Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud [08.02.2012]

Wie Mittwochs üblich wollte ich auch heute wieder mein Hauptaugenmerk den Meeresfrüchte- und Fischgerichten zuwenden. Dazu standen heute auch gleich wieder mehrere Gerichte zur Auswahl. Zum einen war da an der Asia-Thai-Theke das Gung Pad Prik – Gebratene Garnelen mit frischem Gemüse, Zwiebeln und grüner Paprika in Chilisauce, welches dort neben dem vegetarischen Khao Pad Prak – Thailändischer gebratener Reis mit Ei und frischem Gemüse in einer leichten Sojasauce angeboten wurde. Aber auch im Angebot der westlich orientierten Küche fand sich neben einem Griechischem Gyros mit Fladenbrot und Tzatziki (wobei man das Fladenbrot auch optional gegen Tomatenreis austauschen konnte) bei Globetrotter und Abgebräunten Leberkäse mit Spiegelei und Kartoffelsalat bei Tradition der Region fand sich hier – wie üblich bei Vitality – auch ein verlockendes Fischgericht in Form von Seelachsfilet im Pfirsich-Ingwer-Sud mit Kugel von Jasmin-Duftreis. Das erschien mir heute am verlockensten und bei 545kcal pro Portion konnte ich mir auch den kleinen Becher Blutorangen-Mousse von der Dessert-Theke noch leisten.

Seelachs im Pfirsich-Ingwer-Sud / Coalfish in peach ginger stock

Zwar erwies sich die Portion nicht als sonderlich groß, aber es sollte ausreichen um einigermaßen satt zu werden. Neben der Kugel aus weichem, leicht aromatisierten Reises fanden sich auf dem Teller auch ein dickes, zartes Stück grätenfreies Seelachsfilets, dessen große Seiten mit einer würzigen Paste bestrichen worden war bevor man es gedünstet hatte, was dem Fisch zusätzlich eine angenehme geschmackliche Note gab. Aber der auch der Sud mit kräftigem Pfirsich- und leichtem Ingwer-Geschmack passte wunderbar mit den anderen Komponenten zusammen. Außerdem hatte man den Fisch mit einigen dicken Scheiben Pfirsich und etwas angebratenen Lauchringen garniert. Sehr lecker muss ich sagen. Und auch an dem weichen, süß-säuerliche Mousse mit Blutorangenaroma gab es nichts auszusetzen und gab dem Gericht einen wirklich sehr leckeren Abschluss.
Beim Rest des Kantinenpublikums leisteten sich heuet aber das Gyros und der Leberkäse ein Kopf an Kopf Rennen um den ersten Platz auf der allgemeinen Beliebtheitsskala. Das Gyros machte aber schließlich das Rennen und mit einem guten zweiten Platz verdrängte der Leberkäse die sonst häufig zweitplatzierten Asia-Gerichte auf den dritten Platz. Einen guten, aber dennoch nur vierten Platz belegte schließlich der Seelachs im Pfirsich-Ingwer-Sud. Aber damit konnte ich leben – ich habe mich ja noch nie drum gekümmert ob das Gericht das ich wähle besonders gut bei den anderen Gästen abschneidet. Na ja, fast nie… ;-)

Mein Abschlußurteil:
Seelachs: ++
Pfirsich-Ingwer-Sud: ++
Jasmin-Duftrei: ++
Blutorangen-Mousse: ++

Danone Quark-Joghurt-Creme, Apfel Ambrosia, Clementine & Banane

Danone Quark-Joghurt-Creme, Apfel Ambrosia, Clementine & Banane

Auch heute gestaltete der Morgen mit etwa -3 Grad kühl und frostig. Zum Glück blieb es trocken und ich kam mit kalten Händen, aber ansonten unbeschadet mit der pünktlich fahrenden S-Bahn und nach einem kurzen Spaziergang am Schreibtisch an. Dort begann ich nach der üblichen Begrüßung der anderen Kollegen und einer Prüfung meiner E-Mails damit, mir einen kleinen Morgensnack zusammenzustellen. Heute bestand dieser aus einer Clementine, einer Banane, einem Apfel der Sorte Ambrosia – einer süß-saftigen und aromatischen Sorte, die ich noch nicht kannte – sowie einem 180g Becher Danone Quark-Joghurt-Creme in Geschmacksrichtung Pfirsich. Mit 191kcal pro Becher bewegte sich diese angehnehm cremige und weiche Mischung aus Quark und Joghurt zum Glück nährwerttechnisch absolut noch im aktzeptablen Bereich – trotz der etwas erhöhten Bechergröße.
Danone Quark-Joghurt-Creme - Content
Dabei war die Konsistenz der Zubereitung angenehm fest und mit reichlich Fruchtstücken versetzt. Das ganze sah natürlich nicht ganz so schön stylisiert wie auf der Deckelabbildung aus, aber ich fand es kam nah dran. Eine sehr leckere Milchspeisenzubereitung, die ich vorbehaltlos weiter empfehlen kann.

Guten Appetit

Cremore & Birne

Es ist deutlich kälter geworden und wenn man den Ankündigungen der Wettervorhersage glauben schenkt werden die Regenschauer, die am Morgen bereits in Nordbayern niedergehen wohl spätestens am Nachmittag auch München erreichen. Und das an einem Tag an dem ich vorraussichtlich mit der S-Bahn zurückfahren muss. Zwar habe ich einen Regenschirm dabei, aber angenehm wird das trotzdem nicht.
Zum heutigen Frühstück gesellten sich zum Kaffee eine saftige, aber nicht zu weiche Birne aus Südafrika sowie ein Zott Cremore. Auf der Verpackung dieses Milchcreme-Desserts suchte ich aber vergebens nach Angaben zu den Nährwerten dieses mit Sicherheit nicht diätischen Lebensmittels. Erst eine kurze Recherche im Internet brachte mir die gewünschten Angaben auf der Webseite des Herstellers: Ein Becher mit 150g hat durchschnittlich 274,5kcal bei 16,5g Fett, 3,5g Eiweiß und 28g Kohlehydrate. Ziemlich deftig für ein so kleines Dessert, aber das hatte ich auch nicht anders erwartet. War ziemlich süß, aber dennoch lecker und cremig.
Finde nur seltsam dass es nicht auf dem Becher stand, ich ging davon aus dass so etwas Vorschrift wäre. Aber das hat sich ebenso wie viele andere sinnvolle Regeln bestimmt im Rahmen der EU-Vereinheitlichung in Wohlgefallen aufgelöst. Die Nahrungsmittelindustrie hat ja ihre Lobbyisten in Brüssel und wenn ein Politiker die Wahl zwischen einer kleinen “Spende” oder dem Wohl seiner Wähler hat, entscheidet er sich natürlich für Ersteres: das Geld.
Die einheitlichen Verpackungsgrößen sind ja auch nicht zum Wohl des Verbrauchers gekippt worden und auch die Ablehung der Ampelkennzeichnung von Lebensmitteln hat nichts damit zu tun, dass die Politiker es besonders gut mit uns meinen – sondern eher damit dass gewisser Zweige der Lebensmittelindustrie Gewinneinbrüche befürchtete und ihre Lobbyisten mit der Order ausstattete, eine solche Ampelkennzeichnung zu verhindern. Aber das ist nun mal leider so und mehr als Hinweisen darauf kann ich aktuell auch nicht tun.

Dennoch: Guten Appetit

Banane, Birne & Joghurt

Der vierte Tag ohne Fleisch zum Frühstück – und es wird nicht wirklich leichter. Auch heute früh musste ich mich zusammenreißen, nicht zum Pott Kaffee noch eine leckere Leberkäs’semmel oder eine Fleischpflanzerl zu bestellen – aber da muß ich eben durch. Ohne Frage sind der Apfel-Birnen-Joghurt, die Birne und die Banane deutlich gesünder und fettarmer als so ein Weißbrotgebäck mit den erwärmten, zerkutterten und wieder in Form gebrachten Teilen eines Schweines darauf, aber Fett ist nun mal ein Geschmacksträger, der in Obst vollständig fehlt und auch in Bio-Joghurt nur bedingt zu finden ist. So ein Joghurt mit 150g hat immerhin auch 4,2g Fett (2,2g davon gesättigte Fettsäuren) und 147 Kalorien, aber ein Brötchen mit Leberkäse hat im Durchschnitt 585 Kalorien und 33g Fett, eine Frikadelle von der Größe wie sie hier verkauft wird hat mit ihren bestimmt über 200g auch ihre 400kcal und deutlich über 20g Fett. Da fahre ich mit meiner aktuellen Frühstücksauswahl deutlich günstiger. Auch wenn sich der Appetit bis zum Mittag weitaus deutlicher zeigt als mit Fleischfrühstück. Aber da muß ich eben durch…

Guten Appetit