Posts Tagged ‘paprika’

Paprikarahmschnitzel [03.11.2009]

Tuesday, November 3rd, 2009

Auch am heutigen Welttag des Mannes bot die Kantine mal wieder eine interessante Auswahl sowohl für uns gestand’ne Mannsbilder als auch die reichlichen weiblichen Kollegen. 😉 Sowohl das “Pikantes Kichererbsencurry auf indische Art mit Basmatireis” aus dem Vitality-Bereich als auch das “Paprikarahmschnitzel mit Kartoffelröstinchen” bei den regionalen Gerichten oder schließlich bei den Globetrotter-Mahlzeiten der “Lammbraten ‘Griechischer Art’ mit Bratkartoffeln” klangen sehr gut. “Gebratener Tofu mit verschiedenem Gemüse in Hoi Sin Sauce” war wiederum nichts für mich und die anderen beiden Asia-Gerichte: “Gung Pao Kai – Putenfleisch gebraten mit Knoblauch, Chili und Gemüse” sowie “Gebratene Krabben und Tintenfisch mit Gemüse in Tom Sai Sauce” klangen zwar gut, aber ich wollte doch eher etwas Westliches speisen. Meine erste Wahl war der Griechische Lammbraten und ich stand bereits in der Schlange um mir eine Portion zu holen als ich feststellen musste, dass die “Bratkartoffeln” eher gebratenen Salzkartoffeln glichen als dem was ich unter Bratkartoffeln verstehe. Daher schwenkte ich dann noch schnell um und holte mir das Paprikarahmschnitzel. Dazu nahm ich mir – ausnahmsweise mal – eine Portion Naturjoghurt mit roter Grütze als Nachtisch. Im Nachhinein gesehen wäre natürlich auch das Linsencurry noch interessant gewesen, doch als mir dieser Gedanke kam hatte ich bereits meine Portion und zurückgeben ist zu diesem Zeitpunkt leider nicht möglich.

Paprikarahmschnitzel

Das erste was auffiel war die Tatsache, dass dieses Schnitzel offensichtlich kein Friteusenprodukt war, sondern richtig gebraten wurde. Wie man ja weiß besitzen Friteusenschnitzel eine eher helle Panade. Das Fleisch selbst war angenehm dünn geklopft und war aus meiner Sicht von guter Qualität, denn es fanden sich kein Fett, sehnige Stellen oder schlecht kaubare Stellen. Dazu die Paprika-Rahm-Sauce mit Streifen von grüner, roter und gelber Paprika, die zwar etwas schärfer hätte sein können, aber ebenfalls sehr gut mundete. An den Kartoffelröstinchen, ich hätte eher Kartoffeltaler gesagt, gab es schließlich auch nicht auszusetzen, denn sie waren heiß, außen knusprig und innen weich so wie ich es mag. Einzig etwas Gemüse fehlte – doch am Gemüsebuffet fand ich nichts, was so recht dazu gepasst hätte, daher hatte ich dann doch darauf verzichtet. Der winzige Nachtisch mit einer roten Grütze in der sich Kirschen und ich glaube auch Preiselbeeren fanden, schloß das Mittagsmahl schließlich gut ab.

Mein Abschlußurteil:
Schnitzel: ++
Paprika-Rahm-Sauce: ++
Kartoffelröstinchen: ++
Joghurt mit roter Grütze: ++

Zander in Mandelbutter [16.10.2009]

Friday, October 16th, 2009

Zum Wochenabschluß am heutigen Freitag war die Auswahl eher Durchwachsen. Wir durften zwischen “Zarte Hühnerbrust gefüllt mit Basilikumpesto auf Tagliatelle al tomato” bei den Vitality-Gerichten, bei den regionalen Traditionsspezialitäten gab es “Süßer Griessbrei mit Früchten” und schließlich bei der “Globetrotter”-Sektion “Gebratener Zander in Mandelbutter mit Petersilienkartoffeln“. Außerdem gab es noch “Gebackene Ananas und Banane“,
MOO Pad Prik Bai Karprao – Schweinefleisch mit scharfem Basilikum mit Thaigemüse in Austernsauce” und “Tintenfischringe mit Zitronengrassauce auf geschmorten Gemüse” im Asia-Bereich. Die Tintenfischringe waren durchaus ein Favorit, doch letztlich fiel meine Wahl dann doch auf den Zander. Da mir das Gemüse fehlte, wertete ich mir das Gericht mit etwas Mischgemüse auf – das es kostenlos an der Beilagentheke dazu gab. Süßkram wie der Grießbrei oder auch die Gebackenen Ananas und Bananen sind nichts für mich zu Mittag. Und Nachtisch – das hatte ich ja bereits gestern verkündet – ist in Folge meiner NNN-Doktrin aktuell Tabu. 😉 Das war jetzt übrigens das dritte Mal Fisch bzw. Meeresfrüchte in Folge

Zander in Mandelbuttersauce

Da das Ganze mit Mandelbutter angemacht war, musste man ziemlich aufpassen, nicht den einen oder andere Tropfen der fettigen Sauce abzubekommen, wenn man sich ein Stück von den beiden Fischfilets abtrennte und zum Mund führte. Die Qualität des Fisches erwies sich als wie gewohnt sehr gut. Jedoch muss ich sagen, dass trotz des guten Geschmacks so ein Fisch in Fettsauce für mich nicht das Wahre ist. Auch an den kleinen Salz- bzw. Petersilienkartoffeln gab es nichts auszusetzen. Das Mischgemüse schließlich, bestehend aus Erbsen, Möhren, Bohnen, Mais und etwas Paprika rundete das ganze gut ab. Schade dass man nicht von Anfang an etwas Gemüse dazu getan hatte.

Mein Abschlußurteil:
Zanderfilet in Mandelbutter: ++
Petersilienkartoffeln: ++
Mischgemüse: ++

Rindfleischstreifen & Bambussprossen [12.10.2009]

Monday, October 12th, 2009

Heute war ich mal wieder in Karlsruhe – zur wohl vorerst letzten Schulung. Das dortige Betriebsrestaurant war mir eigentlich bisher immer in guter Erinnerung gewesen, aber das heutige Angebot erwies sich dann doch als eher mittelmäßig bis gerade so gut. Mal wieder gab es frisch zubereitete Pizza, dieses mal mit Parmaschinken, Oliven und Mozzarella, außerdem fanden sich Hühnerbrust mit Salzkartoffeln und Sauce, Gnocchi mit Tomatensauce und Parmesan und schließlich die “Rindfleischstreifen mit Bambussprossen und Gemüse, dazu Reis“. Zwar hatte ich mich zuerst bei der Pizza angestellt, doch als ich bemerkte dass dies ewig dauern würde entschied ich mich doch noch um und holte mir dieses Asiatisch angehauchte Gericht. Dazu nahm ich mir noch einen Mangopudding.

Rindfleischstreifen & Bambussprossen

Prinzipiell sah es erst mal nicht schlecht aus – eine der Küchenfachkräfte briet das ganze vor unseren Augen im Wok und lud das Rindfleisch-Gemüse-Gemisch auf den bereits mit Reis bestückten Teller. Die Portion war allerdings etwas klein wie ich zugeben musste – und das schlimmste: Das Gericht wurde anschließend noch regelrecht in einer nicht weiter definierten Sauce ersäuft. Das hätte nun wirklich nicht sein müssen. Zwar war die Mischung aus Paprika, Bambussprossen, Rindfleischstreifen und anderen Gemüsen grundsätzlich ganz gut gelungen, doch aufgrund de Zusammenstellung und der Präsentation musste ich schließlich doch noch Punkte abziehen. Hier hat man sich anderswo – sei es in Mörfelden oder auch in München – weitaus mehr Mühe gegeben.
Der schmackhafte Mangopudding versöhnte mich schließlich zwar wieder etwas – aber letztlich hätte ich wohl doch die etwas längere Wartezeit in Kauf nahmen und die Pizza verzehren sollen. Diese war eindeutig die bessere Wahl.

Mein Abschlußurteil:
Rindfleisch-Bambussprossen mit Reis: +
Mangopudding: ++

Hackfleisch-Ei-Pizza [28.09.2009]

Monday, September 28th, 2009

Was für ein Tag…
Gestern war ich auf der Hochzeit eines alten Freundes in Mannheim und der anschließenden Hochzeitsfeier in Neckarsteinach in der Nähe von Heidelberg. Hatte gleich dort übernachtet und ich bin leider nicht allzu früh ins Bett (dafür aber fast nüchtern) – allerdings früh genug um heute morgen um viertel vor acht aufzustehen, meine Sachen zu packen und um einige Minuten nach acht in meinem schnuckeligen Firmenwagen (ein 1er BMW mit recht viel Power) zu sitzen und mich auf den Weg nach Karlsruhe zu machen, wo ich heute ab 10:00 Uhr eine Schulung hatte. Als ich endlich durch Heidelberg war und die A5 erreicht hatte, machte ich wahrlich drei Kreuze. Vor der Schulung gings aber noch zum Bahnhof in Karlsruhe, um dort einen Kollegen aufzulesen. Von den zwei Staus auf der A5 und dem Unfall mit einseitiger Fahrbahnsperrung auf der Südtangente in Karlsruhe heute früh möchte ich gar nicht reden. So war ich froh endlich im Schulungsraum zu sitzen, und das nicht nur weil ich es trotz aller Widrigkeiten noch rechtzeitig geschafft hatte, sondern auch weil die Kantine – oder besser das Betriebsrestaurant – dort sehr gut ist. Man siehe z.B. weniger hier, dafür aber besser hier oder hier.
So war auch heute die Auswahl mal wieder recht ansehnlich. Doch anstatt mich für Gnocchi mit Spinat und Käse, eine Bulette mit Zwiebelsauce und Pommes oder irgend ein anderes Gericht auf der reichhaltigen Karte zu entscheiden, fiel meine Wahl heute einmal auf eine einfache Pizza mit Hackfleisch, Ei und Paprika. Das besondere war, dass man die Pizzas vor den Augen der Betriebsrestaurant-Besucher aus dem Ofen holte, die auf der Pizzapfanne schälte und noch dampfend auf dem Teller servierte, nachdem man den Backgrad der Pizza mit einem kleinen digitalen Thermometer fachgerecht geprüft hatte. Sah wirklich professionell aus.
Außerdem war eben auch noch Ei drau – da konnte ich unmöglich Nein sagen. 😉

Hackfleisch-Ei-Pizza

Und ich wurde nicht enttäuscht.Der Boden hätte zwar noch ein paar Minuten gekonnt, war aber ausreichend durchgebacken. Der Belag mit den kleinen Hackfleischbällchen, der fruchtigen Tomatensauce und den roten und grünen, frischen Paprikstückchen sowie den Eischeiben erwies sich als wirklich gelungen. Hat mir sehr gemundet muss ich sagen. Ist immerhin auch lange her dass ich Pizza hatte – von daher eine gute Entscheidung. Und für den Preis von nicht einmal drei Euro für eine frisch gemachte, mehr als ausreichend große Pizza kann man sich wirklich nicht beschweren. Ab morgen bin ich dann wieder in München – und gespannt was die dortige Kantine so zu bieten hat.

Mein Abschlußurteil:
Hackfleisch-Ei-Pizza: ++

Argentinisches Roastbeef [10.09.2009]

Thursday, September 10th, 2009

Heute gingen “Argentinisches Roastbeef (im Ganzen gebraten und rosa serviert) mit geschmortem Pfannengemüse, Rosmarienkartoffeln und einer Rotwein-Zwiebelsoße” in das Rennen um meine Zustimmung gegen einen “Indischer Hähnchen-Mango-Topf mit Paprika, Pinienkerne, Schalotten und Naturkornreis“. Eine Wahrhaft schwere Entscheidung, doch letztlich gewann das argentinische Roastbeef.

Argentinisches Roastbeef

Und trotz der Tatsache ass der indische Hähnchen-Mango-Topf ebenfalls eine gute Figur machte, bereute ich meine Entscheidung zu keinem Zeitpunkt. Das Stück Fleisch wurde tatsächlich vom Koch persönlich vor meinen Augen von einem großen Stück Rinderbraten abgeschnitten und auf meinen Teller bugsiert. Ein wirklicher Genuss, diese zarte Scheibe gut durchbratenes Rindfleisch. Dazu gab geschmortes Gemüse, bestehend aus Karotten, Pilzen und Paprika und einige außen knusprig und innen gut durchgebackene Kartoffelhälften, die mit einem Hauch Rosmarin gewürzt zu sein schienen. Ein wirkliches Genuß, der mich einen Moment fast vergessen ließ dass ich in einer Kantine und nicht in einem Restaurant saß. Ich wage mal zu sagen, dass das argentinische Roastbeef das wohl beste Gericht in dieser Woche war.

Mein Abschlußurteil:
Argentinisches Roastbeef: ++
Pfannengemüse: ++
Rosmarinkartoffeln: ++