Kurztest Frosta Paella
21.08.2010 17:37 convenience food, kulinarischesUnkommentiert
Obwohl ich dieses TK-Gericht schon einige Male verzehrt hatte, habe ich noch nie darüber berichtet – das hole ich heute aber mal nach: Frosta Paella, eines der vielen TK-Gerichte dieser Firma und eindeutig eines meiner Favoriten. Der Preis lag bei teGut bei 3,49 Euro. Ich bin zwar kein Experte was Paella angeht, aber ich denke schon dass dieses Gericht einer spanischen Paella de marisco (Paella mit Meeresfrüchten) bzw. Paella mixta recht nah kommt. Aber schauen wir uns einfach mal an was Frosta da so anbietet.
Was ist also in diese Paella drin? Neben mit Curcuma und Safran gelb gefärbten Reis finden sich in diesem Beutel Garnelen, Miesmuscheln, Tintenfisch, Alaska-Seelachs, marinierte Hähnchenbrust, Tomaten, Erbsen, rote Paprika, Zwiebeln, Zuckererbsenschoten sowie zum Würzen u.a. Basilikum, Meeresfrüchte-Fond, Knoblauch und Thymian. Wegen der Hähnchenbrust würde ich diese Form der Paella-Zubereitung mehr als eine Paella mixta bezeichnen – eine Paella de marisco hätte nur aus Meeresfrüchten bestanden.
Doch wenden wir uns nun der Zubereitung zu, die wie üblich recht simpel ist. Auf der Verpackung werden hier zwei Vorgehensweisen beschrieben: Zum einen in der Mikrowelle und zum anderen in der Pfanne. Ich denke dass die Zubereitung in der Pfanne ein besseres Ergebnis liefert, also entschied ich mich für diese Methode.
Zuerst geben wir also 3 Esslöffel Wasser in eine Pfanne.
Dazu geben wir dann den noch gefrorenen Beutelinhalt dazu
und erhitzen ihn auf höchster Stufe. Zusätzlich zu den drei hinzugefügten Esslöffeln Wasser bildet sich weitere Flüssigkeit aus dem Eis am Beutelinhalt, was ebenfalls zum Garen genutzt wird.
Ist alles einigermaßen heiß – ich richtete mich hier nach meinem eigenen Gefühl, da dazu keine Hinweise auf der Verpackung zu finden sind – schaltet man die Platte auf eine mittlere Stufe runter und lässt den Pfanneninhalt weitere 10 bis 12 Minuten köcheln.
Nach etwa zehn bis elf Minuten fängt der Reis auch an, am Pfannenboden etwas anzupappen, da jetzt die Flüssigkeit größtenteils verdampft ist. Das schien mir ein perfekter Zeitpunkt, die Platte auszustellen und das Gericht zu servieren.
Ein angenehmer, für ein Fischgericht typischer Geruch ging von dem Gericht aus. Geschmacklich dominierte auch eindeutig der Geschmack nach Fisch und Meeresfrüchten. Das marinierte Hähnchen passte zwar meiner Meinung nach gut zu der Gesamtkomposition, trug aber geschmacklich nicht viel zum Gesamteindruck bei. Die Krabben und Miesmuscheln waren unverkennbar und auch die Würfel des Alaska Seelachs, die beim Kochen etwas zerfallen waren waren eindeutig zu identifizieren. Was ich nicht eindeutig finden konnte war der Tintenfisch von dem auf der Verpackung die Rede war. Bekanntlichermaßen ist Tintenfischfleisch ja sehr fest und muskelartig, aber davon war wirklich nichts zu entdecken.
Von dieser kleinen Ungereimtheit abgesehen fand ich dieses Gericht aber absolut gelungen und lecker. Wie ich einleitend ja schon erwähnte ist dieses Gericht mein Favorit unter den Frosta-Tiefkühlmahlzeiten.
Werfen wir aber natürlich auch noch einen Blick auf die Nährwerte:
| Nährwerte: | ||
| 100g | 500g (Beutel) |
|
| Brennwert: | 465 kj 111 kcal |
2325 kj 553 kcal |
| Eiweiß: | 5,6g | 28,0g |
| Fett: | 3,7g | 18,5g |
| Kohlehydrate: | 13,7g | 68,5g |
| BE: | 1,1 | 5,7 |
Das entspricht 14 WW ProPoints pro Beutel – und so ein 500g Beutel entspricht nun mal einer guten Portion für einen Erwachsenen.
Auch hier kann ich wieder meine vorbehaltlose Empfehlung für dieses Fertiggericht aussprechen. Mit etwa 15 Minuten Zubereitungszeit lässt sich das ganze schnell Zubereiten und erwies sich wie bei Frosta üblich als sehr gelungen und schmackhaft.
Meine Wertung: 
Tags: convenience-food, essen, fisch, frosta, Krabben, kurztest, lunch, mittagessen, muscheln, nahrung, paella, Pfanne, reis, test, tiefkühlgericht, wasser
Fisch-Paella [09.04.2010]
9.04.2010 19:44 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Meine erste Überlegung ging dahin die “Zarte Hühnerbrust gefüllt mit Basilikumpesto auf Tagiatelle al tomate” aus dem Vitality-Bereich zu wählen, was ich letztlich auch hätte tun sollen. Der “Topfenstrudel mit Vanillesauce” als traditionell-regionales Gericht erschien mir wiederum mehr etwas für den Nachtisch zu sein. Aber auch das Globetrotter-Angebot in Form von “Gebackenen Calamari mit Kartoffelsalat und Remouladensaauce” erschienen mit sehr verlockend und die Asia-Gerichte in Form von “Gebratenem Curry-Gemüse nach Thai-Art” oder “Ghung Pao Kai – Putenfleisch gebraten mit Knoblauch, Chili und Gemüse” klangen nicht allzu übel. Als Tagesangebot bot man aber auch noch “Spanische Paella mit Fisch und Meeresfrüchten” und ich entschied mich spontan für dieses Gericht.
Natürlich handelte es sich hier um die Interpretation einer Paella nach Art der Kantine. Als ich mir die Fisch- und Meeresfrüchte-Zutaten genauer ansah, wurde mir schnell klar, dass man hier die Reste der Fisch-Kartoffel-Gemüsepfanne vom Dienstag Resteverwertet worden war. Man merkte leider auch, dass diese Zutaten nicht mehr ganz frisch waren. Letztlich erwies sich die Paella-Zusammenstellung aus Fisch, Meeresfrüchten, Curryreis, Erbsen, Karotten und Paprika aber als recht schmackhaft, wenn auch nicht überragend.
Unter den anderen Gästen waren wohl die Calamari am beliebtesten, gefolgt von der Hühnerbrust und den Asia-Gerichten. Aber auch die Paella würde offensichtlich gern genommen, zumindest sah ich sie häufiger als den Topfstrudel. Im Nachhinein gesehen hätte ich wohl meinem ersten Impuls folgen und das Hähnchen wählen sollen. Aber satt geworden bin ich natürlich auch so und schlecht war die Paella ja nicht.
Mein Abschlußurteil:
Fisch-Paella: +
Tags: betriebsrestaurant, erbsen, essen, fisch, food, gemüse, kantine, lunch, meeresfrüchte, mittagessen, nahrung, nahrungsmittel, paella, reis
Gemüse Paella [08.02.2010]
8.02.2010 20:29 kulinarisches, lunchtime2 Kommentare
Die heutige Auswahl im Betriebsrestaurant las sich wieder sehr interessant. Im Asia-Bereichen locken unter anderem “Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen” oder “Prig Pad Kai – Putenfleisch mit Chilischoten und verschiedenem Gemüse nach Thai Art” und bei den regulären Gerichten standen ein “Paprikarahmschnitzel von der Schweinelende mit Kräuternudeln” als traditionell-regionale Speise, “Gebratene Hähnchenkeule mit Bratensauce und Kartoffel- Gurkensalat” – eine aus meiner Sicht ungewöhnliche Kombination – bei den Globetrotter-Gerichten und bei Vitality schließlich “Gemüse Paella” auf der Karte. Außerdem bot man noch zusätzlich einen “Leberkäse mit Spiegelei und Kartoffelsalat” an. Eigentlich hätte mich auch der Leberkäse gereizt, aber ich hatte mich schon im Vorfeld irgendwie auf die Gemüse Paella eingeschossen und wählte also dieses Gericht, dass ich mit einem Waldbeerenquark ergänzte.
Wie man auf den ersten Blick erkennen kann hatte man sich offensichtlich nicht viel Mühe gegeben die Karotten klein zu schneiden – viel mehr hatte man einfach die kompletten Scheiben in die Paella getan. Da sie aber schön weich gekocht waren, ließen sie sich dennoch problemlos verzehren. Außerdem fanden sich auch Erbsen, Paprikastücke in rot, grün und gelb, Zucchini, Zwiebeln und einiges mehr. Hätte zwar meinem Geschmack nach etwas kräftiger gewürzt sein können, aber schmeckte auch so ganz gut. Natürlich ist eine “richtige” Paella mit Meeresfrüchten einer solchen Gemüse Paella vorzuziehen, aber notfalls gehts auch mal vegetarisch. ![]()
Das Dessert fand ich zuerst etwas zu säuerlich, aber das lag wohl primär an den verwendeten Johannisbeeren, die ja an sich auch etwas säuerlich sind. Spätestens nach dem dritten Löffel hatte man sich aber dran gewöhnt. Für einen Quark war das ganze aber leider etwas dünnflüssig – man hätte es fast trinken können – daher kann ich hier leider keine volle Punktzahl vergeben.
Wer das Rennen in der Publikumsbeliebtheit heute machte war schwer auszumachen – aber das Paprikarahmschnitzel und der Leberkäse lieferten sich an der Spitze auf jeden Fall ein Kopf-an-Kopf Rennen. Danach kamen wohl die Asia-Speisen und Hähnchenkeule und erst am Schluß die Paella. Ich wäre wahrscheinlich mit dem Schnitzel auch besser bedient gewesen, da meine Sättigung wie so oft bei vegetarischen Gerichten nicht bis zum Feierabend anhielt – aber ich habe es gut durchgestanden und werde mir jetzt gleich einmal etwas zum Abendbrot machen – natürlich mit Fleisch.
Mein Abschlußurteil:
Gemüse Paella: +
Waldbeerenquark: +
Tags: beerenquark, betriebsrestaurant, dessert, erbsen, essen, food, Gemüse-Paella, kantine, karotten, lunch, möhren, mittagessen, nachtisch, nahrung, nahrungsmittel, paella, paprika, quark, reis, zucchini
Sommerliche Paella [24.08.2009]
24.08.2009 18:33 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Zum Wochenanfang stand ich vor der Wahl zwischen “Sommerliche Paella, spanische Reispfanne mit Hähnchenbrustfilet, Erbsen, Möhrchen, Mais und Paprika” oder aber “Salbei-Schweinespieß mit Bacontomate auf buntem Blattsalat, dazu eine Zitronen-Senf-Vinigret und Baguette“. Da fiel mir die Wahl nicht allzu schwer: Ich entschied mich kurzerhand für die Paella.
Was mir als erstes auffiel, als ich begann das Gericht zu verzehren war die Tatsache, dass unser Koch hier eine ziemlich klebrige Sorte von Reis verwendet hatte. An einigen hatte dieser regelrecht Klumpen gebildet, die innen noch weiß waren, also nicht das Currypulver aufgenommen hatten, die sonst den Rest der Reismasse gelb gefärbt hatte. Fand ich nicht so toll – hier wäre ein wenig klebriger Reis schöner gewesen. Wie bereits in der Beschreibung zu lesen war fanden sich neben den recht zarten Geflügelfleisch-Stücken dann auch noch Erbsen, kleine Karottenwürfel, Erbsen und Mais in der Paella-Mischung. In der Summe war es ok, wenn auch nicht überragend. Habe mit Sicherheit schon bessere Paella gehabt – und davon mal ganz abgesehen mag ich persönlich Paella mit Meeresfrüchten eigentlich am liebsten. Aber das nur am Rande erwähnt…
Mein Abschlußurteil:
Paella: +
Tags: erbsen, essen, food, Geflügel, kantine, karotten, lunch, mais, mittagessen, nahrung, paella, paprika, reis
Geflügel-Paella [21.04.2009]
21.04.2009 21:06 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Heute durften wir zwischen einem Schweinerückesteak mit Speckböhnchen und Bratkartoffeln und einer Spanischen Geflügel-Paella wählen. Auch wenn das mit dem Schweinrückensteak eigentlich noch ein bisschen besser klang, wählte ich doch die Paella – irgendwie war mir heute mal danach.
So ganz war ich mir der Auswahl aber nicht zufrieden. Zwar war reichlich mundgerechte Geflügelstücke und viel Gemüse in der Reispfanne, doch irgendwie hätte die Mischung etwas “saftiger” sein können. Geflügel ist ja von der Sache her schon ein eher trockenes Fleisch. Leider trugen weder der Curry-Reis noch das Gemüse in Form von Paprika, Erbsen, Möhrenscheiben, Schoten und Paprik sowie einigen halbierten Partytomaten wenig dazu bei, das ganze wirklich “schmatzig” zu machen.
War geschmacklich zwar gut, aber hätte noch ein wenig besser sein können. Morgen werde ich dann glaube ich mal wieder das Gericht mit Schweinefleisch nehmen…











