück wurde es weniger, je weiter man sich zur Mitte des Fisches hin arbeitete. Und das Fischfilet erwies sich als wirklich sehr gelungen und nur ganz leicht trocken. Das war wahrscheinlich auch der Grund, warum man etwas Fett dazu gegeben hatte. Und die Mischung aus weich gedünsteten, milden Zwiebeln und kleinen Schinkenwürfeln passte überaus gut dazu. Ebenso bildeten die Röstkartoffeln eine überaus passende Sättigungsbeilage. Nur beim Blumenkohl war ich letzlich nicht ganz zufrieden, denn er war nur sehr grob, fast lieblos zerteilt und leider schon stark abgekühlt. Hier muss ich leider ein wenig in der Bewertung abziehen. Ansonsten aber, trotz der Gräten, ein wirklich gelungenes Mittagsmahl. Sollte es noch einmal angeboten werden, würde ich vorbehaltlos erneut zugreifen.

Mein Abschlußurteil:
Scholle: ++
Finkenwerder Garnitur: ++
Röstkartoffeln: ++
Blumenkohl: +