Schweinswürstel mit Sauerkraut [26.09.2011]

Die Gemüsepfanne auf mediterrane Art mit Kräuterrisotto vom Weichweizen im Bereich Vitality wäre mit Sicherheit das kalorientechnisch klügste Gericht gewesen und meine Erinnerungen an ähnliche Gerichte von hier, hier und hier waren eigentich auch ganz gut Doch irgendwie war mir heute nach etwas Fleischlastigeren. Die Poh Piard Thord – Knusprige Frühlingsröllchen von der Asia-Thai-Theke wären z.B. in Kombination mit dem außerdem hier angebotenen Gai Pad Bai Krapao – Gebratene Hähnchenfiletstreifen mit Chili, frischem Gemüse und frischem Thai Basilikum durchaus eine Alternative gewesen. Aber noch mehr reizten mich noch die beiden übrigen Angebote der regulären Küche. Und das Paprikarahmschnitzel mit Kartoffelröstinchen aus der Sektion Globetrotter wurde dabei noch von dem heutigen Wies’n Gericht übertrumpft, denn in dieser aktuell den Bereich “Tradition der Region” ersetzende wurden heute 2 Paar Schweinswürstel mit Sauerkraut und Kartoffelpüree angeboten und darauf stand mir heute am meisten der Geschmack. Dazu nahm ich mir noch einen kleinen Becher Panacotta mit Himbeeren von der Dessert-Theke.

Schweinswürstel mit Sauerkraut / Pork sausages with sauerkraut

Und heute gab es mal wieder absolut nichts zu meckern. Die drei Schweinswürstchen, die ich wohl als Nürnberger Art bezeichnen würde, waren heiß, gut durchgebraten und angenehm würzig. Dazu eine große Portion leckeres Sauerkraut und eine noch größere Portion nicht allzu dünn gestampften Kartoffelpüree. Gemeinsam mit den schaumigen Panacotta, das mit einem Klecks Himbeermarmelade garniert war, ein leckeres und sehr sättigendes Mittagsgericht.
Bei den anderen Kantinengästen lag heute meines Eindrucks nach aber das Paprikarahmschnitzel in seiner Beliebtheit noch knapp vor den Schweinswürstel die somit nur Platz zwei der allgemeinen Beliebtheitsskala belegte. Auf Platz drei folgten die Asia-Gerichte und auf Platz vier schließlich die Mediterrane Gemüsepfanne. Hier keine

Mein Abschlußurteil:
Schweinswürstel: ++
Sauerkraut: ++
Kartoffelpüree: ++
Panacotta mit Himbeeren: ++

Pla Sam Rod [10.08.2011]

Mittwoch sollte wie üblich auch dieses Mal wieder mein Fischtag sein. Also fielen der traditionell-regionale Bunte Gemüseeintopf mit vegetarischen Maultaschen und frischen Kräutern und die Gebratene Putenoberkohle auf Orangenrahmsauce mit Spätzle bei Globetrotter – letzteres hatte ich hier, hier, hier und hier schon mal probiert – für heute natürlich aus. Eine Alternative wäre das Barschfilet auf karibische Art aus dem Cajundunst mit kreolischem Bohnenreis aus der Sektion Vitality gewesen, ein Gericht welches ich hier, hier, hier und hier gewählt hatte, aber auch das Pla Sam Rod – Knusprig gebackener Fisch mit frischem Gemüse in Spezialsauce, welches neben dem Feng Shi Tzau Min – Glasnudeln mit Gemüse in Curry Sauce an der Asia-Thai-Theke angeboten wurde, klang nicht schlecht. Dieses Fischgericht hatte ich hier und hier schon mal verspeist. Spontan entschied ich mich schließlich für den Asia-Fisch, den ich neben der üblichen Schüssel Reis noch mit einem Becherchen Panna cotta mit Himbeeren von der Desser-Theke ergänzte.

Pla Sam Rod

Auch dieses Mal erwies sich das Gemüse – ich entdeckte Zucchini, Blumenkohl, grüne Bohnen, Paprika, Möhren, Chinakohl und Frühlingszwiebeln – als eher kurz, aber vollkommen ausreichend gegart so dass es sich im Biss als etwas fester herausstellte. Dazu gab es reichlich in ganz dünner Panade gebackenes, zartes und grätenfreies Fischfilet von etwas festerer Fleischstruktur. Und alles war in einer würzigen Sauce angerichtet, die geschmacklich gut zum Rest des Gerichtes passte. In Kombination mit dem Reis ein sehr leckeres und sättigendes Gericht. Und der stichfeste Panna cotta mit der Garnitur aus Himbeerenmus erwies sich als gute Wahl.
Der Gros der anderen Kantinengäste hatte sich heute aber eher für die Putenoberkeule entschieden, die recht deutlich den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala eroberte. Auf Platz zwei folgten aber schon die Asia-Gerichte, auf Platz drei würde ich das Barschfilet sehen – aber nur mit knappen Vorsprung vor dem Gemüseeintopf mit Maultaschen. Wäre heute nicht mein Fischtag gewesen, hätte ich mich aber wohl für die vegetarischen Maultaschen entschieden – irgendwie sah das Gericht sehr verlockend sein. Sollte es einmal an einem anderen Wochentag angeboten werden, würde ich hier vorbehaltlos zuschlagen.

Mein Abschlußurteil:
Pla Sam Rod: ++
Reis: ++
Pana cotta mit Himbeeren: ++

Putenoberkeule mit Orangenrahmsauce [28.06.2011]

Zwar klangen Angebote der Asia-Thai-Theke durchaus verlockend – dort standen heute u.a. Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten mit Thaicurry in Kokosmilchsauce und San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezial-Sauce (welches ich hier übrigens schon mal probiert hatte) auf der Karte – aber ich entdeckte noch etwas verlockenderes. Nicht die Gefüllte Aubergine mit Gemüse-Zartweizen bei Vitality oder die traditionell-regionale Gefüllte Paprikaschote (mit Fleisch) mit Tomatensauce und Reis hatte es mir angetan, sondern irgendwie war mir heute nach Gebratener Putenoberkeule auf Orangenrahmsauce mit Spätzle aus der Sektion Globetrotter. Ein solches Gericht hatte ich hier, hier und hier bereits probiert und die Erinnerung daran war durchaus positiv. Außerdem entdeckte ich auch etwas besonderes an der Dessert-Theke, wo ich unbedingt heute probieren wollte: Pannacotta mit Himbeeren. Keine Ahnung wann (oder ob überhaupt) ich Pannacotta zum Nachtisch gehabt habe. Dadurch wurde es zwar etwas heute eng auf meinem Tablett, aber das war es mit wert.

Putenoberkeule in Orangenrahmsauce

Zwar waren einige wenige fettige Stücke an der Putenoberkeule zu finden, der Gros bestand aber aus schmackhaftem, gebratenem Putenfleisch. Dazu gab es eine angenehm große Portion Knöpfle sowie einer mit deutlichem Orangenaroma versehenen, leicht cremige Sauce. Zwar nichts wirklich besonderes, dafür aber sehr lecker und sättigend. Die Portion Pannacotta war aber der kleine Höhepunkt des heutigen Mittagsmahles. Panna cotta, italienisch für “gekochte Sahne”, ist ein beliebtes Dessert aus Norditalien, dass wie der Name schon vermuten lässt aus Sahne, Zucker, Gelatine und Zimt hergestellt wird. Gemeinsam mit der fruchtigen Himbeersauce ergab das einen wirklich sehr leckeren Nachtisch. Muss ich unbedingt auch mal zubereiten – scheint ja nicht allzu schwer zu sein. Über die Kalorien möchte ich da aber lieber nicht nachdenken, immerhin handelt es sich hier wie gesagt um gekochte Sahne. Aber ist eben sehr lecker 😉
Auch die anderen Kantinengäste sprachen meinem Eindruck nach heute am meisten der Putenoberkeule zu, der ich somit unangefochten den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala zubilligen würde. Auf Platz zwei folgten die Asia-Gericht, gefolgt von der gefüllten Paprika und schließlich der Aubergine. Das entsprach auch meiner vorherigen Abschätzung, einzig bei Paprika und Asiagerichten war ich nicht so ganz sicher gewesen. Kenne eben meine “Mitesser” und ihre Vorlieben inzwischen.

Mein Abschlußurteil:
Putenoberkeule: ++
Orangenrahmsauce: ++
Spätzle (Knöpfle): ++
Pannacotta mit Himbeeren: ++