Calamari mit Remoulade & Country Potatoes [19.10.2012]

Während der Gefüllte Germknödel mit Vanillesauce aus der Abteilung Tradition der Region heute nicht das richtige für mich war, so fand ich unter den anderen Angeboten heute doch vieles das mir zusagte. Zum ersten waren da das Moo Pad Praw Wan – Knusprig gebackene Schweinefleischstreifen mit frischem Gemüse in süss-saurer Sauce oder der Gebackene Fisch mit verschiedenem Gemüse in Chilisauce an der Asia-Thai-Theke – die hier ebenfalls auf der Speisekarte zu findendenGebackene Ananas und Banane aus diesem Bereich eigneten sich meiner Meinung nach weniger als Hauptgericht – zum anderen waren da die Frittierten Calamari mit Remoulade, Zitronenecke und Country Potatoes bei Globetrotter und das Putensteak aus dem Ofen nach provinzialischer Art mit Schmorgemüse und Zitronenkartoffeln. Zwar wären sowohl die Asia-Gerichte als auch das Putensteak was die Nährwerte angeht mit Sicherheit die beste Wahl gewesen, doch ich ließ mich schließlich doch dazu hinreißen bei den Calamari zuzugreifen. Ich liebe nun mal Tintenfischringe und mir fällt es in einem solchen Fall leider sehr schwer zu widerstehen. Dazu gesellten sich dann noch mit einer kleinen Schale Mischgemüse und einem Becherchen Tiramisu-Mousse um das heutige Menu zu komplettieren.

Tintenfischringe mit Remoulade & Kartoffelspalten / Calamari with remoulade & potatoe wedges

Das Mischgemüse aus Erbsen, Möhren und Spargelspitzen erwies sich heute mal auch ohne Nachwürzen als überaus geschmackvoll, womit sie eine sehr gute und wie ich fand auch passende Gemüsebeilage zum Hauptgericht bildeten, über dass ich auch kaum negatives zu bemängeln habe. Gut, die Country Potatoes, also frittierte Kartoffelspalten, hätten ein klein wenig wärmer sein können, aber der Grad der Abkühlung war glücklicherweise noch nicht so fortgeschritten dass hier ein Abzug in der Wertung zu vertreten gewesen wäre. Vor allem weil sie auch weiterhin noch außen schön knusprig und innen schön weich waren so wie ich es mag. Das Highlight waren aber natürlich die Ringe aus Tintenfisch in ihrem ebenfalls angenehm knusprigen Panademantel, die ich mir vor dem Verzehr natürlich mit dem Saft der beigefügten Zitronenscheiben und reichlich Kräuter-Remoulade garnierte. Größte Gefahr bei Großküchen und Kantinen ist hier immer, dass die Tintenfischringe zäh und gummiartig sind, was aber hier absolut nicht zutraf – die hier servierten waren zwar fest, aber von ihrem Volumen genau richtig. Auch wenn beide Komponenten frittiert und damit nicht gerade kalorienarm waren, so war ich mit dem Geschmack absolut zufrieden. Und auch bei der luftig-lockeren, nicht zu allzu süß geratenen Tiramisu-Creme gab es keinen Grund Kritik auszuüben.
Auf der heutigen allgemeinen Beliebtheitsskala lagen die Tintenfischringe natürlich auf Platz eins, gefolgt von den Asia-Gerichten welche das Putensteak aber nur mit einem knappen Vorsprung schlugen. Auf Platz vier folgte schließlich der Germknödel, der wohl wenn ich richtig gesehen habe mit Pflaumenmus gefüllt war. Als Nachtisch bestimmt sehr lecker, aber als Hauptspeise ist so etwas ja leider nichts für mich.

Mein Abschlußurteil:
Tintenfischringe: ++
Country Potatoes: ++
Remoulade: ++
Mischgemüse: ++
Tiramisu-Creme: ++

Pla Rad Prik [10.10.2012]

Am heutigen Mittwoch war natürlich mal wieder wie üblich ein Fischtag angesagt. Daher kamen für mich die Currywurst (rot oder weiß) mit Pommes Frites bei Tradition der Region und das Schweinegeschnetzelte “Züricher Art” mit Röstinchen für mich ebenso wenig in Frage wie auch das Chop Suey – Gemischtes Asia Gemüse gebraten in Kokosmilchsoße an der Asia-Thai-Theke. Besser klangen da schon Pla Rad Prik – Knusprig gebackener Fisch mit frischem Gemüse in Chili-Limonengras-Sauce und der Gedünstete Seelachs im Tomatenbett mit Blattspinat und Kartoffeln bei Vitality. Bei den zusätzlichen Crêpe-Angeboten hatte man sich heute auf die süßen Variante beschränkt. Nach einigem Abwägen entschied ich mich heute dann mal für das Asia-Gericht, das ich wie üblich mit einer Schale Reis komplettierte. Bei den Desserts beschränkte ich mich heute auf einen Glückskeks. Ich glaube übrigend dass es sich dabei eher um Pla Pad Prik handelte und man sich vertippt hat, aber ich kann nicht sicher sein, daher gebe ich die Bezeichnung hier so wieder wie ich sie gelesen habe.

Pla Rad Prik

Zwar hatte man die wie üblichen bunten Gemüsezusammenstellung aus Zucchini, Auberginen, Paprika, Lauch, Blumenkohl, Kohl und Curryblättern dieses Mal etwas etwas sehr grob geschnitten, aber das minderte den leckeren Geschmack den es zusammen mit der dunklen, schön dickflüssigen gut scharfen Sauce und dem in dünner Panade gebratenen Seelachs sowie natürlich dem Reis ergab glücklicherweise überhaupt nicht. Einziger kleiner Kritikpunkt war das Fehlen des Knusprigen an den Fischfilet-Stücken, denn durch die Sauce waren sie größtenteils etwas eingeweicht. Aber dennoch gebe ich für dieses Gericht mal wieder volle Punktzahl.
Die meisten der anderen Gäste hatten heute natürlich, ganz wie es zu erwarten gewesen war, bei der Currywurst mit Pommes Frites zugegriffen, womit dieses Gericht ohne jeden Zweifel Platz eins der heutigen Beliebtheitsskala landete. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, aber eng gefolgt von dem Schweinegeschnetzelten mit Röstis auf Platz drei und schließlich dem gedünsteten Seelachs mit Blattspinat auf einem guten, aber dennoch vierten Platz. Bleibt nur zu hoffen dass man die pikanten Crêpes nicht komplett eingestellt hat, denn ich hätte schon mal gerne eins probiert. Wenn doch werde ich wohl morgen oder übermorgen mal – ausnahmsweise – einen süßen Crêpe als Nachtisch wählen.

Mein Abschlußurteil:
Pla Rad Pri: ++
Reis: ++

Moo Pad Sam Rod [23.03.2012]

Irgendwie konnte ich mich heute für nichts aus der regulären Küche begeistern. Der Milchreis mit Waldbeerensoße bei Tradition der Region sagte mir aufgrund seiner Eigenschaft als Süßspeise nicht zu, der Seelachs paniert mit Kartoffel-Gurkensalat und Remouladensauce in der Abteilung der Globetrotter-Angebote gefiel mir aufgrund des Kartoffelsalates nicht sonderlich und der Feine Putenbraten in Champignonsauce, dazu Vollkornreis bei Vitality sprach mich visuell überhaupt nicht an. Also wandte ich, zum zweiten Mal diese Woche, meine Aufmerksamkeit der Asia-Thai-Theke zu, wo ich neben den Gebackenen Ananas und Banane, die aber höchstens als Dessert geeignet erschienen, mit Moo Pad Sam Rod – Knusprig gebackene Schweinefleischstreifen mit frischem Gemüse in süsser Chilisauce auch gleich etwas entdeckte, das mir für heute das richtige erschien. Dazu nahm ich mir natürlich – wie üblich – noch eine Schale Reis als Sättigungsbeilage.

Moo Pad Sam Rod

In einer deutlich scharfen, aber gleichzeitig tatsächlich auch leicht süßlichen, dunklen Sauce hatte man hier nicht nur eine bunte Gemüsemischung aus Paprika, Lauch, Curryblättern, Zucchini, angenehm dünn geschnittenen Möhrenscheiben, Kohl, Brokkoli und Blumenkohl zusammengestellt, sondern diese auch mit zahlreichen zarten, in dünner Panade gebratenen Streifen Schweinefleisch. Mit kaum einem anderen Gericht hier im Betriebsrestaurant bekommt man wohl eine so reichhaltige Mischung verschiedener Gemüsesorten serviert – ein also nicht nur leckeres, sondern wohl auch recht gesundes Mittagsgericht, das sich in Kombination mit dem Reis als Sättigungsbeilage mal wieder als gut und langwierig sättigend erwies. Ich war, wie bei asiatischen Gerichten eigentlich die Regel, mal wieder sehr zufrieden.
Bei den anderen Kantinengästen lag aber das heute aber recht eindeutig das panierte Seelachsfilet mit Kartoffel-Gurkensalat am höchsten in der Gunst und landete somit zweifellos auf Platz eins der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten aber auch schon die Asia-Gerichte, gefolgt vom Putenbraten auf Platz drei und dem Milchreis auf Platz vier. Somit ergab die heutige keine wirklichen Überraschungen – aufgrund der bisherigen Erfahrungen entspricht das den Erwartungen die ich bei einer solchen Angebotskombination gehabt habe.

Mein Abschlußurteil:
Moo Pad Sam Rod: ++
Reis: ++

Moo Pad Sam Rod [10.02.2012]

Die Woche sollte dieses mal, zumindest was das Mittagessen anging, so enden wie sie begonnen hatte: Mit einem asiatischen Gericht. Denn weder das Seelachsfilet mit Kartoffel-Gurkensalat und Remouladensauce bei Globetrotter noch der traditionell-regionale Milchreis mit Waldbeerensoße oder der Feine Putenbraten in Champignonsauce dazu Vollkornreis bei Vitality konnte mich so recht begeistern. Also entschied ich mich für das Moo Pad Sam Rod – Knusprig gebackene Schweinefleischstreifen mit frischem Gemüse in süsser Chilisauce, das neben Gebackener Ananas und Banane an an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde. Dazu gab es die übliche Schale Reis und da die Glückskekse heute leider aus schienen, ergänzte ich alles noch mit einem Becher Zitronen-Joghurt-Mousse aus dem Dessert-Angebot.

Moo Pad Sam Rod

Ich hatte Glück gehabt und der Wok war gerade als ich dort ankam frisch aufgestockt worden, so dass ich im wahrsten Sinne des Wortes aus dem vollen schöpfen konnte. Und dieses Mal waren die scheinbar in dünner,aber würziger Panade gebratene Schweinefleischstreifen nicht nur in der Beschreibung knusprig, sondern erwiesen sich tatsächlich als außen angenehm knusprig und innen wunderbar zart. Dabei spielte es natürlich auch eine Rolle, dass man sich beim den Braten der Gemüsesorten, die unter anderem aus Broccoli, Curryblättern, Kohlstreifen, Möhren, Sprossen und Keimlingen bestanden, die Menge der Sauce auf ein wirklich absolutes Minimum beschränkt hatte, so dass das Gemüse zwar noch angenehm saftig geworden war und das Aroma der süssen Currysauce mit aufgenommen hatte, aber die Fleischstücke nicht durchweichten während sie im Warmhalte-Wok auf ihre Endabnehmer warteten. Gemeinsam mit dem Reis ergab dies ein wirklich sehr leckeres Mittagsgericht, das aus meiner Sicht keine Wünsche offen ließ. Im Nachhinein gesehen hätte ich da auch das luftig-lockere Mousse mit Zitronenaroma auf verzichten können, aber wo ich es auf das Tablett bugsiert und bereits bezahlt hatte, blieb mir nichts anderes übrig als es auch noch zu vertilgen. Zur Sättigung wäre es aber wahrlich nicht mehr nötig gewesen.
Auch wenn die Kantine heute nur sehr schwach besucht war während ich sie besuchte, gelang es mir dennoch auch heute wieder durch Beobachtung eine Beliebtheitsskala für die Gerichte aufzustellen indem ich die anderen Gäste unauffällig beobachtete. Wie zu erwarten belegte da heute wieder das Fischgericht mit Kartoffel-Gurkensalat den ersten Platz, aber nur mit knappen Vorsprung vor den Asia-Gerichten. Auf Platz drei folgte schließlich der Putenbraten und auf Platz vier der Milchreis. Somit ergab sich heute eine Platzierung, die ganz der übliche Verteilung entsprach.

Mein Abschlußurteil:
Moo Pad Sam Rod: ++
Reis: ++
Zitronen-Joghurt-Mousse: ++

Pla Rad Prik [08.09.2010]

Der Mittwoch hatte sich über die letzten Wochen ja zu meinem Fischtag entwickelt. Das wollte ich auch beibehalten – dazu waren die “Griechischen Bifteki mit Tzatziki und Zwiebeln und Tomatenreis” aus dem Bereich Globetrotter und die “Käsespätzle mit Röstzwiebeln (Knöpfle)” bei den traditionell-regionalen Gerichten natürlich nicht sonderlich geeignet. Der “Gedünstete Seelachs nach Art Espanol mit Kräuter-Knoblauch-Kartoffeln” wiederum klangen sehr interessant und wanderten in die engere Auswahl. Aber im Asia-Bereich entdeckte ich eine interessante Alternative, denn neben “Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen” gab es dort heute auch “Pla Rad Prik – Gebackener Fisch mit ffrischem Gemüse in süß-saurer Sauce” angeboten. Süß-saurer Fisch fand ich klang interessant, also wählte ich letztlich dieses Gericht. Interessant hier war, dass meine Vorgänger wie häufig zuvor den Gros der Fischstücke heraus gelesen und größtenteils das Gemüse übrige gelassen hatten – hier hatte die Köchin jedoch vorgesorgt und fügte extra Fisch aus einer bereits stehenden Schale hinzu, als ich nach den Resten suchte. Gute Idee – wenn man seine Kundschaft kennt, kann man halt vorsorgen. ;-) Dazu gab es wie meist bei den Asia-Speisen eine Schale Reis mit einem Löffel Sambal Olek.

Pla Rad Prik (Fisch süß-sauer / Fish sweet-sour)

Neben den zarten, glücklicherweise grätenfreien und panierten Fischfiletstückchen fanden sich wie üblich eine reichliche Auswahl an verschiedenen Gemüsesorten in der Zusammenstellung. Ich entdeckte u.a. Zucchini, Brokkoli, Karotten, Zwiebeln, Paprika, Salat und auch einige Ananasstückchen – das ganze in einer angenehm süß-sauren Sauce, die meiner Meinung nach sehr gut auch zu Fisch passte. In der Summe aus meiner Sicht eine gute Wahl – würde ich jederzeit wieder nehmen.
Bei den anderen Kantinengästen waren aber heute sehr eindeutig die Bifteki am beliebtesten. Danach kamen die Käsespätzle, dann die Asia-Gerichte und ganz knapp danach auch schon der Seelachs “Espanol”. Kalorientechnisch wäre dieser mit Sicherheit auch für mich die beste Wahl gewesen – aber ich denke ich habe auch mit dem süß-sauren Fisch mein Kalorienkonto nicht über die Maße belastet.

Mein Abschlußurteil:
Pla Rad Prik: ++
Reis: ++