Einfache Meeresfrüchte-Paella – das Rezept

Nachdem ich mich vor einiger Zeit ja schon einmal an einer Weichweizen-Paella versucht hatte, wollte ich mich heute nun an eine “echte” Paella mit Meeresfrüchten und Reis heran wagen. Rezepte für dieses spanische oder sollte besser valencianische Nationalgericht (denn Paella stammt ja ursprünglich aus der Gegend um Valencia) gibt es ja wie Sand am Meer, ich entschied mich schließlich für diese einfache und was die Kalorien angeht etwas leichtere, aber auch sehr leckere Zubereitung, die ich nun hier einmal in gewohnter Form kurz vorstellen möchte.

Was brauchen wir also für 2-3 Portionen?

150g feine grüne Bohnen
01 - Zutat grüne Bohnen / Ingredient green beans

1 mittlere rote Paprikaschoten (ca. 200g)
02 - Zutat rote Paprika / Ingredient red bell pepper

1 mittlere Zwiebel (ca. 50g)
03 - Zutat Zwiebel / Ingredient onion

1-2 Zehen Knoblauch
04 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

2 Tomaten (zusammen ca. 150-200g)
05 - Zutat Tomaten / Ingredient tomatoes

200g Risotto-Reis
06 - Zutat Risotto-Reis / Ingredient risotto rice

300g Meeresfrüchte (TK)
07 - Zutat Meeresfrüchte / Ingredient seafood

1 Döschen Safran-Fäden (0,1g)
08 - Zutat Safran / Ingredient saffron

3 EL Olivenöl
09 - Zutat Olivenöl / Inrgedient olive oil

400ml Gemüsebrühe
10 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable stock

1/3 – 1/2 Bund Petersilie (6-8 Stiele)
11 - Zutat Petersilie / Ingredient parsley

1 Bio-Zitrone
12 - Zutat Bio-Zitrone / Ingredient lemon

sowie etwas Salz & Pfeffer zum würzen

Beginnen wir nun damit, die Bohnen gründlich zu waschen
13 - Bohnen abspülen / Clean beans

und sie dann zu “putzen”. Früher hätte das bedeutet, dass man auch den Faden an der “Naht” der Bohne hätte abziehen müssen, doch bei modernen Sorten reicht es glücklicherweise aus einfach die Enden abzuschneiden. Größere Bohnen halbieren wir am besten gleich noch einmal.
14 - Bohnen schneiden / Cut beans

Anschließend kochen wir sie für mindestens 10 Minuten in Salzwasser.
15 - Bohnen kochen / Cook beans

Während die Bohnen kochen, können wir uns schon einmal um die anderen Zutaten kümmern. Wir schälen also die Zwiebel und zerkleinern sie dann – ich nutzte hierzu meine handbetriebene Maschine, wer so etwas nicht besitzt kann natürlich auch gerne auf das klassische würfeln der Zwiebel mit dem Messer zurückgreifen.
16 - Zwiebel zerkleinern / Cut onion

Außerdem waschen wir die Paprika, entkernen sie und schneiden sie dann in dünne Streifen.
17 - Paprika in Streifen schneiden / Slice bell pepper

Bei den Tomaten entfernen wir, nachdem wir sie ebenfalls gewaschen haben (man weiß ja nie wer das Gemüse im Supermarkt bereits angefasst hat), die Stielansätze
18 - Stielansatz entfernen / Remove stalk

und schneiden sie in kleine Stücke.
19 - Tomate würfeln / Dive tomatoes

Sind die Bohnen dann fertig gekocht, gießen wir sie in ein Sieb, schrecken sie kurz mit kaltem Wasser ab und lassen sie dann abtropfen.
20 - Bohnen abschrecken / Drain beans

Den Safran geben wir anschließend in ein Schälchen mit 2 Esslöffeln lauwarmen Wassers und lösen ihn darin etwas auf.
21 - Safran auflösen / Dissolve saffron

In einer großen Pfanne bringen wir anschließend die 3 Esslöffel Olivenöl auf Betriebstemperatur,
22 - Olivenöl erhitzen / Heat up olive oil

dünsten die Zwiebel darin an
23 - Zwiebeln andünsten / Braise onions lightly

und geben wenig später auch das Knoblauch hinzu, welches wir ebenfalls andünsten.
24 - Knoblauch addieren / Add garlic

Kurz darauf können wir dann auch die Paprikastreifen mit in die Pfanne geben
25 - Paprika mit anbraten / Roast bell pepper slices

und braten sie für einige Minuten mit bis sie etwas Farbe bekommen. Dabei können wir alles auch schon einmal mit ein wenig Salz und Pfeffer würzen.
26 - Mit Salz & Pfeffer würzen / Taste with salt and pepper

Sind die Paprikastreifen gut angebraten, geben wir dann auch den Risotto-Reis in die Pfanne
27 - Reis dazu geben / Add rice

und braten ihn ebenfalls kurze Zeit mit an bis er glasig wird.
28 - glasig anbraten / stir-fry rice

Dann gießen wir etwa 1/3 der Gemüsebrühe mit dazu
29 - etwas Brühe angießen / Add some broth

und lassen sie einkochen / verdunsten
30 - einkochen lassen / simmer

um dann ein weiteres Drittel der Gemüsebrühe hinzuzufügen
31 - Brühe addieren / Add more broth

und anschließend die Meeresfrüchte mit in die Pfanne zu geben.
32 - Meeresfrüchte hinzufügen / Add seafood

Alles lassen wir nun kurz aufkochen
33 - aufkochen lassen / heat up

und dann auf leicht reduzierter Stufe für 10 Minuten vor sich hin köcheln, wobei wir es gelegentlich umrühren.
34 - köcheln und umrühren / Simmer and stir

Nach zehn Minuten geben wir schließlich auf das verbleibende drittel Gemüsebrühe hinzu,
35 - Rest Brühe hinzufügen / Add remaining broth

addieren den Safran
36 - Safran hinzufügen / Add saffron

und geben schließlich auch noch die gestückelten Tomaten
37 - Tomaten addieren / Add tomatoes

und die gekochten grünen Bohnen hinein
38 - Bohnen beigeben / Add beans

Für weitere acht bis zehn Minuten lassen wir das Ganze dann weiter vor sich hin köcheln, wobei wir auch hier das gelegentlich umrühren nicht vergessen sollten.
39 - Köcheln lassen / simmer

In der Zwischenzeit können wir dann auch die Petersilie waschen und trocken schütteln
40 - Petersilie waschen / Wash parsley

um anschließend die Blättchen von den Stielen abzuzupfen und sie fein zu zerhacken.
41 - Petersilie zerkleinern / Hackle parsley

Außerdem können wir noch unsere Bio-Zitrone in Spalten schneiden.
42 - Zitrone schneiden / Cut lemon

Kurz vor Garende schmecken wir das Gericht schließlich noch einmal mit Salz & Pfeffer ab
43 - Mit Salz & Pfeffer abschmecken / Taste with salt & pepper

und heben schließlich noch die gehackte Petersilie unter.
44 - Petersilie unterheben / Fold in parsley

Dann brauchen wir es nur noch einmal kurz probieren
45 - Probieren / Try

und wenn es uns geschmacklich zusagt gemeinsam mit den Zitronenspalten servieren.
46 - Meeresfrüchte-Paella / Seafood paella - Serviert

Ich hatte zwar damit gerechnet, dass der Reis durch das Safran noch etwas gelblicher wird, aber dazu hätte ich wohl noch Kurkuma verwenden müssen. Von dieser nicht erfüllten Erwartungshaltung aber einmal abgesehen war ich überaus zufrieden mit diesem Paella-Gericht. Die Meeresfrüchte aus Garnelenschwänzen, Tintenfischen und Miesmuschelfleisch passten geschmacklich wunderbar zu der Gemüsezusammenstellung aus grünen Bohnen, Tomaten und Paprikstreifen und harmonierten auch prächtig mit dem gut durchgekochten, durch das Safran sowie Salz und Pfeffer angenehm würzigen Risottoreis. Garniert mit dem Saft der Zitrone ein wahrer Genuss – ich war mit dem Ergebnis sehr zufrieden.

47 - Meeresfrüchte-Paella / Seafood paella - CloseUp

Werfen wir abschließend natürlich noch einen Blick auf die Nährwerte. Meiner Kalkulation nach liegt der komplette Pfanneninhalt bei 1300kcal, teilen wir es auf 2 Portionen auf – was jedoch recht große Portionen wären – lägen wir bei 650kcal pro Portion. Bei der realistischeren Aufteilung auf drei Portionen kämen wir auf 433kcal pro Portion. Für ein so mächtiges und dank des Reis auch angenehm sättigendes Hauptgericht ist das wie ich finde ein mehr als akzeptabler Wert.
Auch wenn es sich hier nur um eine einfache Variante der Paella handelt, kann ich das Rezept mal wieder vorbehaltlos weiter empfehlen. Das soll aber natürlich nicht heißen dass ich nicht bei Gelegenheit auch mal eine andere Variante ausprobiere – dazu ist meine Neugier nach neuen Geschmackserlebnissen einfach zu groß… ;-)

In diesem Sinne: Guten Appetit

Weichweizen-Paella mit Shrimps, Muscheln & Rotbarsch – das Rezept

Am heutigen Sonntag war mir der Appetit nach etwas mit Fisch und Meeresfrüchten und daher entschloss ich mich dazu mal eine Paella zu machen. Jedoch keine gewöhnliche Paella mit Reis sondern eine Variation mit Weichweizen, auch Ebly genannt. Neben reichlich Gemüse fügte ich außerdem Rotbarschfilet, Muscheln und Shrimps mit hinzu. Zwar war ich nicht sicher ob das Ganze gelingen würde, da ich hier einfach verschiedene Rezepte die in diese Richtung gingen nach eigenem Gutdünken kombinierte, doch das Ergebnis konnte ich einfach nur als sehr gelungen bezeichnen – daher möchte ich es nicht versäumen das so entstandene Rezept Rezept hier kurz vorzustellen.

Was benötigen wir also für 2 Portionen?

125-150g Weichweizen (Ich hatte noch welchen im Kochbeutel vorrätig)
01 - Zutat Weichweizen

200-250g Rotbarschfilet
02 - Zutat Rotbarschfilet

100g Shrimps (Garnelen)
03 - Zutat Shrimps

1 kleine Dose Muscheln in Knoblauchsauce (115g)
04 - Zutat Muscheln in Knoblauchsauce

1 kleine Zucchini
05 - Zutat Zucchini

2 kleine oder 1 große Möhre
06 - Zutat Möhren

1 kleine Paprika
07 - Zutat Paprika

1 kleine Zwiebel
09 - Zutat Zwiebel

1 kleine Dose Champignons (200g)
08 - Zutat Champignons

1 kleine Dose Brechbohnen (200g)
10 - Zutat Brechbohnen

zum Würzen Salz, Curry, Pfeffer und Zitronensaft
11 - Zutat Gewürze

sowie etwas Olivenöl zum anbraten

Zuerst kochen wir nun den Weichweizen gemäß Packungsbeschreibung in etwas Salzwasser.
12 - Weichweizen kochen

Während dieser kocht, wenden wir uns dem Gemüse zu und bereiten es vor. Dazu schälen wir die Möhren
13 - Karotte schälen

und raspeln sie mit Hilfe einer Küchenreibe (oder Maschine) sehr fein.
14 - Karotte fein reiben

Die Zucchini waschen wir und raspeln sie etwas grober.
15 - Zucchini grob reiben

Außerdem entkernen wir die Paprika und schneiden sie klein,
16 - Paprika fein würfeln

würfeln die Zwiebel sehr fein
17 - Zwiebel fein würfeln

und vierteln oder halbieren, je nach Größe, die Champignons.
18 - Champignons vierteln

Sobald der Weichweizen fertig gekocht ist, befreien wir ihn aus dem Kochbeutel und stellen ihn erst einmal bei Seite.
19 - Weichweizen beiseite legen

Außerdem zerteilen wir das Rotbarschfilet in mundgerechte Stücke und bestreuen es mit etwas Salz sowie einem Spritzer Zitronensaft.
20 - Fisch würfeln und Salzen

In einer großen Pfanne schwitzen wir nun die Zwiebelstücke mit etwas Olivenöl an
21 - Zwiebeln anschwitzen

und geben dann die Paprikastücke hinzu, die wir einige Minuten mit anbraten.
22 - Paprika mit anbraten

Anschließend geben wir die grob gerieben Zucchini
23 - Zucchini addieren

und die fein geriebenen Möhren mit in die Pfanne.
24 - Karotten hinzu geben

Wenig später folgen die Champignons
25 - Champignons rein

und die Brechbohnen.
26 - Bohnen dazu

Alles lassen wir nun einige Minuten gut durchbraten und würzen es dabei mit Pfeffer, Salz und Curry.
27 - Würzen

Schließlich geben wir noch den Weichweizen hinzu
28 - Weichweizen beigeben

und vermengen diesen gut mit dem Gemüse. Dann drehen wir die Platte auf eine niedrige Stufe herunter.
29 - Gut verrühren

In einer weiteren, kleineren Pfanne braten wir nun die Muscheln in etwas Öl an und gießen dabei etwas der Knoblauchmarinade aus der Dose mit hinzu.
30 - Muscheln anbraten

Dann geben wir das Rotbarschfilet
31 - Rotbarsch mit rein

und wenig später auch die Shrimps mit hinzu.
32 - Shrimps dazu

Beim braten entsteht etwas Flüssigkeit in der Pfanne und wir braten unter gelegentlichem Umrühren nun alles
33 - Flüssigkeit entsteht

bis diese Flüssigkeit vollständig eingekocht ist.
34 - Flüssigkeit eingekocht

Dann geben wir Fisch und Meeresfrüchte zu der Weichweizen-Gemüse-Mischung
35 - Meeresfrüchte hinzu geben

und heben es unter, wobei wir die Pfanne wieder auf eine mittlere Stufe hochschalten.
36 - Gut unterheben

Anschließend probieren wir alles
38 - probieren

und schmecken es noch einmal mit Salz, Pfeffer, Curry und einem Spritzer Zitronensaft ab.
37 - nachwürzen

Dann bleibt nichts mehr zu tun als das Gericht zu servieren.
39 - Weichweizen-Paella / Soft wheat paella - Serviert

Eine wirklich sehr gelungene Paella wie ich bereits nach den ersten Bissen feststellen durfte. Die Mischung aus Fisch und Meeresfrüchten harmonierte Geschmacklich wie ich fand wunderbar mit den verwendeten Gemüsesorten und natürlich dem Zartweizen als Sättigungsbeilage. Abgerundet wurde alles schließlich durch Salz, Pfeffer und natürlich vor allem dem Curry und dem Spritzer Zitronensaft.

40 - Weichweizen-Paella / Soft wheat paella - CloseUp

Ein wirklich leckeres und auch recht schnell zubereitetes Gericht, das mit ca. 1200kcal für alles, also 600kcal pro Portion auch absolut im Rahmen für einen leichten Mittags- oder Abendgenuss ist.

In diesem Sinne: Guten Appetit

Gemüse-Paella [16.11.2010]

Nach dem vorzüglichen Essen am gestrigen Abend hatte ich heute nicht allzu großen Appetit. In der Asia-Ecke lockten heute u.a. Gaeng Keaw Wan Pak Taohoo – Gebratenes Tofu mit frischem Gemüse in scharfem grünen Curry und Gai Pad King – Gebratene Hähnchenfleischstreifen mit frischem Gemüse, Ingwer und Pilzen (welches ich hier schon mal verzehrt hatte) – aber irgendwie war mir heute nicht nach Asiatischen. Und das traditionell-regionale Cordon Bleu vom Schwein mit Pommes Frites sowie das Globetrotter-Gericht in Form von Coq auf Vin – Geschmorte Hähnchenkeule in Rotweinsauce auf Tagliatelle, welche ich hier, hier und hier bereits genossen hatte, erschien mir beides zu massig. So fiel meine Wahl also auf das heutige Vitality-Gericht in Form von vegetarischer Gemüse-Paelle, ein Gericht welches ich hier bereits in fast gleicher Form verzehrt hatte. Auf Nachtisch oder ähnliches verzichtet ich aber.

Gemüse Paella / Paelle with vegetables

Zwischen reichlich Curcuma-Reis fanden sich hier eine pikant gewürzte Auswahl an verschiedenen Gemüsesorten. Ich entdeckte Zucchini, Karotten, Erbsen, geschälte Tomaten, Paprika in rot, grün und gelb sowie Frühlingszwiebeln, zweifle aber nicht daran dass sich noch mehr darin befand. Auch wenn es sich hier um ein rein vegetarisches Gericht handelte, muss ich sagen dass es sowohl sättigend als auch sehr schmackhaft war. Und bei gerade mal 358kcal oder 10 WW ProPoints brauchte ich mir auch was die Nährwerte angeht keine Sorgen zu machen.
Bei den anderen Kantinengästen lag natürlich – wie nicht anders erwartet – das Cordon bleu ganz deutlich vorn auf der Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgte heute der Coq au Vin, dann kamen die Asia-Gerichte und schließlich die Gemüse-Paella. Dazu kamen natürlich noch die Salat-Esser und einige Leute die sich Sushi bestellt hatten. Ich bereute meine Entscheidung für das vegetarische Paella-Gericht zu keinem Zeitpunkt – auch wenn so einen Kantinenessen natürlich nicht an das heran kommt was ich gestern Abend verzehren durfte. ;-)

Mein Abschlußurteil:
Gemüse-Paella: ++

Kurztest Iglo Hähnchen Paella

Beim gestrigen Einkauf im hiesigen Rewe-Markt entdeckte ich im Tiefkühlregal ein weiteres TK-Gericht, dieses Mal jedoch nicht von Frosta sondern von Iglo. Der 500g Beutel Iglo Viva Espana Hähnchen Paella kostete gerade mal 2,99 Euro, etwas weniger als ein vergleichbares Frosta Produkt. Da musste ich natürlich gleich zuschlagen. Der Hersteller Iglo wirbt auch hier mit den Worten “ohne Geschmacksverstärker” und “ohne Aromazusätze”. Außerdem sollen noch Vitamin A und Vitamin C im Gericht sein – aber gerade letzteres halte ich für reines Marketing, da mit Gemüse auch immer automatisch Vitamine im Gericht zu finden sind. Aber genug nun der Vorrede, schauen wir uns mal an was wir da erworben haben.

01 - Iglo Hähnchen Paella - Packung vorne
Packung vorne

02 - Iglo Hähnchen Paella - Packung hinten
Packung hinten

Der Beutelinhalt besteht laut Herstellerangaben aus vorgegartem Kurkuma-Reis (38%), vorgagartem Hähnchenbrustfilet (16%), Zwiebeln, Zuckermais Erbsen und Paprika (36%) sowie pflanzlichem Fett, Wasser, Gewürzen, Gemüsebrühe und Tomatenpulver, was dann rein rechnerisch die verbleibenden 10% ausmachen müsste.
Für die Zubereitung werden auf den Rückseite des Beutels zwei Wege angegeben: Zum einen in der Mikrowelle und zum anderen in der Pfanne. Ich entschied mich natürlich für die Pfanne, ich halte das für die schmackhaftere und bessere Methode.
Um die Iglo Hähnchen Paella so zuzubereiten, geben wir zuerst 1 bis 2 EL Wasser in die Pfanne.

03 - Iglo Hähnchen Paella - Wasser in Pfanne
Wasser in Pfanne geben

Anschließend fügen wir den tiefgefrorenen Beutelinhalt hinzu. Mir fiel auf dass man die Zwiebelstücke hier deutlich, vor allem aufgrund ihrer Maserung, als solche erkannte – eine Beobachtung die mir bei Frosta-Gerichten so noch nicht gelungen ist.

04 - Iglo Hähnchen Paella - Beutelinhalt in Pfanne
Beutelinhalt in Pfanne geben

Das ganze erhitzen wir dann auf höchster Stufe und bei gelegentlichen umrühren damit nichts anbrennt. Was mir sofort auffiel als die Pfanne Betriebstemperatur erreicht hatte war die Tatsache dass sich eine rote Masse von den Fleischstücken löste. Hier hatte der Hersteller wohl eine Art Tomatensauce an den Hähnchenbrustfilets eingefroren, die sich nun von diesen wieder trennte und mit dem Rest des Beutelinhalts vermischte. Eine gute Idee wie ich fand.

05 - Iglo Hähnchen Paella - Sauce löst sich
Sauce löst sich vom Hähnchen

Ist alles gut angebraten, schalten wir die Herdplatte auf halbe Stufe hinunter und garen das ganze für ca. 10 Minuten fertig. Iglo gibt hier 5-10 Minuten an.

06 - Iglo Hähnchen Paella - garen
Garen

Ich verließ mich wie meistens hier mehr auf mein Bauchgefühl als auf die Uhr. Nachdem ich meinte das alles fertig war, servierte ich mir das Gericht schließlich.

07 - Iglo Hähnchen Paella - fertiges Gericht
Fertiges Gericht

Wie ich bereits nach den ersten Bissen feststellen durfte, braucht sich Iglo hier keinesfalls vor dem Platzhirsch Frosta zu verstecken. Auch in diesem Beutel steckte ein schmackhaftes und leckeres Fertiggericht. Die Hähnchenbrustfilets erwiesen sich als saftig und so gut wie nicht trocken, das Gemüse schmeckte frisch und war angenehm knackig. Nur hätte ich mir die Sauce noch etwas herzhafter gewünscht als sie wirklich war – für den mitteleuropäischen Geschmack mag diese Sauce zwar in Ordnung sein, aber ein wenig mehr Schärfe hätte aus meiner Sicht keinesfalls geschadet.

Schauen wir uns wie immer natürlich auch hier noch einmal kurz die Nährwerte an:

Nährwerte:
  100g 500g
(Beutel)
Brennwert: 633 kj
151 kcal
3165 kj
755 kcal
Eiweiß: 6,9g 35,0g
Fett:
davon gesättige Fettsäuren:
6,4g
2,3g
32,0g
12,0g
Kohlehydrate:
davon Zucker:
16,0g
2,7g
79,0g
14,0g
Ballaststoffe: 1,3g 6,5g
Natrium: 0,28g 1,4g

Eine Portion (=1 Beutel á 500g) entspricht somit 20 WW ProPoints, was mich etwas über dem Durchschnitt vergleichbarer Produkte aber dennoch absolut im Rahmen liegt.

08 - Iglo Hähnchen Paella - Closeup

Bis auf die Tatsache dass ich persönlich die Sauce etwas zu lasch fand hat Iglo mit diesem Fertiggericht insgesamt auf jeden Fall gute Arbeit geleistet. Die Portion reichte vollkommen aus, um den mittäglichen Hunger zu stillen und die Zutaten erwiesen sich meiner Meinung nach durchgehend als wirklich hochwertig. Also werden wohl in Zukunft auch anderen Gerichten dieses Herstellers hin und wieder mal in meinem EInkaufskorb landen – mal schauen ob sich dieser Eindruck auch bei weiteren Tests halten kann.

Meine Wertung: 3 MG

Kurztest Frosta Paella

Obwohl ich dieses TK-Gericht schon einige Male verzehrt hatte, habe ich noch nie darüber berichtet – das hole ich heute aber mal nach: Frosta Paella, eines der vielen TK-Gerichte dieser Firma und eindeutig eines meiner Favoriten. Der Preis lag bei teGut bei 3,49 Euro. Ich bin zwar kein Experte was Paella angeht, aber ich denke schon dass dieses Gericht einer spanischen Paella de marisco (Paella mit Meeresfrüchten) bzw. Paella mixta recht nah kommt. Aber schauen wir uns einfach mal an was Frosta da so anbietet.

01 - Packung vorne
Packung vorne

02 - Packung hinten
Packung hinten

Was ist also in diese Paella drin? Neben mit Curcuma und Safran gelb gefärbten Reis finden sich in diesem Beutel Garnelen, Miesmuscheln, Tintenfisch, Alaska-Seelachs, marinierte Hähnchenbrust, Tomaten, Erbsen, rote Paprika, Zwiebeln, Zuckererbsenschoten sowie zum Würzen u.a. Basilikum, Meeresfrüchte-Fond, Knoblauch und Thymian. Wegen der Hähnchenbrust würde ich diese Form der Paella-Zubereitung mehr als eine Paella mixta bezeichnen – eine Paella de marisco hätte nur aus Meeresfrüchten bestanden.
Doch wenden wir uns nun der Zubereitung zu, die wie üblich recht simpel ist. Auf der Verpackung werden hier zwei Vorgehensweisen beschrieben: Zum einen in der Mikrowelle und zum anderen in der Pfanne. Ich denke dass die Zubereitung in der Pfanne ein besseres Ergebnis liefert, also entschied ich mich für diese Methode.
Zuerst geben wir also 3 Esslöffel Wasser in eine Pfanne.

03 - Wasser in Pfanne

Dazu geben wir dann den noch gefrorenen Beutelinhalt dazu

04 - Paella in Pfanne geben

und erhitzen ihn auf höchster Stufe. Zusätzlich zu den drei hinzugefügten Esslöffeln Wasser bildet sich weitere Flüssigkeit aus dem Eis am Beutelinhalt, was ebenfalls zum Garen genutzt wird.

05 - auf höchster Stufe erhitzen
Auf höchster Stufe erhitzen

Ist alles einigermaßen heiß – ich richtete mich hier nach meinem eigenen Gefühl, da dazu keine Hinweise auf der Verpackung zu finden sind – schaltet man die Platte auf eine mittlere Stufe runter und lässt den Pfanneninhalt weitere 10 bis 12 Minuten köcheln.

06 - auf mittlerer Stufe köcheln
Auf mittlerer Stufe köcheln

Nach etwa zehn bis elf Minuten fängt der Reis auch an, am Pfannenboden etwas anzupappen, da jetzt die Flüssigkeit größtenteils verdampft ist. Das schien mir ein perfekter Zeitpunkt, die Platte auszustellen und das Gericht zu servieren.

07 - Frosta Paella - fertiges-Gericht
Fertiges Gericht

Ein angenehmer, für ein Fischgericht typischer Geruch ging von dem Gericht aus. Geschmacklich dominierte auch eindeutig der Geschmack nach Fisch und Meeresfrüchten. Das marinierte Hähnchen passte zwar meiner Meinung nach gut zu der Gesamtkomposition, trug aber geschmacklich nicht viel zum Gesamteindruck bei. Die Krabben und Miesmuscheln waren unverkennbar und auch die Würfel des Alaska Seelachs, die beim Kochen etwas zerfallen waren waren eindeutig zu identifizieren. Was ich nicht eindeutig finden konnte war der Tintenfisch von dem auf der Verpackung die Rede war. Bekanntlichermaßen ist Tintenfischfleisch ja sehr fest und muskelartig, aber davon war wirklich nichts zu entdecken.

08 - Frosta Paella - CloseUp

Von dieser kleinen Ungereimtheit abgesehen fand ich dieses Gericht aber absolut gelungen und lecker. Wie ich einleitend ja schon erwähnte ist dieses Gericht mein Favorit unter den Frosta-Tiefkühlmahlzeiten.

Werfen wir aber natürlich auch noch einen Blick auf die Nährwerte:

Nährwerte:
  100g 500g
(Beutel)
Brennwert: 465 kj
111 kcal
2325 kj
553 kcal
Eiweiß: 5,6g 28,0g
Fett: 3,7g 18,5g
Kohlehydrate: 13,7g 68,5g
BE: 1,1 5,7

Das entspricht 14 WW ProPoints pro Beutel – und so ein 500g Beutel entspricht nun mal einer guten Portion für einen Erwachsenen.

Auch hier kann ich wieder meine vorbehaltlose Empfehlung für dieses Fertiggericht aussprechen. Mit etwa 15 Minuten Zubereitungszeit lässt sich das ganze schnell Zubereiten und erwies sich wie bei Frosta üblich als sehr gelungen und schmackhaft.

Meine Wertung: 3 MG