Posts Tagged ‘paprika’

Paprikarahmgeschnetzeltes & Käsespätzle [20.11.2009]

Friday, November 20th, 2009

Auf der Standardkarte fanden sich heute “Hähnchenbrust gefüllt mit Mangold und Paprika dazu Wildreismix im Vitality-Bereich,
Topfenstrudel mit Vanillesauce” als für Freitag hier typische Süßspeise bei den traditionell-regionalen Gerichten, “Gebratenes Pangasiusfilet auf buntem Reis mit Kräutersauce”” bei an Globetrotter-Theke und bei den Wok-Speisen “Gebackene Ananas und Banane” und “Gaeng Gai Ma Plao On – Hähnchenstreifen gebraten in roter Kokosnusssauce“. Ich war zuerst zwischen der Hähnchenbrust und den Pagnasius hin und her gerissen, doch als wir schließlich in die Kantine kamen durften wir entdeckten, dass man das Angebot heute um ein zusätzliches Tagesangebot aufgestockt hatte: “Paprikarahmgeschnetzeltes vom Schwein mit Käsespätzle” Klang lecker und war vergünstigt (2,40) – also wählte ich schließlich dieses Gericht. Dazu gabs noch einen Erdbeerpudding.

Paprikarahmgeschnetzeltes & Käsespätzle

War eine gute Wahl muss ich sagen. Das geschnetzelte Schweinefleisch tummelte sich in einer angenehm würzigen Rahmsauce mit reichlich roten und grünen Paprikastückchen. Dazu die reichlich in Käse mit Käse garnierten Spätzle / Knöpfle – wirklich lecker. Dass es sich hier um die leicht variierten Reste vom Montag handeln könnte, kam mir erst beim schreiben dieses Artikels. War auch eindutig besser als dieses – und aufgewärmt wars definitiv nicht – das schmeckt man. Ein wirklich gelungenes Gericht muss ich sagen – hat mir sehr gefallen. Das fruchtige Erdbeerpudding bildete da auch einen guten Abschluss dieses Mahles.

Mein Abschlußurteil:
Paprikarahmgeschnetzeltes: ++
Käsespätzle: ++
Erdbeerpudding: ++

Nua Pad Pram Hoi [17.11.2009]

Tuesday, November 17th, 2009

Heute reizte mich weder das “Buntes Kräuter- Ofengemüse mit Kressedip” als Vitality-Mahlzeit noch der traditionell-regionale “Spießbraten in Zwiebelsauce mit Knödel“. Auch die “Canneloni mit Fleischfüllung in Tomatensauce” sagten mir nicht so wirklich zu – also kam heute mal wieder ein Asia-Gericht an die Reihe. “Asiatisches Gemüse herzhaft gebraten in Erdnußsauce als rein vegetarisches Gericht war nicht so mein Ding, also entschied ich mich für das “Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Erbsenschoten, frischen Sojakeimlingen in Austernsauce“. Zwar sah auch das dritte Asia-Gericht aus gebratenen Putenstreifen sehr lecker aus, aber ich hatte meine Wahl getroffen. Wie immer lud ich mir den Reis extra auf und garnierte ihn noch mit ein wenig Sambal Olek.

Nua Pad Pram Hoi

Ich kann nur sagen: Wirklich interessante Zusammenstellung. Ich weiß nicht ob es die Austernsauce war – übrigens eine mit Extrakt aus fermentierten Austern gespickte Sojasauce wie ich bei Wikipedia erfuhr – oder irgend etwas anderes: Das ganze schmeckte ziemlich zitronig. Wahrscheinlich war Zitronengras drin, obwohl nichts angegeben war, und obwohl ich es ja normalerweise nicht so mag musste ich heute dann wohl damit leben. Die Austernsauce selbst, die wenn ich recht gesehen habe noch mit kleinen Sesamkörnern garniert war, gab dem ganzen zusätzlich einen interessant fischige Note, was obwohl es unwahrscheinlich klingen mag, ganz gut mit dem Rindfleisch harmonierte. Als Gemüse fanden sich primär Sojakeimlinge, rote und grüne Paprikastreifen, Erbsenschoten und einige Karottenscheiben darin. Wer nicht bereit ist auch geschmacklich mal neue, ungewohnte Wege zu gehen wäre hier mit Sicherheit nicht so begeistert gewesen, aber irgendwie hats mir dennoch geschmeckt – trotz Zitronengras. Über den Klebereis brauche ich nicht viel zu berichten – er war eine wohlschmeckende, heiße und durch das Sambal Olek auch teilweise scharfe Sättigungsbeilage.

Mein Abschlußurteil:
Nua Pad Pram Hoi: ++
Reis: ++

Paprikarahmschnitzel [03.11.2009]

Tuesday, November 3rd, 2009

Auch am heutigen Welttag des Mannes bot die Kantine mal wieder eine interessante Auswahl sowohl für uns gestand’ne Mannsbilder als auch die reichlichen weiblichen Kollegen. 😉 Sowohl das “Pikantes Kichererbsencurry auf indische Art mit Basmatireis” aus dem Vitality-Bereich als auch das “Paprikarahmschnitzel mit Kartoffelröstinchen” bei den regionalen Gerichten oder schließlich bei den Globetrotter-Mahlzeiten der “Lammbraten ‘Griechischer Art’ mit Bratkartoffeln” klangen sehr gut. “Gebratener Tofu mit verschiedenem Gemüse in Hoi Sin Sauce” war wiederum nichts für mich und die anderen beiden Asia-Gerichte: “Gung Pao Kai – Putenfleisch gebraten mit Knoblauch, Chili und Gemüse” sowie “Gebratene Krabben und Tintenfisch mit Gemüse in Tom Sai Sauce” klangen zwar gut, aber ich wollte doch eher etwas Westliches speisen. Meine erste Wahl war der Griechische Lammbraten und ich stand bereits in der Schlange um mir eine Portion zu holen als ich feststellen musste, dass die “Bratkartoffeln” eher gebratenen Salzkartoffeln glichen als dem was ich unter Bratkartoffeln verstehe. Daher schwenkte ich dann noch schnell um und holte mir das Paprikarahmschnitzel. Dazu nahm ich mir – ausnahmsweise mal – eine Portion Naturjoghurt mit roter Grütze als Nachtisch. Im Nachhinein gesehen wäre natürlich auch das Linsencurry noch interessant gewesen, doch als mir dieser Gedanke kam hatte ich bereits meine Portion und zurückgeben ist zu diesem Zeitpunkt leider nicht möglich.

Paprikarahmschnitzel

Das erste was auffiel war die Tatsache, dass dieses Schnitzel offensichtlich kein Friteusenprodukt war, sondern richtig gebraten wurde. Wie man ja weiß besitzen Friteusenschnitzel eine eher helle Panade. Das Fleisch selbst war angenehm dünn geklopft und war aus meiner Sicht von guter Qualität, denn es fanden sich kein Fett, sehnige Stellen oder schlecht kaubare Stellen. Dazu die Paprika-Rahm-Sauce mit Streifen von grüner, roter und gelber Paprika, die zwar etwas schärfer hätte sein können, aber ebenfalls sehr gut mundete. An den Kartoffelröstinchen, ich hätte eher Kartoffeltaler gesagt, gab es schließlich auch nicht auszusetzen, denn sie waren heiß, außen knusprig und innen weich so wie ich es mag. Einzig etwas Gemüse fehlte – doch am Gemüsebuffet fand ich nichts, was so recht dazu gepasst hätte, daher hatte ich dann doch darauf verzichtet. Der winzige Nachtisch mit einer roten Grütze in der sich Kirschen und ich glaube auch Preiselbeeren fanden, schloß das Mittagsmahl schließlich gut ab.

Mein Abschlußurteil:
Schnitzel: ++
Paprika-Rahm-Sauce: ++
Kartoffelröstinchen: ++
Joghurt mit roter Grütze: ++

Zander in Mandelbutter [16.10.2009]

Friday, October 16th, 2009

Zum Wochenabschluß am heutigen Freitag war die Auswahl eher Durchwachsen. Wir durften zwischen “Zarte Hühnerbrust gefüllt mit Basilikumpesto auf Tagliatelle al tomato” bei den Vitality-Gerichten, bei den regionalen Traditionsspezialitäten gab es “Süßer Griessbrei mit Früchten” und schließlich bei der “Globetrotter”-Sektion “Gebratener Zander in Mandelbutter mit Petersilienkartoffeln“. Außerdem gab es noch “Gebackene Ananas und Banane“,
MOO Pad Prik Bai Karprao – Schweinefleisch mit scharfem Basilikum mit Thaigemüse in Austernsauce” und “Tintenfischringe mit Zitronengrassauce auf geschmorten Gemüse” im Asia-Bereich. Die Tintenfischringe waren durchaus ein Favorit, doch letztlich fiel meine Wahl dann doch auf den Zander. Da mir das Gemüse fehlte, wertete ich mir das Gericht mit etwas Mischgemüse auf – das es kostenlos an der Beilagentheke dazu gab. Süßkram wie der Grießbrei oder auch die Gebackenen Ananas und Bananen sind nichts für mich zu Mittag. Und Nachtisch – das hatte ich ja bereits gestern verkündet – ist in Folge meiner NNN-Doktrin aktuell Tabu. 😉 Das war jetzt übrigens das dritte Mal Fisch bzw. Meeresfrüchte in Folge

Zander in Mandelbuttersauce

Da das Ganze mit Mandelbutter angemacht war, musste man ziemlich aufpassen, nicht den einen oder andere Tropfen der fettigen Sauce abzubekommen, wenn man sich ein Stück von den beiden Fischfilets abtrennte und zum Mund führte. Die Qualität des Fisches erwies sich als wie gewohnt sehr gut. Jedoch muss ich sagen, dass trotz des guten Geschmacks so ein Fisch in Fettsauce für mich nicht das Wahre ist. Auch an den kleinen Salz- bzw. Petersilienkartoffeln gab es nichts auszusetzen. Das Mischgemüse schließlich, bestehend aus Erbsen, Möhren, Bohnen, Mais und etwas Paprika rundete das ganze gut ab. Schade dass man nicht von Anfang an etwas Gemüse dazu getan hatte.

Mein Abschlußurteil:
Zanderfilet in Mandelbutter: ++
Petersilienkartoffeln: ++
Mischgemüse: ++

Rindfleischstreifen & Bambussprossen [12.10.2009]

Monday, October 12th, 2009

Heute war ich mal wieder in Karlsruhe – zur wohl vorerst letzten Schulung. Das dortige Betriebsrestaurant war mir eigentlich bisher immer in guter Erinnerung gewesen, aber das heutige Angebot erwies sich dann doch als eher mittelmäßig bis gerade so gut. Mal wieder gab es frisch zubereitete Pizza, dieses mal mit Parmaschinken, Oliven und Mozzarella, außerdem fanden sich Hühnerbrust mit Salzkartoffeln und Sauce, Gnocchi mit Tomatensauce und Parmesan und schließlich die “Rindfleischstreifen mit Bambussprossen und Gemüse, dazu Reis“. Zwar hatte ich mich zuerst bei der Pizza angestellt, doch als ich bemerkte dass dies ewig dauern würde entschied ich mich doch noch um und holte mir dieses Asiatisch angehauchte Gericht. Dazu nahm ich mir noch einen Mangopudding.

Rindfleischstreifen & Bambussprossen

Prinzipiell sah es erst mal nicht schlecht aus – eine der Küchenfachkräfte briet das ganze vor unseren Augen im Wok und lud das Rindfleisch-Gemüse-Gemisch auf den bereits mit Reis bestückten Teller. Die Portion war allerdings etwas klein wie ich zugeben musste – und das schlimmste: Das Gericht wurde anschließend noch regelrecht in einer nicht weiter definierten Sauce ersäuft. Das hätte nun wirklich nicht sein müssen. Zwar war die Mischung aus Paprika, Bambussprossen, Rindfleischstreifen und anderen Gemüsen grundsätzlich ganz gut gelungen, doch aufgrund de Zusammenstellung und der Präsentation musste ich schließlich doch noch Punkte abziehen. Hier hat man sich anderswo – sei es in Mörfelden oder auch in München – weitaus mehr Mühe gegeben.
Der schmackhafte Mangopudding versöhnte mich schließlich zwar wieder etwas – aber letztlich hätte ich wohl doch die etwas längere Wartezeit in Kauf nahmen und die Pizza verzehren sollen. Diese war eindeutig die bessere Wahl.

Mein Abschlußurteil:
Rindfleisch-Bambussprossen mit Reis: +
Mangopudding: ++