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Wiener Backhendl mit Zitronenecke & Kartoffelsalat [14.07.2016]

Thursday, July 14th, 2016

Zuerst überlegte ich heute, bei den Spaghetti mit grünem Spargel, Bärlauchpesto und Kirschtomaten aus dem Bereich Vitality zuzugreifen, doch visuell konnte mich das Gericht dann letztlich doch nicht so ganz überzeugen. Daher sah ich mir kurz den Gebackenen Camembert mit Preiselbeeren und gemischtem Salat bei Globetrotter an bevor ich mich letztlich dann doch für den Klassiker der mitteleuropäischen Kantinenkultur: das Wiener Backhendl mit Zitronencke und Kartoffelsalat bei Tradition der Region. Das Ko Lo Zai – Gebratenes Gemüse in süß-saurer Sauce nach Peking Art oder Gaeng Ped Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce an der Asia-Thai-Theke fanden heute kein näheres Interesse bei mir. Zum Backhendl gab es noch ein Schälchen Krautsalat aus dem heutigen Salatangebot – man kann ja nie genug Salat zu sich nehmen. 😉

Breaded fried chicken with potato salad / Wiener Backhendel mit Kartoffelsalat

Der einfache Kartoffelsalat war zwar keine kulinarisch ausgefeilte Meisterleistung, sondern eben ein einfacher, süddeutsch angemachter Salat aus Kartoffelscheiben, Gemüsebrühe, Essig und Gewürzen, doch geschmacklich gar es wie üblich nichts daran auszusetzen. Das angenehm große, paniert gebackene Stück Hähnchenfleisch schließlich war zwar frei von Knochen und einigermaßen zart, aber gerade an den dicken Stellen in der Mitte etwas trocken geraten – da half auch der Saft aus den beiden Zitronenecken nur begrenzt. Daher kann ich hier heute leider keine volle Punktzahl gaben. Am Krautsalat, der dieses Mal wieder mit Speckwürfelchen und etwas Kümmel angemacht war, gab es aber nichts auszusetzen. Insgesamt ein einfaches, aber sättigendes Gericht ohne Besonderheiten – ich war zufrieden.
Die Geschmäcker bei den anderen Gästen waren heute recht durchwachsen, so dass man etwas genauer hinsehen musste um einen klaren Favoriten auszumachen. Doch bei genauerem Hinsehen wurde es doch klar, dass es auch hier das Backhendl war, das sich den ersten Platz sichern konnte. Knapp gefolgt wurde es von dem ebenfalls sehr beliebten Camembert, den dritten Platz belegten die Nudeln mit grünem Spargel & Bärlauchpesto, die aber nur knapp von den Asia-Gerichten auf Platz vier gefolgt wurden.

Mein Abschlußurteil:
Wiener Backhendl: +
Kartoffelsalat: ++
Krautsalat: ++

Rote-Beete-Risotto mit Steinbeißer – das Rezept

Saturday, May 23rd, 2015

Die rote Beete ist eine mit Mangold und Zuckerrübe verwandtes Gemüse aus der Familie der Fuchsschwanzgewächse, die sich, wie ihr Name schon vermuten lässt, vor allem durch ihre kräftige rote Farbe hervor hebt, das durch das in ihr enthaltene Betanin verursacht wird. Außerdem ist sie reich an Vitamin-B, Eisen, Kalium und vor allem Folsäure und daher sehr gesund. Ich schätze dieses Gemüse sehr, hatte es hier im Blog aber bisher nur ein einziges Mal in einem Rezept für ein Gratin gemeinsam mit Kartoffeln und Hackfleisch verwendet. Dabei ist dieses Gemüse ja für weitaus mehr einsetzbar, nicht nur für Salate. Daher kam mir die Idee, es in einem Risotto zu verarbeiten gerade recht. Bei der Zubereitung griff ich außerdem zu frischem Gemüse, nicht der vorgekochten und eingeschweißten Variante, da ich mir von diesem eine bessere Konsistenz versprach. Das hätte eigentlich schon als Gericht ausgereicht, doch als ich heute einkaufen war, entschied ich mich dazu mir an der Fischtheke dort noch zwei Steinbeißer-Filets zu besorgen, um damit das Risotto zu ergänzen. Dabei ist die Wahl der Fischsorte natürlich jedem frei gestellt, denn Risotto und Fisch passen ja traditionell gut zusammen und ich könnte mir auch Seelachs oder Rotbarsch gut zu diesem Risotto vorstellen. Das Ergebnis war ein überaus leckeres und dabei gleichzeitig relativ simpel zuzubereitendes Gericht, dessen Rezept ich mit diesem Beitrag nun einmal kurz in der gewohnten Form vorstellen möchte.

Was benötigen wir also für 2-3 Portionen?

Für das Risotto

2 frische rote Beete (zusammen ca. 450g)
01 - Zutat Rote Beete / Ingredient beetroot

180g Risotto-Reis
02 - Zutat Risotto-Reis / Ingredient risotto rice

2 kleine oder 1 große Zwiebel (ca. 200g)
03 - Zutat Zwiebeln / Ingredient onions

2 Zehen Knoblauch
04 - Zutat Knoblauch / Ingredient garlic

50g Parmesan
06 - Zutat Parmesan / Ingredient parmesan

400ml Gemüse-Fond
07 - Zutat Gemüsefond / Ingredient vegetable stock

500ml Gemüsbrühe
05 - Zutat Gemüsebrühe / Ingredient vegetable broth

1 Glas trockener Rotwein
08 - Zutat trockener Rotwein / Ingredient dry red wine

1 Teelöffel Meerrettich
09 - Zutat Meerrettich / Ingredient horseradish

2 Esslöffel Olivenöl
10 - Zutat Olivenöl / Ingredient olive oil

sowie etwas Pfeffer, Salz und Chiliflocken zum würzen

Für den Fisch

350-400g Steinbeißer-Filet
11 - Zutat Steinbeißer-Filet / Ingredient spined loach filet

1-2 Esslöffel Mehl
12 - Zutat Weizenmehl / Ingredient flour

1 Hühnerei
13 - Zutat Hühnerei / Ingredient egg

1-2 Esslöffel Semmelbrösel
14 - Zutat Semmelbrösel / Ingredient breadcrumbs

1/2 Zitrone
15 - Zutat Zitrone / Ingredient lemon

sowie etwas Salz und Pfeffer zum würzen
und etwas Öl oder Butterschmalz zum braten

Beginnen wir wie üblich mit der Vorbeitung der einzelnen Zutaten. Wir schälen also die Zwiebeln und würfeln sie.
16 - Zwiebel würfeln / Dice onion

Außerdem ziehen die Knoblauchzehen ab und hacken zerkleinern sie gründlich.
17 - Knoblauch zerkleinern / Hackle garlic

Dann wenden wir uns der roten Beete zu. Zum Arbeiten mit roter Beete empfehle ich, Einweg-Handschuhe zu tragen, da das Betanin stark abfärbt, was schön ist um das Risotto später schön rot zu färben, aber nichts an den Händen zu suchen hat. 😉 Wir schälen also die rote Beete
18 - Rote Beete schälen / Peel beetroot

und schneiden sie in kleine Würfel oder wahlweise Streifen.
19 - Rote Beete würfeln / Dice beetroot

Außerdem reiben wir den Parmesan
20 - Parmesan reiben / Grate parmesan

und pressen den Saft der halben Zitrone aus.
21 - Zitrone auspressen / Squeeze lemon juice

Nun können wir mit der eigentlichen Zubereitung beginnen. Dazu erhitzen wir die beiden Esslöffel Olivenöl in einem Topf oder einer Pfanne
22 - Olivenöl erhitzen / Heat up olive oil

und dünsten erst einmal die Zwiebeln und das Knoblauch darin an.
23 - Zwiebeln & Knoblauch andünsten / Braise onion & garlic lightly

Dann geben wir die gewürfelte rote Beete hinein
24 - Rote Beete hinzufügen / Add beetroot

und braten sie für etwas fünf bis sechs Minuten bei gelegentlichem umrühren an. Das ist notwendig, damit rote Beete am Ende nicht noch zu bissfest ist.
25 - Rote Beete andünsten / Braise beetroot lightly

In der Zwischenzeit können wir ja schon mal das Ei in einem tiefen Teller aufschlagen,
26 - Ei aufschlagen / Open egg

es gründlich verquirlen
27 - Ei verquirlen / Whisk egg

und dabei kräftig mit Pfeffer und Salz würzen.
28 - Ei mit Pfeffer & Salz würzen / Season egg with pepper & salt

Wenden wir uns jetzt wieder der Pfanne zu und geben den Risotto-Reis zu Zwiebeln und roter Beete
29 - Reis zu Gemüse geben / Add rice to vegetables

um ihn bei gelegentlichem rühren glasig anzudünsten.
30 - Reis glasig andünsten / Braise rice lightly

Anschließend löschen wir alles mit dem trockenen Rotwein ab
31 - Mit Rotwein ablöschen / Deglaze with red wine

und lassen diesen komplett einkochen
32 - Rotwein einkochen lassen / Let red wine reduce

bevor wir beginnen etwas vom Gemüsefond hinzu zu geben und diesen wiederum einkochen zu lassen. Das wiederholen wir immer wieder, so dass der Reis immer in etwas Flüssigkeit schwimmt und nicht anbrennt.
33 - Gemüsefond angießen / Add vegetable stock

Das gibt uns etwas Zeit, die Steinbeißer-Filets zu waschen, trocken zu tupfen
34 - Fischfilet waschen / Wash fish filet

und mit etwas des frisch ausgepressten Zitronensafts zu beträufeln, den wir ein wenig einziehen lassen.
35 - Fischfilet mit Zitronensaft beträufeln / Sprinkle fish filet with lemon juice

Dann wenden wir die Fischfilets nacheinander in Mehl, gewürzten und verquirlten Ei und zuletzt in den Semmelbröseln.
36 - Fischfilet in Mehl, Ei & Semmelbrösel wenden / Turn fish in flour, egg & breadcrumbs

Sollte der Gemüse-Fond dann verbraucht sein, nutzen wir die Gemüsebrühe, um den Reis weiter zu garen. Wer mag kann hier auch nur Gemüse-Fond oder -Brühe nehmen.
37 - Gemüsebrühe hinzufügen / Add vegetable stock

Kurz bevor der Risotto-Reis gar ist, erhitzen wir etwas Butterschmalz in einer zweiten Pfanne
38 - Butterschmalz erhitzen / Heat up ghee

und geben die panierten Steinbeißer-Filets hinein, um sie von allen Seiten anzubraten.
39 - Steinbeißerfilet in Pfanne geben / Put Spinde loach in pan

Außerdem geben wir den Parmesan zum Risotto,
40 - Parmesan hinzufügen / Add parmesan

verrühren ihn gründlich,
41 - Parmesan verrühren / Stir in parmesan

schmecken alles mit Salz, Pfeffer,
42 - Mit Pfeffer & Salz abschmecken / Taste with pepper & salt

einigen Chiliflocken
43 - Mit Chiliflocken würzen / Season with chili flakes

und dem Teelöffel Meerrettich ab. Außerdem reduzieren wir die Hitzezufuhr etwas.
44 - Meerrettich einrühren / Stir in horseradish

Sobald die Steinbeißer-Filets dann ganz durchgebraten sind,
45 - Steinbeisser rundherum anbraten / Fry spined loach all around

können wir sie gemeinsam mit den Rote-Beete-Risotto servieren und genießen.
46 - Beetroot risotto with spined loach filet - Served / Rote Beete Risotto mit Steinbeißerfilet - Serviert

Das cremige, dunkelrote Risotto war mit seinem Aroma der roten Beete und der kräftigen Parmesan-Note erwies sich schon mal als überaus gut gelungen – sowohl würzig und sättigend. Eine sehr gelungene Variante, rote Beete zu verarbeiten, soviel steht fest – genau so hatte ich mir das Ergebnis vorgestellt. Dazu passte sehr gut Steinbeißer-Filet mit seinem unglaublich zarten Fleisch und der knusprigen Panade, das ich mir natürlich noch mit etwas des frischen Zitronensafts garnierte.

47 - Beetroot risotto with spined loach filet - Side view / Rote Beete Risotto mit Steinbeißerfilet - Seitenansicht

Werfen wir wie üblich noch einen kurzen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichts. Das Risotto mit roter Beete schlägt dabei meiner Berechnung nach mit ca. 1200kcal zu Buche. Bei zwei großen Portionen liegen wir also bei 600kcal pro Portion, bei drei Portionen bei 400kcal. Dazu kommen dann noch einmal etwa 200kcal für 200g Steinbeißer. Damit bewegen sich die Werte meiner Meinung nach noch in akzeptablen Bereichen. Wer reduzieren will, kann hier höchstens ein wenig an der Menge des Reis drehen oder etwas weniger Parmesan nehmen. Aber für das gleiche Geschmackserlebnis wie ich es hatte kann ich da natürlich nicht mehr unbedingt garantieren.

Guten Appetit

Calamari mit Remoulade & Country Potatoes [19.10.2012]

Friday, October 19th, 2012

Während der Gefüllte Germknödel mit Vanillesauce aus der Abteilung Tradition der Region heute nicht das richtige für mich war, so fand ich unter den anderen Angeboten heute doch vieles das mir zusagte. Zum ersten waren da das Moo Pad Praw Wan – Knusprig gebackene Schweinefleischstreifen mit frischem Gemüse in süss-saurer Sauce oder der Gebackene Fisch mit verschiedenem Gemüse in Chilisauce an der Asia-Thai-Theke – die hier ebenfalls auf der Speisekarte zu findendenGebackene Ananas und Banane aus diesem Bereich eigneten sich meiner Meinung nach weniger als Hauptgericht – zum anderen waren da die Frittierten Calamari mit Remoulade, Zitronenecke und Country Potatoes bei Globetrotter und das Putensteak aus dem Ofen nach provinzialischer Art mit Schmorgemüse und Zitronenkartoffeln. Zwar wären sowohl die Asia-Gerichte als auch das Putensteak was die Nährwerte angeht mit Sicherheit die beste Wahl gewesen, doch ich ließ mich schließlich doch dazu hinreißen bei den Calamari zuzugreifen. Ich liebe nun mal Tintenfischringe und mir fällt es in einem solchen Fall leider sehr schwer zu widerstehen. Dazu gesellten sich dann noch mit einer kleinen Schale Mischgemüse und einem Becherchen Tiramisu-Mousse um das heutige Menu zu komplettieren.

Tintenfischringe mit Remoulade & Kartoffelspalten / Calamari with remoulade & potatoe wedges

Das Mischgemüse aus Erbsen, Möhren und Spargelspitzen erwies sich heute mal auch ohne Nachwürzen als überaus geschmackvoll, womit sie eine sehr gute und wie ich fand auch passende Gemüsebeilage zum Hauptgericht bildeten, über dass ich auch kaum negatives zu bemängeln habe. Gut, die Country Potatoes, also frittierte Kartoffelspalten, hätten ein klein wenig wärmer sein können, aber der Grad der Abkühlung war glücklicherweise noch nicht so fortgeschritten dass hier ein Abzug in der Wertung zu vertreten gewesen wäre. Vor allem weil sie auch weiterhin noch außen schön knusprig und innen schön weich waren so wie ich es mag. Das Highlight waren aber natürlich die Ringe aus Tintenfisch in ihrem ebenfalls angenehm knusprigen Panademantel, die ich mir vor dem Verzehr natürlich mit dem Saft der beigefügten Zitronenscheiben und reichlich Kräuter-Remoulade garnierte. Größte Gefahr bei Großküchen und Kantinen ist hier immer, dass die Tintenfischringe zäh und gummiartig sind, was aber hier absolut nicht zutraf – die hier servierten waren zwar fest, aber von ihrem Volumen genau richtig. Auch wenn beide Komponenten frittiert und damit nicht gerade kalorienarm waren, so war ich mit dem Geschmack absolut zufrieden. Und auch bei der luftig-lockeren, nicht zu allzu süß geratenen Tiramisu-Creme gab es keinen Grund Kritik auszuüben.
Auf der heutigen allgemeinen Beliebtheitsskala lagen die Tintenfischringe natürlich auf Platz eins, gefolgt von den Asia-Gerichten welche das Putensteak aber nur mit einem knappen Vorsprung schlugen. Auf Platz vier folgte schließlich der Germknödel, der wohl wenn ich richtig gesehen habe mit Pflaumenmus gefüllt war. Als Nachtisch bestimmt sehr lecker, aber als Hauptspeise ist so etwas ja leider nichts für mich.

Mein Abschlußurteil:
Tintenfischringe: ++
Country Potatoes: ++
Remoulade: ++
Mischgemüse: ++
Tiramisu-Creme: ++

Pla Rad Prik [10.10.2012]

Wednesday, October 10th, 2012

Am heutigen Mittwoch war natürlich mal wieder wie üblich ein Fischtag angesagt. Daher kamen für mich die Currywurst (rot oder weiß) mit Pommes Frites bei Tradition der Region und das Schweinegeschnetzelte “Züricher Art” mit Röstinchen für mich ebenso wenig in Frage wie auch das Chop Suey – Gemischtes Asia Gemüse gebraten in Kokosmilchsoße an der Asia-Thai-Theke. Besser klangen da schon Pla Rad Prik – Knusprig gebackener Fisch mit frischem Gemüse in Chili-Limonengras-Sauce und der Gedünstete Seelachs im Tomatenbett mit Blattspinat und Kartoffeln bei Vitality. Bei den zusätzlichen Crêpe-Angeboten hatte man sich heute auf die süßen Variante beschränkt. Nach einigem Abwägen entschied ich mich heute dann mal für das Asia-Gericht, das ich wie üblich mit einer Schale Reis komplettierte. Bei den Desserts beschränkte ich mich heute auf einen Glückskeks. Ich glaube übrigend dass es sich dabei eher um Pla Pad Prik handelte und man sich vertippt hat, aber ich kann nicht sicher sein, daher gebe ich die Bezeichnung hier so wieder wie ich sie gelesen habe.

Pla Rad Prik

Zwar hatte man die wie üblichen bunten Gemüsezusammenstellung aus Zucchini, Auberginen, Paprika, Lauch, Blumenkohl, Kohl und Curryblättern dieses Mal etwas etwas sehr grob geschnitten, aber das minderte den leckeren Geschmack den es zusammen mit der dunklen, schön dickflüssigen gut scharfen Sauce und dem in dünner Panade gebratenen Seelachs sowie natürlich dem Reis ergab glücklicherweise überhaupt nicht. Einziger kleiner Kritikpunkt war das Fehlen des Knusprigen an den Fischfilet-Stücken, denn durch die Sauce waren sie größtenteils etwas eingeweicht. Aber dennoch gebe ich für dieses Gericht mal wieder volle Punktzahl.
Die meisten der anderen Gäste hatten heute natürlich, ganz wie es zu erwarten gewesen war, bei der Currywurst mit Pommes Frites zugegriffen, womit dieses Gericht ohne jeden Zweifel Platz eins der heutigen Beliebtheitsskala landete. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gerichte, aber eng gefolgt von dem Schweinegeschnetzelten mit Röstis auf Platz drei und schließlich dem gedünsteten Seelachs mit Blattspinat auf einem guten, aber dennoch vierten Platz. Bleibt nur zu hoffen dass man die pikanten Crêpes nicht komplett eingestellt hat, denn ich hätte schon mal gerne eins probiert. Wenn doch werde ich wohl morgen oder übermorgen mal – ausnahmsweise – einen süßen Crêpe als Nachtisch wählen.

Mein Abschlußurteil:
Pla Rad Pri: ++
Reis: ++

Moo Pad Sam Rod [23.03.2012]

Friday, March 23rd, 2012

Irgendwie konnte ich mich heute für nichts aus der regulären Küche begeistern. Der Milchreis mit Waldbeerensoße bei Tradition der Region sagte mir aufgrund seiner Eigenschaft als Süßspeise nicht zu, der Seelachs paniert mit Kartoffel-Gurkensalat und Remouladensauce in der Abteilung der Globetrotter-Angebote gefiel mir aufgrund des Kartoffelsalates nicht sonderlich und der Feine Putenbraten in Champignonsauce, dazu Vollkornreis bei Vitality sprach mich visuell überhaupt nicht an. Also wandte ich, zum zweiten Mal diese Woche, meine Aufmerksamkeit der Asia-Thai-Theke zu, wo ich neben den Gebackenen Ananas und Banane, die aber höchstens als Dessert geeignet erschienen, mit Moo Pad Sam Rod – Knusprig gebackene Schweinefleischstreifen mit frischem Gemüse in süsser Chilisauce auch gleich etwas entdeckte, das mir für heute das richtige erschien. Dazu nahm ich mir natürlich – wie üblich – noch eine Schale Reis als Sättigungsbeilage.

Moo Pad Sam Rod

In einer deutlich scharfen, aber gleichzeitig tatsächlich auch leicht süßlichen, dunklen Sauce hatte man hier nicht nur eine bunte Gemüsemischung aus Paprika, Lauch, Curryblättern, Zucchini, angenehm dünn geschnittenen Möhrenscheiben, Kohl, Brokkoli und Blumenkohl zusammengestellt, sondern diese auch mit zahlreichen zarten, in dünner Panade gebratenen Streifen Schweinefleisch. Mit kaum einem anderen Gericht hier im Betriebsrestaurant bekommt man wohl eine so reichhaltige Mischung verschiedener Gemüsesorten serviert – ein also nicht nur leckeres, sondern wohl auch recht gesundes Mittagsgericht, das sich in Kombination mit dem Reis als Sättigungsbeilage mal wieder als gut und langwierig sättigend erwies. Ich war, wie bei asiatischen Gerichten eigentlich die Regel, mal wieder sehr zufrieden.
Bei den anderen Kantinengästen lag aber das heute aber recht eindeutig das panierte Seelachsfilet mit Kartoffel-Gurkensalat am höchsten in der Gunst und landete somit zweifellos auf Platz eins der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei folgten aber auch schon die Asia-Gerichte, gefolgt vom Putenbraten auf Platz drei und dem Milchreis auf Platz vier. Somit ergab die heutige keine wirklichen Überraschungen – aufgrund der bisherigen Erfahrungen entspricht das den Erwartungen die ich bei einer solchen Angebotskombination gehabt habe.

Mein Abschlußurteil:
Moo Pad Sam Rod: ++
Reis: ++