Posts Tagged ‘pak choi’

Teriyaki Chicken Ramen – Resteverbrauch II [18.02.2020]

Tuesday, February 18th, 2020

Das heutige Angebot unseres Betriebsrestaurants war leider auch nicht sonderlich verlockend. Die Spaghetti mit Paprika-Hähnchenragout bei Vital fand ich ebenso wenig berauschend wie die Gemüselasagne mit Tomatensauce und Mozzarella gratiniert bei Veggie. Eventuell hätte ich die Gebratene Hähnchenbrust in Tikka Massalasauce + drei Komponenten nach Wahl bei Daily gewählt, denn die Tikka Massala Sauce die man hier anbietet ist wirklich lecker oder ich hätte beim etwas günstigeren Tagesangebot in Form eines Zürcher Kalbsgeschnetzeltes mit hausgemachten Berner Rösti und frischen Kräutern zugegriffen, auch wenn ich mal vermute dass sich da in viel Sauce wenig Kalbfleisch befunden hätte, denn ansonsten wäre es nicht für 5,45 Euro angeboten worden. Eventuell hätte ich auch auf den Gebackenen Seelachs mit Thaigemüse in Kokosmilch zurückgegriffen, der gemeinsam mit Gebratener Tofu mit
frischem Gemüse in roter Currysauce
an der Asia-Wok-Theke angeboten wurde. Aber letztlich waren das alles nur theoretische Überlegungen, denn als ich heute morgen nachsah hatte ich noch immer so viel von meinem Teriyaki Chicken Ramen vom Samstag übrig, dass ich noch eine kleine, aber ausreichende Portion für das Mittagessen daraus gewinnen konnte. War nicht mehr ganz so viel wie gestern, aber dennoch mehr als genug.

Teriyaki Chicken Ramen - Leftovers II / Resteverbrauch II

Ich weiß, Resteverbrauchs-Posts sind nicht sonderlich beliebt, aber ich wollte das leckere Ramen-Gericht nicht verkommen lassen. Gut, ich muss zugeben dass es am vierten Tag nach der Zubereitung schon fast grenzwertig wird mit der Haltbarkeit – zumindest in der Theorie – aber was Geschmack und Konsistenz anging gab es auch heute nichts daran auszusetzen. Sollte nichts dazwischen kommen, insbesondere wenn ich heute Abend keinen spontanen Kochanfall erleide und mir doch noch schnell etwas Frisches koche, werde ich morgen aber wieder ins Betriebsrestaurant gehen. 😉 Es soll Cheeseburger geben, das klingt schon mal recht verlockend, aber mal sehen was sonst noch so angeboten wird. Wir werden sehen…

Teriyaki Chicken Ramen – Resteverbrauch [17.02.2020]

Monday, February 17th, 2020

Noch immer hatte ich Reste von meinem hausgemachten Teriyaki Chicken Ramen im Kühlschrank, daher entschloss ich mich dazu diese erst einmal zu verbrauchen bevor ich Geld im Betriebsrestaurant ausgab.

Teriyaki Chicken Ramen - Leftovers / Resteverbrauch

Im Firmenkühlschrank bis zur Mittagspause kühl aufbewahrt und anschließend in der ebenfalls firmeneigenen Mikrowelle aufgewärmt auch heute noch ein wirklich leckeres Gericht. Natürlich war der Pak Choi nicht mehr ganz so knackig wie als das Gericht frisch zubereitet war, aber meine größte Sorge war eher das Hähnchen gewesen, das leider hin und wieder mal trocken wurde wenn man es vorher mariniert hatte. Doch nicht dieses Mal, das Fleisch war auch nach der Aufbewahrung im Kühlschrank und dem anschließenden Aufwärmen noch wunderbar zart und saftig. Auch wenn es nicht mehr frisch war, war es immer noch sehr lecker – ich war sehr zufrieden.
Ins Betriebsrestaurant wären wir heute wahrscheinlich eh nicht gegangen, meine Kollegen mit denen ich sonst immer zu Mittag esse wollte heute zu einem nahen Bäcker gehen wollten und ich mich dann angeschlossen hätte. Aber für den hypothetischen Fall dass ich doch hingegangen wäre, hätte ich die Wahl zwischen einem Erbsensuppeneintopf mit Wiener Würstchen und Bauernbrot bei Vital, einem Gemüsestrudel mit Ratatouille und Quarkdip im Abschnitt Veggie, Gyros vom Schwein mit frischen Zwiebeln und Tzatziki + drei Komponenten nach Wahl bei Daily (das bestimmt mit Pommes serviert wurde) sowie Knusprigen Frühlingsrollen oder Gebratenem Schweinefleisch mit Thaigemüse Currysauce an der Asia-Wok-Theke wählen können. Am vernünftigsten wäre dabei eindeutig der Gemüsestrudel gewesen, aber ich hatte größeren Appetit daher hätte ich vielleicht zum Gyros gegriffen, denn das Bauernbrot beim Erbseneintopf wäre bestimmt wieder ziemlich trocken gewesen, erfahrungsgemäß so wie hier oder dort. Aber das sind natürlich nur theoretische Überlegungen, denn ich hatte ja mal wieder einen Resteessen-Tag. 😉

Teriyaki Chicken Ramen mit Pak Choi – das Rezept

Saturday, February 15th, 2020

Dieses Wochenende hatte ich mal wieder Lust etwas Asiatisches zu essen und entschloss mich daher dazu, mir etwas Ramen Nudeln mit Hähnchen und selbst gemachter Teriyaki-Sauce zuzubereiten. Leider ist es – wie ich feststellen musste – gar nicht so einfach hier in Deutschland, einzelne Ramen zu kaufen. Selbst im gut sortierten Supermarkt finden sich zwar Mie-Nudeln, Glas-Nudeln und Reisnudeln, aber keine Ramen-Nudeln. Und extra in einen Asia-Shop wollte ich deswegen nicht fahren, daher entschloss ich mich einfach Päckchen mit Instant-Ramen zu kaufen und die beiliegenden Gewürz-Päckchen zu verwerfen, sprich nur die Nudelpakete zu verwenden. Kurz hatte ich überlegt, ob ich nicht einfach Mie-Nudeln verwenden könnte, denn die sehen ja im Grunde genommen gleich aus, aber eine Recherche im Internet zeigte, dass die zu den absoluten No-Gos gehört. 😉 Ich hätte alternativ Soba- oder Udon-Nudeln verwenden können, aber Soba-Nudeln kriegt man auch nur im Asia-Shop oder über das Internet und die Udon, die ich von diesen Rezepten noch übrig hatte, waren mit einfach zu dick. Also blieb ich den Instant-Ramen, auch wenn das eindeutig eine Notlösung war. Hätte ich die Zeit und die Muse und eine Nudelmaschine, hätte ich sie auch selbst frisch machen können, denn so schmecken Ramen ja am besten, aber leider fehlten mir alle drei Faktoren. Aber auch das damit erzielte Ergebnis konnte sich durchaus sehen und vor allem schmecken lassen. Daher möchte ich es hier nun einmal kurz in gewohnter Form vorstellen.

Was benötigen wir also für 3-4 Portionen?

  • 250g Instant Ramen-Nudeln (aus Fertiggericht-Päckchen – die beiliegenden Gewürze verworfen)
  • 1 daumengroßes Stück Ingwer (für ca. 1 Esslöffel geriebenen Ingwer)
  • 80ml helle Sojasauce
  • 50g braunen Zucker
  • 3 Knoblauchzehen
  • 2 Esslöffel Honig
  • 160ml Wasser
  • 1 Esslöffel Maisstärke
  • 20ml warmes Wasser
  • 500g Hähnchenbrustfilet
  • 2-3 Baby Pak Choi
  • 2 mittlere Möhren
  • etwas Sesamöl zum braten
  • evtl. einige Spritzer Sriracha-Sauce
  • 1 Teelöffel Sesamkörner & 1 Frühlingszwiebel zum garnieren
  • Beginnen wir damit den frischen Ingwer zu schälen und zu reiben.
    01 - Ingwer reiben / Grate ginger

    Außerdem geben wir einen Esslöffel Maisstärke in warmes Wasser
    02 - Maisstärke in Wasser geben / Put cornstarch in water

    und lassen sie sich unter rühren auflösen.
    03 - Stärke verrühren / Stir in cornstarch

    Anschließend geben wir die 80ml helle Sojasauce in einen kleinen Topf und beginnen sie zu erhitzen
    04 - Sojasauce in Topf geben/ Put soy sauce in pot

    um währenddessen den braunen Zucker,
    05 - Braunen Zucker addieren / Add brown sugar

    den Esslöffel geriebenen Ingwer,
    06 - Geriebenen Ingwer hinzufügen / Add grated ginger

    die drei Knoblauchzehen,
    07 - Knoblauch dazu pressen / Add garlic

    die beiden Esslöffel Honig
    08 - Honig einfließen lassen / Add honey

    sowie das Wasser in hinzuzufügen.
    09 - Mit Wasser aufgießen / Add water

    Das ganze bringen wir schließlich unter gelegentlichen Rühren zum kochen, lassen den Zucker sich komplett auflösen
    10 - Mischung erhitzen / Heat up mix

    und addieren dann die gelöste Maisstärke, die wir vorher vielleicht noch einmal kurz durchrühren,
    11 - Maisstärke hinzfügen / Add cornstarch

    um alles schließlich einige Minuten vor sich hin köcheln und sich dabei einreduzieren lassen. Am Ende sollte ein Löffelrücken, den man darin eintaucht, dünn mit der Sauce bedeckt bleiben. Die fertig gekochte Teriyaki-Sauce nehmen wir dann vom Herd und lassen sie auf Zimmertemperatur abkühlen.
    12 - Köcheln & eindicken lassen / Simmer & let reduce

    In der Zwischenzeit können wir uns den Hähnchenbrustfilets zuwenden, sie in mundgerechte Würfel schneiden
    13 - Hähnchenbrust würfeln / Dice chicken breasts

    und dann in einen verschließbaren Beutel oder Dose geben.
    14 - Hähnchenbrust in Beutel geben / Put diced chicken in ziploc bag

    Sobald unser Sojasaucen-Mix dann ausreichend abgekühlt ist, tauchen wir ein Messbehältnis hinein
    15 - In abgekühlte Sauce eintauchen/ Take from chilled sauce

    und messen mindestens 80ml, gerne auch ein mehr, davon ab und stellen es bei Seite.
    16 - Sauce abmessen / Gauge sauce

    Den Rest geben wir zu unseren Hähnchenbrustwürfeln
    17 - Restliche Sauce zu Hähnchenbrustwürfeln geben/ Add remaining sauce to diced chicken

    und vermischen sie gut mit diesen, um das Fleisch dann für mindestens eine halbe Stunde, gerne aber auch über Nacht, im Kühlschrank marinieren zu lassen.
    18 - Vermengen & im Kühlschrank marinieren / Mix & marinate in fridge

    Kurz bevor wir schließlich mit der eigentlichen Zubereitung beginnen, waschen wir unseren Pak Choi und schneiden ihn ein schmale Streifen
    19 - Pak-Choi in Streifen schneiden / Cut pak choi in stripes

    wobei wir bereits jetzt Stiele von Blättern trennen, denn die Stiele brauchen etwas länger beim andünsten, während man die Blätter selbst nur sehr kurz andünsten sollte, da sie schnell ähnlich Spinat zusammenfallen. Im Gegensatz zu den meisten Kohlsorten braucht Pak Choi keine lange Zubereitung, sondern brauch wirklich nur kurz in Pfanne oder Wok angedünstet werden – und man kann ihn sogar roh essen.
    20 - Stiele & Blätter trennen

    Außerdem setzen wir einen kleinen Topf mit gesalzenem Wasser auf, bringen dies zum kochen
    21 - Wasser im Topf erhitzen / Heat up water in pot

    und geben die Ramen-Päckchen hinein
    22 - Ramen in heißes Wasser geben / Put ramen noodles in hot water

    um sie über 3-4 Minuten gar ziehen
    23 - Ramen gar kochen / Cook ramen noodles

    und anschließend in einem Sieb abtropfen zu lassen.
    24 - Ramen abgießen / Drain ramen noodles

    Um dem Gericht noch etwas mehr Farbe zu geben, raspelte ich außerdem noch zwei Möhren die ich noch vorrätig hatte – Gemüse kann man ja nie genug im Essen haben. 😉
    25 - Möhre in Streifen reiben / Grate carrots

    Parallel gießen wir die Hähnchenwürfel samt Marinade in ein Sieb und lassen sie etwas abtropfen.
    26 - Hähnchen aus Marinade abtropfen lassen / Drain chicken from marinade

    Dann erhitzen wir etwas Sesamöl (oder ein anderes Pflanzenöl) in einer Pfanne oder einem Wok,
    27 - Sesamöl im Wok erhitzen / Heat up sesame oil

    geben die abgetropften marinierten Hähnchenwürfel hinein
    28 - Hähnchenbrustwürfel in Wok geben / Put diced chicken in wok

    und braten sie auf leicht erhöhter Stufe rundherum an
    29 - Hähnchen rundherum anbraten / Fr chicken dices

    um sie dann erst einmal wieder aus dem Wok zu entnehmen und bei Seite zu stellen. Ich musste dabei feststellen dass sie mir etwas groß geraten waren und halbierte einen Teil der Würfel daher noch nachträglich.
    30 - Hähnchenbrustwürfel entnehmen & bei Seite stellen / Remove chicken & put aside

    Ins verbliebene Öl geben wir dann die geraspelten Möhren
    31 - Möhrenraspel in Wok geben / Put grated carrots in wok

    und dünsten diese an bis sie durch sind – was 4-5 Minuten dauern sollte.
    32 - Möhrenraspel andünsten / Braise grated carrot

    Nun geben wir die Pak Choi Stengel hinzu,
    33 - Pak Choi Stiele addieren / Add pak choi stalks

    dünsten sie ebenfalls für 3-4 Minuten mit an
    34 - Pak Choi Stiele andünsten / Braise pak choi stalks

    und addieren zuletzt die Pak Choi Blätter,
    35 - Pak Choi Blätter einstreuen / Add pak choi leafs

    um sie ebenfalls kurz mit anzudünsten und etwas zusammenfallen zu lassen.
    36 - Pak Choi Blätter andüsten / Braise pak choi leafs

    Schließlich geben wir die Hähnchenbrustwürfel zurück in den Wok,
    37 - Hähnchenbrustwürfel zurück in Wok geben / Put chicken back in wok

    addieren die abgetropften Ramen-Nudeln
    38 - Ramen dazu geben / Add ramen noodles

    und verrühren Nudeln, Fleisch und Gemüse gründlich miteinander,
    39 - Ramen mit Fleisch & Gemüse vermischen / Mix ramen with meat & vegetables

    wobei wir die zuvor abgemessene selbst hergestellte Teriyaki-Sauce ebenfalls dazu geben
    40 - Abgemessene Sauce hinzufügen / Add measured sauce

    und alles weiter miteinander verrühren.
    41 - Gründlich vermischen / Mix well

    Wer mag kann dem Gericht außerdem mit einigen kräftigen Spritzern Srirachi-Sauce noch etwas Schärfe verleihen.
    42 - Mit Sriracha-Sauce abschmecken / Taste with sriracha sauce

    Anschließend können wir das Gericht, garniert mit Sesam-Körnern und Frühlingszwiebeln, auch schon servieren und genießen.
    43 - Teriyaki Chicken Ramen - Served / Serviert

    Die Kombination aus wunderbar zarten Hähnchenbrustwürfeln, Ramen und dem Gemüse wie Möhren und dem nur leicht angedünsteten Pak Choi in der süßlich-pikanten, selbst hergestellten Teriyaki-Sauce erwies sich als überaus gut gelungen. Gemeinsam mit den Sesam-Samen und den Frühlingszwiebeln fand ich das alleine schon sehr lecker, aber ich mag es nun einmal scharf, daher hatten die kräftigen Spritzer der scharfen Srirachi-Chilisauce dem Gericht aus meiner Sicht sozusagen den letzten Schliff gegeben. Vielleicht hätte man im Nachhinein gesehen noch etwas mehr Gemüse hinzufügen können und ich hatte sogar kurz daran gedacht noch eine Spitzpaprika mit hinein zu schnippeln, aber ich wollte das feine Aroma des Pak Choi mit der leichten Senfnote nicht durch zu viel verschiedene Gemüsesorten zu sehr verdecken. Ein einfaches und trotzdem sehr leckeres Gericht, ich war mit dem Ergebnis auf jeden Fall sehr zufrieden.

    44 - Teriyaki Chicken Ramen - Side view / Seitenansicht

    45 - Teriyaki Chicken Ramen - CloseUp

    Guten Appetit

    Gebackener Seelachs süß-sauer [07.08.2018]

    Tuesday, August 7th, 2018

    Nachdem uns die Sommerhitze auch weiterhin fest im Griff hat, war mein Appetit heute nicht ganz so groß. Zumindest wollte ich nichts allzu schweres zum Mittag zu mir nehmen, daher tendierte ich zuerst zum Gemüserösti mit Käse überbacken auf Tomatenragout aus dem Abschnitt Vitality der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants. Der Biergulasch vom Schwein mit Semmelknödel bei Tradition der Region sah zwar nicht übel aus, jedoch erschienen mir die scheinbar handgeformten zwei Semmelknödel auf dem Teller recht winzig und sehr kompakt. Und das Piccata von der Pute mit Butternudeln und Tomatensoße bei Globetrotter erschien mir mit der riesigen Portion Nudeln und dem großen Stück Fleisch einfach zu mächtig. Doch als ich den Gemüserösti das erste Mal auf dem großen Bildschirm am Eingang zum Speisesaal sah, musste ich erkennen dass der Rösti selbst offensichtlich regelrecht in Tomatensauce ertränkt schien und daher versprach vollkommen durchgeweicht war. Aber zum Glück war Dienstag, da gibt es ja einen Wok mit Fischgericht an der Asia-Thai-Theke. Und tatsächlich entdeckte ich dort neben Gebratener Eierreis mit verschiedenem Gemüse in Hoi- Sin- Sauce (den ich ja hier vor kurzem versucht hatte) gab es tatsächlich Gebackenen Seelachs mit verschiedenem Gemüse in süß-saurer Sauce. Also griff ich hier zu und ergänzte das Gericht noch durch ein Schälchen Reis, den ich natürlich mit einem Esslöffel süß-scharfer Chilisauce garnierte.

    Baked coalfish sweet sour / Gebackener Seelachs süß-sauer

    So viel und verschiedenes Gemüse wie an der Asia-Wok-Theke bekommt man selten bei Gerichten hier im Betriebsrestaurant. Ich entdeckte Zucchini, Möhren, Zwiebeln, Paprika in verschiedenen Farben, Lauch, Blumenkohl und Pak Choi, um nur die wichtigsten Sorten zu nennen. Das Ganze war mit zahlreichen gebackenen Fischfilet-Stückchen in einer leider nicht ganz so gut gelungenen süß-sauren Sauce angerichtet. Sie war nicht schlecht und eindeutig das, was man hier in Europa als süß-saure Sauce versteht, aber sie erschien mir eher wie ein industrielles Fertigprodukt und für meinen Geschmack viel zu dünn. Aber das Problem existiert schon seit längerem, wie ich bei einer Recherche hier im Blog schnell merkte. Außerdem waren vor allem die größeren Stücke des Gemüse mal wieder etwas zu knackig geblieben und hätten gerne noch etwas länger gebraten werden können. Das betraf vor allem die Möhren, aber auch Blumenkohl und ein größeres Stück Zucchini. Ich mag Gemüse wenn es nicht zu zerkocht ist, aber zu hart sollte es natürlich auch nicht sein. Dennoch ein akzeptables Gericht, auch wenn man damit keine Michelin-Sterne gewinnen dürfte. 😉 Zumindest am Reis gab es absolut nichts auszusetzen.
    Bei den anderen Gästen lag heute mit großem Vorsprung das Picatta von der Pute am höchsten in der Gunst und konnte sich unangefochten den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern. Auf Platz zwei sah ich den Biergulasch, gefolgt von den Asia-Gerichten auf dem dritten Platz und schließlich dem vegetarischen Gemüserösti

    Mein Abschlußurteil:
    Seelachs süß-sauer: +
    Reis: ++

    Gebratenes Hühnchen in Kokosmilchsauce [05.08.2013]

    Monday, August 5th, 2013

    Nachdem ich die letzte Woche komplett Abstinent von der Gerichten der Asia-Thai-Theke geblieben war, wollte ich die Gelegenheit heute nutzen mal wieder dort zuzugreifen. Und mit einem Gebratenen Hühnchenfleisch mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce fand sich neben Poh Piard Thors – Knusprige Frühlingsröllchen und Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Erbsenschoten und frischen Sojakeimlingen in Austernsauce fand sich auch gleich das richtige dort. Außerdem gab es in der regulären Küche mit dem Putensteak “Hawaii” mit fruchtiger Currysauce und Mandelreis aus der Sektion Globetrotter auch nur ein Gericht, das mich zumindest ansatzweise ansprach. Weder die Mexikanischen Chili-Linsen mit Reis bei Vitality noch die 2 Stck. Wollwürste mit Kartoffel-Gurkensalat und Bratensauce bei Tradition der Region empfand ich als nicht besonders verlockend. Da war das Hühnchen in Kokosmilchsauce aus meiner Sicht aber die beste Alternative – auch wenn der zugehörige Wok wieder mal recht leer gefischt war. Dennoch gelang es mir noch eine ausgewogenen Mischung aus Fleisch und Gemüse zu extrahieren. Dazu noch eine Schale Reis und fertig war mein heutiges Mittagsmahl.

    Gebratenes Hühnchen in Kokosmilchsauce / Fried chicken in coconut milk sauce

    Die Kokosmilchsauce besaß zwar eine leichte Schärfe, hätte aber gerne noch einen kleinen Deut würziger sein können. Das war aber der einzige kleine Kritikpunkt, den ich heute anbringen konnte. Weder an dem zarten und saftigen Hühnerfleisch noch an der bunten Zusammenstellung aus verschiedenen Gemüsesorten wie Blumenkohl, Broccoli, Lauch, Kohl, Pak Choi, Zucchini und Möhren gab es nichts auszusetzen. Gemeinsam mit dem leicht klebrigen Reis, den ich mir wie üblich mit einem Esslöffel süß-scharfer Currysauce garniert hatte, ergab sich somit auch heute ein insgesamt sehr gelungenes Gericht.
    Um den heutigen Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich meiner Meinung nach das Putensteak “Hawaii” und – unerwartetweise – die Asia-Gerichte ein sehr enges Kopf-an-Kopf-Rennen. Und wenn mich meine Augen nicht täuschten, haben die Asia-Gerichte das Rennen schließlich für sich entschieden und das Putensteak auf Platz zwei verdrängt. Knapp dahinter auf Platz drei folgten die die Wollwürste mit Kartoffel-Gurkensalat und Platz vier belegte, wie üblich, das vegetarische Gericht in Form der Mexikanischen Chili-Linsen. Es ist zwar ungewöhnlich, dass die Asia-Gerichte mal ganz vorne landen, aber bei dem heutigen Gesamtangebot auch nicht vollkommen verwunderlich. Irgendwie fehlte heute das wirklich Highlight.

    Mein Abschlußurteil:
    Hühnchen in Kokosmilchsauce: ++
    Reis: ++

    Seelachs in Chili-Ingwer-Sauce [25.07.2013]

    Thursday, July 25th, 2013

    Während mir das Panierte Schweineschnitzel mit Pommes Frites aus der Sektion Tradition der Region heute bei wiederum knapp 30 Grad eindeutig zu schwer erschien, konnte ich mich für den Salatteller mit Hühnerbruststreifen bei Globetrotter nach längerem Abwägen dann doch irgendwie nicht begeistern. Und das obwohl er eindeutig perfekt für das heutige Wetter geeignet schien. Und auch das Pikante Bohnengulasch, welches bei Vitality auf der Speisekarte stand – ein solches Gericht hatte ich u.a. hier, hier hier oder hier schon mal probiert – wäre durchaus für einen solchen Sommertag geeignet gewesen. Aber als ich neben Chop Suey – Gemischtes Asia Gemüse mit gelben Thai Curry in Kokosmilchsauce und Gaeng Phet Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce an der Asia-Thai-Theke heute auch Gebackener Lachs und Seelachs mit verschiedenem Gemüse in Chili-Ingwer-Sauce entdeckte, entschied ich mich kurz entschlossen für dieses Gericht, das ich wie üblich mit einer Schale Reis ergänzte.

    Seelachs in Chili-Ingwer-Sauce / Coalfish in chili ginger sauce

    Zwar meine ich, unter den zahlreichen Fischfilet-Stücken in ihrer dünnen, teilweise wieder tatsächlich knusprigen Panade ausschließlich Seelachs entdeckt zu haben, aber das tat dem Genuss dieses Gerichtes glücklicherweise keinerlei Abbruch. Zum zarten und wie üblich grätenfreien Fisch hatte man in der würzigen und leicht scharfen Chili-Ingwer-Sauce wieder einmal eine sehr bunte Zusammenstellung verschiedener, gut durchgebratener Gemüsesorten wie Zucchini, Möhren, Lauch, Chinakohl, Pak Choi, Paprika und Broccoli zubereitet. Das ganze wirkte durch die Sauce war zwar etwas schwerer als es vielleicht ideal für einen Sommertag wie heute gewesen wäre, aber das kann ich ja nicht in die Endnote einfließen lassen. Immerhin war es meine eigene Entscheidung – und ich war insgesamt – gepaart mit dem leicht klebrigen Reis als Sättigungsbeilage – auch heute mal wieder sehr zufrieden damit. Dennoch sollte ich auch mal wieder etwas anderes als Fisch an der Wok-Theke probieren. Mal schauen was es nächste Woche dort so geben wird – ich denke da wird sich bestimmt was finden.
    Dass das Schweineschnitzel mit Pommes heute mit klarem Vorsprung den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala belegte, brauche ich wohl kaum zu erwähnen. Auf Platz zwei folgten gemeinsam der Salatteller mit Hühnerbruststreifen und die Asia-Gerichte und der Bohnengulasch landete schließlich auf Platz drei. Irgend etwas schien aber nicht so ganz in Ordnung gewesen zu sein bei dem Salatteller, denn mir fiel auf dass einige Gäste einen Teil der Hühnerbruststreifen zur Seite gelegte und schließlich zurück gehen lassen haben. Da war es wohl gut, dass ich nicht gerade dieses Gericht gewählt hatte, um mich auch mal am Salat zu versuchen. Da greife ich dann wohl doch besser – irgendwann einmal – auf die reichlich bestückte Salattheke zurück.

    Mein Abschlußurteil:
    Seelachs in Chili-Ingwer-Sauce: ++
    Reis: ++

    Pla Rad Prik – Gebackener Fisch süß-sauer [23.07.2013]

    Tuesday, July 23rd, 2013

    Obwohl heute im Bereich Vitality das von mir sehr geschätzte Steak von der Pute in Honig-Pfeffersauce mit Kartoffelstampf auf der Speisekarte zu finden war – übrigens ein Gericht dass es gewöhnlicherweise wie hier, hier, hier oder hier sonst immer an Freitagen angeboten wird – sollte ich mich heute doch anders entscheiden. Es waren aber nicht die Schupfnudel-Gemüsepfanne mit Kräuterdip bei Tradition der Region oder der Schaschlikspieß vom Schwein mit Speck, Paprika, Gurke und Zwiebeln in Zigeunersauce mit Pommes Frites bei Globetrotter, die mich zu dieser Entscheidung bewogen, sondern viel mehr das Pla Rad Prik – Knusprig gebackener Fisch mit frischem Gemüse in süss-saurer Sauce, der neben Tahoo Tod – Tofu gebacken auf Brategemüse mit Koriandersauce an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde. Ich hatte ja schon lange nichts süß-saures mehr verzehrt und dann auch noch mit Fisch – da konnte ich natürlich nicht wiederstehen. Noch schnell ein Schälchen Reis dazu und fertig war mein heutiges Mittagsmahl.

    Pla Rad Prik - Gebackener Fisch süß-sauer / Baked fish sweet sour

    An den zarten und grätenfreien Fischfilets, ich meinte sie als Seelachs identifiziert zu haben, in ihrer dünnen, teilweise tatsächlich noch etwas knusprigen Panade gab es ebenso wenig etwas auszusetzen wie am gut, aber noch bissfest durchgebratenen Gemüse aus Broccoli, Möhren, Zucchini, Blumenkohl, Lauch und Pak Choi sowie den kleinen Ananasstückchen, die man noch hinzu getan hatte. Aber die süß-saure Sauce ließ heute leider etwas zu wünschen übrig. Sie war zwar eindeutig süß-sauer, aber irgendwie hatte ich sie etwas gehaltvoller in Erinnerung. Hier muss ich leider ein wenig von der Wertung abziehen. Am leicht klebrigen Reis, den ich mir wie üblich mit einem Esslöffel süß-scharfer Chilisauce garniert hatte, gab es aber wiederum nichts zu meckern.
    Bei den anderen Gästen lag heute natürlich – wohl auch wegen der Sättigungsbeilage – der Schaschlikspieß mit Pommes mit klarem Vorsprung am höchsten in der Gunst und ergatterte so Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgte schließlich das Steak von der Pute mit Honig-Pfeffersauce und den dritten Platz teilten sich meiner Meinung nach die Asia-Gerichte und die (wohlgemerkt vegetarische) Schupfnudel-Gemüsepfanne. Des weiteren war, wohl aufgrund der heißen Wetters mit Werten um 30 Grad, ein sehr hohe Anteil von Salatschüsseln bei den Essern zu beobachten. Ich weiß ja nicht ob ich von so viel rohem Gemüse satt werden würde, aber wenn das Wetter sich so hält werde ich mich wohl auch mal daran versuchen – so schlecht kann das ja scheinbar nicht sein. 😉

    Mein Abschlußurteil:
    Pla Rad Prik: +
    Reis: ++

    Ricotta-Muffins mit Kartoffeln, Pinienkernen & Pak Choi – das Rezept

    Sunday, December 9th, 2012

    Die Idee Muffins mit Ricotta zu machen geisterte schon länger bei mir herum, doch erst dieses Wochenende kam ich endlich dazu sie mal zu realisieren. Mein ursprünglicher Plan war es gewesen, die Muffins mit Mangold zu machen, doch leider habe ich in den Märkten in denen ich war keinen bekommen, daher bin ich auf Empfehlung einer Marktmitarbeiterin auf Pak Choi umgestiegen, der laut ihrer Aussage ein guter Ersatz für Mangold wäre. Dabei ist Pak Choi ja eher ein naher Verwandter des Chinakohls, während Mangold zu den Rübengewächsen zählt – so fand ich dann hinterher heraus. Aber letztlich ging es auch mit Pak Choi. Diese kombinierte ich noch mit etwas Blattspinat noch übrig hatte sowie einigen Pinienkernen und fertig war ein überaus leckere Muffin-Zubereitung, die ich mit diesen Beitrag nun einmal kurz vorstellen möchte.

    Was brauchen wir also für eine Muffin-Form (12 Stück)?

    900g Pak Choi (Ersatzweise: Mangold)
    01 - Zutat Pak Choi / Ingredient pak choi

    250g Kartoffeln
    02 - Zutat Kartoffeln / Ingredient potatoes

    100g Blattspinat
    03 - Zutat Blattspinat / Ingredient leaf spinach

    250g Ricotta
    04 - Zutat Ricotta / Ingredient ricotta

    200g Ziegenfrischkäse
    05 - Zutat Ziegenfrischkäse / Ingredient goat cream cheese

    100g Saure Sahne
    06 - Zutat Saure Sahne / Ingredient sour cream

    1 Schalotte
    07 - Zutat Schalotte / Ingredient shallot

    1/2 Bund Dill
    08 - Zutat Dill / Ingredient dill

    1 Hühnerei
    09 - Zutat Hühnerei / Ingredient egg

    50g Parmesan
    10 - Zutat Parmesan / Ingredient parmesan cheese

    50g Pinienkerne
    11 - Zutat Pinienkerne / Ingredient pine nuts

    sowie etwas Pfeffer zum würzen
    und etwas Öl oder Butter zum ausfetten der Mufin-Form

    Beginnen wir also damit, die Schalotte zu schälen und zu würfeln
    12 - Schalotte würfeln / Dice shallot

    sowie die Kartoffeln ebenfalls zu schälen
    13 - Kartoffeln schälen / Peel potatoes

    und fein zu würfeln.
    14 - Kartoffel fein würfeln / Dice potatoes

    Anschließend lösen wir die Blätter des Pak Choi vom Kopf und schneiden den festen Strunk heraus
    15 - Strunk entfernen / Remove stalk

    und waschen die verbliebenen Blätter dann gründlich unter fließendem Wasser.
    16 - Pak Choi waschen / Wash pak choi

    Nachdem wir dann einen Topf mit Wasser aufgesetzt haben und begonnen haben, ihn zum kochen zu bringen
    17 - Wasser aufsetzen / Bring water to boil

    reiben wir den Parmesan-Käse
    18 - Parmesan reiben / Grind parmesan

    und waschen dann den Dill, schütteln ihn trocken,
    19 - Dill waschen / Wash dill

    zupfen die feinen Fähnchen von den Stielen
    20 - Fähnchen abzupfen / Pick leaflets

    und zerkleinern diese dann gründlich.
    21 - Dill zerkleinern / Mince dill

    Sobald das Wasser dann kocht
    22 - Wasser kocht / Water boiling

    blanchieren wir den Pak Choi darin für kurze 5 bis 6 Sekunden und lassen ihn danach wieder abtropfen.
    23 - Pak Choi blanchieren / Blanch pak choi

    Anschließend kochen wir die Kartoffelwürfel für zwei bis drei Minuten
    24 - Kartoffelwürfel kochen / Cook potato dices

    und lassen sie ebenfalls gut abtropfen.
    25 - Kartoffelwürfel abtropfen lassen / Drain potatoes

    Abschließend blanchieren wir auch noch den Spinat für etwa drei bis vier Minuten und geben ihn dann zum Pak Choi ins Abtropfsieb.
    26 - Blattspinat blanchieren / Blanch leaf spinach

    Außerdem rösten wir die Pinienkerne ohne Fett in einer kleinen Pfanne goldbraun und breiten sie anschließend aus, um sie etwas abkühlen zu lassen.
    27 - Pinienkerne rösten / Toast pine nuts

    Nachdem wir den Pak Choi sehr gut ausgedrückt haben und so viel Flüssigkeit wie möglich heraus gepresst haben
    28 - Gut ausdrücken / Squeeze well

    zerkleinern wir ihn mit einem Messer.
    29 - Pak Choi zerkleinern / Cut pak choi

    Auch den Blattspinat drücken wir gut aus und zerkleinern ihn auf die gleiche Weise.
    30 - Blattspinat schneiden / Cut leaf spinach

    Dann zerbröseln wir den Ziegenfrischkäse in eine Schüssel,
    31 - Ziegenfrischkäse zerbröseln / Put goat cream cheese in bowl

    fügen den Ricotta
    32 - Ricotta addieren / Add ricotta

    und die Saure Sahne hinzu
    33 - Saure Sahne hinzufügen / Add sour cream

    und verrühren alles mit dem Handmixer zu einer cremigen Masse.
    34 - Cremig verrühren / Stir

    Zwischenzeitlich dürften auch die Pinienkerne soweit abgekühlt sein, dass wir sie grob zerkleinern können.
    35 - Pinienkerne grob zerkleinern / Mince pine nuts

    Nachdem wir dann das Ei zu unserer Masse hinzugefügt
    36 - Ei hinzufügen / Add egg

    und ebenfalls verrührt haben
    37 - Ei verrühren / Mix in egg

    folgen dann die Kartoffelwürfel,
    38 - Kartoffelwürfel addieren / Add potato dices

    sowie Spinat und Pak Choi.
    39 - Pak Choi  & Spinat dazu / Add spinach & pak choi

    Alles heben wir unter die Ricotta-Masse unter
    40 - Vermengen / Mix

    und fahren dann fort die gewürfelte Schalotte
    41 - Schalotte hinzufügen / Add shallot

    den geriebenen Parmesan,
    42 - Parmesan hinein / Add parmesan

    die Pinienkerne
    43 - Pinienkerne addieren / Add pine nuts

    und schließlich noch den zerkleinerten Dill hinzuzufügen.
    44 - Dill dazu / Add dill

    Alles verrühren wir dann gründlich zu einer einheitlichen Masse
    45 - Gut vermengen / Mix well

    und würzen es dabei kräftig mit Pfeffer.
    46 - Mit Pfeffer würzen / Taste with pepper

    Nachdem wir den Backofen auf 160 Grad vorgeheizt haben, fetten wir eine Muffin-Form mit etwas Öl oder wahlweise Butter aus
    47 - Form ausfetten / Grease tin

    und befüllen sie dann mit unserer soeben hergestellten Mischung.
    48 - Form befüllen / Fill bun tin

    Ist der Ofen dann vorgeheizt, schieben wir die Form auf der mittleren Schiene hinein und lassen unsere Muffins in etwa 30 bis 40 Minuten goldbraun backen.
    49 - Backen / Bake

    Nachdem wir sie dann anschließend wieder entnommen haben, lassen wir sie kurz für ca. fünf Minuten etwas abkühlen,
    50 - Ricotta-Muffins mit Kartoffeln, Pinienkernen & Pak Choi / Ricotta muffins with potatoes, pine nuts & pak choi - Fertig gebacken

    dann können wir die Muffins vorsichtig heraus nehmen und sie genießen.
    51 - Ricotta-Muffins mit Kartoffeln, Pinienkernen & Pak Choi / Ricotta muffins with potatoes, pine nuts & pak choi - Serviert

    Die Kombination aus milden Ricotta und würzigen Ziegenfrischkäse erwies sich schon einmal geschmacklich als sehr gelungen, aber gemeinsam mit dem Gemüse in Form von Kartoffeln, Pak Choi und Blattspinat, dem nussigen Aroma der angerösteten Pinienkerne, sowie dem herzhaften Parmesankäse und schließlich dem Dill ergab alles eine wunderbar schmackhafte Mischung, die in Muffinform gebacken sowohl warm als auch kalt sich als ein wirklicher Genuss erwies. Vor allem die Pinienkerne hatten es mir dabei besonders angetan, aber auch an dem Pak Choi, dem Blattspinat und den Kartoffeln gab es nichts auszusetzen. Ich hatte ja etwas bedenken gehabt, den ursprünglich geplanten Mangold durch Pak Choi zu ersetzen, aber alles diesbezüglichen Befürchtungen hatten sich im Nachhinein als unbegründet erwiesen. Ich war mit dem Ergebnis überaus zufrieden, auch wenn ich sie im Nachhinein gesehen wohl letztlich nicht ganz so lange im Ofen hätte lassen müssen. 😉

    52 - Ricotta-Muffins mit Kartoffeln, Pinienkernen & Pak Choi / Ricotta muffins with potatoes, pine nuts & pak choi - CloseUp

    Mit etwa 125kcal pro Stück erwiesen sich diese vegetarischen Muffins auch was die Nährwerte angeht als angenehm leicht. Nimmt man drei Stück für eine Mahlzeit kommt man also gerade mal auf einen Gesamtwert von 375kcal pro Portion. Für die komplette Masse hatte ich einen Wert von ungefähr 1500kcal berechnet, wobei erstaunlicherweise die Pinienkerne mit 332kcal noch vor dem Ricotta den höchsten Einzelwert einnahmen. Aber bei solchen Werten brauch man glaube ich nicht darüber nachzudenken, ob man noch irgendwo reduzieren muss. Insgesamt ein wirklich sehr empfehlenswertes Rezept, das ich mal wieder vorbehaltlos weiter empfehlen kann.

    Guten Appetit