Schweinerückensteak in Ingwersoße dazu Pariser Karotten & Rösti [01.09.2017]

Auch an diesem Freitag verspürte ich keinen großen Appetit auf das Quasi-Standardgericht, heute Gebackenes Seelachsfilet mit Remoulade und Kartoffelsalat, das wie üblich im Abschnitt Globetrotter der Speisekarte unseres Betriebsrestaurants angeboten wurde. Doch zm Glück bot man auch dieses Mal eine interessante Alternative im Bereich Vitality, auch wenn das Schweinerückensteak in Ingwersoße dazu Pariser Karotten und Rösti vielleicht kein typisches leichtes Gericht für diesen Abschnitt darstellte. Aber die anderen Alternativen wie Dampfnudel mit heißen Kirschen bei Tradition der Region oder Feng shi Tzau – Mie-Nudeln gebraten mit verschiedenem Gemüse in Kokosmilchsauce oder San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce an der Asia-Thai-Theke kamen auf jeden Fall nicht für mich in Frage.

Pork loin steak in ginger sauce with carrots & roestis / Schweinerückensteak in Ingwersoße dazu Pariser Karotten & Rösti

Von dem Ingwer in der angeblichen Ingwersauce schmeckte man zwar wenig, aber davon abgehen erwies sich das Gericht als wirklich gute Wahl. Das Schweinesteak war leicht durchwachsen, aber von guter Qualität und die Möhren noch leicht knackig. Die Röstis wiederum erwiesen sich als außen angenehm knusprig, aber im Inneren besaßen die Kartoffelraspeln noch etwas zu viel biss – vielleicht hätten hier einige Minuten länger im Ofen oder wo immer man sie zubereitet hatte, nicht geschadet. War nicht so arg, dass man sie nicht essen konnte, aber man bemerkte es eben. Dennoch war ich mit meiner Entscheidung für dieses Angebot letztlich zufrieden.
Und auch auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala schien sich eine kleine Revolution abzuzeichnen, denn nicht wie sonst üblich das Fischgericht, sondern das Schweinesteak konnte sich mit knappen Vorsprung den ersten Platz sichern. Nach dem somit zweitplatzierten Seelachsfilet folgten die Asia-Gerichte auf Platz drei und die Dampfnudel auf einem guten vierten Platz.

Mein Abschlußurteil:
Schweinesteak: ++
Pariser Möhren: ++
Röstis: +

Japanisches Ingwersteak mit Pariser Karotten & Basmatireis [04.11.2016]

Der Milchreis mit Waldbeeren und Zimt-Zucker bei Tradition der Region oder die Asia-Thai-Gerichte wie Gebackene Ananas und Banane und San Sei Chop Suey – Verschiedene Fleischsorten mit Gemüse in Spezialsauce schienen mir heute nicht so das richtige für mein Mittagsmahl, aber die beiden Klassiker wie das Japanische Ingwersteak mit Pariser Karotten und Basmatireis bei Vitality und das Gebackene Seelachsfilet mit Kartoffelsalat und Remoulade bei Globetrotter erschienen mir eine gute Wahl zu sein. Und obwohl ich damit bereits zum dritten Mal hintereinander Reis als Sättigungsbeilage wählte, entschied ich mich schließlich für das Ingwersteak, dann es erschien mir das interessantere der beiden Gerichte.

Japanisches Ingwersteak mit Pariser Karotten & Basmatireis

Ich hatte zwar zuerst befürchtet, dass das überaus großzügig dimensionierte Schweinesteak etwas trocken geworden sein könnte, aber der erste Eindruck des mit Ingwer marinierten Steaks in seiner dunklen, dickflüssigen und würzigen Sauce, die ebenfalls eine leichte Ingwernote besaß, hatte getäuscht, denn es war einigermaßen saftig und angenehm mager. Die Pariser Möhren in ihrer Knoblauch-Kräuter-Sauce wiederum waren zwar bereits etwas abgekühlt, aber nicht so sehr, dass ich hier Punkte abziehen müsste. Und auch am leicht klebrigen Basamati-Reis gab es nichts auszusetzen. Insgesamt also eine gute Entscheidung, ich war jedenfalls zufrieden.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, erkannte man aber schnell dass es heute mal wieder das panierte Seelachsfilet mit Kartoffelsalat war, das sich den ersten Platz auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala sichern konnte. Auf dem zweiten Platz folgte aber schon das Ingwersteak, das aber nur einen kleinen Vorsprung vor den drittplatzierten Asia-Gerichten aufzeigte. Den vierten Platz belegte schließlich der Milchreis mit Waldbeeren, der mit seiner etwas zerkocht wirkenden Waldbeerensauce aber auch ein wenig so aussah, als hätte man ihn bereits zuvor einmal verzehrt gehabt. 😉

Mein Abschlußurteil:
Ingwersteak: ++
Dunkle Sauce: ++
Pariser Karotten: ++
Basmatireis: ++

Zigeuner-Schnitzel mit Rösti & fruchtiger Paprikasoße [27.08.2013]

Zugegebenermaßen wäre die Hühnerbrust aus dem Ofen mit Schmorgemüse und Zitronenkartoffeln aus der Sektion Vitality mit ihren 463kcal bestimmt die beste Wahl gewesen, doch das Gericht sprach mich visuell nicht besonders an, daher sah ich mich erst einmal bei den anderen Angeboten um. Die Asia-Thai-Theke lockte heute mit Gerichten wie Chop Suey – Gemischtes Asia-Gemüse mit gelben Thai-Curry, dem für Dienstag fast schon üblichen Pla Pad Ped – Gebackenes Fischfilet mit Chili-Bratgemüse sowie Gebratenen Schweinefleischstreifen mit verschiedenem Gemüse in Erdnuß-Sauce, aber auch die anderen Gerichte der westlichen Küche hatte mit “Zigeuner-Schnitzel” mit Rösti und fruchtiger Paprikasoße bei Globetrotter oder aber Hausgemachten Semmelknödel mit Rahmschwammerl bei Tradition der Region zwei interessante Gerichte zu bieten. Ich überlegte heute mal etwas länger als üblich und entschied mich dann schließlich für das Zigeuner-Schnitzel, das ich mir noch mit einem Schälchen Pariser Möhren ergänzte. Auf ein Dessert verzichtete ich aber.

Zigeuner-Schnitzel mit Rösti & fruchtiger Paprikasoße / "Gypsy" schnitzel with roesti & fruity bell pepper sauce

Das Schnitzel, das wie hier üblich natürlich ohne Panade gebraten worden war, erwies sich schon mal als gute Wahl, denn das flach geklopfte Schweinefleisch war angenehm mager und dennoch zart und saftig. Gemeinsam mit der tatsächlich sehr fruchtig schmeckenden Sauce aus Tomate, milden weißen Zwiebeln und knackigen Paprikstreifen ein wahrer Genuss. Der Rösti schließlich hätte etwas knuspriger und heißer sein können, aber erfüllte schließlich doch alle Anforderungen, die man an eine Sättigungsbeilage stellen kann – daher verzichtete ich hier auf einen Punktabzug. Und den knackigen Möhren, die sich als durchaus passende Gemüsebeilage herausstellten, merkte man heute kaum an, dass sie aus einer Warmhalte-Theke stammten – auch war ich überaus zufrieden. Auch wenn das Ganze mit Sicherheit kein besonders leichtes Gericht war, hatte sich der Griff zum Zigeunerschnitzel aus meiner Sicht heute also wirklich gelohnt.
Und dieser Meinung schienen auch die anderen Gäste zu teilen, denn mit einem kleinen, aber deutlich erkennbaren Vorsprung vor dem Semmelknödel mit Rahmschwammerl belegte das Zigeuner-Schnitzel heute auch auf der Allgemeinen Beliebheitsskala den ersten Platz. Nach dem für ein vegetarisches Gericht ungewöhnlich gut platzierten Semmelknödel mit Pilzen folgten an dritter Stelle die Asia-Gerichte und auf einem guten, aber vierten Platz schließlich die Hühnerbrust mit Schmorgemüse und Zitronenkartoffeln.

Mein Abschlußurteil:
Schnitzel: ++
Fruchtige Paprikasoße: ++
Rösti: ++
Pariser Möhren: ++

Barschfilet in Weißweinsauce mit Bouillionkartoffeln [03.04.2013]

Und so begab es sich, dass ich aufgrund des Osterfestes und dem Verbrauch von Resturlaub erst am Mittwoch wieder dazu kam, in unserem Betriebsrestaurant zu speisen. Und trotz anderer Verlockungen wie Feng Shi Tzau Min – Gebratene Glasnudeln mit verschiedenem Gemüse nach Shanghai-Art oder Pai Pan Kai – Putenfleisch gebraten mit verschiedenem Gemüse in Spezial Sauce an der Asia-Thai-Theke sowie vor allem Cordon bleu vom Schwein mit Pommes Frites bei Globetrotter, welches man sogar wahlweise gegen ein Schnitzel austauschen lassen konnte, doch wieder für das für Mittwoch übliche Fischgericht bei Vitality. Heute war dies ein Barschfilet aus dem Dunst in Weißweinsauce dazu Bouillionkartoffeln. Einzig die Broccoli-Nußecken auf Rahmgemüse bei Tradition der Region ließen mich kurz inne halten, denn sie sahen wirklich recht verlockend aus, aber letztlich entschied ich mich dann doch für das Fischgericht, das ich mit einem Becherchen Aprikosenquark aus dem Dessert-Angebot ergänzte – und trotz des mit 545kcal relativ kalorienreichen Hauptgerichts. Passendes Gemüse gab es heute leider keines.

Barschfilet in Weißweinsauce mit Bouillionkartoffeln / Perch filet in white wine sauce with potatoes

Die wohl in Bouillion gekochten, kleinen Salzkartoffeln hatte man aber wie üblich durch einige Pariser Möhren ergänzt, was den zwangsweisen Verzicht auf Gemüse wenigstens etwas aufwog. Dazu gab es ein gedünstetes, zartes und saftiges sowie glücklicherweise grätenfreies Stück Barschfilet, das mit einer cremigen Weißwein-Dillsauce garniert war, die geschmacklich wunderbar zu dem Fisch passte. Hier gab es absolut nichts auszusetzen. Ebenso wenig gab es an dem mit zahlreichen Fruchtstücken versehenen, nicht zu süßen Aprikosenquark Grund zur Kritik. Ich war mit meiner Auswahl auf jeden Fall sehr zufrieden.
Dass auf der Allgemeinen Beliebtheitsskala das Cordon bleu bzw. Schnitzel mit Pommes Frites heute wieder ganz vorne lag, brauche ich wohl kaum zu erwähnen. Bei Platz zwei sah es zuerst so aus, als würde das Barschfilet hier das Rennen machen, doch bei genauerem Hinsehen musste ich dann doch den Asia-Gerichten diese Platzierung zubilligen und den Fisch so auf den dritten Platz einordnen. Einen guten, aber dennoch vierten Platz belegten schließlich die Broccoli-Nußecken mit Rahmgemüse, so wie es bei einem vegetarischen Gericht ja leider üblich ist. Werden sie mal nicht gerade an einem Mittwoch angeboten, werde ich sie dennoch bevorzugt mal probieren.

Mein Abschlußurteil:
Barschfilet: ++
Weißweinsauce: ++
Bouillionkartoffeln mit Pariser Möhren: ++
Aprikosenquark: ++