Putenschnitzel in Honig-Pfeffersauce dazu Pariser Karotten und Herzoginkartoffeln [08.06.2018]

Heute war ich hin und her gerissen zwischen dem der Putenschnitzel in Honig-Pfeffersauce dazu Pariser Karotten und Herzoginkartoffeln bei Vitality und der Gebratenen Scholle “Finkenwerder Art” mit Sauce Hollandaise, Broccoli und Bratkartoffeln bei Globetrotter. Aber auch die Hausgemachte Reiberdatschi mit Apfelmus bei Tradition der Region besaßen einen gewissen Reiz für mich, was bei den freitäglichen Süßspeisen eher eine Ausnahme ist. Einzig das Frisch gebratenes Gemüse in grüner Kokossauce oder das Moo Pad Praw Wan – Verschiedene Fleischsorten mit frischem Gemüse in Kokosmilch und rotem Curry an der Asia-Wok-Theke schienen mir heute aber nicht so das richtige. Und obwohl der Fisch bestimmt gesünder gewesen wäre, fiel meine Wahl schließlich doch auf das Putenschnitzel – mir lag der Appetit doch mehr nach Geflügel und Karotten.

Turkey steak with honey pepper sauce, carrots & duchess potatoes / Putensteak in Honig-Pfeffersauce, dazu Pariser Karotten & Herzoginkartoffeln

Das Putensteak sah zwar etwas unkonventionell aus, aber erwies sich dennoch als schön mager und einigermaßen zart und saftig. Die angebliche Honig-Pfeffersauce war dahin gegen heute aber eher ein Witz: eine dünne, wässerige Brühe mit nur wenig Geschmack. Zumindest war die überaus großzügig bemessene Portion Möhren noch schön knackig und die Herzogin-Kartoffeln erwiesen sich, waren sie nicht bereits von der Sauce durchgeweicht, als außen angenehm knusprig und innen weich. War also insgesamt ok, habe ich aber auch schon mal besser hier erlebt. Das nächste Mal würde ich aber doch eher zum Fischgericht neigen.
Beim Rennen um Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala lieferten sich Scholle und Putensteak ein kleines Kopf-an-Kopf-Rennen, das die Scholle meiner Meinung nach aber letztlich für sich entscheiden konnte und das Steak auf einen guten zweiten Platz verwies. Platz drei belegten die Asia-Gerichte und die Reiberdatschi folgten knapp dahinter auf dem vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Putensteak: ++
Honig-Pfeffersauce: +/-
Pariser Karotten: ++
Herzoginkartoffeln: ++

Gebratenes Putensteak in Honig-Pfeffer-Sauce mit Möhren & Röstis [27.04.2018]

Zwar stand am heutigen Freitag mit einem Saltim Bocca com Kabeljau mit Peperonata und Butternudeln im Abschnitt Globetrotter auch diesen Freitag ein Fischgericht auf der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants, aber das Stückchen Fisch sah mir einfach zu mickerig aus als dass ich mich dafür begeistern konnte. Und da mich auch weder der Quarkstrudel mit Vanillesauce und Mohn bei Tradition der Region noch die Asia-Thai-Angebote wie Asiatisches Gemüse in grüner Kokossauce oder Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse und Thaicurry in Kokosmilchsauce sonderlich begeistern konnten, fiel meine Wahl schließlich auf das Gebratene Putenschnitzel in Honig-Pfeffersauce, dazu Pariser Karotten und Herzoginkartoffeln bei Vitality, wobei ich jedoch schnell erkannte dass man die Herzoginkartoffeln offensichtlich durch Röstis ersetzt hatte.

Turkey steak in honey pepper sauce with carrots & hash browns / Putensteak in Honig-Pfeffersauce mit Möhren & Röstis

Da ich wohl nur ein kleines Steak erwischt hatte, war man so gnädig gewesen mir noch ein halbes zweites Steak mit auf den Teller zu geben, so dass ich mich zumindest was die Menge des Fleischs anging keinesfalls beschweren konnte. Zum Glück war auch die Qualität soweit in Ordnung und nur ganz leicht trocken, was durch die würzige, aber leider etwas dünne Sauce jedoch kompensiert wurde. Den Möhren merkte man leider an dass sie scheinbar schon etwas länger in der Warmehalteschale geruht hatten, denn sie waren nicht mehr ganz heiß, ebenso die kleinen Röstis, die sich leider als nicht mehr ganz so knusprig erwiesen. Insgesamt also zwar in Ordnung, aber leider nicht mehr in perfekter Qualität.
Die Gästen schienen die Größe des Kabeljau als akzeptabel empfunden zu haben, denn mit einem kleinen Vorsprung gelang es dem Fischgericht den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich einzunehmen. Auf dem zweiten Platz folgte das Putenschnitzel, den dritten Platz belegte heute der Quarkstrudel, der aber nur ganz knapp vor den Asia-Gerichten auf Platz vier lag.

Mein Abschlußurteil:
Putenschnitzel: ++
Honig-Pfeffersauce: +
Pariser Möhren: +
Röstis: +

Schweinerückensteak in Ingwersoße dazu Pariser Karotten & Rösti [01.09.2017]

Auch an diesem Freitag verspürte ich keinen großen Appetit auf das Quasi-Standardgericht, heute Gebackenes Seelachsfilet mit Remoulade und Kartoffelsalat, das wie üblich im Abschnitt Globetrotter der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants angeboten wurde. Doch zm Glück bot man auch dieses Mal eine interessante Alternative im Bereich Vitality, auch wenn das Schweinerückensteak in Ingwersoße dazu Pariser Karotten und Rösti vielleicht kein typisches leichtes Gericht für diesen Abschnitt darstellte. Aber die anderen Alternativen wie Dampfnudel mit heißen Kirschen bei Tradition der Region oder Feng shi Tzau – Mie-Nudeln gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce oder San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce an der Asia-Thai-Theke kamen auf jeden Fall nicht für mich in Frage.

Pork loin steak in ginger sauce with carrots & roestis / Schweinerückensteak in Ingwersoße dazu Pariser Karotten & Rösti

Von dem Ingwer in der angeblichen Ingwersauce schmeckte man zwar wenig, aber davon abgehen erwies sich das Gericht als wirklich gute Wahl. Das Schweinesteak war leicht durchwachsen, aber von guter Qualität und die Möhren noch leicht knackig. Die Röstis wiederum erwiesen sich als außen angenehm knusprig, aber im Inneren besaßen die Kartoffelraspeln noch etwas zu viel biss – vielleicht hätten hier einige Minuten länger im Ofen oder wo immer man sie zubereitet hatte, nicht geschadet. War nicht so arg, dass man sie nicht essen konnte, aber man bemerkte es eben. Dennoch war ich mit meiner Entscheidung für dieses Angebot letztlich zufrieden.
Und auch auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala schien sich eine kleine Revolution abzuzeichnen, denn nicht wie sonst üblich das Fischgericht, sondern das Schweinesteak konnte sich mit knappen Vorsprung den ersten Platz sichern. Nach dem somit zweitplatzierten Seelachsfilet folgten die Asia-Gerichte auf Platz drei und die Dampfnudel auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Schweinesteak: ++
Pariser Möhren: ++
Röstis: +

Japanisches Ingwersteak mit Pariser Karotten & Basmatireis [04.11.2016]

Der Milchreis mit Waldbeeren und Zimt-Zucker bei Tradition der Region oder die Asia-Thai-Gerichte wie Gebackene Ananas und Banane und San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce schienen mir heute nicht so das richtige für mein Mittagsmahl, aber die beiden Klassiker wie das Japanische Ingwersteak mit Pariser Karotten und Basmatireis bei Vitality und das Gebackene Seelachsfilet mit Kartoffelsalat und Remoulade bei Globetrotter erschienen mir eine gute Wahl zu sein. Und obwohl ich damit bereits zum dritten Mal hintereinander Reis als Sättigungsbeilage wählte, entschied ich mich schließlich für das Ingwersteak, dann es erschien mir das interessantere der beiden Gerichte.

Japanisches Ingwersteak mit Pariser Karotten & Basmatireis

Ich hatte zwar zuerst befürchtet, dass das überaus großzügig dimensionierte Schweinesteak etwas trocken geworden sein könnte, aber der erste Eindruck des mit Ingwer marinierten Steaks in seiner dunklen, dickflüssigen und würzigen Sauce, die ebenfalls eine leichte Ingwernote besaß, hatte getäuscht, denn es war einigermaßen saftig und angenehm mager. Die Pariser Möhren in ihrer Knoblauch-Kräuter-Sauce wiederum waren zwar bereits etwas abgekühlt, aber nicht so sehr, dass ich hier Punkte abziehen müsste. Und auch am leicht klebrigen Basamati-Reis gab es nichts auszusetzen. Insgesamt also eine gute Entscheidung, ich war jedenfalls zufrieden.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, erkannte man aber schnell dass es heute mal wieder das panierte Seelachsfilet mit Kartoffelsalat war, das sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Auf dem zweiten Platz folgte aber schon das Ingwersteak, das aber nur einen kleinen Vorsprung vor den drittplatzierten Asia-Gerichten aufzeigte. Den vierten Platz belegte schließlich der Milchreis mit Waldbeeren, der mit seiner etwas zerkocht wirkenden Waldbeerensauce aber auch ein wenig so aussah, als hätte man ihn bereits zuvor einmal verzehrt gehabt. 😉

Mein Abschlußurteil:
Ingwersteak: ++
Dunkle Sauce: ++
Pariser Karotten: ++
Basmatireis: ++

Barschfilet in Weißweinsauce [20.02.2013]

Einen Moment überlegte ich auch heute, wieder an der Asia-Thai-Theke zuzuschlagen, doch weder das Feng Shi Tzau Min – Gebratene Glasnudeln mit verschiedenem Gemüse nach Shanghai Art noch das Gaeng Phet Gai – Hühnerfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce reizten mich so stark dass ich mich dazu hinreißen lassen konnte. Zumal die reguläre Küche mit einem Barschfilet in Weißweinsauce mit Bouillonkartoffeln bei Vitality, den Spaghetti Bolognese mit Parmesan bei Globetrotter und dem Rindergeschnetzelten “Züricher Art” mit Kartoffelröstinchen einen starken Gegenpol bildeten. Vor allem die Erfahrungsgemäß sehr guten Spaghetti Bolognese ließen mich einen kurzen Moment schwanken, doch letztlich blieb ich meiner alten Tradition dann doch treu und griff wie Mittwochs üblich zum Fischgericht, dem Barsch in Weißweinsauce. Dazu gesellte sich noch ein Becherchen Madarinenpudding aus dem Dessert-Angebot auf mein Tablett.

Barschfilet in Weißweinsauce / Perch filet in white wine sauce

Zuerst sah es so aus, als hätte ich ein besonders kleines Stück des festen, geschmackvollen und grätenfreien Barschfilets erwischt, doch das erwies sich glücklicherweise als optische Täuschung nachdem ich die leicht pikant gewürzte Weißweinsauce etwas bei Seite geschoben hatte. Gemeinsam mit den kleinen Salzkartoffeln und den Pariser Möhren ergab alles zusammen ein meiner Meinung nach ausgewogenes und sehr schmackhaftes Mittagsgericht, an dem ich auch heute nichts auszusetzen habe. Der kleine Becher leicht gesüßten und fruchtigen Mandarinenpuddings, der mit einer halben Weintraube, einer Scheibe Sternfrucht und einem Schokoplättchen garniert war, rundete das heute Mahl schließlich gelungen ab.
Bei der Allgemeinheit der Gäste zeichnete sich heute leider kein klarer Favorit heraus, die Geschmäcker schienen recht breit gefächert zu sein. Dennoch wage ich zu sagen, dass die Spaghetti Bolognese mit erkennbarem Vorsprung vor allen anderen Gerichten Platz eins auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala belegten. Den zweiten Platz würde ich dann dem Fisch zubilligen und Rindergeschnetzeltes und Asia-Gerichte gemeinsam auf den dritten Platz einordnen. Aber alles wie gesagt mit großem Vorbehalt, heute waren fast alle Angebote was ihren Zuspruch angeht wirklich erstaunlich nah beieinander.

Mein Abschlußurteil:
Barschfilet: ++
Weißweinsauce: ++
Bouillonkartoffeln: ++
Mandarinenpudding: ++