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Flugwerft & Schloßanlage Schleißheim

Saturday, September 10th, 2011

Auch heute wollte ich natürlich wieder nicht zu Hause versauern, daher machte ich mich auf den Weg nach Oberschleißheim nördlich von München, wo neben der sogenannten Flugwerft, einer Außenstelle des hiesigen Deutschen Museums, auch das dortige Schloß mit dem Wilhelmshof und seinem Schloßpark zu bewundern war. Zwar wäre ich auch mit der S-Bahn hingekommen, die Linie S1 hat direkt in Oberschleißheim einen Haltepunkt, doch ich rang mich dann doch dazu durch mit dem Auto zu fahren. Hätte ich den Verkehr auf dem Mittleren Ring bedacht, wäre die S-Bahn im Nachhinein gesehen auf jeden Fall Stressfreier gewesen, aber sei es drum. Nach etwa einer halben Stunde Autofahrt erreichte ich schließlich die Gemeinde Oberschleißheim, die im Norden direkt an München angrenzt. Der Verkehr auf dem Mittleren Ring an einem so schönen Samstag ist natürlich höllisch, aber glücklicherweise bin ich ohne größere Verzögerungen durchgekommen.

Flugwerft Schleißheim
Ich parkte mein Auto direkt neben dem alten Schloß und machte mich von dort aus erst einmal auf den Weg zur etwas südlich gelegenen Flugwerft, um genau zu sein die Deutsches Museum Flugwerft Schleißheim, einer Außenstelle des deutschen Museums die sich südlich des Alten Oberschleißheimer Schloßes direkt am Sonderlandeplatz Schleißheim befindet, dem ältesten noch in Betrieb befindlichen Flughafen Deutschlands.

Eingangsbereich - Flugwerft Schleißheim
Eingangsbereich

Die Einrichtung schien gut relativ besucht wie es schien. Vor allem viele Familien mit Kindern konnte ich hier sehen. Auch viele Gruppen von Radfahrer hatten sich scheinbar diese Gegend als Ausflugsziel gewählt zu haben. Nachdem ich am Eingang meine Eintrittskarte zum Preis von 6 Euro gelöst hatte (diese Eintrittskarte gilt am selben Tag auch für das Hauptgebäude auf der Museumsinsel sowie das Verkehrszentrum auf der Theresienhöhe),


Eintrittskarte – Links von vorne – Rechts von hinten

betrat ich wenig später die erste Halle des alten Gebäudeteils, in dem vor allem Gleitflieger und kleine Motorflugzeuge zu sehen waren – darunter auch ein Fieseler Fi 156 – genannt Storch.

Vordere Halle mit Fieseler "Storch" - Flugwerft Schleißheim

Von hier aus führte ein langer, zu beiden Seiten mit hohen Glaswänden abgegrenzter Gang in den hinteren Bereich der Ausstellung – vorbei an einer großen, für die Öffentlichkeit nicht zugängliche Wartungshalle mit allerlei KrimsKrams darin. Über eine Empore konnte ich jedoch einen kurzen Blick hinein werfen.

Blick in die Wartungshalle - Flugwerft Schleißheim
Blick in die Wartungshalle

Schließlich erreichte ich die drei zusammenhängenden Hallen, die hier 1992 als Erweiterungsbau errichtet worden waren. Und hier fand sich der größte Teil der Exponate. Im ersten Teil der Hallen fanden sich dabei vor allem größere Propellermaschinen, darunter eine Antonov AN-2 aus dem Zweiten Weltkrieg und eine kleinere Cessna 195 aus den späten 1940ern und frühen 1950ern.

Erste Halle - Flugwerft Schleißheim
Blick in die erste Halle

Antonow AN-2
Antonow AN-2

Cessna 195 - Flugwerft Schleißheim
Cessna 195

Ab der zweiten Halle beherrschten jedoch die Düsenflugzeuge die Ausstellung. Als erstes fiel hier eine begehbare Dornier DO31 E3 ins Auge, eine senkrechtstartende Transportmaschine die 1959 von Dornier als Prototyp entwickelt worden war. Bei ihren frühen Flügen stellte sie damals gleich mehrere Rekorde für Senkrechtstarter, unter anderem im Bereich Geschwindigkeit mit 514km/h auf, aber bis auf die drei Prototypen, von denen die E3 einer ist, wurden das Programm in den frühen 1970er Jahren eingestellt.

Dornier DO31 E3
Dornier Do31 E3

Des weiteren fanden sich hier auch einige Hubschrauber, darunter ein russischer Kamow KA-26 aus den 1970er Jahren in seiner Agrar-Version mit großem Chemikalienbehälter zum besprühen von Feldern. Dieser konnte aber bei Bedarf auch gegen eine sechssitzige Passagierkabine ausgetauscht werden, was den KA-26 zu einem vielseitigen Fluggerät machte.

Kamow KA-26 (Agrarversion) - Flugwerft Schleißheim

Der Rest der Halle wurde von weiteren frühen Düsenjägern beherrscht, währen man an der Decke einige Segelflieger sehen konnte. Im vorderen Teil der Halle fand sich außerdem ein kleiner “Flugzirkus” an dem Kinder ein kleines Modellflugzeug an einer Schnur um einen Pfahl fliegen lassen konnten, indem sie einen Knopf drückten. Na ja, wenn so etwas den Kindern Spaß macht…

Mittlere Halle - Flugwerft Schleißheim

Flugzeuge - Flugwerft Schleißheim
Blick in die mittlere Halle

In der dritten Halle fanden sich wieder einige Düsenjäger, teilweise etwas modernerer Bauart. Darunter ein Lockhead F-104 “Starfighter” sowie die berühmte Mig-21.

Blick in die dritte Halle
Blick in die dritte Halle

Außerdem gab es hier die erste Raktenstufe einer kommerziellen EUROPA-Trägerrakete wie sie in den 1960er und 1970er Jahren vom europäischen ESA-Vorläufer ELDO (European Launcher Development Organisation) entwickelt worden waren.

Düsenjäger & Raktenstufe
Jets und Raketenstufe

1. Stufe der EUROPA-Rakete (Blue Streak)
Nahaufnahme – EUROPA-Rakete

Als ich die Halle wenig später verließ, konnte ich auch sehen dass weiter unten auf dem Flugplatz eine Vorführung von Modellflugzeugen stattfand. Hätte die Sonne nicht so gebrannt und hätte mich das mehr interessiert, hätte ich es mir vielleicht mal genauer angesehen – aber ich entschloss mich dazu weiter zu ziehen. Zumindest erklärte das warum auch einige Modellflugzeuge in der ersten Halle ausgestellt worden waren.

Modellbauvorführung - Flugwerft Schleißheim
Modellflugzeug-Vorführung

So begnügte ich mich damit hier noch einige Aufnahmen von den Gebäuden zu machen, bevor ich die Flugwerft wenig später wieder verließ und meine heutige Erkundung fortsetzte.

Blick auf die alten Hallen - Flugwerft Schleißheim
Alte Hallen der Flugwerft

Neue Hallen - Flugwerft Schleißheim
Neue Hallen

Vorderer Gebäudeteil - Flugwerft Schleißheim
Vorderer Gebäudeteil mit Turm

Schloßanlage Oberschleißheim
In Oberschleißheim gibt es um genau zu sein nicht nur ein, sondern sogar drei Schlößer. Der älteste Teil, der sogenannte Wilhelmshof oder Wilhelmsbau, den sich im Jahr 1598 der Bayrische Herzog Wilhelm V. zu der von ihm erworbenen Schwaige errichten ließ. Unter dem Begriff Schwaige, Schwaighof oder bayrisch Schwoag versteht sich dabei ein meist herrschaftlicher Hof in dem in Form einer Sennerei primär Vieh- und Milchwirtschaft betrieben wird. Vollendet wurde das Gebäude aber erst von dessen Sohn Maximilian I, der diesen Bereich später noch bis zu seinen heutigen Ausmaßen ausbaute. Auf beiden Seiten verläuft dabei ein Wasserkanal – über einen dieser Kanäle konnte ich auf meinem Rückweg von der Flugwerft schon mal einen Blick in Richtung Schloß werfen.

Kanal am Alten Schloß Oberschleißheim
Wasserkanal am Schloß

Der große Hof bildet den hinteren Teil der gesamten Anlage und wird offensichtlich auch heute noch regulär bewohnt – zumindest sah ich an einigen Seitengebäuden Briefkästen und Wäschespinnen auf dem Rasen davor. Den westlichen Abschluß des ersten Hofes bildet schließlich ein Haus, in dessen Mitte ein Durchgang mit ihm krönenden Uhrenturm zu finden ist.

Uhrenturm - Altes Schloß Oberschleißheim
Uhrenturm

Der Rest des Hofes wird heute durch eine T-förmig verlaufende Straße, für den öffentlichen Verkehr freigegebene Straße mit Allee beherrscht. Dieser Bereich schien aber keine nähere Betrachtung wert, daher wandte ich mich dem Durchgang unter dem Uhrenturm zu.

Hinterer Innenhof - Altes Schloß Oberschleißheim
Hinterer Innenhof mit Straßen und Allee

Durch dieses Tor betritt man einen weiteren, kleinen Innenhof mit gepflegtem Rasen, der etwa in der Mitte durch einen fließenden Bach in zwei Hälften getrennt wird. Hier hatte man auch das erste Mal Gelegenheit das Alte Schloß im Ganzen zu sehen, welches aber eher einem herrschaftlichem Haus als wirklich einem Schloß ähnelt.

Vorderer Innenhof - Altes Schloß Oberschleißheim

In vorderen Bereich des rechten Flügels findet sich die sogenannte Schloßwirtschaft, ein Gasthaus in dem Besucher Speisen und Getränke zu sich nehmen können. Links beherrschen ein großer Baum und ein Brunnen mit Heiligenfigur das Bild. Als ich näher kam konnte ich erkennen dass es sich bei dem Brunnen um einen Gedenkbrunnen für die Opfer des ersten Weltkrieges handelt.

Gedenkbrunnen im Innenhof des Alten Schloß Oberschleißheim
Gedenkbrunnen & Baum

Uhrenturm Alter Schloß Oberschleißheim
Rückblick auf den Uhrenturm vom kleinen Innenhof

Das Gebäude des alten Schloßes war geöffnet und konnte betreten werden, es existiert des weiteren im linken Bereich in weiterer kleiner Torbogen durch den man weiter gelangen kann. Sobald man auf der anderen Seite ankommt, erhält mein einen ersten Blick auf den Neuen Schloßbereich, der von Kurfürst Max Emanuel um 1700 als Residenz hinsichtlich der erhofften Kaiserwürde errichtet wurde. Ursrpünglich war hier eine vierflügelige Schloßanlage mit zusätzlichen Pavillions geplant, doch aufgrund des Spanischen Erbfolgekrieges 1704 und des Exils von Max Emanuel kamen die Bauarbeiten bis zu seiner Rückkehr aus dem Pariser Exil 1715 zum Stillstand. Realisiert wurde schließlich nur der monumentale Haupttrakt – auf die verbindenden Flügel zum alten Schloß und viele andere Pläne wurde aufgrund der schlechten finanziellen Lage verzichtet.

Neues Schloß Oberschleißheim
Neues Schloß Oberschleißheim – Haupttrakt

Mit seinem gepflegtem kleinen Park erinnerte dieses Schloß schon eher an das, was ich von meinem Besuch auf Schloß Nymphenburg her kannte. In diesem kleinen Park tummelte sich neben vielen anderen Besuchern auch ein Brautpaar, dass sich von einem Berufsfotografen wohl an ihrem Hochzeitstag vor dieser schönen Kulisse ablichten ließ. Verständlich – denn im Vergleich zum alten Schloß war dieses Gebäude wirklich pompös. Doch es sollte noch besser werden.

Altes Schloß Oberschleißheim
Rückblick auf das Alte Schloß

Sehenswert war auch die Tür des Neuen Schlosses mit seiner verspielten Ornamentik und seinen Figuren. Leider war sie verschlossen, so dass ich einmal komplett um das Gebäude herumgehen musste um in den hinteren Bereich zu gelangen.

Tür - Neues Schloß Schleißheim
Tür des Neuen Schloß Schleißheim

Nachdem ich an einigen rechteckig ausgerichteten Baumreihen vorbei gegangen war, konnte ich hinter einer weiteren Reihe Bäume bereits erahnen was mich hier erwartete.

Baumreihe
Blick auf den Hof des Neuen Schloßes Schleißheim

Und der Eindruck hatte nicht getrübt, den der Innenhof wurde von einer prächtigen, gepflegten Gartenanlage beherrscht, in der zwei kleinere Fontainen links und rechts sowie eine große Drillingsfontaine mit Kaskade im Hinteren Bereich des Hofgartens als Blickfang dienten.

Blick in den Schloßgarten
Blick in den Schloßgarten

Ähnlich wie in Nymphenburg verlief von der zentralen Treppe des Schloßes aus eine Sichtachse in den hinteren Bereich des Schloßparks. Hinter der Drillingsfontaine konnte ich dabei bereits das dritte der hiesigen Schlößer, Lustheim, erkennen.

Schloßgarten  - Schloß Oberschleißheim
Blick in die Sichtachse in Richtung Lustheim

Und auch der innere Bereich des Haupttraktes wirkte wirklich sehr prächtig. Der Baustil erinnerte klar an Nymphenburg, was aber auch nicht verwunderlich ist da auch hier der Architekt Joseph Effner gewirkt hat, der auch am Bau des Nymphenburger Schloßes beteiligt war.

Hauptgebäude - Schloß Oberschleißheim
Hauptgebäude – Neues Schloß Schleißheim

Ich folgte dem mittleren Weg und nahm als erstes die Drillingsfontaine in näheren Augenschein. Die ständig sprühenden Wassersäulen, zwei davon im unteren Becken und eine etwas größere im oberen Becken direkt über der zweistufigen Kaskade, erwiesen sich wirklich als wunderbares Werk der Brunnenbaukunst.

Blick auf den Fontainenbrunnen

Fontainen
Fontainen im Schloßpark Schleißheim

Zwischen dem oberen und unteren Becken führte eine schmale Mauer bis an die Kaskade heran. Auch wenn der Weg etwas wackelig war und die Gefahr eines unfreiwilligen Bades mit sich brachte, bestieg ich diese Mauer und nährte mit so der Kaskade. Von hier aus hatte man einen schönen Blick zurück auf das Hauptgebäude

Neues Schloß Oberschleißheim
Blick aus das Neue Schloß von der Kaskadenmauer

sowie in die andere Richtung auf Schloß Lustheim, das zum Greifen nah erschien.

Schloß Lustheim
Blick Richtung Lustheim von der Kaskadenmauer

Ähnlich wie bei der Hauptsichtachse in Nymphenburg hatte man auch hier im hinteren Bereich einen Kanal angelegt, an dem entlang gesäumt von Bäumen einige die Wege verliefen.

Blick über den Kanal Richtung Lustheim
Kanal in Richtung Lustheim

Fontänen und Neues Schloß Oberschleißheim
Fontainen und Neues Schloß

Ich folgte nun dem rechten Weg in Richtung Schloß Lustheim und musste schon bald feststellen dass die Entfernung weiter war als es erschien.

Blick auf den Kanal  - Schloß Oberschleißheim
Am Lustheim-Kanal

Wie bei solchen Wasserflächen üblich tummelten sich auch hier einige Wasservögel, die von einigen Besuchern sogar gefüttert wurden. Ich entdeckte unter anderem Wildgänse

Gans  - Schloß Oberschleißheim

einige Stockenten die ihre Runden über den Kanal zogen

Enten auf dem Kanal - Schloß Oberschleißheim

sowie natürlich Schwäne, wobei ich dabei auch einige braune Exemplare entdeckte. Zuerst dachte ich ja dass es sich hier um weibliche Tiere handelt, denn auch bei Enten sind Weibchen eher braun während das Männchen mit prächtigen Gefieder aufwartet. Doch meine Recherche zeigte mir dass es sich hier wohl um ältere Jungtiere handeln muss, die noch nicht ihr weißes Gefieder bekommen haben.

Schwan mit Jungtieren  - Schloß Oberschleißheim
Schwan mit Jungtieren

Des weiteren fiel mir auf dass viele schmale, durch Hecken begrenzte Sichtachsen vom Hauptweg fort liefen – ohne dass diese jedoch als Wege für die Besucher zu erkennen waren. Einige kümmerte das auch nicht und sie schlugen sich im wahrsten Sinne des Wortes “in die Büsche” – ich entschloß mich aber dazu am Kanal zu verbleiben.

Sichtachse

Schließlich erreichte ich Schloß Lustheim, ein kleines Jagd- und Gartenschlösschen welches Kurfürst Max Emanuel im Jahre 1685 anlässlich seiner Hochzeit mit der sterreichischen Kaisertochter Maria Antonia beauftragte und von seinem Hofarchitekten Henrico Zuccalli errichtet. Das im Stil italienischer Casinobauten errichtete Schloß sollte mit seinen 1300m Entfernung vom Hauptgebäude in der alten Planung das Zentrum der weitläufigen Schloßanlage werden. Heute liegt es am westlichen Ende – dahinter endet wenig später der Schloßpark.

Schloß Lustheim
Lustheim

Blick auf das Neue Schloss von Lustheim
Blick zurück zum Neuen Schloß

Der kleine Garten vor dem Schloß wirkt dabei nicht ganz so sauber strukturiert wie der Garten vor dem Haupttrakt mit seinen Fontainen, hat aber auch irgendwie seinen Reiz.
Nachdem ich Lustheim einmal umrundet hatte, machte ich mich schließlich auf den Rückweg und wählte dabei dieses Mal das andere Ufer.

Brücke

In der Mitte des Kanals – das hatte ich vorhin ganz vergessen zu erwähnen, gibt es außerdem eine “Ausbuchtung”, die die Gradlinigkeit des Wasserweges visuell etwas auflockert.

Bogen - Schloßpark Oberschleißheim

An der Kaskade vorbei wandte ich mich schließlich in Richtung der südlichen Spitze des Haupttrakts, wo ich den Park verließ.

Neues Schloß Oberschleißheim

Wäre ich nicht von meiner Tour vom letzten Wochenende noch etwas Fußlahm gewesen, hätte ich meine Erkundung bestimmt noch etwas ausgedehnt – da die Spuren aber wohl noch etwas brauchen um ganz zu verschwinden beließ ich es mit diesem Rundgang für heute dabei.

Zum Abschluß natürlich noch wie immer eine kleine Übersichtskarte des zurückgelegten Weges – auch dieses Mal wieder als interaktive Google-Maps-Karte.
[sgpx gpx=”http://blog.subnetmask.de/tracks/schloss_oberschleissheim.gpx”]
Die Strecke dürfte sechs Kilometer knapp unterschreiten, also kein wirklich großer Rundgang heute. Aber ich bin sicher dass ich schon bald wieder mir größeren Aktionen dienen kann.

Abschließend möchte ich noch bemerken, dass sich der Besuch der Schloßanlage auf jeden Fall lohnt, ob die Flugwerft wirklich interessant ist sei jedem selbst überlassen, denn die Anzahl der ausgestellten Flugzeuge und die Bandbreite unterschreitet meiner Meinung nach das, was man auf der Museumsinsel im Hauptgebäude des deutschen Museums auf mehreren Etagen bewundern kann. Aber ob man die sechs Euro ausgeben will oder nicht sei jedem dabei natürlich selbst überlassen. ­čśë

Münchner Olympiapark & Sea Life

Sunday, May 15th, 2011

Obwohl das Wetter heute wahrlich nicht perfekt erschien, so öffnete sich gegen Mittag die Wolkendecke und es schien eine sonnige Periode anzubrechen. So entschied ich mich nach dem Mittagessen dazu, meine Erkundung Münchens nach dem interessanten Rundgang vom letzten Wochenende fortzusetzen. Dabei fiel meine Auswahl unter den vielen möglichen Zielen auf den Olympiapark im Norden Münchens, wo 1972 die Sommerolympiade stattgefunden hatte. Zwar hatte ich zwar im Restaurant 181 im Olympiaturm bereits gespeist, da dies aber am Abend in der Dunkelheit geschehen war, hatte ich keine Gelegenheit mir das Umfeld näher anzusehen. Das wollte ich heute nun nachholen – also fuhr ich mit der S-Bahn erst einmal bis zum Marienplatz und stieg hinunter zur U-Bahn. Und hier war einiges Los, denn Menschenmassen – viele davon in roten Bayern-München-Trikots – warteten hier auf ihren Zug der sie wahrscheinlich zur Allianz-Arena bringen sollte. Wie ich später erfuhr wohl für das Spiel gegen den VfB Stuttgart, dass sie ja 2:1 gewonnen haben. Der MVV setzte sogar Ordner ein, um den Zugang zu den U-Bahn Wagons zu kontrollieren. Zum Glück fuhren diese Leute aber nicht mit der U3 in Richtung Moosach die ich vorhatte zu nutzen – also konnte ich meinen Weg wenig später in einem Glücklicherweise nicht allzu vollem Zug weiter fortsetzen. Mit der Linie U3 fuhr ich also weiter bis zur Haltestelle Petuelring.
Zwar hätte ich auch an der nächsten Station Olympiazentrum aussteigen können, ich wollte aber auch einige Aufnahmen von der Entfernung machen und daher das letzte Stück laufen. Doch als ich aus dem Untergrund auf die Oberfläche kam, war leider nichts vom Olympiaturm zu sehen – somit hatte ich keine Orientierung in welche Richtung ich mich zu wenden hatte. Also zog ich mein iPhone zur Rate und entschied mich dann über die Birnauer Straße in Richtung Park zu gehen. Nach einigen hundert Metern tauchte dann hinter einigen Bäumen und Häusern endlich die Spitze des höchsten Gebäudes Münchens auf und ich hatte etwas woran ich mich orientieren konnte.

Erster Blick auf den Olympiaturm
Erster Blick auf den Olympiaturm

Über eine Fußgängerampel an der Lerchenauer Straße erreichte ich schließlich den Park und machte mich über den Martin-Luther-King-Weg am Ufer des Olympiasees entlang und suchte einen Weg in Richtung des Olympiaturms, den ich von nun an ständig deutlich vor mir

Olympiaturm
Olympiaturm in voller Pracht

Während ich am Ufer entlang ging, fielen mir neben den vielen Besuchern – Touristen, Jogger, Spaziergänger, Inline-Skatern und vielem mehr – auch die vielen Absperrungen auf, die scheinbar eher symbolisch – man konnte sie einfach umgehen – an einigen Abzweigungen der verschiedenen Parkwege aufgestellt worden waren – doch was es damit auf sich hatte sollte mir erst etwas später bewusst werden. Als ich mich, vorbei an einer Vermietung für Treetboote mit denen man wohl den Olympiasee befahren konnte, über eine Brücke in Richtung Turmeingang bewegte, kam auch das BMW-Hochhaus – meines Wissens die Firmenzentrale dieses Autoherstellers – in mein Blickfeld.

Am Olympiasee
Am Olympiasee
BMW Hochhaus Tretbootvermietung
Links: BMW-Hochhaus – Rechts: Tretbootvermietung

Kurz bevor ich den Turmeingang erreichte, setzte auch noch ein kurzer Regenschauer ein – doch so schnell er gekommen war so schnell hörte er glücklicherweise auch wieder auf – also stand meinem Besuch der Aussichtsplattform nichts im Wege. Über den Spiridon-Louis-Ring erreichte ich wenig später den Olympiaturm und das ihn umgebende Eingangsgebäude.

Olympiaturm

Eingangsbereich Olympiaturm

An der Kasse war ich der einzige Kunde, so dass ich schnell für 4,50 Euro eine Eintrittskarte erwerben konnte und mich hinter die vielleicht fünf anderen Leute in der kurzen Warteschlange vor dem Express-Fahrstuhl einreihen konnte.

Der Turm, der wie oben bereits erwähnt, mit 291,28m das höchste Gebäude von München, verfügt über 2 Expressfahrstühle mit denen die Besucher mit 7 Metern pro Sekunde auf die Aussichtsplattform in 171m Höhe gebracht werden. Diese erste von drei Aussichtsplattform-Ebenen befindet sich dabei noch im Gebäudeinneren und der Besucher kann durch eine leicht abgedunkelte Scheibe in alle Richtungen Blicken. Zusätzlich sind auf der Scheibe verschiedene Sehenswürdigkeiten mit ihren Silhouette aufgeprägt, so dass man sie leichter identifizieren kann. Doch ich hielt mich auf dieser Ebeen nicht lange auf, sondern wandte mich gleich zur Treppe um auf die zweite Aussichtsebene im Freien zu gelangen, die sich mit 192m Höhe ein Stück weiter oben befand. Ein hohes Gitter umgibt diese Ebene komplett, behindert die Sicht dabei aber nur minimal.


Hinweisschild auf dem Gitter der zweiten Aussichtsebene

Will man eine ungetrübte Sicht auf die Umgebung genießen, muss man über eine weitere Treppe noch eine Etage höher steigen, wo sich eine etwas kleinere, aber nur durch einen niedrigen Zaun abgegrenzte dritte Aussichtsebene befindet. Auf der Turmwand der obersten Ebene hatten sich außerdem scheinbar zahllose Besucher mit Schmierereien verewigt – eine Unart wie ich finde, aber leider nicht ganz zu verhindern.

Schmierereien auf der obersten Ebene Besucherterasse
Links: Schmierereien auf der obersten Aussichtsplattform – Rechts: Blick auf die oberste Ebene

Die folgenden Fotos entstanden größtenteils von der obersten Ebene, da die unteren, breitere Plattform die Sicht aber gerade auf nahe Objekte behindert, habe ich auch ein paar von der unteren Ebene aus geschossen.

Olympiadorf O2 Hochhaus & Georg-Brauchle-Ring
Links: Olympiadorf – Rechts: Georg-Brauchle-Ring & O2 Hochhaus – Blick in Richtung Moosach

Stadium & Event Arena Olympiastadium & Coubertinplatz
Links: Olympiastadium & Event Arena – Rechts: Coubertinplatz & Olympiastadium

Blick auf den Olympiasee Blick auf die Münchner Innenstadt
Links: Blick auf den Olympiasee – Rechts: Münchner Innenstadt – Alpen im Hintergrund

Blick in Richtung Allanzarena
Blick in Richtung Allianz-Arena

Blick auf den Coubertinplatz BMW Hochhaus
Links: Coubertinplatz & Start/Ziel des KKH-Allianz-Laufes – Rechts: BMW-Hochhaus

Event Arena Olympiadorf & Tennisplätze
Links: Event-Arena – Rechts: Olympiadorf & Tennisplätze

BMW - Werk 1 & Firmenzentrale SoccArena
Links: BMW-Werk 1 & Firmenzentrale – Rechts: SoccArena am Fuße des Olympiaturms

Nachdem ich mir so eine Übersicht über den Olympiapark verschafft hatte – wandte ich mich wieder nach unten und musste am Fahrstuhl glücklicherweise nur kurz warten bis ich wieder nach unten fahren konnte. Unten angekommen bewegte ich mich zwischen Olympiahalle und Schwimmhalle hindurch – vorbei an einer unansehnlichen Baustelle – zum Coubertinplatz.
Auf dem Coupertinplatz zwischen Olympiahalle und Stadium sah man von hier oben auch die Aufbauten des Start- und Zieles des am heutigen Samstag stattfindenden Allianz-KKH-Laufes, einem von dieser Krankenkasse organisierten Rundlauf durch den Olympiapark München. Deswegen waren auch die oben erwähnten Absperrungen aufgebaut worden.

Allianz KKH Lauf - Start
Start/Ziel des Allianz-KKH-Laufes

Olympiahalle Pfeiler
Links: Olympiahalle – Rechts: Coubertinplatz – Blick in Richtung Olympiadorf

Olympiaturm München
Blick auf den Olympiaturm vom Coubertinplatz

Als nächstes Entschied ich mich dazu, dem Olympiastadium einen Besuch abzustatten. Auf dem Coubertinplatz wandte ich mich also nach Rechts und erreichte wenig später ein Kassenhäuschen, an dem man für weitere 2 Euro das Innere des Stadiums besichtigen konnte.


Eintrittskarte Olympiastadium

Ein Aushang wies darauf hin, dass der Rasen aktuell aus Rennovierungsgründen entfernt sei, doch damit musste ich wohl oder übel leben. So betrat ich also das Olympiastadium, in dem sich außer mir nur wenige andere Besucher tummelten.

Olympiastadium Olympiastadium München - ohne Rasen
Links: Schild Olympiastadium – Recht: Olympastadium – ohne Rasen

Ein Schrei zerriss plötzlich die Stille und ich sah, wie eine Person über die Senke des Stadiums hinweg an einem Seil von der Tribünenseite bis zum anderen Ende flog. Was es damit auf sich hatte fand ich aber schnell heraus – eine Eventagentur mit Namen Parker Team bot offensichtlich solche Flying Fox Aktionen hier im Stadium an. Nette Idee – hätte ich nicht meine Kameratasche dabei gehabt, hätte ich vielleicht sogar überlegt hier auch mal durch das Stadium zu “fliegen”. ­čśë

Flying Fox - Olympiastadium
Flying Fox im Olympiastadium

Parker Team - Startpunkt Wohnwagen - Parker Team
Links: Startpunkt auf der Tribünenseite – Rechts: Zielpunkt mit Wohnwagen

So aber begnügte ich mich damit, das Stadium weiter zu besichtigten. Abgesehen von leeren Sitzrängen und dem für 1972 mit Sicherheit sehr schicken Aufbauten gab es aber nur wenig hier zu sehen. Aber vom Rand des Stadiums hatte ich noch einmal einen schönen Blick auf den Olympiaturm.

Olympiaturm aus dem Stadium heraus gesehen
Olympiaturm aus dem Stadium heraus gesehen

Ich umrundete das Stadium einmal komplett – vorbei an einer weiteren Baustelle hinter der Tribüne. Auf der Tribünenseite standen aber auch einige Eingänge offen, so dass man das Stadium selbst auch betreten konnte.

Olympiastadium Olympiastadium
Blick in das Olympiastadium

Blick aus dem Presseblock
Blick auf den Olympiaturm aus dem Presseblock

Unter den Tribünen Im Olympiastadium
Links: Unter den Tribünen – Rechts: Im Olympiastadium

Sitzreihen
Sitzreihen und Kommentatorkabinen

Nachdem ich mir hier alles angesehen hatte, verließ ich das Stadium wieder an dem Kassenhäuschen an dem ich es betreten hatte – der Gedanke das Stadium an einer anderen Stelle verlassen zu können hatte sich leider als falsch heraus gestellt, so musste ich also wieder über den Coubertinplatz und vorbei an der Olympiahalle um meinen Rundgang fortsetzen zu können.

Olympiaturm & Olympiahalle
Olympiahalle & Olympiaturm

Vorbei an den Aufbauten des Allianz-KKH-Laufes – die Läufer waren gestartet während ich im Stadium war und durchliefen gerade den Park – wandte ich mich weiter in Richtung Westen.

Allianz KKH Lauf Allianz KKH Lauf
Links; Start/Zielpunkt – Rechts: Teilnehmer des Allianz-KKH-Laufes

Vorbei am Olympiasee, von wo ich einen weiteren schönen Blick auf den Turm und die davor liegende Schwimmhalle erhaschen konnte

Turm und Olympia-Schwimmhalle
Olympiaturm und Olympiaschwimmhalle

Am Olympiasee
Am Olympiasee

ging es nun am westlichen Parkrand entlang, wo sich deutlich weniger Besucher aufhielten. Vorbei an den Aufbauten die das Dach des Olympiastadiums hielten

Trägerkonstruktion des Olympiastadiums
Trägerkonstruktion des Olympiastadiums

und um einen kleinen See – wohl die westlichsten Ausläufer des Olympiasees, denn auch hier waren Tretbootfahrer zu sehen – durchquerte ich eine wirklich idyllisch anmutende Parklandschaft.

Olympiapark Olympiapark
Westliche Ausläufer des Olympiasees

erreichte ich schließlich wieder das Parkzentrum und entschied mich dazu, von der westlichen Seite her den sogenannten Olympiahügel zu besteigen der etwa in der Parkmitte gelegen den landschaftlich höchsten Punkt der Anlage bildet. Bereits während des Aufstieges konnte man einige schöne Blicke auf das Olympiagelände im Norden erhaschen.

Blick vom Olympiahügel
Blick von halber Höhe des Hügels auf das Olympiagelände

Zwar konnte man offensichtlich auch einen direkteren Weg einschlagen und einfach über den Rasen auf den Hügel steigen, doch ich entschied mich dann doch auf dem Weg zu bleiben und mein Ziel so zu erreichen. Der Weg war zwar so etwas länger, aber einfach von der Aussicht her lohnenswerter wie ich fand.

Abkürzung Spitze des Olympiabergs
Links: Abkürzung – Rechts: Kurz vor dem Ziel – die Spitze des Olympiahügels

Oben angekommen hatte man wirkliche einen wundervollen Blick auf das Gelände – der Aufstieg hatte sich auf jeden Fall gelohnt wie ich fand.

Blick vom Olympiaberg
Blick von der Spitze des Olympiahügels

Auf dem Olympiahügel
Auf dem Olympiahügel

Über den östlichen Weg machte ich mich wenig später wieder an den Abstieg und kam dabei noch an der sogenannten Olympa-Alm vorbei, einem kleinen Biergarten auf halber Höhe, der Dank des weiterhin noch annehmbar schönen Wetters gut besucht war.

Olympia Alm
Olympia-Alm

Einen Moment lang war ich nicht sicher was ich als nächstes tun könnte – dann aber kam ich auf die Idee dem direkt neben dem Olympiaturm gelegenen Sea Life einen Besuch abzustatten.

Sea Life - Eingangsbereich

Der Eintrittspreis von 15,50 Euro fand ich zwar ganz schön happig – dass ich mit Hilfe meiner Eintrittskarte zum Olympiaturm 25% Rabatt bekommen würde erfuhr ich leider erst hinterher – aber wenn ich schon einmal hier war wollte ich mir auch dieses Aquarium einmal näher ansehen. Nachdem ich den Eintritt bezahlt und mir selbst einen Stempel – die Eintrittskarte – auf die Hand gedrückt hatte

musste ich an einer Tür ein bis zwei Minuten warten bis diese sich selbsttätig öffnete. Ich betrat einen kleinen Schleusenraum und musste wieder ein bis zwei Minuten Warten, während von einem Band eine kurze Begrüßung abgespielt wurde. Dann endlich konnte ich das eigentliche Sea Life betreten. Beginnend mit den Fischen wie sie in der Isar vorkommen über den Fischbestand der Donau und des Donaudeltas bis hin zur Karibik, verschiedenen Korallenriff-Arten und Lebensräumen aller Art bot dieses Aquarium wirklich einen breit gefächerten Überblick über die verschiedenen Bewohner der Gewässer unseres Planeten. Erinnerte mich aber ein wenig an das Aquariums des Zoos Stuttgart (Wilhelma) das ich vor kurzem besucht hatte. Wirklich sehenswert waren aber die riesigen Becken, unter denen man sogar hindurch gehen konnte während die Fische über einem durch das Wasser schwammen. Für Familien mit Kindern auf jeden Fall lohnenswert, aber für mich als Einzelperson…
Zwar war fotografieren erlaubt, aber nur ohne Blitz. Da Fische über keine Augenlider verfügen – so hatte man mir erzählt – könnten sie durch den Blitz erblinden. So habe ich aufgrund der schlechten Lichtverhältnisse und des fehlenden Stativs leider nur einige wenige wirklich gelungene Aufnahmen machen können, die ich natürlich nicht vorenthalten möchte.

Bewohner des seichten Strandbereiches Donaudelta-Raum
Links: Strandbereich mit Bewohnern – Rechts: Fische im Hafenbecken

Baby-Seepferd Garnele
Links: Baby-Seepferd – Rechts: Garnele

Stachelrochen Aquariumskugel
Links: Stachelrochen – Rechts: Aquariumskugel

Trojanisches Pferd Trojanisches Pferd
Trojanisches Pferd im großen Mittelmeerbecken

Fetzenseepferdchen

Nach dem Besuch von Sea Life war es schon spät geworden und ich beschloss, mich auf den Heimweg zu machen. Vorbei am BMW-Museum, dessen Besuch ich mir für ein anderes Mal aufhob, erreichte ich wenig später die U-Bahn Haltestelle am Olympiazentrum.

U-Bahn Haltestelle Olympiazentrum

Für die Rückfahrt war dann leider “U-Bahn Kuscheln” angesagt, denn je weiter wir in Richtung Innenstadt kamen, desto mehr Personen stiegen zu. Und anstatt sich etwas zu verteilen schienen viel Fahrgäste bevorzugt in genau den Wagon einsteigen zu wollen in dem ich mich aufhielt – bald schon standen wir Dicht an Dicht und wenn jemand aussteigen wollte mussten zuerst einige andere Fahrgäste ebenfalls temporär aus dem Wagon raus um zumindest etwas Platz zu schaffen. Ich war froh als ich den Marienplatz erreichte und raus konnte. Die S-Bahn mit der ich den Rest des Weges zurücklegte war zum Glück nicht ganz so überfüllt.
Auch wenn das Wetter nicht das Beste gewesen ist, so hat sich der Besuch im Olympiapark aus meiner Sicht auf jeden Fall gelohnt. Sehr schöne Anlage, deren Besuch sich nicht nur für Touristen lohnt.
Zum Schluß noch eine kleine Übersichtskarte über meinen heutigen Rundgang:

Ich hoffe dem einen oder anderen damit ein wenig Appetit auf den Olympiapark gemacht zu haben – mit hat der Besuch sehr gefallen. Und das war mit Sicherheit nicht das letzte Mal gewesen dass ich dort gewesen bin. Es gibt noch viel hier in München zu entdecken – und ich hoffe natürlich dass das Wetter mitspielt. Mal schauen wo es mich nächstes Wochenende hin verschlägt… ­čśë