Gnocchi mit Rucola und gedünsteten Kirschtomaten [08.04.2013]
8.04.2013 19:50 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Während die Asia-Thai-Theke heute mit Gebackenen Frühlingsrollen oder Nua Pad Pram Hoi – Rindfleisch mit Broccoli und Karotten in Austernsauce lockte, fanden sich auf der Speisekarte der regulären Küche ebenfalls einige interessante Gerichte wie Gnocchi mit Rucola und gedünsteten Kirschtomaten bei Vitality, ein Schweinesteak “Tessin” mit Schinken und Käse gratiniert mit Pommes Frites bei Tradition der Region sowie Schweinegeschnetzeltes “Stroganoff” mit Spätzle bei Globetrotter. Nachdem ich am Wochenende ja mal wieder etwas umfangreicher mit selbst zubereiteten Gerichten geschlemmt hatte, entschied ich mich schließlich für die Gnocchi, die trotz der zusätzlichen Garnitur mit Parmesan bei 513kcal pro Portion einen einigermaßen leichten Genuss versprachen. Und bei einem solchen Wert erschien mir auch ein kleines Becherchen Fruchtquark von der Dessert-Theke noch vertretbar.
Das Gericht erwies sich als recht einfach aufgebaut. Die Gnocchi als Sättigungsbeilage hatte man mit Zwiebelringen, gedünsteten Tomaten und einigen Kräutern kombiniert und mit reichlich Parmesan sowie einigen frischen Rucola garniert. Die Kombination aus fruchtigen Tomaten, milden Zwiebeln und würzigen Parmesan erwiesen sich dabei als überaus schmackhafte und dank der Gnocchi auch angenehm sättigende Kombination, die durch die knackigen Rucola-Blätter gelungen abgerundet wurden und an der es meiner Ansicht nach keinen Grund zur Kritik gab. Darüber dass die Tomaten auch etwas kürzer hätten gedünstet werden können sehe ich mal großzügig hinweg. Und auch an dem kleinen Becher Quark mit zahlreichen Fruchtstücken von Mandarinen und Mango gab es nichts auszusetzen. Ich war mit meiner heutigen Wahl insgesamt sehr zufrieden.
Bei den anderen Gästen lag heute natürlich das Schweinesteak “Tessin” mit Pommes am höchsten in der Gunst und landete ohne jeden Zweifel auf Platz eins der heutigen Allgemeinen Beliebtheitsskala. Auf Platz zwei landeten die Asia-Gerichte, gefolgt von überraschenderweise den vegetarischen Gnocchi auf Platz drei. Auf einem guten, aber dennoch vierten Platz landete das Rindergeschnetzelte “Stroganoff”. Es ist wirklich ungewöhnlich, aber auch nicht das erste Mal dass ein Gericht ohne Fleisch mal nicht auf den letzten Platz landet. Nur bei so etwas wie den Gnocchi hätte ich das nicht erwartet – aber manchmal halten die Vorlieben des Gäste auch für mich noch kleine Überraschungen bereit.
Mein Abschlußurteil:
Gnocch mit Rucola & Kirschtomaten: ++
Furchtquark: ++
Tags: betriebsrestaurant, cherry tomatoes, dessert, essen, food, Fruchtquark, gnocchi, kantine, kirschtomaten, lunch, mittagessen, nachtisch, nahrung, nahrunsgmittel, parmesan, quark, rucola, tomaten, vegetarian, vegetarisch
Maronen-Steinpilz-Risotto – das Rezept
10.03.2013 19:43 kochexperimente, kulinarischesUnkommentiert
Dieses Wochenende habe ich es irgendwie mit Reis, denn nach dem Djuvec-Reis mit Hähnchenbrust, Paprika & Zucchini von gestern entschloss ich mich heute dazu, mal ein Risotto mit Maronen, also Esskastanien, und Steinpilzen zuzubereiten. Da ich ja ein großer Fan von Maronen bin, bin ich auch immer auf der Suche nach neuen Möglichkeiten sie zu verarbeiten und die Idee sie gemeinsam mit Steinpilzen in einem Risotto zu verarbeiten kam mir da gerade recht.
Was brauchen wir also für 2-3 Portionen?
200g Maronen (vorgekocht und vakuumverpackt)

sowie etwas Salz und Pfeffer zum würzen
Beginnen wir damit, die Steinpilze in etwas lauwarmen Wasser einzuweichen.

Außerdem schälen und zerkleinern wir die Zwiebel, wahlweise mit dem Messer oder einer Küchenmaschine (Blitzhacker),

schälen und hacken die Knoblauchzehen

Nun erwärmen wir den Gemüsefond und halten ihn warm,

anschließend erhitzen wir in einem Topf oder einer Pfanne etwas Olivenöl

und dünsten Zwiebel und Knoblauch darin etwas an.

Dann geben wir den Reis in die Pfanne

und dünsten ihn darin so lange an bis er glasig wird

um ihn dann mit dem Weißwein aufzugießen

und diesen komplett einkochen lassen.

Es folgt eine kräftiger Schluck des warm gehaltenen Gemüsefonds, den wir ebenfalls komplett einkochen lassen.

Nun geben wir die eingeweichten Steinpilze samt des Einweichwassers hinzu

und addieren anschließend die zerkleinerten Maronen.

Außerdem würzen wir alles kräftig mit Salz und Pfeffer und lassen alles dann für ca. 20 Minuten auf mittlerer Stufe köcheln.

Jetzt ist auch ein guter Zeitpunkt, die Petersilie zu waschen, trocken zu schütteln,

die Blättchen von den Stielen abzuzupfen

und mit einem Messer gründlich zu zerkleinern.

Zwischendurch sollten wir natürlich nicht vergessen, immer mal wieder das Risotto umzurühren und etwas von dem Gemüsefond nachzugießen.

Außerdem dürfen wir natürlich nicht vergessen, auch noch den Parmesan zu reiben.

Ist der Gemüsefond aufgebraucht, beginnen wir die Hühnerbrühe zum Reis zu gießen bis der Reis schließlich gar ist.

Sobald der Reis die gewünschte Bissfestigkeit erreicht hat, stellen wir die Platte aus und nutzen die Resthitze, das Parmesan unterzuheben und schmelzen zu lassen

sowie die Petersilie einzurühren.

Anschließend probieren wir unsere Kreation und schmecken es ggf. noch einmal mit Salz und Pfeffer ab.

Anschließend können wir das Gericht auch schon servieren und genießen.

Während die Maronen, die durch das Garen angenehm weich geworden waren, dem Gericht eine leicht nussige Note gaben, sorgten die Steinpilze für ein angenehmes Aroma und der Parmesan gab ihm eine würzige Note. Die Befürchtung dass alles etwas zu lasch werden würde, erwies sich dabei glücklicherweise als vollkommen unbegründet. Viel mehr war ich von dem angenehm würzigen Geschmack positiv überrascht. Auch ohne Fleisch ein wirklich schmackhaftes und sättigendes Gericht.
Und auch was die Nährwerte angeht konnte sich das Gericht überaus sehen lassen. Meiner Berechnung nach liegt die gesamte Zubereitung bei 1600kcal, aufgeteilt auf drei Portionen erreichen wir also 533kcal pro Portion. Für ein Hauptgericht ein angenehm niedriger Wert wie ich finde. Den größten Teil nimmt dabei natürlich der Reis ein, aber auch die Maronen sollte man nicht außer acht lassen. Zwar haben Edelkastanien wenig Fett, aber sie beinhalten doch relativ viele Kohlehydrate, Stärke und Saccharose, sprich Zucker. Dass das Gericht dennoch einigermaßen leicht geraten ist, kann ich dabei natürlich nur begrüßen.
Guten Appetit

Tags: abendessen, chicken stock, cooking, dinner, essen, food, garlic, gemüsefond, hühnerbrühe, küche, kitchen, knoblauch, kochen, kochexperiment, kochexperimente, lunch, maronen, mittagessen, nahrung, nahrungsmittel, onion, parmesan, parsley, petersilie, porcini, recipe, reis, rezept, rice, risotto, steinpilze, sweet chestnuts, vegetable stock, weißwein, white wine, zwiebel
Spaghetti al tonno (scharf) – das Rezept
5.01.2013 20:04 kochexperimente, kulinarischesUnkommentiert
Nach einigen Testberichten zu Fertiggerichten heute nun endlich mal wieder ein richtiges Rezept, das erste übrigens für das gerade beginnende Jahr 2013. Da ich mal wieder etwas mit Spaghetti kochen wollte, entschied ich mich heute dazu, mal Spaghetti al tonno, also Spaghetti mit Thunfisch-Tomatensauce zu machen. Und da ich ein Freund der scharfen Gerichte bin, fiel meine Variante auch gleich etwas Feuriger aus – aber keine Angst, die Schärfe lässt sich einfach steuern, wer es lieber mild mag nimmt einfach weniger Chilis oder lässt sie ganz weg. Kommen wir aber nun zum Rezept, dass ich in der gewohnten Form hier vorstellen möchte.
Was brauchen wir also für 2-3 Portionen?
1 Dose Thunfisch naturell (im eigenen Saft)

2-3 Zehen Knoblauch (je nach eigenem Geschmack)

1 Dose Tomatenstücke mit Basilikum (400g) (notfalls geht es aber auch mit normalen Tomatenstücken)

2-3 getrockenete Chilis (mehr auf eigene Gefahr – 6 ergeben ein wirklich sehr scharfes Gericht)

Majoran, Thymian, Oregano, Pfeffer & Salz zum würzen

Beginnen wir nun wir üblich damit, unsere einzelnen Zutaten vorzubereiten. Wir schälen und zerkleinern als die Zwiebel (wahlweise mit dem Messer oder einer Küchemaschine),

schälen und zerkleinern die Knoblauchzehen sehr fein,

überbrühen die Tomaten, schälen und vierteln sie, entkernen sie und schneiden sie schließlich in Streifen,

und entkernen schließlich noch die Chilis und zerkleinern sie ebenfalls etwas.

In einem mittleren Topf erhitzen wir nun das Olivenöl

und dünsten darin zuerst die Zwiebeln und wenig später auch den Knoblauch an.

Anschließend geben wir die Sardellen mit hinzu und braten sie ebenfalls mit an – meine sind mit beim umrühren dann leider zerfallen, aber der Geschmack bleibt ja erhalten.

Dann dünsten wir auch die Chilis noch kurz mit an,

gießen dann alles mit der Dose Tomatenstücke auf

und fügen die Frühlingszwiebeln hinzu. Hier wäre es im Nachhinein gesehen vielleicht klüger gewesen, die Frühlingszwiebeln vorher mit rein zu geben und kurz mit anzubraten, aber hat auch so geschmeckt. ![]()

Das Ganze lassen wir kurz aufkochen

und geben schließlich noch die in Streifen geschnittenen Tomaten hinzu

bevor wir die beiden Esslöffel Tomatenmark einrühren

und alles mit Salz, Pfeffer, Oregano, Thymian und Majoran etwas würzen.

Nachdem wir alles gut verrührt haben, lassen wir unsere Sauce bei gelegentlichem Rühren für etwa 20 Minuten auf mittlerer Stufe vor sich köcheln.

In der Zwischenzeit können wir ja schon mal den Thunfisch abtropfen lassen,

einen Topf mit Wasser für die Spaghetti aufsetzen

Kocht das Nudelwasser, salzen wir es etwas und kochen dann darin unsere Spaghetti gemäß Packungsbeschreibung.

Anschließend geben wir den inzwischen abgetropften Thunfisch in unsere Saucenzubereitung und lassen ihn für 4-5 Minuten darin mit köcheln

bevor wir alles mit der Sahne aufgießen, diese gut verrühren und alles für weitere acht bis neun Minuten köcheln lassen.

In dieser Zeit können wir unsere Kreation auch probieren

und gegebenenfalls noch einmal mit unseren Gewürzen geschmacklich etwas abstimmen.

Sind die Spaghetti dann schön al dente, gießen wir sie ab

und servieren anschließend unser Gericht, das wir großzügig mit dem geriebenen Parmesan garnieren.

Die Chilis hatten dem Gericht eine wirklich kräftig Schärfe gegeben, glücklicherweise aber nicht so dominant dass sie die fruchtige Tomaten-Sahne-Sauce und den Geschmack des Thunfischs sowie die Note von Sardellen gänzlich überdeckte. Viel mehr fand ich die Fusion von Schärfe und dem fruchtig-fischigem Geschmack der Sauce gerade sehr gelungen – geschmackvoll abgestimmt mit Oregano, Thymian und Majoran sowie der notwendigen Menge an Pfeffer und Salz. Abgerundet wurde das ganze schließlich noch durch die Frühlingszwiebel-Ringe, die sich zahlreich in der Sauce fanden. Keine alltäglichen Thunfisch-Spaghetti, aber sehr gelungen muss ich sagen. Mit hat das Gericht auf jeden Fall sehr gut geschmeckt.
Werfen wir abschließend wie üblich noch einen Blick auf die Nährwerte. Meiner Berechnung nach liegt die gesamte Zubereitung dann doch bei ca. 1350kcal, bei zwei Portionen kommen wir also auf stolze 675kcal. Dabei liegt der Gros der Kalorienwerte bei den Spaghetti, die schon alleine mit 867 kcal für das ganze Gericht zu Buche schlagen. Bei drei Portionen kommen wir auf 450kcal, was wieder aktzeptabler ist. Die Sauce selber ist dank der Verwendung von naturbelassenem Thunfisch ohne Öl und der sparsamen Verwendung von Olivenöl doch relativ leicht geraten. Wer hier noch sparen will, kann natürlich gern auf die Sahne verzichten oder sie durch leichtere Varianten wie Sojacreme ersetzen. Dennoch bleibe ich bei meiner Empfehlung für dieses Gericht, das sich geschmacklich nicht nur alleine durch seine Schärfe, sondern auch durch die schmackhafteKombination von Tomaten und Fisch hervorzuheben versteht. Ich hoffe mit diesem Rezept dem einen oder anderen (Hobby-)Koch eine kleine Anregung gegeben zu haben und wünsche zum Abschluss:
Guten Appetit

Tags: abendessen, anchovies, chilis, cream, dinner, essen, food, frühlingszwiebeln, garlic, küche, kitchen, knoblauch, kochexperiment, kochexperimente, lunch, mittagessen, nahrung, nahrungsmittel, noodles, nudeln, onion, parmesan, recipe, rezept, sahne, sardellen, spaghetti, spring onions, thunfisch, tomaten, tomatoes, tonno, tuna, zwiebel
Pilz-Risotto mit Salbei – das Rezept
16.12.2012 18:07 kochexperimente, kulinarisches1 Kommentar
Heute kochen wir einmal ein leckere Pilz-Risotto mit Salbei. Die Pilz-Saison ist jetzt Mitte Dezember zwar eigentlich schon wieder vorbei, aber in den Supermärkten erhält man ja glücklicherweise fast das ganze Jahr über verschiedene Pilzsorten. Ich entschied mich dabei für eine Auswahl aus braunen Champignons, Pfifferlingen, Shitakepilzen und Austernpilzen – die Auswahl kann man aber natürlich abhängig vom aktuellen Angebot auch etwas variieren. Das Ergebnis war auf jeden Fall ein meiner Meinung nach überaus schmackhaftes Reisgericht, dessen Rezept ich nun mit diesem Beitrag in gewohnter Form vorstellen möchte.
Was brauchen wir also für 2 bis 3 Portionen?
250g gemischte Pilze, z.B.
Pfifferline

sowie etwas Salz und Pfeffer zum würzen.
Beginnen wir also damit, die Pilze zu reinigen, anschließend zu trocknen

und dann in Scheiben bzw. Streifen zu zerschneiden.

Parallel erhitzen wir die Gemüsebrühe in einem kleine Topf und halten sie warm.

Anschließend schälen und zerkleinern wir die Zwiebel

Nun erhitzen wir einen Esslöffel Olivenöl in einem größeren Topf

und schwitzen jeweils 2/3 der Zwiebeln und des Knoblauch darin an.

und dünsten ihn ebenfalls für etwa eine Minute an

um dann den Weißwein aufzugießen

und ihn komplett einkochen zu lassen.

Anschließend geben wir ca. 200ml der warm gehaltenen Gemüsebrühe in den Topf und lassen den Reis über etwa 20 Minuten gar kochen, wobei wir ihn regelmäßig umrühren müssen und dabei nach und nach zusätzliche Gemüsebrühe hinzugeben.

In der Zwischenzeit können wir unser Salbei waschen, trocken schütteln,

die Blättchen vom Stiel abzupfen

und diese dann in dünne Streifen schneiden.

Außerdem können wir auch unseren Parmesan reiben.

Zwischendurch müssen wir natürlich immer mal wieder nach dem Risotto schauen, dieses umrühren und gegebenenfalls etwas mehr Gemüsebrühe hinzufügen.

Nach einer Viertelstunde erhitzen wir den zweiten Esslöffel Olivenöl in einer beschichteten Pfanne und schwitzen die restlichen Zwiebeln und den Knoblauch darin an.

Dann geben wir die Pilze hinzu und braten sie rundherum für etwa drei bis vier Minuten an, wobei wir sie etwas mit Salz und Pfeffer würzen.

Dabei können wir auch gleich den Salbei hinzu geben und mit anbraten.

Außerdem ist jetzt auch ein guter Zeitpunkt, unsere Zitrone auszupressen.

Sind die Pilze und der Salbei gut angebraten, mischen wir die Hälfte davon in unser Risotto und halten den Rest warm.

Anschließend rühren wir die eineinhalb Esslöffel Frischkäse unter,

streuen und rühren den Parmesan ein und lassen ihn schmelzen

und schmecken schließlich alles mit Salz, Pfeffer und einem kräftigen Schuss des frisch ausgepressten Zitronensafts ab.

Nun brauchen wir unser Risotto nur noch servieren und dabei mit den verbleibenden Pilzen zu garnieren.

Die Kombination von mit Weißwein zubereitetem Risotto mit Parmesan, Frischkäse und natürlich der Mischung aus Salbei und verschiedenen Pilzen erwies schon beim ersten Bissen als überaus gelungen. Geschmacklich abgerundet wurde das Ganze schließlich noch durch den kräftigen Schuss Zitronensaft, der dem Gericht eine zusätzliche, fruchtige und leicht säuerliche Note gab, die meiner Meinung nach wunderbar in die Gesamtkomposition passte. Gut mit Salz und Pfeffer abgeschmeckt gab es auch ohne Fleischbeilage absolut nichts an diesem Gericht auszusetzen.
Werfen wir abschließend wir üblich noch einen Blick auf die Nährwerte dieses Gerichts. Meiner Berechnung nach liegt die gesamte Zubereitung bei 1060kcal, wobei fast 700kcal davon alleine schon vom Risotto-Reis eingenommen werden. Aufgeteilt auf 3 Portionen kommen wir dennoch auf einen Wert von angenehm leichten Wert von 354kcal, bei zwei Portionen – wobei diese wirklich sehr groß wären – hätten wir 530kcal pro Portion. In der Summe also ein nicht nur sehr leckeres, sondern auch angenehm kalorienarmes Gericht, das ich wirklich weiterempfehlen kann.
Guten Appetit
img src=”http://farm9.staticflickr.com/8347/8277151417_6516453498.jpg” width=”500″ height=”333″ alt=”36 – Hälfte der Pilze hinzufügen / Add 1/2 of mushrooms” class=”border” /
Tags: abendessen, austernpilz, champignons, chanterelle, cooking, cream cheese, dinner, essen, food, frischkäse, garlic, gemüsebrühe, küche, kitchen, knoblauch, kochen, kochexperiment, kochexperimente, lemon, lunch, mittagessen, mushrooms, nahrung, nahrungsmittel, onion, oyster mushrooms, parmesan, pfifferlinge, Pilze, porcino, recipe, reis, rezept, rice, sage, salbei, shitake, vegetable stock, weißwein, white wine, zitrone, zwiebel
Spaghetti “al pollo” mit Hühnchen & Kräutern [07.12.2012]
7.12.2012 18:46 kulinarisches, lunchtimeUnkommentiert
Nachdem ich ja gestern bereits asiatische gespeist hatte und die Asia-Thai-Theke heute mit Gebackene Ananas und Banane sowie Gaeng Massaman Nua – Gebratenes Rindfleisch mit frischem Gemüse und Kartoffeln in Massaman Curry nicht wirklich bahnbrechend interessantes bot, konzentrierte ich mich auf die Angebote der regulären Küche. Die Dampfnudel mit Marzipan-Vanillesauce bei Tradition der Region, die man sich wahlweise noch zusätzlich mich Mohnstreuseln garnieren konnte, sah zwar gut aus, aber eignete sich als Süßspeise weniger als Mittagsgericht für mich. Besser sah es da schon mit dem Panierten Fischfilet mit Kartoffel-Gurkensalat und Remoulade aus, der bei Globetrotter angeboten wurde, aber es sollte noch zwei verlockendere Angebote geben: Zum einen Makkaroniauflauf mit gekochetem Schinken, Tomatensauce und Schinken gratiniert als zusätzliches Sonderangebot und das heutige Vitality-Angebot, nämlich Spaghetti “al pollo” mit Hühnchen und Kräutern. Einen Moment lang war ich hin und her gerissen ob ich mich nun für den mehr als männerfaustgroßen Block von mit Schinken und Käse verbackenen Makkaroninudeln in Tomatensauce oder die weitaus weniger kalorienreich aussehenden Spaghetti entscheiden sollte. Und die Wahl fiel schließlich auf die Spaghetti, bei denen ich zumindest wußte dass sie mit gerade mal 514kcal zu Buche schlugen. Da konnte ich mir dann auch noch den kleinen Becher nicht näher beschriebenen Desserts noch durchaus gönnen.
Wie man sieht hatte man das Gericht mit einer nicht unbeträchtlichen Menge an Parmesan garniert, was ich ja in der Regel sehr begrüße. Aber heute hatte man wirklich damit übertrieben, denn die sowieso nicht allzu großzügig bemessene Sauce aus Tomatenstücken, milden Zwiebeln, Kräutern und angebratenen Hühnchenfleisch-Würfeln wurde vom dominanten Geschmack des Parmesans stark übertüncht, was dazu führte dass das ganze Gericht fast ausschließlich nach Parmesan zu schmecken schien. Und das war mit Sicherheit nicht das Ziel gewesen, als man dieses heute übrigens zum allerersten Mal hier servierten Gericht kreirte. Zwar konnte ich auch ein Stück der Sauce fast ohne Parmesan erhaschen, was einen mild-würzigen, leicht fruchtigen Geschmack offenbarte, aber die Erstickung des Gerichtes in geriebenen Parmesankäse lässt mich hier nicht umhin kommen, Punkte in der Gesamtwertung abzuziehen. Falls es das Gericht noch einmal geben sollte, werde ich es auf jeden Fall explizit ohne oder mit deutlich reduzierter Parmesanmenge bestellen. Das mit einem Stück Walnuss und einigen Pistaziensplittern garnierte Dessert entpuppte sich schließlich als Aprikosenpudding. Zwar ziehe ich einen Quark oder Joghurt normalerweise einem Pudding vor, aber da sich der Pudding überaus fruchtig und nicht zu süß entpuppte soll mich das nicht davon abhalten zumindest hier volle Punktzahl zu geben.
Sah man sich auf den Tabletts der anderen Gäste um, sah man schnell dass das panierte Fischfilet mit Kartoffel-Gurkensalat heute nur mit knappen Vorsprung den ersten Platz aus der Allgemeinen Beliebtheitsskala für sich bestimmen konnte. Auf Platz zwei folgten, aus meiner Sicht vollkommen unerwartet, die für ein Vitality-Gericht ungewöhnlich beliebten Spaghetti “al pollo”, die ich deutlich häufiger zu sehen meinte als die drittplatzierten Asia-Gerichte, dem Makkaroniauflauf auf Platz vier und der Dampfnudel auf Platz fünf. Im Nachhinein hätte mich ja dann doch mal interessiert, ob der Thekenkraft bei mir einfach nur der Parmesanlöffel “ausgerutscht” war oder ob alle meine Meinung bezüglich des Parmesan-Saucen-Verhältnisses teilten. Leider hatte niemand den ich näher kannte sich ebenfalls für dieses Gericht entschieden, so dass ich dies Geheimnis für heute dann doch leider ungelöst bleiben muss.
Mein Abschlußurteil:
Spaghetti “al pollo” : +
Aprikosenpudding: ++
Tags: aprikosenpudding, betriebsrestaurant, chicken, dessert, essen, food, hühnchen, herbs, kantine, kräuter, lunch, mittagessen, nachtisch, nahrung, nahrungsmittel, noodles, nudeln, onions, parmesan, pudding, spaghetti, tomaten, tomatoes, zwiebeln










































